Samstag, 13. Juni 2009

Der missbrauchte Sexualtrieb

Das grösste Einfallstor für Manipulation und Ausbeutung des Mannes ist sein Sexualtrieb. Die sexuelle Energie, welche sich tagtäglich zwischen den Lenden des Mannes ansammelt, macht ihn nicht nur vor Gericht verwundbar. Doch da wir uns nicht dazu zwingen lassen, unsere Gelüste aus Angst vor Missbrauch aufzugeben, müssen wir einen Weg finden, wie wir die Risiken eines gesunden Triebs minimieren können.

Esther Vilar erkannte schon vor längerer Zeit, wie einseitig das Machtgefälle zwischen Männern und Frauen im Bezug auf Sex ist. Darüber schrieb sie ein Buch namens "Der dressierte Mann", welches man hier übrigens als E-Book komplett und in deutscher Sprache lesen kann.

Freilich ist es nichts für schwache Gemüter, denn sie legt schonungslos und ohne zu zögern dem Leser die Wahrheit vor Augen.

Denn es ist eine Tatsache, dass der Mann sich durch seine Hände Macht aneignet, während die Frau ihre Macht über den Mann mit Sex erlangt.

Die Beschreibung der Sucht

Wir haben es mit einer natürlichen Sucht des Mannes nach Sex zu tun. Und wie bei jedem Genussmittel, kann ein ungesunder Umgang mit dem Verlangen danach massive, negative Konsequenzen haben.

Diese Sucht ist zwar legitim, da sie dem Mann genetisch in die Wiege gelegt wurde, somit ist sie an und für sich nicht verwerflich. Erst recht nicht, da sie der Fortpflanzung dient. Dennoch kann diese Sucht wie jede andere auch ausarten und für den Träger schwerwiegende Folgen haben.

Dieser natürliche, zutiefst menschliche Trieb wurde jedem Mann auferlegt und kann je nach Rückgrat und Charakterstärke sein Handeln unterschiedlich stark prägen. Hat er Zugang zu Sex, so wird sein Gehirn ihm dies belohnen mit dem Ausschütten von Glückshormonen. Wenn er keinen Zugang hat, werden Entzugserscheinungen auftreten.

Genauso wie bei Tabak, Alkohol oder gar Drogen haben wir es hier mit einem unterschiedlich stark ausgeprägten, allerdings natürlichen Suchtmechanismus zu tun, der den Mann verwundbar macht, wenn er ihn nicht kontrolliert.

Der Machtkampf zwischen den Geschlechtern

Wir haben nun erkannt, dass das Verlangen des Mannes nach Sex suchtartigen Charakter hat. Frauen wissen um diese natürliche Schwäche des Mannes. Sie werden versuchen, die besten Nutztiere für sich zu gewinnen, denn für sie ist Männlichkeit nichts anderes als Nützlichkeit. Sei dies in Form von Schutz gegen andere Männer und / oder durch finanzielle Versorgung.

Liebe ist für Frauen somit die Versicherung, dass der Mann seine Nützlichkeit nur ihr zur Verfügung stellt. Für den Mann ist Liebe die Versicherung, dass die Frau nur ihm ihre Gebärfähigkeit zur Verfügung stellt.

Damit gibt es an und für sich kein Problem, wenn es ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist. Doch sobald sich das Gleichgewicht zugunsten einer Seite verlagert, wird die andere Seite zwangsläufig ausgebeutet. Diese Verlagerung kann passieren, wenn die Gesellschaft Männlichkeit dämonisiert oder der Vater immer mehr aus der Familie verdrängt wird, so dass der Zugang zu Männlichkeit verschwindet. Auch eine permanente Überhöhung der Frauen auf Kosten der Männer kann ein Ungleichgewicht hervorrufen.

Dadurch hindert man Männer daran, einen eigenständigen, unverzerrten Zugang zu ihrer Männlichkeit und eine frei von Fremdeinflüssen geprägte Ausübung ihrer Triebe zu etablieren - man treibt sie somit in die sexuelle Sklaverei.

Für Frauen ist Sex ein Machtinstrument, das gewährt, aber auch wieder entzogen werden kann, nach weiblichem Gutdünken. Es ist somit zentral im Bestreben der Frau, den Mann von sich abhängig zu machen.

Gegenmittel

Doch was können wir tun, damit unsere Beziehungen zu Frauen nicht von einseitiger, ausbeuterischer Natur werden? Zum einen kommt das klassische, ausgewogene Geben und Nehmen zum Zuge. Doch das ist nur ein gewünschter Sollzustand. Denn es braucht immer zwei damit es zur Ausbeutung kommt, einer der ausbeutet und ein anderer, der sich ausbeuten lässt.

Trotz aller feministischer Indoktrination und Domination verfügt der Mann über eine Reihe von mächtigen Waffen, um sich gegen Ausbeuterei und Missbrauch zu wehren.

Männer verfügen mehr als die Frauen über die Fähigkeit, ihre Würde und ihren Stolz unabhängig vom anderen Geschlecht zu entwickeln und auszubauen. Ein abwechslungsreiches Leben mit vielen (echten) Freunden und erfüllenden Hobbies sind dazu eine gute Grundlage. Im Wissen, ständig Alternativen gegenüber den Frauen zu haben (oder durch Zugang zu mehreren Frauen -> PUA) erleichtert die Fähigkeit Nein sagen zu können, massiv.

Daran zu glauben und auch zu leben, dass Frauen kein Definitionsrecht über die Männlichkeit eines einzelnen Mannes haben, erlaubt die Etablierung einer bisher unbekannten Unabhängigkeit von Frauen, welche wiederum enorm anziehend auf Frauen wirkt. Denn es ist die Bereitschaft, jederzeit auf Sex verzichten zu können, welche von vielen als wahre Stärke und Freiheit wahrgenommen wird.

Die Entwicklung einer stoischen Gelassenheit in Form einer mentalen, emotionalen Distanz gegenüber Frauen ist einer der grössten Herausforderungen eines jeden Mannes.

Denn zu viele Männer machen sich für zu wenige Frauen zum Affen, um bei ihnen zu Eseln befördert zu werden. Zu der Psychologie solcher Männer kann man sich hier einlesen.

Die mächtigste Waffe eines Mannes gegen Ausbeuterei durch Frauen ist die Möglichkeit, seine Männlichkeit nicht über Frauen zu definieren.

Schlussfolgerung

Wenn ein Mann stark und unabhängig sein möchte, so muss er lernen auch in seinem eigenen Hinterhof seiner Triebe Kontrolle durchzusetzen und Fremdeinfluss zurückzudrängen. Denn warum sollten wir in allen anderen Bereichen unseres Lebens nach mehr Freiheit streben und dabei gerade dieses eine grosse Einfallstor für Manipulation und Ausbeutung weit offen stehen lassen?

Wie sollen uns andere respektieren können, wenn wir uns so einfach und plump benutzen lassen?

Das Ausleben des Triebes ist nicht von sich aus schlecht, doch wenn es von anderen für ihren eigenen Nutzen missbraucht wird, so ist Argwohn angebracht. Nur eine eigenständige Definiton von Männlichkeit und ein Leben mit Würde und Stolz mit einer funktionierenden Triebkontrolle im eigenen Interessse retten uns vor dem Missbrauch durch andere.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Naja, ich habe das so gelernt, das mir vieles eingeredet worden ist.

So wurde meine Sehnsucht nach Nähe und Freundschaft in "Du willst Sex" intepretiert. Vieles wurde darauf reduziert, so das viele Männer und Jungs glauben, das sie Sexgesteuert sind.

Das sind sie aber nicht. Oftmals hat man nämlich gar kein Interesse an Sex, und dennoch wird das impliziert.

So schlimm und hart ist es nicht wenn man merkt, das es doch nicht so dolle ist und das man nicht immer vögeln will.

Einfach mal entspannen.

/ajk

Anonym hat gesagt…

Ich denke das Problem ist heute, dass sich die meisten „Männer“ schon angesichts einer hässlichen, miesgelaunten und männerhassenden Kampflesbe zum Affen machen lassen. Ich wäre froh, müsste eine erst gut aussehen und eine tolle Figur haben, bevor die Typen alle intellektuell und emotional keinen Fuss mehr auf den Boden bringen!

Wenn nur dieser Level von der Masse der männlichen Bevölkerung erreicht würde, wäre der Feminismus Geschichte. Solange schon allein der Gedanke an die „Frau“ oder der Anblick einer (noch so hässlichen) Emanze bei den meisten uferlose Minderwertigkeitkomplexe auslöst, wird das Problem bestehen bleiben!

Grüsse

Manhood

Anonym hat gesagt…

lustig ist, das die ganzen "älteren Kulturen" in Europa damit viel zu tun hatten. Die Zähmung der Sexualität des Mannes, damit er nicht fremdgesteuert ist.

Und zwar die Zähmung seiner Sexualität durch sich selbst. Nicht durch Fremdeinflüsse.

Jaja die Weltkriege, der kalte Krieg und die Technologischen Umwälzungen haben da einen Informationsunterbruch gebracht. Da ist viel an alter Kultur verloren gegangen.

/ajk