Mittwoch, 16. November 2011

Die IGAF warnt Männer vor den Gefahren der Ehe

Nachdem sich die IGAF in den letzten Monaten von einigen personellen Umwälzungen und Rückschlägen erholen musste, hat das Schlachtschiff des organisierten Antifeminismus nun wieder Fahrt aufgenommen. Der Kurs wurde dabei auf das weite Land der noch unwissenden und deshalb nachwievor heiratswilligen Männer gesetzt, um sie vor den grausigen Gefahren des matrimonialen Mahlstroms zu retten. Dazu bedient sich die antifeministische Rettungsmannschaft des mächtigen Werkzeugs der präventiven Aufklärung, um emotional geblendete Männer auf ihrem Weg in den Untergang doch noch im letzten Moment der eisigen See der Ahnungslosigkeit zu entreissen. 


Dieser Flyer thematisiert alle Fakten und Gefahren (siehe dazu auch: Vorsicht Ehe und Scheidungsratgeber für Männer), denen sich ein Mann bewusst sein muss, wenn er sich auf die gefährliche Odyssee in Richtung des vom feministisch verseuchten Rechtsstaat verkrüppelten, auf die systematische Entrechtung des Männlichen ausgerichteten Ehehafens aufmachen will. Doch vielfach sind Männer, welche kurz vor einer Eheschliessung stehen, so dermassen blind und taub vor Liebe, dass der ihnen entgegen geworfene Rettungsring leichtsinnig und mutwillig ignoriert wird. Schliesslich ist doch dieses eine Mädchen so anders, so verschieden von all den anderen griesgrämigen und verbitterten Zicken da draussen, so rücksichtsvoll und tolerant gegenüber den Eigenheiten eines pulsierenden, jungen Männerlebens.

Doch Frauen haben ein Talent für die Schauspielkunst - vorallem wenn sie den Abschluss eines Vertrags anstreben, welcher ihnen nicht nur eine langjährige Einkommensquelle, rechtliche Bevorzugung und ein staatlich an sie gebundenes, männliches Nutztier einbringt. Da verbiegen und verausgaben sich Frauen so dermassen, um nach dem Ja-Wort sich umso mehr in Sicherheit zu wiegen und so richtig den von 50 Jahren Feminismus geprägten Charakter rauszulassen, dass der schockierende Kontrast es sogar gestandenen Männern eiskalt den Rücken herablaufen lässt. Gerade deshalb ist es wichtig, dass dieser Flyer und somit die Warnung vor der Ehe den Mann möglichst früh in seinem Leben erreicht - bevor die Gefühle zwischen seinen Beinen ihm vom nüchternen Abschätzen der Gefahren und Probleme eines Ehepaktes abhalten.

Deshalb wird die IGAF diesen Flyer nicht nur an Standesämter zur Weiterleitung schicken, sondern auch gemeinsam mit verbündeten Männerrechtlern und Antifeministen überall verbreiten. Wer uns dabei unterstützten möchte, kann hier Flyer bestellen und sie auf der Arbeit, in Bahnhöfen oder bei der örtlichen Gleichstellungsbeauftragte verteilen. Bereits wird an einer modifizierten Version für Deutschland gearbeitet. Die Medien haben schon von dieser Aktion Wind bekommen. Auch im Fernsehen wurde über diese antifeministische Offensive berichtet und René Kuhn und Urs Bleiker haben Interviews gegeben (siehe vorherige Links). 

Denn es ist schliesslich eine gewaltige Schande, dass sich offenbar bisher niemand in der Gesellschaft genötigt sah, Männern über die rechtlichen Fallstricke einer Ehe und vorallem einer Scheidung aufzuklären.

Doch damit ist nun dank der IGAF und ihren Helfern endgültig Schluss!


Do NOT let IT get you!

P.S.: Wo wir gerade von Misogamie (als Ablehnung der Ehe, nicht Misogynie) reden, kann ich natürlich auch wärmstens das Archiv des exzellenten Blogs "Eternal Bachelor" empfehlen, welcher aus der Sicht eines britischen Antifeministen in hunderten, herausragenden und schwarzhumorigen Beiträgen ausführlich beschreibt, weshalb der heutige Mann einen grossen Bogen um Frauen machen sollte. Auch Jahre nachdem dieser Blog eingestellt wurde, lese ich immer wieder mal dort vorbei, wenn mich die antifeministische Nostalgie packt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo,
ich teile deine Ansicht, gebe allerdings zu bedenken, dass sich jetzt Gleichstellungsfeministinnen die Hände reiben.

Meines Erachtens sollte man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Ein im Recht verankerter, gleichberechtigter Zugang für Mann und Frau zur Ehe scheint mir sehr erstrebenswert zu sein. Die Ehe gänzlich aufzulösen allerdings nicht. Wir sollten aufpassen, dass wir hier nicht Dinge durcheinander bringen.

Gruß
Terminatus

Anonym hat gesagt…

Was werden denn die Standesämter dazu sagen? Die werden das Zeug doch sicher schnellstmöglich entsorgen, etwas anderes kann ich mir schlecht vorstellen.
Wie kann man dem entgegenwirken?

Gruß
Kurgan

Mirabella hat gesagt…

Es ist schade, dass sie aufgrund irgendwelcher spinnernden Feministinnen alle Frauen über einen Kamm scheren!

Man sollte nicht vor der Ehe warnen, sondern versuchen,diese so gestalten, dass niemand einen Nachteil hat.

Ich als Frau möchte gerne einmal heiraten, aber nur den Richtigen und ich würde niemals einen Menschen, den ich geliebt habe hinterher ausnehmen.

Habe auch noch ein gutes Verhältnis u meinen Exfreunden, von denen schuldet mir einer auch noch viel Geld, dass ich ich bereits nach dem Ende der Beiehung geliehen habe, aber ich würde das niemals über den Rechtsweg haben wollen. Er hat mir versprochen, dass ich es wieder bekomme, wenn er Geld hat und da er im Moment arbeitslos ist, ist es ok, wenn er es später wiedergibt.

Eine Ehe oder eine Verbindung basiert auf Liebe und Vertrauen und nicht alle Frauen sind feministische egoistische Emanen! (obwohl ich gestehen muss, dass mir auch schon einige begegnet sind, die mir ständig weismachen wollen, dass ich doch diskriminiert werde :D )

Liebe Grüße und denkt mal drüber nach, bevor ihr alle Frauen verurteilt,
Mirabella

Manifold hat gesagt…

@ Terminatus:

Ich bin ganz deiner Meinung. Niemand will oder soll die Ehe auflösen - doch es besteht rechtlicher Reformbedarf, so dass die Spiesse für Mann und Frau gleich lang sind.

Denn es ist nicht der Mann oder die Frau per se schlecht, doch die heutigen, feministisch inspirierten Gesetze nehmen Frauen übermässig in Schutz und bieten ihnen so die Möglichkeit, sich im schlechtesten Licht zu zeigen und damit durch zu kommen.

Wäre die Gesetzeslage genau umgekehrt, würden Männer genauso rücksichtslos davon profitieren, wie heute die Frauen und man müsste wohl Frauen vor den Gefahren einer Ehe warnen.

Es liegt also nicht am Geschlecht oder am Prinzip der Ehe an sich, sondern an einer einseitigen, korrekturbedürftigen Gesetzeslage, dass die Ehe für Männer gefährlich geworden ist.

Und genau hier setzt die IGAF an.

Manifold hat gesagt…

@ Kurgan:

Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich werde da mal im Vorstand nachfragen, wie die das sehen.

Manifold hat gesagt…

@ Mirabella:

Ich hetze nicht gegen Frauen, sondern weise darauf hin, dass aufgrund der feministisch korrumpierten Gesetzeslage jedes noch so liebe Engelchen zu einer fiesen Teufelin werden kann - da der Staatsfeminismus dafür sorgt, dass in nahezu allen Fällen dennoch der Mann bestraft wird.

Wie ich schon Terminatus geschrieben habe, ist dies jedoch nicht auf eine innerliche Schlechtigkeit der Frauen zurückzuführen, sondern auf begünstigende, rechtliche Umstände, welche diese Seiten in Frauen hervorbringen.

Männer würden sich vermutlich genauso benehmen, würde das Recht sich genauso auf ihre Seite schlagen.

Deshalb muss im Ehe- und Scheidungsrecht ein System der gleich langen Spiesse her, so dass kein Geschlecht von vornherein das andere übervorteilen kann - dies würde auch die gesamte Partnerschaftsdynamik ändern, denn eine Frau wäre sich nicht mehr von vornherein sicher, dass eine Scheidung für sie vorteilhaft wäre.

Wolfgang A. Gogolin hat gesagt…

@ Mirabella 'Ich würde niemals einen Menschen, den ich geliebt habe hinterher ausnehmen' - diesen Satz hat noch jede Dame inbrünstig vor der Ehe von sich gegeben, die heute ihrem Exmann die Kinder vorenthält und Unterhalt abzockt.
Natürlich ist es bitter für nette und ehrliche Frauen, wenn sie dafür in Haftung genommen werden. Sie sollten es als Ansporn nehmen, die Verhältnisse zu ändern. Mit dem Hinweis 'Ich bin aber ganz anders' lässt sich kein Kerl von Verstand mehr hinter dem Ofen vorlocken, denn den Spruch bringt inzwischen jede.

Viele Grüße
Wolfgang