Donnerstag, 25. März 2010

Thomas Gesterkamp: "Geschlechterkampf von rechts"

Immer mehr Männer beginnen zu begreifen, was für ein wahrhaftes Monstrum sich in unserer Gesellschaft breit gemacht hat. Angewidert weichen sie dem Biest aus um nicht von seinen vergifteten Fängen berührt zu werden. Manche erheben ihren Schwertarm und schlagen der Bestie die Greifer ab.

Doch es gibt auch solche, welche paralysiert sind vor dem Abgrund, der sich in den Augen dieses Scheusals auftut, hielten sie doch bisher diese visuelle Kakophonie für die Lösung aller Probleme. Doch jetzt, wo der Blutegel auf zu vielen Beinen anfängt das letzte Lebenselixier zu saugen und das Leben unzähliger Unschuldiger vergiftet, kommen auch sie nicht um die schreckliche Wahrheit herum.

So ergibt sich der Pudel in einem zerreissenden Spagat, wenn er sich einerseits mit dem organisierten Widerstand der Männer und andererseits unweigerlich mit den immensen Schäden des Feminismus beschäftigen muss.

Der Autor

Wir kennen diesen Thomas Gesterkamp. Schon früher fiel er durch profeministische Texte negativ auf. Dabei taucht immer wieder das selbe Muster auf: Jeder, welcher den Feminismus kritisiert ist automatisch rechts und muss somit von der Diskussion ausgeschlossen werden.

Um jedoch nicht wie ein realitätsverweigernder Vollidiot darzustehen, gibt er manchmal der Männerrechtsbewegung in einzelnen Punkten Recht um anschliessend sofort zu betonen, dass man daraus jedoch keinen Handlungsbedarf erkennen oder eine Relevanz vermuten dürfte.

Das gleiche Schema wendet dieser 'Wissenschaftler' auch in seinem neusten Werk an. Wir werden uns dies im Folgenden genauer ansehen und seine Behauptungen prüfen.

"Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren"

Schon der Untertitel lässt auf eine ernorme Arroganz von seiten des Autors schliessen. Wenn man alle aufrechten Männer und Frauen, für welche die Familie und ihr Schutz nachwievor eine hohe Bedeutung hat, als Fundamentalisten bezeichnet, versucht man verzweifelt seinen eigenen Fanatismus in mental gesunde Menschen hineinzuspiegeln.

Die Familie ist die Keimzelle der europäischen Gesellschaft und der Hort unserer Kinder. Es verwundert nicht, dass gerade Genderfaschisten sich diese Bastion unserer Kultur zu eigen machen wollen um ihre perversen Absichten umsetzen zu können. Jeder der sich diesem Zugriff verweigert, wird ihnen zum Feind.

Entlarvend ist auch das Wort "radikalisieren". Demnach ist die giftige Schlange des Feminismus für solche 'Menschen' schon so dermassen normal geworden, dass jeder organisierter Widerstand dagegen einem Radikalisierungsprozess unterliegt. Dies entspricht wohl dem gleichen Denkmuster wie das absolutistische Gerede von "radikalen Demokraten" damals im 19. Jahrhundert.

Und wir alle wissen, wer sich schlussendlich durchgesetzt hat.

Rechte Beschuldigungen

Laut Thomas Gesterkamp sind wir alle so ein mieses dunkles Süppchen, welches sich voller brauner Laune nur mühsam den rechten Arm zurückhalten kann. Hier sind die Zitate, welche uns als Rechtsextreme darstellen sollen:

"Diese Akteure, [...] stehen in bedenklicher Nähe, mal mehr, mal weniger, zu rechtsextremem Gedankengut."

"Die vorliegende Expertise [ist dafür da] damit der Geschlechterkampf von rechts durchschaubar wird und nicht zur Stärkung des neokonservativen und antifeministischen Denkens führt."

"Geschlechterkampf von rechts: Konservative Publizisten, Männerrechtler, Familienfundamentalisten, militante Abtreibungsgegner, evangelikale Christen und rückwärts gewandte katholische Kirchenobere wenden sich gegen ein gemeinsames Feindbild: den Feminismus."

Militante Abtreibungsgegner? Den millionenfachen jährlichen Massenmord an ungeborenen Europäern verteidigen und verharmlosen, aber dessen Gegner als militant bezeichnen? Das ist jenseits von gut und böse.

"Im rechten Spektrum - und von diesen nahe stehenden Zeitungen und Zeitschriften aufgegriffen - kursieren neokonservative und antifeministische Ideen."

Dass dies völliger Blödsinn ist, muss der Autor in der zweiten Hälfte der Arbeit (die wohl kaum einer liest ...) leider zugeben:

"Die in den Foren Diskutierenden sind überwiegend keine Neonazis. Allerdings ergeben sich immer wieder Überschneidungen und Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen und Publikationen."

"Eine Entlarvung männerrechtlicher Akteure nach dem Muster der früher üblichen, viel zu schematischen Rechtsextremismusforschung ("Guilt by association") führt zu Trugschlüssen. Nicht jeder, der zu einem Rechtsextremen Kontakt hält oder in einer rechtslastigen Zeitschrift publiziert, ist automatisch selber rechtsextrem."

"Verbindungen zur Neuen Rechten lassen sich nur in Einzelfällen nachweisen."

"Die Veranstaltung [Männerkongress, Februar 2010], von Medizinern und Therapeuten organisiert, war bestimmt kein Treffen von Rechtsradikalen."

Man wundert sich nach solchen Sätzen dann schon, warum der Titel dann so reisserisch als "Geschlechterkampf von rechts" gewählt wurde. Vielleicht hat unser Ideologe nur noch eine einzige verweifelte Möglichkeit gesehen, uns doch noch irgendwie zu diskreditieren? Denn im nächsten Abschnitt werden wir sehen, dass er alle unsere Argumente weder widerlegen noch entkräften kann.

Maskulistische Schleichwerbung

Der Thomas ist kein Dummkopf. Er weiss, dass wir die Argumente auf unserer Seite haben. Er weiss, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir eine genügende Anzahl von Männern von unserer Position überzeugt haben. Deshalb versucht er in grösster Panik dem feministischen Waffenbund unsere Argumente darzulegen, auf dass die geistesschwache Meute gemeinsam ein Gegenmittel finden könne.

Dass er damit nur die eigenen Reihen spalten wird und ihnen die Auswegslosigkeit ihrer Lage offensichtlich macht, ist ihm wohl weniger bewusst gewesen. Wären sie doch bei ihren pauschalisierenden und verleumderischen Methoden geblieben, sie hätten sich selber wohl ein paar Jährchen länger an der Macht halten können!

Gerhard Amendts Forderung, Frauenhäuser zu schliessen taucht genauso auf wie AGENS oder unser Kampf gegen die männerfeindliche ARD-Serie "Eine für alle". Er listet sogar jede einzelne Forderung von MANNdat auf. Ausserdem spricht er die feministische Zensur im Rahmen der Politischen Korrektheit an. Er zitiert Volker Zastrows Kritik am Gender-Mainstreaming und erwähnt den Dissens-Konflikt, wobei er dort die Sachlage offensichtlich nicht begriffen hat, denn er lässt den zentralen Anklagepunkt gegen Dissens weg ("Du bildest dir nur ein, einen Penis zu haben!").

Mehrere Zeitungsberichte über die Männerrechtsbewegung werden erwähnt. So tauchen Cicero, Focus, Junge Freiheit und unzählige Printmedien auf. Auch, dass Frauen heutzutage auf Kosten der Männer gefördert werden, kann der Pudel nicht übersehen und das eine angebliche Frauenunterdrückung als Mittel der Machtpolitik herhalten muss. Er verweist auf die Lüge der Lohndiskriminierung und erwähnt die feministisch verursachte Bildungskrise der Jungen. Auch die traurige Wahrheit der häuslichen Gewalt bleibt nicht unangesprochen.

Unter Krämpfen würgt er eine unserer zentralen Aussagen, nämlich dass der Feminismus unnötig ist, aus.

"Die neue Männerbewegung fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung - statt der organsierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts [Cicero, Juli 2009]."

"Ein breitgeduldeter Sexismus, den das ideologisch vorgeknetete Publikum für spassig hält, weil er sich ja nur gegen Männer richtet."

"Sie fordern das Ende des weiblichen Geschlechtermonologs und verstehen sich als politische Aktivisten: Eine offensive Interessensvertretung für Männer."

"Im Windschatten von Frauenemanzipation und Gender Mainstreaming ziehen Männer gesellschaftlich den Kürzeren, behauptet Paul-Hermann Gruner im Cicero."

"Opfer und Trottel sei der heutige Mann - betrogen und zum Depp der Nation geworden."

Er muss sogar so weit gehen, uns recht zu geben, wie wir am Schluss seiner wissenschaftlichen Gehversuche erfahren:

"Einige der von den Männerrechtlern angesprochenen Themen sind diskussionswürdig - etwa die Schwierigkeiten von Jungen in der Schule, die vernachlässigte Männergesundheit und die Tabuisierung der gegen Männer gerichteten Gewalt. [...] Nur Männer müssen zum Militär. Es gibt einen Gesundheitsbericht über Frauen, aber keinen über Männer, trotz geringerer Lebenserwartung."

Doch nicht nur unsere Forderungen bezüglich der Abschaffung von Männerdiskriminierung sind rechtens, sondern auch unsere Kritik an der Frauenförderung:

"Dass Frauenpolitik manchmal einfach nur mit dem Wort "Gender" neu etikettiert wird, ist auch nicht völlig falsch."

Doch der ungläubige Thomas wagt es nicht, seine Erkenntnisse in einen Sinneswandel umzusetzen.

Unsinn

Man könnte nach dem letzten Abschnitt meinen, dass unser Thomas ein in Ketten gelegter, verkappter Männerrechtler sei, der sich noch nicht so recht von seinen feministischen Herrinnen befreien konnte. Das dem nicht so ist, bemerken wir, wenn wir uns seine Falschbehauptungen und Fehlschlüsse genauer anschauen.

Statt mit dieser goldigen Epiphanie, dem grössten Geschenk des Perseus an uns Männer, endlich den Sprung in die Freiheit zu wagen, verkriecht sich dieser Thomas lieber wieder unter das feministische Joch:

"Von einer durchgehenden gesellschaftlichen Benachteiligung der Männer kann aber keinesfalls gesprochen werden. [...] Aus teilweise richtigen Grundgedanken ziehen die Männerrechtler generalisierende Schlussfolgerungen. [...]"

Als müsste er es sich selber noch einmal eintrichtern, da ihn sonst die Ketzerei all zu offensichtlich ins Gesicht springt, wiederholt er sich gleich darauf:

"Trotzdem lässt sich aus all dem keine pauschale Diskriminierung qua Geschlecht ableiten."

Man sollte ihn mit einigen Wehrpflichtigen, die gerade ihre Grundausbildung absolvieren oder mit Scheidungsvätern, die ihre Kinder nie mehr sehen dürfen oder mit zu Unrecht der sexuellen Belästigung Beschuldigten zu einer ruhigen Stunde in einen Raum sperren und sehen, wie lange sein "keine pauschale Diskriminierung qua Geschlecht" nachhallt.

Er erstickt fast in der erdrückenden Übermacht unserer Argumente um sie am Schluss für nicht relevant und bedeutungslos zu erklären. Daran erkennt man, dass wir es hier nicht mit einem Wissenschaftler, sondern mit einem Ideologen zu tun haben.

Fazit

"Nur miteinander und nicht gegeneinander lässt sich Geschlechterdemokratie umsetzen." Ein scheinheiliges Sätzchen am Ende seiner vergeblichen Schweissarbeit hofft darauf, dass MenschInnen, welche Jungen einreden, dass sie keinen Penis hätten, auch weiterhin ein Mitspracherecht in irgendeiner Geschlechterpolitik haben werden.

"Sollte man mit den Männerrechtlern oder nur über sie reden?" Nun, da man uns nicht mehr ignorieren oder belächeln kann, stellt sich die Frage, ob man die Männer endlich auch mal mitreden lässt oder ob man ihre Anliegen weiterhin einfach dämonisiert und als rechtsextrem verleugnen soll.

Dass sie verzweifelt sind, merkt man nicht nur an der Mühe, mit der sie sich unsere Argumente vor Augen führen, sondern auch an einer Erstarkung antifeminitischer Strömungen in unserer Gesellschaft, wie der Thomas schreibt.

"Verbergen sich dahinter auch Versäumnisse der Frauenbewegung und einese männerbewegten Profeminismus, die diese Probleme verharmlost oder schlicht ignoriert haben?" Er steht so kurz vor der Wahrheit, doch er verharrt aus Angst und vorauseilender Unterwürfigkeit einen Millimeter vor der Ziellinie.

"Eine genderdialogische Männerpolitik [...] kann militanten und konfrontativ orientierten Männerrechtlern durchaus den Wind aus den Segeln nehmen." Solange den Worten keine Taten folgen, wird es uns geben, da wird ein bisschen Dialüg nichts daran ändern. Im Gegenteil, denn sobald man in der Öffentlichkeit darauf hinweist, dass Männer bisher verarscht wurden, wird die Entmachtung des Feminismus nur noch schneller von statten gehen.

Ich jedenfalls werde nicht eher ruhen, bis jeder und jede Einzelne dieser Brut einschliesslich ihrer Helfer zur Rechenschaft gezogen wurde. Ein Paragraf, welcher Geschlechterverhetzung unter Strafe stellt, soll helfen, Perseus' Richtspruch umzusetzen und die Genderisten im Kerker verrotten zu lassen.

Nichts weniger hat dieser elende Haufen verdient.

P.S.: Übrigens, mein Blog "Die Söhne von Perseus" taucht auch in seinem Quellenverzeichnis auf! Er beschreibt meinen Blog folgendermassen: "Blog radikaler Mànnerrechtler, die sich auf die Antike berufen". Da fühle ich mich aber geschmeichelt. Danke, Thomas!

Donnerstag, 18. März 2010

Widersprüche im feministischen Denken

Auf einem US-amerikanischen MGTOW-Blog habe ich eine sehr interessante Sammlung von klassischen Widersprüchen im feministischen Denken gefunden. Hier die Übersetzung:

--------------

1. Der Feminismus verlangt von euch, von Gleichheit zu sprechen. Doch manche Geschlechter sind gleicher als andere.

2. Gott könnte eine Frau sein, doch der Teufel ist sicherlich ein Mann.

3. Wir sind den Männern gleichwertig und das macht uns ihnen moralisch überlegen.

4. Alles was Männer können, können wir genauso gut und Männer können nichts richtig.

5. Wir müssen typisch männliches Verhalten verächtlich machen, aber gleichzeitig erfreut reagieren, wenn Frauen das gleiche Verhalten zeigen.

6. Wir verlangen, dass Frauen auch ins Militär dürfen, weil wir genauso gut bösen Terroristen den Schädel einschlagen können. Aber wir lachen über die Idee, dass Ehemänner Opfer häuslicher Gewalt durch Frauen sein könnten, weil jeder weiss, dass Frauen niemals gewalttätig sein könnten.

7. Wir müssen Gewalt gegen Frauen stoppen, doch Gewalt zwischen Mädchen oder Lesben interessiert uns nicht so.

8. Frauen zum Erfolg zu verhelfen befriedigt bei weitem nicht so sehr wie Männern beim Scheitern zuzusehen.

9. Macht in den Händen von Männern ist immer destruktiv, egoistisch, tyraninisch und schädigend. Die gleiche Macht in den Händen von Frauen ist immer demokratisch, nährend, ehrlich, gut für die Umwelt und für die Menschheit als Ganzes im Besonderen.

10. Qualitätsmänner unterstützen die Gleichstellung der Frauen, doch Frauen müssen niemals ihre Qualität unter Beweis stellen.

11. Wir attackieren wutentbrannt alle Geschlechterklischees, welche Frauen negativ darstellen, während wir strahlend jene betonen, welche die holde Weiblichkeit in gutem Licht erscheinen lässt. Für gewöhnlich ist dies genau umgekehrt bei "du-weiss-schon-wer".

12. Wir Feministinnen sind absolut nicht männerfeindlich und deshalb haben wir auch selten etwas Positives über diese elenden Dreibeiner zu sagen.

13. Frauen sind bei allem genauso gut wie Männer, ausser dort, wo Frauen besser sind.

14. Wir Feministinnen sind den Männern gleichgestellt und deshalb haben wir die Autorität über Männer zu urteilen.

15. Wenn du nicht weiblich bist, dann zählt deine Meinung nicht, du Sexist!

16. Jede Form von Kritik am Feminismus ist hate-speech (straffällige Hassrede). Die Sprache einer Feministinnen darf so hasserfüllt sein, wie sie es möchte.

17. Wenn jemand so blöd ist und das Verhalten von Feministinnen kritisiert, dann muss man ihn darauf hinweisen, dass sie "Klischee-Feministinnen" attackieren würden - absurde Karikaturen, welche in der Form nicht existieren. Das soll dich jedoch nicht davon abhalten, die ganze Woche hindurch "Klischee-Patriarchen" anzuprangern.

18. Du hast 10'000 Jahre voller Neid und Groll zur Verfügung um dich in einem einzigen Leben dafür zu rächen.

20. Kollektivschuld und kollektive Strafen stehen im Widerspruch zu einer von Feministinnen geforderten Gesellschaft, welche Menschen als Individuen behandelt, deshalb müssen wir Feministinnen auch immer die kollektive Schuld aller Männer betonen und deren kollektive Bestrafung fordern.

21. Du musst verlangen, dass ein Vater die Hälfte aller Anstrengungen "seine" Kinder zu erziehen schultert, während du gleichzeitig forderst, dass Mütter bei einer Scheidung automatisch das alleinige Sorgerecht für "ihre" Kinder zugesprochen bekommt.

22. Ob du dich beleidigt fühlst oder nicht ist das zentrale Prinzip nach dem die gesamte Welt reorganisiert werden soll.

23. Eine Feministin muss mindestens 99-mal Patriarchat pro Stunde sagen. Beim zehn millionsten Mal löst sie damit einen Konfettiregen aus und erhält einen tollen Preis.

24. Als Feministin bist du gegen die Verbreitung von Geschlechterstereotypen. Aber das soll dich natürlich nicht davon abhalten, Männer pauschal als überprivilegierte Ausbeuter abzustempeln.

25. Eierstöcke gut, Hoden schlecht.

26. Wir sind der Meinung, dass jede Frau unlimitierten Zugang zu jeglicher Art von Abtreibung haben sollte, ohne Kompromisse. Wir glauben aber auch, dass Abtreibung in China eingedämmt werden muss, um die Vernichtung von Millionen von ungeborenen Mädchen zu verhindern.

27. Feministinnen verlangen eine aristokratische Sonderbehandlung für sich, während sie selber niemals ein nobles Verhalten an den Tag legen würden.

28. Wir müssen uns ständig darüber aufregen, dass nachwievor traditionelle Erwartungen an Frauen gestellt werden, während wir bequemerweise regelmässig vergessen, die andere Hälfte der Rechnung in einem Restaurant zu bezahlen.

29. Männer meiden uns weil wir so stark, intelligent und emanzipiert sind. (lol)

30. Wenn ein Mann 60 Stunden pro Woche arbeitet um seine Frau zu unterhalten, welche kocht und sauber macht, dann ist er ein faules Arschloch, welches seine Frau ausbeutet.

31. Wenn eine Frau 60 Stunden pro Woche arbeitet um ihren Ehemann zu unterhalten, welcher kocht und sauber macht, dann ist er ein faules Arschloch, welches seine Frau ausbeutet.

32. Wenn die Mehrheit der Frauen sich nicht als Feministinnen bezeichnet, dann liegt das Kernproblem bei den Frauen und nicht beim Feminismus.

33. Feministinnen verlangen Respekt für alle Frauen und deren Diversität. Deswegen verachten und entwerten wir Hausfrauen, traditionelle Frauen, Abtreibungsgegnerinnen, konservative Frauen, katholische Frauen, sich schminkende Frauen, Frauen die sich für ihr Gewicht interessieren, Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, Forscherinnen welche angeborene Geschlechtsunterschiede untersuchen, Frauen die sich auf die Ehe freuen, Frauen die früh Kinder möchten, Nonnen, Cheerleaders, Mädchen die mit Puppen spielen und alle anderen Frauen, welche nicht genau das machen, was wir von ihnen verlangen. Ausser für diese verlangen für Respekt für ALLE Frauen und deren Vielfältigkeit!

34. Eine Falschbeschuldigung wegen sexueller Belästigung ist eine grossartige Methode um das feministische Bewusstsein eines Mannes zu fördern.

35. Wenn ein Lehrer schwarze Kinder häufiger schlagen würde als weisse Kinder, bezeichnen wir ihn als elenden Rassisten. Wenn der gleiche Lehrer nur Jungs schlägt, dann ist das schon in Ordnung.

---------------------------------

Es ist traurig, dass eine so dermassen irrationale Ideologie sich so tief in unserer Kultur einfressen konnte. Da müssen wir dringend nachhelfen und intellektuelle Sterbehilfe leisten, damit das Problem aus der Welt geschafft werden kann.


Maskulismus - intellektuelle Sterbehilfe für den Feminismus

Sonntag, 7. März 2010

Düstere Zeiten

Eigentlich wollte ich heute wieder über die "Lohndiskriminierung" schreiben. Ich wollte berichten, dass zwar immer noch viel Unsinn dazu in den Medien kursiert, aber wenigstens müssen sie jetzt zugeben, dass Frauen selber schuld daran sind, wenn sie weniger Lohn erhalten als Männer. Auch wenn nachwievor von ominösen 38 % unerklärbarer Lohndifferenz geschwafelt wird, welche nicht durch Qualifikation und anderem begründet werden könne. Dass diese Zahl relativ willkürlich gesetzt wird, haben wir schon früher gesehen.

Es wundert darum auch nicht, dass es immer das Eidgenössische Büro für Gleichstellung ist, welche solche Studien in Auftrag gibt. Dass damit das Resultat quasi schon vorgegeben ist, leuchtet jedem ein. Denn wie sonst sollen sie ihre "Arbeit" legtimieren können?

Doch mich bedrückt etwas viel Schlimmeres, als diese peinlichen feministischen Verrenkungen in unserer Gesellschaft. Gerade eben ist mir ein Bericht über die demographischen Probleme der EU in die Hände gefallen und was ich dort lesen musste, lässt mir keine Ruhe mehr.

Abtreibung ist die häufigste Todesursache im EU27-Raum

Offizielle Zahlen sprechen von 1.2 Millionen Abtreibungen im Jahre 2007 im EU27-Raum. Damit wird im offiziellen Bericht "Evolution of the Family in Europe 2009" geschlussfolgert, dass die häufigste Todesursache hier in Europa die Abtreibung ist (siehe slide 29). Somit fordern Abtreibungen mehr europäische Todesopfer als Krebs und Herzkrankheiten.

Doch ich stehe diesen Zahlen skeptisch gegenüber.

Nicht weil sie zu hoch sein könnten, im Gegenteil, ich glaube, dass diese Zahl sogar noch zu niedrig ist. Denn in manchen Ländern wie zum Beispiel Österreich wird die Anzahl Abtreibungen nicht einmal gezählt, so dass sie geschätzt werden muss. Und wie ich Brüssel kenne, mischen bei solchen Angelegenheiten die gleichen verkappten, sozialistischen Volksumerzieher mit, die auch voller Freude den Genderismus an die Mannsfrau bringen wollen.

Wohlgemerkt gelten diese Zahlen lediglich für die EU im Jahre 2007. Die Zahlen der Schweiz, von mehreren osteuropäischen Ländern, von Finnland und jene von den eurorussischen Gebieten westlich des Urals sind dort nicht einmal dabei.

Deshalb hege ich ernsthaft die Befürchtung, dass die Anzahl Abtreibungen wesentlich höher ist, als offiziell angegeben.

Zwar sind auch diese Quellen nicht verlässlich, da sie ideologisch gefärbt sind, doch die Piusbruderschaft und das christliche Institut für Ethik und Moral sprechen gar von 2.86 Millionen Abtreibungen im Jahre 2008 im EU27-Raum und berufen sich dabei auf einen Bericht aus Brüssel vom letzten Mittwoch. Diesen Bericht konnte ich jedoch bisher nicht finden.

Schreckliche Konsequenzen

Nach meiner persönlichen Schätzung könnte es sich also durchaus um mehr als 1.5 Millionen Abtreibungen pro Jahr in ganz Europa handeln - wenn nicht sogar noch mehr. Dies ist besonders schmerzhaft, wenn man bedenkt, dass die indigene europäische Bevölkerung viel zu wenig Kinder in die Welt setzt um die Vergreisung und den Verlust zu stoppen.

Das hat profunde Konsequenzen, denn daraus schlussfolgern viele europäische Regierungen und natürlich auch Brüssel, dass man das Problem mit Massenimmigration aus geburtenstarken, nichteuropäischen Gegenden lösen könne. Und nehmen dabei geflissentlich die massiven Schwierigkeiten, die damit einhergehen, in Kauf. Dazu gehören nicht nur die voranschreitende Islamisierung, welche ein paar dümmliche Qualitätsjournalisten und Multikulti-Gläubige immer noch nicht wahrhaben wollen und natürlich die schrittweise Ersetzung der Europäer mit Nichteuropäern, welche zu massiven kulturellen Inkompatibilitäten führt.

Denn eine strikte Integrationspolitik und eine Anpassung an die Leitkultur des Gastgeberlandes findet aufgrund linker Befindlichkeiten nicht statt, so dass all jene Gründe, welche in den nichteuropäischen, nichtwestlichen Gegenden desaströse Katalysatoren für die Massenemigration sind, sich langsam auch bei uns breitmachen.

Dass man das Problem mit einem simplen Verbot der Abtreibung lösen könnte, kommt zwar vielen in den Sinn, doch sie wagen diesen (für unseren heutigen Zeitgeist) fast schon revolutionären Gedanken nicht auszusprechen. Denn wer stellt schon gerne weibliche Tötungsprivilegien in einer gynozentrischen Gesellschaft in Frage? Lieber nimmt man die entsetzlichen Konsequenzen für unseren Kontinent und für unsere Kultur nach guter alter Alt-68er-Tradition in Kauf.

Schliesslich geht es hier um das individuelle Wohl der Frau - da muss das gesamteuropäische Wohl natürlich hinten anstehen.

Schlussfolgerungen

Man muss deshalb nicht konservativ oder ein Pro-Life-Aktivist sein um einzusehen, dass dieser Wahnsinn gestoppt werden muss. Es genügt schon eine gewisse Wertschätzung für seine eigene Kultur und für seinen Kontinent um zu verstehen, dass gewisse Freiheiten und Rechte zwar ganz gut gemeint sein können, jedoch schwere Konsequenzen haben, wenn sie allzu freizügig verteilt und ausgenutzt werden.

Denn Geburten sind eine Voraussetzung für Arbeitsnehmer, welche wiederum über ihre Steuern den Sozialstaat und somit die Stabilität unserer Gesellschaft finanzieren (*hust* und nebenbei die Wahlstimmen für die linken Parteien Europas *hust*). Denn was meint ihr wird passieren, wenn der Sozialstaat aufgrund von Geldmangel gestrichen wird? Das würde zu einem gesellschaftlichen Zusammenbruch führen. Denn wir sind darauf angewiesen, dass wir die nicht arbeitenden Massen mit Staatsgeld ruhig halten wie damals im alten Rom.

Bei einem europaweiten Verbot würde natürlich die Anzahl illegaler Abtreibungen ansteigen. Vielleicht käme es sogar zu einem regelrechten Abtreibungstourismus in Gebiete, wo die Abtreibung noch legal ist. Deshalb kann ein Verbot alleine noch keine effektive Antwort sein, denn es braucht einen grundlegenden Wertewandel einerseits (der Abtreibung ächtet) und eine funktionierende Politik, die Familien und Elternsein massiv begünstigt gegenüber Nichteltern und Singles andererseits.

Der Gedanke eines Verbots der Abtreibung wäre nicht einmal ein Widerspruch zum Maskulismus, denn in der heutigen Gesellschaft hat der Mann kein Mitbestimmungsrecht wenn es um die Schwangerschaft geht. Warum sollten dann Mütter über das Leben des Fötus entscheiden dürfen? Dies widerspricht doch jeglichem Gedanken gleicher Rechte und Pflichten für Männer und Frauen.

Schliesslich hört die Freiheit des Einzelnen dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt - auch wenn dieser Andere ein stiller Fötus ist.

So sehr es uns auch schmerzt, der effizienteste Weg die demographische Katastrophe Europas mit allen ihren negativen Auswirkungen und Folgeerscheinungen abzuwenden ist ein Verbot der Abtreibung.

Wo liegt unsere Loyalität?

Samstag, 13. Februar 2010

Weibliche Meinungen zur Wehrpflicht

Es ist immer wieder faszinierend mit Frauen über Männerprobleme zu reden.

Meistens erfährt man dabei nicht viel Überraschendes. Viel zu häufig trifft man dabei auf Frauen, die aus Angst um ihre Privilegien alles daran setzen, jede Kritik an der einseitigen Wehrpflicht nur für Männer im Keim zu ersticken. Das funktionierte bisher bei den allermeisten Männern auch äusserst prächtig - jedoch nicht bei einem Maskulisten.

Ich führte neulich ein Gespräch mit einer attraktiven Arbeitskollegin. Unsere Unterhaltung drehte sich irgendwann um ihren Freund, den sie - wenn auch nur zum Spass - mehr als ein Nutztier, denn als ein vollwertiges menschliches Individuum darstellte. Obwohl ich ihren Freund nicht kannte und er wenn überhaupt, eher ein Hindernis als etwas anderes wäre, störte mich ihre selbstherrliche Abfälligkeit gegenüber einem anderen Mann.

Gleichgültigkeit und Desinteresse

Somit teilte ich ihr mit, dass mir ihre Darstellung dieses anderen Mannes nicht gefalle - natürlich mit einem Lächeln und mit sanften Worten. Denn mein Ziel war es nicht, sie direkt in Grund und Boden zu bohren, sondern möglichst viel von ihrem wahren Männerbild aus ihr heraus zu kitzeln.

Ihre Reaktion war überfüllt mit Gleichgültigkeit und Desinteresse für mein Missfallen. Sie verharmloste meine Klage indem sie nicht anerkennen wollte, was daran schlimm wäre, wenn ein Mann besonders für das Herumtragen schwerer Dinge und zum Öffnen von Gurkengläsern nützlich sei.

Vielleicht liegt es an meiner über die Jahre gestiegene Sensibilität für Misandrie in unserer Gesellschaft, dass mich eine an und für sich nicht sonderlich schwerwiegende Aussage so störte, doch es war der Tonfall und vorallem die wenig später offen zutage tretende, abfällige Grundeinstellung gegenüber Männer, die meine maskulistisch geschärften Sinne Alarm schlagen liessen.

Ein lautes Lachen für die Opfer

Denn als ich ihr vor Augen führte, wie die Gesellschaft als Ganzes Männer in Form der einseitigen Wehrpflicht unter Zwang und unter Androhung von Strafe bei Nichtbeachtung zu Nutztieren abstempelt, begann sie mich auszulachen und versuchte so die unbequeme Wahrheit wieder aus ihrem Leben zu verstossen.

Doch meine ungerührte Miene und die offensichtliche Immunität gegenüber weiblichen Manipulationsversuchen beunruhigte sie. Denn als sie sah, dass sie die Wirklichkeit der anderen Hälfte der schweizerischen Bevölkerung nicht mehr verdrängen konnte, starb ihr Lachen und sie ging zur nächsten Stufe über.

Denn es war kein gewöhnlicher Mann, den sie da vor sich hatte. Keiner vor ihm hatte bisher so gleichgültig auf die für gewöhnlich vernichtende weibliche Waffe reagiert. Das Lachen, welches schon so viele männliche Egos vernichtet und so viele Männer zum Schweigen verdonnert hatte, wirkte bei diesem hier nicht.

Mit Problemchen von Problemen ablenken

So versuchte sie mich zurück zu pfeifen und meinte erst einmal, dass ich es nicht übertreiben sollte. Sie lenkte ab, indem sie weibliche Probleme in den Mittelpunkt des Disputs schieben wollte. Sie quasselte etwas von zu wenig Frauen in verantwortungsvollen Positionen, verteufelte die bösen "Vorurteile" gegenüber Karrierefrauen, welche ihre Kinder vernachlässigen würden (was sie ja tun). Dass Frauen weniger verdienen würden, ging ihr auch locker über die Lippen.

Doch das Sperrfeuer weiblicher Problemchen prasselte kläglich an meinen Gegenargumenten ab. Es sei nicht die gläserne Decke, welche die Frauen von Topjobs abhalten würden, sondern die warme Badewanne, also ihr nachwievor grosser Fokus auf Kinder und Familie und mangelnde Opferbereitschaft. Dass Karrierefrauen ihre Kinder zugunsten von Karriere in Krippen abschieben würden, ist eine Tatsache und kein Klischeedenken, das man einfach bekämpfen könne (eine Frau kann nichts gegen das Kindeswohl sagen, ohne extrem unweiblich zu wirken). Und die Gründe, warum Frauen weniger verdienen als Männer, ist deren eigene Schuld und bei Leibe nicht jene einer herbeiphantasierten "Lohndiskriminierung".

Konsternation und Verzweiflung lagen in ihren Augen. Da stand ein Mann vor ihr, welche all die Pfeiler ihres gynozentrischen Weltbildes mit Leichtigkeit wegfegt ohne dabei Gesicht zu verlieren. All die leeren feministischen Worthülsen waren zwecklos. Die unzähligen Floskeln, welche Frauen einander einflüstern um Männer bei Gelegenheit zurechtzuweisen und wieder in Reih und Glied zwingen zu können, zerfielen zu Staub.

Ich brachte erneut die Wehrpflicht in den Mittelpunkt der Diskussion.

Verrat an feministischen "Werten"

Jetzt wurde es ihr äusserst unangenehm. Sie war dabei gescheitert, von männlichen Problemen abzulenken, indem sie weibliche Problemchen in den Vordergrund zu schieben versuchte und persönliche Angriffe hatten auch nicht funktioniert. In so einem Moment wird auch die allergrösste Emanze zur letzten verzweifelten Waffe greifen, um das Blatt doch noch zu wenden! Sie wird ihre eigenen "emanzipierten" Ansichten verraten und sich ganz konservativ hinter ihrem Frausein verstecken. Lieber das "Patriarchat" aus dem 19. Jahrhundert als selber den Kopf in Form von Staatszwangsdiensten hinhalten zu müssen.

Also sagte sie mir, dass Frauen zu schwach seien um in der Armee dienen zu können und Männer das viel besser könnten. Frauen seien generell hilfsbedürftig und bräuchten Schutz und könnten deshalb nicht andere schützen.

Ich entgegnete ihr, dass das heutige Schlachtfeld nicht durch Muskelkraft, sondern durch Technik beherrscht wird und auch Frauen durchaus mit einem Sturmgewehr umgehen können.

Entsetztes Schweigen beherrschte ihr scheinheiliges Gesicht. Kein Wort brachte sie mehr über ihre Zunge aufgrund der schrecklichen Vorstellung, dass auch Frauen für das Gemeinwohl zu etwas gezwungen werden könnten und nicht nur die haarigen Nutztiere.

Ich führte weiter aus und sagte ihr, dass mich ihr Männerbild verstörte und das sie Männer nicht nur als zwingbares Vieh sehen sollte. Sie sollte akzeptieren, dass Gleichberechtigung nicht eine Einbahnstrasse vom Mann zur Frau sei und dass auch Männer ein Recht darauf hätten, als gleichwertige Individuen behandelt zu werden.

Sie blickte mich an wie eine Träumerin, die gerade aus ihren eigenen Illusionen gerissen wurde. Wie jemand, dessen gesamtes Weltbild gerade vor ihren Augen verschrottet wurde. Niemand mag es so vorgeführt zu werden. Erst recht nicht Frauen, denen man über Jahrzehnte eingeflösst hat, dass sie eigentlich die Krone der Schöpfung seien.

Es geht auch anders

Dass es auch besser geht, beweist eine junge Offizierin der schweizerischen Armee, welche in einer Club Sendung (8.30, 27:00) auf die Frage, warum sie denn freiwillig Dienst leiste, dies mit einer konsequenten Auslegung der Gleichberechtigung als gleiche Rechte und Pflichten begründet.

Immerhin eine Frau, die es kapiert hat!

Dass es keine Argumente mehr gegen eine weibliche Wehrpflicht gibt, wird aus dieser Website deutlich. Der Autor führt jedes Argument auf und widerlegt es mit Studien, Gegenargumenten und mit dem gesunden Menschenverstand.

Wir Maskulisten können deshalb nur eine einzige Position überzeugend vertreten: Entweder schafft man die einseitige Wehrpflicht nur für Männer ab oder führt die Wehrpflicht für Frauen ein. Etwas anders ist männerfeindlich und verstösst gegen den zentralen Gedanken der Gleichberechtigung, wie wir Maskulisten sie verstehen - nämlich konsequent und für beide Geschlechter ohne Ausnahme geltend.

Denn Frauen können mindestens so gut wie wir Männer im Kugelhagel krepieren - wenn nicht sogar noch besser. Das gilt doch auch sonst überall.


Die Chinesen haben's begriffen

Sonntag, 7. Februar 2010

Frauen haben zu hohe Ansprüche

Im Tagesanzeiger des 5. Februars wurde ein Buch vorgestellt, welches in den USA für enorme Unruhen gesorgt hat. Das Buch heisst "Marry him: The Case for Settling for Mr Good Enough" von der Frau Lori Gottlieb. Im Prinzip verlangt sie, dass Frauen aufhören sollten, den perfekten Traumprinzen zu suchen und lieber sich mit den verfügbaren Männern zufrieden geben sollten.

Das kann natürlich nicht sein.

Denn warum soll sich eine überlegene, moderne, emanzipierte Frau des 21. Jahrhunderts sich mit so einem ... bestenfalls durchschnittlichen Nutztier abgeben? Für solche Göttinnen ist das Beste gerade mal gut genug.

Das kann ich verstehen. Wenn man mir als Mann von klein auf einreden würde, dass ich ein Prinz wäre und Anrecht auf das Beste und Schönste dieser Welt hätte, dann entwickelt man auch etwas zu gesunde Ansprüche. Weiter geht das natürlich über die Medien, welche allen Frauen permanent das Ego pampern und sie als etwas Besseres und Höheres darstellt und ihre Präsenz glorifizieren.

Zusammen mit einem negativen Männerbild in der Gesellschaft, braut sich das Ganze zu einem Komplex sich stetig verstärkender Ansprüche zusammen, welche nicht in der Realität geerdet sind.

Dabei ist diese Frau nicht dumm. Sie sagt schlicht und einfach, dass jede Frau, die einmal eine Familie haben will, sollte sich bewusst sein, dass sie es sich ab einem gewissen Alter nicht mehr leisten kann, einen guten, aber nicht perfekten Mann zu verlassen. Einerseits weil die biologische Uhr tickt und zum anderen, weil ältere Frauen nicht mehr die gleichen Chancen auf dem Markt haben, als wenn sie noch jung gewesen sind.

Die Konsequenzen für die Realitätsverweigerung seien Kinderlosigkeit und Einsamkeit für viele Frauen.

Freitag, 22. Januar 2010

Weltwoche: "Schlagen, beissen, boxen, treten"

Wenn Alice Schwarzer das Sturmgeschütz des Feminismus ist, dann ist die Weltwoche wohl der Königstiger der Männerrechtsbewegung. Denn schon wieder bringt die beinharte Bastion gegen den Zeitgeist Berichte, welche feministische Gutmenschen nicht sehen wollen. Dieses Mal geht es um häusliche Gewalt und auch dieses Mal werden die Fakten kompromisslos auf den Tisch gelegt, so dass die Pudel nur noch heulen können.

"Bis zu fünfzig Prozent aller häuslichen Attacken gehen auf das Konto der Frauen. Die Zerstörungswut bleibt ohne Konsequenzen, da die Männer ihre Opferrolle lieber verheimlichen. Und Feministinnen pflegen das Bild der Frau als selbstlose Heilige, die zu Gewalt nicht fähig ist."

Die zwei wesentlichen Punkte, welche jahrelang ein verzerrtes Bild häuslicher Gewalt in der Öffentlichkeit am Leben hielten, werden ihr für den Unwissenden offen gelegt. Soweit für uns Maskulisten, Männerrechtler und Antifeministen nichts Neues.

"Gesamtschweizerisch fehlt es an Zahlen, aber die Dunkelziffer von weiblichen Attacken, die nicht zur Anzeige kommen, wird als sehr hoch eingeschätzt."

Das verwundert nicht, wenn man als geschlagener Mann ausgelacht und belächelt wird. Denn über solche armen Mannopfer macht man sich am liebsten lustig und nimmt ihr Leiden nicht ernst.

"Mittlerweile gehen die Experten davon aus, dass in der Schweiz pro Jahr nicht nur Zehntausende von Frauen durch ihren Partner misshandelt werden, sondern - je nach Quelle - ebenso viele Männer betroffen sind."

Was? Und ich dachte immer, dass Frauen besonders betroffen bei allem sind. Vielleicht können Frauen halt auch nur lauter und langanhaltender - sprich: nervender - klagen, so dass sie eher gehört und geholfen werden (damit sie endlich ruhig sind).

"Bisher glaubte man, Frauen würden handgreiflich, um sich gegen prügelnde Ehemänner und Liebhaber zu verteidigen. "Das akzeptierte Klischee, dass Frauen immer die Opfer und Männer immer die Täter sind, ist falsch", sagt der deutsche Sozialwissenschaftler Bastian Schwithal."

Dieser Bastian Schwithal ist ein gewitztes Kerlchen mit einem feinen Gespür für die unverfälschte Natur von Frauen. Seine Dissertation wurde auch schon auf Genderama vorgestellt und kann über Amazon bestellt werden. Er kommt dabei zu folgender Schlussfolgerung:

"Von Australien über Kanada bis Südafrika: Frauen sind in Beziehungen genauso gewalttätig wie die Männer. Für den deutschsprachigen Raum gilt: Nur bei rund einem Viertel aller Übergriffe handeln die Frauen in Notwehr. Bei der Hälfte aller Übergriffe üben beide Partner Gewalt aus. In 25 Prozent der Fälle agieren nur die Frauen gewalttätig, und die Verletzungen sind - anders als bisher angenommen - nicht nur harmlos."

Das wundert mich nicht. Ich erinnere nur an die berüchtigte Umfrage unter Studentinnen in England, ob sie ihre Männer schon mal geschlagen hätten. Oder an die zahllosen Artikel auf meinem Blog, welche das Thema weibliche Gewalt immer wieder zum Thema haben. Für Frauen ist es normal, die männlichen Nutztiere zu schlagen. Mein Geheimtipp: Zuerst zurückschlagen und auf den entsetzten weiblichen Ausruf "Frauen schlägt man nicht" lässig mit "Männer auch nicht" antworten. Das lässt weibliche Gehirne rotieren.

"Bei der Zürcher Opferberatungsstelle für gewaltbetroffene Jungen und Männer beobachtet man seit einigen Jahren einen Anstieg bei den physischen und psychischen Übergriffen durch Partnerinnen: Das Spektrum reiche von Schlagen, Beissen, Boxen, Kratze, An-Den-Haaren-Reissen bis zu Einschüchterungsversuchen, Morddrohungen, Stalking zu Hause und am Arbeitsplatz sowie Sachbeschädigungen. Als Tatwaffen werden Messer und Haushaltsgegenstände genannt."

(Ironie an) Mich wundert es, warum wir nicht nur noch Frauen an die Fronten gegen die Unkultur schicken. Bei Frauen darf sich ja sowieso kein Mensch wehren und sie sind genauso aggressiv wenn nicht noch schlimmer als Männer. Zudem könnte man sie prima mit feministischer Indoktrination gegen die Taliban aufhetzen. Frauen würden da sicherlich keine Gnade kennen. Da gewinnen wir alle! (Ironie aus)

Wenn sich Männer gegen solch ein Verhalten wehren, hat das unangenehme Konsequenzen (für den Mann!):

"Er sei wutentbrannt aufgesprungen, habe sie an den Handgelenken gepackt und geschüttelt. Resultat? Drei Minuten später stand die Polizei im Haus, er kassierte eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt."

Nachdem die Frau dem schlafenden Mann kaltes Wasser ins Gesicht leerte und ihn auch sonst wie ein zu züchtendes Nutztier behandelt hatte. Auch nach einem gewaltsamen Intermezzo mit einer afrikanischen Frau musste der betroffene Mann folgendes einsehen:

"Die Behörden stehen meist auf der Seite des vermeinlich schwachen Geschlechts."

Dies erstaunt, denn eigentlich ist die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnis klar, wie die Weltwoche weiter unten beschreibt.

"Mehr als hundert Forschungsberichte, empirische Studien und vergleichende Analysen in kriminologischen, soziologischen, psychologischen und medizinischen Fachzeitschriften zeigten in den vergangenen Jahren auf, dass in Beziehungen die Gewalt zu gleichen Teilen von beiden Partnern ausgeht. Die Studien stimmen in ihren Erkenntnissen so deutlich überein, dass die Fachwelt an den Verhältnissen keinen Zweifel mehr hegt."

Da werden die Feministinnen aber heulen, wenn sie das zu lesen bekommen. Wie soll man denn jetzt Männer als Täter und Frauen als alleinige Opfer besetzen können, wenn man so offensichtlich der Lüge überführt worden ist? Jeder normale Arbeitnehmer wäre bei so viel ideologischer Voreingenommenheit schon längstens gefeuert worden, doch in den Gleichstellungsbüros wird nachwievor munter mit gleicher Besetzung weiter gewerkelt - selbstverständlich auf Kosten des (männlichen) Steuerzahlers. Die Weltwoche weiss warum:

"Den Grund, wieso die tonnenschweren Fakten bisher unter den Teppich gekehrt wurden, sieht er [Don Dutton, amerikanischer Psychologe] im Umstand, dass die Ausübung männlicher Gewalt lange Zeit als Patriarchatsprivileg eingeordnet wurde und somit die These von der unterdrückten Frau stützte."

Man stellt sich das einmal vor. Da werden männliche Opfer bewusst im Stich gelassen und übergangen, weil ein paar psychotische Unfrauen eine abartige Doktrin aufgestellt haben, nach der Männer keine Opfer sein können! Einfach nur noch pervers. Doch das ist gelebter Feminismus im 21. Jahrhundert! Seid euch dem bewusst, dass feministische Ideologie zwar in den Elfenbeintürmen den Diskurs dominiert, doch sich schleichend auch auf das gesellschaftliche Zusammenleben auswirkt. Und sei es auch nur als Ignoranz gegenüber männlichem Leid.

Trefflich fasst es der verehrte Gerhard Amendt zusammen:

""Alle Daten und Beweise, die der genderfeministischen Ideologie nicht entsprachen, wurden in den vergangenen Jahrzehten verworfen, banalisiert oder weggeredet." sagt auch der deutsche Generationenforscher Gerhard Amendt von der Universität Bremen. "In der Öffentlichkeit ist das Thema tabu, und auf der politischen Ebene wird es mehrheitlich ignoriert."

Die Frau als selbstlose Heilige, die zu keinen Aggressionen und keiner Gewalt fähig sei, entspreche einem veralteten Bild, dessen sich der konservative Feminismus bei der unliebsamen Thematik erstaunlicherweise gern bediene.

Die prügelnden Frauen verstossen also nicht nur gegen allgemeingültige Normen und die herrschende Moral, sondern auch gegen die geltende Geschlechterordnung, wonach Gewalt nicht weiblich sein darf."


Das predigen wir Maskulisten und Männerrechtler schon seit über zehn Jahren und mehr, doch es wollte niemand hören. Erst die epidemische Zunahme weiblicher Gewalt in den letzten Jahren reisst den meisten schmerzhaft den Schleier vom Gesicht.

"Reflexion über das aggressive Verhalten findet somit nicht statt, und mit einem allzu schlechten Gewissen - bekanntlich dem ersten Schritt auf dem Weg zur Besserung - halten sich die Frauen auch nicht unbedingt auf."

Jetzt kommt eine Liste mit den am häufigsten genannten Begründungen von gegen Männer gewalttätig gewordenen Frauen. Haltet den Kotzkübel bereit.

""Wieso schlagen Sie Ihren Partner?" Die unbeschwerten Antworten lauteten: "Er hört mir nie zu." - "Er ignoriert meine Bedürfnisse." - "Ich wollte seine Aufmerksamkeit gewinnen." Australierinnen antworteten auf die gleiche Frage lapidar: "Weil er mir auf die Nerven ging.""

Jo. Jetzt wisst ihr es, warum ihr gezüchtigt werdet, ihr elendes männliches Nutzvieh! Und wehe, ihr wagt es noch einmal nicht das zu tun, was wir Frauen von euch verlangen! Dann setzt es noch mehr Schläge.

Und dabei fürchten sie sich nicht vor Gegenwehr, denn:

""Wieso glauben Sie, schlagen viele Männer nicht zurück?" Die Antworten fielen listig aus. "Die meisten Männer wurden so erzogen, dass sie Mädchen nicht schlagen dürfen: So gesehen sit das Gefahrenpotenzial gering." "Männer können sich gegen Schläge schützen, und somit habe ich keine Angst, ihn zu verletzen, wenn ich ihn verprügle." 13 Prozent betrachteten ihr unzivilisiertes Verhalten gar als feministische Aktion: "Wenn Frauen und Männer tatsächlich gleichberechtigt sein wollen, müssen Frauen fähig sein, Ärger in physische Aggression umzuwandeln.""

Ja, das männliche Nutzvieh ist selber schuld, wenn es verletzt wird durch weibliche Gewalt, dann hätten sie die Schläge halt abwehren sollen, die Dummen! Mann kann ja auch mal was selber machen, oder?

Diese Antworten sind so dermassen abartig und pervers, dass ich am liebsten nur noch kotzen möchte. Stellt euch mal vor, eine Mehrheit aller Männer würde so über Gewalt gegen Frauen denken! Die Stimmbänder aller Feministinnen und Frauenbewegten würden reissen vor der akustischen Kakophonie, welche solch ein patriachaler Alptraum bei ihnen hervorrufen würde.

Doch mit Männer darf man es machen, denn es ist lediglich verbrauchbares Humankapital. Gezüchtet um Frauen zu gefallen und zu dienen - ihrer Meinung nach. Es wird Zeit, dass jeder Mann gleich hart zurückschlägt, wenn eine Frau ihn angreift. Dann würden schlagartig Lernprozesse einsetzen.

P.S.: Wenn ihr mehr solche Artikel lesen möcht, dann kauft euch die Weltwoche! Kauft vorallem jene Ausgaben, welche antifeministische Artikel enthalten oder holt euch am besten gleich ein Abonnement. Die Auflagen heutiger Zeitungen und Zeitschriften sind so niedrig, dass die Verlage schnell merken, wem und welchen Artikeln sie unter anderem ihren Fortbestand zu verdanken haben.

P.S.S.: Übrigens, es war Harald Schmidt, der Alice Schwarzer als das "Sturmgeschütz des Feminismus" bezeichnet hat, doch manche feministischen Qualitätsmedien machen daraus "Sturmgeschütz der Gleichberechtigung". Ideologische Manipulation oder lediglich ein harmloser Zitatfehler?

Between Love and Lunacy

Samstag, 9. Januar 2010

Wie man sich lächerlich macht

Ja, da haben wir's mal wieder. Alle paar Monate taucht ein neuer Artikel auf, der die Männerrechtsbewegung verunglimpfen möchte. Dass dabei die Tonlage immer absurder und peinlicher wird, macht das Lesen derselben fast schon zu einer amüsanten Freizeitbeschäftigung.

Hier ist der neueste Versuch, uns in Misskredit zu bringen und es wurden auch dieses Mal grosse Geschütze aufgefahren. Von bösen Nazis über gemeine Sozialabbauer und üblen Biologisten ist dieses Mal alles dabei. Auch die respektlose Anmassung, linksfeministische Gutmenschen zu kritisieren, wird ebenfalls angeprangert. Aber lest selber.

Natürlich waschen wir unsere Hände in Unschuld, denn unsere Biologiebücher (die wir sogar gelesen haben!) und unsere Exemplare von Jan Fleischhauers "Unter Linken" haben wir im Regal hinter den gesammelten Werken deutscher Literatur versteckt (dort wird nämlich niemand suchen). Natürlich direkt neben Adolfs literarischer Stuhlprobe. Aber jetzt Schluss mit der Ironie.

Wir können uns also unbeschwert mit dieser geistig-pudeligen Lachnummer beschäftigen. Dabei handelt es sich um eine Beschreibung eines 80 Seiten starken 'Buches', welches gnadenlos aufzuzeigen versucht, wie Autobahn (3:30) wir doch alle seien. Schon mit dem Titel fängt es an.

"(R)echte Kerle

Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung. Hrsg.: Agentur Pudelpunk"

Und hier fängt es schon an mit der Unterstellung, dass die Männerrechtsbewegung komplett rechts sei. Dass Arne Hoffmann ein bekennender Linksliberaler ist und sich auch im WGVDL-Forum Linke tummeln, wird hier einfach übergangen. Eine Bewegung, welche sich für die Belange und Probleme von Männern einsetzt, kann gar nicht anders als politisch neutral sein, denn ihre Anliegen betreffen alle Männer egal welcher politischen Gesinnung.

Dass vielleicht dennoch weniger linke Männer bei uns mitmischen, mag vielleicht an ihrer tendenziell gesteigerten Hörigkeit gegenüber dem Feminismus liegen - die aber Gott sei Dank bei weitem nicht auf jeden Linken zutrifft. Aber jene Mösenkriecher der Agentur Pudelpunk sind leider nicht solche Ausnahmen.

"Die Männerrechtsbewegung ist ein Netzwerk von Antifeministen, welches Männer als Opfer instrumentalisiert."

Instrumentalisiert. Ich weiss ja, dass es mühselig ist, wenn jemand im feministischen Zeitalter auf Männerprobleme hinweist und verlangt, dass die Gleichberechtigung konsequent auch für Männer zu gelten hat, aber da gleich von Instrumentalisierung zu sprechen, ist Schwachsinn. Schliesslich verdienen wir im Gegensatz zu den Genderfaschisten in den Gleichstellungsbüros nicht am (vermeintlichen) Leid der immer klagenden Bevölkerungshälfte.

"Unter dem Vorbehalt des vermeintlichen Tabubruchs werden frauenfeindliche, schwulen- und lesbenfeindliche, antisemitische, rassistische und anti-sozialstaatliche Positionen propagiert."

Die Feministen rühmen sich ob all ihrer fetischartigen Tabubrüche (man denke an Feuchtgebiete) und wenn mal so ein "Autobahnanhänger" einen echten Tabubruch mit dem Zeitgeist begeht, dann ist es in ihren Augen immer nur ein 'vermeintlicher' Tabubruch. Als seien nur ihre Tabubrüche wirklich und wahrhaftig revolutionär.

Auch hier begegnet uns die hirnrissige Annahme, dass feministische Interessen automatisch die Interessen der Frauen, Schwulen und Lesben seien, so dass ein Kampf gegen den Feminismus einem Kampf gegen die Frauen und Homosexuellen gleich käme. Wer instrumentalisiert hier eigentlich wen?

Ausserdem müssten wir mal Professor Gerhardt Amendt fragen, was er so von uns "Antisemiten" hält. Denn dieser ist nicht nur Fürsprecher der Männerrechtsbewegung, sondern auch selbst jüdischen Glaubens. Und seit wann sind Feminismusanhänger eine Rasse?!

Und wenn unter anti-sozialstaatlicher Position verstanden wird, dass all die Gleichstellungsbeauftragten und Genderisten im Staatsdienst endlich auf die Strasse gestellt werden, dann habe ich mit diesem Punkt kein Problem.

"In einigen Foren zitieren sie Nazi-Webseiten und verbreiten Vergewaltigungs- und Mordphantasien. Nach Außen wird versucht, Prominente zu vereinnahmen und sich in einer Art Querfrontstrategie als emanzipatorisch darzustellen; intern dient das Feindbild Feminismus zur eingeschworenen Männerkumpanei, die keinen Widerspruch duldet."

Die volle Breitseite! Nazi und Autobahn wo man nur hinsieht. Nur ... wo sind die Quellen und die Beweise? Ach, ich vergass, als hörige Diener vom feministischen Zeitgeist und der politisch Korrekten muss man nur mit Dreck werfen, irgendwas wird schon hängen bleiben.

Doch dass ihr euch früher abends über Texten von Marx, Mao und Stalin einen runtergeholt gehabt und nachwievor von der grossen Revolution und totalitären Gleichmachung aller Menschen träumt, ist für euch natürlich vollkommen in (linksextremistischer) Ordnung. Aber wenn auch nur irgendwo ein kleiner Fascho sein könnte, wird gleich das ganze Antifa-Waffenlager scharf gemacht.

"Die Männerrechtsbewegung geht konform mit Sozialabbau und 68er-Bashing und kann realpolitische Erfolge, Universitäts-Konferenzen und eine Rebiologisierung von Geschlechterfragen vorweisen."

68er-Bashing ist mehr als angebracht. Denn die 68er sind die Brutzelle des linksfeministischen Zeitgeistes und Schuld an Dekaden voller Probleme. Seien dies Demographie, Überschuldung, Opferkult, Männerfeindlichkeit, Fortschrittsfeindlichkeit, Kulturvernichtung, Instrumentalisierung von Massenmorden zur Ausschaltung politischer Gegner und vieles mehr.

Und noch was: Wann waren die Geschlechterfragen je entbiologisiert? Ach, ich vergass, ich habe es hier mit Feministen (verkappten Marxisten) zu tun, welche die Realität ablehnen und lieber in ihrem Paradies der totalitären Gleichheit schwelgen - selbstverständlich auf unsere Kosten.

Es wird Zeit mit diesem ganzen Gesindel endlich abzurechnen.

Fürchtet unseren Zorn

Sonntag, 3. Januar 2010

Kindheitserinnerung

Als ich klein war, sah ich einen Cartoon über eine Wolfsjungen und einem Wolfsmädchen, welche sprachen und auch sonst viele menschliche Eigenschaften aufwiesen - freilich verharmlost und verniedlicht. Kindsgerecht eben. Doch die Botschaft welche dieser Comic transportierte, würde mir erst viel später so richtig klar werden.

Es begann damit, dass der Junge dem Mädchen hinterher rennt und offensichtlich sehr interessiert an ihr ist. Da er sich dabei jedoch wie der grösste Tollpatsch anstellt, eine Kastratenstimme aufweist und auch sonst eher eine Flasche zu sein scheint, lässt sie ihn gnadenlos durchfallen, denn er war eine peinliche und lächerliche Gestalt. Doch ihre Einstellung zu ihm ändert sich radikal, als plötzlich der Vollmond am nächtlichen Himmel erstrahlt und der bisher erfolglose Wolfsjunge sich in einen grossen Werwolf verwandelte.

Diese Transformation schwebt mir nach all den Jahren immer noch vor meinem inneren Auge, als wäre es gestern gewesen. Dort wo vorher dünne Gliedmassen gewesen waren, strotzten nun die Muskelberge und die schwache, zarte Brust war dem massalen Oberkörper eines Herkules gewichen. Auch der peinliche Haarpflaum von vorher wich einer dunklen, löwenartigen Mähne, welche über Gesicht und Schulter fiel und auch sein Körperwuchs hatte sich verdoppelt. Seine tiefe Bassstimme durchdrang den nächtlichen Wald und seine Präsenz war furchteinflössend. Auch seine Ausdruck war ruhiger und reifer geworden.

Als das Wolfsmädchen ihn nun erblickte, wurde sie sofort spitz und änderte ihre Einstellung ihm gegenüber grundlegend. Doch als die intensive Nacht vorbei war, verwandelte sich der Werwolf wieder zurück und übrig blieb nur der gewöhnliche Junge.

Meine Erinnerung hört damit auf, dass sich das Wolfsmädchen auf einen sich in der Nähe befindlichen Stein setzt und sagt, für so einen Mann würde sie ruhig bis zum nächsten Vollmond hier warten.

Dieser Comic verstörte mich ziemlich. Weniger, weil den Kindern schon frühzeitig vorgeführt wird, wie Frauen mit ungenügenden Männerexemplaren umgehen und wie sie sich nur mit dem Besten zufrieden geben, sondern dass ein Junge sich erst auf magische Art und Weise in etwas Übernatürliches verwandeln muss, um überhaupt sexuell wahrgenommen zu werden. Während das Mädchen in der ganzen Geschichte keine Entwicklung, keine Verbesserung ihrer Merkmale aufweist, muss der Junge sein Ich aufgeben und seinen Körper gegen einen anderen "tauschen" um auf die Liste zu kommen.

Damals verstand ich meine Mühe mit dieser Geschichte nicht, doch heute sticht mir die klare Botschaft ins Auge. Wer es als Mann nicht schafft dem gewünschten Ideal zumindest nahe zu kommen, der kann es glatt vergessen, bei den gutaussehenden Frauen zu landen. Der soll sich entweder mit der weiblichen Ausschussware zufrieden geben oder alleine bleiben.

Man belächelt Kinderprogramme im Fernsehen regelmässig und übersieht dabei, wie so manche gnadenlose Wahrheit hier unentdeckt in die Köpfe der zuschauenden Kinder transportiert wird.