Samstag, 19. Juni 2010

Der Vorwurf des Rechtsextremismus

Schon mehrfach wurde von verzweifelten Feministinnen und bewegten Männern - auch Pudel genannt - aus Mangel an Argumenten ausgerufen, dass wir Maskulisten rechtsextrem sind. Wir werden uns heute diese Vorwürfe anschauen und sehen, wieviel Gehalt man diesen besonders kreativen Diskreditierungsversuchen beimessen muss und werden dabei auf einige Überraschungen stossen.

Kindliche Assoziierungsversuche

Thomas Gesterkrampf tat sich darin bisher besonders hervor. Er widmete ein kompletter wissenschaftlicher Gehversuch der These, dass wir einen "Geschlechterkampf von rechts" betreiben würden. Doch schon vorher liess er seine nervlichen Krämpfe in Zeitungsartikel fliessen, welche verzweifelt nach Parallelen zwischen uns und den braunen Sozialisten suchten.

Amüsanter war da dann doch dieses eine "Buch", welches auf 80 Seiten uns als die schlimmste braune Bande zu beschreiben versuchte, die seit Adolfs Ableben auf diesem Planeten herumtrollt. Ganze Workshops werden von Feministinnen, die in der Rechtsextremismusforschung aktiv sind, organisiert, die uns Maskulisten und Väterrechtler in ein braunes Umfeld befördern sollen.

Es fällt auf, wie wild "konservative Familienbilder", "rechts" und "braun" durcheinander gewirbelt und miteinander assoziiert werden, als ob die armen Urheber solcher Vorwürfe kein Fünkchen politischer und historischer Bildung aufzuweisen hätten.

Motive

Besonders bei Thomas Gesterkrampf hat man den Eindruck, dass er entweder verzweifelt seine Loyalität gegenüber seinen feministischen Schirmherrinnen beweisen möchte oder dass er versucht, die politische Vertretung der Männer im Rahmen der Geschlechterpolitik aus ideologischen Gründen zu monopolisieren.

Verzweifelt deswegen, weil er sogar in seiner "Expertise" nicht darum herum kommt, uns in wesentlichen Punkten recht zu geben, er sogar gegen Schluss hin einerseits den Vorwurf des Rechtsextremismus relativiert und offen davon spricht, dass man uns den Wind aus den Segeln nehmen soll, indem man einen vordergründigen "Dialog" mit gefügigen Männern aufbaut.

Im Stil von: "Seht her, wie reden ja mit euch Männern! Hört doch jetzt bitte mit dem Antifeminismus auf, auch wenn wir eure eigentlichen Probleme nicht anrühren werden!"

Denn wie bei all diesen feministischen Agitatoren fällt auf, wie gleichgültig sie auch den gravierendsten Argumenten unserer Seite und schlimmsten Probleme der Männer reagieren um dann ihre volle Aufmerksamkeit auf die wildesten Assoziationen zu lenken - um bloss nicht auf die eigentlichen Argumente eingehen zu müssen.

Es muss sich wohl um eine finstere Mischung aus drohendem Machtverlust, Rachegedanken, gekränktem Ego, megalomanischem Grössenwahn und pervertiertem, alle Mittel heiligenden Gerechtigkeitsempfinden handeln, die Menschen dazu treibt, die Bekämpfung von Männerdiskriminierung mit Vorwürfen des Rechtsextremismus zum Schweigen bringen zu wollen.

Die Irrationalität des Vorwurfs

Doch lassen wir die dunkle Psyche der Urheber einmal beiseite und widmen uns nun der Widerlegung dieses Vorwurfs. Im Wesentlichen gibt es vier Hauptargumente, die gegen diesen Vorwurf sprechen.

- Der Maskulismus ist transnational:

Der Feminismus hat den ganzen Westen infiziert. Sogar in den nichtwestlichen Gegenden hat er bereits Fuss gefasst. Sich dabei auf eine nationalistische Basis zu beschränken, wäre deshalb relativ unsinnig.

Da fällt mir gerade ein, waren da nicht mal so ein paar nichteuropäische Feministinnen, die sich entsetzlich über unsere Feministinnen aufgeregt haben, weil sie ihnen die ganze Zeit vorschrieben, was sie zu denken hätten? Eine erstaunlich selbstüberhöhende Einstellung unserer Feministinnen, die bei Kritikern schnell nationalistisches Gedankengut wittern.

Und ist es nicht gerade diese übertriebene Selbstüberhöhung mit gleichzeitiger Abwertung des Anderen, welche mit dem Nationalismus wesensverwandt ist? Es mag nicht Nationalismus sein bei den Feministinnen, doch die wesensgleiche Arroganz ist bei ihnen sicherlich im Übermass vorhanden.

- Der Maskulismus richtet sich gegen feministische Aspekte des Sozialstaats:

Indem sich der Maskulismus gegen den Staatsfeminismus und seinen Gleichstellungsbüros, Frauenförderprogammen und Volksumerziehungsmassnahmen wehrt, lehnt er die entscheidende Prämisse des roten, tittigen* und braunen Sozialismus ab. Nämlich die These, dass es den Staat braucht um die Leben der Menschen erst so richtig lebens(un)wert zu gestalten. Männer und Frauen brauchen keine ideologischen Bürokraten, die ihnen im Schlafzimmer dabei zusehen, dass auch alles mit rechten Dingen zu und her geht.

- Der Maskulismus weist kein anzustrebendes Menschenideal auf:

Im Gegensatz zum nationalen und zum tittigen Sozialismus schreiben wir den Männern und Frauen nicht vor, wie sie ihre Geschlechtlichkeit und ihr Leben zu gestalten haben. Denn dies ist das Grundübel des Feminismus und des Nationalsozialismus, dass es die Ansichten zu Geschlechtlichkeit und Leben einer Minderheit der Mehrheit aufzwingen möchte. Eine Feministin kann nicht akzeptieren, dass eine Frau eine glückliche Mutter mit drei Kindern wird, genauso wie es ein Nazi nicht akzeptieren kann, dass ein "Arier" mit "niederen Rassen" freundschaftlich verkehrt.

Wir zitieren dazu immer wieder gerne die viel bewunderte, feministische "Philosophin" Beauvoir. Ihr totalitärer Tonfall erinnert ein bisschen an den hitleristischen Dirigismus im Geschlechterwesen.

"No woman should be authorized to stay at home and raise her children. Society should be totally different. Women should not have that choice, precisely because if there is such a choice, too many women will make that one"; Interview with Simone de Beauvoir, "Sex, Society, and the Female Dilemma" Saturday Review, June 14, 1975, p.18


Wir Maskulisten haben daraus gelernt, dass die beste Geschlechterpolitik gar keine Geschlechterpolitik ist. Denn wenn sich der Staat in so delikate Bereiche wie die Geschlechtlichkeit einzumischen beginnt, beginnen erst die wahren Probleme. Deshalb stehen wir ein für die Freiheit der beiden Geschlechter, die fortan nicht mehr vom Staat oder von Ideologen angefasst werden soll.

- Der Maskulismus verlangt die Abschaffung der Wehrpflicht:

Wir Maskulisten sehen in der einseitigen Wehrpflicht nur für Männer ein Widespruch mit wahrer Gleichberechtigung. Frauen haben damit offensichtlich weniger Probleme, die Wehrpflicht nur für Männer beizubehalten, wie eine Umfrage neuerlich ergeben hat. Auch Feministinnen haben bisher noch keinen einzigen Finger gekrümmt um diesen offensichtlichen Widerspruch zu ihren Schreien nach Gleichberechtigung zu beseitigen.

Dies platziert den Feminismus um einiges näher bei rechtsextremen Kreisen, die eine Wehrpflicht als die Grundlage der "völkischen Wehrtauglichkeit" sehen. Feministinnen sehen darin einen Trick, um Frauen aufholen zu lassen und Männer zu behindern - sie instrumentalisieren somit auch alle Männer durch Zwang um ihre politischen Ziele zu erreichen - wie Rechtsextreme.

Fazit

Wir haben nun gesehen, warum der Vorwurf des Rechtsextremismus nicht ernst genommen werden kann. Wenn überhaupt, so gäbe es wesentlich mehr Gründe, den Feminismus auf seine Verwandtschaft mit dem braunen Sozialismus zu prüfen, als den Maskulismus. Denn Sozialismen weisen alle ein ideologisches Band untereinander auf. Egal ob es sich dabei vorallem um Titten, um Klassen oder um Rassen handelt.

Und weil das den internationalen Sozialisten auch bewusst ist, müssen sie sich auch in jedem dritten Satz von ihren nationalen Brüdern distanzieren auf dass ja niemand mal ihre Geschwisterschaft gründlich unter die Lupe nimmt. Dabei wirkt es eher wie zwischenbrüderliches Gezänk innerhalb der grossen sozialistischen Familie.

Doch die schlimmste Similarität zwischen dem Feminismus und rechtsextremer Ideologien haben wir noch gar nicht angesprochen. Wir werden nämlich im nächsten Blogpost sehen, welche überraschenden und unheimlichen Gemeinsamkeiten der Genderismus - das Flaggschiff des Gleichheitsfeminismus - mit der Rassenlehre hat.

Wäre Adi heute ein Feminist?

* Das Wort Tittensozialismus stammt - so weit ich weiss - vom Sozialdemokrat Friedhelm Farthmann.

Kommentare:

Zeitraffer hat gesagt…

Der Vorwurf ist in der Tat absolut irrational und fadenscheinig, absurd, hanebüchend. Und das sage Ich als deutscher Staatsbürger mit kurdischer Abstammung´, also als Migrant, als "Schwarzkopf".Ich habe der sehr geehrten Frau Herman indes auch einen Beruf geschrieben um sie in Schutz zu nehmen und meine Solidarität zu bekunden.
Diese perfiden Vorwürfe sind einfallslose Totschlag-Argumente und niederträchtige Killerphrasen die jeglicher Grundlage entbehren.
Das ist so offensichtlich, klar und überdeutlich.
Man versucht uns zu marginalisieren und als "Extremisten" und "Spinner" ab zu tun.Das ist eine beispiellose Diffamierungskampagne.
Und es ist die feministische Ideologie die vollkommen versessen auf Rassismus und Nationalismus ist, der Feminismus ist reaktionär, faschistoid und totalitär.

Schade dass Ich nicht zu Wort komme, Ich würde als Kronzeuge zu gerne darauf hinweisen dass Eva Herman, Esther Vilar, Arne Hoffmann, Doris Lessing, Eugen Maus uns Migranten gegenüber sehr freundlich und tolerant gestimmt sind.
Für Eva Herman würde Ich ein ganzes Denkmal errichten, sie wäre eine würdige Präsidentin für uns alle sein.

Gruß

Zeitraffer hat gesagt…

Wäre die hochgeschätzte Frau Herman zum Beispiel eine Araberin hätte man sie wohl als fundamentalistische Islamistin gebrandmarkt.Wäre sie eine Chinesin, hätte man sie wahrscheinlich als maoistische Kommunistin stigmatisiert.Wäre sind eine Afrikanerin hätte man sie als wirre Voodoo-Scharlatinin banalisiert.Als Amerikanerin, hätte man sie vermutlich als sture Kreationistin abqualifiziert.

Immer die selbe schlichte, primitive, einfallslose Masche.Gab es überhaupt schon mal eine einzige Femninistin die mit schlüssigen Argumenten überzeugen konnte ?? Nein, wie denn auch.
Sie können ihre einschlägigen Interessen nur mit einer billigen Agitation, mit Propaganda und Inszenierungen durchboxen.

Die neunmalklugen Feministinnen projizieren anscheinend ihre perversen Phantasien auf ihre Antagonistinnen.
Möglicherweise verstehen sie gar nicht, worum es genau geht und poltern hysterisch drauf los.

Bei Frau Herman triumphiert hingegen der klare Menschenverstand und die Gerechtigkeit.

Gunstgewerblerinnen-Protokoll hat gesagt…

Alice Schwarzer ist eine gemeingefährliche Lügnerin und Betrügerin mit einer hohen kriminellen Energie.
Seit Jahrzehnten instrumentalisiert sie einerseits ahnungslose Zwecker einerseits und andererseits führt sie einen schmutzigen Angriffskrieg gegen Männer, gegen Väter, gegen Jungs.Es ist mehr als eine psychologische Kriegsführung, sie traktiert das Volk mit ihrem miesen Psychoterror.
Die unberechenbare und extrem gewaltbereite Intesivtäterin und Schwerverbrecherin gehört vor ein internationales Kriegsverbrechertribunal.
Genug ist genug, ihr kümmerliches und dümmliches Gestammel ist nicht mehr hinnehmbar.
Die ganze feministische Clique und ihre oppurtunistischen Handlager müssen endlich zur Verantwortung getragen werden.

Zeitraffer hat gesagt…

Ich kann Manifold nur weiter ermutigen und unterstützen.
Ich bin begeistert von seinem Methodenwissen, von den Prinzipien seiner Logik, der Nachvollziehbarkeit, Anschaulichkeit, des Beleges von Aussagen und weitere Konzepte, die letztlich die Grundlage jeder effizienten Kommunikation darstellen.Die Anwendung dieser Prinzipien hilft ihm als glaubwürdig, kompetent und überzeugend wahrgenommen zu werden. Seine Methodenkompetenzen sind zeitlos und wertvoll.Seine Fachkompetenz reflektiert den aktuellen Stand des Wissens.Mit einer einleuchtenden, unangreifbar richtigen Argumentation.Ein geradezu künstlerisches Werk was man hier geboten bekommt.Ein wahrer Pionier mit einer brillanten Motivation auf diesem sehr komplexen Gebiet.Volle Punktzahl also, ernsthaft.

Gruß

Christian hat gesagt…

Mit der Zuweisung "Alles Rechts" ist die Linke, der sich ja auch der Großteil des Feminismus zuordnet in der Tat sehr schnell. Dabei wird rechts gerne mit konservativ verwechselt.

Zeitraffer hat gesagt…

Man sollte den Vorwurf des Rechtsextremismus nicht allzu oft erheben da man sonst nur Skepsis weckt.
Die Argumentation der feministischen Rechthaberinnenist einfach nicht seriös.

Die Feministinnen sollte ihre bestechende Logik auf ihre eigenen Hetzschriften anwenden.Die feministischen Phrasendrescher/innen könnten bei ihrer lautstarken Verdammung von "Abweichelern" ein wenig mehr Demut walten lassen. Alice S. und der Rest sitzen mit solcher Kritik absolut im Glashaus.