Nachdem ich letzte Woche wieder
einen fetten Brocken von einem Blogeintrag rausgehauen hatte, brauchte ich eine kurze Pause. Ich habe mir währenddessen einige Ideen für weitere Blogeinträge durch den Kopf gehen lassen und werde mich in einem nächsten, grösseren Blogeintrag sehr wahrscheinlich dem feministischen Verständnis von Gleichberechtigung widmen und wie dieses mit unserem Verständnis von wahrer Gleichberechtigung im Kontrast steht.
"Was ist bloß mit den Schweizern los?
Haben die alle keine Eier?
Von IGAF über Manifold, Roslin, maesi, und Gismatis scheinen alle Gleichberechtigungs-Beauftragte und ach Gottchen so "vernünftig" zu sein.
Oder fehlt ihnen einfach der gesunde deutsche männliche Chauvinismus?
So, und jetzt kann es ruhig tote Katzen und Bügeleisen hageln, aber es mußte mal gesagt werden!"
"Doch, ich habe Eier.
Allerdings denke ich mit denen nicht."
Ich persönlich habe hingegen auf die Denkverwandtschaft des Threaderstellers mit dem Feminismus
hingewiesen (und dass wir männlichen Chauvinismus
nicht brauchen):
"Wie die Feministinnen
Auch Feministinnen sprechen uns unsere Männlichkeit ab, wenn wir nicht so handeln und denken, wie sie möchten.
Genauso frönen Feministinnen einem kranken Chauvinismus gegenüber dem anderen Geschlecht und sehen diesen als gerechtfertigt und gesund an.
Einmal mehr enttarnen sich Flint und seine Brüder im Geiste als wesensverwandt mit dem Feminismus - welcher auch wahre Gleichberechtigung zu Gunsten von mehr Privilegien für ein Geschlecht ablehnt.
Widerlich."
Skyrim
In der Zwischenzeit ist nun endlich Elder Scrolls V: Skyrim bei mir eingetroffen! Es handelt sich dabei um die neuste Rollenspiel-Sensation aus dem Hause Bethesda, in der man im fiktiven, nordisch angehauchten Land Skyrim gegen die Wiederkehr von Drachen kämpft.
Die Elder Scrolls-Reihe steht seit jeher für unglaubliche Freiheit und unzählige Möglichkeiten, die dem Spieler offen stehen und setzt jedes Mal in Sachen Grafik neue Massstäbe. Selbstverständlich habe ich mir die englische Version geholt, da ich mit der deutschen Synchro von Morrowind und Oblivion eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Zwar nicht so schlimm wie damals beim ersten Baldur's Gate, aber irgendwie reduzierte die deutsche Version für mich das Gefühl der Immersion, das mir bei Rollenspielen extrem wichtig ist.
Dementsprechend habe ich sofort bei Ankunft die Verpackung aufgerissen, das Spiel installiert und gleich mal zehn Stunden am Stück (mit zwei Klopausen) gespielt - ohne Ruckeln oder Abstürze. Es war unglaublich! Es ist schon sehr lange her, dass mich ein Spiel so dermassen gefesselt hat, wie Skyrim ...
Ich hatte bereits so halb mitbekommen, dass Skryim ein grosser Erfolg geworden war (sogar mein Onkel spielt es und beschreibt seinen aktuellen Spielfortschritt laufend auf Twitter ...), doch dass es so gut sein würde, hätte ich nicht erwartet. Man merkt richtig, dass man sich in einer düsteren, mittelalterlich-nordisch angehauchten Fantasy-Welt bewegt, welche im völligen Kontrast zum bunten, leicht schwuchteligen Stil des Vorgängers Oblivion steht. Dementsprechend ist das Spielgefühl für einen Fan des ersten Teils der Gothic-Serie (eines der besten Rollenspiele, die je gemacht wurden - nachdem alle Patches drauf waren) wesentlich besser, als bei Oblivion.
Nur schon der Anfang ist unglaublich packend (Achtung Spoiler!) - man wird als Gefangener zusammen mit anderen auf einem Wagen in eine Festung zum Exekutionsplatz gebracht (obwohl man nichts verbrochen hat, sondern nur zur falschen Zeit am falschen Ort war ...) und gerade, als man seinen Kopf auf das Schafott gelegt hat und kurz vor der Enthauptung steht, bricht die Katastrophe in Form eines Drachenangriffs über die Festung hinein. Ein Dutzend Stunden später befand ich mich dann auf einem verschneiten Pass irgendwo im Nirgendwo, als plötzlich aus heiterem Himmel ein feuerspeiender Drache über mich und meine Begleiterin auftauchte - der anschliesssende, zähe Kampf hat mein Adrenalinpegel regelrecht in die Höhe getrieben.
Da ich mir erst kürzlich einen neuen Zocker-PC gekauft habe, kann ich Skyrim flüssig mit allen Einstellungen auf Ultra spielen - so dass die Grafik eine unglaubliche Sensation ist! Hier einige Impressionen aus dem Internet:
Ihr werdet nun sicher verstehen, weshalb ich in nächster Zeit vermutlich eher weniger bloggen werde - ausserdem kommt noch dazu, dass jetzt bald wieder die Motorrad-Saison anfängt. Das Thermometer kriecht hier in Zürich langsam wieder über Null und in ein oder zwei Wochen ist das Wetter dann wieder einigermassen erträglich, so dass ich mein Motorrad wieder hervorkrame und damit die Strassen unsicher machen werde.
Dann werden es knapp drei Monate sein, in denen ich auf Entzug leben musste, so dass mein Drang nach der Strasse immer unerträglicher wird. Es wird also höchste Zeit, wieder ein paar Touren zu planen.