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Donnerstag, 24. Februar 2011

Weltwoche über entrechtete Väter in der Schweiz

Schweizerische Väter haben ein hohes Risiko, nach der Scheidung ihre Kinder nie mehr wieder zu sehen und finanziell bis aufs Blut ausgequetscht zu werden. Kindsentzug, Erpressung und Entrechtung sind bei ihnen an der Tagesordnung. Während zahllose Väter nach der Scheidung ein Leben lang - oft vergebens - um eine gleichberechtigte Obhut kämpfen müssen, ohne dass sich die Medien dafür interessieren würden, wird das Gegenteil gerade in letzter Zeit zu einer riesigen, antimaskulinen Story aufgeblasen, da ausnahmsweise einmal eine Mutter betroffen ist. Das Mütter mindestens genauso oft Kinder entführen, wird zwar widerwillig zugegeben, jedoch mit der "besonderen" Situation dieser armen OpferInnen gerechtfertigt - während Väter immer und ohne Widerrede als Täter dargestellt werden, unabhängig von der jeweiligen Situation.

Im Angesicht dieser entmenschlichenden Sicht auf Männer wundert es auch nicht, dass Bundesrätin Sommaruga nun geschiedene Väter bis unter das Existenzminimum ausquetschen will, so dass alleinerziehende Mütter diese nur noch mehr parasitieren können. Dies ist die hässliche, oft verschwiegene Seite der sogenannten feministischen "Frauenbefreiung", die schlussendlich Frauen aufgrund ihnen in die Hände gelegte, rechtliche Missbrauchswerkzeuge charakterlich korrumpiert und Männer ausbeutet und entmenschlicht.

Während sich fette, ältere Emanzen im Fernsehen selber feiern, wie toll sie sich in den letzten Dekaden immer mehr Privilegien auf Kosten der Gesellschaft zugeschanzt haben und wen sie doch alles "befreit" hätten, übersehen sie geflissentlich die Not und das Elend, welches ihre Ideologie in der restlichen (männlichen) Bevölkerung hervorgerufen hat. Gegen diesen femifaschistischen Moloch protestierten schweizerische Väterrechtler erst letzthin wieder mit ihrer "SchickEnStei"-Aktion. Doch nicht erst in letzter Zeit kämpfen Väter in Europa für ihre Rechte. Denn während alles für die Privilegien und Pamperei der Frauen getan wird - verlacht und verhöhnt man kämpfende Männer und Väter, denen man elementarste Aspekte wahrer Gleichberechtigung aufgrund gynozentrischer Ideologie verweigert.

Wer kann sich angesichts dieser grassierenden Ungerechtigkeit noch freiwillig und guten Gewissens "Feminist" nennen?

Nun veröffentlicht die Weltwoche einen fünfseitigen Bericht über die desolate Lage entrechteter Väter in der Schweiz und lässt erstmals von der staatsfeministischen Justiz geschundene Väter zur Sprache kommen.

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Väter klagen an: «Gebt uns unsere Kinder zurück!»

Geschiedene Männer erzählen von der Ungerechtigkeit der Schweizer Justiz.

"Munition im Scheidungskrieg"

Wenn Ehe-Trennungen zum erbitterten Streit um die Kinder eskalieren, verlieren meistens die Väter.
Sie fühlen sich von der Justiz und den Behörden krass benachteiligt. Hier erzählen fünf Männer vom
alltäglichen Irrsinn im Scheidungskampf. Von Daniel Glaus und Sally Montana (Bilder)

Der Missstand ist von ewiger Aktualität: Wohnen die Kinder nach der Scheidung bei der Mutter, ist der Vater auf das Wohlwollen seiner Ex-Frau angewiesen. Unter Umständen sieht er seine Kinder jahrelang nicht mehr. Ohnemdass er sich etwas hätte zuschulden kommen lassen. Selbst wenn er die Alimente pünktlich bezahlt, das gemeinsame Heim freiwillig verlassen hat und per Gerichtsbeschluss Anrecht darauf hätte, kann ihm die Frau das Besuchsrecht verweigern, ohne ernsthafte Sanktionen befürchten zu müssen.
Eine Gesetzesreform hätte das ändern und beide Elternteile hätten das Sorgerecht erhalten sollen. Jahrelang hatten Männerorganisationen dafür gekämpft. Dann trat Simonetta Sommaruga (SP) ihr Amt als Justizministerin an und stoppte die Reform. Sie will auch die Alimentenzahlungen neu regeln. Wer für den finanziellen Unterhalt  verantwortlich ist, meistens also derMann, soll bis unters Existenzminimum gepfändet
werden können. In den letzten Tagen haben Vätervereine Protestaktionen gestartet: Über eine Website
kann man Sommaruga kostenlos einen Pflasterstein per Post zukommen lassen. Er symbolisiere «die Steine, die Vätern und ihren Kindern im Weg liegen», sagte Initiant Oliver Hunziker. Bis Sommaruga zu Gesprächen bereit ist, wollen Männer jeden Abend vor demBundeshaus eine Mahnwache halten.

«Wenn sie nicht will, steht alles still» 

Die Weltwoche hat mit fünf Vätern gesprochen, die im Scheidungskampf unter die Räder gekommen sind. Sie erzählen auf den folgenden Seiten über ihren kafkaesk anmutenden Kampf gegen Behörden, Sozialämter, Richter und ihre früheren Partnerinnen. Es sind berührende Schicksale. An ihrer Misere, sagen viele, sei nicht in erster Linie die Ex-Frau, sondern vor allem der Staat schuld: «Er ist unfähig, Abmachungen und Urteile durchzusetzen», lautet der Tenor. Die Fälle belegen eine Schlagseite der Justiz nach dem Muster: «Wenn die Frau nicht will, steht alles still.» In langen Gesprächen haben die Männer ihre Erlebnisse mit Justiz und Ämtern erläutert. 

Sie haben ihre Aktenordner geöffnet. Dabei ging es nicht darum, zu klären, wer schuld am Bruch der Ehe war. Sondern um die Frage: Wie erleben Väter die Staatsgewalt, wenn die Trennung in einen Scheidungskrieg um Sorgerecht, Obhut und Alimente ausartet?

Markus Staub, 52, Ingenieur-Agronom ETH

«Die Zwillinge waren siebenjährig, als meine Frau und ich uns vor zwölf Jahren trennten. ‹Wenn es nach mir geht, siehst du die Kinder nie mehr›, prophezeite sie. Ihr war jedes Mittel recht, um mich zu dämonisieren: In den Gerichtseingaben stellte sie mich als ‹gewalttätigen› Waffennarren dar. Ich besitze zwar mein Sturmgewehr noch und Souvenirs wie indianischen Pfeil und Bogen. Aber die Beschuldigungen waren offensichtlich haltlos, deshalb hat sie mich auch nie angezeigt.

Der Kampf um den Kontakt zu den eigenen Kindern ist teuer. Ich wohnte acht Jahre lang in einer Dachbodenwohnung, bei teilweise dreizehn Grad im Winter; meine Frau kaufte sich ein Haus und machte Ferien in Übersee. Die finanziellen Einbussen hätte ich noch verkraftet. Aber nicht, dass ich meine Kinder
nicht mehr sehen durfte! Es wurde zwar ein Besuchsrecht von zwei Wochenenden pro Monat gerichtlich festgelegt. Aber das Urteil war nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben war.

Wenn meine Ex-Frau die Kinder nicht in den vereinbarten Zug setzte, stand ich am Freitagabend alleine am Bahnhof und hatte Angst, meinen Kindern könnte etwas zugestossen sein. Bis ich jeweils am Montag oder nach den Ferien in der Schule anrief und erfuhr, dass sie mit den Kindern weggefahren war. Nachholen durfte ich die vereitelten Besuchstage nie, sie verfallen einfach. Ich habe sie zwar angezeigt wegen ‹mehrfachen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung›.

Doch die Bussen von einigen hundert Franken hat sie erfolgreich angefochten. Ich weiss nicht, ob sie jemals nur eine davon bezahlt hat. In den amtlichen Papieren fand ich eine entlarvende Bleistiftnotiz eines Beamten: ‹Dieses Kindergestürm ist nicht von öff. Interesse.› Das Einzige, was ich wollte, war, unsere Kinder zweimal 48 Stunden im Monat zu sehen. In den ersten Jahren nach der Trennung gewährte sie mir die Besuchswochenenden nach Lust und Laune. Meist nach langem Stürmen von mir und dem Kinder-Beistand. Dieser kündigte nach zwei Jahren, weil meine Frau alle Weisungen und Vermittlungsversuche ignorierte.

2004 kamen die Kinder das letzte Mal regulär zu mir. Dann unterbrach meine ehemalige Frau die Verbindung ganz: keine Besuche, keine Briefe, keine Telefonate, absolut nichts! Ein Jahr lang stand ich alle vierzehn Tage
vergebens am Bahnhof Aarau und wartete auf meine Kinder. In einer Gerichtseingabe schrieb meine Frau, es sei nicht glaubhaft, dass jemand so was mache. Darauf liess ich mir meine Warterei jeweils am Schalter bestätigen. Nach sechs Jahren mit andauernden Verfahren stellte das Bezirksgericht schliesslich fest,
dass das Besuchsrecht durchgesetzt werden soll, falls nötig, mit Hilfe der Polizei.

Am 27.€Oktober 2006 holten Beamte in Zivil die Kinder in der Schule ab. Es war längst zu spät. Aber ich wollte einfach noch einmal mit ihnen sprechen. Meine ehemalige Frau hatte ihnen jahrelang eingeimpft, der Papi wolle das Mami ins Gefängnis bringen. Heute sind die Zwillinge volljährig und verlangen vor Gericht,
dass ich mehr bezahle für sie. Weiteren Kontakt wünschen sie nicht.»

Robert A., 56, Ingenieur, und Tochter Julia*, 19, Coiffeuse

«Meinen Sohn Daniel* habe ich seit über zwei Jahren nicht gesehen. Obwohl ich per Gerichtsbeschluss
das Besuchsrecht für zwei Wochenenden im Monat und das Ferienrecht für vier Wochen hätte. Auch meine Tochter Julia, die heute alleine lebt, hat keinen Kontakt mehr zu ihrem vier Jahre jüngeren Bruder. Meine Ex-Frau hält ihn von uns fern. Wenn ich vor der Türe stehe, um ihn fürs Wochenende abzuholen, öffnet sie nicht. Wir vermissen ihn sehr und wissen nicht, wie es ihm geht. Ich will nicht meine Ex-Frau oder die Frauen
allgemein angreifen. Mir geht es darum, dass die Behörden ihr Verhalten ändern müssen.

Wenn es zum Streit kommt, gibt es immer nachvollziehbare Argumente beider Seiten. Aber die Behörden müssen endlich begreifen, dass Paare in Trennung in emotionalen Extremsituationen sind, und müssen sich deshalb unparteiisch dazwischenstellen – zum Wohle der Kinder! Doch auch bei mir wurde klar die Ex-Frau bessergestellt. Sie konnte meinen Sohn an Weihnachten in die Ferien mitnehmen, ohne mich zu informieren. Obwohl das Gericht explizit mir die Erlaubnis dazu gegeben und ich alles gebucht hatte. Im umgekehrten
Fall würde man das Entführung nennen – doch meine Anzeige wurde nicht einmal entgegengenommen, weil das Ober- und das Bundesgericht dieses Verhalten stützen.

Der Fall liegt jetzt beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Kurz darauf hat sie meine Verbindung zu Daniel ganz gekappt. Sein Beistand sagt, er könne nichts machen. Und vom Gericht heisst es, man könne nicht ein Kind von der Polizei abholen lassen. Das wäre eine zu grosse Belastung. Aber
dass mein Sohn plötzlich keinen Vater mehr hat, soll für ihn keine Belastung sein? Nur ein Beispiel, wie die Wohngemeinde meiner Frau mit mir umgeht: Im Gemeinderatsprotokoll steht, es bestehe ‹weder von Daniel
noch von seinem Vater das Bedürfnis nach gegenseitigem Kontakt›. Das ist eine blanke Lüge. Die Vormundschaftsbehörde hat völlig unkritisch die Position meiner Ex-Frau übernommen und diese als Fakt dem Gemeinderat vorgelegt. Das nenne ich Behördengewalt!

Ich musste beim Bezirksamt gegen das Protokoll rekurrieren. Jetzt steht da, ich wolle ‹sehr wohl Kontakt›, meine Frau lehne das aber ab. Schon kurz nach der Trennung vor knapp fünf Jahren begannen die Versuche, den Kindern den Vater wegzunehmen: Um den Ehestreit zu ‹deeskalieren›, sollte ich für einige Zeit den Kontakt mit den Kindern aussetzen, riet mir der Sozialdienst. Ich befolgte das. Einige Monate später warfen mir dieselben Damen vor, ich kümmerte mich nicht um die Kinder! Die Rektorinnen von Daniels Schule
drohten mir sogar, sie würden die Mutter zu einer Anzeige gegen mich ‹motivieren›, wenn ich nochmals aufs Schulgelände käme. Dabei hatte mich sein Lehrer eingeladen, um Schulprobleme meines Sohnes zu besprechen. Die Rektorinnen stritten die Drohung später natürlich ab, ich kann nichts beweisen.

Ähnlich einseitig waren die Behörden bei meiner Tochter. Jahrelang wurde sie von der Mutter geschlagen, das ist amtlich dokumentiert, ich habe eine Gefährdungsmeldung gemacht. Doch passiert ist nichts. Bis sie mit
fünfzehn selber zu mir zog. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag erhielt ich dann das Sorgerecht. Es kann doch nicht sein, dass ein Vater keine Beziehung mehr zu seinen Kindern haben darf, weil diese als Munition im Scheidungskrieg eingesetzt werden und die Behörden das auch noch unterstützen!»

Georgios Skarlakidis, 45, diplomierter Finanzplaner

«Im März vor vier Jahren musste ich unser Haus auf richterliche Anweisung verlassen. Geschieden bin ich noch immer nicht, weil meine Frau das Verfahren hinauszögert. Nach Bezahlung der Alimente für unsere drei Kinder bleiben mir weniger als 3400 Franken im Monat zum Leben – am Anfang waren es sogar nur 2400. Die Pensionskasse und die Dritte Säule werden geteilt – das ist auch richtig. Weil ich die Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren kaum sehe, bin ich nicht mehr ihr Papi, nur noch ein lieber Onkel – das ist nicht richtig.

Und das kam so: Mit Argumenten wie ‹sexuelle Nötigung›, ‹Entfremdung› und ‹geistige Weiterentwicklung› wollte sich meine Frau trennen. Der Richter ging nicht darauf ein. Dann zeigte sie mich an. Ich hätte die Kinder geschlagen. Dabei war sie es, die unsere mittlere Tochter am Arm aus dem Zimmer zerrte, als diese bei mir Zuflucht suchte. Ich machte eine Gegenanzeige, die Kinder sagten zu meinen Gunsten aus. Trotzdem musste ich ausziehen. Beide Verfahren wegen Tätlichkeiten wurden eingestellt. Doch die Fakten waren geschaffen:
Ich war der Bösewicht. Seit der Trennung bestimmt nur noch meine Ex, trotz gemeinsamem Sorgerecht. Ich
muss meinen Lohn bis aufs Existenzminimum abgeben. Einen Anwalt konnte ich mir nicht leisten – sie erhielt eine Anwältin gratis vom Staat.

Die Kinder durfte ich noch jedes zweite Wochenende sehen. Manchmal, je nach Gemütslage meiner Frau, am Mittwochnachmittag. Dabei sagten die Kinder vor Gericht, bei der Familienberatung und bei Psychologen,
sie wollten die Hälfte der Zeit bei mir sein. Meine Frau sabotierte das Besuchsrecht immer wieder, da ging ich zur Polizei und vor Gericht. Die sagten mir, sie könnten nichts tun. Nach etwa zwei Jahren verlor ich die Nerven. Ich war ruiniert und krankgeschrieben wegen Burnouts. Ich stellte die Zahlungen ein und
haute ins Ausland ab. Ich war derart am Ende, dass ich Mord- und Suizidgedanken hatte. Als es mir etwas besserging, kam ich zurück. Schliesslich wollte ich meine Kinder sehen.

Die ausgebliebenen Unterhaltsbeiträge von über 40€000 Franken habe ich abgestottert. Mit Hilfe einer Beiständin wollten meine Kinder und ich kürzlich das Besuchsrecht auf jeden Mittwochnachmittag ausweiten. Die Mutter ist dagegen. Wenn sie nicht will, sind wir und der ganze Staatsapparat machtlos. Die Höhe ist: Meine Noch-Ehefrau ist schwanger. Nun muss ich eine Vaterschaftsklage einreichen. Sonst bezahle ich noch für das Kind des Mannes, der in mein Haus einzog – es aber nicht lange aushielt.»

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Selbsthilfe
«Er bezahlt, sie hat das Sagen»
Oliver Hunziker ist Initiant des ersten Männerhauses. Er rät Scheidungsvätern, von Beginn weg Widerstand zu leisten.

Oliver Hunziker ist Präsident des Vereins «Verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter» (VeV) sowie Initiant des Väterhauses «Zwüschehalt» in Aarau. Mit der Aktion «Schick en Stei» und Mahnwachen protestieren der VeV und weitere Vereine gegen die Sorgerechtsreform von Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP).

Herr Hunziker, weshalb fühlen sich viele Scheidungsväter gegenüber ihren Ex- Frauen benachteiligt? 

Wenn ein Mann auszieht und Frau und Kindern die Wohnung überlässt, hat sie damit faktisch das Sagen. Sie kann den Mann ab sofort von der Kindererziehung ausschliessen. Ohne die Kooperation der Mutter sehen die Väter ihre Kinder unter  Umständen jahrelang nicht mehr. Und wir sprechen hier nicht etwa von Schlägertypen und Pädophilen, sondern von unbescholtenen Männern.

Wie wollen Sie diesen Zustand ändern?

Im Zivilgesetzbuch muss das gemeinsame Sorgerecht der Regelfall werden. Bei Trennung und Scheidung sollen sich die Eltern grundsätzlich zu gleichen Teilen finanziell und erzieherisch um die Kinder kümmern. Auch die Obhut sollte möglichst gleichmässig aufgeteilt werden. Gemeinsames Sorgerecht alleine bringt nichts. Wer die Obhut hat, kann dem anderen Elternteil die Kinder vorenthalten, meistens ohne dass der Staat einschreitet.

Mehrheitlich hat die Mutter die Obhut. 

Ja, und oft bedeutet das: Er bezahlt, bis nur das Existenzminimum bleibt, sie hat die Kinder und das Sagen. Die Gesetzesreform versprach Besserung – bis Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Übung nach sieben Jahren kürzlich gestoppt hat. Mit der Aktion «Schick en Stei» wollen wir die Reform wieder ins Rollen bringen.

Haben Richter und Jugendämter nicht schon genug Spielraum, um sich neutral zwischen Mann und Frau zu stellen, damit die Kinder mit beiden Elternteilen in Kontakt bleiben?

Den hätten sie theoretisch – aber sie nutzen ihn nur selten. Das Gesetz muss enger formuliert werden, damit Gerichte und Ämter gezwungen sind, die gemeinsame Sorge und Obhut durchzusetzen.

Wieso braucht es diesen Zwang?

Es ist tragisch, aber noch immer gibt es die Tendenz, dass die Mutter als der Teil des Paares gilt, der das Opfer sein muss. Und dass sich die Frau naturgegeben besser um die Kinder kümmern kann. Wissenschaftlich ist das längst widerlegt: Häusliche Gewalt gegen Kinder oder den Partner / die Partnerin ist relativ gleichmässig auf Mütter und Väter verteilt. Und Väter können genauso fürsorglich sein wie Mütter.

Was raten Sie Männern, die sich bei Obhut und Sorgerecht benachteiligt fühlen?

Sich sofort kompetent beraten lassen. Und sich nicht vertreiben lassen aus der Wohnung, wenn es irgendwie geht. Ein Auszug, «Kooperation zur Deeskalation», wie es Sozial arbeiterinnen oder Polizisten häufig raten, kann ihm vor Gericht als Nachteil ausgelegt werden: «Er ist abgehauen», heisst es dann. Deshalb ist es wichtig, Ratschläge, Versprechen oder Weisungen von Beamten nur schriftlich zu akzeptieren.

Welche Männer sind besonders gefährdet, über den Tisch gezogen zu werden?

Ganz besonders jene, die eigentlich alles richtig und anständig machen wollen bei einer Trennung. Sie getrauen sich nicht, sich zu wehren, weil sie Angst haben, die Kinder ganz zu verlieren. Dann ist es zu spät, und sie finden sich in ruinösen und nervtötenden Gerichtsverfahren wieder. Am meisten leiden aber ohnehin die Kinder – es ist traumatisch, wenn sie in einem jahrelangen Scheidungskrieg hin und her gerissen werden.


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Urs Brechbühl, 40, Internet-Supporter

«Am 23. März wird mein Sohn vier Jahre alt. Ich habe ihn noch nie gesehen. Im Sommer 2006, als meine Frau hochschwanger war, trennten wir uns. Erst ein halbes Jahr zuvor hatten wir geheiratet. Meine Frau war fürchterlich eifersüchtig, hatte regelrechte Attacken, schrie mich mitten im Coop oder in einer Bar an. Auch am Abend nach der Arbeit hatte ich nie meine Ruhe. Sie ohrfeigte und schubste mich. Ich schlug die Trennung vor, um die Situation zu beruhigen. Sie wollte sofort die Scheidung und drohte mir, sie würde mich ruinieren und mir das Kind vorent halten. Sie hatte auf der ganzen Linie Erfolg. Nachdem wir die gemeinsame Wohnung aufgelöst hatten, zog ich zu meinen Eltern und sie vermutlich zu ihrer Schwester. Die Trennung, die Drohungen und dass ich meinen Sohn nicht sehen durfte, haben mich völlig fertiggemacht. Ich konnte nicht mehr arbeiten und wurde krankgeschrieben.

Als das Kind zur Welt kam, hatten wir theoretisch das gemeinsame Sorgerecht. Faktisch lag es bei ihr, denn sie verweigerte jeden Kontakt, ich konnte weder beim Vornamen noch bei sonst etwas mitreden. Das Sozialamt der Wohngemeinde meiner Frau schrieb mir, sie könnten keinen Kontakt zum Kind organisieren, da unser Scheidungsverfahren und eine Vaterschaftsklage hängig waren. Ich solle mich ans Gericht wenden. Dort sagte man mir, das Sozialamt sei zuständig. Monatelang ging dieses Pingpong-Spiel weiter. Als ich als Vater bestätigt wurde, sollte eine Beiständin die Besuche ermöglichen. Doch meine Ex-Frau weigerte sich.

Mir schien, dass die Beiständin nicht sonderlich hartnäckig versuchte, das Besuchsrecht durchzusetzen. Natürlich habe ich mich beschwert, aber ihre Vorgesetzten stützen die Frau. Letztes Jahr erst beschloss das Gericht unsere Scheidung. Demnach habe ich gar kein Recht mehr auf Besuche meines Kindes. Ich werde
wie ein Schwerverbrecher behandelt! Heute wohne ich in einer Einzimmer wohnung, die die Gemeinde bezahlt. Ich lebe von 960 Franken Sozialhilfe. Dieser Scheidungskampf hat den Steuerzahler schon 240 000
Franken gekostet, das habe ich ausgerechnet.

Auch die Sozialarbeiterin der Gemeinde unterstützt mich nicht darin, mein Kind sehen zu
können. Nun will meine Ex-Frau meinem Sohn noch meinen Familiennamen streichen. Dagegen rekurriere ich, aber ich habe kein Geld für ein langes Gerichtsverfahren. Was mir bleibt ist, Aufsichtsbeschwerden und Anträge an die Behörden zu schreiben. Zeit dafür habe ich ja bis an mein Lebensende.»

Michael Handel, 37, Lüftungszeichner

«Als meine Ex-Frau meinen kleinen Sohn entführte, war ich gerade beim Arzt. Luca* spielte im Sandkasten, eine Nachbarin passte auf ihn auf. Meine Ex fuhr vor und zerrte ihn ins Auto. Luca muss fürchterlich geschrien haben. Da war er 5-jährig. Ich hatte meiner Ex-Frau zuvor während eineinhalb Monaten das Besuchsrecht verweigert — sie hatte ihn mehrfach tätlich angegriffen. Ich möchte nicht ins Detail gehen, das reisst sonst alte Wunden auf. Augenzeugen haben die Tätlichkeiten jedenfalls schriftlich bestätigt, später auch die Beiständin. Doch die Vormundschaftsbehörde meinte, jede Mutter raste gelegentlich aus, und sie verharmlosten
auch andere Taten. Ich bestand auf einer fachlichen Begleitperson für die Zeit, in der Luca bei seiner Mutter sein sollte. Das Bezirksgericht lehnte ab. Da stellte ich mich quer, liess meine Ex-Frau nicht mehr zu Luca.

Doch anstatt das Kind vor seiner gewalttätigen Mutter zu schützen, hat das Gericht die Entführung im Nachhinein belohnt: Es entzog mir die alleinige Obhut und sprach sie meiner Ex-Frau zu. Die Begründung war, dass ich ihr das Besuchsrecht verweigert hatte! Der Kinderschutzbund intervenierte und sprach von einer ‹durch den Staat sanktio nierten Kindesmisshandlung›. Trotzdem musste Luca bei meiner Ex-Frau bleiben. Der kantonale Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst hielt fest, Luca habe bei mir ‹eine deutliche positive Entwicklung gezeigt›. Und meine ‹allgemeine Erziehungsfähigkeit› könne ‹in keiner Weise bestritten› werden. Die ‹Entführungsaktion der Mutter› hingegen bedeute eine ‹Traumatisierung›.

Doch auch mehrfache Aussagen von Luca vor Gericht, er wolle bei mir wohnen, halfen nicht. Er musste bei meiner Ex-Frau leben. Wieder kam es zu Gewalt. Doch ich hatte alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft und konnte nichts mehr für ihn tun. Ich war total geknüttelt und resignierte. Einige Monate nach seinem zwölften Geburtstag ist Luca dann von seiner Mutter geflüchtet und zu mir gekommen. Das war an einem Freitagabend vor gut einem Jahr. Ein Bundesgerichtsurteil in einem anderen Fall schützt Luca. Demnach sind Kinder in der Frage der Obhut ab zwölf urteilsfähig.

Ein Kinderanwalt kämpft nun dafür, dass ich auch das alleinige Sorgerecht erhalte. Das tönt nach Happy End — ist es aber nicht: In diesem Streit war Luca ein Faustpfand, weil die Behörden nicht auf ihn hörten. Richter, Beiständinnen und Sozialarbeiter haben ihm seine Kindheit gestohlen.»

«Amtliche Pseudobeweise»

Wie viele andere betroffene Väter engagiert sich auch Michael Handel in Vereinen gegen die «behördliche Männerdiskriminierung». Zusammengeschlossen sind die über ein Dutzend Organisationen in der «Vereinigung für gemeinsame Elternschaft» Gecobi. Die Väter veranstalten Treffen zur Selbsthilfe, betreiben Beratungsstellen und das schweizweit einzige Männerhaus in Aarau. Ihre Anliegen wollen sie auch auf politischer Ebene durchsetzen. Der Gecobi-Präsident Oliver Hunziker hat die Stein-Lawine und die Mahnwache gegen Sommarugas «Reform-Verzögerung» organisiert. «Es muss endlich der Grundsatz gelten, dass die Eltern die Sorge um die Kinder gemeinsam tragen», sagt Hunziker. So könnten Streitereien um Erziehungsgewalt und Besuchsrechte künftig vermieden werden (siehe Interview auf Seite 28).

Selbst wenn die Männerorganisationen Sommaruga umstimmen können, bleibt die tägliche Praxis in Gerichten und Ämtern. Es sind nicht einfach notorische Querulanten mit Behörden-Aversion, wie die Erfahrungen der fünf Männer zeigen. Es ist offensichtlich, dass viele Richterinnen und Beamte die Väter und ihre Kinder auflaufen lassen. Wissenschaftlich belegt ist etwa, wie wenige Kinder in Scheidungsverfahren selber zu Wort kommen: nur zehn Prozent, ergab eine Studie des Marie-Meierhofer-Instituts und der Universität Zürich.
Dies, obwohl die Uno-Kinderrechtskonvention und das Zivilgesetzbuch eine Anhörung vorschreiben.

Wie einfach es sein kann, einen Mann via Justiz und Behörden entgegen grundlegender rechtsstaatlicher Prinzipien «zu entsorgen», schildert eine Psychologin, die Gewaltopfer berät: «Eine Frau braucht nur in die Gratis-Rechtsberatung eines Gerichts zu gehen, wie sie in vielen Städten angeboten wird. Dort muss sie einem einfühlsamen Richter oder einer scharfen Staatsanwältin schluchzend erzählen, was ihr der Typ Schlimmes angetan habe. Sofort bezahlt ihr der Staat per Kostengutsprache einen Anwalt. Der Auftritt in der Sprechstunde wird schriftlich bestätigt — da muss die Dame nicht einmal ins Frauenhaus gehen, wo kritische Fragen gestellt werden. An nur einem Nachmittag kann sie bequem erste amtliche Pseudobeweise erschaffen.»

Wenn die Frau den Mann ausspielt, so das deprimierende Fazit, helfen ihr die Behörden.
* Die Namen der erwähnten Kinder wurden geändert.

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Väter haben genauso ein Recht auf ihre Kinder wie Mütter

Mittwoch, 8. Juli 2009

Das Aussterben Europas und die Genderisten

In der Basler Zeitung erschien vor kurzem ein Artikel mit dem Titel "Männer erobern die Spielplätze". Darin wird schamlos und auf Kosten eines ernsten Themas - den Geburtenzahlen Europas - Propaganda für Genderideologie und fortschreitende, feministische Domestizierung des Mannes betrieben. Leider ist der Artikel nur in der Printausgabe vom 4. Juli 2009 und nicht online zu finden.

"Schweizerinnen bekommen wieder mehr Kinder, weil ihre Partner einen Teil der Familienarbeit übernehmen. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsprojekt des Zentrums für Gender Studies der Uni Basel. Doch die Väter stecken in einem schwierigeren Rollenkonflikt als Frauen."

Es fängt schon gut an. Alles, was das Genderherz begehrt. Halbwahrheiten, Männererniedrigung und ideologisch geführte Debatten werden als "Forschungsprojekte" bezeichnet. Und natürlich der Verweis auf Gender Studies. Herrlich auch die lustvolle Pathologisierung des Mannes durch schwierigere Rollenkonflikte. Die fette Kuh hat davon sicher ein feuchtes Höschen bekommen.

Die Behauptung, dass neue, moderne Väter für mehr Geburten sorgen würden, halte ich persönlich für haltlos. Wenn sich die Geburtenzahlen auf einem gewissen Niveau stabilisieren oder sogar minim steigen, dann liegt dass an traditionellen Migrantenfamilien, welche sich in Europa niederlassen und ihr schrecklich patriarchales Familienleben importieren. Denn es sind lediglich die Immigranten, welche noch mehr als 2 Kinder pro Familie in die Welt setzen, während die Schweizerin schon mit einem völlig überfordert ist.

Das gleiche Theater haben wir in Frankreich, das Land mit eine der höchsten Geburtenzahlen in Europa. Doch das liegt nicht an den vielen Kindertagesstätten oder an den "modernen" französischen Männern, sondern an den unzähligen Einwanderern aus den ehemaligen, französischen Kolonien wie zum Beispiel Algerien. Und für diese sind Kinder nachwievor Statussymbole, von denen man möglichst viele haben soll.

Somit ist dieser ganze Schwachsinnsartikel lediglich ein weiterer Versuch, den Männern feministische Vorstellungen aufzuzwingen.

Denn die Genderisten wissen, dass die Wirtschaft Teilzeitarbeit von Männern nicht schlucken wird, denn sie ist auf verlässliche Arbeitskräfte angewiesen, wie es die hitzige Diskussion um den Mutterschaftsurlaub einer Konzernleiterin mitten in der Wirtschaftskrise zeigte. Und bei Müttern ist man noch vergleichsweise tolerant! Männern hätte man so etwas nicht durchgehen lassen.

"Typische Männerberufe kann man in der Schweiz meist nicht in Teilzeit oder phasenweise Reduktionen ausüben. Bei Frauenberufen dagegen ist Teilzeit fast die Norm."

Habe ich es euch nicht gesagt? Wie will ein Vater sein Pensum reduzieren und dennoch seine Familie ernähren können? Wenn es nachwievor die Männer sind, welche die Wirtschaftskraft eines Landes tragen? Denn warum sonst können sie nicht Teilzeit arbeiten, die Frauen jedoch schon? Weil der männliche Anteil an der Wirtschaft unverzichtbar ist - zu jedem Zeitpunkt. Und die Frauen nur arbeiten um sich wohlig schön selbstzuverwirklichen.

"Bis jetzt ist der Anstieg der Geburtenrate von durchschnittlich 1.38 auf 1.48 Kinder pro Frau noch minimal."

Was man euch verschweigt und das daneben stehende Bild im Artikel schamlos zeigt, ist die Tatsache, dass dies kein Anstieg, sondern ein langsames Erholen aus einem Geburtenloch um das Jahr 2000 ist. Erst jetzt haben wir langsam wieder die tiefen Geburtenzahlen von 1998 erreicht. Diese lagen damals knapp bei 1.5 Kinder pro Frau. Lasst euch nicht täuschen, denn die Geburtenraten in der Schweiz befindet sich auf einem Tiefststand.

"Aber es zeichnet sich ab, dass zwei Kinder in einigen Jahren der Normalfall sein dürften."

Nie und nimmer. Das letzte Mal, dass die Geburtenzahlen bei 2.0 Kinder pro Frau waren, war 1970! Seitdem wurde das Abtreibungsgesetz so dermassen ausgehöhlt, die Verbreitung von Verhütungsmitteln hat so massiv zugenommen, die Vertreibung der Väter aus den Familien und die Vernichtung derselben hat Zustände angenommen, die einem Holocaust gleichkommen.

Der ständig wachsende Verlust von dutzenden Millionen Europäern in den letzten dreissig Jahren durch feministische Propaganda à la "Mein Bauch gehört mir", Selbstverwirklichung der Frau um jeden Preis, Dämonisierung des Vaters und Vernichtung der klassischen Familie ist nicht nur nicht mehr umkehrbar, sondern auch nicht mehr aufhaltbar.

Die schwache Hoffnung, geburtenstarke Immigranten aus dem arabischen Kulturkreis ins Land zu holen und schnell einzubürgern, damit ihre Kinder von der Statistik erfasst werden (der einzig denkbare, rationale Grund für ein weiches Asyl- und Einbürgerungsgesetz für Nichteuropäer), wird da auch nicht mehr viel ändern. Einerseits verachten diese Menschen unsere feminimisierte Kultur und andererseits schirmen diese ihre Kinder von "negativen westlichen Einflüssen" ab.

Warum sonst versuchen europäische Regierungen ein so multikulturelles Klima zu etablieren? Warum schauen sie bei kriminellen Nichteuropäern weg? Warum tolerieren sie die Entstehung von Parallelgesellschaften, enteuropäisierten Vierteln in Berlin und so weiter? Weil sie diese als billige Arbeitskräfte und zum Gebären dringendst nötig haben! Weil sie in Gestalt des Feminismus einen Dämon entfesselt haben, der die komplette europäische Gemeinschaft von innen aushöhlt!

Das ist nicht "rechts", sondern leider die traurige Wahrheit.

"Früher mussten sich Frauen zwischen Beruf und Kindern entscheiden. Viele entschieden sich für den Beruf - mit der Folge, dass die Geburtenrate stark zurückgegangen ist. (...) Für Frauen und Männer wird es immer selbstverständlicher, dass beide erwerbstätig sind und sie gemeinsam Kinder aufziehen."

Natürlich, sonst kann sich eine durchschnittliche Familie auch keine Kinder mehr leisten, wenn nicht beide arbeiten. Was für eine Lüge. Die Geburtenzahlen sind wie oben schon gesagt aus anderen Gründen zurückgegangen. Und viele Frauen haben auch früher nur so lange gearbeitet, bis sie einen Ernährer gefunden hatten.

"Frauen suchen nach Männern, die erstens akzeptieren, dass sie berufstätig sind, und zweitens bereit sind, ihren Teil an der Familienarbeit zu übernehmen. Sie finden solche Männer auch vermehrt attraktiv und verlieben sich eher in sie."

Ich würde laut lachen, wenn ich es noch könnte, aber das ist ja wohl der letzte Dreck! Wir Männer wissen, was Frauen wollen, nämlich ein männliches Nutztier, welches ihnen ein Nest baut, indem sie in Ruhe brüten können. Arbeit ist für sie nur ein Teil ihrer Selbstverwirklichung, nicht die Grundlage von Selbsterhalt und den Erhalt von anderen. Jede halbwegs attraktive Frau, die ehrlich ist, wird zugeben, dass sie sich lieber aushalten lässt, als selber bis zum siebzigsten Lebensjahr zu krüppeln, wie es wir jungen Männern dürfen.

Und dann noch "ihren Teil an der Familienarbeit zu übernehmen", das ist wohl noch der grösste Hammer! Wer verjagte den Vater aus der Familie? Wer dämonisierte und trivialisierte die Rolle des Mannes in der Kindererziehung, obwohl Väter wichtig für Kinder sind? Wer nimmt den Vätern den Umgang mit den Kindern?

Die Genderweiber natürlich!

Wer lässt sich von Männern aushalten und hockt derweil zu Hause rum? Wer hat völlig überbordende Anforderungen an das andere Geschlecht? Welches Geschlecht reicht mehr als zwei Drittel aller Scheidungen ein? Welches Geschlecht treibt Millionen Europäer ab? Welches Geschlecht zerstört Familien und welches Geschlecht ist somit für die niedrigen Geburtenzahl verantwortlich?

Kein Wunder, dass kinderlose Männer glücklicher und viele Männer im Zeugungsstreik sind.

Nicht die Männer. Deshalb schnattert hier nicht von neuen, modernen Männern, sondern seht ein, dass ihr schuld seid an der Misere. Als ob es nicht der alte, klassische Mann - das ewige Nutztier - ist, nach dem es euch so sehr gelüstet.

Bin ich der Einzige, welcher diese ganze Selbstverwirklichungsgeschichte von den Frauen und den Feministinnen als das wahr nimmt, was sie sind, nämliche eine einzige grosse Tragödie für das Abendland?

Mir kommt dieser ganze Artikel wie ein verzweifelter Hilferuf vor. Ein letzter, ausgespieener Befehl in Richtung unvermeidliches Schicksal, sich doch gefälligst so zu beugen, wie man es möchte. Doch das wird nicht passieren. Leider zum Schaden von uns allen.

"Heute beobachtet man oft etwas ganz anderes: Paare, die eben noch völlig gleichberechtigt eine gute Ausbildung gemacht, gearbeitet und sich die Hausarbeit geteilt haben, fallen in eine traditionelle Arbeitsteilung zurück, sobald das erste Kind da ist."

Das kommt für mich jetzt völlig überraschend! Hätte ich gar nicht gedacht, dass Mann und Frau plötzlich, nach all den Jahrzehnten feministischer Indoktrination, in jene Verhaltensmuster zurückfallen, welche schon seit zehntausenden von Jahren das Überleben der menschlichen Rasse garantieren! Wie unvorhersehbar!

Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung, dass der Feminismus und der Genderwahn schlussendlich an der Biologie des Menschen endgültig scheitern werden? Zu wünschen wäre es ihnen - und uns allen.

Fasziniert es euch nicht zu sehen, dass Genderisten die einzige Lösung für die Geburtenkrise, nämlich die Emulierung der alten Rollenverteilung im modernen Gewand, torpedieren? Warum darf sich eigentlich der Genderabschaum mit einem solchen delikaten Thema von kontinentalem Ausmass beschäftigen, wo die sich doch in der Vergangenheit immer gegen Kinder und Familie ausgesprochen haben?

Die Genderisten sind mitverantwortlich für den Geburtenrückgang in Europa

Sonntag, 14. Dezember 2008

Vaterschaftsurlaub ist dem Nationalrat nicht wichtig

Vor kurzem entschied der Nationalrat, dass ein gesetzlicher Anspruch auf Vaterschaftsurlaub für Väter nicht nötig sei. Natürlich gilt bezahlter Mutterschaftsurlaub für Mütter als eines der grossen und notwendigen Errungenschaften der Frauenbewegung, welche in der Öffentlichkeit als gerechtfertigt angesehen wird. Doch für Väter sei dies überflüssig. Dies ist ein weiterer Fall, bei dem weibliche Privilegien exklusiv und männerausschliessend bleiben sollen.

Ein weiterer Versuch, Gleichberechtigung auch für Männer geltend zu machen, ist gescheitert.

Warum dürfen Väter nicht die gleichen Rechte wie Mütter haben? Warum dürfen Väter nicht die gleiche Zeit mit ihren Kindern verbringen wie Mütter? Warum gibt es solche rechtlichen Asymmetrien in diesen Zeiten der Gleichberechtigung und der Gleichstellung überhaupt?

Wie sollen Väter eine genauso starke emotionale Bindung zu Kindern aufbauen, wenn sie lediglich als Zulieferer zum Mutter-Kind-Dipol betrachtet werden?

Es fängt mit dieser Vaterschafts-verneinende Gesetzeslage an und hört mit einer einseitigen Sorgerechtssprechung noch lange nicht auf. Wie soll ein Vater auch eine vernünftige Chance darauf haben, das Sorgerecht zu erhalten, wenn er schon von Anfang an zum Geld verdienen verdammt und von seinem Kind entfremdet wird? Systematisch wird so die Vaterfigur aus der Familie entfernt.

Wie kann man da noch über demotivierte und desinteressierte Väter klagen, wenn man es mit allen Mittel forciert?

Dienstag, 25. November 2008

Peinliche Vaterhetze

Was hört man nicht alles über die Väter von heute? Dass sie zu wenig Verantwortung übernehmen würden! Dabei werden einen Grossteil der Familien vom Schweiss und von der Aufopferung von Männern ernährt. Dass sie sich zu wenig um ihre Kinder kümmern würden! Wie auch, wenn sie keine Rechte an ihren Kindern haben, sondern nur das Recht zu zahlen? Dass sie zu wenig Arbeit im Haushalt erledigen würden! Wie auch, wenn sie fünfzig Stunden in der Woche arbeiten um die Familie über Wasser zu halten?

Dabei geht häufig unter, dass Mütter genauso ihre Mängel und Fehler haben.

Wahrlich, man lässt kein gutes Haar an den Vätern. Bei jeder Gelegenheit beklagen sich Journalistinnen, Mütter und Genderfaschisten über die Väter, denn diese würden noch zu stark in alten Rollenmustern verharren und hinderten so die Frauen an ihrer uneingeschränkten Selbstentfaltung. Man kriegt den Eindruck, als sei ein Vater ein minderwertiger Zahlesel und Arbeitssklave, den man mit der Peitsche zu immer mehr Leistung anspornen muss! Und wehe, er wagt es die weibliche Überlegenheit und moralische Instanz, welche ihn in dieses elende Dasein getrieben hat, anzuzweifeln oder gar zu kritisieren! Dann kommt nämlich die Scheidung, Kindsentzug und so dermassen happige Unterhaltsforderungen (von wegen unabhängiger Selbstentfaltung der Frauen ...), dass ein Mann den Tag bereut an dem er geboren wurde.

Es ist längst bekannt, wie meisterhaft Frauen die Kunst der Manipulation beherrschen. Auch, dass sie das komplette Rechtssystem auf ihrer Seite (gleiche Tat, ungleiche Bestrafung) haben, was häusliche Gewalt, Familien- und Sorgerecht anbelangt.

Obwohl also die Väter in eine elende Ecke der Gesellschaft gedrängt und dort unter die Wasseroberfläche gedrückt werden, schickt es sich für viele Journalistinnen immer noch, Väter schamlos anzugreifen, lächerlich zu machen und die feministische Meute auf sie zu hetzen. Wie zum Beispiel hier im Spiegel.

Nur wenig tut sich, um die realen Gegebenheiten und nicht die feministischen Ansichten ins Licht zu rücken. Nur selten liest man deshalb solche Artikel, in denen erstmals angesprochen wird, dass es den Männern erheblich erschwert wird, Vater zu werden. Aber auch in solchen Artikeln wird noch längst nicht erwähnt, was die wahren Gründe für die ausbleibende Vaterschaft vieler Männer sind: Dass sie keine Rechte in der Ehe und an ihrem Nachwuchs haben und von der Gesellschaft als entbehrliche Vollidioten behandelt werden.

Wer wundert sich da noch, dass die Ehe so gut wie tot ist? Dass zwei Drittel aller Ehen geschieden werden? Dass immer weniger Kinder gezeugt werden?

Zwar protestieren Väterrechtler und Männergruppen schon seit längerem gegen diese Zustände. Doch ändern wird sich kaum etwas, so lange der Feminismus die Deutungshoheit in Bereichen Ehe, Familie und Erziehung hat.

Sonntag, 16. November 2008

"Imaging being a man"

Als ich dieses Wochenende durch das Internet stöberte, stiess ich auf einen sehr interessanten und äusserst lesenswerten Text, der dem Leser das stille Leiden von Männern in unserer Gesellschaft näher bringen soll. Das Original ist in Englisch geschrieben, aber ich habe versucht, eine möglichst gute Übersetzung zu schreiben. Ich kann allen nur wärmstens empfehlen, sich diesen Text zu Gemüte zu führen.

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"Stell dir vor wie es sein muss ein Mann in der heutigen Gesellschaft zu sein.

Ich will, dass jeder sich die Zeit nimmt darüber nachzudenken.

Wie ist es wohl ein kleiner Junge zu sein? Ein unschuldiges, liebes Kind ... so voller Liebe und Freude. Natürlich wird sich diese Liebe und Freude in Unsicherheit und Selbsthass auflösen, wenn du zur Schule gehst und unterschiedlich behandelt wirst, nur weil du ein Junge bist. Wenn von dir erwartet wird, dass du dich anders benimmst und die Mädchen besser behandelst, während diese die Erlaubnis haben, dich auf jede Art und Weise zu behandeln, wie sie es sich wünschen. Und du musst dies schlicht und einfach ertragen weil du ein Junge bist und sie Mädchen sind.

Stell dir vor ein Junge zu sein, dessen Vater - sein Held - zum Gehen gezwungen wird, weil die Mutter die Scheidung beantragt hat. Du weisst, dass dein Vater jene Person ist, der du am ähnlichsten bist, jene Person, die du nachzuahmen versuchst und später zu werden beabsichtigst ... jene Person, welche deine Mutter als ein Arschloch bezeichnet, durch das Telefon anschreit und hinter ihrem Rücken schreckliche Dinge erzählt.

Stell dir vor wie es sein muss diesen lieben, unschuldigen Jungen zu sein. Wie es sein muss, einem ständigen Strom von negativen Bildern und Beschreibungen von Männern ausgesetzt zu sein, wohlwissend, dass du später irgendwann auch ein Mann sein wirst.

Stell dir vor wie es sein muss, ein männlicher Teenager zu sein. Du gehst in die Mittelschule und an die Universität und alles was du hörst sind Vergewaltigungsstatistiken und dass Jungen und Männer gefährliche Raubtiere seien. Der Vater, den du bitter vermisst, wurde dir entfremdet über all die Jahre. Er versuchte unzählige Male mit dir in Kontakt zu treten, doch deine Mutter machte es so schwierig wie nur möglich und jetzt ist eure Beziehung im besten Fall angespannt und unangenehm.

Stell dir vor wie es sein muss ein junger Mann zu sein. Du hast Militärdienst geleistet. Du hast deine Pflicht getan und dientest mit Ehre. Du hast auf jene aufgepasst, die mit dir dienten, welche mit der Zeit zu deinen Brüdern wurden und welche in Särgen heimkehrten. Manchmal kannst du nachts nicht schlafen, weil jene schrecklichen Dinge, die du erleben musstest und die nun tief in der schlummern, ausbrechen und dich quälen. Wegen all deinen Anstrengungen hast du nun gesundheitliche Probleme, für die sich niemand interessiert. Du hörst, dass alles was dir und deinen Brüdern widerfahren ist, allein eure Schuld sei ... weil ihr Männer seid und es Männer sind, welche die Kriege beginnen.

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein. Nun da du älter bist, hast du die Idee zu heiraten aufgegeben. Obwohl du jemanden gefunden hast, mit dem du dein Leben verbringen möchtest, traust du dich nicht. Denn du hast bemerkt, dass die Familiengerichte allesamt gegen dich sind und wenn die Ehe nicht funktionieren würde, würdest du alles verlieren. Du hast deinen Traum, eine eigene Familie mit Kindern zu gründen, aufgegeben, weil du nicht möchtest, dass dein Sohn das Gleiche durchmachen muss wie du selbst. Du bist kein Feigling, aber du hast dich entschlossen, die Freuden der Vaterschaft zu meiden, weil es einfacher ist, diese Freuden niemals zu kennen, als erleben zu müssen, wie einem diese gewaltsam entrissen werden. Für diese Gedanken und dem Trieb zur Selbsterhaltung wirst du von anderen als Verlierer und als ewiges Kind bezeichnet. Man vermutet, dass etwas mit dir falsch und nicht normal sei.

Oder du hast jene ganz spezielle Person gefunden und hast dich entschieden, dass es das Risiko wert ist. Ihr heiratet und ihr kriegt Kinder. Du hast hart gearbeitet um deinen Kindern nur das Beste zu ermöglichen. Du wolltest so viel Zeit wie möglich mit deiner Familie verbringen, doch die Arbeit hielt dich von deinen Liebsten fern. Du sagtest dir, dass es in Ordnung sei - ein Opfer, dass du zu bringen bereit warst um deine Familie zu versorgen. Du wolltest ihnen all jene Dinge geben, die sie wollten und brauchten ... und dann plötzlich eines Tages erzählt dir deine Frau, dass sie nicht glücklich ist, dass du zu viel arbeitest, immer weg seist und ihre emotionalen Bedürfnisse nicht befriedigst. Viel zu schnell sind die Scheidungspapiere unterschrieben und da du dich nicht wirklich um die Kindererziehung kümmern konntest, kriegst du vom Richter das Sorgerecht nicht, sondern darfst nur noch zahlen. Du kommst nun abends in eine leere Wohnung ohne Papi-Rufe oder dass du jemanden ins Bett bringen müsstest. Du siehst von nun an deine Kinder nur, wenn es dir deine Ex-Frau erlaubt und solange du sie nicht verärgerst.

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein. Du läufst die Strasse runter und die Kinder meiden dich und die Frauen schauen dich argwöhnisch an. Obwohl die Wörter nicht ausgesprochen werden, kannst du die Anschuldigungen in ihren Gesichtern und Augen sehen ... Vergewaltiger! Pädophiler! Kindsmissbraucher! Du weisst, dass es nur eine einzige Anschuldigung braucht, ein paar Wörter und dein Leben ist ruiniert, schlicht und einfach, weil du ein Mann bist.

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein."
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Ich fand das englische Original auf diesem Blog. Doch es ist nicht vom Autor jenes Blogs geschrieben worden, sondern von einer Frau mit dem Nick Kim, deren Blog "Equal but Different" sich auch um die Männerbelange und das doppelte Mass der Geschlechter in unserer Gesellschaft kümmert. Dort ist auch das Original ursprünglich zu finden.

Ich bin Frauen in der Männerbewegung gegenüber immer etwas skeptisch eingestellt. Dies war auch der Grund, warum ich bisher Blogs von solchen Frauen nicht in meiner Blogroll aufgenommen habe. Doch nach dieser Lektüre wurde ich eines besseren belehrt. Seitdem befindet sich Kims Blog "Equal but Different" in meiner Blogroll.

Der auf Ewigkeit an den Kaukasus gefesselte und leidende Prometheus, bestraft durch tägliches Herausreissen der ständig nachwachsenden Leber, weil er den Menschen das Feuer brachte.

... sinnbildlich für das Leiden der Männer ...

Mittwoch, 22. Oktober 2008

CH: Väter konzentrieren sich lieber auf "die spassigen Sachen"

In den 20 Minuten von gestern wurde wieder einmal männerfeindlicher Schwachsinn geschrieben, den es richtig zu stellen gilt. Dieses Mal geht es um den Beitrag von Vätern zur Familie und die Betreuung des Nachwuchs.

Da kommen dann so lustige Sachen wie zum Beispiel, dass Männer täglich nur sechs Minuten mit den Kindern verbringen und dass sie noch traditionell denken würden. Und wenn dann die Männer doch mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, dann würde dies nur im Rahmen von Freizeitaktivitäten innerhalb der Familie geschehen.

Natürlich darf ein wilder Kreuzvergleich nicht fehlen, so dass natürlich auch Dänemark, Italien und die USA auftauchen. Ausser in den skandivanischen Ländern, scheint es so ziemlich überall nicht gerade weit gekommen zu sein mit der modernen Rollenverteilung.

Doch der feministische Ungeist verrät sich am Schluss sogar noch selbst und entblösst die Ursache für dieses ganze Dilemma:

"Besonders fortschrittlich schnitt wie erwartet das skandinavische Land ab: Dort arbeiten laut der Studie in fast 65 Prozent der Haushalte beide Eltern, in Australien sind dies nur 18,5 Prozent."

Wie kann ein Vater in Gottes Namen mehr Zeit mit seinem Nachwuchs verbringen, wenn er die ganze Kohle für die immer fordernde Frau und den Kindern herbei schaffen muss? Wie soll er sein Fleisch und Blut den Tag durch sehen können, wenn er in den Fabriken Schichtarbeit oder in den Büros nervtötende Dokumente durchrackert?

Und kommt er dann abends todmüde, aber mit dem Stolz, mit seiner Arbeit seine Familie ernähren zu können, nach Hause, wird er gleich vollgemotzt von wegen, er kümmere sich zu wenig um seine Kinder!

Was ist das für eine krankhafte Anspruchshaltung, die von Männern einen 48-Stunden-Tag abverlangt, damit er sich auch wirklich um jeden kleinen Furz kümmern kann, so dass die Frau sich selbst verwirklichen mag?

Warum schätzt man nicht die finanzielle Versorgung der Familie durch den Vater und weist immer noch mit dem Finger auf Bagatellen? Wie würden Mütter sich um ihre Kinder kümmern, wenn sie den gleichen Anteil des Bruttosozialprodukts stemmen, wie die Männer? Dürften wir dann auch über ihre Vernachlässigung der Kinder klagen? Wieviel Zeit investieren wohl Singlemütter in die Betreuung ihrer verwahrlosten Kinder?`

Nein, denn dann hören wir das peinliche Märchen der weiblichen Doppelbelastung und das gefälligst überall Kinderbetreuungsstätten aus dem Boden spriessen sollen.

Es ist schon länger offiziell bekannt, dass Frauen die grossen Profiteurinnen von der männlichen Arbeitskraft sind, doch sie sind dennoch nie zufrieden. Lieber fordern sie noch mehr und übersehen selber ihre kümmerliche Beteiligung.