Freitag, 12. Dezember 2008

Frauenfeindlichkeit

Wer kennt dieses Wort nicht? Überall warten die Frauen und ihre Schleimer nur auf eine einzige zweideutige Aussage eines Mannes um dann mit der Keule der Frauenfeindlichkeit auf ihn loszuschlagen. Da wir nicht mehr der feministischen Gehirnwäsche unterworfen sind und uns einen offenen Geist erlauben, werden wir in der Hinsicht besonders argwöhnisch beäugt.

Ich persönlich halte nicht viel von Denk- oder Artikulationsverboten. Denn das ist etwas für politisch Korrekte, welche die Wirklichkeit und Faktenlage mit manipulativer Sprache und ideologistischer Wortwahl umbiegen möchten. Ich halte auch nicht viel davon, meinen Lesern und anderen innerhalb der Männerbewegung vorzuschreiben, was sie sagen dürfen und was nicht. Vielmehr vertraue ich auf die Eigenverantwortung und die Reife der kritisch hinterfragenden Menschen - und auf Einsicht und Verständnis der folgenden Zusammenhänge.

Wir befinden uns im Moment an einem wichtigen Wendepunkt der Entwicklung unserer Gesellschaft. Nach Jahrzehnten der fortschreitenden Entwertung und Entrechtung von Männern beginnt sich nun endlich eine schlagkräftige Gegenbewegung zu bilden. Dass wir dabei Reibungen und Differenzen mit anderen Ansichten entwickeln ist unausweichlich. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir nachwievor mehr oder weniger unbekannt sind und von der gesellschaftlichen Meinungshoheit (den Medien) nicht akzeptiert, sondern regelrecht bekämpft werden.

Wenn uns die Anliegen der Männer und ihre Rechte wirklich etwas bedeuten und ihre Verteidigung und Aufrechterhaltung uns am Herzen liegen, dürfen wir diesen feministischen Bluthunden nur so viel Angriffsfläche wie gerade nötig bieten. Schliesslich geht es bei unseren Aktivitäten auch und vorallem darum, Unentschlossene und Neutrale von unseren Ansichten und Ideen zu überzeugen.

Denn je mehr Männer unsere Sicht der Dinge kennen und verstehen, desto weniger Rückhalt hat der Feminismus! Er lebt vom nachsichtigen und beide Augen zudrückenden Mann, welche das Ansinnen der Feministinnen gutmütig und naiv in die Tat umsetzt!

Nicht, weil er mit wachem Bewusstsein dahinter stehen würde, sondern weil er keine andere Wahl hat und von keiner Alternative weiss! Und genau hier kommen wir Maskulisten und Männerrechtler ins Spiel.

Somit plädiere ich nicht wegen irgendeiner lächerlichen, höheren Moral oder wegen der flexibel verbiegbaren menschlichen Ethik gegen frauenfeindliche Ausbrüche. Auch nicht, weil ich die Konfrontation mit den Feministinnen scheue würde (im Gegenteil!), sondern weil ich ihnen und den restlichen Frauen nicht noch eine weitere Gelegenheit bieten möchte, sich als das ewige Opfer darzustellen!

Ich bin deshalb dagegen, weil es unserer Sache und somit allen Männern mittelfristig schadet.

Deshalb denke ich, dass wir unsere (berechtigte) Wut zügeln und unseren Zorn in Taten bündeln sollten, welche den Anliegen der Männer etwas bringen. Es mag einen Moment lang befreiend sein, gegen alle Frauen zu wettern, doch dadurch ist keinem anderen Mann wirklich geholfen. Es ist zwar nötig, sich von den Frauen zu emanzipieren und sich von ihnen bis zu einem gewissen Grad zu distanzieren, doch gibt es wesentlich effektivere und vorallem subtilere Methoden, welche diesen vitalen Prozess im Leben eines jeden Mannes voranbringen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Man sollte sich vor "Frauenfeindlichkeit" nicht fürchten. Das ist wohl ein Tabu das gebrochen werden muss denn wieso sollte es politisch unkorrekt sein Frauen ganz klar zu sagen, dass sie einen Fehler gemacht, ihren Arsch nicht hoch bekommen, einfach nur Scheiße waren? Sowas muss man nicht beschönigen und schön reden. Meiner Meinung nach gehört "Frauenfeindlichkeit" untrennbar zur Emanzipation dazu. Ansonsten festigt man damit nur wieder irgendwelche doofen Geschlechterrollen von wegen Opfer, zart und schwach. Schließlich ist es auch nicht so, dass das eine Geschlecht das Recht am politisch korrektem gepachtet hat und das andere nur das politisch Unkorrekte. Aber bestimmt gibt es einige Frauen die genau das unter Gleichberechtigung verstehen. Genau da muss man sich glaube ich nicht zurückhalten und sagen, dass sie einfach nur böde, verpeilte Weiber sind die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben außer Scheiße zu labern.

Student hat gesagt…

"Frauenfeindlichkeit" ist ein bösartiges Totschlagargument. Man kann und sollte es der Lächerlichkeit preisgeben, indem man etwa den Satz "Ich bin frauenfeindlich" oder "Ich bremse auch für Frauen" (was sind Frauen anderes als größere Kinder ?) in seine Signatur nimmt,auch zum Beispiel auf Briefköpfen. Notfalls mit einem Herzchen dazu, damit's auch ja ironisch verstanden wird.

Ich hätte noch viel dazu zu sagen, zumal mein letzter Essay sich auch damit befaßt. Siehe: http://mannbar.foren-city.de/ "Der Fehler in der Männerbwegung", demnächst auch in meinem Blog http://www.blogigo.de/Sexismuskritik

Gruß, Student.

Anonym hat gesagt…

Das alle fängt gerade an sich zu verändern, und ich freue mich darüber.

Man kann zwar schimpfen und wüten, aber sich davon kontrollieren lassen ist schändlich..

/ajk

Anonym hat gesagt…

Huch, war das jetzt mein Witz mit den Hühnern und der Hirnzelle? Dabei wollte ich lediglich den deprimierten Poster etwas aufmuntern...... :-)