Freitag, 21. August 2009

Die wahre Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung

Lang und breit haben wir von diesen beiden Konzepten geredet. Vielfach wurden sie beschworen und herbeigewünscht. Herbeigesehnt von jenen, für die offensichtliche Rechte und Ansprüche nicht zur Geltung kommen dürfen. Von jenen, welche die bisherige "Gleichberechtigung" einfach übersieht und übergeht.

Es ist das Ideal einer Gesellschaft, welche das Wort Gleichwertigkeit ernst nimmt und nicht altvordere Forderungen an Männer in heuchlerischem Gleichberechtigungsgewand verpackt. Denn gerade bei diesem Thema kann man nicht auf halbem Wege stehen bleiben und ein ganzes Geschlecht von der Gleichberechtigung ausschliessen.

Doch wie würde die wahre Gleichberechtigung in der Realität aussehen? Würde es überhaupt funktionieren? Ist sie überhaupt in einer Gesellschaft realisierbar, in der das Wort Gleichberechtigung so dermassen geschändet, misshandelt und vergewaltigt wurde?

Das aktuelle Verständnis von "Gleichberechtigung"


Wenn Männer zum Wehrdienst gezwungen werden, Frauen jedoch nicht, dann hat das nichts mit Gleichberechtigung der Geschlechter zu tun. Wenn Männer erst ein Jahr später ihre Rente entfangen dürfen als Frauen oder wenn ihr Geschlecht keinen eigenen Gesundheitsbericht trotz viel kürzerer Lebenserwartung erhält, obwohl dies für Frauen schon längstens eingeführt wurde, dann hat auch dies nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Frauenquoten, Frauentaxis, Frauenförderung, Frauenbastionen und das einseitig zum Frauenvorteil angewandte Gender Mainstreaming behindern Männer und sind geschlechtsspezifische Diskriminierung, die mit der Gleichberechtigung nicht vereinbar sind. Misandrische Hetze in Film und Medien, welche den Menschen den Magen umdrehen lassen würde, wenn Frauen von ihr in gleichem Masse betroffen wären.

Viertel, in denen Männer nicht wohnen dürfen, sondern nur Frauen. Männerfeindliches Scheidungsrecht und väterfeindliche Jugendämter. Richter, welche Frauen einen Bonus gewähren und sie weniger hart bestrafen als Männer für gleiche Verbrechen. Peinliche feministische Lügen und erbärmliche Hetze gegen Väter. Männer werden bei ihren Diskriminierungen und als Opfer schlichtweg übergangen.

Die Schändung und Misshandlung des Konzeptes der Gleichberechtigung nahm in den letzten vierzig Jahren in gleichem Masse zu wie die feministische Deutungshoheit in der Öffentlichkeit.

Das bisherige Verständnis von Gleichberechtigung ist einseitig (nur für Frauen) und inkonsequent (keine Pflichten für Frauen - nur Rechte). Eine konsequente Umsetzung von Gleichberechtigung im maskulistischen Sinne müsste diese beiden Schwächen des feministischen Gleichberechtigungsverständnisses überwinden.

Das maskulistische Verständnis von Gleichberechtigung umfasst deshalb zwei Komponenten. Die wahre Gleichberechtigung und die Gleichverpflichtung beider Geschlechter.

Die wahre Gleichberechtigung

Nur wenn wir beide Geschlechter ohne Ausnahmen die gleichen Rechte zukommen lassen, können Männer und Frauen nach ihren eigenen Vorstellungen ihre Potenziale vollständig entfalten. Wenn wir jedoch einzelne Rechte einem Geschlecht vorenthalten, ist dies nicht nur ungerecht, sondern behindert das betroffene Geschlecht auch in seiner Entfaltung. So gehen der Gesellschaft wichtige Inputs verloren.

Es gibt somit in der Theorie kein rationales Argument, welches gegen gleiche Rechte für beide Geschlechter ohne Ausnahme spricht.

Doch zur wahren Gleichberechtigung gehört auch unzertrennbar die Gleichverpflichtung.

Die Gleichverpflichtung

Rechte sind untrennbar mit Pflichten verbunden. Denn Rechte sind als Belohnung für die Bereitschaft und die Erfüllung von Pflichten zu sehen. Nur wer bereit ist, Mühsal und Entbehrung für eine Gesellschaft auf sich zu nehmen, darf in jener Gesellschaft seine Interessen und Forderungen einbringen.

Somit soll jedes Individuum, welches mitreden möchte, nach einheitlichen Massstäben ohne Ausnahmen seine Pflichten erledigen. Wer sich dabei weigert oder sich dafür zu fein ist, der soll nur Anspruch auf die elementaren Grundrechte haben.

Frauen sind genauso fähig wie Männer, Pflichten zum Wohle der Gesellschaft und ihrer eigenen Rechte zu übernehmen. Deshalb gibt es auch keinen Grund, sie aus dieser Regelung auszuschliessen.

Und in der Praxis?

Das hört sich in der Theorie auch alles schön an, aber funktioniert das auch in der Realität? Wie würde das in der Praxis aussehen?

Es gibt sicherlich weniger Probleme bei den "einfacheren" Formen von Männerdiskriminierung. Sei dies zum Beispiel beim Renteneintrittsalter, welches für Frauen angehoben werden müsste oder bei der Neubesetzung von Aufsichtsgremien, so dass diese nicht mehr bei Misandrie in Werbung und Film ihre Augen verschliessen.

Spezielle Frauenförderprogramme müssen ersatzlos gestrichen werden. Wenn sie als Aufgabe die Erhöhung der Geburtenraten haben, dann wird es an der Zeit zu realisieren, dass es auch Männer braucht zum Kinderkriegen. Da sind einseitige Mütterförderprogramme fehl am Platze. Elternförderprogramme die beide Geschlechter gleichmässig einschliessen, wären das einzig Richtige.

Frauenbeauftragte und Gleichstellungstussis müssen entlassen werden. Einerseits sind diese ideologisch unbrauchbar und andererseits der Idee der wahren Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung feindlich gegenüber stehend ("ohne Diskriminierung [der Männer] geht es nicht"). Diese Posten sind überflüssig. Sexismus oder Belästigung sollen auf die herkömmliche Art geklärt werden. Nämlich über den Chef und in einem direkten Gespräch mit den betreffenden Personen. Wenn das nicht hilft, dann über Gericht. Dafür braucht es sicher keine feministischen Politkommissarinnen.

Interessanter wird die Umsetzung der wahren Gleichberechtigung bei den staatlichen Pflichten und bei der Elternschaft.

Staatliche Pflichten für beide Geschlechter


Auch Frauen sollen staatliche Zwangsdienste leisten müssen. Dabei sollen Männer und Frauen zwischen Zivildienst oder Militärdienst wählen können. Bei einer verkleinerten, professionellen Armee sollte die Aufhebung der einseitigen Wehrpflicht der Männer auch kein Problem mehr darstellen.

Ich verstehe bis heute nicht, warum Frauen nicht wenigstens Zivildienst leisten. Die sind doch angeblich so viel sozialer als wir Männer! Da könnten die Altersheime und Spitäler sicher ein paar wohltuende, weibliche Hände gebrauchen - natürlich gegen minimalste Entlöhnung, wie bei den männlichen Zivildienstleistenden.

Elternschaft

Heute haben Frauen alle Macht über die Kinder. Sie besitzen Möglichkeiten, zu jedem Zeitpunkt von ihrer Mutterschaft Abstand zu nehmen (Tötungsprivilegien in Form der Abtreibung) und die Pflichten aufzugeben. Umgekehrt ist dies für Väter bisher nicht möglich. Alles vom Sorgerecht bis zum Scheidungsrecht ist gegen sie gerichtet.

Einerseits sollen Väter die gleiche Gewissheit ob ihrer biologischen Vaterschaft haben wie Mütter sicher sein können, dass es ihre eigenen Kinder sind und andererseits soll auch der Vater von seiner Vaterschaft Abstand nehmen können, wenn ihm fälschlicherweise ein Kind angehängt wurde oder er sich von der Mutter drangsaliert sieht.

Nur eine überall ausgegliche Rechtsform garantiert gleich lange Spiesse und somit würden auch wieder mehr Männer Väter werden wollen. Dies wird dadurch gewährleistet, dass einerseits obligatorische Vaterschaftstests nach JEDER Geburt stattfinden und andererseits das sogenannte Vaterschaftsverweigerungsrecht eingeführt wird. Meinetwegen kann dieses Verweigerungsrecht auch auf eine bestimmte Zeit nach der Zeugung begrenzt werden. Wichtig ist jedoch, dass auch Väter gleiche Möglichkeit haben, von ihrer Elternschaft Abstand zu nehmen, wie Frauen.

Schlussfolgerung


Den halbpatzigen Zustand der momentanen "Gleichberechtigung" kann nicht länger hingenommen werden. Zwischen den zwei Extremen der traditionellen Rollenverteilung und der wahren Gleichberechtigung kann man nicht einfach verharren und für sein eigenes Geschlecht das Beste herauspicken und den Rest unberücksichtigt zurücklassen.

Wenn es uns wirklich ernst ist mit der Gleichberechtigung, so müssen wir sie endlich vollständig im maskulistischen Sinne umsetzen. Wenn sich eine einflussreiche Minderheit gegen diese Gerechtigkeit wehrt und sich ihr versperrt, so wird früher oder später die alte Rollenverteilung gnadenlos und in neuer Striktheit zurückkehren.

Denn dieser jetztige Unzustand wird nicht mehr länger in Europa aufrechterhaltbar sein ohne massivste Schäden in allen Gesellschaftsbereichen zu generieren.

Doch wird sich eine Gesellschaft, welche alle diese feministischen Manöver und Rosinenpickerei durchschaut hat, sich noch für die wahre Gleichberechtigung entscheiden? Wird sie sich dann überhaupt noch mit irgendeiner Form von Gleichberechtigung abgeben wollen, egal wieviel gerechter diese ist als die vorhergehende Sichtweise? Werden sie es überhaupt noch einmal wagen, wenn sie sich dem brutalen Missbrauch und bösartigen Scheinheiligkeit der feministischen "Gleichberechtigung" bewusst werden?

Je länger die Menschen zögern, sich der feministischen Medusa zu stellen, desto eher werden sie nach ihrem Tod Massnahmen ergreifen, welche sie auf immer in den Orkus verbannen werden.

Und mit ihr die Chance auf eine gerechte und wahre Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich kenne schon einige Argumente dagegen das die Geschlechter völlige Gleichberechtigung haben sollen. Allein schon die Frage wie ein Mann das Recht auf Abtreibung haben kann, ist schon ein Problem.

Weiter verstehe ich nicht warum die "Alte Rollenverteilung" schlecht und böse war. Die Frau hatte die Pflicht zum Haushalten. Der Mann hatte aber gleichzeitig die Pflicht zum Unterhalt der Frau. (Sogar Standesgerecht)..

/ajk

Manifold hat gesagt…

Statt das Recht auf Abtreibung würde der Mann das Recht auf Vaterschaftsverweigerung haben. Die Mutter hat ja durch ihr Abtreibungrecht auch eine Art Mutterschaftsverweigerungsrecht.

Diese beiden Rechte wären somit äquivalent. Denn schlussendlich geht es darum, dass Eltern von ihrer Elternschaft Abstand nehmen können, wenn sie dies möchten.

Dies ist heute für die Mütter möglich durch die Abtreibung und soll den Vätern durch das Vaterschaftsverweigerung auch möglich sein.

Gruss,
Manifold

Anonym hat gesagt…

Eine postfeministische Gesellschaft könnte unvoreingenommen Bilanz ziehen:

Die Frau in der Bildung und an den Hochschulden - wie schlägt sie sich? Integer? Fähig? Fleissig? Nützlich?

Oder die Frau in der Gesetzgebung und in der Rechtsprechung - wie schlägt sie sich? Objektiv? Unparteiisch? Verständnis für Rechtsaxiome und Rechtsgrundsätze?

Das Dumme ist nun, dass jeder unvoreingenommene Beobachter (das verstehe ich unter postfeministisch) das desaströse Resultat auch zur Kenntnis nehmen würde.

Die Fragen, die sich dann stellen, kann sich jeder einfach ausmalen:

Sollen Frauen, obwohl nur mit einem sehr primitiven wie subjektiv-einseitigen Rechtsempfinden ausgestattet, gleichen Zugang zur Gesetzgebung und zur Rechtsprechung haben wie Männer?

Sollen Frauen, obwohl sie Blümchenfächer zur Selbstverwirklichung studieren, anschliessend ein Bisschen arbeiten und dann Kinder kriegen, und die ausser "Genderwissenschaften" (was keine Wissenschaft, sondern reine Ideologie ist) nichts von wissenschaftlichem Wert geschaffen haben, und die Lehrkompetenz aus dem Geschlecht per Quote statt aus wissenschaftlicher Leistung ableiten, sollen also diese Frauen zu Hochschulen und zum Bildungswesen den gleichen Zugang haben wie Männer?

Soll "Gleichberechtigung" zwischen den Geschlechtern das Ziel der Gesellschaft sein? Wenn ja, wie lösen wir das? Erklären wir nämlich Frauen für "gleichberechtigt", dann können sie gleichberechtigt ihre Vorstellung von "Gleichberechtigung" einbringen. Und die hat nun mal nichts mit dem zu tun, was wir unter "Gleichberechtigung" verstehen.

Damit ist mit der Einführung der "Gleichberechtigung" auch gleich das Todesurteil der "Gleichberechtigung" gesprochen. Ich nenne diesen Effekt das "Gleichberechtigungsparadoxon"!

Dieses Paradoxon lässt sich anhand von Millionen Beispielen (Staaten, Parteien, Organisationen, etc.) beweisen. Die Frage, ob die Beseitigung des Feminismus zur Gleichberechtigung (im ursprünglichen, vorfeministischen Wortsinn)zwischen den Geschlechtern führen wird, ist daher bereits abschliessend beantwortet:

Nein, unmöglich!!!

Es ist auch so, dass man(n) Frauen keinerlei Gleichberechtigung schuldet. Das Angebot wurde ja in den letzten Jahrzehnten gemacht und von Frauen explizit und mit Nachdruck abgelehnt!

Der Knaller kommt aber noch: Frauen wollen, biologisch gesehen, starke, dominante und selbstbewusste Männer. Der heutige westliche Mann, diese jämmerliche Schwachmate voller Minderwertigkeitskomplexe, macht Frauen auf gar keinen Fall glücklich! Wer Gleichberechtigung und damit automatisch Feminismus fordert, fordert damit gleichzeitig auch unglückliche Frauen! Und unglückliche Männer sowieso!

Grüsse

Manhood

Manifold hat gesagt…

@ajk:

Nach der Einführung der Verhütung, der Abtreibungsrechte und einer weit verbreiteten, restriktionslosen Sexualmoral und unzähligen anderen Faktoren ist es unwahrscheinlich, dass die alte Rollenverteilung in unserer Gesellschaft noch reibungslos funktionieren würde.

Ausserdem müssten Männer dann weiterhin Wehrpflicht leisten, sich später pensionieren lassen und weiterhin den Kopf für Frauen hinhalten. Das sind ja gerade Überbleibsel dieser alten Rollenverteilung!

Du hättest also die einzige Grundlage, welche es dir erlauben würde, in der heutigen Gesellschaft gegen Männerdiskriminierung vorzugehen - nämlich das Konzept der absoluten Gleichberechtigung - NICHT zur Verfügung.

Das Einzige, was dir dann logischerweise übrig bliebe, wäre das Forderungen nach Pflichten und Restriktionen für Frauen im Sinne der alten Rollenverteilung.

Da wirst du dich noch um einiges unpopulärer machen als mit dem Fordern nach absoluter Gleichberechtigung. Ein noch aussichtsloserer Kampf als den gegen Männerdiskriminierung also.

Denn unsere heutige Informationsgesellschaft ist so meilenweit von den alten Zuständen entfernt, dass die alte Rollenverteilung in seiner ganzen Form (!) nicht mehr durchführbar ist.

@Manhood:

Die Gleichberechtigung hängt nur dann mit Feminismus zusammen - wenn man ihn weiterhin ungestört werkeln lässt!

Aber wenn wir Maskulisten ein besseres, gerechteres Konzept der Gleichberechtigung vorlegen können, dann wird sich das längerfristig auch durchsetzen können und all die feministische Einseitigkeit der bisherigen Gleichberechtigung beseitigen.

Gruss,
Manifold

Anonym hat gesagt…

"Aber wenn wir Maskulisten ein besseres, gerechteres Konzept der Gleichberechtigung vorlegen können, dann wird sich das längerfristig auch durchsetzen können und all die feministische Einseitigkeit der bisherigen Gleichberechtigung beseitigen."

Das ist aber eine sehr optimistische Annahme! Ich bleibe da skeptisch.....

Grüsse

Manhood

Anonym hat gesagt…

ich denke nicht das wir in der Informationsgesellschaft ganz weit weg von den alten Lebensarten sind.

Die sind noch alle präsent und werden gelebt. Auch von vielen Frauen.

Die alten Lebensarten (Das sind keine gespielte Rollen! Himmel dieses Uni-gewäsch..) haben sich bewährt und der Mann hatte nicht nur die Wehrpflicht und auch viel Arbeit, sondern auch viel Respekt und Liebe bekommen. Und nicht nur einfach Mehr arbeit. In übrigen haben über die Jahrhunderte die werten Damen ebenso hart geschuftet wie Männer. Man muss nur die Grosselterngeneration fragen..

/ajk

Mirabella hat gesagt…

@anonym

"Sollen Frauen, obwohl nur mit einem sehr primitiven wie subjektiv-einseitigen Rechtsempfinden ausgestattet, gleichen Zugang zur Gesetzgebung und zur Rechtsprechung haben wie Männer?"

Wie kommst du zu der Annahme, Frauen seien mit einem schlechteren Rechtsempfinden ausgestattet als Männer? Dies scheint ein deiner Fantasie entsprungenes Vorurteil zu sein.

"Sollen Frauen, obwohl sie Blümchenfächer zur Selbstverwirklichung studieren, anschliessend ein Bisschen arbeiten und dann Kinder kriegen, und die ausser "Genderwissenschaften" (was keine Wissenschaft, sondern reine Ideologie ist) nichts von wissenschaftlichem Wert geschaffen haben, und die Lehrkompetenz aus dem Geschlecht per Quote statt aus wissenschaftlicher Leistung ableiten, sollen also diese Frauen zu Hochschulen und zum Bildungswesen den gleichen Zugang haben wie Männer?"

Natürlich sollten Frauen den gleichen Zugag zum Bildungswesen haben wie Männer. Nicht alle Frauen befürworten Quote und feministischen Genderquatsch! Bitte verwechsel nicht Frauen und Feministinnen! (Ich bin eine Frau und studiere Wirtschaftsingenieurwesen, würde später auch meine Familie ernähren, falls mein Mann sich lieber um das Kind kümmern möchte!)

"Soll "Gleichberechtigung" zwischen den Geschlechtern das Ziel der Gesellschaft sein? Wenn ja, wie lösen wir das? Erklären wir nämlich Frauen für "gleichberechtigt", dann können sie gleichberechtigt ihre Vorstellung von "Gleichberechtigung" einbringen. Und die hat nun mal nichts mit dem zu tun, was wir unter "Gleichberechtigung" verstehen."

Schade, dass du anscheinend nicht weißt, was Gleichberechtigung bedeutet, das Wort ist doch ziemlich eindeutig: Gleiche Rechte und Pflichten für alle! Also wo ist das Problem???

Anonym hat gesagt…

Jetzt wird’s interessant. Da hat sich doch tatsächlich eine Frau in das Gespräch eingeklinkt.

„Wie kommst du zu der Annahme, Frauen seien mit einem schlechteren Rechtsempfinden ausgestattet als Männer? Dies scheint ein deiner Fantasie entsprungenes Vorurteil zu sein.“

Nicht ganz. Das habe ich aus genauer Beobachtung während 28 Jahren festgestellt. Solange ist nämlich in der Schweiz der Gleichberechtigungsartikel in der Bundesverfassung verankert.

„Bitte verwechsel nicht Frauen und Feministinnen!“

Das tue ich nicht. Nicht alle Frauen sind Feministinnen, aber eine grosse Mehrheit!

„Ich bin eine Frau und studiere Wirtschaftsingenieurwesen, würde später auch meine Familie ernähren, falls mein Mann sich lieber um das Kind kümmern möchte!“

Wen dam tatsächlich so sein sollte, wärst du aber eine grosse Ausnahme. Und Ausnahmen bestätigen die Regel, wie der Volksmund so schön sagt.

„Schade, dass du anscheinend nicht weißt, was Gleichberechtigung bedeutet, das Wort ist doch ziemlich eindeutig: Gleiche Rechte und Pflichten für alle! Also wo ist das Problem???“

Vor 28 Jahren habe ich mal gedacht, ich wüsste, was das Wort für mich und für alle andern bedeutet, um in der Folge aber festzustellen, dass ungefähr 95 % aller Frauen und 70 % aller „Männer“ sowie die Juristen unter diesem Wort etwas grundverschieden anderes verstehen als ich, nämlich so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich darunter verstehe. Nur habe ich nun leider immer noch nicht die geringste Ahnung, was du darunter verstehst. Was verstehst denn du unter „Gleiche Rechte und Pflichten für alle!“?

Ich z.B. verstehe darunter das, was der Blogger „Manifold“ unter „absolute“ Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung für alle versteht. Das ist zwar schön und gut in der Theorie, ist aber gleichzeitig, aus den hier schon von mir genannten Gründen, leider nicht in der Praxis durchführbar (d.h., diese Frage ist hier offensichtlich umstritten).

Also, nochmals, was verstehst du unter "gleiche Rechte und Pflichten für alle"?

Grüsse

Manhood

Anonym hat gesagt…

Tatsächlich glaub ich Dir nicht das Du Wirtschaftsingenieurin studiest. Das wären dann die unter 10% der Frauen die das tun.

Und das Frauen unter Gerechtigkeit "das was mir gefällt" verstehen, ist auch mir schon aufgefallen.

Sonst frage ich mich wo der Aufstand der Frauen in den letzten 20 Jahren war, als Männern Stück für Stück alle Rechte genommen worden sind, und sie zu wehrlosen degradierten Zahlvätern verkamen. Komsicherweise haben Männer für die Rechte der Frauen gekämpft..

/ajk

Anonym hat gesagt…

"Tatsächlich glaub ich Dir nicht das Du Wirtschaftsingenieurin studiest. Das wären dann die unter 10% der Frauen die das tun."

Ääh, und warum kann sie nicht zu den 10 % gehören....? Das ist doch durchaus möglich!

"Und das Frauen unter Gerechtigkeit "das was mir gefällt" verstehen, ist auch mir schon aufgefallen."

Bis vor ein paar Jahrzehnten was klar, was unter dem Begriff "gleiche Rechte" zu verstehen ist. Heute muss man sich durch Begriffe wie "absolute" Gleichberechtigung kämpfen und bei einer Frau fragt man sowieso besser erst mal genau nach, was sie denn so unter dem Begriff gleiche Rechte versteht. Man lernt ja schliesslich dazu: Trau, schau wem..... ;-)

"Komischerweise haben Männer für die Rechte der Frauen gekämpft...."

Was heisst hier für die Rechte der Frauen? Für ihre Selbstentrechtung! Vor allem scheinen unzählige lila Pudel die Politik mit dem Folterkeller einer Domina zu verwechseln. Offensichtlich fahren viele Typen auf aggressive und dominante Frauen ab, Hauptsache sie sind hässlich und lesbisch......

Grüsse

Manhood

Tabularasa hat gesagt…

Wer sich auf Frauen und ihren Gerechtigkeitssinn verlässt, der ist verlassen und wer weiss, was die unter Gleichberechtigung verstehen - brutalsten Egoismus, Hedonismus und Nihilismus - will nichts mehr mit ihnen zu tun haben! Ausser sich selbst kennen die Frauen (zu 95% Feministen)nichts und niemanden.Wer glaubt, dass eine Frau für einen Mann und ihr Kind freiwillig arbeiten geht, muss schon extrem feministisch gehirngewaschen sein und kennt nicht die Realität der Frauen!
Warum gibt es denn diese und viele andere Seiten?
Wir Männer brauchen einklagbare, gesetzliche Rechte und den Frauen mussen alle Privilegien gesetzlich verboten sein!
Was haben wir Männer von den Frauen?
Nichts ausser Ärger!
Die Frauen müssen gezwungen sein, sich unsere Anwesenheit zu verdienen ansonsten sollen sie sich zum Teufel scheren.

Manifold hat gesagt…

@ alle:

Was nach dem Feminismus kommt, hat für uns alle seine Relevanz. Doch schlussendlich werden nicht wir diese Entscheidung fällen, sondern die Gesellschaft als Ganzes.

Deshalb lasst uns doch auf einen gemeinsamen, antifeministischen Nenner einigen und alle Ansichten über die postfeministische Zukunft als valide Möglichkeiten im Raum stehen und in Reserve halten.

Denn wir brauchen jeden Einzelnen um diesen Kampf zu bestehen.

Gruss,
Manifold

Anonym hat gesagt…

Manifold, absolut richtig! Es ist nämlich wurst, was wir denken! Was nachher kommt, kann niemand wirklich voraussagen!

Grüsse

Manhood

Anonym hat gesagt…

Ich finde eh das man sich nicht so aufregen sollten nur wiel es unterschiede in manchen Gedanken gibt. Ich seh das alles nicht so fest und kritisch, ich bin ein Fanatsicher Gegner von Fanatikern.. ;)

Easy, geht auf die Party des Lebens und gut is.

Es gibt viel Gutes, vor allem wenn man es tut.

/ajk

Mirabella hat gesagt…

Anonym: "Nicht alle Frauen sind Feministinnen, aber eine grosse Mehrheit!"

Das denke ich nicht, die wenigsten Frauen in meinem persönlichen Umfeld zählen sich zu den Feministinnen. Es ist leider eher so, dass Feministinnen mehr auf sich aufmerksam machen und Forderungen stellen und daher als größere Menge erscheinen.

Anonym: "Also, nochmals, was verstehst du unter "gleiche Rechte und Pflichten für alle"?"

Das ist doch ganz einfach. Hier einige Beispiele:
- keine einseitige Förderung eines Geschlechts bei Berufseinstellung.
- Abschaffung des Wehrdienst
- Jeder soll selbst (in Absprache mit dem Partner) entscheiden welches Lebensmodell er möchte: Beruf, Haushalt, Kinder. Nicht alles muss zu 50 / 50 geteilt werden, aber beide müssen mit der Verteilung einverstanden sein.
- Allgemein keine Bevorzugung eines Geschlechts mehr: keine Frauenparkplätze (stattdessen Eltern und Kind Parkplätze), keine einseitige Hilfe bei erlebter Gewalt (Frauenhäuser.

Anonym: "Tatsächlich glaub ich Dir nicht das Du Wirtschaftsingenieurin studiest. Das wären dann die unter 10% der Frauen die das tun."

Bei denen, die mit mir das Studium begonnen haben sind es bereits ca. 20 % Frauen. Und warum bitte sollte ich hier was erzählen, was nicht stimmt??

Tabularasa: "Wer sich auf Frauen und ihren Gerechtigkeitssinn verlässt, der ist verlassen und wer weiss, was die unter Gleichberechtigung verstehen - brutalsten Egoismus, Hedonismus und Nihilismus - will nichts mehr mit ihnen zu tun haben! Ausser sich selbst kennen die Frauen (zu 95% Feministen)nichts und niemanden.Wer glaubt, dass eine Frau für einen Mann und ihr Kind freiwillig arbeiten geht, muss schon extrem feministisch gehirngewaschen sein und kennt nicht die Realität der Frauen!"

Schade, dass du anscheinend so viele Enttäuschungen in deinem Leben erlebt hast. Aber sei dir sicher, dass die meisten Frauen nicht so sind, wie hier von dir beschrieben.
Vielleicht ist das aber auch ein Generationsproblem: Möglich, dass sich unter "älteren" Frauen noch mehr Feministinnen befinden als in meiner Generation.

Manifold: "Was nach dem Feminismus kommt, hat für uns alle seine Relevanz. Doch schlussendlich werden nicht wir diese Entscheidung fällen, sondern die Gesellschaft als Ganzes."

Die Gesellschaft wandelt sich aber schon: die jüngere Generation will keine Geschlechterapartheid mehr, sondern ein Miteinander.
Hoffentlich dauert es nicht mehr lange und der Feminismus ist Vergangenheit.

Anonym hat gesagt…

„Das denke ich nicht, die wenigsten Frauen in meinem persönlichen Umfeld zählen sich zu den Feministinnen.“

Weil Feministinnen hässlich sind und Achselhaare haben. Deren Forderungen werden sehr wohl von einer Mehrheit von Frauen unterstützt (vgl. auch Nachfolgendes).

„Es ist leider eher so, dass Feministinnen mehr auf sich aufmerksam machen und Forderungen stellen und daher als größere Menge erscheinen.“

Dazu ist es leider auch zusätzlich so, dass die Mehrheit von Frauen Feministen wählt (also alle etablierten Parteien) und feministische Zeitungen (als den Mainstream) liest.

„……was verstehst du unter gleiche Rechte und Pflichten für alle?
Das ist doch ganz einfach. ……………“

Nein, ist es nicht! Deine Antwort war absolut richtig, und damit gehörst du zu den höchstens etwa ein bis zwei Prozent aller Frauen, die so was geistig wie moralisch zustande bringen - aufrichtige Gratulation - ich staune! Bist du eigentlich Single.... :-)

Was „Tabularasa“ anbelangt, der hat nun mal restlos die Schnauze voll! Ich verstehe ihn…..

„Hoffentlich dauert es nicht mehr lange und der Feminismus ist Vergangenheit.“

Wir arbeiten daran, alles andere ist besser…… :-)

Grüsse

Manhood

Mirabella hat gesagt…

Anonym: "Weil Feministinnen hässlich sind und Achselhaare haben. Deren Forderungen werden sehr wohl von einer Mehrheit von Frauen unterstützt (vgl. auch Nachfolgendes)."

Auch deren Forderungen werden nicht von der Mehrheit unterstützt. Es ist eher so, dass es eine große Mehrheit nicht mehr wirklich interessiert, was die Feministinnen oder die Politik treiben. Viele Menschen, mit denen ich mich unterhalte, haben vom Gender-Mainstreaming noch nie etwas gehört und sind häufig erstaunt darüber, wie weit die Frauenförderung reicht.

Anonym: "...und feministische Zeitungen (als den Mainstream) liest."
Ich kenne als einzige feministische Zeitung die Emma und die ist ganz sicher nicht Mainstream. Wäre interessant zu wissen, welche Zeitungen du genau meinst.

Anonym: "Nein, ist es nicht! Deine Antwort war absolut richtig, und damit gehörst du zu den höchstens etwa ein bis zwei Prozent aller Frauen, die so was geistig wie moralisch zustande bringen - aufrichtige Gratulation - ich staune! Bist du eigentlich Single.... :-)"

Ich denke das Problem ist, dass viele einfach Gleichberechtigung und Gleichstellung verwechseln. Wenn ich die gleichen Rechte habe, so heißt es noch lange nicht, dass ich auch das gleiche machen muss oder alle diese Rechte nutzen muss. Gleichstellung hingegen bedeutet überall ein 50 / 50 Quote und das ist großer Quatsch, da Männer und Frauen eben zum Großteil nicht gleich sind - außerdem sind wir alle auch noch Individuen.

Und danke für das Kompliment :)

Anonym hat gesagt…

„Viele Menschen, mit denen ich mich unterhalte, haben vom Gender-Mainstreaming noch nie etwas gehört und sind häufig erstaunt darüber, wie weit die Frauenförderung reicht.“

Wenn dem so ist, frage ich mich, ob die in den Zeitungen bloss die Bilder anschauen……

„Ich kenne als einzige feministische Zeitung die Emma und die ist ganz sicher nicht Mainstream. Wäre interessant zu wissen, welche Zeitungen du genau meinst.“

Ich meine aber die grosse Masse, eben genau den Mainstream: Tagesanzeiger, Blick, Bund, usw., in Deutschland halt das, was dort angesagt ist: Spiegel, Stern, Süddeutsche, usw.. Ich meine halt all die Publikationen, welche sich der feministischen Ideologie verpflichtet fühlen – also so gut wie alle!

„Ich denke das Problem ist, dass viele einfach Gleichberechtigung und Gleichstellung verwechseln. Wenn ich die gleichen Rechte habe, so heisst es noch lange nicht, dass ich auch das gleiche machen muss oder alle diese Rechte nutzen muss. Gleichstellung hingegen bedeutet überall ein 50 / 50 Quote und das ist grosser Quatsch, da Männer und Frauen eben zum Großteil nicht gleich sind - ausserdem sind wir alle auch noch Individuen.“

Sehr richtig!!! Mit Frauen wie dir wäre alles im Butter!

„Und danke für das Kompliment :)“

Nichts zu danken! Und weisst du, was witzig ist? Meine Lieblingsfrüchte sind Trauben und Mirabellen… :-)

Grüsse

Manhood

Anonym hat gesagt…

Hallo alle,

endlich wurde das Thema angesprochen! Ich dachte lange Zeit, ich würde diesen Gedanken alleine mit mir rumtragen - und aus Angst vor Unverständnis habe ich nichts gesagt. Aber das Thema spricht genau meinen Standpunkt an!
Über mangelnde "Gleichberechtigung" kann doch eigentlich nicht die Rede sein, oder? Hat das eine Geschlecht einen rechtlichen Nachteil? Ich kenne keinen und dies wird mir bestimmt von einigen bestätigt. Wobei, man könnte schon davon reden, aber eher zum Nachteil von Männern. Wie stehts aber mit "Gleichverpflichtung"? Das ist ein andere Sache, wenn es um Pflichten geht, dann zieht frau sich schnell, allzu schnell auf ihre feministische (allzu oft auch indoktrinierte) Meinung zurück und kehrt damit auf ihre Opferrolle zurück! Was soll das? Wie kann das sein, dass frau einerseits sich für das überlegene Geschlecht hält, aber bei wichtigen Dingen den Schwanz einzieht? Wie kann das sein? Ich selbst kann solche Frauen nicht ernst nehmen (ihr hoffentlich auch nicht!).
Deshalb finde ich, dass dieses Gendergeplapper aufhören muss, wenn es eine gemeinsame Zukunft in friedlicher Koexistenz geben soll. Es ist stupide und nervig, Frauen eine Extraportion Extrabehandlung zukommen zu lassen - wieso sollte ich das eine Geschlecht anders behandeln als das andere? (Aufgemerkt: es geht hier um alltägliche Behandlung). Schluss mit dem Käse - ich plädiere für eine gleiche Behandlung, gleiche Pflichten für Männer UND Frauen! Sie dürfen sehr gerne beweisen, dass sie nicht nur ein großes Maul haben und nur fordern, sondern sich auch gerne beweisen!

Grüße