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Dienstag, 5. Juli 2011

Ausführlicher Bericht zum zweiten internationalen Antifeminismustreffen

(This is an extensive report on the second international antifeminist meeting which took place in Winterthur, Switzerland on June 25th and which was organised by the IGAF, the interest group antifeminism. People from all over Europe, Russia and from Israel participated. Several organisations from Germany, Spain, Italy and Switzerland sent represantives, gave speeches or held presentations about specific issues concerning our fight against feminism and for men's rights. Left-wing extremists tried to disturb this event but were repelled by hired security. It was a full success with broad media coverage and the organisers are already planning the third international antifeminist meeting.)

Am vorletzten Samstag lief das zweite internationale Antifeminismustreffen im Hotel des Tösszentrums in Winterthur erfolgreich über die Bühne. Erneut waren exzellente Referenten am Start gewesen, welche einem breiten Publikum wertvolle Einsichten in die unterschiedlichsten Themen der Männerrechtsbewegung lieferten.

Zwar waren die nützlichen Idioten auch dieses Mal nicht inaktiv. So wurden Wandplakate mit platten, rotfeministischen Phrasen drauf in ganz Winterthur verteilt, Drohanrufe bei allen Beteiligten getätigt, die WCs des Hotels verschmiert und es wurde versucht, eine Stinkbombe im Hotel zu zünden und Linksfaschisten erschienen über Mittag um ein bisschen Randale zu machen. Aber obwohl der Treffpunkt seit Mittwoch bei diesen Feminazis bekannt gewesen war, fehlte es den Möchtegern-Klassenkämpfern offensichtlich an Kampfgeist oder schlichtweg an Mut, sich wirklich ins Zeugs zu legen. Man hat wohl vom letzten Mal gelernt, dass je mehr Stress man macht, desto mehr Sympathien und Aufmerksamkeit man uns Antifeministen zukommen lässt.

Es gab ausserdem noch einen falschen Feueralarm im Veranstaltungsort, bei dem sich allerdings herausstellte, dass die Küchenprinzessin was anbrennen liess.

Einige Beteiligte haben schon ihre Eindrücke des Treffens ins Internet gestellt. So lieferte uns mein persönlicher Held Leutnant Dino alias Detlef Bräunig (der Chef der IGAF Deutschland) einige visuelle Eindrücke des Treffens, garniert mit einigen treffenden Zitaten der Referenten. Auch der Maskulist Savvakis berichtete über dieses Treffen. Sogar der berüchtigte Max Erdinger hat seine Eindrücke von den Referenten im neuen gelben Forum niedergeschrieben. Bernhard Lassahn hat seine Sichtweise auf dieses zweite Treffen online gestellt. Auch ich habe am Sonntag einen kurzen Bericht geschrieben. Sogar widerliche Kommunistenweiber aus Magdeburg liessen ihren mentalen Dünnschiss zu diesem historischen Anlass raus.

Bei der Sicherheitsüberprüfung der Gäste im Vorfeld des Treffens wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass sich ein gewisser Hans-Georg Nelles angemeldet hatte. Diese Person ist für die Homepage vom Musterpudel Thomas Gesterkrampf zuständig und wurde deshalb intern argwöhnisch beäugt. Leider konnten wir nicht bestätigen, ob er dann auch tatsächlich am Treffen erschienen war.
Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn das ungläubige Gesterkrämpfchen einen seiner Spitzel zu uns schicken würde.


Die nervte mich und andere in der Mittagspause

Erneut berichteten zahllose Medien über das antifeministische Grossereignis. Dabei gab es einige gehässige Kommentare von frustrierten Journalistinnen, die ihr totalitäres Weltbild den Bach runter treiben sehen, doch im Grossen und Ganzen war der Ton in den Medien ungewohnt sachlich und erstaunlich fair. Einzelne Artikel gingen sogar auf den Inhalt der verschiedenen Referate ein. Im Vorfeld des Treffens liess sich die NZZ jedoch zum Propagandablatt des Pudels Theunert von Männer.ch erniedrigen, indem er dort unsachlich und polemisch den Antifeminismus als eine "Ideologie mit totalitären Zügen" bezeichnen durfte - nicht dass er viel Ahnung davon hätte, für was der Antifeminismus, geschweige denn der Maskulismus überhaupt stehen. Allerdings brachte die NZZ auch einen Artikel rund um Monika Ebeling, so dass man wohl ein Auge zudrücken kann. Auch der Tagesanzeiger widmete der Monika Ebeling einen Artikel und brachte sogar ein Porträt von Alfredo E. Stüssi, einen der Nationalratskandidaten unserer Sache.

Um zu zeigen, wie stilvol wir Antifeministen mittlerweile auftreten, bringen wir hier noch schnell das ausdrucksstarke Bild von Afredo E. Stüssi vor der nackten Frauenstatue aus eben jenem Porträt. Es scheint fast so, als schielte die Frauenstatue im Hintergrund zu Alfredo hin.


"Jetzt mal ehrlich, Jungs! Wer hat der Lady hinter mir die Kleider geklaut?!"

Auftakt

Zunächst wurden wir bei der Ankunft von Sicherheitskräften empfangen und mit einem Kuvert mit roten Freundschaftsbändchen (lol), einigen Informationsmaterialien und dem Menüticket mitgegeben, nachdem der Eintritt gezahlt worden war. Bevor die Referate begannen, hatte ich noch eine interessante Diskussion mit dem Maskulisten Christian, bei dem er auf die Bitterkeit mancher Männer zu sprechen kam und zu Recht meinte, dass Frauen genauso Verantwortung für gesellschaftliche Strukturen tragen, wie Männer. Doch sie denken nicht darüber nach, wie sie Alphas und Männer in Führungspositionen mit ihrem Verhalten stützen und sie würden sich weniger selber hinterfragen.

Nun begann Urs, der Präsident der schweizerischen IGAF, mit seiner Eröffnungsrede und sagte zuerst einmal, dass viele Leute noch nicht rechtzeitig angekommen seien. Auch würden einige Referenten später eintreffen. Schon jetzt sei es ein Erfolg, dass das Treffen stattfindet, denn es ist ein klares Zeichen, dass man Antifeministen nicht so schnell zum Schweigen bringt. Urs moderierte den Anlass von Anfang bis zum Ende. Er übergab das Wort nun einem Spanier, welcher Mitglied bei der südeuropäischen Männerorganisation MoMas ist und welcher den spanischen Staatsfeminismus anprangerte, besonders die einseitige Gesetzgebung zur häuslichen Gewalt, die allein gegen Männer gerichtet ist.

So müsse eine Frau lediglich behaupten, sie sei misshandelt worden ohne Beweise vorlegen zu müssen und der Mann wandert in den Knast. Doch Gewalt ginge im gleichen Masse von Männern und Frauen aus, deshalb haben die italienischen Mitglieder die Website Violenza Donne gestartet um die Öffentlichkeit über die grassierende weibliche Gewalt aufzuklären. Er erzählte auch von einem Brief, welchen sie letztes Jahr an Bundeskanzlerin Merkel geschickt hatten um die von der EU eingeführten feministischen Missstände in Spanien zu beklagen. Doch sie hätten bisher noch keine Antwort erhalten.

Urs kommentierte diese unhaltbaren Zustände mit dem Kommentar, dass es überall auf der ganzen Welt das Gleiche sei.

René Kuhn - der Mister Vogelscheuchen

Nun trat René Kuhn ans Rednerpult und erzählte, dass wegen den massiven Drohungen und der grassierenden linken Gewalt beim ersten Antifeminismustreffen die Sicherheitsvorkehrungen aufgestockt werden mussten. Deswegen wurden alle Teilnehmer verpflichtet, einen Ausweis der IGAF zur Identifizierung der eigenen Person zu schicken. Das Organisationskomittee hätte deswegen auch die ganze Nacht im Hotel verbracht um die Security zu koordinieren und Sprayereien zu verhindern.

René Kuhn führte nun aus, dass Antifeminismus im Trend liege, vor knapp 2 Jahren hätte man laut Google trends lediglich 20'000 Einträge zum Stichwort Antifeminismus gefunden, nun seien es über 770'000. Ausserdem käme bei einer Suche nach dem Begriff Antifeminismus zuerst die Hompage der IGAF vor dem entsprechenden Wikipedia-Artikel. Auch habe sich der Eindruck der Öffentlichkeit von den Antifeministen von Spinnern, Exoten, Extremisten hin zu einem positiven Image gewandelt, da die Anliegen bekannter wurden und viele Journalisten anfänglich zu bequem zur richtigen Recherche waren oder mit bösen Absichten Falschberichte verbreitet haben.

Doch das Volk stehe hinter uns, was René auch dadurch zu erkennen gibt, dass ihn selten Kritik jedoch täglich Gratulation auf der Strasse entgegen gebracht wird. Dies zeige einmal mehr, dass die geschriebene Meinung nicht der Volksmeinung entspricht. Deutlich wird dies auch bei den Kommentaren im Internet zu themenrelevanten Artikeln, welche mit der offiziellen Position der Medien nicht übereinstimmen und immer häufiger Kritik an feministischer Propanda enthalten. 

Weitere Aufklärung durch die IGAF sei nötig um noch mehr Menschen zu zeigen, was Antifeminismus und Feminismus genau bedeuten und um die feministischen Fesseln von Frauen und Männern zu lösen. Denn noch seien zu viele Männerorganisationen zu brav und zu nett, indem sie den Dialog mit den Feministinnen suchen und dabei nichts und wieder nichts erreichen. Wir von der IGAF suchen nicht den Dialog, denn der Feminismus ist aufgrund seiner totalitären Natur nicht zu Kompromissen bereit. Auf diesem Weg setzt die IGAF ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Förderung und von Geschlechterpolitik, denn wahre Gleichberechtigung kann nur ohne Förderung erreicht werden.

Dass die Bekämpfung des Feminismus heute wichtiger denn je zuvor ist, zeigt sich an den zahllosen Fällen von Diskriminierung beim Sorgerecht und beim grassierenden Kindesentzug durch Mütter und beim elenden Frauenrabatt vor Gericht. Ehen werden aus nichtigsten Gründen weggeworfen und es herrscht eine perfide Beweislastumkehr, so dass es heute nicht mehr "in dubio pro reo", sondern "im Zweifel gegen den Mann" heisst. Auch ginge es den Männern nach Scheidungen viel schlechter und sie begehen viel häufiger Suizid deswegen. Väter sind vom Goodwill der Mütter abhängig und es herrscht eine einseitige Parteilichkeit für Frauen durch den Staatsfeminismus. Falschbeschuldigungen werden als Totschlagsargument von sich rächenden Frauen eingesetzt, so dass gut die Hälfte aller Anklagen nicht stimmen und immer jüngere Frauen zu dieser von Feministinnen geschaffenen Waffe greifen. Stellen sich die Vorwürfe als falsch heraus, wird die Verursacherin nicht zur Rechenschaft gezogen, was wohl der Höhepunkt dieser Unverschämtheit darstellt.

Bei der häuslichen Gewalt herrscht ein einseitiges Täter-Opfer-Schema, obwohl diese genauso männlich wie weiblich ist. Dies musste vor einiger Zeit auch der brandenburgische Familienminister Günter Baaske (SPD) auf Anfrage bestätigen, allerdings wurden die Links zu den Zitaten relativ schnell wieder gelöscht. Auch schreitet die feministische Ideologie in den Schulen weiter voran, so dass unter anderem die Bezugspersonen fast nur noch Frauen sind. Trotz der Omnipräsenz der feministischen Rollenkorsette würden Frauen nachwievor lieber Familien statt Karrieren haben. Dies wundert nicht, wenn man bedenkt wie weltfremd der Feminismus auch beim Thema Frauenquoten vorgeht, denn diese werden regelmässig nur bei Spitzenjobs verlangt, jedoch niemals bei der Drecksarbeit. Auch werden Männer beim Rentenalter und bei der Wehrpflicht diskriminiert, so dass sich die berechtigte Frage aufdrängt, warum es eigentlich keine Dienstpflicht für Frauen gibt?

Wer all diese Missstände kritisiert, den versucht man mit Diffamierung, Lügen und Extremismusvorwürfen fertig zu machen und abzuwürgen, da die Gegenseite weder Fakten noch Argumente vorweisen kann.

Auch Frauen würden unter dem Feminismus leiden, denn Mütter und Hausfragen werden vom Staat benachteiligt, weil sie sich nicht den feministischen Vorgaben des Karrierismus unterwerfen und weil das traditionelle weibliche Rollenbild verlacht wird. Frauen wollen endlich anhand ihrer Leistungen und nicht anhand ihres Geschlechts gemessen werden, doch der Feminismus betont lediglich die Geschlechtszugehörigkeit wenn es um Zugang zu Macht und Privilegien geht und nicht das dafür nötige Primat der Leistung. Ausserdem beklagen viele Frauen, dass Männer zu Softies erzogen werden.

Aus all diesen Gründen tritt der Verein Antifeministen im Herbst 2011 bei den Nationalratswahlen an, da keine Organisation im Nationalrat sich für Männerrechte einsetzt und weil es gerade Männer in diesem und ähnlichen Gremien waren, welche dort die feministischen Gesetze zum Durchbruch verholfen haben. Somit ist dies auch der Ort, an dem diese wieder rückgängig gemacht werden können. Doch dies wird für uns alle ein langer und beschwerlicher Weg werden, denn ein vierzigjähriger Feminismus, der mit Milliarden von öffentlichen Fördergeldern von allen Seiten gestützt wurde, lässt sich nicht einfach in ein paar Tagen beseitigen.

Referate

Nun kommen wir zu den Referaten dieses Treffens. Wie der organisierte Antifeminismus bereits angekündigt hat, werden diese in ihrer Gesamtheit bald auf DVD erscheinen, so dass wir hier nur kurz auf den Inhalt und meine Kommentare dazu eingehen. Aus diesem Grund wurde auch der komplette Anlass mit Videokamera aufgezeichnet. Ausserdem stehen uns leider nicht alle Referatstexte zur Verfügung, da einige Referenten keinen Text abgegeben haben.

Gabriele Kuby: Wenn Frauen zu Zerstörern werden

Kuby ist eine katholische Autorin, welche seit Jahren aus christlicher Sicht gegen den Genderismus schreibt und dabei mehrere Bücher herausgebracht hat. Darunter fällt unter anderem "Die Gender-Revolution - Relativismus in Aktion", welches ich mir gleich gekauft habe. Sie gibt dem Feminismus die Schuld dafür, dass sich Männer und Frauen nicht mehr vertragen, obwohl die beiden Geschlechter eigentlich komplementär zueinander sind.

Sie beginnt nun den Genderismus zu besprechen und geht dabei zuerst auf die abstruse Judith Butler ein, welche momentan einen Lehrauftrag in der Schweiz hält. Dabei ist doch jede Körperzelle entweder männlich oder weiblich. Sie verfolgt die Spuren des Genderismus zurück bis zum Frühsozialisten und Antisemiten Charles Fourier im 19. Jahrhundert, welcher den Begriff Feminismus erfand und die freie Liebe propagierte. Kuby sieht ausserdem Sigmund Freuds "polymorphe Perversion" in Form einer Pansexualisierung im heutigen Gender Mainstreaming umgesetzt.

Nun kam sie auf Simone de Beauvoir und ihr Werk "Das andere Geschlecht" (Grundlagenwerk des Feminismus) zu sprechen, welche den Fötus lediglich als einen Parasit betrachtete und die Frau durch ein "Patriarchat" unterjocht sah. Ausserdem sei Mutterschaft ihrer Meinung nach Sklaverei und sie plädierte für freie Liebe und radikalischer Feminismus. Die kulturgefährdenden Ideen dieser Radikalfeministinnen bilden heute die Speerspitze des "progressiven" Gedankenguts und würden von der EU, den Regierungen und der UNO unterstützt. Laut Kuby seien diese auch für die demographische Krise verantwortlich (was ich persönlich etwas übertrieben fand).

Kuby plädierte deshalb für eine Rückkehr zu christlichen Werten und zur traditionellen Sexualmoral und Familie.

Ihre Einblicke in die Geschichte des Genderismus waren interessant, allerdings ist der Feminismus nicht alleine für die demographische Krise und die Missstände in den Familien verantwortlich, sondern genauso wie diese eine Konsequenz gewandelter äusserer Sachzwänge, welche den Menschen im Westen viel mehr Freiheit zulassen, als viele rational verkraften können. Ausserdem ist ihr Plädoyer für eine Rückkehr zum Christentum schön auf dem Papier, jedoch (noch) nicht massenfähig, da der dafür nötige Druck schlichtweg noch nicht vorhanden ist.

Pirmin Meier: Emanzipationsdefizite heterosexueller Männer aus der Sicht der historischen Männerforschung

Herr Meier ist Gymnasiallehrer und hat mehrere Preise und Ehrungen für seine Männerbiographien erhalten. Er forscht seit Jahrzehnten zum Thema "Männlichkeit".

Pirmin hielt einen Vortrag über die Emanzipation homosexueller Männer und wie wir heterosexuellen Männer davon lernen könnten. Er beklagte, dass sich der heterosexuelle Mann nicht emanzipiert hätte und nahm das feministische Lügenmärchen namens "Patriarchat" für bare Münze.  Ein roter Faden war nicht wirklich erkennbar.

Er beging den Fehler, die Emanzipation der Schwulen als eine männliche Emanzipation zu verstehen, doch Schwule haben sich nicht über ihr Mannsein definiert, sondern über ihre sexuelle Orientierung, so dass diese Form der Selbstbefreiung relativ wenig mit Männlichkeit an sich zu tun hatte. Eine wahre männliche Emanzipation ist somit bisher ausgeblieben - erst die heutige Männerrechtsbewegung vertritt emanzipative Positionen, welche Männlichkeit an sich befreien wollen und nicht so etwas Belangloses wie die sexuelle Orientierung einer Person.

Auch kann man den heterosexuellen Männern ihre fehlende Emanzipation nicht selber in die Schuhe schieben, weil die Gesellschaft Männlichkeit lediglich über Nützlichkeit definierte und ihr darüber hinaus keinen separaten Wert und somit eine eigene Identität zugestand und aufgrund ihrer Abhängigkeit von Männern diese immer an der kurzen Leine hielt. Der Schwule hingegen stand im Westen lange Zeit ausserhalb der normalen Gesellschaft, so dass in der Schwulenszene relativ schnell ein separates Wir-Gefühl und somit ein Keim zur Emanzipation ausgebildet wurden. Doch da die Gesellschaft auf den Schultern heterosexueller Männer gebaut und getragen wurde, war und ist eine wahre Emanzipation des heterosexuellen Mannes eine gefährliche Sache, welche deshalb von allen Seiten unterdrückt wird.

Heterosexuelle Männer haben somit nicht die Emanzipation "verschlafen", wie Pirmin lässig meint, sondern sie wurde ihnen bewusst von der Gesellschaft und von den Frauen vorenthalten damit Männer weiterhin als nützliche Ressourcen fungieren können, die bloss nicht aufmucken sollen. Deshalb durfte er seine Identität lediglich über seine Tüchtigkeit definieren, nicht über seine Geschlechtszugehörigkeit. Dies ist auch irgendwie nachvollziehbar - hätten Männer sich emanzipationstechnisch genauso aufgeführt wie Frauen oder Schwule, sprich, jegliche Verantwortung und jegliches Pflichgefühl gegenüber dem Westen fallen gelassen und sich genauso einem hemmungslosen, hedonistischen Egoismus hingegeben, dann gäbe es den Westen heutzutage nicht mehr.

Wohl dies dunkel erahnend, plädierte er gegen Schluss für weniger Individualismus und für mehr Gemeinschaftsgefühl und eine Rückbesinnung auf das ungeheure Potenzial im Manne, welche sich in den Wissenschaftlern und in den historischen Revolutionen hervorgetan habe. Eine wirkliche Emanzipation des weissen, heterosexuellen Mannes wäre dann wohl zu beängstigend für die Gesellschaft und für einen Männerforscher. Denn "Genialität sei dem Manne vorbehalten". Für diesen leicht missverstehbaren Spruch würde Pirmin Meier nach dem Treffen seine Nebenbeschäftigung bei der Schule Weiterbildung Schweiz verlieren. 

Mittagspause
 
In der Mittagspause setzte sich Detlef Bräunig zu uns an den Tisch und begann von seiner abenteuerlichen Lebensgeschichte als Unterhaltsflüchtling zu erzählen, mit der er uns mehrere Male zum Lachen brachte. Er erzählte uns im Detail, wie er die Lücken der feministisch unterwanderten, deutschen Justiz ausnutzte, um sich dafür zu rächen, dass er zwar gefälligst Unterhalt an seine Frau zahlen soll, dafür aber seine Kinder nicht sehen durfte.

Alfredo E. Stüssi: Erst entfremdet, dann zum Monster gestempelt

Alfredo sprach über seinen Werdegang und sein Engagement für Männerrechte und auch über das Parental Alienation Syndrom (PAS), welches ein ernstes Problem darstellt. Alles in allem ein solider Vortrag, zu dem ich mir nicht gross Notizen gemacht habe.

Monika Ebeling: Frauen und Männer - gleichberechtigt unter dem Dach der Gleichstellungspolitik

Monika Ebeling ist Familientherapeutin und wurde von der Goslar'schen Vertretung des deutschen Staatsfeminismus aufgrund ideologischer Untreue und Konversation mit dem Feind unehrenhaft entlassen. Sie hielt einen sehr langen Vortrag, den sie mit einem etwas monotonen Ton ablas.

Ebeling freut sich über das Erstarken des organisierten Antifeminismus, denn so werde aus einem feministischen Monolog endlich ein Dialog der Geschlechter. Sie lobte uns für den Mut, es mit einem Gegner aufzunehmen, welcher "in unserer Gesellschaft ungleich grösser, stärker, potenter und wirkungsvoller" ist, als das "Engagement einiger zersplitterter Männergruppen".  Sie begann nun auf Missstände in der deutschen Geschlechterpolitik einzugehen und welche schrecklichen Folgen diese für Männer, Frauen und Kinder haben. Sie kritisierte auch das Fehlverhalten einiger Frauen, welche die Gesetze schamlos ausnützen würden.

Ihr Fazit: Es gibt nur einen Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter im Dialog, miteinander, friedfertig und gewaltfrei.  

Referat als pdf

Michail A. Savvakis: Feminismus als Ausdruck spätabendländischer Selbstentfremdung

Savvakis hielt einen hochinteressanten Vortrag über die kommunistischen Ursprünge des Feminismus und dessen Zusammenhang mit anderen Dekadenzerscheinungen. Feminismus ist für ihn lediglich ein Symptom eines viel grösseren Phänomens in Form einer Abwendung von der eigenen Kultur, welche in eine negative Selbstbezogenheit des Mannes im ganzen Westen gipfelte.

Erneut betonte Savvakis, dass der Feminismus von linker Herkunft ist. Diese Verwandtschaft wird daran deutlich, dass die Dichotomie zwischen Proletariat und Bourgeoisie auf Frauen und Männer übertragen wurde. Das marxistische Menschenbild lebt also im Feminismus weiter.

Er machte auch darauf aufmerksam, dass das Wahlrecht für alle Männer mühsam erkämpft wurde und geizig mit der allgemeinen Wehrpflicht nur für Männer vergolten wurde. Später wurde das Wahlrecht schlichtweg den Frauen geschenkt, ohne dass diese eine Gegenleistung leisten müssen. Dies stellt meiner Meinung nach die wahre Ungerechtigkeit dar - nicht die um ein paar lächerliche Jahrzehnte verzögerte Einführung des Frauenwahlrechts.

Referat als pdf

Bernhard Lassahn: Die Ölpest in der Sprache - Erste Hilfe bei Manipulationsversuchen

Lassahn hielt einen sehr interessanten Vortrag über den Sprachfeminismus und seine Folgen. So sagte er, dass die Augenbinde der Justizia durch eine Piratenklappe ersetzt wurde und dass Frauen in "Wählerinnen und Wähler" zweimal erwähnt werden. Der Sprachfeminismus wendet insgesamt drei Tricks an, um das Denken der Menschen zu manipulieren: Die Verallgemeinerung, die Auflösung und die Trennung.

Markus Theunert: Männerpolitik statt Antifeminismus - Eine Provokation

Theunert ist ein "gleichstellungsorientierter" Männeraktivist (ich schreibe bewusst nicht Männerrechtler, denn der Kampf um Männerrechte ist für ihn nicht relevant) und er arbeitet in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen, deren Mitohnegliederinnen ihn als "militant" und als einen "bissigen Hund" beschrieben (lol). Er bekam zahllose Kritik intern und extern, dafür, dass er bei uns auftrat. Zunächst begann er darüber zu erzählen, dass er sich total dafür schämte, dass er beim Küssen eines Mädchens in seiner Jugend eine Erektion bekommen hatte (und ich dachte immer, darum ging es doch gerade wenn man mit Frauen rummacht, aber was weiss ich phöser Maskulist schon von Frauen).

Zunächst begann er über "Verbindendes" zwischen Antifeministen und seiner Truppe zu reden. Auch er bekam den männerfeindlichen Zeitgeist und die fehlende Wertschätzung für männliche Leistungen mit und auch er lehne den Generalverdacht gegenüber Männer ab. Soviel zum schleimigen Schmusekurs.

Nun kam er zu dem was uns trennt, denn der Antifeminismus erschüttere ihn in seinen Werten (fast wäre ich nach vorne gelaufen, hätte ihm sanft auf den Rücken geklopft und ihm ein Taschentuch gereicht). Zwar würde Aufmerksamkeit für alle Männerorganisationen generiert, doch zu welchem Preis? Es gäbe "den Feminismus" gar nicht und generell müsse man unterscheiden zwischen dem "guten, emanzipatorischen Feminismus" und dem bösen "diktatorischen Feminismus", welcher Männer umerziehen will. Nicht alles am Feminismus sei schlecht, denn er sei dafür verantwortlich, dass Frauen aufgeholt hätten und nun auf Augenhöhe studieren etc. könnten (wir haben bereits gesehen, dass die männliche Industrialisierung Frauen befreit hat und nicht der Feminismus). Ausserdem sei der Feminismus gerechtfertigt, da früher Männeranliegen durch eine rein männliche besetzte Politik bedient worden wären (doch wie bereits ausgeführt, machen Männer nicht Politik für Männer, im Gegensatz zu Frauen, die permanent Politik für ihr eigenes Geschlecht machen).

Auch findet er es schlimm, dass wir uns über ein "Anti", einen Gegner, über ein "Nein" "definieren" würden, wenn wir unser Ziel erreicht haben, was seien wir dann noch? Ein "Nichts", denn der Antifeminismus und der Feminismus seien zwei Seiten einer Medaille (hier springt wohl Theunerts Präferenz hervor, ein Problem lieber zu kultivieren und davon zu leben als es endgültig lösen zu wollen). Ausserdem gäbe es den Staatsfeminismus gar nicht, das sei lediglich eine antifeministische Verschwörungstheorie. In diesem Moment lehnte sich Christian zu mir rüber und meinte, dass man Theunert fragen sollte, ob er immer noch Erektionsprobleme beim Küssen hätte.

Wir müssten zuerst unsere eigenen Geschlechtsgenossen in die Pflicht nehmen, um etwas ändern zu können. Denn Männer hätten auch Sehnsüchte, Gefühle und eine tiefreichende Verletztheit und so weiter. Er säuselte weiter von bedrängten Männerseelen, welche endlich mit Mut zu ihrem Innersten stehen sollten (Christian meinte dazu lediglich, dass er sich zu diesen Bergpredigten zwanghaft verordneter Männerverletzlichkeit immer so eine sanfte Melodie im Hintergrund wünsche).

Ausserdem sei keine Geschlechterpolitik lediglich eine schlechte Geschlechterpolitik und somit sei diese mehr als nötig. Als Beispiel brachte er, dass das Fehlen eines Vaterschaftsurlaubs schlichtweg bedeute, dass der Staat die Väter "aktiv" daran hindere, eine Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen ... Männerpolitik und somit die Etablierung eines männlichen Staatsfeminismus seien somit essenziell. An der Geschlechterpolitik Deutschlands und Österreichs sollten wir uns ein Vorbild nehmen (ob Theunert weiss, dass der deutsche Staatsfeminismus mit "Neue Wege für Jungs" Kindern systematisch das Hirn wäscht?). Der jetztige Staatsfeminismus sei somit ein wichtiger, potenzieller Allianzpartner.

Der Antifeminismus würde laut der kompetenten Einsicht Theunerts seine Wirkung verlieren und keine nachhaltigen, gesellschaftlichen Veränderungen hervorbringen. Deshalb müssten wir als Einfluss auf die Institutionen nehmen und zwar auf eine konstruktive Art und Weise. Nur so würden wir wirklich etwas für Männer erreichen ... Ob Theunert weiss, dass der Feminismus lediglich taktische Winkelzüge aufbietet, jedoch niemals echte Kompromisse mit sich aushandeln und zu einem echten Dialog überreden lässt? Dies musste erst letzthin wieder Agens e.V. in Berlin merken.

Referat als pdf

Gerhard Amendt: Warum der Feminismus den Mann als Feindbild braucht!

Amendt hielt einen ausführlichen Vortrag über die feministischen Lügen zur häuslichen Gewalt. Dieser Bereich zeige beispielhaft auf, dass der Feminismus Männer als Feindbilder braucht, um den Anschein von Rechtfertigbarkeit zu suggerieren. Dabei ist es für Feministinnen wichtig, Differenzierungen zu ignorieren, so dass sich kollektive Vorverurteilungen durchsetzen können.

Er besprach die falsche Studie von Leonor Weizman, nach der es der Mehrheit der Frauen nach der Scheidung schlechter und den meisten Männern besser ginge. Doch dies ist wissenschaftliche nicht haltbar und Frau Weizman hätte auch ihre Erkenntnisse widerrufen, allerdings hatte ihre Arbeit so einen enormen Einfluss auf die Politik, dass es bis heute ein verzerrtes Bild von der "leidenden Alleinerziehenden" in der Öffentlichkeit vorherrscht. Eine weitere feministische Lüge hatte ihren Lauf genommen.

Amendt kritisierte auch die falsche Methodik bei den feministisch verseuchten Studien zur häuslichen Gewalt und betonte die Symmetrie zwischen den Geschlechtern beim Auftreten von häuslicher Gewalt, von der der grösste Teil gemeinsam begonnen wird. So benutzten Feministinnen ideologisch gefärbte Informationen von Frauenhäusern und Psychotherapeutinnen. Jahrelang wurden Vergleichbarkeitsstudien zur häuslichen Gewalt systematisch von deutschen Staatsfeminismus unterdrückt. Ausführlich beschrieb er die feministische Propaganda, welche diese Lügen benutzt um Männer zu diffamieren.

Doch die feministische Einseitigkeit wird nicht angegangen, da man Angst vor der feministischen Deutungshoheit hat und Forschung in diesem Bereich wird von einer politischen Aversion zu Männlichkeit geprägt. Man muss eine objektive Debatte zu diesem Thema erzwingen, in dem zum Beispiel Agens in Berlin am WZB auftritt (was zu einer herben Enttäuschung führte). So würde man bisher schweigende Wissenschaftler und Journalisten auch dazu ermuntern, ihre feminismuskritischen Ansichten stärker in ihre Arbeit einfliessen zu lassen.

Abschluss

Nachdem die Referate durch waren, wechselten wir den Saal und begaben uns zum Abendessen, welches meisterhaft von der Küche improvisiert wurde. Im späteren Verlauf des Abends schwärmte Holger noch mehrere Male von der sexuellen Begabtheit asiatischer Frauen thailändischen und philippinischen Schlags, im Vergleich zu der westliche Frauen schlichtweg nicht mithalten könnten. Allerdings hatte er den besten Fick seines Lebens mit einer Chinesin, wie er betonte, als wir auf die Eignung verschiedener Länder für den Sextourismus des modernen, feminismusgeplagten Mannes zu sprechen kamen.

Auch Markus Theunert und seine Freundin hatten sich zu uns gesellt und die beiden waren die einzigen vegetarisch essenden Teilnehmer, was uns nicht wunderte. Später ergab sich dann noch das entlarvende Rededuell zwischen mehreren Antifeministen und Theunert, welches ich bereits an anderer Stelle ausführlich beschrieben habe.

Intensiv wurde über die weitere Entwicklung und somit die Zukunft des organisierten Antifeminismus und über die bevorstehenden Wahlen debattiert. Auch wurde darüber gesprochen, wo das dritte internationale Antifeminismustreffen stattfinden soll. Voraussichtlich irgendwo im grossen Kanton. Solche und andere Diskussionen verliefen bis in den späten Abend hinein und darüber hinaus, bis sich schliesslich die eingeschworene Gemeinschaft nach Mitternacht endgültig aufgelöst hatte.

Somit war auch das zweite, internationale Antifeminismustreffen erfolgreich zu Ende gegangen.  


René Kuhn am zweiten internationalen Antifeminismustreffen

Sonntag, 26. Juni 2011

Kurzbericht zum 2. internationalen Antifeminismustreffen

Erneut haben wir uns allen Drohungen und Anfeindungen zum Trotz aus allen Ecken und Enden Europas zusammengefunden und die Position des Antifeminismus auf der Bühne der Öffentlichkeit Ausdruck verliehen. Dabei war der gesamte Anlass vom freudigen Wiedersehen zahlloser bekannter Gesichter geprägt, so dass dieser Anlass nicht nur dem Austausch von Expertenwissen und unterschiedlichen Ansichten dient, sondern mindestens auch dem regelmässigen Vorwand sich länderübegreifend wieder zusammen zu finden.

Es war erneut ein grosser Erfolg und dieses Mal blieben die Journalisten wesentlich länger als das letzte Mal. Sogar ich wurde von einer jungen Journalistin in der Mittagspause angesprochen, welche mich mit einem halb entsetzten Blick fragte, was ich denn als junger Mann hier zu suchen hätte. Ich erzählte ihr, dass ich Maskulist sei und deshalb sei meine Präsenz nur logisch. Ihr entleerter Blick veranlasste mich anschliessend mehr über den Maskulismus zu erzählen und wie der Feminismus uns in Rollenkorsette zwingen möchte, was sie zu bestreiten versuchte.

Leider musste ich das Gespräch abbrechen, da die Vorträge wieder anfingen. 

Freudiges Wiedersehen

Nicht nur traf ich Christian wieder, welcher mehrere Artikel für Spearhead geschrieben hat und ein regelmässiger Leser meines Blogs ist, sondern auch Max, Nihilator, Krankenschwester, Holger, Savvakis und mehrere andere Freunde aus Deutschland. Selbstverständlich waren auch alle üblichen Verdächtigen der schweizerischen Sektion dabei, so dass ich nach längerer, studiumsbedingter Abwesenheit mich endlich auch wieder mit ajk, manhood, Kuhn, Hans-Ueli, Bruno, Sarina, Alfredo und weiteren Vorstandsmitgliedern der IGAF austauschen konnte. Auch waren Spanier und Italiener der südeuropäischen Männerorganisationen anwesend und einer von ihnen hielt eine Begrüssungsrede.

Es versteht sich von selbst, dass für das freudige Wiedersehen die meiste Zeit neben den Referaten drauf ging. Aber ich lernte auch zahllose neue Persönlichkeiten kennen. Mit einem Israeli zum Beispiel hatte ich eine sehr interessante Diskussion über den Nahostkonflikt und über eine Gruppe von orthodoxen Juden, welche an die Reinkarnation von menschlichen Seelen in Tieren glauben, was uns beide erschütterte.

Leider mussten viele bekannte Gesichter wegen zum Teil langen Anfahrtswegen wieder verfrüht aufbrechen, aber es gibt ja Gott sei Dank bald ein drittes, internationales Antifeminismustreffen.

Linksfaschistische Störaktionen

Gestört wurde der Anlass mehrmals, als etwa acht schwarz vermummte Gestalten vor dem Eingang Randale machten und von den Sicherheitskräften zurechtgewiesen wurden. Viele Vorstandsmitglieder der IGAF und die Sicherheitskräfte hatten bereits die ganze Nacht im Hotel verbracht, um Sprayereien und Vandalismus von Seiten rotfeministischer Kräfe zu unterbinden.

Auch wurde gestern das WC des Hotels verschmiert, weil sich einer der Autonomen in der Nacht zuvor in eben jenem Hotel einquartiert und ein Zimmer gemietet hatte. Mein Vorschlag, dass man zu mehreren doch mal den Typen auf seinem Zimmer einkesseln und zur Rede stellen sollte, wurde leider nicht erhört.

Das hätte definitiv eine interessante Konfrontation gegeben.

Rededuell zwischen Pudel und Maskulist

Dafür gab es eine amüsante Konfrontation anderer Art. Einer der Referenten namens Markus Theunert von männer.ch hat bei Manhood nachgefragt, wer von den Anwesenden denn der Betreiber des Blogs "Die Söhne von Perseus" sei, auf dem seine Organisation und er selber immer wieder in die Kritik geraten waren und von dem er sogar in einem NZZ am Sonntag-Artikel ein gegen Linksfaschisten gerichtetes Zitat gebracht hatte. Urs wies auf seiner Anfrage hin auf einen gross gewachsenen, braunhaarigen Mann hin, welcher mit einem schwarzen T-Shirt mit dem Schriftzug 'Maskulist' drauf rumlief. Wir hatten bereits einige vielsagende Blicke ausgetauscht, als Markus noch nicht wusste, wer ich wirklich war.

Jedenfalls kam Pudel Theunert dann nach dem Abendessen auf mich zu und sprach mich an. Zunächst fragte er mich ob ich wirklich dieser Manifold von "Die Söhne von Perseus" sei. Ich bestätigte und fragte ob er gekommen war um sich zu beschweren. Mit einem etwas verunsicherten Lachen wiegelte er ab und begann so dann eine widersprüchliche Aussage indem er meinen Blog einerseits als polemisch und andererseits auch als differenziert und tiefgehend bezeichnete. Darauf reagierte ich nur kurz angebunden, so dass er nach einer Kunstpause mit intensivem Blickkontakt darauf einging, ob ich nach der Erwähnung und Zitierung meines Blogs in der NZZ am Sonntag mehr Visits hier gehabt hätte und wieviel Traffic ich normalerweise mit meinem Blog erzielen würde. Er meinte dann, dass diese Besucherhäufigkeit höher sei als jene der offiziellen Webpräsenz der schweizerischen Gesundheitsbehörde BAG, bei der er arbeiten würde.

Ich begann nun den NZZ am Sonntag-Artikel von ihm zu besprechen und legte ihm dar, dass die darin erfolgte Darstellung des Antifeminismus als eine Ideologie mit totalitären Zügen und die Gleichsetzung des Antifeminismus mit dem Feminismus wohl der Gipfel der Polemik und Unsachlichkeit sei, im Angesicht einer vierzigjährigen Feminismusgeschichte, welche unter anderem eine Valerie Solanas hervorgebracht hatte. Dies entlockte ihm lediglich ein entlarvendes, ertapptes Lachen und ein beschämter Blick, so dass er nicht weiter darauf einging, weil er genau wusste, dass er sich mit seinem Polemikvorwurf ins eigene Fettnäpfchen gesetzt hatte. Mittlerweile hatten sich rund ein halbes Dutzend Antifeministen um uns versammelt und das Gespräch näherte sich den fundamentalen Diskrepanzen zwischen unseren beiden Weltanschauungen - der Positionierung zur Geschlechterpolitik.

Er begann damit, dass eine eigenständige "Männer-/Väter-/Bubenarbeit" dringend nötig sei, weil es den Männern schlecht ginge und da Männer in die Ernährerrolle "gezwungen" werden würden. Nur durch eine Kompromisshaltung und durch Mitarbeit im Staatsfeminismus sei dies längerfristig zu erreichen und eine Anti-Haltung sei lediglich destruktiv und bringe nichts. Als erstrebenswertes Ziel und grosssen Erfolg stellte der Pudel die Erhöhung des Männeranteils in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen von einer Person auf drei dar.

Ich führte vor den Augen von mittlerweile einem Dutzend Zuhörern aus, dass es den Männern primär durch das Wirken des institutionalisierten Feminismus schlecht ginge und dass das darüber hinaus gehende Leid gefälligst der Arbeit von spezialisierteren, fachkundigeren Behörden, die sich um die Gesundheit und Bildung kümmern, zu überlassen sei. Ausserdem müsse doch auch er sehen können, dass er und seine Organisation mit einem oberflächlichen Mitspracherecht im Staatsfeminismus lediglich zur Ruhigstellung gezwungen werden würden, was Theunert nicht bestritt.

Auch musste ich ihn regelrecht belehren, dass die Geschlechtszugehörigkeit im Staatsfeminismus überhaupt nichts über die Einstellung einer Person in Sachen Männerrechte sagt, so dass auch eine hundertprozentige Besetzung jener Kommission mit Männern eine reine, feministische Politik hervorbringen könne. Dem widersprach er nicht, dennoch sei diese Erhöhung doch ein toller Erfolg für eine Männerpolitik. Ich wurde deutlicher und sagte ihm klipp und klar, dass die Feministinnen einfach ein paar profeministische Lila Pudel als Legitimitätsfassade ins Boot holen würden, um die Quote zu erfüllen - an der gefahrenen Politik würde sich nichts ändern.

Zusätzlich fragte ich ihn, durch welche handfesten Gesetze Männer denn in die Ernährerrolle gezwungen werden würden - wer sich aus eigenem, freiem Willen heraus gewissen Vorstellungen innerhalb der Gesellschaft fügt, muss als eigenständige Person auch mit den Konsequenzen leben können. Eine Männerpolitik welche solche "Zwänge aufbrechen" soll, sei somit gar nicht nötig, weil es sich dabei gerade nicht um richtige Zwänge, sondern vielmehr um unverbindliche Ideale handelt. Man sah regelrecht die glühende Abneigung in seinem Gesicht heraufspringen, als er sich vehement weigerte, diese simple Tatsache zu akzeptieren.

Als wir auf mehr Teilzeitarbeit für Männer zu sprechen kamen, schaltete sich Bernhard Lassahn in das Gespräch ein und sprach über das Konzept der Hypergamie innerhalb der weiblichen Sexualität, welches dazu führt, dass Frauen Männer auswählen würden, die mehr verdienen als sie selber. Somit werde die Ernährerrolle und die Rollenverteilung durch sexuelle Präferenzen der Frauen begründet und verstärkt. Theunert wollte dies partout nicht akzeptieren und deklarierte dieses weit verbreitete Phänomen als "sozial konstruiert".

Entlarvenderweise ist er felsenfest von der Existenz nicht beweisbarer, handfester Rollenzwänge für Männer überzeugt, obwohl diese wohl viel eher dem Verdacht der sozialen Konstruiertheit unterliegen sollten, als die überall bekannten Eigenheiten des Balzverhaltens der Frauen. Auch bezeichnete Theunert das Volk als "nicht existierend" und als "abstrakte Grösse". Hiermit wird deutlich, dass sich Theunert eines selektiven Relativismus bedient, wie wir ihn schon bei den Vertretern des Genderismus beobachtet haben, und er somit selber auch ein verkappter Genderist ist.

Nun übernahmen Max und Nihilator das Gespräch und ich zog mich etwas zurück, nachdem bereits der halbe Saal gebannt zugeschaut hatte, wie Theunert immer unsicherer von einem Fuss auf den anderen wippte, sich nach hinten lehnte und im Verlaufe des Gesprächs mit diesem Maskulisten immer ruhiger wurde. Später würde Savvakis ihn für seinen Mut achten hier vor uns zu erscheinen, sich jedoch über seine profeministische Sturheit wundern.

Feierabend

Wir liessen den Abend nun noch gemütlich ausklingen, diskutierten dabei den Feminismus im historisch-kulturellen Kontext der letzten 200 Jahre und besprachen einige Ideen, die wir in naher Zukunft umsetzen wollten. Anschliessend bin ich in tiefster Nacht um zwei Uhr mit meinem Motorrad aus Winterthur heimgekehrt und fiel erschöpft ins Bett.

Samstag, 14. Mai 2011

SKANDAL! Präsident der IGAF auf offener Strasse angeschossen!

Letzten Mittwoch in tiefster Nacht begab sich Urs Bleiker, der Präsident des Vereins Antifeminismus nach einer erholsamen Beizentour in seinem Wohnort Pfäffikon zu Fuss zurück nach Hause, als unbekannte Täter mit einer Waffe aus einem vorbeifahrenden Auto zwei Mal auf ihn schossen. Während das erste Geschoss daneben ging, traf das zweite Projektil Urs direkt im Gesicht an der rechten Wange. Ihm stockte der Atem und ein Schlag wie von einem Hammer durchdrang seinen Schädel.

Ein paar Zentimeter höher und Urs hätte sein rechtes Auge verloren!

Nach gelungener Tat brausten die erbarmungslosen Attentäter davon, während Urs unter Schock sein Gesicht abtastete. Die gesamte rechte Gesichtshälfte war verschmiert und erst Momente später realisierte er, dass ihn nicht ein Geschoss einer richtigen Feuerwaffe getroffen hatte, sondern die Farbkugel eines Paintball-Markierers. Schon der Knall des Mündungsfeuers hatte ihm Hinweise gegeben, dass es sich nicht um eine richtige Waffe handeln konnte. Dennoch tragen Paintball-Spieler nicht ohne Grund Masken.

Die Botschaft hier ist klar!

Im Vorfeld des zweiten internationalen Antifeminismustreffens am 25. Juni im Grossraum Zürich erhielten der Verein und die Vorstandsmitglieder erneut massivste Drohungen von rotfeministischen Gesinnungsterroristen. Schon beim ersten internationalen Antifeminismustreffen gingen intolerante, linke Elemente auf brutaler Art und Weise gegen die legitimen Interessen von Männern und gegen unbeteiligte Dritte vor. Während sie einerseits auf Solidarität für eine entfernte dritte Welt pochen, bekämpften sie ihre eigenen Landsleute schon damals mit politischer Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und schonungsloser Gewalt. Auch in Deutschland wurden und werden Antifeministen mit roher Gewalt konfrontiert. So wurde zum Beispiel Esther Vilar von Feministen auf Frauen-WCs zusammen geschlagen und musste das Land verlassen.

Nichts unterstreicht die argumentative Wehrlosigkeit des heutigen Feminismus besser als sein beleidigter Griff an die Gurgel seiner Kritiker!

Bereits berichten die Medien über diese Schandtat und die Polizei wurde von Urs Bleiker informiert, ausserdem wird Urs heute von Telezüri am Tatort interviewt. Über die Identität und das Motiv der Täter kann man nur spekulieren. Doch ist es Zufall, dass gerade der in den Medien exponierte, überall im Land bekannte und von den Linken und Feministen gehasste Präsident des organisierten Antifeminismus mitten in der Nacht in seinem eigenen Wohnort in Abwesenheit von Zeugen regelrecht abgepasst wurde? Natürlich könnte es sich auch lediglich um Spinner handeln, doch den gewaltbereiten Linken, die mit Todesdrohungen gegen Personen des Antifeminismus um sich schmeissen, traut man es locker zu, dass sie einen Schritt weiter gehen und ihre Tiraden in die Tat umsetzen.

Schliesslich kämpfen sie für Toleranz und Solidarität - zu Gunsten ihrer Klientelgruppen, während der Rest gefälligst verrecken soll!

Sieht so Respekt für die Meinung Andersdenkender aus? Ist dies eine beleidigte Reaktion frustrierter linker Feministen auf den unaufhaltsamen Vormarsch eines rechten, antifeministischen Zeitgeistes? Oder war der exponierte, von Linksfaschos verhasste und mit Todesdrohungen eingedeckte Präsident des organisierten Antifeminismus lediglich das zufällige Opfer von irgendwelchen Spinnern? Man darf auch nicht vergessen, dass die Polizei Urs darüber in Kenntnis setzte, dass dies der erste und bisher einzige Fall im Kanton Schwyz war, in dem auf offener Strasse mit einem Paintball-Markierer auf jemanden geschossen wurde. Dies hört sich für mich gemeinsam mit den vorliegenden Drohungen mehr nach einem gezielten Schlag gegen den Antifeminismus an, als nach dem Werk einer Gruppe von gelangweilten Jugendlichen.

Egal - der Antifeminismus setzt seinen Vormarsch unvermindert fort!


Urs Bleiker - Opfer von bewaffneten Linksextremen?

Dienstag, 19. April 2011

Zweites internationales Antifeminismus-Treffen offiziell angekündigt!

Aufgrund des ernormen Erfolgs und des gewaltigen Echos werden wir wie versprochen im kommenden Sommer das zweite internationale Antifeminismustreffen am 25. Juni im Raum Zürich stattfinden lassen. Gemeinsam mit dem vor Kurzem gefeierten Jubiläum der IGAF Schweiz und der so eben stattgefundenen Gründung der IGAF Deutschland ist dies eine weitere gute Nachricht für den unaufhaltsam wachsenden Antifeminismus hier im Westen.

Erneut wird alles was in der Männerrechtsbewegung Rang und Namen hat zusammen kommen und sich über den Kampf für wahre Gleichberechtigung gegen die totalitäre Ideologie des Feminismus austauschen. Die Bedeutung und Anziehungskraft dieses Anlasses ist mittlerweile so gross, dass sogar reuige Gleichstellungsbeauftragte und hin und her gerissene Pudel teilnehmen.

Das detaillierte Programm findet man wie immer auf der Homepage des organisierten Antifeminismus.

Noch grösser und noch besser

Ich darf an dieser Stelle noch nicht viel verraten, doch ich kann euch versichern, dass wir das erste Treffen in seinen Dimensionen sprengen werden. Die angemietete Räumlichkeit wird viel grösser sein, um den erwarteten Massenandrang bewältigen zu können. Es werden mehr Referenten auftreten (acht statt sechs) und es wird mehr Zeit zur intensiven Diskussion der kontroverseren Vorträge zur Verfügung stehen. Und da wir vorallem aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland einen viel grösseren Andrang erwarten, wird es dieses Mal eine Simultanübersetzung geben.

Die Referenten selbst sind neben den üblichen Grössen der Bewegung wie der ehrenwerte Maskulist Savvakis oder der Alfredo E. Stüssi der schweizerischen Männerpartei jedoch auch wesentlich berühmter und berüchtigter als das letzte Mal - so wird zum Beispiel Professor Amendt über den abscheulichen Männerhass des Feminismus dozieren und die antigenderistische Schriftstellerin Gabriela Kuby wird uns über familienzerstörende Frauen erzählen. Beide Persönlichkeiten sind präsent im öffentlichen Leben Deutschlands und haben sich wiederholt kritisch gegenüber den Feministinnen geäussert, was dazu führte, dass diese wiederholt versuchten, Professor Amendt zusammen zu schlagen und dass er nun nur noch mit Bodyguard in der Öffentlichkeit auftritt.

Und selbstverständlich werde ich auch dieses Mal wieder versuchen, die Ereignisse und Entwicklungen rund um das zweite internationale Antifeminismustreffen auf diesem Blog zu schildern und ich werde wie beim letzten Mal eine detaillierte Beschreibung des Anlasses liefern, so dass auch abwesende Sympathisanten vom Treffen profitieren können.

Kontroverse Referenten

Für Zündstoff und Kontroversen werden Persönlichkeiten sorgen, die man auf dem ersten Blick nicht dem antifeministischen Lager und schon gar nicht den maskulistischen Legionen zuordnen würde.

So wird die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling den Standpunkt vertreten, dass Männer und Frauen gleichermassen in einer Gleichstellungspolitik berücksichtigt werden sollen. Wir Maskulisten hingegen lehnen jede Art von Geschlechterpolitik ab - auch eine allfällige "Männerpolitik", da solche Instrumente immer zu Gunsten einer bestimmten Ideologie missbraucht werden und der Staat in Sachen Geschlechtlichkeit von Männern und Frauen nichts verloren hat. Momentan findet gegen Frau Ebeling eine linksfeministisch orchestrierte, systematische Mobbing-Attacke statt, mit dem Ziel, sie von ihrem Posten zu vertreiben.

Doch auf wen ich mich schon jetzt besonders freue, ist Markus Theunert vom Verein maenner.ch, der schon früher durch seine profeministische und Antifeminismus-kritische Haltung negativ aufgefallen ist. So distanzierte sich die Leute von maenner.ch im Vorfeld des ersten internationalen Antifeminismustreffens von uns, nachdem sie vermutlich vom Staatsfeminismus unter Druck gesetzt worden waren und sie versuchen nachwievor, Teil des schweizerischen Staatsfeminismus zu werden. In der Vergangenheit ist maenner.ch mit männerumerzieherischen Positionen, dem Aufsagen feministischer Lügen und einer bewussten Gleichgültigkeit gegenüber Männerrechten ("Wir verweigern uns [...] die Diskriminierungen des Mannes ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen.") aufgefallen. Ihre Kollaboration mit dem Feminismus macht diesen Pudelverein in den Augen eines Maskulisten verdächtig.

Mir wurde von Informanten berichtet, dass innerhalb des Vereins maenner.ch und anderer Pudelvereine hitzig geführte Diskussionen über uns geführt werden. Viele Mitglieder würden mit uns sympathisieren und lehnten den profeministischen Kurs der Vereine maenner.ch und GeCoBi rund um Oliver Hunziker mehr und mehr ab. Sie würden eine engere Zusammenarbeit mit uns bevorzugen. Doch andererseits gibt es auch viele Mtiglieder, für die wir ein rotes Tuch sind und die eine weitere Distanzierung vom organisierten Antifeminismus fordern.

Es ist erstaunlich, wie die IGAF nach nicht einmal einem Jahr alle Männervereine in der Schweiz und im nahen Ausland in Atem hält und offenbar schon zu ersten Anzeichen von Spaltungserscheinungen in den profeministischen Männergruppen führt.

Linke Sturmtruppen - nützliche Idioten

Auch dieses Mal wird der Veranstaltungsort nicht vorher bekannt gegeben - die Teilnehmer werden sich also wieder auf eine Schnitzeljagd begeben müssen, bis sie zum wahren Austragungsort gelotst werden. Schliesslich haben schon das letzte Mal linksfaschistische, feminazistische Elemente versucht, den friedlichen Anlass mit ihrem soziopathischen Hass und einer 1. Mai-Gewalt, die typisch für linke Sturmtruppen ist, zu verhindern. Trotz intensiver Vorkehrungen kam es beim letzten Mal zu einem Leck (vermutlich bei den Journalisten), so dass über die Mittagszeit linksfeministische Gesinnungsterroristen auftauchten und den Anlass zu stören versuchten. Diese verkrümmelten sich jedoch schnell wieder, als sie auf ein paar enthusiastischere Teilnehmer des Treffens stiessen. 

Dieser rote Abschaum, welcher zu spät auf die Welt gekommen ist, um selber bei den braunen Sozialisten mitzumarschieren, wird uns allerdings auch dieses Mal nicht davon abhalten können die endgültige Befreiung des Westens vom Feminismus voranzutreiben. Denn eine rote SA, welche sich maskieren und friedliche Andersdenkende mit Gewalt bekämpfen muss, ist lediglich weiterer Zündstoff für den organisierten Antifeminismus, welcher uns mehr Aufmerksamkeit, mehr Mitglieder und mehr Gelder zufliessen lässt.

Es handelt sich also um unfreiwillige Pioniere eines maskulistisch-antifeministischen Zeitalters. Nützliche Idioten, welche nicht begreifen können, mit wem und mit was sie es hier zu tun haben - mit der unaufhaltsamen Entfaltung des zukünftigen Paradigmas im Geschlechterwesens des Westens. Mit der unweigerlichen Manifestation eines neuen, antifeministischen Zeitgeistes, welcher den Feminismus vernichtet, Gleichberechtigung ernst nimmt und umerzieherische Geschlechterpolitik ein für alle Mal begräbt.

Konklusion

Ihr seht also, dass es sich dieses Mal mehr den je lohnt, den Weg auf sich zu nehmen um im Juni nach Zürich zu pilgern, denn nicht nur wird dieses Treffen noch grösser und noch besser, sondern auch die Wahl der Referenten wird für interessante Diskussionen sorgen.

Ich persönlich freue mich schon jetzt darauf, mich mit unseren Sympathisanten persönlich auszutauschen und gemeinsam der Welt zu zeigen, dass die Männerrechtsbewegung und der organisierte Antifeminismus nicht einfach schnelllebige Internetphänomene sind, sondern eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, welche alle Schichten des Westens erfasst und zu mobiliseren vermag.

Dies ist also erneut eine einmalige Gelegenheit, unseren Aktivismus in die reale Welt auf die Bühne der Öffentlichkeit zu tragen, auf dass Freunde und Feinde gleichermassen zu begreifen beginnen, dass die Rettung vom grassierenden Feminismus und der wütenden Männerentwertung nahe ist.

Denn wenn Männer und Frauen so entschlossen und dezidiert eine Sache anpacken, wie wir es tun, liegt definitiv Revolution und Umbruch in der Luft.


Die Speerspitze des organisierten Antifeminismus

Donnerstag, 3. März 2011

Erste Generalversammlung des Vereins Antifeministen

Diesen Montag hat sich der organisierte, schweizerische Antifeminismus in Winterthur nahe Zürich zur ersten Generalversammlung des Vereins getroffen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit kamen gegen dreissig Männer und zwei Frauen zusammen. Viele kannten sich schon vom ersten internationalen Antifeminismustreffen und von den vor Weihnachten organisierten Zusammenkünften, an denen sich die Mitglieder untereinander kennen lernen konnten. Es tauchten auch einige Mitstreiter der schweizerischen Männerpartei und von Subitas auf, welche uns schon bei der Organisation des ersten internationalen Antifeminismustreffens tatkräftig unterstützt hatten. Dementsprechend herzlich und brüderlich viel die Begrüssung aus.

Das hauptsächliche Ziel der Veranstaltung war die Erweiterung des bisherigen Vorstands auf nunmehr elf Personen. Diese werden nun im Verlaufe der kommenden Wochen die verschiedenen Posten untereinander aufteilen. So gibt es jeweils eine Person für die Strategie, für die Betreuung der Finanzen, für Öffentlichkeitsarbeit und Politik, für die Betreuung der Westschweiz, für das Fundraising und so weiter. Als Präsident wurde Urs Bleiker (alias Manhood) bestätigt. Ausserdem wurde noch Alfredo Stüssi, der Präsident der schweizerischen Männerpartei in den Vorstand gewählt. Zusätzlich wurden weitere Mitglieder unter anderem zur Bildung eines Organisationskomitees für kommende Anlässe (unter anderem das zweite internationale Antifeminismustreffen) herangezogen. Desweitern wurde über die Koordination zwischen den Männerorganisationen und über die künftige Arbeit des neuen Vorstandes gesprochen.

Im Folgenden werde ich euch eine Zusammenfassung zweier längerer Reden liefern, welche ein ausführliches Bild des organisierten Antifeminismus hier in der Schweiz liefern.

Die Begrüssungsrede des Präsidenten Bleiker


Urs Bleiker führte zunächst aus, wie die bisherigen Männerorganisationen wieder und wieder ohne Erfolg gegen die Ungerechtigkeit angetreten waren. So viel hätten sie an Arbeit investiert und doch so wenig erreicht. Dies liegt nicht nur an der ungewöhnlichen Natur des Erzfeindes, der sich tief in den schweizerischen Staat eingegraben hat, sich hinter den vermeintlich Schwachen versteckt hält und auf willige männliche Helfer zurückgreifen kann, sondern unter anderem auch an den Berührungsängsten der bisherigen Organisationen, welche bloss niemanden verärgern oder provozieren wollten.

Die IGAF und der Verein Antifeministen sehen sich hier jedoch nicht als Ablösung, sondern als Ergänzung, welche mit gezielten Aktionen den Weg für andere Männerrechtsorganisationen frei machen wollen. Denn im Gegensatz zu den Männerrechtlern verfügen wir nur über ein einziges Ziel - die Vernichtung der feministischen Ideologie in all ihren Facetten und Erscheinungen. Dabei gehen wir einen völlig neuen Weg, indem wir das Haupthindernis für das Erreichen von Männerrechten direkt attackieren. Gemeinsam mit handfesten Fakten, seriösen Statistiken und stichfesten Argumenten ergänzen unsere Aktivitäten die konventionelle Arbeit der Männerrechtler und verschaffen ihnen Gehör in Form von Medienpräsenz, Interviews und landesweiter Aufmerksamkeit.

Zumindest dies ist schon eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zu jenen Zeiten, in denen die Schweiz noch nicht einmal wusste, dass es Antifeministen, geschweige denn Männerrechtler überhaupt gab - nun sind wir im Bewusstsein der Leute verankert. Wir werden diesen Weg also unverändert fortsetzen und dabei die Lügen und Schandtaten des Feminismus entlarven, delegitimieren und diese im Volk bekannt machen.

Jeder und jede soll zu spüren bekommen, dass Hetze gegen Männer Konsequenzen hat.

Ein Ausblick von René Kuhn

Anschliessend übergab Urs das Wort an René Kuhn, der sich zunächst kurz vorstellte und anschliessend rekapitulierte, wie er zum Antifeminismus gekommen war. Es habe mit der Niederschrift einer simplen Beobachtung angefangen, mit der er den Kleidungsstil russischer Frauen mit jenem gewisser schweizerischer Frauen verglichen hatte und Emanzen als Vogelscheuchen bezeichnete. Ein simpler Satz auf dem Blog eines bis dahin unbekannten luzernerischen Regionalpolitikers wurde zum gefundenen Fressen der linken SP, welche vor lauter gynozentrischer Bigotterie und Aversion gegenüber Andersdenkenden sofort eine Pressemitteilung herausgab und somit die Medienmeute aufhetzte. Von einem Tag auf den anderen wurde René Kuhn und seine Familie von Journalisten belagert und bombardiert. Erfundene Interviews und schamlose Unterstellungen wurden verbreitet, aber vom Volk selber erreichte ihn eine enorme, positive Resonanz.

Er entschloss sich ein Buch zu schreiben, um klar zu stellen, was er genau gemeint hatte und um auf die Falschbehauptungen und Lügen rund um seine Person, aber auch auf die brodelnde, antifeministische Stimmung im Volk hinzuweisen. Von Anfang an wollte kein Verlag sein Buch vertreiben, so dass er sich für den Direktverkauf entschloss. Bis heute hat er über 6000 Bücher verkauft (in der Schweiz gilt ein Buch mit 5000 Verkäufen als Bestseller), ohne dass sein Buch auch nur in einer einzigen schweizerischen Buchhandlung ausgelegt worden wäre. Während er an seinem Buch arbeitete, wurde er auf die tieferliegenden Zusammenhänge rund um den Feminismus und die Emanzipation aufmerksam, denn zahllose Frauen hatten sich bei ihm über den feministischen Rollenzwang beklagt und unzählige Männer erzählten ihm von ihrem Leid, welches in dieser Gesellschaft niemanden zu interessieren schien.

In dieser Zeit wurde er von Urs, Andrij und mir kontaktiert und bei einem ersten Treffen stellte sich schnell heraus, dass wir nicht nur politisch, sondern auch in Sachen Feminismus einer Meinung waren. Die Ereignisse überschlugen sich darauf hin. Eine äusserst fruchtbare Zusammenarbeit führte zur Homepage antifeminismus.ch, welche nach nicht einmal einem Jahr die erste Anlaufstelle für Antifeminismus im Netz ist (35'000 Zugrifffe pro Monat im Durchschnitt), zur Gründung der Interessensgemeinschaft Antifeminismus am 9. April 2010, welche heute über 3700 Mitglieder hat und schlussendlich auch zum ersten internationalen Antifeminismustreffen im Oktober 2010, welches weltweit in über 6500 Medienberichten erwähnt wurde. Im Herbst 2010 wurde auch der Verein Antifeministen gegründet, welcher nach vier Monaten schon über 120 zahlende Mitglieder aufweist.

Zahllose Skandale, gewalttätige Drohungen der Feministen und staatsfeministische Häschereien trieben unzählige Mitglieder, (inter)nationale Sympathien, Gelder und Unterstützung zu uns, verankerten den organisierten Antifeminismus endgültig im öffentliche Bewusstsein der Schweiz und liessen ihn zu einem der schnellwachsendsten politischen Bewegungen der Gegenwart werden - zum Grauen der hilflos zuschauenden Feministen. Aus den USA, aus Indien und aus allen Ländern Europas erreichten ihm Kooperationsangebote von Sympathisanten und Hoffnungsvollen, welche inspiriert von unseren Taten eine eigene IGAF aufbauen wollen. Unser längerfristiges Ziel ist mit Verbündeten vor Ort eine IGAF in jedem Land aufzubauen und somit eine internationale, antifeministische Bewegung zu schmieden. René Kuhn meinte halb ernst und halb im Scherz, dass das dritte internationale Antifeminismustreffen in Berlin stattfinden werde - mitten in der Hochburg des deutschen Staatsfeminismus!

In weniger als elf Monaten ist nun in der ganzen Schweiz bekannt, wer sich für Männer einsetzt und gegen den Feminismus kämpft - darauf haben wir momentan ein politisch wertvolles Monopol. Dies ist insbesondere für den kommenden Herbst entscheidend, denn dann werden wir Antifeministen uns zur Nationalratswahl am 23. Oktober aufstellen lassen, um somit auf der politischen Bühne dem Staatsfeminismus den Geldhahn abzudrehen. Denn dazu sind die bisherigen Politiker aufgrund ihrer vollen Hosen nicht im Stande. Auch das zweite internationale Antifeminismustreffen im Sommer ist bereits in Planung - schon jetzt haben mehrere Referenten zugesagt und zum Thema passende musikalische Untermalung werde auch bereits in Erwägung gezogen.

Der Erfolg belegt ausdrücklich, dass Provokation gekoppelt mit klaren und mit Fakten unterlegten Forderungen gegen den Feminismus das wirkungsvollste Mittel darstellen. Die Bezeichnung Antifeminismus steht deshalb auch nicht mehr zur Debatte, denn nun ist allen bekannt, wofür dieses goldige Wort steht.

Fazit

Beide Reden wurden von den Mitgliedern mit tosendem Applaus aufgenommen und nachdem das Formelle abgeschlossen war, wurde noch im trauten Kreis auf die erste Generalversammlung des Vereins Antifeministen angestossen. Es ist schwierig die Gefühle der Euphorie in Worte zu fassen, die wir diesen Abend empfanden. Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren zu bloggen anfing, war ich ein Einzelkämpfer, der sich zusammen mit ein paar anderen in Foren und Blogs herumtrieb und verzweifelt gegen einen Zeitgeist und gegen einen institutionalisierten Gegner anschrieb, an dem sich schon Generationen von Männern die Zähne ausgebissen hatten.

Und nun, kaum zwei Jahre später, ist schon so viel passiert, was ich damals noch nicht ansatzweise für möglich gehalten hätte! Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal mit so vielen Gleichgesinnten in einem Raum sitzen würde, die mit ähnlichem Tatendrang bewusst auf die Bekämpfung des Dämons hinarbeiteten - und nicht mehr nur dessen Schläge auswichen und beklagten. Der Kontrast zu den bescheidenen Erwartungen, die ich zu Beginn meines Blogs hegte, könnte grösser nicht sein.

Wir erleben gerade den sich beschleunigenden Untergang einer der letzten grossen linken Ideologien, vielleicht sogar einen entscheidenden Wendepunkt in der neueren, westlichen Kulturgeschichte - und sitzen dabei in der ersten Reihe!

Dies ist ein unglaubliches Gefühl.


Karl Martell verteidigt die Zukunft des Westens gegen die Araber

Sonntag, 2. Januar 2011

2010: Das Schicksalsjahr des Antifeminismus - ein Rückblick

Wir haben ein turbulentes und bahnbrechendes Jahr hinter uns. Ein Jahr, in dem nicht nur im deutschsprachigen Raum gewaltige Fortschritte im Kampf gegen den Feminismus erzielt wurden, sondern auch international. Um den Überblick nicht zu verlieren und damit spätere Generationen von Antifeministen sich ein Bild von diesem entscheidenden Jahr machen können, versuche ich hier die wichtigsten Ereignisse und Akteure dieser noch jungen Revolution zu beschreiben.

Vorgeschichte

Alles begann damit, dass René Kuhn von einer dreiwöchigen Russlandreise in die Schweiz zurückkehrte und dabei merkte, dass russische Frauen viel gepflegter auftraten als Schweizerinnen. Dabei schrieb er im Juli 2009 folgenden schicksalsträchtigen Satz auf seinem Blog:

"Nicht so in der Schweiz, wo man sich tagtäglich diese linken, ungepflegten, "verfilzten" Weiber ansehen muss, die überhaupt keine Weiblichkeit ausstrahlen."

Innert wenigen Tagen verbreitete sich diese Ausage durch alle Medien in der gesamten Schweiz, welche die Mitteilung aufgrund des gähnenden Sommerlochs dankend aufgriffen. Eine gewaltige Hetzkampagne brach aus, in der René Kuhn als Frauenlästerer beschimpft, mit Fäkalien im Briefkasten und mit Morddrohungen eingedeckt wurde.

Ausführlich beschreibt er diese Zeit der Schande für die schweizerischen Medien und den Feminismus in seinem Buch "Zurück zur Frau" und den inneren Wandel, der seine Prioritäten hin zu einem aktiven Antifeminismus verschoben. Zu der Zeit hatten Manhood, ajk und ich uns schon ein paar Mal getroffen und planten erste Aktionen, als wir mit der Idee aufkamen, René Kuhn zu treffen und uns mit ihm auszutauschen.

Ein provokativ formulierter, nichtsdestotrotz korrekter Vergleich auf einem Blog wurde also zum Zünder für die kommenden Ereignisse, welche den Startschuss für die antifeministiche Revolution bilden würden.

Das Schicksalsjahr 

Im Frühling 2010 trafen wir uns zu viert und merkten schnell, dass wir gut zusammenarbeiten konnten. Wir gründeten die Interessensgemeinschaft Antifeminismus (kurz IGAF, hier) und René Kuhn baute eine Homepage, welche fortan mit Texten und Neuigkeiten zum Thema gefüllt wurde.

Dabei hatten wir alle erkannt, dass die Ursache für unzählige Probleme in dieser Gesellschaft direkt oder indirekt mit dem Feminismus zusammenhängen. Auch war uns aufgefallen, dass die bisherigen Männerorganisationen zu themenspezifisch oder zu zahm auftraten - und damit bisher kaum etwas erreicht hatten. Man konnte die unzähligen gesetzlichen Diskriminierungen des Mannes nicht angehen, wenn man die dahinter liegende Ideologie nicht zuerst aus dem Weg räumen würde.

Wir fanden deshalb als Gruppe schnell eine klare Position. Das Ziel unserer Aktivitäten sollte die Bekämpfung der feministischen Ideologie (insbesondere des Staatsfeminismus) in all seinen Facetten in der Schweiz und weltweit sein. Dabei lehnen wir jede Art von umerzieherischer Geschlechterpolitik ab, egal ob diese Männer oder Frauen benachteiligt oder bevorzugt. Unsere thematischen Schwerpunkte liegen bei der Bekämpfung der gesetzlichen Diskriminierungen des Mannes, welche vom Feminismus aktiv gefördert oder zumindest toleriert wurden. Dabei ging es uns nicht um eine Rückkehr zum traditionellen Rollenbild, sondern um gleiche Rechte und Pflichten, welche Männer und Frauen gemeinsam erreichen sollen.

Wir entsprechen somit ganz und gar nicht dem feministischen Klischee der bösen Frauenhasser, welche die Frauen wieder an den Herd stellen wollen.

Der erste Schritt sollte die Vernetzung sein, welche unsere zunächst noch völlig unbekannte Truppe in der Szene bekannt machen und die Zusammenarbeit verbessern soll. Es sollte anfänglich nicht mehr als ein beschauliches Treffen mit Workshops und Besprechungen werden. Doch diese Idee wuchs mit der Zeit in unseren Köpfen zu einem internationalen Kongress heran, an dem medienwirksam und länderübergreifend dem Antifeminismus Raum gegeben werden sollte.

Statt Workshops wollten wir nun eine Plattform für antifeministische Gruppen bilden, bei der jede eingeladene Gruppierung im Rahmen eines Vortrages Probleme und wichtige Aspekte unseres Kampfes besprechen konnte.

Zögern der Gruppierungen

Wir begannen also Kontakt aufzunehmen und stiessen anfänglich auf gemischte Reaktionen. Manche Gruppierungen liessen sich relativ schnell überzeugen, doch andere Fraktionen zierten sich zunächst. Manche würden sich sogar trotz zu Beginn positiver Resonanz komplett zurückziehen.

Warum dieses unterschiedliche Zögern?

Zum einen gibt es jene Vereine, die noch nicht sicher waren, wer wir eigentlich genau sind. Das ist verständlich, schliesslich waren wir damals noch eine junge und unbekannte Gruppe und man hatte Angst, mit den falschen Leuten abgelichtet zu werden.

Zum anderen gibt es jedoch auch Organisationen, die ein ideologisches Programm verfolgen, das nicht die Abschaffung der Geschlechterpolitik und des heutigen Feminismus vorsieht, sondern lediglich eine sachte Korrektur um eine zusätzliche Männerpolitik anstrebt. Sie wollen die Mittel der Unterdrückung nicht zum Wohle aller vernichten, sondern selber aufgrund von Partikularinteressen einsetzen. Umerziehung von Menschen ist für diese Gruppierungen nicht per se schlecht, so lange sie nach ihren eigenen Vorstellungen abläuft. Geschlechterpolitik ist für sie ein legitimes Vehikel um ihre (zwangsläufig einseitigen) Ansichten von Geschlechtlichkeit realisiert zu sehen.

Das Ausmass und die Bereitschaft der Zusammenarbeit mit uns legte die ideologische Fixierung bestimmter Vereine für alle ersichtlich offen. Doch schliesslich brachten wir sechs verschiedene Referenten zusammen und wir begannen die Details des Treffens zu organisieren. Damals ahnten wir noch nicht, was dies für eine Tortur werden würde.

Turbulenzen und weltweite Aufmerksamkeit

Die Zeit bis zum Antifeminismustreffen war geprägt durch entsetzliche Skandale, herbe Rückschläge und asozialen Randalen (siehe hier unter "Turbulente Vorgeschichte"). Nur unsere Überzeugung und die feste Einsicht, dass dieses Treffen unbedingt nötig war, liessen uns durchhalten.

Mehrmals kam es zu Absagen, Verschiebungen, Akten des Vandalismus und anderen Katastrophen, welche die weltweite Aufmerksamkeit der Medien ins Unermessliche steigerten (siehe dazu hier). Mit jedem Bericht über uns und das Antifeminismustreffen wurden Millionen Menschen mit dem Antifeminismus konfrontiert und erfuhren zum ersten Mal, dass sich hier in der Schweiz deutlichen Widerstand gegen den Feminismus und gegen die gesetzlichen Diskriminierungen des Mannes formierte.

Nur schon diese Ereignisse brachten den Anliegen der internationalen Männerrechtsbewegung und dem Antifeminismus weltweit eine noch nie vorher da gewesene Aufmerksamkeit, von der alle Gruppierungen profitierten - auch jene, welche aus ideologischen Gründen eine Zusammenarbeit mit uns ablehnten. Sie irritierte den Feminismus erheblich und zwang deren Vertreter, eine Legitimitätsfassade profeministischer Männervereine aufzubauen, hinter deren Rücken sie sich verstecken können. Dazu schrieb Walter Hollstein:

"In Deutschland hat die Politik diese Gefahr erkannt und finanziert ein «Bundesforum Männer», in dem die profeministischen Gruppierungen der beiden Kirchen, der Grünen und der SPD antifeministische Positionen bekämpfen, die längerfristig die etablierte Frauen- und Familienpolitik herausfordern könnten."

Die letzte Woche vor dem Treffen würde noch einmal alles von uns abverlangen, da wir den Austragungsort alleine in dieser kurzen Zeit mehrmals wechseln mussten. Doch all die Widrigkeiten, Drohungen und Randalen hielten uns schliesslich nicht davon ab, am 30. Oktober 2010 das erste internationale Antifeminismustreffen abzuhalten.

Das erste internationale Antifeminismustreffen

Es wurde ein fulminanter Erfolg (Beschreibung des Treffens hier; Schlussbesprechung hier) für die internationale Männerrechtsbewegung und beförderte den Antifeminismus endgültig auf die öffentliche Bühne. Von nun an würden die Feministen und die Pudel sich in der Defensive befinden.

Zum ersten Mal trafen sich über 150 Streiter gegen den Feminismus und lernten sich persönlich kennen. Pläne engerer Zusammenarbeit wurden geschmiedet und Freundschaften fürs Leben geschlossen. Die zahllosen Journalisten und Kameras sorgten dafür, dass dieses Treffen über den ganzen Globus verbreitet wurde. Obwohl wir versucht hatten, den Austragungsort so lange wie möglich geheimzuhalten, wurde er aufgrund eines Lecks jedoch schon am Morgen im Internet bekannt gemacht, so dass gegen Mittag einige Linksfaschos auftauchten um Radau zu machen.

Weltweit wurde überraschend sachlich über das Treffen berichtet und die angesprochenen Probleme der Familienpolitik in der Schweiz und in ganz Europa wurden ernst genommen. Negative Presse blieb weitestgehend aus.

Es war für uns klar, dass wir dieses Treffen im kommenden Jahr unbedingt wiederholen mussten. Wir sammelten dazu Verbesserungsvorschläge und begannen jetzt schon zu planen.

Nachwehen

Kurz vor dem Antifeminismustreffen wurde der Verein Antifeminismus gegründet, welche schon bald mehr als 100 Mitglieder und ein eigenes Spendenkonto aufwies. Der Vereinszweck besteht in der Bekämpfung der feministischen Ideologie weltweit, wie man in den Statuten nachlesen kann. Die letzten Monate des Jahres 2010 verbrachten wir mit dem Aufbau des Vereins und organisierten Mitgliedertreffen mit dem festen Ziel, im Frühjahr eine Generalversammlung abzuhalten. Dort würden wir einen Vorstand wählen, der die weiteren Aktivitäten des Vereins organisieren würde.

Für René Kuhn hatte dieses historische Treffen jedoch auch politische Konsequenzen. Die Luzerner SVP-Sektion schmiss ihn aus der Partei raus, was zu Tumulten innerhalb und ausserhalb der Partei führte. Begründet wurde diesen Schritt mit der Aussage, dass "sein Engagement sich in eine Richtung entwickle, die sich nicht mit der Stadtpartei vereinbaren" lasse. Auch dies wurde zu einem gewaltigen Medienspektakel und brachte dem Verein Antifeminismus dutzende neue Mitglieder und bei der Interessensgemeinschaft Antifeminimus erreichten die Anmeldungen mittlerweile mehrere tausend.

Dieses turbulente Schicksalsjahr näherte sich dem Ende. Doch seine Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Männerrechtsbewegung sind massiv und werden noch lange nachwirken. Zum ersten Mal bekam die Männerrechtsbewegung und der Antifeminismus weltweite Aufmerksmkeit, die allen enormen Aufwind brachte. Millionen von Männern und Frauen legen nun ihre Hoffnung auf uns und erwarten nun weitere Aktionen gegen die omnipräsente, feministische Ideologie.

Doch nicht nur in der Öffentlichkeit hatten die Aktivitäten der IGAF und das Antifeminimustreffen gravierende Wirkung - auch innerhalb der Männerrechtsbewegung machten die Ereignisse von 2010 wieder deutlich wie heterogen diese rasch wachsende Bewegung und die Ansichten ihrer Akteure doch sind. Zahllose Gruppierungen innerhalb und ausserhalb der Männerrechtsbewegung versuchen nun von diesem Aufwind zu profitieren und haben sich entsprechend positioniert. In diesem Jahr wurde auch allen klar, mit welchen Gruppierungen konstruktive Zusammenarbeit zur Überwindung der Geschlechterpolitik und somit des Feminismus möglich ist und mit welchen nicht.

Es wird also in jeder Hinsicht spannend, wie die Geschichte der Männerrechtsbewegung im Jahre 2011 weiter geht!


2010 war unser Jahr!