Samstag, 6. November 2010

Schlussbesprechung des ersten internationalen Antifeminismustreffen

Vorgestern traffen wir uns alle noch einmal in Luzern für eine Abschlussbesprechung des Antifeminismustreffens. Manhood und ich waren dazu von Zürich nach Luzern gefahren und parkten demonstrativ vor den Augen anderer auf einem Frauenparkplatz. Jeden Tag eine antifeministische Tat!

Wir begaben uns ins Pickwick nahe der berühmten Luzerner Holzbrücke und bestellten Essen und Getränke. René Kuhn und ajk wurden sogar von einigen Anwesenden erkannt und zur erbrachten Leistung gratuliert. Wir besprachen noch einmal das gesamte Treffen. Anschliessend sammelten wir Verbesserungsvorschläge und neue Ideen, sichteten die Finanzen und überlegten uns die weitere Organisation des Vereins. Wir verteilten Aufgaben und planten mehrere interne Treffen in der kommenden Zeit, an denen die Vereinsmitglieder einander kennen lernen sollen.

Wir alle waren erleichtert und stolz auf uns, dass wir das Treffen erfolgreich und mit soviel Wirkung über die Bühne gebracht hatten. Deshalb war die Stimmung ziemlich heiter und es wurde viel gelacht. Doch ich will hier nicht gross auf unser Treffen eingehen, sondern einige persönliche Schlussbetrachtungen einbringen.

Eine Quelle der Inspiration

Das Antifeminismustreffen lieferte mir unzählige neue Denkanstösse und Ideen für meinen Blog. Vorallem konnte ich aus dem Gespräch mit einigen meiner Leser neue Einsichten gewinnen, die ich schon bereits teilweise umgesetzt habe. So erscheinen bei mir nun aktuelle Kommentare und Tweets vom Antifeminismus-Twitter. Ausserdem habe ich auch nun einen eigenen Twitteraccount, den ich regelmässig mit Fünden aus dem Internet bereichern werde, da auch die maskulistische Internetpatrouille die gewaltigen Flut an wichtigen Dingen nicht ganz zu meistern vermag. Auch wurde vielfach der Wunsch geäussert, dass sich die deutschsprachige antifeministische Szene mehr mit PUA-Gedankengut beschäftigen soll, wie es die englischsprachige Manosphere macht.

Deshalb habe ich beschlossen, dass die kleinen Dinge zwischen durch auf Twitter erscheinen und die wichtigeren Dinge in der maskulistischen Internetpatrouille behandelt werden. Grössere Themenzusammenhänge erhalten eigene Blogposts. Zusammen mit den mittlerweile zahlreichen deutschsprachigen antifeministischen Blogs und Foren sollten wir die Informationsflut einigermassen sinnvoll meistern und ordnen können.

Auch sehr erhellend war die Unterscheidung innerhalb der Männerrechtsbewegung in direkt Betroffene, die sehr spezifisch sich auf bestimmte Themen spezialisieren und nicht direkt Betroffene, welche sich der Thematik ganzheitlich nähern, jedoch nicht mit der gleichen themenspezifischen Tiefe. Sehr amüsant war auch die umreissende Beschreibung der sogenannte Männerkrisler, die als peinliche Halb-Feministen die Krise des Mannes verkünden und so entweder Forderungen nach Umerziehung und Berücksichtigung durchdrücken wollen oder aus reiner Schadenfreude und verkrüppelten Bezug zum eigenen Geschlecht agitieren. Walter Hollstein ist dafür ein Paradebeispiel. Auf ihn werde ich später noch näher eingehen.

Savvakis dozierte auch über die Tatsache, dass der Staatsfeminismus strukturelle Diskriminierung nicht nur zu  bekämpfen vorgibt (wenn sie Frauen betrifft), sondern diese auch selber generiert und genau deshalb überwunden werden muss. Auch die klar formulierte 50:50-Regel von Herr Stüssi der schweizerischen Männerpartei, die das Sorge- und Obhutsrecht hälftig auf Vater und Mutter nach der Scheidung aufteilen will, fand ich sehr gut und sollte zum Standard in der westlichen Welt werden.

Wir erhoffen uns von diesem Treffen, dass es eine Vorbildfunktion für die ganze Welt hat. Überall sollen sich Männer und Frauen unter dem Banner des Antifeminismus hervortun und offen und direkt gegen den Feminismus vorgehen. Damit erreicht man wesentlich grössere Aufmerksamkeit als mit einem "Pro-Bekenntnis". In der Hinsicht sind wir Pioniere. Doch jetzt geht es darum, dieses Resultat wirksam umzusetzen und weiterzuentwickeln. Das trifft sich gut, weisen wir doch die richtige Mischung aus Normalität und Abgefahrenheit auf, um so ein Ding auch wirklich durchzuziehen.

Eine Welle der Solidarität

Das Treffen erzeugte ein gewaltiges Gemeinschaftsgefühl, auf das ich mich schon freue es beim nächsten Mal noch intensiver zu erleben. Auch haben die Medien mit einigen Ausnahmen sehr sachlich und wohlwollend über uns berichtet.

Doch es gab auch Solidarität im Lager des Gegners, entstanden aus der nackten Angst vor uns. "Professor" Hollstein, der zu debil ist um richtig zu zitieren, formuliert dies in einer seiner selteneren Momente der Klarheit treffend:

"Die Diskurshoheit ist von der traditionellen Männerbewegung an die Antifeministen übergegangen. In Deutschland hat die Politik diese Gefahr erkannt und finanziert ein «Bundesforum Männer», in dem die profeministischen Gruppierungen der beiden Kirchen, der Grünen und der SPD antifeministische Positionen bekämpfen, die längerfristig die etablierte Frauen- und Familienpolitik herausfordern könnten."

Wir sind definitiv auf der Bühne der Öffentlichkeit angekommen und der Erzfeind ist zutiefst verunsichert. Hektisch hetzt der ungläubige Thomas Gesterkrampf durch Deutschland um seine unwissenschaftliche "Expertise" in verschiedensten neuen Referaten zu benutzen um uns in die rechtsradikale Ecke zu schieben.

Nun führen sie Rückzugsgefechte, nicht mehr wir!

Eine Flut von Fakten

Sehr interessant waren auch die detaillierten Verstösse des Feminismus gegen geltendes Recht und übergeordneten Rechtsnormen. Vorallem die IGM und mannschaft haben dies in ihren beiden Vorträgen detailliert und fundiert dargelegt, wie die Feministinnen in ihrer Arbeit gegen den Rechtsstaat operieren und elementare Rechte verletzen. Ausführlich haben sie den feministischen, rechtsbrecherischen Einfluss in der Schweiz dargelegt. 

Mithilfe zur Erpressung Dritter, Verweigerung der gemeinsamen Obhut und des Sorgerechts, welches gegen das UN-Kinderrecht und die Rechtssprechung des EUGH verstösst, Mithilfe zum Mord durch Abtreibungsförderung und Verstösse bei der Durchsetzung von Urteilen sind gängige Praxis in der feministischen Einflusssphäre.

De Luigi von mannschaft liefert Beispiele von feministisch inspirierten Rechtsbrüchen in der Schweiz. Systematisch wird das Haager Abkommen gegen Kindesentüfhrungen (HKÜ) durch Urteile des Bundesgerichtsausgehebelt, klar rechtswidriger Obhutsentzug wird schamlos gutgeheissen. Ignorieren oder gar Bestrafung von männlichen Opfern bei häuslicher Gewalt ist Standard und der Missbrauch vor Gericht mit dem Missbrauch, um dem Mann eins auszuwischen, wird gnädig akzeptiert. Die Zerstörung der Vater-Kinds-Beziehung durch Verschleppung und Untätigkeit von Rechtsfällen wird mutwillig vorangetrieben. Auch wird unter feministischer Fahrlässigkeit die illegale Verweigerung der Ausübung des Besuchsrechts der Väter durch die Mutter nicht bestraft.

Der Feminismus übt in der Schweiz strukturelle Gewalt gegen Kinder und Väter aus. Das schweizerische Familienrecht, dessen Auslegung durch den Feminismus geprägt ist, verletzt internationale Rechtsnormen. Es ist unsere Aufgabe, diese Fakten zu verbreiten um die totalitäre, rechtsbrecherische Wirkung der Feministinnen öffentlich zu machen und sie schlussendlich zur Verantwortung zu ziehen.

Der Kulturkampf als Imperativ

Im Referat von Savvakis findet man folgende gewichtige Stelle:

"[...] der Feminismus ist der eminente Ausdruck eines schizoiden Komplexes, der heute den Westen plagt. Dieser Haß installierte in der westlichen Zivilisation einen Faktor gesellschaftlicher und kultureller Dissoziation und Selbstentfremdung, ein Instrument der Selbstleugnung, Selbstverleumdung und Selbstbeschmutzung, wie es noch niemals innerhalb eines Kulturkreises je so bestehen konnte."

Savvakis beschreibt den Feminismus als ein Symptom, als die Krönung eines selbsthasserischen Gedankengutes, das seine Ursache ist. Wer also den Feminismus endgültig bekämpfen möchte, muss dies nicht nur im direkten Kampf gegen den Erzfeind tun, sondern muss ihn auch nachhaltig bezwingen, indem man den durch 68er-Gedankengut geprägten Selbsthass des Westens auf kultureller Ebene überwindet.

Daraus leite ich für uns Maskulisten den Imperativ des Kulturkampfes ab, der kulturintern durch die Überwindung und Verdrängung des 68er-Gedankengutes und somit des kultur- und weltfremden Selbsthasses dem Feminismus endgültig den Teppich unter den Füssen wegziehen wird. Denn die Ausgeburt des Feminismus und des Genderismus ist wesenhaft verwandt mit anderen linken Ideologien der totalen Gleichmacherei, die den Westen plagen und zersetzen. Da sie unabänderlich miteinander ideologisch verbandelt sind, ist nur eine gemeinsame Überwindung eine nachhaltige und ganzheitliche Lösung.

Diese verräterische Verbandelung linker Ideologien und des Feminismus wurde beim Vandalismus durch rotfeministische Linksfaschos im Vorfel des Antifeminismustreffens deutlich.

Denn wie soll ein Mann den Hass der Feministinnen auf das Männliche bekämpfen können, wenn er immer noch einen eigenen Hass auf sich selber mit sich herumträgt? Wie soll sich eine Gruppe von Menschen gegen den Hass von anderen schützen, wenn Selbstkritik in nihilistischem Selbsthass ausufert? Wie soll eine Gesellschaft sich wirksam gegen den Hass von theokratischen Ideologien verteidigen, wenn sie ihre eigenen Werte und Prägungen verachtet?

Nein, wer wahrhaft den Feminismus überwinden will, der muss den Erzfeind als Verästelung in der Baumkrone des westlichen Selbsthasskomplexes sehen, der auf einem linksideologischen Stamm ruht und muss folglich dort mit der Axt ansetzen.


Perseus versteinert seine Feinde mit dem Medusenhaupt

Kommentare:

Templarii hat gesagt…

Guter Beitrag,

freut mich der Hinweis auf den Kulturkampf. :)

Darum bin ich ja einige Schritte weitergegangen und angefangen meine Kultur kennenzulernen.

recognoscere.wordpress.com ist das Ergebnis.

gruss und bis bald

Anonym hat gesagt…

Danke für den Beitrag.

Willkommen Templarii, jeder neue Mitkämpfer ist willkommen :)

Anonym hat gesagt…

Immer wieder Hollstein. Was will der Opa eigentlich? Der hat soviel Ahnung von jungen Männern bis 30, wie ich von Harninkontinenz :)

Soll er seine lila-Pudel-Werte doch vertreten, wo er will, aber nicht unser Ansinnen damit beschmutzen.

Immer diese versteckte Feministinnen Propaganda. Der Mann soll softer werden, in keinen Wettbewerb mehr eintreten aber nicht weil die Frauen es wollen, sondern weil er es will - was die Frauen wollen. Doch, Herr Hollstein, welcher Mann will das? Welcher gesunde junge Mann will nicht in einen Wettbewerb mit anderen Männern eintreten, am Fußballplatz etc.?

Vergessen Sie eines nicht, gebe es keine Männer!, keinen Wettbewerb wären wir alle gar nicht hier, nix mit Erfindungen, Entdeckungen!

Zeitraffer hat gesagt…

Thomas Gesterkamp ist ein niederträchtiger Trickbetrüger der sich in Grund und Boden schämen sollte.
Ich bin ein Mann mit Migrationshintergrund und wurde mehrfach Opfer rassistischer, fremenfeindlicher, rechtsextremer Gewalt und Ich bin ein bekennender Maskulist und Antifeminist.
Wenn diesem erbärmlichen Heuchler die Bekämpfung von rechten Tendenzen wirklich am Herzen liegt dann sollte er zuallerst die Feministinnen und ihre Komplizen unter die Lupe nehmen.
Er verbreitet falsche Behauptungen wider besseren Wissens.
Wahrscheinlich ist dieser verbrecherische Lügner selbst ein glühender Anhänger der Nationalsozialisten und projiziert seine perversen Gedanken auf uns.

Zeitraffer hat gesagt…

"Nein, wer wahrhaft den Feminismus überwinden will, der muss den Erzfeind als Verästelung in der Baumkrone des westlichen Selbsthasskomplexes sehen, der auf einem linksideologischen Stamm ruht und muss folglich dort mit der Axt ansetzen."

Die Frauenquote der CSU widerspricht aber dieser These.

Ich finde es ungerecht, die feministische Ideologie auschließlich den Linken und Linksliberalen in die Schuhe zu schieben. Sogenannte konservative Politik als Allheilmittel, als das Universalmittel zur Lösung aller Probleme zu preisen liegt mir fern. Man sollte nicht den Bock zum Gärtner machen oder versuchen den Teufel mit dem Beelzebub zu machen.
:)

Zeitraffer hat gesagt…

Uups, Ich meinte man sollte nicht versuchen den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Es ist nicht der Sache dienlich,(unbeabsichtigt) Übles durch noch Übleres zu ersetzen oder durch den Versuch, eine ungünstige Situation zu beheben, eine neue ungünstige Situation hervorzurufen.

Ich schaue mich nach anderen Alternativen um.

Anonym hat gesagt…

Mich würde interessieren, ob hier auch Geisteswissenschafter, Philosophen, den Blog lesen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr man darunter leiden kann, sich mit diesem Mist auseinandersetzen zu müssen, Vorlesungen zu besuchen, ohne letztlich etwas dagegen tun zu können. Und dies wird immer schlimmer: GenderStudies etc.

Also meldet euch!