Im Tagesanzeiger des 5. Februars wurde ein Buch vorgestellt, welches in den USA für enorme Unruhen gesorgt hat. Das Buch heisst "Marry him: The Case for Settling for Mr Good Enough" von der Frau Lori Gottlieb. Im Prinzip verlangt sie, dass Frauen aufhören sollten, den perfekten Traumprinzen zu suchen und lieber sich mit den verfügbaren Männern zufrieden geben sollten.
Das kann natürlich nicht sein.
Denn warum soll sich eine überlegene, moderne, emanzipierte Frau des 21. Jahrhunderts sich mit so einem ... bestenfalls durchschnittlichen Nutztier abgeben? Für solche Göttinnen ist das Beste gerade mal gut genug.
Das kann ich verstehen. Wenn man mir als Mann von klein auf einreden würde, dass ich ein Prinz wäre und Anrecht auf das Beste und Schönste dieser Welt hätte, dann entwickelt man auch etwas zu gesunde Ansprüche. Weiter geht das natürlich über die Medien, welche allen Frauen permanent das Ego pampern und sie als etwas Besseres und Höheres darstellt und ihre Präsenz glorifizieren.
Zusammen mit einem negativen Männerbild in der Gesellschaft, braut sich das Ganze zu einem Komplex sich stetig verstärkender Ansprüche zusammen, welche nicht in der Realität geerdet sind.
Dabei ist diese Frau nicht dumm. Sie sagt schlicht und einfach, dass jede Frau, die einmal eine Familie haben will, sollte sich bewusst sein, dass sie es sich ab einem gewissen Alter nicht mehr leisten kann, einen guten, aber nicht perfekten Mann zu verlassen. Einerseits weil die biologische Uhr tickt und zum anderen, weil ältere Frauen nicht mehr die gleichen Chancen auf dem Markt haben, als wenn sie noch jung gewesen sind.
Die Konsequenzen für die Realitätsverweigerung seien Kinderlosigkeit und Einsamkeit für viele Frauen.
Gegen die Unterdrückung und Entrechtung von Männern in Europa und weltweit! Für die Berücksichtigung maskulistischer Ideen und gleiche Rechte und Pflichten für beide Geschlechter in unserer Gesellschaft.
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Sonntag, 7. Februar 2010
Sonntag, 3. Januar 2010
Kindheitserinnerung
Als ich klein war, sah ich einen Cartoon über eine Wolfsjungen und einem Wolfsmädchen, welche sprachen und auch sonst viele menschliche Eigenschaften aufwiesen - freilich verharmlost und verniedlicht. Kindsgerecht eben. Doch die Botschaft welche dieser Comic transportierte, würde mir erst viel später so richtig klar werden.
Es begann damit, dass der Junge dem Mädchen hinterher rennt und offensichtlich sehr interessiert an ihr ist. Da er sich dabei jedoch wie der grösste Tollpatsch anstellt, eine Kastratenstimme aufweist und auch sonst eher eine Flasche zu sein scheint, lässt sie ihn gnadenlos durchfallen, denn er war eine peinliche und lächerliche Gestalt. Doch ihre Einstellung zu ihm ändert sich radikal, als plötzlich der Vollmond am nächtlichen Himmel erstrahlt und der bisher erfolglose Wolfsjunge sich in einen grossen Werwolf verwandelte.
Diese Transformation schwebt mir nach all den Jahren immer noch vor meinem inneren Auge, als wäre es gestern gewesen. Dort wo vorher dünne Gliedmassen gewesen waren, strotzten nun die Muskelberge und die schwache, zarte Brust war dem massalen Oberkörper eines Herkules gewichen. Auch der peinliche Haarpflaum von vorher wich einer dunklen, löwenartigen Mähne, welche über Gesicht und Schulter fiel und auch sein Körperwuchs hatte sich verdoppelt. Seine tiefe Bassstimme durchdrang den nächtlichen Wald und seine Präsenz war furchteinflössend. Auch seine Ausdruck war ruhiger und reifer geworden.
Als das Wolfsmädchen ihn nun erblickte, wurde sie sofort spitz und änderte ihre Einstellung ihm gegenüber grundlegend. Doch als die intensive Nacht vorbei war, verwandelte sich der Werwolf wieder zurück und übrig blieb nur der gewöhnliche Junge.
Meine Erinnerung hört damit auf, dass sich das Wolfsmädchen auf einen sich in der Nähe befindlichen Stein setzt und sagt, für so einen Mann würde sie ruhig bis zum nächsten Vollmond hier warten.
Dieser Comic verstörte mich ziemlich. Weniger, weil den Kindern schon frühzeitig vorgeführt wird, wie Frauen mit ungenügenden Männerexemplaren umgehen und wie sie sich nur mit dem Besten zufrieden geben, sondern dass ein Junge sich erst auf magische Art und Weise in etwas Übernatürliches verwandeln muss, um überhaupt sexuell wahrgenommen zu werden. Während das Mädchen in der ganzen Geschichte keine Entwicklung, keine Verbesserung ihrer Merkmale aufweist, muss der Junge sein Ich aufgeben und seinen Körper gegen einen anderen "tauschen" um auf die Liste zu kommen.
Damals verstand ich meine Mühe mit dieser Geschichte nicht, doch heute sticht mir die klare Botschaft ins Auge. Wer es als Mann nicht schafft dem gewünschten Ideal zumindest nahe zu kommen, der kann es glatt vergessen, bei den gutaussehenden Frauen zu landen. Der soll sich entweder mit der weiblichen Ausschussware zufrieden geben oder alleine bleiben.
Man belächelt Kinderprogramme im Fernsehen regelmässig und übersieht dabei, wie so manche gnadenlose Wahrheit hier unentdeckt in die Köpfe der zuschauenden Kinder transportiert wird.
Es begann damit, dass der Junge dem Mädchen hinterher rennt und offensichtlich sehr interessiert an ihr ist. Da er sich dabei jedoch wie der grösste Tollpatsch anstellt, eine Kastratenstimme aufweist und auch sonst eher eine Flasche zu sein scheint, lässt sie ihn gnadenlos durchfallen, denn er war eine peinliche und lächerliche Gestalt. Doch ihre Einstellung zu ihm ändert sich radikal, als plötzlich der Vollmond am nächtlichen Himmel erstrahlt und der bisher erfolglose Wolfsjunge sich in einen grossen Werwolf verwandelte.
Diese Transformation schwebt mir nach all den Jahren immer noch vor meinem inneren Auge, als wäre es gestern gewesen. Dort wo vorher dünne Gliedmassen gewesen waren, strotzten nun die Muskelberge und die schwache, zarte Brust war dem massalen Oberkörper eines Herkules gewichen. Auch der peinliche Haarpflaum von vorher wich einer dunklen, löwenartigen Mähne, welche über Gesicht und Schulter fiel und auch sein Körperwuchs hatte sich verdoppelt. Seine tiefe Bassstimme durchdrang den nächtlichen Wald und seine Präsenz war furchteinflössend. Auch seine Ausdruck war ruhiger und reifer geworden.
Als das Wolfsmädchen ihn nun erblickte, wurde sie sofort spitz und änderte ihre Einstellung ihm gegenüber grundlegend. Doch als die intensive Nacht vorbei war, verwandelte sich der Werwolf wieder zurück und übrig blieb nur der gewöhnliche Junge.
Meine Erinnerung hört damit auf, dass sich das Wolfsmädchen auf einen sich in der Nähe befindlichen Stein setzt und sagt, für so einen Mann würde sie ruhig bis zum nächsten Vollmond hier warten.
Dieser Comic verstörte mich ziemlich. Weniger, weil den Kindern schon frühzeitig vorgeführt wird, wie Frauen mit ungenügenden Männerexemplaren umgehen und wie sie sich nur mit dem Besten zufrieden geben, sondern dass ein Junge sich erst auf magische Art und Weise in etwas Übernatürliches verwandeln muss, um überhaupt sexuell wahrgenommen zu werden. Während das Mädchen in der ganzen Geschichte keine Entwicklung, keine Verbesserung ihrer Merkmale aufweist, muss der Junge sein Ich aufgeben und seinen Körper gegen einen anderen "tauschen" um auf die Liste zu kommen.
Damals verstand ich meine Mühe mit dieser Geschichte nicht, doch heute sticht mir die klare Botschaft ins Auge. Wer es als Mann nicht schafft dem gewünschten Ideal zumindest nahe zu kommen, der kann es glatt vergessen, bei den gutaussehenden Frauen zu landen. Der soll sich entweder mit der weiblichen Ausschussware zufrieden geben oder alleine bleiben.
Man belächelt Kinderprogramme im Fernsehen regelmässig und übersieht dabei, wie so manche gnadenlose Wahrheit hier unentdeckt in die Köpfe der zuschauenden Kinder transportiert wird.
Donnerstag, 10. September 2009
Wenn die Ladies fehlen
Als ich neulich mit Familie und Bekannten speisen ging, fiel mir ein interessanter Flyer in die Hand. Dabei handelte es sich um ein Werbeprospekt einer Gruppe von schweizerischen Köchen die sich "Gilde" nennen. Diese verpflichteten sich auf eine kreative Küche und dem Charme eines motivierten Gastgebers, denn die Köche mussten gleichzeitig auch Inhaber des Lokals sein.
Ich überflog den Flyer und da stiess ich plötzlich auf die Aktion "Gilde-Dinner for 2", welche besonders junge Menschen um die zwanzig Jahre ins Auge fasst. Sie versprechen erstklassiges Essen mit VIP-Service mit allem drum und dran für ein junges Pärchen. Daran ist an und für sich nichts auszusetzen, bis ich die Verhaltensvorschriften für Männer fand und jene für Frauen vergeblich suchte.
Und was nun kam, machte mich wütend.
10 Tipps für junge Kavaliere
Nun folgten detaillierte Vorschriften, wie sich der Mann gefälligst für seine Frau zum Narren, zum erniedrigten Nutztier und zum hilfsbereiten Idioten machen müsse, damit es dem Rahmen des Anlasses entsprechend sei. Das Auftreten des Mannes soll so wie jenes eines Gentlemans sein. Doch ein Gentleman ist nur, wenn eine wahre Lady anwesend ist. Doch es gab im ganzen Flyer kein einziges Fitzelchen irgendeiner Vorschrift für Frauen wie sich eine Lady zu benehmen habe.
Warum werden Männer in das Korsett des Gentlemans der alten Rollenverteilung gezwungen, während Frauen sich verhalten dürfen, wie sie wollen? Welcher sexistische, frauenfixierte Idiot hat diesen Schwachsinn zu verantworten?
Doch hören wir uns zunächst einmal an, wie sich denn ein Gentleman in Anwesenheit einer dieser ... modernen, emanzipierten, selbstständigen, unabhängigen und willensstarken Frauen zu verhalten hätte.
1) Du bist deiner Begleitung beim Aussteigen aus dem Auto behilflich und hältst ihr auch beim Einsteigen die Beifahrertür auf.
2) Du öffnest für deine Begleitung die Tür des Restaurants und lässt sie eintreten.
3) Du hilfst deiner Begleitung aus dem Mantel.
4) Du begleitest deine Begleitung zu ihrem Platz am reservierten Tisch und rückst ihr den Stuhl zurecht.
Würde sie das Gleiche für mich machen? Oder würde sie dann meine Männlichkeit in Frage stellen, wenn ich das von ihr verlange oder benötigte? Kann das denn eine moderne, starke Alphafrau nicht selber? Ich als Mann habe Besseres zu tun, als eingebildeten Weibern die Wagentüre aufzuhalten und sie aus ihrem (wahrscheinlich nicht mal selber bezahlten) Mantel zu helfen. Oder bin ich etwa ihr Butler?
Sind Frauen irgendwie wertvoller, dass ich sie zuerst durchlassen soll? Bin ich als Mann weniger wert, so dass ich es nicht verdient hätte, mit gleichem Anspruch zuerst das Gebäude zu betreten?
Aber es kommt noch besser.
5) Das Handy schaltest du auf lautlos, um bei interessanten Gesprächen mit deiner Begleitung nicht gestört zu werden.
Das ich nicht lache. 'Interessante Gespräche mit deiner Begleitung', wann hatte ich die letzte interessante Diskussion mit einer Frau über Philosophie, Politik, europäische Geschichte und Naturwissenschaften, in der Frauen nicht einfach irgendeinen Schwachsinn nachgeplappert und genormte Denkmuster benutzt hätten? Bei denen wirklich genuine, eigene Gedanken und Ideen präsentiert und auf die Waagschale gelegt wurden? Wo sachlich und argumentativ das Für und Wider durchleuchtet werden ohne dass Emotionen und niedere Absichten das Gespräch zu dominieren begannen?
Genau. Noch nie.
Und das will was heissen, denn ich bewege mich in einem Umfeld, dass sogenannt die "weibliche Hoffnung" der akademischen Welt hervorbringen soll.
Und warum müssen eigentlich nicht parallel die Frauen ihre Handys abschalten? Dadurch könnten sie doch bei interessanten Gesprächen mit mir gestört werden! Vermutlich sind Gespräche zwischen Männer und Frauen für viele Frauen nicht so interessant, als dass sie nachhaltig durch einen Handyanruf gestört werden könnten. Gut zu wissen.
6) Du gibst deiner Begleitung Feuer, wenn sie rauchen will.
Beisst sich das nicht mit dem allgemeinen Rauchverbot in diversen gastronomischen Lokalen der Schweiz? Will ich denn eine Frau, die raucht? Geschweige denn eine, die nicht einmal sich die eigene Zigarette anzünden könnte? Vermutlich nicht mal Feuer dabei hätte?
Wer will sich denn mit so komischen Frauen überhaupt abgeben? Denen man wirklich jeden Dreck abnehmen muss?
7) Du rufst den Kellner für deine Begleitung, wenn sie einen Wunsch hat.
Dümmer geht's wohl nicht mehr. Jetzt soll ich auch noch ihre Wünsche weiterleiten, weil sie sich wohl zu fein für den Umgang mit der Bedienung ist. Im Restaurant wird das sicher von den Frauen noch goutiert, aber wehe du wagst es dann zu Hause oder vor den Bekannten stellvertretend ihre Meinung oder ihre Absichten und Wünschen kundzutun. Dann kotzt sie dich sofort mit auswendig gelernten Emanzensprüchen voll, während sie sich schon einmal im Kopf auflistet, was sie von deinem Geld beim nächsten Shoppingtrip kauft.
Seit fünfzig Jahren kämpfen Frauen darum endlich mal etwas sagen zu dürfen, bei dem auch die oberen 10'000 Männer der Gesellschaft mal ernsthaft zuhören sollen, ohne zu lachen und dann sowas. Schadet das nicht so einer Frauenbewegung oder der Frauensache oder was?
8) Du bestellst entweder zuerst für deine Begleitung, dann für dich selbst. Oder du lässt deine Begleitung zuerst für sich selbst bestellen.
Natürlich, das klassische "Ladies First". Das hat übrigens auch auf der Titanic wunderbar funktioniert. Ein Grossteil der Frauen hat überlebt, ein Grossteil der Männer nicht. Faszinierend, dass wir das hier im Kleinen nochmals im Geiste nachleben dürfen. Man hätte ja weniger Probleme mit diesem Relikt, wenn es heutzutage noch Ladies gäbe und nicht die arroganten, egomanischen und eingebildeten Mannsweiber dominieren würden.
9) Du verlangst die Rechnung und bezahlst diese vollständig. (Pärchen, welche die Rechnung teilen wollen, regeln dies später.)
Soll ich lachen oder heulen? Ich soll das Essen meiner Partnerin bezahlen? Die vermutlich studiert hat und ganz gut nebenher verdient? Nur weil ich der Mann bin? Ja leben wir denn im Patriarchat oder was?! Frauenunterdrückung der übelsten Sorte sag' ich da nur. Das ist doch nur wieder so eine phallokratisch-ökonomische Machdemonstration des pöhsen Patriarchats über die armen, unterdrückten Opferfrauen. Ich ruf' gleich mal die SP Frauen (oder die Emma) an. Die sollen schon mal die modernen Scheiterhaufen des Rufmordes vorbereiten für diese Frauenfeinde! Die haben alle einen kleinen Pimmel, sag ich da nur! Alle! Und wohnen noch bei Mutti.
10) Du bedienst deine Begleitung (zum Beispiel Mineralwasser nachgiessen), wenn gerade kein Personal in der Nähe ist.
Soll ich ihr auch noch das Essen in den Mund löffeln? Eins für Mami und eins für Papi? Nur weil der Staat dir grosszügig Geld gibt, heisst das nicht, dass jeder Mann das auch noch machen muss. Frauen werden in unserer Gesellschaft so dermassen gepampert und verwöhnt, dass es schon jenseits aller Lächerlichkeit ist. Und der Höhepunkt ist dann auch noch, dass das Frauen auch noch für selbstverständlich halten und nicht einmal mehr wahrnehmen. Und sich dann auch noch für furchtbar modern und emanzipiert halten.
Sperrstunde
Wenn man schon die alte Rollenverteilung nachstellen möchte, dann wenigstens vollständig und für beide Geschlechter geltend. Doch hier werden nur den Männern Vorschriften gemacht, während die Frauen pflichtbefreit (wie bei der einseitigen Wehrpflicht) sich selber spielen dürfen. Doch Gentlemen können nicht ohne Ladies auftreten. Ladies gibt es nicht ohne Gentlemen. Man kann nicht ein Geschlecht in ein Korsett zwingen und das andere wie ein Kuchen ohne Form aufgehen lassen, wenn man die alten Verhaltensregeln nachleben möchte.
Denn dann handelt es sich um nichts mehr als billiger Sexismus, der auf Mannes Kosten ausgelebt wird. Denn wehe einer würde solche Vorschriften für das weibliche Geschlecht aufstellen. Dann würden Handtäschchen fliegen!
Ich überflog den Flyer und da stiess ich plötzlich auf die Aktion "Gilde-Dinner for 2", welche besonders junge Menschen um die zwanzig Jahre ins Auge fasst. Sie versprechen erstklassiges Essen mit VIP-Service mit allem drum und dran für ein junges Pärchen. Daran ist an und für sich nichts auszusetzen, bis ich die Verhaltensvorschriften für Männer fand und jene für Frauen vergeblich suchte.
Und was nun kam, machte mich wütend.
10 Tipps für junge Kavaliere
Nun folgten detaillierte Vorschriften, wie sich der Mann gefälligst für seine Frau zum Narren, zum erniedrigten Nutztier und zum hilfsbereiten Idioten machen müsse, damit es dem Rahmen des Anlasses entsprechend sei. Das Auftreten des Mannes soll so wie jenes eines Gentlemans sein. Doch ein Gentleman ist nur, wenn eine wahre Lady anwesend ist. Doch es gab im ganzen Flyer kein einziges Fitzelchen irgendeiner Vorschrift für Frauen wie sich eine Lady zu benehmen habe.
Warum werden Männer in das Korsett des Gentlemans der alten Rollenverteilung gezwungen, während Frauen sich verhalten dürfen, wie sie wollen? Welcher sexistische, frauenfixierte Idiot hat diesen Schwachsinn zu verantworten?
Doch hören wir uns zunächst einmal an, wie sich denn ein Gentleman in Anwesenheit einer dieser ... modernen, emanzipierten, selbstständigen, unabhängigen und willensstarken Frauen zu verhalten hätte.
1) Du bist deiner Begleitung beim Aussteigen aus dem Auto behilflich und hältst ihr auch beim Einsteigen die Beifahrertür auf.
2) Du öffnest für deine Begleitung die Tür des Restaurants und lässt sie eintreten.
3) Du hilfst deiner Begleitung aus dem Mantel.
4) Du begleitest deine Begleitung zu ihrem Platz am reservierten Tisch und rückst ihr den Stuhl zurecht.
Würde sie das Gleiche für mich machen? Oder würde sie dann meine Männlichkeit in Frage stellen, wenn ich das von ihr verlange oder benötigte? Kann das denn eine moderne, starke Alphafrau nicht selber? Ich als Mann habe Besseres zu tun, als eingebildeten Weibern die Wagentüre aufzuhalten und sie aus ihrem (wahrscheinlich nicht mal selber bezahlten) Mantel zu helfen. Oder bin ich etwa ihr Butler?
Sind Frauen irgendwie wertvoller, dass ich sie zuerst durchlassen soll? Bin ich als Mann weniger wert, so dass ich es nicht verdient hätte, mit gleichem Anspruch zuerst das Gebäude zu betreten?
Aber es kommt noch besser.
5) Das Handy schaltest du auf lautlos, um bei interessanten Gesprächen mit deiner Begleitung nicht gestört zu werden.
Das ich nicht lache. 'Interessante Gespräche mit deiner Begleitung', wann hatte ich die letzte interessante Diskussion mit einer Frau über Philosophie, Politik, europäische Geschichte und Naturwissenschaften, in der Frauen nicht einfach irgendeinen Schwachsinn nachgeplappert und genormte Denkmuster benutzt hätten? Bei denen wirklich genuine, eigene Gedanken und Ideen präsentiert und auf die Waagschale gelegt wurden? Wo sachlich und argumentativ das Für und Wider durchleuchtet werden ohne dass Emotionen und niedere Absichten das Gespräch zu dominieren begannen?
Genau. Noch nie.
Und das will was heissen, denn ich bewege mich in einem Umfeld, dass sogenannt die "weibliche Hoffnung" der akademischen Welt hervorbringen soll.
Und warum müssen eigentlich nicht parallel die Frauen ihre Handys abschalten? Dadurch könnten sie doch bei interessanten Gesprächen mit mir gestört werden! Vermutlich sind Gespräche zwischen Männer und Frauen für viele Frauen nicht so interessant, als dass sie nachhaltig durch einen Handyanruf gestört werden könnten. Gut zu wissen.
6) Du gibst deiner Begleitung Feuer, wenn sie rauchen will.
Beisst sich das nicht mit dem allgemeinen Rauchverbot in diversen gastronomischen Lokalen der Schweiz? Will ich denn eine Frau, die raucht? Geschweige denn eine, die nicht einmal sich die eigene Zigarette anzünden könnte? Vermutlich nicht mal Feuer dabei hätte?
Wer will sich denn mit so komischen Frauen überhaupt abgeben? Denen man wirklich jeden Dreck abnehmen muss?
7) Du rufst den Kellner für deine Begleitung, wenn sie einen Wunsch hat.
Dümmer geht's wohl nicht mehr. Jetzt soll ich auch noch ihre Wünsche weiterleiten, weil sie sich wohl zu fein für den Umgang mit der Bedienung ist. Im Restaurant wird das sicher von den Frauen noch goutiert, aber wehe du wagst es dann zu Hause oder vor den Bekannten stellvertretend ihre Meinung oder ihre Absichten und Wünschen kundzutun. Dann kotzt sie dich sofort mit auswendig gelernten Emanzensprüchen voll, während sie sich schon einmal im Kopf auflistet, was sie von deinem Geld beim nächsten Shoppingtrip kauft.
Seit fünfzig Jahren kämpfen Frauen darum endlich mal etwas sagen zu dürfen, bei dem auch die oberen 10'000 Männer der Gesellschaft mal ernsthaft zuhören sollen, ohne zu lachen und dann sowas. Schadet das nicht so einer Frauenbewegung oder der Frauensache oder was?
8) Du bestellst entweder zuerst für deine Begleitung, dann für dich selbst. Oder du lässt deine Begleitung zuerst für sich selbst bestellen.
Natürlich, das klassische "Ladies First". Das hat übrigens auch auf der Titanic wunderbar funktioniert. Ein Grossteil der Frauen hat überlebt, ein Grossteil der Männer nicht. Faszinierend, dass wir das hier im Kleinen nochmals im Geiste nachleben dürfen. Man hätte ja weniger Probleme mit diesem Relikt, wenn es heutzutage noch Ladies gäbe und nicht die arroganten, egomanischen und eingebildeten Mannsweiber dominieren würden.
9) Du verlangst die Rechnung und bezahlst diese vollständig. (Pärchen, welche die Rechnung teilen wollen, regeln dies später.)
Soll ich lachen oder heulen? Ich soll das Essen meiner Partnerin bezahlen? Die vermutlich studiert hat und ganz gut nebenher verdient? Nur weil ich der Mann bin? Ja leben wir denn im Patriarchat oder was?! Frauenunterdrückung der übelsten Sorte sag' ich da nur. Das ist doch nur wieder so eine phallokratisch-ökonomische Machdemonstration des pöhsen Patriarchats über die armen, unterdrückten Opferfrauen. Ich ruf' gleich mal die SP Frauen (oder die Emma) an. Die sollen schon mal die modernen Scheiterhaufen des Rufmordes vorbereiten für diese Frauenfeinde! Die haben alle einen kleinen Pimmel, sag ich da nur! Alle! Und wohnen noch bei Mutti.
10) Du bedienst deine Begleitung (zum Beispiel Mineralwasser nachgiessen), wenn gerade kein Personal in der Nähe ist.
Soll ich ihr auch noch das Essen in den Mund löffeln? Eins für Mami und eins für Papi? Nur weil der Staat dir grosszügig Geld gibt, heisst das nicht, dass jeder Mann das auch noch machen muss. Frauen werden in unserer Gesellschaft so dermassen gepampert und verwöhnt, dass es schon jenseits aller Lächerlichkeit ist. Und der Höhepunkt ist dann auch noch, dass das Frauen auch noch für selbstverständlich halten und nicht einmal mehr wahrnehmen. Und sich dann auch noch für furchtbar modern und emanzipiert halten.
Sperrstunde
Wenn man schon die alte Rollenverteilung nachstellen möchte, dann wenigstens vollständig und für beide Geschlechter geltend. Doch hier werden nur den Männern Vorschriften gemacht, während die Frauen pflichtbefreit (wie bei der einseitigen Wehrpflicht) sich selber spielen dürfen. Doch Gentlemen können nicht ohne Ladies auftreten. Ladies gibt es nicht ohne Gentlemen. Man kann nicht ein Geschlecht in ein Korsett zwingen und das andere wie ein Kuchen ohne Form aufgehen lassen, wenn man die alten Verhaltensregeln nachleben möchte.
Denn dann handelt es sich um nichts mehr als billiger Sexismus, der auf Mannes Kosten ausgelebt wird. Denn wehe einer würde solche Vorschriften für das weibliche Geschlecht aufstellen. Dann würden Handtäschchen fliegen!
Dienstag, 4. August 2009
"Es gibt keine guten Männer mehr!"
Aus Zeitmangel verweise ich hier auf ein äusserst gutes Video von Jovan, welchen wir schon hier kennengelernt haben. Dieses Mal geht es um den weiblichen Ausspruch, dass es keine guten Männer mehr gibt. Wie diese verbale Manifestation emotionaler und finanzieller Habgier zu verstehen ist, wird uns Jovan erläutern.
Freitag, 10. Juli 2009
Wer sich dem weiblichen Willen widersetzt ...
Sommerzeit ist Badezeit. Das dachte ich mir, als ich mit mehreren Kumpels und ein paar Frauen am rechten Ufer des Zürchersees lag und das herrliche Wetter genoss. Mittlerweile hat sich zwischen jungen Menschen die (Un)sitte verbreitet, sich mit Backenküsschen zu begrüssen. Völlig fremde Frauen, denen du zum ersten Mal über den Weg läufst, bestehen auf diesen (in meinen Augen) schwuchteligen Ritus. Denn entweder küsst man eine Frau richtig oder gar nicht.
Ihr könnt euch somit sicher gut vorstellen, dass ich kein Freund von dieser vor allem von Frauen forcierten Begrüssungsform bin.
Der Nachmittag nahm gemütlich seinen Lauf als sich noch einige weitere Frauenbekanntschaften meines Kumpels zu uns gesellten. Dabei war ein etwas molligeres Mädchen mit Piercings im Gesicht und einer penetranten Raucherfahne dabei, welche schon seit einigen Monaten ein Auge auf mich geworfen hatte.
Der Trotz
Ihr wisst vermutlich schon, was jetzt kommt. Mit einem Geruch von mindestens zehn gerauchten Zigaretten und dem Schandfleck eines Piercings im Gesicht nähert sich dieses leicht aufgequollene Gesicht dem meinen.
Sie setzt an zum (Vampir)kuss, ich weiche zurück. Das lässt sie sich natürlich nicht gefallen und stösst erste brummige Kehllaute der Entrüstung aus und drückt ihren Leib vorwärts. Ich bleibe stehen, halte meine Arme vor mir und leiste Widerstand. Die Umstehenden schauen schon halb belustigt und halb peinlich berührt, so dass die aufdringliche Frau ihre Aktion wütend abbrach
Stellt euch vor, ein Mann wäre so aufdringlich auf eine Frau losgegangen. Da hätten alle Anwesenden sofort eingegriffen.
Mit einem siegesgewissen Lächeln im Gesicht und mit dem wohltuenden Wissen, sich wieder mal gegen einen penetranten Frauenwillen erfolgreich verteidigt zu haben, setzten meine Kumpels und ich den gemütlichen Anlass fort. Zumindest solange, bis die Grillware aufgegessen und wir alle wieder in einem Kreis auf dem Rasen sassen und die Racheaktion des gekränkten Mädchens ihren Lauf nahm.
Die Rache
Wie aus einem Hinterhalt schoss sie mit der üblichen weiblichen "Shaming Language" auf mich: "Hast du Angst vor Frauen?!", und starrte mich böse an. Totenstille in der ganzen Runde. Wütende Blicke der verängstigten Frauen (lies: Angst vor Nichterfüllung weiblicher Wünsche) und versteinerte Gesichtsausdrücke der restlichen (nichtmaskulistischen) Männer.
Ich schaue sie mir in Ruhe an und sage ... nichts. Denn indem ich ihre Attacke ins Leere laufen liess, wendete sich das Blatt schnell wieder auf meine Seite, denn sie hatte die Harmonie gestört und den Abend gerade versaut - nicht ich. Als mein gleichgültiger Blick den anwesenden, emotional aufgewühlten Frauen langsam zu unangenehm wurde, brachen sie als erste die Stille und redeten weiter über ihre belanglosen Interessen, als wäre gerade nichts geschehen.
Da hatten sie gerade noch einmal Glück gehabt, denn ich war schon dran, mein gesamtes maskulistisches Waffenarsenal scharf zu machen.
Man hat den Frauen angemerkt, dass es sie massivst irritiert hat, dass sie von einem Mann das erste Mal nicht das bekamen, was ihnen so viele Männer vor ihm willig und ohne zu Murren gegeben hatten. Denn schliesslich ist doch Frauenwille des Mannes höchster Befehl!
Immer mehr Maskulisten
Als sich unsere Wege schlussendlich trennten und das Mädchen es noch einmal mit den Backenküsschen versuchte, streckte ich ihr eine starke Hand entgegen, um die sie nicht herumkam. Und die vorher noch versteinerten Kumpels lachten nun mit mir über die beleidigten Frauen. Denn wer als Mann den weiblichen Anmassungen trotzt, gewinnt bei den richtigen Leuten schnell an Respekt.
Denn ein Leben lang liess man ihnen keine Alternative, als sich dem weiblichen Willen zu beugen, wo er ihnen auch immer begegnete. Doch nun, da wir ihnen eine valide Alternative zur Wahrung männlicher Würde zeigen können, werden sie früher oder später alle zu uns stossen.
Ihr könnt euch somit sicher gut vorstellen, dass ich kein Freund von dieser vor allem von Frauen forcierten Begrüssungsform bin.
Der Nachmittag nahm gemütlich seinen Lauf als sich noch einige weitere Frauenbekanntschaften meines Kumpels zu uns gesellten. Dabei war ein etwas molligeres Mädchen mit Piercings im Gesicht und einer penetranten Raucherfahne dabei, welche schon seit einigen Monaten ein Auge auf mich geworfen hatte.
Der Trotz
Ihr wisst vermutlich schon, was jetzt kommt. Mit einem Geruch von mindestens zehn gerauchten Zigaretten und dem Schandfleck eines Piercings im Gesicht nähert sich dieses leicht aufgequollene Gesicht dem meinen.
Sie setzt an zum (Vampir)kuss, ich weiche zurück. Das lässt sie sich natürlich nicht gefallen und stösst erste brummige Kehllaute der Entrüstung aus und drückt ihren Leib vorwärts. Ich bleibe stehen, halte meine Arme vor mir und leiste Widerstand. Die Umstehenden schauen schon halb belustigt und halb peinlich berührt, so dass die aufdringliche Frau ihre Aktion wütend abbrach
Stellt euch vor, ein Mann wäre so aufdringlich auf eine Frau losgegangen. Da hätten alle Anwesenden sofort eingegriffen.
Mit einem siegesgewissen Lächeln im Gesicht und mit dem wohltuenden Wissen, sich wieder mal gegen einen penetranten Frauenwillen erfolgreich verteidigt zu haben, setzten meine Kumpels und ich den gemütlichen Anlass fort. Zumindest solange, bis die Grillware aufgegessen und wir alle wieder in einem Kreis auf dem Rasen sassen und die Racheaktion des gekränkten Mädchens ihren Lauf nahm.
Die Rache
Wie aus einem Hinterhalt schoss sie mit der üblichen weiblichen "Shaming Language" auf mich: "Hast du Angst vor Frauen?!", und starrte mich böse an. Totenstille in der ganzen Runde. Wütende Blicke der verängstigten Frauen (lies: Angst vor Nichterfüllung weiblicher Wünsche) und versteinerte Gesichtsausdrücke der restlichen (nichtmaskulistischen) Männer.
Ich schaue sie mir in Ruhe an und sage ... nichts. Denn indem ich ihre Attacke ins Leere laufen liess, wendete sich das Blatt schnell wieder auf meine Seite, denn sie hatte die Harmonie gestört und den Abend gerade versaut - nicht ich. Als mein gleichgültiger Blick den anwesenden, emotional aufgewühlten Frauen langsam zu unangenehm wurde, brachen sie als erste die Stille und redeten weiter über ihre belanglosen Interessen, als wäre gerade nichts geschehen.
Da hatten sie gerade noch einmal Glück gehabt, denn ich war schon dran, mein gesamtes maskulistisches Waffenarsenal scharf zu machen.
Man hat den Frauen angemerkt, dass es sie massivst irritiert hat, dass sie von einem Mann das erste Mal nicht das bekamen, was ihnen so viele Männer vor ihm willig und ohne zu Murren gegeben hatten. Denn schliesslich ist doch Frauenwille des Mannes höchster Befehl!
Immer mehr Maskulisten
Als sich unsere Wege schlussendlich trennten und das Mädchen es noch einmal mit den Backenküsschen versuchte, streckte ich ihr eine starke Hand entgegen, um die sie nicht herumkam. Und die vorher noch versteinerten Kumpels lachten nun mit mir über die beleidigten Frauen. Denn wer als Mann den weiblichen Anmassungen trotzt, gewinnt bei den richtigen Leuten schnell an Respekt.
Denn ein Leben lang liess man ihnen keine Alternative, als sich dem weiblichen Willen zu beugen, wo er ihnen auch immer begegnete. Doch nun, da wir ihnen eine valide Alternative zur Wahrung männlicher Würde zeigen können, werden sie früher oder später alle zu uns stossen.
Maskulisten bevorzugen richtige Küsse
Mittwoch, 24. Juni 2009
Männlichkeit und Frauenerfolg
Einst fragte mich ein Kollege von mir, warum ich mich denn nicht mehr um eines der prachtvolleren Exemplare der Weiblichkeit in unserem Umfeld kümmerte, wie es schon so viele andere von uns taten. Ob ich denn gestört sei, meine Chancen bei jener Frau nicht auf die Probe zu stellen. Schliesslich spreche sie mich immer wieder an und setzte sich auch hin und wieder zu mir. Doch statt die Gelegenheit beim Schopf zu packen, würde ich keinen Finger rühren. Statt ihr hinterherzurennen, würde ich sie nicht besonders aufmerksam behandeln.
Ob ich denn nicht an ihr interessiert wäre, platzte es aus ihm mit einem verwunderten, belächelnden Unterton heraus.
Doch sogar wenn ich gewollt hätte, konnte ich ihm nicht erklären, was in mir vorgeht. Denn wie soll ich ihm beibringen, dass sein Balzverhalten auf mich und vermutlich auch auf all die Frauen wie die Verzweiflungstaten eines beratungsresistenten Masochisten wirken?
Der Partnermarkt
Heute gibt es etwas weniger Frauen auf dem Partnermarkt als Männer. Dass mag nicht viel ausmachen, aber wenn man sich etwas intensiver mit den sexuellen Präferenzen von Frauen beschäftigt, wird schnell klar, dass es dennoch ein massives Handicap zum Nachteil der Männer gibt. Denn während ein Mann sich mit einer durchschnittlichen Frau zufrieden gibt, wird die Frau nur das Beste überhaupt erst in Erwägung ziehen.
So entsteht die Situation, dass im Prinzip auf jeden jungen Mann eine junge Frau trifft, doch im Endeffekt kommt für die junge Frau vielleicht gerade mal jeder zehnte junge Mann überhaupt in Frage. Während vorallem verzweifeltere Männer zur Not auch massive Abstriche bei der Partnerwahl eingehen um nicht allein zu sein.
Wenn an Dates dann auch noch Fragen auftauchen, ob ich schon ein Auto hätte oder wieviel Geld ich verdiene, dann wird einem schnell klar, dass das aktuelle System nachteilig für die jungen Männer ist. Doch all dies hält unzählige junge Männer nicht davon ab, sich in einem masochistischen Rausch in die Selbstbewusstsein zerfetzenden Maschinengewehrsalven der gnadenlos aussortierenden und grenzenlos mit Aufmerksamkeit verwöhnten Frauen zu schmeissen.
Ich frage mich also, warum soll ich mich in ein Minenfeld begeben, in dem ich gleichzeitig mit neun Blinden über das immer stärker verkraterte Feld Richtung Fata Morgana getrieben werde? In der zweifelhaften Aussicht, unter diesen zweifelhaften Bedingungen als junger Mann Erfolg bei den Frauen zu haben?
Frauenerfolg schafft männliche Abhängigkeit
Doch dies beunruhigt mich nicht einmal wirklich mehr, denn irgendwann akzeptiert man die Tatsachen, wie sie nun mal sind. Ausserdem verändert sich der Partnermarkt in ein paar Jahren zu Gunsten der jetzt noch jungen Männer.
Mich irritiert somit weniger die Dynamik des Partnermarktes, sondern ein viel tiefer sitzender Mechanismus, der automatisch zu rattern beginnt, sobald ein junger Mann einen Hauch von Erfolg bei Frauen geniesst.
Denn er wird sofort davon abhängig.
Wie würden all die frauenverwöhnten Männer plötzlich dastehen, wenn sich von heute auf morgen keine Frau mehr für sie interessieren würde? Wie tief ins Ego dringt der Stich wohl ein, wenn all das Testosteron lediglich über Bettmanöver gesammelt wurde? Wie hart trifft der Schlag das männliche Ego, wenn er für bessere Exemplare wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen wird?
Man kann dies mit einem plötzlichen Drogenentzug bei einem Süchtigen gleichsetzen.
Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen und sehe dies auch immer wieder bei vormals selbstzufriedenen und arroganten Männern, welche dann unerwartet und völlig überrumpelt von ihren Frauen verlassen werden. Sie werden unsicher und ziehen sich in ihre Kummerwelt zurück. Und dann beginnt das grosse Gejammere.
Es ist fast, als ob sie ihre ganze Männlichkeit von diesem einen Weib abhängig gemacht hätten.
Gegenmittel
Schon andernorts habe ich ausgeführt, dass man sich gegen die von Erdbeben tief unten im weiblichen Hormonozean verursachten Sturmfluten nur dadurch schützen kann, indem man seine Männlichkeit zu grössten Teilen von den Frauen abkaspelt. Nur wenn ich weiss und mir immer wieder bewusst mache, dass diese eine Frau in meinem Leben schlussendlich im grossen Plan maximal nur eine kleine Nebenrolle einnimmt, wird nicht das ganze Fundament einstürzen, wenn sie wieder eine ihrer Wallungen negativer Gefühle hat.
Nur wenn wir Männer einsehen, dass wir schlussendlich nicht auf Frauen angewiesen sind, werden die Patronen an uns abprallen, die explodierenden Minen uns nicht zerfetzen und die weiblichen Hormonfluten am Fels zusammenbrechen.
Doch wie soll ich dies meinem Kollegen erklären, ohne dass dieser darin gleich ein hinterhältiges Manöver zum Ausstechen von Konkurrenz im Ringkampf um jenes weibliche Prachtexemplar sieht? Wie soll ich ihm erklären, dass wir für sie nur Amusement sind? Selbst wenn zahllose verzweifelte, junge Männer den Sysiphuscharakter der Partnersuche einsehen würden, so würde die grosse Mehrheit doch nicht hören wollen.
Ob ich denn nicht an ihr interessiert wäre, platzte es aus ihm mit einem verwunderten, belächelnden Unterton heraus.
Doch sogar wenn ich gewollt hätte, konnte ich ihm nicht erklären, was in mir vorgeht. Denn wie soll ich ihm beibringen, dass sein Balzverhalten auf mich und vermutlich auch auf all die Frauen wie die Verzweiflungstaten eines beratungsresistenten Masochisten wirken?
Der Partnermarkt
Heute gibt es etwas weniger Frauen auf dem Partnermarkt als Männer. Dass mag nicht viel ausmachen, aber wenn man sich etwas intensiver mit den sexuellen Präferenzen von Frauen beschäftigt, wird schnell klar, dass es dennoch ein massives Handicap zum Nachteil der Männer gibt. Denn während ein Mann sich mit einer durchschnittlichen Frau zufrieden gibt, wird die Frau nur das Beste überhaupt erst in Erwägung ziehen.
So entsteht die Situation, dass im Prinzip auf jeden jungen Mann eine junge Frau trifft, doch im Endeffekt kommt für die junge Frau vielleicht gerade mal jeder zehnte junge Mann überhaupt in Frage. Während vorallem verzweifeltere Männer zur Not auch massive Abstriche bei der Partnerwahl eingehen um nicht allein zu sein.
Wenn an Dates dann auch noch Fragen auftauchen, ob ich schon ein Auto hätte oder wieviel Geld ich verdiene, dann wird einem schnell klar, dass das aktuelle System nachteilig für die jungen Männer ist. Doch all dies hält unzählige junge Männer nicht davon ab, sich in einem masochistischen Rausch in die Selbstbewusstsein zerfetzenden Maschinengewehrsalven der gnadenlos aussortierenden und grenzenlos mit Aufmerksamkeit verwöhnten Frauen zu schmeissen.
Ich frage mich also, warum soll ich mich in ein Minenfeld begeben, in dem ich gleichzeitig mit neun Blinden über das immer stärker verkraterte Feld Richtung Fata Morgana getrieben werde? In der zweifelhaften Aussicht, unter diesen zweifelhaften Bedingungen als junger Mann Erfolg bei den Frauen zu haben?
Frauenerfolg schafft männliche Abhängigkeit
Doch dies beunruhigt mich nicht einmal wirklich mehr, denn irgendwann akzeptiert man die Tatsachen, wie sie nun mal sind. Ausserdem verändert sich der Partnermarkt in ein paar Jahren zu Gunsten der jetzt noch jungen Männer.
Mich irritiert somit weniger die Dynamik des Partnermarktes, sondern ein viel tiefer sitzender Mechanismus, der automatisch zu rattern beginnt, sobald ein junger Mann einen Hauch von Erfolg bei Frauen geniesst.
Denn er wird sofort davon abhängig.
Wie würden all die frauenverwöhnten Männer plötzlich dastehen, wenn sich von heute auf morgen keine Frau mehr für sie interessieren würde? Wie tief ins Ego dringt der Stich wohl ein, wenn all das Testosteron lediglich über Bettmanöver gesammelt wurde? Wie hart trifft der Schlag das männliche Ego, wenn er für bessere Exemplare wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen wird?
Man kann dies mit einem plötzlichen Drogenentzug bei einem Süchtigen gleichsetzen.
Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen und sehe dies auch immer wieder bei vormals selbstzufriedenen und arroganten Männern, welche dann unerwartet und völlig überrumpelt von ihren Frauen verlassen werden. Sie werden unsicher und ziehen sich in ihre Kummerwelt zurück. Und dann beginnt das grosse Gejammere.
Es ist fast, als ob sie ihre ganze Männlichkeit von diesem einen Weib abhängig gemacht hätten.
Gegenmittel
Schon andernorts habe ich ausgeführt, dass man sich gegen die von Erdbeben tief unten im weiblichen Hormonozean verursachten Sturmfluten nur dadurch schützen kann, indem man seine Männlichkeit zu grössten Teilen von den Frauen abkaspelt. Nur wenn ich weiss und mir immer wieder bewusst mache, dass diese eine Frau in meinem Leben schlussendlich im grossen Plan maximal nur eine kleine Nebenrolle einnimmt, wird nicht das ganze Fundament einstürzen, wenn sie wieder eine ihrer Wallungen negativer Gefühle hat.
Nur wenn wir Männer einsehen, dass wir schlussendlich nicht auf Frauen angewiesen sind, werden die Patronen an uns abprallen, die explodierenden Minen uns nicht zerfetzen und die weiblichen Hormonfluten am Fels zusammenbrechen.
Doch wie soll ich dies meinem Kollegen erklären, ohne dass dieser darin gleich ein hinterhältiges Manöver zum Ausstechen von Konkurrenz im Ringkampf um jenes weibliche Prachtexemplar sieht? Wie soll ich ihm erklären, dass wir für sie nur Amusement sind? Selbst wenn zahllose verzweifelte, junge Männer den Sysiphuscharakter der Partnersuche einsehen würden, so würde die grosse Mehrheit doch nicht hören wollen.
Caress von Luis Royo - Man beachte das Eisenband um den Hals des Mannes
Donnerstag, 21. Mai 2009
Das gynozentrische Deutungsmonopol in Beziehungsfragen
Neulich hatte ich eine interessante Diskussion mit einem etwas naiven Zeitgenossen. Ich hatte bei ihm schon einige maskulistische Themen angeschnitten und wollte nun seine Meinung zu einem weiteren delikaten Sachverhalt erfahren. Ich fragte ihn unverhohlen, ob es denn für einen Mann verwerflich sei, eine Frau zu verlassen, die keinen Sex vor der Ehe möchte.
Ja! Das sei es, denn der Mann würde nur an Sex denken und hätte weder Respekt noch Vertrauen für seine Frau. Er würde seine Frau nicht lieben und hätte sie somit nicht verdient.
Ich dachte und argumentierte schon seit Jahren nicht mehr mit solchen gynozentrischen und antiquierten Vorstellungen. Denn ich hatte mich von dieser männerausklammernden, frauenfixierten Beziehungsperspektive gelöst. Doch ich kannte diese Auswürfe gegen Männer schon von einigen Frauen, welche nicht verstehen wollten, warum ein Mann solche weibliche Vorstellungen von Beziehungen und Sex nicht akzeptieren konnten.
In der nächsten Zeit ging ich dieser "Frage" intensiver nach. Ist es wirklich unmoralisch, wenn ein Mann eine Frau verlässt, die keinen Sex vor der Ehe will?
Rückblick und Verallgemeinerung
Je mehr ich mich mit dieser Frage beschäftigte, desto klarer wurde mir der eigentliche Kern des Problems. Es geht hier nicht um Sex vor der Ehe. Es geht hier auch nicht um Moral. Es geht hier um gynozentrische Vorstellungen von Beziehungen, welche vom Mann auf radikale Weise zurückgewiesen wurden.
Es geht um die Inakzeptanz von von Frauen dominierten und ausgestalteten Formen von Beziehungen, in denen die männliche Sicht ausgeklammert und marginalisiert wird. Uns begegnet dieser Sachverhalt in fast jeder Interaktion mit dem weiblichen Geschlecht. Denn die Annahme, dass der Mann genauso viel Einfluss und Macht bei der Gestaltung einer Beziehung haben soll, ist vielen Frauen suspekt. Vielmehr zwingt man dem Mann ihre Vorstellungen und anmassenden Forderungen mit emotionaler Erpressung auf.
Ich kenne dieses Verhalten aus meinen eigenen Beziehungen zu Frauen. Doch erst in den letzten paar Jahren wird mir klar, wie sehr wir Männer uns dabei über den Tisch ziehen liessen. Das fängt damit an, dass der Mann aus Prinzip für Dates zahlt, geht weiter mit der Tatsache, dass das Nichterfüllen weiblicher Beziehungsvorstellungen mit Vertrauens- und Liebesmangel gleichgesetzt wird und hört noch lange nicht damit auf, dass ein Mann sich ohne gefragt zu werden ein Kind anhängen lässt (und dies auch noch akzeptiert).
Die Moral wird zur Farce
Dieses vernichtende, misandrische Urteil gegenüber jenem selbstbewussten Mann entspringt also nicht einer gleichberechtigten Sichtweise auf zwischengeschlechtliche Interaktion, sondern hat seine Quelle in einem frauenbevorzugenden Weltbild.
- Wir haben es hier mit unterschiedlichen Vorstellungen von Beziehungen zu tun.
Die Frau möchte keinen Sex vor der Ehe, der Mann hingegen schon. Beide sind valid und legitim, doch wenn sie aufeinandertreffen, sind sie völlig inkompatibel. Wir haben es somit mit einer Wertekollision zu tun.
Es geht hier nicht um mangelnde Liebe und Vertrauen oder gar Respekt des Mannes gegenüber der Frau. Sondern darum, dass unvereinbare Konzepte aufeinanderprallen. Was wäre zum Beispiel, wenn der Mann auf Jahre an ihrer Seite ausharrt, nur um mitansehen zu müssen, dass sich die Frau im letzten Moment für einen anderen Mann entscheidet? So hätte er Jahre seines Lebens verloren, welche er mit anderen Frauen hätte verbringen können. DAS wäre unmoralisch.
- Indem die Frau den Preis für Sex durch das Verlangen einer Heirat in ungeahnte Höhen treibt, wird ihr Angebot im Vergleich zu anderen Angeboten unattraktiv.
Und wenn eine Person sich selbst unattraktiv macht, dann muss sie nicht erstaunt sein, wenn sie verlassen wird. Doch dies ist die weibliche Hälfte der Schuld am Scheitern der Beziehung, welche schamlos ausgeklammert wird.
- Ausserdem nützt die Frau den Mann aus, denn sie merkt wie viel mehr der Mann den Sex will. Dies führt sie in eine vorteilhafte Machtposition und macht den Mann abhängig.
Es schmeichelt nämlich das Ego einer Frau, wenn ein Mann freiwillig so lange auf Sex verzichtet, wie sie dies möchte. Deshalb und auch wegen der drohenden Abhängigkeit entstehen die Anschuldigungen von wegen Respektlosigkeit und fehlender Liebe, wenn der Mann nicht bereit ist, sich in so eine Gefangenschaft zu begeben. Denn ein Mann hat ein Recht darauf, selber zu bestimmen, zu welchen Konditionen er lieben möchte und zu welchen nicht.
- Indem sie ihm den Sex verweigert, entzieht sie ihm einen Vetrauensbeweis.
Denn nur jene Menschen versuchen andere durch Entzug und Abhängigkeit an sich zu binden, welche ihr Handeln durch Misstrauen und Vorverurteilungen leiten lassen. Wenn sie ihm nicht das Vertrauen entgegen bringt, dass er auch nach dem Sex noch an ihrer Seite bleibt, warum soll er ihr dann das Vertrauen entgegenbringen, dass sie ihn dann auch wirklich heiratet?
Aus diesen Gründen plädiere ich stark für keine Ehe vor dem Sex!
Schlussfolgerung
Wegen all diesen aufgezählten Gründen kann ich die Amoralität des Mannes nicht erkennen. Vielmehr erkenne ich die stümperhafte Vertrauenslosigkeit und emotionale Habsucht der Frau, welche der Mann entkommen wollte. Denn was ist reifer? Eine Person zu verlassen, weil die Wertevorstellungen nicht passen oder bei einem Menschen auszuharren, welcher einem in die Abhängigkeit treiben möchte?
Ganz klar das Erstere. Wer dies anschliessend nicht akzeptiert und etwas von Unreife, Vortäuschung von Liebe, Sexfixiertheit, Vertrauensmangel und Respektlosigkeit quasselt, der ist lediglich mental nicht im Stande, der männlichen Sicht auf Beziehungen genauso viel Gewicht beizumessen, wie jener von Frauen.
Es ist das unhinterfragte, weibliche Deutungsmonopol in Beziehungsfragen, welche die gynozentrischen Vorstellungen in den Köpfen von naiven Männern und rechthaberischen Frauen zementiert.
Ja! Das sei es, denn der Mann würde nur an Sex denken und hätte weder Respekt noch Vertrauen für seine Frau. Er würde seine Frau nicht lieben und hätte sie somit nicht verdient.
Ich dachte und argumentierte schon seit Jahren nicht mehr mit solchen gynozentrischen und antiquierten Vorstellungen. Denn ich hatte mich von dieser männerausklammernden, frauenfixierten Beziehungsperspektive gelöst. Doch ich kannte diese Auswürfe gegen Männer schon von einigen Frauen, welche nicht verstehen wollten, warum ein Mann solche weibliche Vorstellungen von Beziehungen und Sex nicht akzeptieren konnten.
In der nächsten Zeit ging ich dieser "Frage" intensiver nach. Ist es wirklich unmoralisch, wenn ein Mann eine Frau verlässt, die keinen Sex vor der Ehe will?
Rückblick und Verallgemeinerung
Je mehr ich mich mit dieser Frage beschäftigte, desto klarer wurde mir der eigentliche Kern des Problems. Es geht hier nicht um Sex vor der Ehe. Es geht hier auch nicht um Moral. Es geht hier um gynozentrische Vorstellungen von Beziehungen, welche vom Mann auf radikale Weise zurückgewiesen wurden.
Es geht um die Inakzeptanz von von Frauen dominierten und ausgestalteten Formen von Beziehungen, in denen die männliche Sicht ausgeklammert und marginalisiert wird. Uns begegnet dieser Sachverhalt in fast jeder Interaktion mit dem weiblichen Geschlecht. Denn die Annahme, dass der Mann genauso viel Einfluss und Macht bei der Gestaltung einer Beziehung haben soll, ist vielen Frauen suspekt. Vielmehr zwingt man dem Mann ihre Vorstellungen und anmassenden Forderungen mit emotionaler Erpressung auf.
Ich kenne dieses Verhalten aus meinen eigenen Beziehungen zu Frauen. Doch erst in den letzten paar Jahren wird mir klar, wie sehr wir Männer uns dabei über den Tisch ziehen liessen. Das fängt damit an, dass der Mann aus Prinzip für Dates zahlt, geht weiter mit der Tatsache, dass das Nichterfüllen weiblicher Beziehungsvorstellungen mit Vertrauens- und Liebesmangel gleichgesetzt wird und hört noch lange nicht damit auf, dass ein Mann sich ohne gefragt zu werden ein Kind anhängen lässt (und dies auch noch akzeptiert).
Die Moral wird zur Farce
Dieses vernichtende, misandrische Urteil gegenüber jenem selbstbewussten Mann entspringt also nicht einer gleichberechtigten Sichtweise auf zwischengeschlechtliche Interaktion, sondern hat seine Quelle in einem frauenbevorzugenden Weltbild.
- Wir haben es hier mit unterschiedlichen Vorstellungen von Beziehungen zu tun.
Die Frau möchte keinen Sex vor der Ehe, der Mann hingegen schon. Beide sind valid und legitim, doch wenn sie aufeinandertreffen, sind sie völlig inkompatibel. Wir haben es somit mit einer Wertekollision zu tun.
Es geht hier nicht um mangelnde Liebe und Vertrauen oder gar Respekt des Mannes gegenüber der Frau. Sondern darum, dass unvereinbare Konzepte aufeinanderprallen. Was wäre zum Beispiel, wenn der Mann auf Jahre an ihrer Seite ausharrt, nur um mitansehen zu müssen, dass sich die Frau im letzten Moment für einen anderen Mann entscheidet? So hätte er Jahre seines Lebens verloren, welche er mit anderen Frauen hätte verbringen können. DAS wäre unmoralisch.
- Indem die Frau den Preis für Sex durch das Verlangen einer Heirat in ungeahnte Höhen treibt, wird ihr Angebot im Vergleich zu anderen Angeboten unattraktiv.
Und wenn eine Person sich selbst unattraktiv macht, dann muss sie nicht erstaunt sein, wenn sie verlassen wird. Doch dies ist die weibliche Hälfte der Schuld am Scheitern der Beziehung, welche schamlos ausgeklammert wird.
- Ausserdem nützt die Frau den Mann aus, denn sie merkt wie viel mehr der Mann den Sex will. Dies führt sie in eine vorteilhafte Machtposition und macht den Mann abhängig.
Es schmeichelt nämlich das Ego einer Frau, wenn ein Mann freiwillig so lange auf Sex verzichtet, wie sie dies möchte. Deshalb und auch wegen der drohenden Abhängigkeit entstehen die Anschuldigungen von wegen Respektlosigkeit und fehlender Liebe, wenn der Mann nicht bereit ist, sich in so eine Gefangenschaft zu begeben. Denn ein Mann hat ein Recht darauf, selber zu bestimmen, zu welchen Konditionen er lieben möchte und zu welchen nicht.
- Indem sie ihm den Sex verweigert, entzieht sie ihm einen Vetrauensbeweis.
Denn nur jene Menschen versuchen andere durch Entzug und Abhängigkeit an sich zu binden, welche ihr Handeln durch Misstrauen und Vorverurteilungen leiten lassen. Wenn sie ihm nicht das Vertrauen entgegen bringt, dass er auch nach dem Sex noch an ihrer Seite bleibt, warum soll er ihr dann das Vertrauen entgegenbringen, dass sie ihn dann auch wirklich heiratet?
Aus diesen Gründen plädiere ich stark für keine Ehe vor dem Sex!
Schlussfolgerung
Wegen all diesen aufgezählten Gründen kann ich die Amoralität des Mannes nicht erkennen. Vielmehr erkenne ich die stümperhafte Vertrauenslosigkeit und emotionale Habsucht der Frau, welche der Mann entkommen wollte. Denn was ist reifer? Eine Person zu verlassen, weil die Wertevorstellungen nicht passen oder bei einem Menschen auszuharren, welcher einem in die Abhängigkeit treiben möchte?
Ganz klar das Erstere. Wer dies anschliessend nicht akzeptiert und etwas von Unreife, Vortäuschung von Liebe, Sexfixiertheit, Vertrauensmangel und Respektlosigkeit quasselt, der ist lediglich mental nicht im Stande, der männlichen Sicht auf Beziehungen genauso viel Gewicht beizumessen, wie jener von Frauen.
Es ist das unhinterfragte, weibliche Deutungsmonopol in Beziehungsfragen, welche die gynozentrischen Vorstellungen in den Köpfen von naiven Männern und rechthaberischen Frauen zementiert.
Freitag, 27. März 2009
Ein nicht ganz abwegiger Gedanke
Neulich ging mir ein interessanter Gedanke durch den Kopf. Wie würden Frauen wohl darauf reagieren, wenn man sie geanuso behandelt, wie sie uns behandeln?
Häufig lässt sich die weibliche Reaktion mit einem einzigen Wort zusammenfassen.
Schockiertheit.
Denn während sich eine Frau wie selbstverständlich das Recht herausnimmt, dich als Mann zu ignorieren und ohne zu grüssen an dir vorbeizulaufen, wird dies - wenn vom Mann praktiziert - von den Frauen als eine zutiefst beleidigende und asoziale Verhaltensweise wahrgenommen. Wie kann es denn überhaupt irgendein Mann wagen, der verwöhnten Königin nicht angemessen zu huldigen? Wie kann man denn als Mann wortlos und ohne die weibliche Grazie anerkennende und ihre Schönheit lobende Blicke an einer Frau vorbeilaufen?
Die Bestätigung der Attraktivität - ihr Ambrosia
Viele Frauen sind es sich gewohnt, dass sie automatisch einen Grossteil der (männlichen) Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sobald sie die Bühne der Öffentlichkeit betreten. Es ist ein wesentlicher Pfeiler ihres Selbstwertgefühls, dass Männer sich zu ihnen umdrehen und sie mit gierigen und lüsternen Blicken vor ihrem inneren Auge ausziehen.
Glaubt nicht diesen Spinnerinnen, welche behaupten, dass dies auf Frauen belästigend wirke! Denn sie sehnen sich mit ihren viel zu kurzen Röcken und ihrer viel zu dicken Schicht Schminke im Gesicht (nicht nur) jeden Freitag und Samstag Abend nach genau jener Form von Bestätigung. Es ist ihr Ambrosia.
Und genau wegen dieser oberflächlichen Fixiertheit auf das Äusserliche (welche sie lustigerweise häufig uns Männern vorwerfen ...) als kindische Quelle von Selbstwertgefühl, ist dies das grosse Einfallstor zur Demontage von selbstherrlichen und arroganten Frauenzimmern im Alltag.
Es sind keine Kraftausdrücke oder Fluchwörter nötig, keine gestreuten Gerüchte oder irgendwelche Mobbingaktionen. Lediglich der Entzug männlicher Aufmerksamkeit. Denn nichts auf dieser Welt lässt eine Frau mehr an sich zweifeln als der Verlust männlicher Validierung ihrer (eingebildeten?) Schönheit.
Erziehung muss sein
Wenn ihr es also wieder einmal mit besonders eiskalten und zu sehr von sich selbst überzeugten Frauen zu tun habt, dann gönnt ihnen nicht auch noch die triebhafte und peinliche Anerkennung ihrer Attraktivität in Form von Blicken, Komplimenten, Lächeln, Türe aufhalten und sonstigem "Beta-Schwachsinn", wie der Pick Up Artist sagen würde.
Seid lieber sachlich, neutral und distanziert zu den Frauen. Gebt ihnen zu verstehen, dass Respekt und alle Formen von Sonderbehandlung verdient werden müssen und keine Geburtsrechte sind. Genauso wie dies schon seit jeher für uns Männer gilt. Lasst sie lernen, dass gelebte Gleichberechtigung keine Rosinenpickerei bedeutet, sondern auch einmal Anstrengung und Mühsal.
Denn warum sollten sie sich noch anstrengen, wenn sie das Erstrebenswerte schon gratis und ohne Aufwand erhalten?
Die männliche Würde ist unantastbar
Nicht nur wird man es euch hoch anrechnen, dass euch eure eigene Würde mehr bedeutet als die Befriedigung weiblicher Eitelkeit. Ihr werdet auch merken, dass all die peinlichen Kapriolen von Frauen schlagartig aufhören. Voraussetzung ist natürlich, dass man mit eiserner Konsequenz und ohne Ausnahme diese Grundhaltung durchsetzt. Und dazu gehört auch eine Frau öffentlich und laut zurechtzuweisen, wenn sie sich wieder einmal jede Frechheit herausnimmt.
Denn wenn es umgekehrt für eine Frau völlig legitim ist, einen Mann in aller Öffentlichkeit zurechtzuweisen und ihn gar zu ohrfeigen (!), dann hat auch ein Mann das Recht, über die Frau vor allen anderen zu richten.
Mann muss sich schliesslich nicht alles gefallen lassen.
Häufig lässt sich die weibliche Reaktion mit einem einzigen Wort zusammenfassen.
Schockiertheit.
Denn während sich eine Frau wie selbstverständlich das Recht herausnimmt, dich als Mann zu ignorieren und ohne zu grüssen an dir vorbeizulaufen, wird dies - wenn vom Mann praktiziert - von den Frauen als eine zutiefst beleidigende und asoziale Verhaltensweise wahrgenommen. Wie kann es denn überhaupt irgendein Mann wagen, der verwöhnten Königin nicht angemessen zu huldigen? Wie kann man denn als Mann wortlos und ohne die weibliche Grazie anerkennende und ihre Schönheit lobende Blicke an einer Frau vorbeilaufen?
Die Bestätigung der Attraktivität - ihr Ambrosia
Viele Frauen sind es sich gewohnt, dass sie automatisch einen Grossteil der (männlichen) Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sobald sie die Bühne der Öffentlichkeit betreten. Es ist ein wesentlicher Pfeiler ihres Selbstwertgefühls, dass Männer sich zu ihnen umdrehen und sie mit gierigen und lüsternen Blicken vor ihrem inneren Auge ausziehen.
Glaubt nicht diesen Spinnerinnen, welche behaupten, dass dies auf Frauen belästigend wirke! Denn sie sehnen sich mit ihren viel zu kurzen Röcken und ihrer viel zu dicken Schicht Schminke im Gesicht (nicht nur) jeden Freitag und Samstag Abend nach genau jener Form von Bestätigung. Es ist ihr Ambrosia.
Und genau wegen dieser oberflächlichen Fixiertheit auf das Äusserliche (welche sie lustigerweise häufig uns Männern vorwerfen ...) als kindische Quelle von Selbstwertgefühl, ist dies das grosse Einfallstor zur Demontage von selbstherrlichen und arroganten Frauenzimmern im Alltag.
Es sind keine Kraftausdrücke oder Fluchwörter nötig, keine gestreuten Gerüchte oder irgendwelche Mobbingaktionen. Lediglich der Entzug männlicher Aufmerksamkeit. Denn nichts auf dieser Welt lässt eine Frau mehr an sich zweifeln als der Verlust männlicher Validierung ihrer (eingebildeten?) Schönheit.
Erziehung muss sein
Wenn ihr es also wieder einmal mit besonders eiskalten und zu sehr von sich selbst überzeugten Frauen zu tun habt, dann gönnt ihnen nicht auch noch die triebhafte und peinliche Anerkennung ihrer Attraktivität in Form von Blicken, Komplimenten, Lächeln, Türe aufhalten und sonstigem "Beta-Schwachsinn", wie der Pick Up Artist sagen würde.
Seid lieber sachlich, neutral und distanziert zu den Frauen. Gebt ihnen zu verstehen, dass Respekt und alle Formen von Sonderbehandlung verdient werden müssen und keine Geburtsrechte sind. Genauso wie dies schon seit jeher für uns Männer gilt. Lasst sie lernen, dass gelebte Gleichberechtigung keine Rosinenpickerei bedeutet, sondern auch einmal Anstrengung und Mühsal.
Denn warum sollten sie sich noch anstrengen, wenn sie das Erstrebenswerte schon gratis und ohne Aufwand erhalten?
Die männliche Würde ist unantastbar
Nicht nur wird man es euch hoch anrechnen, dass euch eure eigene Würde mehr bedeutet als die Befriedigung weiblicher Eitelkeit. Ihr werdet auch merken, dass all die peinlichen Kapriolen von Frauen schlagartig aufhören. Voraussetzung ist natürlich, dass man mit eiserner Konsequenz und ohne Ausnahme diese Grundhaltung durchsetzt. Und dazu gehört auch eine Frau öffentlich und laut zurechtzuweisen, wenn sie sich wieder einmal jede Frechheit herausnimmt.
Denn wenn es umgekehrt für eine Frau völlig legitim ist, einen Mann in aller Öffentlichkeit zurechtzuweisen und ihn gar zu ohrfeigen (!), dann hat auch ein Mann das Recht, über die Frau vor allen anderen zu richten.
Mann muss sich schliesslich nicht alles gefallen lassen.
"Ihr Männer könnt noch viel von uns Frauen lernen!" - Anonymer Maskulist: "Wie wahr!"
Freitag, 9. Januar 2009
"Die sind nur sexgesteuert"
Kaum ist man aufgestanden, schon geht die männerfeindliche Scheisse wieder von Neuem los. Dieser Artikel bespricht eine Dokumentation, welche den Partnermarkt der 60- bis 80-jährigen Frauen beleuchtet und von ihren "Erfahrungen" auf der Partnersuche berichtet. Dabei kamen dann so peinliche Klischees wie zum Beispiel, dass die Männer nur Sex wollten und alles eingebildete Gockel seien.
"Was ältere Frauen auf Partnersuche erleben müssen" heisst der einseitige und Mitleid fordernde Titel der Dokumentation und lässt die männerfeindliche Stossrichtung schon früh erahnen. Als hätten nur die Frauen bei der Partnersuche Probleme. Folgerichtig beklagt der Artikel dann auch die vorherrschende weibliche Perspektive und bemerkt, dass auch die Sichtweise der Männer hier interessant gewesen wäre.
Natürlich kann in unserer gynozentrischen Gesellschaft so ein Rundumschlag gegen alle Männer einer bestimmten Altersgruppe sorgenfrei und ohne Abmahnung gesendet werden. Dass die besprochenen Frauen vielleicht schlichtweg unfähig waren, mit erfahrenen, selbstbewussten und starken Männern zurechtzukommen und einfach keine Lust hatten, sich ausnahmsweise auch mit seinen Bedürfnissen statt nur mit den eigenen zu beschäftigen, wird nicht weiter gefragt.
A priori wird den Frauen die Unschuld angedichtet und den Männern die komplette Verantwortung für das Versagen der Frauen auf dem Partnermarkt zugeschoben. Liebe kann so einfach sein!
Dass es genauso wie bei einer funktionierenden Beziehung auch bei einem gescheiterten Liebesversuch immer zwei Personen braucht, wird in dieser Dokumentation völlig unterschlagen. Dass diese Frauen vielfach auch mangelhafte Charaktermerkmale, wie Egozentrik, Eitelkeit und Arroganz aufweisen, welche sie sich noch aus ihrer Jugendzeit in ihren Lebensabend hinüber retten konnten, wird auch nicht untersucht.
Vielleicht hätten diese Grossmütterchen bedenken sollen, dass es sich Frauen nur mit einer gewissen Jugend und dem gewissen Äusseren leisten können, kurzfristig auf den Männern rumzutrampeln ohne dass diese einen auf ewig links liegen lassen? Englischsprachige Männerblogs nennen dieses Phänomen den Vagina Pass, welche es den Frauen erlaubt, in jungen Jahren mit allem möglichen Schwachsinn auf Kosten anderer durchzukommen.
Und dieser Vagina Pass verschwindet halt mit einem gewissen Alter. Und wer bis dahin nicht andere Qualitäten entwickelt hat, muss nicht damit rechnen, als potenzielle Beziehungspartnerin wahrgenommen zu werden. Zu diesen Qualitäten gehört auch die Rücksichtsnahme und das Verständnis für das andere Geschlecht und die Überwindung von unreifem Klischeedenken.
Und die Rücknahme völlig überhöhter Forderungen an die Männer!
Es würde mich einmal sehr interessieren, wie eine Untersuchung des Partnermarktes für Männer aussehen würde. Ich wette mich euch, dass dann nur so Mahnungen an die Männer kämen, anstatt dass Fehler beim anderen Geschlecht gesucht werden würden. Denn so ist unsere gynozentrische Gesellschaft!
"Was ältere Frauen auf Partnersuche erleben müssen" heisst der einseitige und Mitleid fordernde Titel der Dokumentation und lässt die männerfeindliche Stossrichtung schon früh erahnen. Als hätten nur die Frauen bei der Partnersuche Probleme. Folgerichtig beklagt der Artikel dann auch die vorherrschende weibliche Perspektive und bemerkt, dass auch die Sichtweise der Männer hier interessant gewesen wäre.
Natürlich kann in unserer gynozentrischen Gesellschaft so ein Rundumschlag gegen alle Männer einer bestimmten Altersgruppe sorgenfrei und ohne Abmahnung gesendet werden. Dass die besprochenen Frauen vielleicht schlichtweg unfähig waren, mit erfahrenen, selbstbewussten und starken Männern zurechtzukommen und einfach keine Lust hatten, sich ausnahmsweise auch mit seinen Bedürfnissen statt nur mit den eigenen zu beschäftigen, wird nicht weiter gefragt.
A priori wird den Frauen die Unschuld angedichtet und den Männern die komplette Verantwortung für das Versagen der Frauen auf dem Partnermarkt zugeschoben. Liebe kann so einfach sein!
Dass es genauso wie bei einer funktionierenden Beziehung auch bei einem gescheiterten Liebesversuch immer zwei Personen braucht, wird in dieser Dokumentation völlig unterschlagen. Dass diese Frauen vielfach auch mangelhafte Charaktermerkmale, wie Egozentrik, Eitelkeit und Arroganz aufweisen, welche sie sich noch aus ihrer Jugendzeit in ihren Lebensabend hinüber retten konnten, wird auch nicht untersucht.
Vielleicht hätten diese Grossmütterchen bedenken sollen, dass es sich Frauen nur mit einer gewissen Jugend und dem gewissen Äusseren leisten können, kurzfristig auf den Männern rumzutrampeln ohne dass diese einen auf ewig links liegen lassen? Englischsprachige Männerblogs nennen dieses Phänomen den Vagina Pass, welche es den Frauen erlaubt, in jungen Jahren mit allem möglichen Schwachsinn auf Kosten anderer durchzukommen.
Und dieser Vagina Pass verschwindet halt mit einem gewissen Alter. Und wer bis dahin nicht andere Qualitäten entwickelt hat, muss nicht damit rechnen, als potenzielle Beziehungspartnerin wahrgenommen zu werden. Zu diesen Qualitäten gehört auch die Rücksichtsnahme und das Verständnis für das andere Geschlecht und die Überwindung von unreifem Klischeedenken.
Und die Rücknahme völlig überhöhter Forderungen an die Männer!
Es würde mich einmal sehr interessieren, wie eine Untersuchung des Partnermarktes für Männer aussehen würde. Ich wette mich euch, dass dann nur so Mahnungen an die Männer kämen, anstatt dass Fehler beim anderen Geschlecht gesucht werden würden. Denn so ist unsere gynozentrische Gesellschaft!
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