Sonntag, 2. Januar 2011

2010: Das Schicksalsjahr des Antifeminismus - ein Rückblick

Wir haben ein turbulentes und bahnbrechendes Jahr hinter uns. Ein Jahr, in dem nicht nur im deutschsprachigen Raum gewaltige Fortschritte im Kampf gegen den Feminismus erzielt wurden, sondern auch international. Um den Überblick nicht zu verlieren und damit spätere Generationen von Antifeministen sich ein Bild von diesem entscheidenden Jahr machen können, versuche ich hier die wichtigsten Ereignisse und Akteure dieser noch jungen Revolution zu beschreiben.

Vorgeschichte

Alles begann damit, dass René Kuhn von einer dreiwöchigen Russlandreise in die Schweiz zurückkehrte und dabei merkte, dass russische Frauen viel gepflegter auftraten als Schweizerinnen. Dabei schrieb er im Juli 2009 folgenden schicksalsträchtigen Satz auf seinem Blog:

"Nicht so in der Schweiz, wo man sich tagtäglich diese linken, ungepflegten, "verfilzten" Weiber ansehen muss, die überhaupt keine Weiblichkeit ausstrahlen."

Innert wenigen Tagen verbreitete sich diese Ausage durch alle Medien in der gesamten Schweiz, welche die Mitteilung aufgrund des gähnenden Sommerlochs dankend aufgriffen. Eine gewaltige Hetzkampagne brach aus, in der René Kuhn als Frauenlästerer beschimpft, mit Fäkalien im Briefkasten und mit Morddrohungen eingedeckt wurde.

Ausführlich beschreibt er diese Zeit der Schande für die schweizerischen Medien und den Feminismus in seinem Buch "Zurück zur Frau" und den inneren Wandel, der seine Prioritäten hin zu einem aktiven Antifeminismus verschoben. Zu der Zeit hatten Manhood, ajk und ich uns schon ein paar Mal getroffen und planten erste Aktionen, als wir mit der Idee aufkamen, René Kuhn zu treffen und uns mit ihm auszutauschen.

Ein provokativ formulierter, nichtsdestotrotz korrekter Vergleich auf einem Blog wurde also zum Zünder für die kommenden Ereignisse, welche den Startschuss für die antifeministiche Revolution bilden würden.

Das Schicksalsjahr 

Im Frühling 2010 trafen wir uns zu viert und merkten schnell, dass wir gut zusammenarbeiten konnten. Wir gründeten die Interessensgemeinschaft Antifeminismus (kurz IGAF, hier) und René Kuhn baute eine Homepage, welche fortan mit Texten und Neuigkeiten zum Thema gefüllt wurde.

Dabei hatten wir alle erkannt, dass die Ursache für unzählige Probleme in dieser Gesellschaft direkt oder indirekt mit dem Feminismus zusammenhängen. Auch war uns aufgefallen, dass die bisherigen Männerorganisationen zu themenspezifisch oder zu zahm auftraten - und damit bisher kaum etwas erreicht hatten. Man konnte die unzähligen gesetzlichen Diskriminierungen des Mannes nicht angehen, wenn man die dahinter liegende Ideologie nicht zuerst aus dem Weg räumen würde.

Wir fanden deshalb als Gruppe schnell eine klare Position. Das Ziel unserer Aktivitäten sollte die Bekämpfung der feministischen Ideologie (insbesondere des Staatsfeminismus) in all seinen Facetten in der Schweiz und weltweit sein. Dabei lehnen wir jede Art von umerzieherischer Geschlechterpolitik ab, egal ob diese Männer oder Frauen benachteiligt oder bevorzugt. Unsere thematischen Schwerpunkte liegen bei der Bekämpfung der gesetzlichen Diskriminierungen des Mannes, welche vom Feminismus aktiv gefördert oder zumindest toleriert wurden. Dabei ging es uns nicht um eine Rückkehr zum traditionellen Rollenbild, sondern um gleiche Rechte und Pflichten, welche Männer und Frauen gemeinsam erreichen sollen.

Wir entsprechen somit ganz und gar nicht dem feministischen Klischee der bösen Frauenhasser, welche die Frauen wieder an den Herd stellen wollen.

Der erste Schritt sollte die Vernetzung sein, welche unsere zunächst noch völlig unbekannte Truppe in der Szene bekannt machen und die Zusammenarbeit verbessern soll. Es sollte anfänglich nicht mehr als ein beschauliches Treffen mit Workshops und Besprechungen werden. Doch diese Idee wuchs mit der Zeit in unseren Köpfen zu einem internationalen Kongress heran, an dem medienwirksam und länderübergreifend dem Antifeminismus Raum gegeben werden sollte.

Statt Workshops wollten wir nun eine Plattform für antifeministische Gruppen bilden, bei der jede eingeladene Gruppierung im Rahmen eines Vortrages Probleme und wichtige Aspekte unseres Kampfes besprechen konnte.

Zögern der Gruppierungen

Wir begannen also Kontakt aufzunehmen und stiessen anfänglich auf gemischte Reaktionen. Manche Gruppierungen liessen sich relativ schnell überzeugen, doch andere Fraktionen zierten sich zunächst. Manche würden sich sogar trotz zu Beginn positiver Resonanz komplett zurückziehen.

Warum dieses unterschiedliche Zögern?

Zum einen gibt es jene Vereine, die noch nicht sicher waren, wer wir eigentlich genau sind. Das ist verständlich, schliesslich waren wir damals noch eine junge und unbekannte Gruppe und man hatte Angst, mit den falschen Leuten abgelichtet zu werden.

Zum anderen gibt es jedoch auch Organisationen, die ein ideologisches Programm verfolgen, das nicht die Abschaffung der Geschlechterpolitik und des heutigen Feminismus vorsieht, sondern lediglich eine sachte Korrektur um eine zusätzliche Männerpolitik anstrebt. Sie wollen die Mittel der Unterdrückung nicht zum Wohle aller vernichten, sondern selber aufgrund von Partikularinteressen einsetzen. Umerziehung von Menschen ist für diese Gruppierungen nicht per se schlecht, so lange sie nach ihren eigenen Vorstellungen abläuft. Geschlechterpolitik ist für sie ein legitimes Vehikel um ihre (zwangsläufig einseitigen) Ansichten von Geschlechtlichkeit realisiert zu sehen.

Das Ausmass und die Bereitschaft der Zusammenarbeit mit uns legte die ideologische Fixierung bestimmter Vereine für alle ersichtlich offen. Doch schliesslich brachten wir sechs verschiedene Referenten zusammen und wir begannen die Details des Treffens zu organisieren. Damals ahnten wir noch nicht, was dies für eine Tortur werden würde.

Turbulenzen und weltweite Aufmerksamkeit

Die Zeit bis zum Antifeminismustreffen war geprägt durch entsetzliche Skandale, herbe Rückschläge und asozialen Randalen (siehe hier unter "Turbulente Vorgeschichte"). Nur unsere Überzeugung und die feste Einsicht, dass dieses Treffen unbedingt nötig war, liessen uns durchhalten.

Mehrmals kam es zu Absagen, Verschiebungen, Akten des Vandalismus und anderen Katastrophen, welche die weltweite Aufmerksamkeit der Medien ins Unermessliche steigerten (siehe dazu hier). Mit jedem Bericht über uns und das Antifeminismustreffen wurden Millionen Menschen mit dem Antifeminismus konfrontiert und erfuhren zum ersten Mal, dass sich hier in der Schweiz deutlichen Widerstand gegen den Feminismus und gegen die gesetzlichen Diskriminierungen des Mannes formierte.

Nur schon diese Ereignisse brachten den Anliegen der internationalen Männerrechtsbewegung und dem Antifeminismus weltweit eine noch nie vorher da gewesene Aufmerksamkeit, von der alle Gruppierungen profitierten - auch jene, welche aus ideologischen Gründen eine Zusammenarbeit mit uns ablehnten. Sie irritierte den Feminismus erheblich und zwang deren Vertreter, eine Legitimitätsfassade profeministischer Männervereine aufzubauen, hinter deren Rücken sie sich verstecken können. Dazu schrieb Walter Hollstein:

"In Deutschland hat die Politik diese Gefahr erkannt und finanziert ein «Bundesforum Männer», in dem die profeministischen Gruppierungen der beiden Kirchen, der Grünen und der SPD antifeministische Positionen bekämpfen, die längerfristig die etablierte Frauen- und Familienpolitik herausfordern könnten."

Die letzte Woche vor dem Treffen würde noch einmal alles von uns abverlangen, da wir den Austragungsort alleine in dieser kurzen Zeit mehrmals wechseln mussten. Doch all die Widrigkeiten, Drohungen und Randalen hielten uns schliesslich nicht davon ab, am 30. Oktober 2010 das erste internationale Antifeminismustreffen abzuhalten.

Das erste internationale Antifeminismustreffen

Es wurde ein fulminanter Erfolg (Beschreibung des Treffens hier; Schlussbesprechung hier) für die internationale Männerrechtsbewegung und beförderte den Antifeminismus endgültig auf die öffentliche Bühne. Von nun an würden die Feministen und die Pudel sich in der Defensive befinden.

Zum ersten Mal trafen sich über 150 Streiter gegen den Feminismus und lernten sich persönlich kennen. Pläne engerer Zusammenarbeit wurden geschmiedet und Freundschaften fürs Leben geschlossen. Die zahllosen Journalisten und Kameras sorgten dafür, dass dieses Treffen über den ganzen Globus verbreitet wurde. Obwohl wir versucht hatten, den Austragungsort so lange wie möglich geheimzuhalten, wurde er aufgrund eines Lecks jedoch schon am Morgen im Internet bekannt gemacht, so dass gegen Mittag einige Linksfaschos auftauchten um Radau zu machen.

Weltweit wurde überraschend sachlich über das Treffen berichtet und die angesprochenen Probleme der Familienpolitik in der Schweiz und in ganz Europa wurden ernst genommen. Negative Presse blieb weitestgehend aus.

Es war für uns klar, dass wir dieses Treffen im kommenden Jahr unbedingt wiederholen mussten. Wir sammelten dazu Verbesserungsvorschläge und begannen jetzt schon zu planen.

Nachwehen

Kurz vor dem Antifeminismustreffen wurde der Verein Antifeminismus gegründet, welche schon bald mehr als 100 Mitglieder und ein eigenes Spendenkonto aufwies. Der Vereinszweck besteht in der Bekämpfung der feministischen Ideologie weltweit, wie man in den Statuten nachlesen kann. Die letzten Monate des Jahres 2010 verbrachten wir mit dem Aufbau des Vereins und organisierten Mitgliedertreffen mit dem festen Ziel, im Frühjahr eine Generalversammlung abzuhalten. Dort würden wir einen Vorstand wählen, der die weiteren Aktivitäten des Vereins organisieren würde.

Für René Kuhn hatte dieses historische Treffen jedoch auch politische Konsequenzen. Die Luzerner SVP-Sektion schmiss ihn aus der Partei raus, was zu Tumulten innerhalb und ausserhalb der Partei führte. Begründet wurde diesen Schritt mit der Aussage, dass "sein Engagement sich in eine Richtung entwickle, die sich nicht mit der Stadtpartei vereinbaren" lasse. Auch dies wurde zu einem gewaltigen Medienspektakel und brachte dem Verein Antifeminismus dutzende neue Mitglieder und bei der Interessensgemeinschaft Antifeminimus erreichten die Anmeldungen mittlerweile mehrere tausend.

Dieses turbulente Schicksalsjahr näherte sich dem Ende. Doch seine Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Männerrechtsbewegung sind massiv und werden noch lange nachwirken. Zum ersten Mal bekam die Männerrechtsbewegung und der Antifeminismus weltweite Aufmerksmkeit, die allen enormen Aufwind brachte. Millionen von Männern und Frauen legen nun ihre Hoffnung auf uns und erwarten nun weitere Aktionen gegen die omnipräsente, feministische Ideologie.

Doch nicht nur in der Öffentlichkeit hatten die Aktivitäten der IGAF und das Antifeminimustreffen gravierende Wirkung - auch innerhalb der Männerrechtsbewegung machten die Ereignisse von 2010 wieder deutlich wie heterogen diese rasch wachsende Bewegung und die Ansichten ihrer Akteure doch sind. Zahllose Gruppierungen innerhalb und ausserhalb der Männerrechtsbewegung versuchen nun von diesem Aufwind zu profitieren und haben sich entsprechend positioniert. In diesem Jahr wurde auch allen klar, mit welchen Gruppierungen konstruktive Zusammenarbeit zur Überwindung der Geschlechterpolitik und somit des Feminismus möglich ist und mit welchen nicht.

Es wird also in jeder Hinsicht spannend, wie die Geschichte der Männerrechtsbewegung im Jahre 2011 weiter geht!


2010 war unser Jahr!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ZUM WESEN DER FRAU

Es gab da einmal einen Film, der hieß: DIE ZEITMASCHINE.

In einer fernen Zeit gab es M.'s und E.'s Die E's lebten mit pseudo M's in einer Art Paradies. Sie glichen sich in ihren Verhaltensweisen an, trugen dieselben Kleider, redeten, redeten, redeten und redeten. Sie lebten in den Tag hinein und mußten sich um nichts kümmern, ihre Lebensmittel fielen scheinbar wie Manna vom Himmel.

Und es gab da noch die M's, die den E's alles ermöglichten, ihnen die Nahrung brachten für sie schufteten, die Infrastruktur bereit stellten, letztlich alles taten um ihnen ihr Dasein zu ermöglichen.

Dreimal dürft ihr raten wer wir sind oder genauer: Der böse, weiße heterosexuelle Mann :)

Manifold hat gesagt…

Hehe.

Ich bin gerne böse, weiss, heterosexuell und ein Mann :-)

Zeitraffer hat gesagt…

Ich bin der oberste Herrscher der Hölle, Luzifer hat das Kommando an mich abgegeben.
:-)

Manifold hat gesagt…

Ist er im Urlaub, oder wieso kam es zum Führungswechsel?

Anonym hat gesagt…

Kennt ihr Timothy McVeigh ?

Anonym hat gesagt…

Ich bewundere Sie, Manifold, dass Sie, als wohl doch noch junger Mann, sich immer wieder hinsetzen und mit dieser kranken Sch... des Feminismus' beschäftigen. Ich hätte nicht die Nerven dazu.

Danke für Ihre Arbeit!

Anonym hat gesagt…

Manifold, langsam musst du dir schon überlegen ob du hier nicht moderierst. Wenn das mal keine Forentrolle sind, weiß ich auch nicht.

Manifold hat gesagt…

Ich habe zwei Kommentare gelöscht, da sie explizit Gewalt gegen andere propagierten und verherrlichten.

Fortan werde ich jeden Kommentar ohne Vorwarnung löschen, der entweder explizit Gewalt verherrlicht/dazu aufruft. Wir sind hier schliesslich keine Terrorzelle.

Ich habe nichts gegen hitzige Diskussionen und auch kein Problem wenn es mal härter zu und her geht. Aber auch ein libertärer Blog hat seine Grenzen.

Freiheit ist kein Freibrief für asoziales Verhalten.

Respektiert die Hausregeln oder es gibt Konsequenzen.