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Sonntag, 18. März 2012

Theunert wird erster "Männerbeauftragter" im schweizerischen Staatsfeminismus - ein maskulistischer Kommentar

Vor Kurzem wurde Markus Theunert von Männer.ch zum ersten Männerbeauftragten im schweizerischen Staatsfeminismus ernannt. Dieser Blogeintrag beschäftigt sich zunächst damit, wie Theunert dies in überraschend kurzer Zeit geschafft hat, was die Männerrechtsbewegung von ihm erwarten kann und was "geschlechterpolitisch orientierte" Männervereine von seinem Aufstieg lernen könnten. 

Als ich klein war, hörte ich ein Lied namens "Puppet on a string" von einer gewissen Sandie Shaw aus den 60ern. Das Lied handelt von einer Frau, die wie eine Marionette von einem Liebhaber emotional hin und her geschaukelt wird. Als ich vor knapp zwei Wochen aus den Medien erfuhr, dass Markus Theunert die erste Männerbeauftragte in der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau des Kantons Zürich, ja der ganzen Schweiz werden sollte, wurde ich sofort an dieses Lied erinnert. Denn für den schweizerischen Staatsfeminismus ist Theunert zunächst einmal genau das - eine erhoffte Marionette als dringend benötigte, männliche Legitimitätsfassade, so dass man im Hintergrund weiterhin die einseitige Privilegierung von Frauen auf Kosten von Männern vorantreiben kann.

Denn wer tatsächlich denkt, nun werde das gynozentrische System zu Gunsten der Männer reformiert und die echten Probleme der Männer angegangen, der wird sich gewaltig täuschen.

Schliesslich war und ist die Gleichstellungspolitik der Schweiz fest in feministischer Hand und folgt deshalb streng einer ideologisch entsprechend konformen Agenda. Erst in letzter Zeit ist die unheimliche Maschinerie dieses abscheulichen Molochs immer mehr unter Druck geraten, so dass auch schweizerische Feministinnen immer offener für eine männliche Legitimitätsfassade werden - wie sie bereits in Deutschland in Form des Bundesforums für Männer aufgebaut wurde:

"Die Diskurshoheit ist von der traditionellen Männerbewegung an die Antifeministen übergegangen. In Deutschland hat die Politik diese Gefahr erkannt und finanziert ein «Bundesforum Männer», in dem die profeministischen Gruppierungen der beiden Kirchen, der Grünen und der SPD antifeministische Positionen bekämpfen, die längerfristig die etablierte Frauen- und Familienpolitik herausfordern könnten. Verdrängung wird aber auf Dauer nicht helfen, sondern nur die Akzeptanz, dass auch Männer Probleme haben und Benachteiligungen ausgesetzt sind." (Walter Hollstein, Quelle)

Im Folgenden werden wir aus den Auftritten Theunerts und seines Vereins, anhand den von ihnen getroffenen Entscheidungen und ausgeführten Handlungen abzuleiten versuchen, was für ein Männerbeauftragter Theunert werden könnte und abschätzen, wie viel Handlungsspielraum Theunert als Männerbeauftragter haben wird. Wir werden einerseits sehen, wie kompatibel Theunert mit den ideologischen Erwartungen des Staatsfeminismus ist, weshalb er dahingehend nicht einmal gross eine Wahl hat und was wir schlussendlich von diesem ungewöhnlichen Ereignis halten sollen.

Aber andererseits werden wir auch einen gewieften Organisten der schweizerischen Geschlechterdebatte kennen lernen, der es geschickt verstand und versteht, den heranziehenden, antifeministischen Sturm für sein eigenes Vorankommen und jenes seines Vereins Männer.ch auszunutzen.

Gerade Anhänger der deutschen, geschlechterpolitisch orientierten Vereine Manndat e.V. und Agens e.V. sollten hier aufhorchen und dringendst weiterlesen. Denn sie werden so einiges von diesem Mann lernen können.

Theunerts verzuckerte Brechstange

Theunert und ich könnten als Personen weltanschaulich nicht verschiedener sein - was bei einem von mir dokumentierten Rededuell zwischen ihm und mir beim Abendessen des zweiten Antifeminismustreffens klar zum Vorschein tritt. Denn während ich als Maskulist jede Art von Geschlechterpolitik (für Frauen UND für Männer) klar ablehne, da in ihr Einseitigkeit und ideologische Empfänglichkeit vorprogrammiert sind, sieht Theunert das Heil aller Männerprobleme in der Etablierung einer Gleichstellungspolitik für Männer analog zum frauenbegünstigenden Staatsfeminismus. Genauso wie die Feministinnen, glaubt Theunert an "Rollenzwänge", welche Männer und Frauen in fest gefahrene Lebensmuster pressen würden, welche nur mit Geschlechterpolitik "überwunden" werden könnten. Bei solch' einer Gesinnung ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass für Theunert und seinem Verein Männer.ch der Einsatz für Männerrechte nicht relevant genug sind, um sie ins Zentrum ihrer Arbeit zu stellen.

Man darf allerdings nicht allzu streng mit ihm sein. Schliesslich hat Theunert, der bereits seit längerem in der von Feministinnen dominierten, eidgenössischen Kommission für Frauenfragen den Alibimann gegeben hat, wirklich hart für diesen Posten gearbeitet - denn es ist für einen Mann nicht einfach, sich bei den notorisch maskuphoben und misandrischen Feminazis des schweizerischen Staatsfeminismus Wohlgefallen zu erarbeiten. Da muss man das richtige Mass an Ideologietreue einerseits und Druckkulisse andererseits aufbauen um den ersehnten Traum eines Zugangs zu den staatlichen Trögen der Geschlechterpolitik für sich und seinen Verein wahr werden zu lassen.

Dabei ging und geht Theunert clever vor, wie wir im Folgenden sehen werden, und nutzte das Auftauchen des organisierten Antifeminismus und die Aktionen von Väterrechtlern geschickt für seine Zwecke.

Zuerst hat Theunerts Verein Männer.ch sich gehorsamst von der IGAF Schweiz distanziert, als das erste, internationale Antifeminismustreffen an stand und sein Verein "um einen Positionsbezug gebeten" wurde. Artig wurde dabei das feministische Binnen-I benutzt und die Lohndiskriminierungslüge aufgesagt. Anschliessend drängte er sich uns als Referent für das zweite, internationale Antifeminismustreffen auf und spielte dort den profeministischen Moralisten - man kann schliesslich immer gut von der Medienaufmerksamkeit anderer profitieren und dabei gleichzeitig den Feministinnen signalisieren, dass man sich alle Türen offen hält - erst recht, wenn man wie Theunert gleich noch vorschlägt, dass Antifeministen und Männer.ch sich regelmässig zweimal pro Jahr treffen sollen.

Sein guter Kumpel (und Bruder im Geiste) Oliver Hunziker durfte in der von Theunert gegründeten "Männerzeitung" eine polemische und verzweifelte Anklageschrift gegen den wachsenden, organisierten Antifeminismus hier in der Schweiz veröffentlichen, in der schon damals die auch von Theunert immer wieder hervorgebrachte Klage nach staatlichen Mitteln für eine "Männerpolitik" laut wurde. Ein weiteres Mal konnten sich die beiden somit bei ihren erhofften, zukünftigen Arbeitsgeberinnen einschmeicheln - gleichzeitig konnte man die düster am Horizont stehenden, antifeministisch geladenen Wolken dazu benutzen, subtil Druck auszuüben und sich selber ganz unbescheiden als "konstruktive Alternative" anzupreisen. Im gleichen Muster agierte Theunert in einem NZZ-Artikel, in dem er zwar einerseits den zunehmend mächtiger werdenden Antifeminismus kritisierte (er weise "totalitäre Züge" auf), aber andererseits Verständnis für unsere Anliegen äusserte und selbstverständlich seinen Verein und sich selbst als eine bessere Alternative anpreiste.

Des Weiteren liessen Hunziker und Theunert sich von der falschen Schlange Sommaruga mit einem gross von ihm gefeierten Kompromiss zum gemeinsamen Sorgerecht abspeisen, der sich bei genauerem Hinsehen als inhaltslos und leer entpuppte. Nachdem man aber über Monate mit Mahnwachen direkt vor der Türe des schweizerischen Staatsfeminismus und mit mehreren hundert Kilogramm an Sommaruga verschickten Pflastersteinen Druck aufgebaut hatte!

Man sollte diesbezüglich die psychologische Wirkung dieser Aktionen nicht unterschätzen - Pflastersteine, die bei Krawallen immer wieder von Radikalen geworfen werden, als Handlungsaufforderung zu verschicken ist ein deutliches Signal und Mahnwachen im tiefsten Winter nahe dem Wiederwahltermin der verantwortlichen Bundesrätin Sommaruga direkt vor der Schwelle ihres Arbeitsplatzes lösen bei der Betroffenen auch sicherlich so einige unangenehme Denkprozesse aus.

Schlussendlich war das eigentliche Ziel - Aufmerksamkeit durch psychologischen Druck auf der einen Seite und die Zuschaustellung des Gehorsams als "konstruktiver, gleichstellungsorientierter Dialogpartner" durch das übereifrig schnelle Akzeptieren eines hohlen Kompromisses auf der anderen Seite - erneut erreicht, so dass das Pochen auf eine echte Lösung der gravierenden Probleme für Theunert wohl nicht weiter nötig war. Man will schliesslich Teil des Staatsfeminismus werden, nicht "Männerrechte in den Zentrum der Arbeit stellen".

Den vorletzten Streich zog er erst vor knapp drei Wochen ab, als er auch den Vätern Elternschaftsurlaub und Teilzeit ermöglichen wollte und dabei Männer doch tatsachlich wie die Frauen als "Opfer der gläsernen Decke" porträtierte (eine rhetorisch klug gewählte Phrase, welche Feministinnen sicher aufhorchen liess) - mit dem kleinen aber hässlichen Haken, dass, im Gegensatz zu den Frauen, die Väter diese Nettigkeiten gefälligst aus eigener Tasche finanzieren sollten.

Sein Vorschlag enthielt genau die richtige Mischung an Degradierung des Mannes zum Bürger zweiter Klasse auf der einen und genügend feministische Ideologietreue auf der anderen Seite, so dass die Feministinnen erneut begeistert waren - nicht nur wollte Theunert die Männer durch seine Vorschläge von der Berufswelt weghalten, was die Feministinnen schon seit Jahren durch Umerziehung und Behinderung erreichen wollen, so dass Frauen schneller "aufholen" können, nein, die haarigen Biester sollen sogar noch selber dafür zahlen müssen!

Ein solch' genialer Einfall hat die notorisch unkreativen Feministinnen natürlich tief beeindruckt und ihm sicherlich so einige Sympathiepunkte eingebracht. Denn was lässt die Bürger zweiter Klasse noch deutlicher merken, dass sie in den Augen des Feminismus keinen Furz wert sind, als wenn sie für jene Privilegien, die Frauen gratis erhalten, erst noch jahrelang schuften und zahlen müssen? Solch' eine subtile, aber wirksame Form der Demütigung des männlichen Geschlechts wäre wohl kaum einer Feministin in den Sinn gekommen!

Das vorläufig letzte Kapitel in der Historie Theunerts wurde nun letzte Woche eröffnet - sein medial lautstark betrommelter Aufstieg als der erste Männerbeauftragte in der Schweiz und somit die heiss herbeiersehnte Einbettung in den Staatsfeminismus. Geschickt hat er also die sogenannte "verzuckerte Brechstange" eingesetzt, indem er sich nicht scheute, den Antifeminismus und den Staatsfeminismus gleichermassen zu hofieren um bei den Feministen einerseits die gefühlte Drohkulisse weiter auszubauen und andererseits seine Konstruktivität hervor zu putzen.

Man muss Theunert zugestehen, dass er seine verzuckerte Brechstange meisterlich eingesetzt hat.

Der erste Männerbeauftragte

Doch jetzt, da Theunert die erste Männerbeauftragte im schweizerischen Staatsfeminismus ist, was wird er denn nun alles für uns Männer tun?

Wird er die einseitigen Zwangsdienste für Männer anprangern, welche die Schweiz als eines der wenigen westlichen Länder noch kennt? Wird er das höhere Renteneintrittsalter für Männer im Vergleich zu Frauen bei erheblich niedriger Lebenserwartung kritisieren? Wird er die leeren Versprechen rund um das gemeinsame Sorgerecht zurückweisen und konkrete und vor allem rasch umsetzbare Lösungen fordern? Wird er sich dem Thema der Falschbeschuldigungen gegen Männer annehmen? Wird er etwa die weit verbreitete Männerabwertung in Werbung und Medien anklagen?

Nö.

Seine Aufgaben beschränken sich fast schon lächerlicher Weise darauf, Jugendlichen den Zugang zu "Mädchenberufen" zu erleichtern, Familien, in denen Frauen die Rolle des Haupternährers übernehmen, zu unterstützen und Vätern so mehr (selbstbezahlte?) Teilzeitarbeit zu ermöglichen. Denn der schweizerische Staatsfeminismus wolle auch "Männer zum Mitreden einladen" und damit ein "starkes Signal senden". Auch soll er Väter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. So soll laut seiner Chefin "die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern hergestellt werden". Doch was vom feministischen Verständnis von "Gleichberechtigung" zu halten ist, wissen wir schon längst. Auch das Organisieren von "unbezahltem Urlaub" für Männer zu Gunsten von Elternschaft und Ehrenamt gehöre zu seinen Aufgaben.

Und da hört der feministisch korrekte Tätigkeitskatalog des ersten schweizerischen Männerbeauftragten schon auf. Jungen sollen in jene Berufe getrieben werden, aus denen man Frauen mit allen Mitteln herausholen will, da diese schlecht bezahlt und als geringwertig eingestuft werden. Jeder Junge, der in so einem Beruf Fuss fasst, ist eine Frau weniger, die dort unter "entwürdigen Bedingungen" arbeiten muss. Männer sollen weniger arbeiten und weniger Karriere machen, so dass Frauen aufholen können. Da passt die gerade beschriebene Tätigkeit des ersten Männerbeauftragten natürlich perfekt zur feministischen Agenda, welche auf die Ermächtigung und Privilegierung von Frauen abzielt. Wer da noch davon träumt, dass Theunert mit echten Männerproblemen abrechnen würde, hat sich also gründlich geschnitten. Es wird also erneut klar, dass das grösste Hindernis auf dem Weg zur wahren Gleichberechtigung und zur Behebung der Männerdiskriminierung der Feminismus generell und insbesondere der institutionalisierte Feminismus bilden - es ist deshalb verständlich, dass Maskulisten die Abschaffung des Staatsfeminismus und jeglicher Geschlechterpolitik fordern.

Dies alles erfolgt natürlich getreu der Maxime von Theunerts Verein:

"Wir verweigern uns dabei dem einfacheren Weg, uns als «Emanzipationsverlierer» zu gebärden und die (durchaus bestehenden) Diskriminierungen von Männern ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen." (hier; von Männer.ch)

Sogar Walter Hollstein hat festgestellt, das Theunerts Verein alles andere als Männerrechte im Kopf hat:

"Jedenfalls hat sich die schweizerische Gleichstellungspolitik um keinen Millimeter bewegt; trotz demokratischem Etikett macht sie einseitig Frauenpolitik; sie braucht das Feindbild Mann, um ihre Ressourcen zu legitimieren. Die traditionelle Männerbewegung – wie sie etwa «männer.ch» vertritt – traut sich nicht einmal, auf die Probleme des eigenen Geschlechts aufmerksam zu machen. Beliebter ist, sich für Frauenquoten in Verwaltungsräten einzusetzen, obwohl das beileibe kein Männerthema ist. Auf der Strecke bleiben Diskriminierungen von Männern beim Zwang zum Militärdienst, bei der Alters- und Gesundheitsversorgung, die steigende Arbeitslosigkeit, die inzwischen signifikant höher ist als die der Frauen, die frühere Sterblichkeit, die höhere Suizidrate und Ungerechtigkeiten beim Scheidungs- und Sorgerecht. Das Debakel der Buben ist seit Langem absehbar, ohne dass es von «männer.ch» angesprochen wird: die wachsende Bildungsmisere, die dramatische Abbruchrate in der Ausbildung, die neunmal höhere Suizidanfälligkeit, die zunehmende Orientierungslosigkeit, wie sie sich zum Beispiel in Vandalenakten, Autoraserei oder Gewalt äussert." (Quelle)

Es ist richtig, dass man dieses fehlende Engagement anprangert. Aber je mehr man über Theunert nachdenkt, desto wahrscheinlicher könnte es sein, dass auch dies hier nur ein weiterer Trick ist, um an die Schalthebel der Macht zu kommen. Doch sogar wenn sich in Theunert irgendwo ein Männerrechtler versteckt, der nur auf den richtigen Moment wartet, sollte man sich angesichts des stramm ideologischen Umfelds des Staatsfeminismus nicht allzu viel versprechen.

Warum Hoffmann versagt und Theunert Erfolg hat

Genauso wie Theunert hier in der Schweiz verfolgt Hoffmann in Deutschland das gleiche Ziel - beide wollen Teil der vom jeweiligen Staatsfeminismus dominierten Geschlechterpolitik werden - allerdings läuft dies momentan für Hoffmann alles andere als rosig. Doch während Theunert noch bescheiden nur seinen Verein in den Staatsfeminismus einbinden will, möchte Hoffmann die gesamte Männerrechtsbewegung in die staatliche Obrigkeit reinochestrieren:

"Sobald die Männerrechtsbewegung Teil der Geschlechterpolitik in Deutschland geworden ist, dürfte Gesterkamp feststellen, dass er seinen "cordon sanitaire" lediglich um sich selbst gezogen hat und jetzt darin festsitzt wie in einem verschütteten Bunker."

Es dürfte diese Aufgeblähtheit des eigenen Selbst sein, welche Hoffmann steigendes Misstrauen innerhalb der eigenen Reihen einbringt. Wenn er Agens e.V. in diese Richtung steuern will, dann ist das sein Recht, dass dies jedoch andere Aktivisten der Männerrechtsbewegung anders sehen und nichts damit zu tun haben wollen, kann er dann natürlich nicht einfach akzeptieren.

Denn wenn die Männerrechtsbewegung in den Staatsfeminismus eingegliedert werden soll, dann muss notwendigerweise alles, was nicht passt abgestutzt und weggerupft werden. Unter diesem Licht wird auch deutlich, weshalb sich Hoffmann in letzter Zeit so viel Mühe gibt, sich und seine Jünger als die einzig wahre Männerrechtsbewegung zu porträtieren, während auf alles, was nicht in diese Staatsfeminismus konforme Vorstellung passt, rumgehackt wird - sei es auf Anonyme, auf unerwünschte Andersdenkende oder unliebsame Foren. Manndat ist da auch nicht besser, wie man an einer inoffiziellen Stellungsnahme Eugens zu dem Thema sieht. Generell findet man bei Hoffmann ein stark ausgeprägtes Bedürfnis, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie zu denken, zu reden und zu meinen haben - als liessen sich Leute, die gerade mühsam die feministischen Denkverbote abgeschüttelt und widerlegt haben, freiwillig wieder in die Fesseln ideologischer Sprach- und Denkverbote legen.

Im Gegensatz zu Hoffmann, der sich einerseits so dermassen penetrant linksideologisch korrekt positioniert, dass ihm Pudel wie Kemper und Feministen des Bundesforums sogar schon wieder misstrauen und andererseits sich in alle Richtungen innerhalb und ausserhalb der Männerrechtsbewegung isoliert, stellt sich Theunert wesentlich und um Längen geschickter und cleverer an.

Zum einen biedert sich Theunert zwar auch ideologisch an den Staatsfeminismus an, doch er hält sich dennoch in alle Richtungen die Türen offen, indem er zum Beispiel sich regelmässig mit den Antifeministen trifft (was von Theunert ausging!) und sogar bei ihnen auftritt, aber auch dem Staatsfeminismus gegenüber ein offenes Ohr zeigt. Seine Devise scheint zu sein, dass er prinzipiell bereit ist, allen Akteuren der Geschlechterpolitik, vom Antifeminist bis hin zur strammen Feministin, zuzuhören und anschliessend ihre Anliegen zu prüfen (wenn auch vor allem für seinen eigenen Nutzen) - so kann sich Theunert in der Öffentlichkeit als konzilianter und dialogbereiter Brückenbauer porträtieren, was beim Volk, das sich nicht für die Feinheiten der antifeministischen oder feministischen Weltbilder interessiert, immer gut ankommt.

Diese Theunert'sche Dialogbereitschaft in allen Richtungen wirkt wesentlich seriöser und vernünftiger als die Hoffmann'sche Strategie der verbrannten Erde, welche nur die Bewegung weiter spaltet und Missgunst und Zwietracht sät. Und offensichtlich hat Theunerts Bereitschaft, mit Antifeministen zu reden, seine Aufnahme im schweizerischen Staatsfeminismus nicht aufgehalten - im Gegenteil!

Über die Erfolgsstory Theunerts sollten Hoffmann und Eugen einmal nachdenken, bevor sie sich das nächste Mal von allen distanzieren und jeden, der nicht in ihr Verständnis der Männerrechtsbewegung passt, schikanieren, in der Hoffnung, vom deutschen Staatsfeminismus erhört zu werden. 

Der fatale Teufelskreis

Es ist naheliegend, warum ein Männerrechtler im Staatsfeminismus so gut wie gar keine echten Männerprobleme lösen können wird, denn sobald man den Graben zwischen „radikalen“ und „konstruktiven“ Männeraktivisten  auftut, um sich beim Staatsfeminismus einzuschleimen, setzt man nämlich einen unaufhaltbaren Mechanismus in Bewegung. 

Denn "Radikale" und "Konstruktive" besitzen aufgrund der gleichen Thematik zwangsläufig ähnliche Forderungen in gewissen Bereichen – und so lange dies so ist, werden die angehimmelten, feministischen Herrinnen immer einen Grund haben, weshalb sie auf die Bitten der „Konstruktiven“ nicht eingehen wollen oder können, denn sie hätten nach wie vor noch „zu viel“ mit den „Radikalen“ gemeinsam. 

In dieser Klemme kann ein „Konstruktiver“ nur zwischen zwei Wegen wählen – entweder er distanziert sich immer weiter von den „Radikalen“ und verwässert damit notgedrungen seine Forderungen und seine Position immer weiter in die feministische Konformität und somit in die männerrechtlerische Bedeutungslosigkeit hinein (diese Entwicklung ist klar bei VAFK und Männer.ch zu beobachten). Oder er steht zu seinen Forderungen und läuft Gefahr, aufgrund nach wie vor bestehender Gemeinsamkeiten mit dem Staatsfeminismus ablehnenden Teil der Bewegung als „Radikaler“ gebrandmarkt und von den potenziellen Arbeitgeberinnen ausgeschlossen zu werden (dieses Damoklesschwert schwebt momentan über Hoffmanns Haupt). 

Diese Gemeinsamkeiten können dabei trivialster Natur sein – denn wenn eine totalitäre Ideologie mit breiter Machtbasis wie der Staatsfeminismus nach Vorwänden sucht, um unbequeme Forderungen und Personen auszuschliessen und abzuwehren, ist sie nicht allzu wählerisch. Das Endresultat dieses fatalen Teufelskreises erblickt man im Bundesforum für Männer, welches so gut wie nichts für uns Männer erreicht, während er das mittlere Stadium derselben in Theunerts genderistischen Ideologietreue und das Anfangsstadium in Hoffmanns und Eugens Tiraden gegen unkonforme Elemente der Bewegung erblickt. 

Gerade Theunert konnte sich diesem Verdacht des Radikalismus effektiv entziehen, weil er einerseits ein notorischer Genderist ist, der Männerrechte ausklammert, dem Feminismus nach den Mund redet und somit in den Augen des Staatsfeminismus wesentlich weniger bedrohlich erscheint, als Hoffmanns aufgesetzt wirkenden und sogar für einen Pudel wie Kemper leicht durchschaubaren Distanzierungsversuche. 

Doch Hoffmann bewegt sich momentan immer mehr in Richtung Theunert, weil er wohl instinktiv spürt, dass er sonst sein begehrtes Plätzchen in der vom Staatsfeminismus dominierten Geschlechterpolitik Deutschlands vergessen kann. So behauptet er, dass Genderismus positive Effekte für Männer haben könne und seine Agens e.V. lehnt den Kampf für Männerrechte ab. Und mittlerweile assoziiert sich Hoffmann sogar mit einem Aktivisten, der indirekt zugibt, dass er an das feministische Phantasiekonstrukt namens "Patriarchat" glaubt. Hoffmann sind jedoch in dieser Hinsicht enge Grenzen gesetzt, wenn er sich nicht selber widersprechen und somit unglaubwürdig machen will - er kann somit bei weitem nicht ideologisch so beweglich wie Theunert werden.

Denn Fakt ist, dass sein Werk "Sind Frauen bessere Menschen?", in dem Hoffmann haarklein feministische Lügen widerlegt und schonungslos Männerrechte einfordert, wesentlich irritierender für einen über die weibliche Privilegien wachenden Staatsfeminismus sein muss, als irgendwelche bösen, rechten Gespenster im Netz. Da wird ihm noch so viel Distanzieren nichts einbringen - denn jede Feministin kann in diesem Werk nachlesen, wie Hoffmann wirklich tickt, so dass Hoffmann wohl beim Anschmiegen an den Staatsfeminismus schlussendlich über sich beziehungsweise sein eigenes Werk stolpern wird.

Konklusion

Theunert versteht es, die Klaviatur der Macht zu spielen. Indem er einerseits einen wirksamen Kontrast zwischen dem bösen antifeministischen Sturm und dem weniger schlimmeren Übel in Form seiner eigenen Person aufbaute und andererseits dennoch den Kontakt zu allen Gruppierungen aufrecht erhielt, so dass schlussendlich er im Kontrast zu allen anderen dialogverweigernden Fraktionen auf beiden Seiten als das "konstruktive" Bindeglied der gesamten Geschlechterdebatte angesehen wird.

Dabei hat er massiv vom Auftauchen des organisierten Antifeminismus profitiert. Durch seine erstaunlichen Instinkte und mit dem "bösen Antifeminismus" als perfekte und öffentlichkeitswirksame Drohkulisse hat Theunert es geschafft, binnen kürzester Zeit als anfänglich unbekannter Männeraktivist sich bis in die ideologische Warte des Staatsfeminismus vorzuarbeiten - etwas, was Hoffmann von Agens e.V. und Eugen von Manndat e.V. trotz grösster Anstrengungen wohl für Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnte hinaus verwehrt bleiben wird.

Aber ob Theunert in dieser neuen Position tatsächlich eine Bereicherung für das männliche Geschlecht wird und auch konkrete Anliegen der Männerrechtsbewegung wird umsetzen können, wage ich aus den bereits beschriebenen Gründen dennoch sehr zu bezweifeln.

Doch wer weiss?

Bis vor Kurzem hat niemand auch nur daran gedacht, Leute, die sich offen mit Antifeministen in der Öffentlichkeit abgeben, auch nur in die Nähe eines staatlichen Ministeriums zu lassen, geschweige denn dort einen separaten Posten für so einen zu kreieren. Es könnte also durchaus sein, dass Theunert seine Instinkte auch in einem Bundesbetrieb einzusetzen weiss, um nicht nur Feminismus konforme Anliegen umzusetzen, sondern vielleicht auch einzelne, echte Fortschritte für das männliche Geschlecht zu erzielen. Das wird jedoch nichts daran ändern, dass die staatliche Vormachtstellung des Feminismus an sich nach wie vor das grösste Hindernis auf dem Weg zur wahren Gleichberechtigung ist und somit komplett abgeschafft werden muss - sogar so ein umtriebiger und geschickter Einfädeler wie Theunert macht daran keinen Unterschied.

Man darf aber dennoch gespannt sein, was Theunert im schweizerischen Staatsfeminismus so alles anstellen wird. Er kann sich sicher sein, dass er von allen Seiten, insbesondere auch von den deutschen "gleichstellungsorientierten" Vereinen wie Agens e.V. und Manndat e.V., aber auch von Maskulisten und Antifeministen genauestens beäugt werden wird - aber so wie man Theunert kennt, wird ihm das nicht viel ausmachen - im Gegenteil.


Theunert: Marionette oder gewiefter Stratege?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Ein Dialog über den Weg der MRB

Auf dem Blog "zum-mannsein-geboren" unter dem Artikel "Gemeinsamkeiten fern der Orientierung" wurde zunächst über Homosexuelle in der MRB diskutiert. Anschliessend ergab sich zwischen mir und Christian ein Dialog über das Wesen und die Ausrichtung der MRB gegenüber Frauen, dem Feminismus und der Gesellschaft im Allgemeinen.

Da mein letzter Kommentar zu lang wurde, habe ich mich dazu entschlossen, diesen hier hinein zu stellen.

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Christian - Alles Evolution sagt:

Meiner Meinung nach muß insgesamt mehr Sachlichkeit in die Debatte zurückkehren, das Feindbilddenken gegen Frauen muß vermieden werden und nach einer Lösung,die für beide Geschlechter, heterosexuelle und Homosexuelle, passt gesucht werden. Männerrechtler müssen sachliche Gesprächspartner sein, die man in Talkshows einladen kann. Sonst kann man nicht in der Gesellschaft ankommen.

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Manifold sagt:

Waren die männerhassenden Feministinnen sachlich und kompromissbereit, als man sie in Talkshows eingeladen hat?

Man sehe sich dazu lediglich mal dieses und andere Video mit der Alice Schwarzer, dem „Sturmgeschütz des Feminismus“, an:



Merke: Man wird nicht in Talkshows eingeladen, weil man „sachlich“ und „kompromissbereit“ ist, sondern weil man a) interessant, b) einflussreich ist und/oder c) einflussreiche Freunde hat. Und a), b) und c) werden wir nicht erreichen, so lange der Feminismus als Ideologie im Staat, in den Hochschulen, in den Medien und in den NGOs und Lobbygruppen präsent ist.

So lange der Feminismus als Ideologie an der Macht ist, werden auch die gemässigsten, sachlichsten und kompromissbereitesten Männeraktivisten nicht ausreichend positive (!) Medienpräsenz erhalten. Daran werden auch einzelne Auftritte von Bruno Köhler und Co. kaum etwas ändern – aus den eben beschriebenen Gründen.

Und komme mir bitte nicht mit „gemässigten Feministinnen“, die gesprächsbereit sind und auf Männeranliegen eingehen – man hat im Fall von Goslar klar gesehen, was mit gemässigten Feministinnen passiert und warum sie keinen Einfluss haben und somit bedeutungslos im feministischen Machtapparat sind.

Kompromissbereitschaft gegenüber einer totalitären Ideologie bringt genau gar nichts – siehe dazu auch das Bundesforum für Männer, welches systematisch „sachliche“ und „gemässigte“ Männervereine wie Agens e.V. und Manndat e.V. ausschliesst und von der Macht abschirmt.

Der einzig gangbare Weg ist einerseits die Mobilisierung der Männer im Internet durch die Verbreitung von den Feminismus belastenden Fakten und das Organisieren der Männer im richtigen Leben in antifeministischen Vereinen, die auf die Politik Druck ausüben. Und andererseits die systematische Verdrängung der sich an der Macht befindenden feministischen Ideologie.

Alles andere ist – diplomatisch ausgedrückt – naiv und ignorant.

Maskulistische Grüsse,
Manifold

Die Söhne von Perseus

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Zu diesem letzten Post von mir möchte ich noch hinzufügen, dass ich nicht Sachlichkeit als solche in Frage stelle (die ist unabdingbar, wenn es darum geht, Männer zu überzeugen), sondern dass ich lediglich darauf hinweisen wollte, dass Sachlichkeit keine Bedingung für einen Talkshow-Auftritt ist. Ich habe gemerkt, dass mein Post diesbezüglich falsch verstanden wurde.

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Christian - Alles Evolution sagt:

@Manifold

Ich spreche auch gar nicht von Kompromissbereitschaft gegenüber dem theoretischen Feminismus.
Natürlich kann man hier hart in der Sache argumentieren – aber meiner Meinung nach wird man die Drohungen und Beleidigungen besser rausnehmen. Man kann auch hart in der Sache argumentieren, wenn man diese weglässt.

Meiner Meinung nach gelten hier verschiedene Geschlechterdynamiken, die Feminismus und Maskulismus in ihren Mitteln betreffen. Der Feminismus kann eher wild auftreten und sich daraus berufen, dass andere Männer Frauen gegen andere Männer „Das Patriarchat“ verteidigen sollen. Weil Schutz von Frauen ein biologisches Programm ist, mit dem Männer sich gerne profilieren.
Umgekehrt gilt das nicht. Wer sich zu wild aufspielt, zu sehr auf wilden Mann macht, der spielt dem Feminismus eher in die Hände, weil man dann eben genau diese Schutzreflexe noch besser mobilisieren kann.
Die Versuche der Abwertung sieht man ja wunderbar bei Rosenbrock, der genau einem solchen Feinbild – Männerrechtler sind gegen Frauen – zuarbeitet und das ganze noch mit Rechtsradikalismus und Homophobie würzt.
Männerrechtler zum Feind von Frauen zu machen bedeutet sie unattraktiv zu machen bedeutet, dass Männer dieser Gruppe nicht angehören wollen und allenfalls insgeheim das gleiche denken, sich aber dennoch abgrenzen müssen.

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Manifold sagt:

Kompromissbereitschaft gegenüber dem Feminismus als Ganzes (!) ergibt sich zwangsläufig, wenn man mit Feministinnen in den Dialog versucht zu treten, denn der praktische und der theoretische Feminismus ist in Wahrheit ein- und derselbe. Gender Mainstreaming und Frauenförderung in der Praxis beruft sich auf Butler, Fausto-Sterling und Beauvoir - dem "theoretischen Feminismus". Alle Frauenfördermassnahmen durch den Staat und in der Wirtschaft werden durch einen "gender-sensiblen" Blick gerechtfertigt.

Von dem her magst du Kompromissbereitschaft nicht angesprochen haben - doch diese schwingt bei gemässigten Männeraktivisten immer mit, siehe dazu auch männer.ch und Co., für welche der Kampf um Männerrechte „nicht wichtig“ ist. Was ist der Sinn eines Vereins von "Männerrechtlern", wenn diese den eigentlichen Grund ihrer Existenz als Interessensgruppe aufgrund einer zwanghaften Dialogbereitschaft mit dem Feminismus nicht ernst nehmen?

Doch wie bereits ausgeführt, kann es keine Kompromisse mit einer totalitären Ideologie geben, welche uns Männer nicht als gleichwertige Menschen wahrnimmt.

Und was die von dir angesprochenen Drohungen und Beleidigungen (oder auch: "Schaum vor dem Mund") betrifft - es ist mein Recht als Mann und meine Pflicht als Maskulist mich gegen drohende und beleidigende Feministinnen zu wehren. Wir Männer haben uns diesbezüglich viel zu lange, viel zu viel gefallen lassen. Ein Masochist mag dies natürlich anders sehen - ein aufrecht gehender Mann, dem seine Würde etwas bedeutet, jedoch nicht. Nur ein Tor, der sich von der Gesellschaft und von Frauen und ihren abstrusen Männlichkeitsbildern zu einem schweigenden Maulesel degradieren lässt, wehrt sich nicht gegen feministische und weibliche Angriffe auf seine Person.

Was deine biologischen Geschlechterdynamiken betrifft, so spricht ja schon die pure, weltweite und wachsende Präsenz der Männerrechtsbewegung gegen deine stark vereinfachten Ausführungen über die Geschlechter. Ist es nicht gerade ein wesentliches Merkmal von Menschlichkeit, über seine eigenen, animalischen Instinkte unter anderem auch in Bezug auf das andere Geschlecht hinauszuwachsen? Wenn dies nicht möglich wäre, wie du andeutest, dann dürfte und müsste es die Männerrechtsbewegung ja gar nicht geben - doch das Gegenteil ist der Fall.

Menschen wie Rosenbrock können die MRB als "klein", "unbedeutend" und "randständig" taxieren, weil sie sich einerseits nicht bewusst sind, dass es sich um ein globales Phänomen handelt und weil die meisten Medien aufgrund des linken, profeministischen Zeitgeistes alles, was ihren Götzen in Frage stellen könnte, in ein schlechtes, marginalisierendes Licht zu stellen versuchen - da wird man zwangsläufig als "Spinner" taxiert, genauso wie Agens e.V. als "Sekte" gebrandmarkt wurde - unabhängig davon wie sachlich oder gemässigt man auftritt.

Die Angst vor dem Label "Frauenfeind" ist bezeichnend. Der Antifeminismus attackiert primär die feministische Ideologie, nicht Frauen. Feminismus existiert unabhängig von Frauen und benutzt diese lediglich als menschliche Schutzschilde, so dass die Bekämpfung des Feminismus nicht automatisch einen zu einem Frauenfeind macht. Wer dies dennoch denkt, der immunisiert grosse Teile des Feminismus automatisch gegenüber Kritik und trägt zu dessen Weiterleben in heutiger Form bei.

Es ist nun mal Fakt, dass viele Frauen heutzutage massiv vom Feminismus profitieren und ihn deshalb mit allen Mitteln in Schutz nehmen, so dass Kritik auch an Frauen möglich sein muss. Umfassende Kritik an Frauen zwanghaft abwürgen zu wollen (mit einer paranoiden Angst vor dem Label „Frauenfeind“, am besten noch mit Antifeminismus gleichgesetzt), heisst, dass man Frauen nicht als gleichwertige, kritikfähige Menschen anerkennt, was ich persönlich wesentlich schwerwiegender finde, als die Kritik selber.

Frauen SOLLEN und MÜSSEN kritisiert werden dürfen, genauso wie Männer. Sie diesbezüglich in Schutz zu nehmen und ihnen somit einen Teil ihrer Menschlichkeit abzusprechen, ist frauenfeindlich.

Kritik an Frauen und dem Feminismus schreckt nur jene Frauen ab, die ums Verrecken an ihren überbordenden und unverdienten Privilegien (Frauenquote, Frauenförderung, etc. …) festhalten wollen und somit den männerfeindlichen Feminismus in seiner heutigen Gestalt bewahren möchten. Solche Leute wirst du niemals von wahrer Gleichberechtigung und Männerrechten überzeugen können, denn um diese beiden Ziele zu erreichen, musst du dich in gewissen Bereichen zwangsläufig gegen Interessen von vielen Frauen engagieren. Vaterschaftstests und Frauenquoten sind da nur die offensichtlichsten Beispiele. Es ist deshalb unsinnig, die MRB aus falscher Rücksicht auf Frauen auf deren Befindlichkeiten und Wünsche auszurichten – denn es käme dem Todesurteil der MRB und somit den Forderungen zahlloser Männer gleich.

Wer da Frauen zwanghaft in Schutz nimmt und Kritik an ihnen in irgendeiner Form abwürgt, weil er Angst hat, als "Frauenfeind" deklariert zu werden, der beeinträchtigt lediglich den Kampf für wahre Gleichberechtigung und somit für Männerrechte - weisse Ritter haben noch nie etwas für ihr eigenes Geschlecht erreicht oder getan, lediglich für die Gesellschaft, für Frauen und vor allem für sich selber.

Doch aus der Falle dieser entmenschlichenden Nützlichkeitsfixierung zu Gunsten von Gesellschaft und Frauen müssen wir Männer ausbrechen, wenn wir uns wirklich emanzipieren wollen.

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Sonntag, 26. Juni 2011

Kurzbericht zum 2. internationalen Antifeminismustreffen

Erneut haben wir uns allen Drohungen und Anfeindungen zum Trotz aus allen Ecken und Enden Europas zusammengefunden und die Position des Antifeminismus auf der Bühne der Öffentlichkeit Ausdruck verliehen. Dabei war der gesamte Anlass vom freudigen Wiedersehen zahlloser bekannter Gesichter geprägt, so dass dieser Anlass nicht nur dem Austausch von Expertenwissen und unterschiedlichen Ansichten dient, sondern mindestens auch dem regelmässigen Vorwand sich länderübegreifend wieder zusammen zu finden.

Es war erneut ein grosser Erfolg und dieses Mal blieben die Journalisten wesentlich länger als das letzte Mal. Sogar ich wurde von einer jungen Journalistin in der Mittagspause angesprochen, welche mich mit einem halb entsetzten Blick fragte, was ich denn als junger Mann hier zu suchen hätte. Ich erzählte ihr, dass ich Maskulist sei und deshalb sei meine Präsenz nur logisch. Ihr entleerter Blick veranlasste mich anschliessend mehr über den Maskulismus zu erzählen und wie der Feminismus uns in Rollenkorsette zwingen möchte, was sie zu bestreiten versuchte.

Leider musste ich das Gespräch abbrechen, da die Vorträge wieder anfingen. 

Freudiges Wiedersehen

Nicht nur traf ich Christian wieder, welcher mehrere Artikel für Spearhead geschrieben hat und ein regelmässiger Leser meines Blogs ist, sondern auch Max, Nihilator, Krankenschwester, Holger, Savvakis und mehrere andere Freunde aus Deutschland. Selbstverständlich waren auch alle üblichen Verdächtigen der schweizerischen Sektion dabei, so dass ich nach längerer, studiumsbedingter Abwesenheit mich endlich auch wieder mit ajk, manhood, Kuhn, Hans-Ueli, Bruno, Sarina, Alfredo und weiteren Vorstandsmitgliedern der IGAF austauschen konnte. Auch waren Spanier und Italiener der südeuropäischen Männerorganisationen anwesend und einer von ihnen hielt eine Begrüssungsrede.

Es versteht sich von selbst, dass für das freudige Wiedersehen die meiste Zeit neben den Referaten drauf ging. Aber ich lernte auch zahllose neue Persönlichkeiten kennen. Mit einem Israeli zum Beispiel hatte ich eine sehr interessante Diskussion über den Nahostkonflikt und über eine Gruppe von orthodoxen Juden, welche an die Reinkarnation von menschlichen Seelen in Tieren glauben, was uns beide erschütterte.

Leider mussten viele bekannte Gesichter wegen zum Teil langen Anfahrtswegen wieder verfrüht aufbrechen, aber es gibt ja Gott sei Dank bald ein drittes, internationales Antifeminismustreffen.

Linksfaschistische Störaktionen

Gestört wurde der Anlass mehrmals, als etwa acht schwarz vermummte Gestalten vor dem Eingang Randale machten und von den Sicherheitskräften zurechtgewiesen wurden. Viele Vorstandsmitglieder der IGAF und die Sicherheitskräfte hatten bereits die ganze Nacht im Hotel verbracht, um Sprayereien und Vandalismus von Seiten rotfeministischer Kräfe zu unterbinden.

Auch wurde gestern das WC des Hotels verschmiert, weil sich einer der Autonomen in der Nacht zuvor in eben jenem Hotel einquartiert und ein Zimmer gemietet hatte. Mein Vorschlag, dass man zu mehreren doch mal den Typen auf seinem Zimmer einkesseln und zur Rede stellen sollte, wurde leider nicht erhört.

Das hätte definitiv eine interessante Konfrontation gegeben.

Rededuell zwischen Pudel und Maskulist

Dafür gab es eine amüsante Konfrontation anderer Art. Einer der Referenten namens Markus Theunert von männer.ch hat bei Manhood nachgefragt, wer von den Anwesenden denn der Betreiber des Blogs "Die Söhne von Perseus" sei, auf dem seine Organisation und er selber immer wieder in die Kritik geraten waren und von dem er sogar in einem NZZ am Sonntag-Artikel ein gegen Linksfaschisten gerichtetes Zitat gebracht hatte. Urs wies auf seiner Anfrage hin auf einen gross gewachsenen, braunhaarigen Mann hin, welcher mit einem schwarzen T-Shirt mit dem Schriftzug 'Maskulist' drauf rumlief. Wir hatten bereits einige vielsagende Blicke ausgetauscht, als Markus noch nicht wusste, wer ich wirklich war.

Jedenfalls kam Pudel Theunert dann nach dem Abendessen auf mich zu und sprach mich an. Zunächst fragte er mich ob ich wirklich dieser Manifold von "Die Söhne von Perseus" sei. Ich bestätigte und fragte ob er gekommen war um sich zu beschweren. Mit einem etwas verunsicherten Lachen wiegelte er ab und begann so dann eine widersprüchliche Aussage indem er meinen Blog einerseits als polemisch und andererseits auch als differenziert und tiefgehend bezeichnete. Darauf reagierte ich nur kurz angebunden, so dass er nach einer Kunstpause mit intensivem Blickkontakt darauf einging, ob ich nach der Erwähnung und Zitierung meines Blogs in der NZZ am Sonntag mehr Visits hier gehabt hätte und wieviel Traffic ich normalerweise mit meinem Blog erzielen würde. Er meinte dann, dass diese Besucherhäufigkeit höher sei als jene der offiziellen Webpräsenz der schweizerischen Gesundheitsbehörde BAG, bei der er arbeiten würde.

Ich begann nun den NZZ am Sonntag-Artikel von ihm zu besprechen und legte ihm dar, dass die darin erfolgte Darstellung des Antifeminismus als eine Ideologie mit totalitären Zügen und die Gleichsetzung des Antifeminismus mit dem Feminismus wohl der Gipfel der Polemik und Unsachlichkeit sei, im Angesicht einer vierzigjährigen Feminismusgeschichte, welche unter anderem eine Valerie Solanas hervorgebracht hatte. Dies entlockte ihm lediglich ein entlarvendes, ertapptes Lachen und ein beschämter Blick, so dass er nicht weiter darauf einging, weil er genau wusste, dass er sich mit seinem Polemikvorwurf ins eigene Fettnäpfchen gesetzt hatte. Mittlerweile hatten sich rund ein halbes Dutzend Antifeministen um uns versammelt und das Gespräch näherte sich den fundamentalen Diskrepanzen zwischen unseren beiden Weltanschauungen - der Positionierung zur Geschlechterpolitik.

Er begann damit, dass eine eigenständige "Männer-/Väter-/Bubenarbeit" dringend nötig sei, weil es den Männern schlecht ginge und da Männer in die Ernährerrolle "gezwungen" werden würden. Nur durch eine Kompromisshaltung und durch Mitarbeit im Staatsfeminismus sei dies längerfristig zu erreichen und eine Anti-Haltung sei lediglich destruktiv und bringe nichts. Als erstrebenswertes Ziel und grosssen Erfolg stellte der Pudel die Erhöhung des Männeranteils in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen von einer Person auf drei dar.

Ich führte vor den Augen von mittlerweile einem Dutzend Zuhörern aus, dass es den Männern primär durch das Wirken des institutionalisierten Feminismus schlecht ginge und dass das darüber hinaus gehende Leid gefälligst der Arbeit von spezialisierteren, fachkundigeren Behörden, die sich um die Gesundheit und Bildung kümmern, zu überlassen sei. Ausserdem müsse doch auch er sehen können, dass er und seine Organisation mit einem oberflächlichen Mitspracherecht im Staatsfeminismus lediglich zur Ruhigstellung gezwungen werden würden, was Theunert nicht bestritt.

Auch musste ich ihn regelrecht belehren, dass die Geschlechtszugehörigkeit im Staatsfeminismus überhaupt nichts über die Einstellung einer Person in Sachen Männerrechte sagt, so dass auch eine hundertprozentige Besetzung jener Kommission mit Männern eine reine, feministische Politik hervorbringen könne. Dem widersprach er nicht, dennoch sei diese Erhöhung doch ein toller Erfolg für eine Männerpolitik. Ich wurde deutlicher und sagte ihm klipp und klar, dass die Feministinnen einfach ein paar profeministische Lila Pudel als Legitimitätsfassade ins Boot holen würden, um die Quote zu erfüllen - an der gefahrenen Politik würde sich nichts ändern.

Zusätzlich fragte ich ihn, durch welche handfesten Gesetze Männer denn in die Ernährerrolle gezwungen werden würden - wer sich aus eigenem, freiem Willen heraus gewissen Vorstellungen innerhalb der Gesellschaft fügt, muss als eigenständige Person auch mit den Konsequenzen leben können. Eine Männerpolitik welche solche "Zwänge aufbrechen" soll, sei somit gar nicht nötig, weil es sich dabei gerade nicht um richtige Zwänge, sondern vielmehr um unverbindliche Ideale handelt. Man sah regelrecht die glühende Abneigung in seinem Gesicht heraufspringen, als er sich vehement weigerte, diese simple Tatsache zu akzeptieren.

Als wir auf mehr Teilzeitarbeit für Männer zu sprechen kamen, schaltete sich Bernhard Lassahn in das Gespräch ein und sprach über das Konzept der Hypergamie innerhalb der weiblichen Sexualität, welches dazu führt, dass Frauen Männer auswählen würden, die mehr verdienen als sie selber. Somit werde die Ernährerrolle und die Rollenverteilung durch sexuelle Präferenzen der Frauen begründet und verstärkt. Theunert wollte dies partout nicht akzeptieren und deklarierte dieses weit verbreitete Phänomen als "sozial konstruiert".

Entlarvenderweise ist er felsenfest von der Existenz nicht beweisbarer, handfester Rollenzwänge für Männer überzeugt, obwohl diese wohl viel eher dem Verdacht der sozialen Konstruiertheit unterliegen sollten, als die überall bekannten Eigenheiten des Balzverhaltens der Frauen. Auch bezeichnete Theunert das Volk als "nicht existierend" und als "abstrakte Grösse". Hiermit wird deutlich, dass sich Theunert eines selektiven Relativismus bedient, wie wir ihn schon bei den Vertretern des Genderismus beobachtet haben, und er somit selber auch ein verkappter Genderist ist.

Nun übernahmen Max und Nihilator das Gespräch und ich zog mich etwas zurück, nachdem bereits der halbe Saal gebannt zugeschaut hatte, wie Theunert immer unsicherer von einem Fuss auf den anderen wippte, sich nach hinten lehnte und im Verlaufe des Gesprächs mit diesem Maskulisten immer ruhiger wurde. Später würde Savvakis ihn für seinen Mut achten hier vor uns zu erscheinen, sich jedoch über seine profeministische Sturheit wundern.

Feierabend

Wir liessen den Abend nun noch gemütlich ausklingen, diskutierten dabei den Feminismus im historisch-kulturellen Kontext der letzten 200 Jahre und besprachen einige Ideen, die wir in naher Zukunft umsetzen wollten. Anschliessend bin ich in tiefster Nacht um zwei Uhr mit meinem Motorrad aus Winterthur heimgekehrt und fiel erschöpft ins Bett.

Samstag, 14. Mai 2011

SKANDAL! Präsident der IGAF auf offener Strasse angeschossen!

Letzten Mittwoch in tiefster Nacht begab sich Urs Bleiker, der Präsident des Vereins Antifeminismus nach einer erholsamen Beizentour in seinem Wohnort Pfäffikon zu Fuss zurück nach Hause, als unbekannte Täter mit einer Waffe aus einem vorbeifahrenden Auto zwei Mal auf ihn schossen. Während das erste Geschoss daneben ging, traf das zweite Projektil Urs direkt im Gesicht an der rechten Wange. Ihm stockte der Atem und ein Schlag wie von einem Hammer durchdrang seinen Schädel.

Ein paar Zentimeter höher und Urs hätte sein rechtes Auge verloren!

Nach gelungener Tat brausten die erbarmungslosen Attentäter davon, während Urs unter Schock sein Gesicht abtastete. Die gesamte rechte Gesichtshälfte war verschmiert und erst Momente später realisierte er, dass ihn nicht ein Geschoss einer richtigen Feuerwaffe getroffen hatte, sondern die Farbkugel eines Paintball-Markierers. Schon der Knall des Mündungsfeuers hatte ihm Hinweise gegeben, dass es sich nicht um eine richtige Waffe handeln konnte. Dennoch tragen Paintball-Spieler nicht ohne Grund Masken.

Die Botschaft hier ist klar!

Im Vorfeld des zweiten internationalen Antifeminismustreffens am 25. Juni im Grossraum Zürich erhielten der Verein und die Vorstandsmitglieder erneut massivste Drohungen von rotfeministischen Gesinnungsterroristen. Schon beim ersten internationalen Antifeminismustreffen gingen intolerante, linke Elemente auf brutaler Art und Weise gegen die legitimen Interessen von Männern und gegen unbeteiligte Dritte vor. Während sie einerseits auf Solidarität für eine entfernte dritte Welt pochen, bekämpften sie ihre eigenen Landsleute schon damals mit politischer Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und schonungsloser Gewalt. Auch in Deutschland wurden und werden Antifeministen mit roher Gewalt konfrontiert. So wurde zum Beispiel Esther Vilar von Feministen auf Frauen-WCs zusammen geschlagen und musste das Land verlassen.

Nichts unterstreicht die argumentative Wehrlosigkeit des heutigen Feminismus besser als sein beleidigter Griff an die Gurgel seiner Kritiker!

Bereits berichten die Medien über diese Schandtat und die Polizei wurde von Urs Bleiker informiert, ausserdem wird Urs heute von Telezüri am Tatort interviewt. Über die Identität und das Motiv der Täter kann man nur spekulieren. Doch ist es Zufall, dass gerade der in den Medien exponierte, überall im Land bekannte und von den Linken und Feministen gehasste Präsident des organisierten Antifeminismus mitten in der Nacht in seinem eigenen Wohnort in Abwesenheit von Zeugen regelrecht abgepasst wurde? Natürlich könnte es sich auch lediglich um Spinner handeln, doch den gewaltbereiten Linken, die mit Todesdrohungen gegen Personen des Antifeminismus um sich schmeissen, traut man es locker zu, dass sie einen Schritt weiter gehen und ihre Tiraden in die Tat umsetzen.

Schliesslich kämpfen sie für Toleranz und Solidarität - zu Gunsten ihrer Klientelgruppen, während der Rest gefälligst verrecken soll!

Sieht so Respekt für die Meinung Andersdenkender aus? Ist dies eine beleidigte Reaktion frustrierter linker Feministen auf den unaufhaltsamen Vormarsch eines rechten, antifeministischen Zeitgeistes? Oder war der exponierte, von Linksfaschos verhasste und mit Todesdrohungen eingedeckte Präsident des organisierten Antifeminismus lediglich das zufällige Opfer von irgendwelchen Spinnern? Man darf auch nicht vergessen, dass die Polizei Urs darüber in Kenntnis setzte, dass dies der erste und bisher einzige Fall im Kanton Schwyz war, in dem auf offener Strasse mit einem Paintball-Markierer auf jemanden geschossen wurde. Dies hört sich für mich gemeinsam mit den vorliegenden Drohungen mehr nach einem gezielten Schlag gegen den Antifeminismus an, als nach dem Werk einer Gruppe von gelangweilten Jugendlichen.

Egal - der Antifeminismus setzt seinen Vormarsch unvermindert fort!


Urs Bleiker - Opfer von bewaffneten Linksextremen?

Dienstag, 19. April 2011

Zweites internationales Antifeminismus-Treffen offiziell angekündigt!

Aufgrund des ernormen Erfolgs und des gewaltigen Echos werden wir wie versprochen im kommenden Sommer das zweite internationale Antifeminismustreffen am 25. Juni im Raum Zürich stattfinden lassen. Gemeinsam mit dem vor Kurzem gefeierten Jubiläum der IGAF Schweiz und der so eben stattgefundenen Gründung der IGAF Deutschland ist dies eine weitere gute Nachricht für den unaufhaltsam wachsenden Antifeminismus hier im Westen.

Erneut wird alles was in der Männerrechtsbewegung Rang und Namen hat zusammen kommen und sich über den Kampf für wahre Gleichberechtigung gegen die totalitäre Ideologie des Feminismus austauschen. Die Bedeutung und Anziehungskraft dieses Anlasses ist mittlerweile so gross, dass sogar reuige Gleichstellungsbeauftragte und hin und her gerissene Pudel teilnehmen.

Das detaillierte Programm findet man wie immer auf der Homepage des organisierten Antifeminismus.

Noch grösser und noch besser

Ich darf an dieser Stelle noch nicht viel verraten, doch ich kann euch versichern, dass wir das erste Treffen in seinen Dimensionen sprengen werden. Die angemietete Räumlichkeit wird viel grösser sein, um den erwarteten Massenandrang bewältigen zu können. Es werden mehr Referenten auftreten (acht statt sechs) und es wird mehr Zeit zur intensiven Diskussion der kontroverseren Vorträge zur Verfügung stehen. Und da wir vorallem aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland einen viel grösseren Andrang erwarten, wird es dieses Mal eine Simultanübersetzung geben.

Die Referenten selbst sind neben den üblichen Grössen der Bewegung wie der ehrenwerte Maskulist Savvakis oder der Alfredo E. Stüssi der schweizerischen Männerpartei jedoch auch wesentlich berühmter und berüchtigter als das letzte Mal - so wird zum Beispiel Professor Amendt über den abscheulichen Männerhass des Feminismus dozieren und die antigenderistische Schriftstellerin Gabriela Kuby wird uns über familienzerstörende Frauen erzählen. Beide Persönlichkeiten sind präsent im öffentlichen Leben Deutschlands und haben sich wiederholt kritisch gegenüber den Feministinnen geäussert, was dazu führte, dass diese wiederholt versuchten, Professor Amendt zusammen zu schlagen und dass er nun nur noch mit Bodyguard in der Öffentlichkeit auftritt.

Und selbstverständlich werde ich auch dieses Mal wieder versuchen, die Ereignisse und Entwicklungen rund um das zweite internationale Antifeminismustreffen auf diesem Blog zu schildern und ich werde wie beim letzten Mal eine detaillierte Beschreibung des Anlasses liefern, so dass auch abwesende Sympathisanten vom Treffen profitieren können.

Kontroverse Referenten

Für Zündstoff und Kontroversen werden Persönlichkeiten sorgen, die man auf dem ersten Blick nicht dem antifeministischen Lager und schon gar nicht den maskulistischen Legionen zuordnen würde.

So wird die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling den Standpunkt vertreten, dass Männer und Frauen gleichermassen in einer Gleichstellungspolitik berücksichtigt werden sollen. Wir Maskulisten hingegen lehnen jede Art von Geschlechterpolitik ab - auch eine allfällige "Männerpolitik", da solche Instrumente immer zu Gunsten einer bestimmten Ideologie missbraucht werden und der Staat in Sachen Geschlechtlichkeit von Männern und Frauen nichts verloren hat. Momentan findet gegen Frau Ebeling eine linksfeministisch orchestrierte, systematische Mobbing-Attacke statt, mit dem Ziel, sie von ihrem Posten zu vertreiben.

Doch auf wen ich mich schon jetzt besonders freue, ist Markus Theunert vom Verein maenner.ch, der schon früher durch seine profeministische und Antifeminismus-kritische Haltung negativ aufgefallen ist. So distanzierte sich die Leute von maenner.ch im Vorfeld des ersten internationalen Antifeminismustreffens von uns, nachdem sie vermutlich vom Staatsfeminismus unter Druck gesetzt worden waren und sie versuchen nachwievor, Teil des schweizerischen Staatsfeminismus zu werden. In der Vergangenheit ist maenner.ch mit männerumerzieherischen Positionen, dem Aufsagen feministischer Lügen und einer bewussten Gleichgültigkeit gegenüber Männerrechten ("Wir verweigern uns [...] die Diskriminierungen des Mannes ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen.") aufgefallen. Ihre Kollaboration mit dem Feminismus macht diesen Pudelverein in den Augen eines Maskulisten verdächtig.

Mir wurde von Informanten berichtet, dass innerhalb des Vereins maenner.ch und anderer Pudelvereine hitzig geführte Diskussionen über uns geführt werden. Viele Mitglieder würden mit uns sympathisieren und lehnten den profeministischen Kurs der Vereine maenner.ch und GeCoBi rund um Oliver Hunziker mehr und mehr ab. Sie würden eine engere Zusammenarbeit mit uns bevorzugen. Doch andererseits gibt es auch viele Mtiglieder, für die wir ein rotes Tuch sind und die eine weitere Distanzierung vom organisierten Antifeminismus fordern.

Es ist erstaunlich, wie die IGAF nach nicht einmal einem Jahr alle Männervereine in der Schweiz und im nahen Ausland in Atem hält und offenbar schon zu ersten Anzeichen von Spaltungserscheinungen in den profeministischen Männergruppen führt.

Linke Sturmtruppen - nützliche Idioten

Auch dieses Mal wird der Veranstaltungsort nicht vorher bekannt gegeben - die Teilnehmer werden sich also wieder auf eine Schnitzeljagd begeben müssen, bis sie zum wahren Austragungsort gelotst werden. Schliesslich haben schon das letzte Mal linksfaschistische, feminazistische Elemente versucht, den friedlichen Anlass mit ihrem soziopathischen Hass und einer 1. Mai-Gewalt, die typisch für linke Sturmtruppen ist, zu verhindern. Trotz intensiver Vorkehrungen kam es beim letzten Mal zu einem Leck (vermutlich bei den Journalisten), so dass über die Mittagszeit linksfeministische Gesinnungsterroristen auftauchten und den Anlass zu stören versuchten. Diese verkrümmelten sich jedoch schnell wieder, als sie auf ein paar enthusiastischere Teilnehmer des Treffens stiessen. 

Dieser rote Abschaum, welcher zu spät auf die Welt gekommen ist, um selber bei den braunen Sozialisten mitzumarschieren, wird uns allerdings auch dieses Mal nicht davon abhalten können die endgültige Befreiung des Westens vom Feminismus voranzutreiben. Denn eine rote SA, welche sich maskieren und friedliche Andersdenkende mit Gewalt bekämpfen muss, ist lediglich weiterer Zündstoff für den organisierten Antifeminismus, welcher uns mehr Aufmerksamkeit, mehr Mitglieder und mehr Gelder zufliessen lässt.

Es handelt sich also um unfreiwillige Pioniere eines maskulistisch-antifeministischen Zeitalters. Nützliche Idioten, welche nicht begreifen können, mit wem und mit was sie es hier zu tun haben - mit der unaufhaltsamen Entfaltung des zukünftigen Paradigmas im Geschlechterwesens des Westens. Mit der unweigerlichen Manifestation eines neuen, antifeministischen Zeitgeistes, welcher den Feminismus vernichtet, Gleichberechtigung ernst nimmt und umerzieherische Geschlechterpolitik ein für alle Mal begräbt.

Konklusion

Ihr seht also, dass es sich dieses Mal mehr den je lohnt, den Weg auf sich zu nehmen um im Juni nach Zürich zu pilgern, denn nicht nur wird dieses Treffen noch grösser und noch besser, sondern auch die Wahl der Referenten wird für interessante Diskussionen sorgen.

Ich persönlich freue mich schon jetzt darauf, mich mit unseren Sympathisanten persönlich auszutauschen und gemeinsam der Welt zu zeigen, dass die Männerrechtsbewegung und der organisierte Antifeminismus nicht einfach schnelllebige Internetphänomene sind, sondern eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, welche alle Schichten des Westens erfasst und zu mobiliseren vermag.

Dies ist also erneut eine einmalige Gelegenheit, unseren Aktivismus in die reale Welt auf die Bühne der Öffentlichkeit zu tragen, auf dass Freunde und Feinde gleichermassen zu begreifen beginnen, dass die Rettung vom grassierenden Feminismus und der wütenden Männerentwertung nahe ist.

Denn wenn Männer und Frauen so entschlossen und dezidiert eine Sache anpacken, wie wir es tun, liegt definitiv Revolution und Umbruch in der Luft.


Die Speerspitze des organisierten Antifeminismus

Mittwoch, 9. März 2011

SKANDAL! Blatt erfindet verleumderisches Interview mit René Kuhn!

Das Blatt "Hauptstadt" ist so dermassen irritiert vom wachsenden Antifeminismus, dass es nun schon zu erfundenen Interviews greifen muss, um die feministische Deutungshoheit doch noch irgendwie zu retten.

Der Inhalt ist dabei so voller niveaulosem Schwachsinn, dass sich jeder nüchterne Leser wohl nur noch an den Kopf langen wird - so dreist und billig wirkt der zusammengekleisterte Text, der nur mühsam den Hass und die Frustration der Feminazis zu verbergen mag. Dabei wirken die primitiven Phrasen so dermassen lächerlich und künstlich, dass man fast schon darüber lachen muss, wenn es sich nicht um eine handfeste und kriminelle Verleumdung handeln würde.

Aber lest selbst:

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Nirgends steht, dass dieses Interview fiktiv ist oder dass es sich lediglich um eine Parodie handeln würde.

Dieser Schund ist ein weiterer Beweis für die Verzweiflung und das totalitäre Denken des Feminismus, welcher sich sachliche Kritik und berechtigten Widerstand schlichtweg nicht gewohnt ist und darauf mit wütenden Hieben mit dem Vorschlagshammer reagiert. Man stelle sich vor, eine Zeitung würde sich so etwas mit Alice Schwarzer oder Ursula von der Leyen erlauben - die dummen Furien würden sofort an die Decke springen und zu fauchen beginnen, was sich die Welt eigentlich denke, sie so dermassen anzugehen.

Schlussendlich verhöhnt sich der Feminismus selbst, wenn er zu solchen peinlichen Mitteln greifen muss, um die kippende Stimmung in der Öffentlichkeit doch noch irgendwie für sich retten zu können. Offensichtlich geht es ihm nun nicht mehr um Inhalte oder ernsthafte Ideale, sondern lediglich um Machterhalt - um jeden Preis. 


Verzweifelter rotfeministischer Terror für den Machterhalt

Sonntag, 6. März 2011

Oliver Hunziker: "Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?"

Die männliche Antwort auf den Feminismus besteht aus einer Kakophonie von verschiedensten Reaktionen. Eine enorme Bandbreite von Ideen und Wegen wurde vorgeschlagen und unzählige Organisationen, Einzelakteure und Verbände sind im Verlauf dieses Prozesses in den letzten Dekaden entstanden.

Antifeministische und maskulistische Ansätze bilden dabei nur eine kleine Fraktion dieser unzähligen Reaktionen.

Tatsächlich gibt es Männerorganisationen schon seit Jahrzehnten - genauso lange wie es den Feminismus gegeben hat. Vielfach haben diese Organisationen enthusiastisch die Ideen und Forderungen des Erzfeindes in sich aufgesogen und wurden somit zu einem ehemals männlichen Wurmansatz am feministischen Ideologiekörper.

Interessanter sind da schon jene Organisationen, welche zwischen Männerrechten und Feminismus gefangen sind und deshalb mit sehr gemischten Gefühlen auf das antifeministische Evangelium reagieren.

Zwischen Profeminismus und Männerrechten

Andere Männerorganisationen glauben in ihrer Naivität, dass das von den Feministen missbrauchte Konzept der Gleichberechtigung für beide Geschlechter gleichermassen ernst gemeint sei und begannen sich auf ein teuflisches Spiel einzulassen. Wenn wir die feministische "Gleichberechtigung" nur lange genug unterstützen, dann werden die Feministen sicher auch irgendwann unsere Anliegen zu Gunsten der Männer zur Kenntnis nehmen, nicht wahr?

Was diese leichtgläubigen Organisationen nicht wussten, war, dass es dem Feminismus niemals um Frauenrechte ging - sondern um Frauenprivilegien. Es ging ihm niemals um wahre Gleichberechtigung, die für beide Geschlechter gilt, sonderm um einseitige Gleichstellung der Frauen auf Kosten der Männer. Vor diesem ideologischen Hintergrund haben die Anliegen der Männer keinen Platz, egal wie dringlich oder relevant diese für den Rest der Welt erscheinen mag.

(Es sei denn, die partielle Unterstützung der Männer würde einen erheblichen Vorteil für die Frauen bringen. Man denke da nur an das staatsfeministische Programm "Neue Wege für Jungs" in Deutschland, bei dem Jungen in jene perspektivenlosen Betätigungen wie Haushalt oder Krankenpflege hineingescheucht werden sollen, aus denen man junge Frauen mittels Girl's Day verweifelt herauszuholen versucht. Schliesslich ist ein Junge, der dadurch Krankenpfleger wird, ein männliches Hindernis weniger auf dem Weg zur staatlich verordneten Frauenermächtigung.)

Diese Männerorganisationen wie http://www.maenner.ch/ und GeCoBi verlangen einen Teil der Gleichstellungsmittel des Staatsfeminismus um damit sich selber und ihre staatliche "Männer-Gleichstellung" finanzieren zu können. Sie bejahen also eine umerzieherische Geschlechterpolitik und befinden sich deshalb mit dem institutionalisierten Feminismus in einem Abhängigkeitsverhältnis, da dieser als Kooperationspartner mit den nötigen Mitteln angesehen wird, mit dem man in den Dialog treten muss.

Dies geht jedoch zu Lasten der Ernsthaftigkeit und der Glaubwürdigkeit ihres Engagements für Männerrechte. Schliesslich verhindert diese Abhängigkeit die entscheidende Erkentnis, dass der Feminismus das wahre Hindernis auf dem Weg zu Männerrechten und wahrer Gleichberechtigung ist und somit eine Überwindung desselben eine unumgängliche Station hin einem ehrlichen und wirksamen Engagement für Männer ist.

Diese sondern dann solche eleganten Sätzchen ab:

"Wir verweigern uns dabei dem einfacheren Weg, uns als «Emanzipationsverlierer» zu gebärden und die (durchaus bestehenden) Diskriminierungen von Männern ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen. [...] Gleichzeitig halten wir es für nicht fruchtbar, diese Benachteiligungen gegeneinander aufzuwiegen und die Frage zu stellen, welchem Geschlecht es “schlechter geht”. Anhand welchen Kriteriums soll man schon entscheiden können, ob es “besser” ist, 8 Prozent weniger zu verdienen oder 5 Jahre früher zu sterben...?"

Wie herzlos muss man sein, die kürzere Lebenserwartung der Männer und die massiven gesetzlichen Diskriminierungen der Männer mit den schlichtweg erfundenen und erlogenen Frauen"benachteiligungen" gleichzusetzen und dann beide in einem Atemzug als ähnlich belanglos ausser Acht zu lassen? Und das alles nur, damit der Staatsfeminismus diese willigen Möchtegern-Lakaien bei sich aufnimmt. Bezeichnend, dass ihnen die IGAF und die Männerpartei nicht gefallen:

"Die Männerpartei (www.maennerpartei.ch) und die IG Antifeminismus (www.igaf.ch) prangern primär die Benachteiligungen von Männern (z.B. im Bereich Scheidungsrecht) an. In ihrem Kampf gegen diese Diskriminierungen argumentieren sie mit dem Fokus auf Männerrechte, nicht auf dem Geschlechterdialog. Das hat dazu geführt, dass sich männer.ch von der IGAF distanziert hat."

Und solche Organisationen wollen für euch Männer sprechen! Maenner.ch irrt auch gewaltig, wenn er den ernsthaften Widerstand gegen den Staatsfeminismus als einfacher darstellt, als die Kollaboration mit dem institutionalisierten Feminismus. Ist nicht gerade die Konformität der angenehmere Weg?

Halbfeministische Kritik am organisierten Antifeminismus

Diese Fakten muss man im Hinterkopf behalten, wenn man den folgenden Text von einem gewissen Oliver Hunziker, dem Betreuer des ersten Männerhauses in der Schweiz, lesen und in seinem ganzen Ausmass verstehen will. Er hatte sich unter Beteiligung an der SchickEnStei-Aktion als Väterrechtler hervorgetan - diese hatte er jedoch sofort abgebrochen, als die falsche Schlange namens Sommaruga den Aktivisten ein belangloses und im Nachhinein ergebnisloses Gespräch angeboten hat.

Es handelt sich dabei um einen Hilferuf an den Staatsfeminismus und gleichzeitig um einen Distanzierungsversuch von uns "bösen" Antifeministen. Zwischen den Zeilen taucht der Wunsch auf, doch bitte ein schweizerisches "Bundesforum für Männer" aufzumachen, wie dies in Deutschland bereits geschehen ist und das als männliche Legitimitätsfassade den ungehinderten Weiterbetrieb des Staatsfeminismus garantieren soll. Darüber hinaus ist dieser Text interessant, da er die Sinnlosigkeit eines jahrzehntelangen, fruchtlosen Dialogs mit dem Feminismus aus erster Hand belegt.

"Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?

Gleichstellungspolitik muss mehr sein als die Durchsetzung von Frauenrechten.
von Oliver Hunziker, Präsident GeCoBi

Im vergangenen Jahr hat sich in der Schweiz eine neue Organisation von Männern zu Worte gemeldet. Vehement, laut und vernehmlich traten die Antifeministen rund um René Kuhn im Frühjahr auf den Plan. Mit einer medialen Grossoffensive bewarben sie ihr erstes Treffen im Herbst, welches von diversen Störgeräuschen begleitet wurde.

Mit viel Provokation und gezielten Medienaktionen gelang es der Bewegung innert kürzester Zeit das Thema «Männer» zu besetzen, zumindest konnte dieser Eindruck entstehen. Aufgrund der hohen Medienpräsenz und sicherlich auch aufgrund der markigen Worte hat die Bewegung laut eigenen Angaben innert kürzester Zeit sehr viele Sympathisanten gefunden.

Während die bereits bestehenden Männer- und Väterorganisationen die neue Vereinigung kritisch beobachteten, liefen viele Frauenorganisationen praktisch sofort Sturm gegen diese neue Bewegung."

Es waren ja gerade die Skandale rund um das erste internationale Antifeminismustreffen, welche die mediale Aufmerksamkeit und somit Gratiswerbung erzeugten. Die sogenannte "mediale Grossoffensive" haben wir aggressiven Linksfaschos zu verdanken, welche einen friedlichen und eher unauffälligen Kongress, der eher der internen Vernetzung diente, mit Gewalt, Drohungen und Sachbeschädigung zu verhindern versuchten und ihm somit enorme Aufmerksamkeit zukommen liessen.

"Wie punktet der Antifeminismus?

Wie kann es sein, dass diese Bewegung quasi aus dem Nichts so erfolgreich ist? Um dieses Phänomen etwas genauer zu verstehen, muss man zunächst einmal in die Tiefen der täglichen Arbeit der verschiedenen Männer- und Väterorganisationen abtauchen. Dort, wo täglich verzweifelte Väter anrufen, weil ihnen bei der Trennung Geld, Haus, Auto, aber vor allem die Kinder rücksichtslos weggenommen werden, weil ihnen von Behörden und Richtern kein Wort geglaubt wird, weil ihnen niemand zuhört, weil ihre Frau quasi automatisch Recht bekommt, weil sie völlig zu Unrecht der wüstesten Verbrechen beschuldigt und angeklagt werden. Wenn man diese Männer hört und erlebt, mit ihnen zusammen ein Stück des Weges geht und dabei erlebt, wie sie von der Gesellschaft fallen gelassen werden, dann versteht man, woher die Wut und die Aggression kommt. Viele dieser Männer schwanken permanent zwischen Wut und Verzweiflung, zwischen Hass und Trauer, zwischen Angst und Hoffnung, und sie wissen kaum mehr, wie sie diese Achterbahn der Gefühle bewältigen sollen."

Das Gravierende an diesen profeministischen Männerorganisationen ist ja gerade, dass ihnen die Qualen und das Leid, welches die systematische gesetzliche Entrechtung und gesellschaftliche Entwertung der Männer durch den Feminismus hervorgerufen hat, durchaus bewusst sind. Doch der letzte Schritt - diese Phänomene auf die eigentliche, feministische Ursache zurückzuführen - den können und wollen sie aufgrund monetärer und ideologischer Motivation nicht vollziehen.

"Viele unserer Mitgliedsorganisationen sind seit Jahrzehnten etabliert und helfen tagtäglich unzähligen Männern dabei, genau damit fertig zu werden. Mal mehr, mal weniger erfolgreich versuchen die freiwilligen Helfer, den betroffenen Männern Mut zu machen, ihnen zuzuhören, ihnen aber auch ganz konkrete Ratschläge zu geben, wie sie vorwärts kommen können. Dahinter steckt sowohl viel Erfahrung als auch sehr viel persönliches Engagement der Berater.

Nun taucht eine neue Organisation auf, die sich zunächst mal provokativ und aggressiv in Szene setzt, sie verspricht mit kantigen Sprüchen aufzuräumen, den «Sauladen» auszumisten etc. Klar, dass sich die betroffenen Väter angezogen fühlen, und so sind nicht wenige der Mitglieder unserer Organisationen auch Sympathisanten dieser neuen Bewegung."

Jahrzehnte lang haben sie an den Symptomen des Problems herumgedoktert, haben Opfer betreut und konnten nicht den intellektuellen Quantensprung wagen, der ihnen die tiefer liegenden Mechanismen offenbart hätte. Da ist man natürlich irritiert, wenn eine neue Organisation mit einem ganzheitlicheren und realistischeren Verständnis der Verhältnisse Mitglieder, Aufmerksamkeit und Erfolge wegzuschnappen droht. Man möchte schliesslich nicht als jene Deppen gelten, welche zwar seit dreissig Jahren wissen, was in Sachen Männermisshandlung in unserer Gesellschaft abgeht, jedoch dreissig Jahre lang das eigentliche, all dem Leid zu Grunde liegende Problem nicht angepackt haben.

"Das gemeinsame Sorgerecht muss kommen – ohne Bedingungen.

[...]

Die verschleppte Revision

Seit diesem Zeitpunkt dümpelt das Projekt in der Bundesverwaltung und im Bundesrat vor sich hin. Während in der Welt draussen die Akzeptanz des gemeinsamen Sorgerechts weiter wächst, während ein Nachbarland ums andere dieses Gesetz einführt, spielen wir in der Schweiz Vogel Strauss und stecken den Kopf in den Sand. Und während die Bevölkerung nach und nach erkennt, dass nur ein Recht, welches man bedingungslos hat, ein wirkliches Recht ist, versuchen die Gegner und Gegnerinnen des gemeinsamen Sorgerechts mit Winkelzügen zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist. Da je länger je mehr klar wird, dass sich die Gesetzesänderung kaum mehr wird vermeiden lassen, verfällt man nun auf die gloriose Idee, das Recht auf die gemeinsame Sorge in jeder Zivilstandsform mit einer vorgängigen Verpflichtung auf möglichen Unterhalt zu verknüpfen. Männer sollen sich also schon bei der Hochzeit verpflichten, der Ehefrau dereinst Unterhalt zu bezahlen, sollte diese zu einem späteren Zeitpunkt der Anwesenheit ihres Gatten überdrüssig werden. Darüber hinaus soll auch das Existenzminimum des alimentenzahlenden Exmannes nicht mehr geschützt sein, sondern im Bedarfsfall auch unterschritten werden können. Dies bedeutet konkret, dass ein voll arbeitender Mann womöglich zum Sozialfall wird und neben seiner Berufstätigkeit auch noch Sozialhilfe beziehen muss, um überhaupt auf sein Existenzminimum zu kommen. Dass in einer solchen Konstellation jede Menge Zündstoff steckt, ist selbstredend." 

Man muss hier betonen, dass es der Staatsfeminismus ist, welcher das Existenzminimum von Vätern antasten und die Unterhaltspflicht mit dem gemeinsamen Sorgerecht verknüpfen will. Groteskerweise sind dies genau die gleichen Leute, mit denen Organisationen wie maenner.ch und GeCoBi seit Jahren einen Dialog zu führen versuchen und bei denen sie sich profilieren wollen.

Doch dies ist, als ob man sich bei seinem Henker am Abend vor der Exekution einzuschleimen versucht! 

"Die gleichstellungsfreundlichen Organisationen brauchen Support

GeCoBi und seine Mitgliedsorganisationen arbeiten seit vielen Jahren an konstruktiven Lösungen zur Verbesserung der Situation von Vätern und Müttern, aber vorallem von Scheidungskindern. Wir haben in unzähligen Fachgremien unsere konstruktiven Vorschläge eingebracht, haben uns bemüht, einen fairen, aktiven, produktiven Dialog zu führen und uns als valabler Sozialpartner für diese Fragen zu etablieren. Zusammen mit männer.ch haben wir immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, die anstehenden Fragen positiv und gemeinsam mit den Frauen zu lösen. Gemeinsamkeit steht nicht nur im Namen der Vereinigung GeCoBi, Gemeinsamkeit ist auch das Zentrum unserer Vorschläge und unserer Haltung. Wir sind nicht Anti-irgendwas, wir sind Pro-Kind. Wir möchten uns FÜR etwas einsetzen und nicht gegen etwas sein. Wir möchten uns alle weiterbringen und unseren Kindern eine bessere Zukunft gestalten.

Und doch werden wir noch immer belächelt, aussen vor gehalten, nicht ernst genommen, ausgegrenzt. Noch immer veranstalten namhafte Organisationen Fachtagungen zum Thema gemeinsame elterliche Sorge, ohne dabei die Väterorganisationen entsprechend zu berücksichtigen. Noch immer verstehen weite Teile von Behörden und Politikern unter Gleichberechtigung lediglich Frauenförderung und noch immer fliessen 95 oder mehr Prozent aller Gleichstellungs-Fördergelder an Frauenorganisationen."

Seit vielen Jahren haben sie versucht, einen Dialog mit dem totalitären Monstrum des Staatsfeminismus zu führen und beklagen nun mit Verwunderung und Verzweiflung, dass all diese Mühe sich nicht ausgezahlt hat. Oliver Hunziker und Konsorten hätten sich lieber einen Abend lang mit antifeministischen Texten beschäftigt und die Sinnlosigkeit eines Dialogversuchs auf Augenhöhe mit der totalitären Ideologie des Feminismus wäre ihnen klar geworden.

Wenigstens sind sie heute ehrlich und beweisen mit diesem Text ein für alle Mal, dass der Feminismus sich in den letzten vierzig Jahren keinen Deut für Männer und somit für wahre Gleichberechtigung, sondern lediglich für immer mehr Frauenprivilegien interessiert hat, so wie dies erst neulich in Deutschland bekannt wurde.

Doch wenn man sich dieses flehende Hilfegesuch an den Staatsfeminismus genauer anschaut, fällt einem schnell auf, dass diese gesammelte Weisheit hier auf taube Ohren stossen wird.

"Wenn wir also irgendwann echte, konstruktive Lösungen für unsere Kinder finden wollen, Lösungen, die für Mann und Frau tragbar sind, die weder den Mann noch die Frau ausbeuten und benachteiligen, wenn es uns dereinst wirklich darum gehen sollte, dann werden wir das nur über den Dialog schaffen.

Solange aber ein Dialog lediglich einseitig stattfindet, solange lediglich die Väterseite sich bewegt, solange wird es wohl schwierig sein, die immer lauteren Stimmen zu besänftigen.

Wir von GeCoBi bekennen uns zu unserem Ziel – «FÜR» gemeinsame Elternschaft. Wenn ich überhaupt irgendwo ANTI bin, dann Anti-Extremismus, egal auf welcher Seite!"

Leider sperrt sich der Herr Hunziker vor dieser entscheidenen Erkenntnis, indem er auch weiterhin auf die Früchte eines einseitig geführten Dialogs hofft, bei dem auf der anderen Seite niemand (und das seit Dekaden) ernsthaft zuhört. Er würde wohl noch weitere dreissig Jahre lang einen Monolog in den Hallen des Staatsfeminismus halten, während die Feministen womöglich noch vor seiner Nase einen Gesetzesvorschlag für eine Männersteuer ausarbeiten. Anschliessend würde er Kritik und Klagen barsch abwehren und mit Stolz verkünden, dass es sein "Dialog" gewesen sei, der dafür gesorgt hat, dass Männer nun nur einen Zwanzigstel, statt den Zehnten ihres Besitzes regelmässig abgeben müssten. Man müsse schliesslich verstehen - es ist für das Wohl der Frauen und Kinder. 

Konklusion

Ein Antifeminismus, der nicht einfach ungelenk an den Symptomen des Problems herumwerkelt und nebenbei die gesamte Fehlentwicklung quasi als unumstösslich und gottgegeben ansieht, sondern das Geschwür von der Wurzel her ausräuchert, hat in so einem Weltbild keinen Platz. Man ist ja schliesslich für Geschlechterpolitik und für den Feminismus, für Gleichstellung sowieso - auch wenn dies schlussendlich bedeutet, dass man gegen konsequente Gleichberechtigung ist und längerfristig gegen die Anliegen der Männer handelt. Denn wer das Streben nach Männerrechten mit der für den Feminismus typischen Einseitigkeit und mit den ausschliessenden, strukturell diskriminierenden Werkzeugen der Feministen unternimmt (Männer-Gleichstellung, Männerquoten, Männer-Geschlechterpolitik), verrät die Seele unseres Kampfes und erniedrigt sich hinunter auf die Stufe des Erzfeindes.

Dies ist das tragische Beispiel eines Akteurs, der mit hehren Zielen schlussendlich aufgrund von Unverständnis der gesamten Problematik gegen seine eigenen Intentionen handelt und den Erzfeind nur noch bestärkt. Die magere Bilanz in Männerfragen und die im Vergleich zum Feminismus hervorstechende Machtlosigkeit solcher Männerorganisationen, zeigt einmal mehr, dass man nicht um Männerrechte und für wahre Gleichberechtigung betteln kann. Nicht immer ist der Dialog am runden Tisch eine valable Option - erst recht nicht im Kampf gegen eine totalitäre Ideologie, welche seit Jahrzehnten unwidersprochen im Westen wuchert und die man mit einem Gesprächsangebot nur noch in ihrer selbstherrlichen Legitimitätsanmassung bestätigt.

Es kann keine Kompromisse mit der totalitären Ideologie des Erzfeindes geben - jeder, welcher auf die verbotenen Früchte der Geschlechterpolitik schielt und versucht, mit staatlichen Mitteln die Geschlechter zu regulieren oder zu normieren, ist eine Gefahr auf dem Weg zu wahrer Gleichberechtigung. Man darf die Anliegen der Männer nicht jenen Leuten überlassen, welche das Thema ideologisch und aus finanziellen Eigeninteressen beackern wollen.

Der organisierte Antifeminismus soll deshalb weiterhin sein Ding durchziehen und damit jenen echten Männerrechtlern den Weg frei machen, die es mit wahrer Gleichberechtigung und mit der Ablehnung von feministischer Geschlechterpolitik ernst meinen - und nicht einfach Teil des Problems werden wollen. Solche Leute haben nicht nur die Massen des Volkes hinter sich - sondern auch die Unterstützung durch den Maskulismus.

Von solch mächtigen Verbündeten können andere nur träumen.