Vorbemerkung: Im ersten Teil dieser Miniserie haben wir uns ausführlich mit der totalitär angehauchten, feministisch inspirierten Ideologie des Andreas Kemper alias 'das Kemperchen' beschäftigt, welcher schon seit Jahren versucht, uns zu diffamieren. Um die Sache gütlich abzurunden, werden wir uns heute ein Interview mit ihm auf dem feministischen Schmierportal namens diestandard.at genauer ansehen, dessen Titel "Männerrechtler sehen sich als Opfer" lautet.
Das Kemperchen befindet sich auf ideologischer Mission in feindlichen Gewässern und berichtet wie ein tapferer Politsoldat von der antifeministischen Front im feministischen Schmierblatt DieStandard. Wollen wir mal sehen, was das Kemperchen im Politbüro Femistan so raus lässt.
"Männerrechtler sehen sich als Opfer"
In seinem Buch weist der Soziologe Andreas Kemper die rechten Tendenzen ihrer Internetforen nach. Auch die Piratenpartei und Wikipedia bleiben nicht vor ihnen verschont"
Immer wieder amüsant wie die Vertreter der Feminismus sich über andere aufregen, während sie sämtliche Regierungen, Universitäten, Schulen und Medien unterwandert haben. Gerade die Wikipedia ist für die Dominanz der feministischen Ideologie und die dadurch verloren gegangene Neutralität berüchtigt und die Piratenpartei ist durchsetzt von Genderpiraten, Politfeministen und Pudeln.
"Die Männerrechtsbewegung im deutschsprachigen Raum kennt ein klares Feindbild: Den Feminismus und alle, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzen. So weit, so abstrus."
"Gleichberechtigung für Frauen". Gemeint ist vielmehr die einseitige Privilegierung der Frauen auf Kosten der Männer und der restlichen Gesellschaft. Jedes Kind hat mittlerweile gemerkt, dass die Benutzung des Begriffs 'Gleichberechtigung' im Zusammenhang mit der Frauenpamperung lediglich ein peinlicher Hohn ist. Nur Feminazis haben dies noch nicht gemerkt und glauben immer noch, dass man die Leute mit dieser Masche verscheissern kann.
Und wenn hier irgendjemand ein klares Feindbild hat, dann ist es wohl das Kemperchen und alle anderen Feministen, welche jeden, der sich im Rahmen einer wahren Gleichberechtigung für Männerrechte einsetzt, als rechtsextrem diffamieren.
"In seinem Buch "(r)echte Kerle. Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung" hat der Soziologe Andreas Kemper nun erstmals herausgearbeitet, wie die einschlägigen Internetforen der Männerrechtler über den Kampf gegen Frauen hinaus ideologisch positioniert sind und wie sie arbeiten. Konkret weist er die rechtsradikalen Tendenzen eines der aktivsten Männerrechtsforen "Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land?" (WGvdL) nach. Mit dieStandard.at sprach der Forscher und Wikipedia-Aktivist über die neuesten Strategien der Männerrechtler, die nun auch im realen Leben angekommen zu sein scheinen:"
Wir haben bereits gesehen, dass das Ammenmärchen rechtsradikaler Tendenzen innerhalb der Männerrechtsbewegung Unsinn ist. Selbstverständlich bedeutet das für das Kemperchen, welches selber nachgewiesenermassen Kontakte in die linksfaschistische Szene hat, nicht viel. Denn ihm geht es einzig und alleine um Denunziation mit allen Mitteln - egal wie sehr er sich dabei selber blamiert.
"dieStandard.at: Kern der heutigen Männerrechtsbewegung ist die Überzeugung, dass Männer in vielen Bereichen der Gesellschaft Opfer der Frauenbewegung sind. Was sind die ideologischen Hintergründe einer solchen Weltsicht?"
"Och, bitte, Kemperchen, erzähl' uns wie wir unsere Kritiker und ihre Argumente am besten diffamieren können! Wir müssen schliesslich das Feindbild des bösen, rechtsextremen Männerrechtlers aufrechterhalten, damit wir uns nicht sachlich mit ihren Positionen auseinandersetzen müssen!"
"Andreas Kemper: Die sind ganz vielseitig. Die aktuelle 'neue Männerrechtsbewegung' in Deutschland kommt ideologisch eigentlich aus den USA. In Verbindung mit einem Anti-Political-Correctness-Diskurs ist sie in den 1990ern nach Deutschland gewandert. Heute kennen wir diese Haltung 'man wird das wohl noch sagen dürfen' ja zu genüge: Sie ist auch anschlussfähig an rechte und antifeministische Diskurse.
Bereits in der Weimarer Republik gab es übrigens schon mal eine Männerrechtsbewegung. Heinrich Berl hat 1931 'Die Männerbewegung - ein antifeministisches Manifest' verfasst und sie darin als Bewegung gegen alle anderen Bewegung(en) wie die Frauen- und Jugendbewegung konzipiert. Diese Vorstellung gibt es heute auch: die Männerrechtsbewegung sieht sich einerseits als klassische Befreiungsbewegung, andererseits ist sie aber gegen Gleichstellungsmaßnahmen und steht Antidiskriminierungsmaßnahmen sehr skeptisch gegenüber."
Wir haben etwa so viel mit den USA und mit diesem Berl-Typen zu tun, wie Marsmännchen mit Leuten von der Venus. Aber es klingt halt gut und wenn man sonst nichts hat, warum nicht? Immerhin wurden das Rechte und das Antifeministische als Reizwörter, die jeden Gutmenschen in die Luft springen lassen, geschickt eingewoben.
Dass es in unseren Reihen auch Linke gibt (Arne Hoffmann) und sogar Aktivisten innerhalb der Männerrechtsbewegung tätig sind, die in ihrem Antifeminismus nicht konsequent sind (siehe dazu die gescheiterten Dialogversuche weiter unten), ist mittlerweile jedem bekannt.
"dieStandard.at: In ihren Recherchen untersuchten Sie die Kommunikation in Männerrechts-Internetforen. Sind denn alle diese Portale am rechten Rand angesiedelt?"
Ich habe auch gehört, dass sie kleine Kinder verspeisen und satanische Messen zur Sommersonnenwende abhalten. Und dass sie ihre Billag-Gebühren (GEZ-Gebühren) nicht bezahlen! Und illegal Lesbenpornos über Piratebay downloaden (das finde ich persönlich noch am Schlimmsten)!
"Kemper: Mehr oder weniger. Vor circa zehn Jahren gab es aber auch mal das kleine Internet-Portal 'die Roten Männer'. Das waren Männer in der SPD, die sich antifeministisch positionierten. Die hatten damals aber längst nicht die Bedeutung wie die heutigen Foren. Die größeren Foren "MANNdat" und "WGvdL" sind extrem rechts. Die BetreiberInnen (es sind ein Mann und eine Frau) verlinken ganz bewusst auf rechte Seiten wie Altermedia, usw."
Es gibt ja so Vermutungen, wie diese "bewussten Verlinkungen" zustande kommen ... und Manndat extrem rechts? Dass ich nicht lache. Seit wann arbeitet eine "extrem rechte" Organisation mit einem linken Totalverweigerer zusammen und schaltet dann auch noch dessen Tagebuch online? Warum fühlte sich der "extrem rechte" Manndat-Verein zu fein um mit der rechtslibertären IGAF Schweiz rund um René Kuhn zusammenzuarbeiten?
dieStandard.at: Wie sind Sie bei ihrer Untersuchung vorgegangen?
Jetzt wird's lustig, Leute. Haltet euch fest!
"Kemper: Ich verfolge die Einträge der Seite "WGvdL" seit gut 1,5 Jahren. Für die Untersuchung habe ich den Februar vergangenen Jahres herausgenommen und die Forenbeiträge auf ihre Anschlussfähigkeit zu Rechtsextremismus untersucht. Dazu zähle ich die ideologischen Versatzstücke Nationalismus, Ethnozentrismus, Rassismus, Sozialdarwinismus, Antisemitismus, Verharmlosung des Nationalsozialismus, Befürwortung einer rechtsautoritären Struktur, Chauvinismus und Sexismus. Es handelt sich dabei lediglich um eine Momentaufnahme, eine umfassende wissenschaftliche Studie zu diesen Phänomenen wäre aber dringend nötig."
LOL.
Was für ein unbeschreiblicher Unsinn. "Anschlussfähigkeit zu Rechtsextremismus" ist eine schönfärberische Floskel dafür, dass er keine eindeutigen Belege hat, ausser ein oder zwei (vermutlich von seiner Seite absichtlich eingestreuten) Kommentare "rechtsextremen" Charakters. Und inwiefern ist Befürwortung einer rechtsautoritären Struktur, Chauvinismus oder auch simpler Sexismus ein Zeichen für Rechtsextremismus?
Viele Rechte haben ein positives Verhältnis zu Autorität und Hierarchie (ausser Manhood, welcher ein notorisches Misstrauen gegenüber jegliche staatliche Autorität hat) und sind deswegen noch lange nicht extremistisch. Ausserdem können anonyme Forenkommentare nicht herangezogen werden, um eine so komplexe und heterogene Bewegung wie die unsrige als rechtsextrem zu deklarieren. Alice Schwarzer spricht schliesslich auch nicht für alle Feministinnen - ergo kann auch das alte gelbe Forum nicht stellvertretend für alle Männeraktivisten sein.
Und wenn mal wirklich so ein bemitleidenswerter Altrechter mit nationalistischem und erbärmlich antisemitischem Einschlag (welcher bei der linken Israelkritik wesentlich gravierender ist) sich in irgendeinem Forum herumirren sollte - lasst den Deppen doch sein. Was will der auf seine alten, grauen Tage noch anrichten? Deutsche Betriebe wieder "arisieren"? Polen wieder überfallen?
Ich denke nicht.
Denn die Zukunft gehört uns jungen Rechten - solidarisch mit Israel, prokapitalistisch, rechtslibertär/konservativ und loyal zur westlichen Kultur stehend - und nicht irgendeiner hypothetischen "Rasse" oder einer abartigen Ideologie, welche billig vom verachtenswerten Sozialismus abgeguckt hat.
"dieStandard.at: Kann das Forum "WGvdL" als die Zentrale der Bewegung betrachtet werden?
Kemper: Das größte ist sicher "WGvdL", was die Zahl der Beiträge anbelangt. Darin inkludiert ist der 'Femokratie-Blog', in den die beiden BetreiberInnen längere Beiträge posten. Dazu gehört auch "WikiMANNIA", das inzwischen über 450 Artikel beinhaltet. In diesen Räumen findet derzeit auch die Theorieverdichtung der Männerrechtler statt, denn bisher gab es noch keine verfestigte Ideologie."
Zentrale der Bewegung. Theorieverdichtung. Verfestigte Ideologie. Das klingt so volksaufwieglerisch, demagogisch, subversiv, ja fast schon umstürzlerisch links! Das hat so was von einem parisischen Café in dem Hobbyrevolutionäre und Pseudointellektuelle die Befreiung der Arbeiterklasse aus den Klauen der Bourgeoisie planen. Wenn das so weiter geht, dann ist die kommunistische Weltrevolution wirklich nicht mehr weit. Ich sehe schon wieder die ersten Kommunen aus dem Boden schiessen und die ersten Blüten freier Liebe spriessen.
Leider ist die Wirklichkeit der Antifeministen und Männerrechtlers nicht halb so spektakulär oder dramatisch wie hier geschildert - trotz unseres enormen Sex-Appeals, welcher uns in Sachen freier Liebe sicherlich von Vorteil gewesen wäre.
"dieStandard.at: Die Männerrechtler wollen aber nicht nur unter sich sein, sondern missionieren auch auf "feindlichen Seiten", oder?"
Kemper: Ja, sie sehen sich als Opfer und als Widerstandskämpfer einer feministisch beherrschten Gesellschaft. Deshalb versuchen sie ihre Wahrheit auf 'feindlichen Seiten' darzustellen. Die Strategie lautet austeilen, austeilen, austeilen... und das Gegenüber einzuschüchtern."
Ja, Cortès und seine Conquistadors in Mesoamerika waren in Sachen Dreistigkeit und Missionierungseifer nichts im Vergleich zu uns. Immerhin teilen wir nur argumentativ aus - im Gegensatz zum Feminismus, wegen dessen Vertretern Gerhard Amendt Bodyguards braucht, Antifeminismustreffen von professionellen Sicherheitskräften beschützt und Männeraktivisten weltweit mit Morddrohungen und Telefonterror drangsaliert werden.
Aber ich kann natürlich verstehen, dass ein paar anonyme, konfrontative Kommentare irgendwo im Internet auf obskuren feministischen Blogs viel schlimmer sind. Wer versucht hier eigentlich wen einzuschüchtern?
"dieStandard.at: Die deutsche Männerrechtsbewegung war in den letzten zehn Jahren vor allem ein Internetphänomen. Gilt das für 2011 immer noch?
Kemper: Nein, da hat sich in der letzten Zeit einiges geändert, die AktivistInnen vernetzen sich im Realen. In der Schweiz gibt es seit kurzem die "Interessensgemeinschaft Antifeminismus" (IGAF), die im Juni ihre zweite Tagung ausrichtet (RednerInnen werden u.a. Gerhard Amendt und Monika Ebeling sein, Anm. der Red.) In Deutschland hat sich im April die "IG Antifeminismus Deutschland" gegründet. Und auch die bürgerlichen Männerrechtler haben sich konstituiert, es gibt jetzt den Verein AGENS, den u.a. der Autor Arne Hoffmann mitgegründet hat."
AGENS und Arne Hoffmann bürgerlich? "Linksliberaler" (was das auch immer sein soll), Sadomaso-Autor, Muselfreund, Konservativenhasser, Sarrazin-Phobiker, Israelkritiker und Fan von "liberalen Feministinnen"? 'Bürgerlich' ist unter jungen Rechten ja ein Schimpfwort für Politiker-Weicheier geworden, welche Angst vor der linken Meinungsmacht haben, aber dass darunter nun schon Leute wie Arne Hoffmann fallen - nä.
Hier hat wohl jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht.
"dieStandard.at: Die Väterrechtler haben diese Gründungsphase scheinbar schon hinter sich.
Kemper: Klar, die gibt's ja auch schon viel länger. Die haben sich schon in den 1990ern mit diversen Büros institutionalisiert. Zwischen Väter- und Männerrechtlern gibt es große Überschneidungen. Erst vor kurzem wurde der Verein "Väteraufbruch für Kinder" Mitglied im deutschen Dachverband Bundesforum Männer. Letztere verfolgen ganz klar einen geschlechterdemokratischen Ansatz, weshalb wir gespannt sein dürfen, wie das mit dem Väteraufbruch weitergeht. Werden die sich von ihren antifeministischen Gründen distanzieren (müssen), oder schaffen sie es das Bundesforum diffus in Hinblick auf Antifeminismus zu gestalten?"
Institutionalisiert? Da sollte er einmal einen Blick auf den Staatsfeminismus werfen und sich dann noch einmal fragen, wer sich hier mit seinem fetten Arsch in den letzten Dekaden tatsächlich institutionalisert hat!
Und das Bundesforum Männer ist lediglich eine staatsfeministische Legitimitätsfassade für die Genderisten und Femanzen - ein elendes Häufchen von Ja-Sagern, Blockflöten, Kopfnickern und Rückgratlosen, welche die Futtertröge und die Machtillusion, welche ihnen die Unterstützung der deutschen Geschlechterpolitik mit sich bringt, gegen jeglichen Stolz als Mann und Glaubwürdigkeit als Männeraktivisten eintauschen.
Wer beim Bundesforum Männer mitmacht, dessen Loyalität und Konformität hat der Staatsfeminsimus gekauft. Diesbezüglich kann das Kemperchen ruhig schlafen, wenn er sich um eine antifeministische Unterwanderung des Bundesforum Männer durch den für die Männerrechtsbewegung verlorene VafK sorgt.
"dieStandard.at: Sehen Sie denn diese Strategie der Infiltrierung auf Seiten der Männerrechtler?
Kemper: Sehr wohl. Leute wie Arne Hoffmann (Autor von u.a. "Männerbeben" und "Rettet unsere Söhne"), die früher im "WGvdL" aktiv waren und jetzt u.a. in der Männer AG der Piratenpartei Mitglied sind, versuchen heute sogar, sich als geschlechterdemokratisch bis links darzustellen. Sie distanzieren sich von ihren Anfängen, um offizielle Ansprechpartner zu werden."
Meine Haltung und die der IGAF zu Dialog- und Annäherungsversuchen mit Vertretern des Feminismus ist wohl hinlänglich bekannt: Es gibt keinen Dialog mit dem Erzfeind.
Wenn Arne Hoffmann, Eugen Maus, Oliver Hunziker und Konsorten sich diesbezüglich Illusionen hingeben wollen und dabei wieder und wieder und wieder und wieder auf die Schnauze fliegen, dann ist das halt ihre Strategie, die man ihnen lassen muss.
Ich und andere kämen niemals auf die Idee mit Menschen zu verkehren, welche Männer nicht als gleichwertige Menschen wahrnehmen und akzeptieren können. Im Gegenteil - ich verdränge systematisch ihre Ansichten und ihren Einfluss.
"Das Problem sehen wir sowohl bei Wikipedia als auch bei der deutschen Piratenpartei. So ist z.B. eine der zwei BetreiberInnen des "WGvdL"-Forums inzwischen Mitglied der Männer AG bei der Piratenpartei. Zwischen der Piratenpartei und Wikipedia gibt es Überschneidungen: beide sind vorwiegend internetaffin, jung und männlich. Bei Wikipedia heißt es immer: wir sind neutral, bei uns kann jede/r mitschreiben. Dass aber nur zehn Prozent der AutorInnen weiblich sind, stört sie nicht, sie lehnen auch jede Diskussion darüber ab. So ähnlich ist es auch in der Piratenpartei.
Hinzu kommt die Zensurdebatte, die die Piratenpartei ja sehr dominiert. Dieser Anti-Zensurgestus ist allerdings sehr nah am Anti-PC-Gestus angesiedelt. Es gibt oftmals auch um den Tabu-Bruch, der den Maskulisten die Türen öffnet. Die Piraten haben oftmals keine Ahnung von Emanzipationsbewegungen, viele haben ja schon aufgrund ihres jungen Alters ganz viele Diskussionen nicht mitgekriegt."
Hier beschwert sich der Betonideologie darüber, dass er und seine Gesinnungsgenossen bei der Verbreitung ihrer totalitären Ansichten in der Wikipedia und in der Piratenpartei tatsächlich durch Neutralität und Unvoreingenommenheit gehindert werden. Ein Wahnsinn, der fast schon wieder amüsant wäre, wenn man nicht wüsste, dass der das bitterernst meint.
"dieStandard.at: Gemäßigte Vertreter der Männerrechtsbewegung wie die Soziologen Gerhard Amendt und Walter Hollstein sind inzwischen fest im medialen Mainstream verankert. Ist die Debatte um die Geschlechterverhältnisse nach rechts gerückt?
Kemper: Exemplarisch sieht man das ja an der Vita von Walter Hollstein. Der kommt aus der linken Ecke und hat Ende der 1970er einige linke Bücher verfasst."
Kein Wunder finde ich ihn unsympathisch.
"Im Laufe seiner Karriere fand er sich mit seinen Ansichten allmählich in der Männerrechtsbewegung wieder."
Nur komisch, dass in der Männerrechtsbewegung niemand diesen verknöcherten Pudel so richtig ernst nimmt.
"Das finde ich symptomatisch. Die Männerbewegung in Deutschland (nicht zu verwechseln mit der heutigen MännerRECHTSbewegung) hat in den 1970ern ja in der der linken Szene begonnen und war klar profeministisch. In den 1990ern hat sie sich dann stark differenziert, in die Väterrechtsbewegung, die Männerrechtsbewegung, usw. Gleichzeitig ist die profeministische Männerbewegung der Linken immer kleiner geworden. Heute existiert sie nicht mehr. Ein Fall wie der von Monika Ebeling (dieStandard.at berichtete) wäre in den 1980ern überhaupt nicht möglich gewesen.
Allerdings existiert noch die bürgerliche Männerbewegung mit ihrem "Bundesforum Männer", das geschlechterdemokratisch sein will und die großen Gewerkschaften und Kirchen mit im Boot hat. (Die Fragen stellte Ina Freudenschuß, dieStandard.at, 5.6.2011)"
Hier wird wieder Geschichtsverdreherei betrieben. Die sogenannte weiche "Männerbewegung" war ein profeministischer Blinddarm, jedoch niemals eine richtige, breit abgestützte Männerbewegung. Und aus dieser gebückt gehenden Halsbandtruppe hat sich ganz sicher nicht die moderne, antifeministische Männerrechtsbewegung gebildet. Das würde etwa so viel Sinn machen, wie wenn Richard Dawkins früher beim Papst seiner Crew mitgemacht und anschliessend seinen eigenen (Anti)Glaubensladen hochgezogen hätte.
Nein.
Die Männerrechtsbewegung ist die erste wahre Männerbewegung, die auch wirklich ihren Namen verdient. Zwar gibt es einige komische Kauze, die über einen linken Irrweg irgendwann in der antifeministischen Männnerrechtsbewegung gelandet sind, doch daraus schliessen nur Idioten, dass die profeministische "Männerbewegung" die Keimzelle für die moderne Männerrechtsbewegung gewesen sei.
Schliesslich waren das Heulsusen, welche ihre eigene Männlichkeit pathologisierten und sich von Feministen verbiegen liessen. Denkt ihr, dass sich aus solchen Mitleidsmagneten plötzlich über Nacht ein Haufen schlagkräftiger Antifeministen und Maskulisten gebildet hätte?
"In eigener Sache:
Sie fragen sich vielleicht, warum im Text nicht auf die angesprochenen Webseiten verlinkt wird. Wir haben uns - der mangelnden Usability zum Trotz - dazu entschieden, dies nicht zu tun, weil Links im Internet üblicherweise Anerkennung ausdrücken. dieStandard.at will mit diesen Foren jedoch kein "Netzwerk" bilden."
"Wir haben Schiss, Sie als unsere indoktrinierten LeserInnen mit der Wahrheit zu konfrontieren. Tut uns Leid, wenn Sie sich dadurch wie ein Kind, dass nicht selber denken darf, behandelt fühlen. Wir sind nunmals linksfeministisch und stolz darauf."
"Weiterlesen zum Thema Männerrechtler:
Geschlechterkampf von Rechts: Eine Expertise von Thomas Gesterkamp im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung"
Mit dem mentalen Effluvium von diesem Pudel haben wir uns schon beschäftigt.






