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Freitag, 3. Juni 2011

Der Fall Goslar, Geschlechterpolitk und die Männervereine - ein maskulistischer Kommentar

In den letzten Monaten und insbesondere in den letzten Wochen hat sich der Fall rund um die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling dramatisch zugespitzt und gipfelte in einer für die femigenderistische Ideologie entlarvende, öffentliche Debatte. Da diese abgewählte Gleichstellungsbeauftragte von Teilen der Männerrechtsbewegung aktiv und öffentlichkeitswirksam unterstützt wurde, erhalten diese Geschehnisse nicht nur eine historische, sondern auch eine interne Brisanz, welcher wir uns heute widmen möchten.

Denn die offene Unterstützung einer Trägerin der deutschen Geschlechterpolitik steht so ziemlich diametral zu allem, wofür der Maskulismus seit Jahren eintritt. Die Frau Ebeling mag ein reines Herz haben und die Einseitigkeit des Feminismus sehen - doch auch sie vertritt die Vorstellung, dass staatliche Geschlechterpolitik nötig und sinnvoll sei.

Es wird also deutlich, dass durch die aktive Unterstützung einer (unorthodoxen) Vertreterin der deutschen Gleichstellungspolitik durch gewisse Elemente innerhalb der Männerrechtsbewegung eine weltanschauliche Gespaltenheit in Sachen Geschlechterpolitik zwischen den verschiedenen Männervereinen zu Tage tritt. Wir werden uns also den Fall Goslar als Vorwand nehmen, diese Gegensätze auszuleuchten um somit einen vertieften Einblick in die Struktur der äusserst heterogenen, deutschsprachigen Männerrechtsbewegung zu gewinnen.

Der Fall Goslar

Zu den Ereignissen rund um Frau Ebeling gibt es auf Wikimannia eine umfangreiche Linksammlung und eine Zusammenstellung der Ereignisse, ausserdem führte Arne Hoffmann auf seinem Blog eine Art Tagebuch zu den verschiedenen Vorfällen. Zusätzlich kann man die Vorfälle aus der Sicht von Monika Ebeling auf ihrem Blog "Geschlechterdemokratie" nachlesen. Wir wollen uns nun den Fall und die verschiedenen Reaktionen darauf anschauen.

Monika Ebeling, geborene Dittmer, war Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar und wies im Gegensatz zur normalen Gleichstellungsbeauftragten nicht die typische, staatsfeministische Einseitigkeit auf (eine andere, vermutliche Ausnahme in diesem Bereich ist eine gewisse Gleichstellungsbeauftragte namens Susanne Wilder). Obwohl auch sie den "Neuen Mann" herbeibeschwört, wie man in diesem Video zu hören bekommt, kritisiert sie auch die Einseitigkeit des deutschen Staatsfeminismus, die alte Bitterfotze Alice Schwarzer, die platte Rhetorik der Lohndiskriminierungslüge, die Diffamierungsversuche des ungläubigen Thomas und lehnt Frauenquoten ab. Auch begrüsste sie das erste internationale Antifeminismustreffen und weist auf die Arbeit von Agens e.V. und anderen Männervereinen hin.

Sie weigerte sich eine Ausstellung zum Thema häuslicher Gewalt zu unterstützen, welche Männer einseitig als Gewalttäter und Frauen nur als Opfer von häuslicher Gewalt porträtierte, da sie um die Gleichverteilung der Geschlechter bei der häuslichen Gewalt weiss. Auch kritisierte sie eine weitere staatsfeministische Aktion, bei der Brötchenverpackungen für Kinder mit einseitigen Vorstellungen über die Urheberschaft von häuslicher Gewalt bedruckt wurden. Sie eröffnete ein Väter-Café und organisierte Papa-Picknicks. Sie führte zusammen mit Agens e.V. Veranstaltungen durch, an denen diskutiert wurde, ob der Feminismus "noch zu retten" ist. Heftig und gut begründet kritisierte sie die feministischen Missstände in deutschen Frauenhäusern (siehe am Ende des pdf-Dokuments!)

Im massiv ideologisierten Umfeld des deutschen Staatsfeminismus wurde sie deswegen sehr schnell die Zielscheibe von Mobbing und Hassattacken durch feministische Netzwerke, die Angst um Fördergelder und ihre Deutungshoheit hatten:, aus naheliegenden Gründen:

"Gleichstellung ist in Deutschland fest verankert. Es gibt ein dichtes Netz von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, von Beratungsstellen und Gruppen in Gewerkschaften und Institutionen. Die meisten leben davon, für die Gleichstellung der Frau zu kämpfen, schon aus ihrer Geschichte heraus."

Dies bestätigt auch Monika Ebeling in 'Die Freie Welt':

"Die Fördertöpfe der sogenannten „positiven Diskriminierung von Frauen“ werden herrisch bewacht und mehr als ungern geschlechtergerecht geteilt. Die in den weiblichen Netzwerken warm eingepackte Frauenlobby will von einem Wandel oder gar einer männlichen Diskriminierung so gut wie nichts wissen."

Grüne und Linke liessen den Konflikt eskalieren, nachdem Frauenverbänden der Kragen geplatzt war und beantragten die Abberufung dieser umstrittenen Gleichstellungsbeauftragten ("Diese Gleichstellungsbeauftragte muss gehen!"). Schwer angelastet wurde ihr auch die Verlinkung des Väternotrufs auf der Internetpräsenz von Goslar.

Sie warfen ihr vor, dass sie sich nur (!) für Männer einsetzen würde. Dies ist nachweislich falsch, wie man aus offiziellen Unterlagen herauslesen kann, welche klar belegen, dass sich Monika Ebeling für beide Geschlechter eingesetzt hat und was auch anderen Politikern aufgefallen ist. Es ist erstaunlich den Vorwurf der Einseitigkeit aus den Mündern von Vertretern einer gynozentrischen Geschlechterpolitik zu hören, welche richtige Förderung nur Frauen gewähren und Männern lediglich bei ihrer staatlichen Umerziehung fördern. Von Menschen, welche im Geiste des folgenden Satzes der ehemaligen deutschen Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin denken und handeln:

»Männer sollen durch die Wehrpflicht gehindert werden, damit Frauen im Leben aufholen können.«

Klar wird die ideologische Einseitigkeit des heutigen, institutionalisierten Feminismus in einem Statement der Grünen, welche für ihr abartig männerfeindliches "Frauenstatut" bekannt ist:

"[...] das Wirken der Gleichstellungsbeauftragten [Ebeling] ist mittlerweile von unseren Vorstellungen weit entfernt. Ihren bisherigen Tätigkeiten nach will sie Benachteiligung von Männern aufzeigen und „beseitigen“ – dies ist nicht unser politischer Wille [...]."

Dies ist erstaunlich, wenn man bedenkt, wie massiv Männer in Deutschland wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit durch das Gesetz und durch offizielle Stellen diskriminiert werden. Man hat also nicht nur die Augen für die handfesten Benachteiligungen der Männer fest verschlossen, sondern hat auch noch Mühe diese überhaupt als solche anzuerkennen (man beachte die Anführungszeichen um 'beseitigen'), geschweige denn dass man diese abschaffen will. Wie ideologisch verbohrt und einseitig muss man sein, um deutlich nachweisbare Diskriminierungen qua Geschlecht durch Staat und Gesetz (!) nicht angehen zu wollen?

So deutlich tritt die Einseitigkeit der feministischen Ideologie selten zu Tage!

Es ist somit auch nicht verwunderlich, dass Frau Ebeling in solch einem ideologischen Umfeld abgewählt und entlassen wurde. Diese demonstrative Einseitigkeit führte jedoch auch dazu, dass die Vorfälle in Goslar von den Medien negativ aufgenommen wurden und resultierte in heftige Kritik am herrschenden Feminismus. Der Gesamtton war überwältigend negativ und viele Blätter störten sich an dieser ideologisch getriebenen Hexenjagd.

Agens e.V. solidarisierte sich in einer Pressemitteilung mit Frau Ebeling. Auch Manndat solidarisierte sich umgehend mit ihr und kritisierte die feministische Einseitigkeit der aktuellen Geschlechterpolitik. Der Väteraufbruch für Kinder schrieb einen offenen Brief an den Stadtrat von Goslar mit der Bitte um eine "ausgewogene Gleichstellungspolitik". Die Sympathisanten und Aktivisten dieser Vereine wurden derweil in ganz Deutschland und im Internet mit Unterstützungsaufrufen, mehreren Interviews mit Frau Ebeling und dem Schreiben von Protestbriefen aktiv. Diese gaben den Vorfällen Namen wie "Schlacht um Goslar" oder "Krieg der Bitterfotzen" (angelehnt an ein feminismuskritisches Werk aus Schweden).

Die IGAF hingegen prangerte zwar die Entlassung von Frau Ebeling an und René Kuhn führte ein Interview mit ihr, beliess es aber ansonsten dabei. Auch Maskulisten wie Michail A. Savvakis äusserten sich nicht gross zu diesen Vorfällen, während Männervereine wie Agens e.V., Manndat und VafK sich öffentlich mit Frau Ebeling solidarisierten und sie besonders aktiv unterstützten.

Position des Maskulismus zur Geschlechterpolitik

Der Maskulismus, wie ihn Savvakis nieder geschrieben hat, lehnt den Staatsfeminismus und jegliche staatliche Umerziehung klar ab. Denn sobald eine Minderheit anfängt, mit staatlichen Mitteln der Mehrheit ihre Vorstellungen von Geschlechtlichkeit aufzuzwingen, wird es auf ewig Einseitigkeit durch Parteilichkeit und Ungerechtigkeit durch selektive Problemwahrnehmung geben. Dafür gibt es zahllose Gründe.

- Geschlechterpolitik verschärft zwangsläufig den Antagonismus geschlechtlicher Interessen:

Die Interessen von Männern und Frauen sind in den meisten Fällen einander entgegen gerichtet, so dass ein Vorteil für die eine Partei immer ein Nachteil für das andere Geschlecht bedeutet. Jeder künstliche Eingriff durch den Staat verschlimmert diesen Antagonismus nur noch weiter, da eine Geschlechterpolitik sich zwangsläufig auf eine Seite der Geschlechter schlagen und das andere Geschlecht benachteiligen muss. Das aktuellste Beispiel dafür ist die Gleichstellungspolitik in Deutschland.

Will man wirklich Gerechtigkeit und nicht einfach ideologische Klientelpolitik, so muss man diesen Antagonismus nicht noch durch zusätzliche Eingriffe weiter anfachen, sondern durch rein gesetzliche Rahmenbedingungen in Form einer wahren Gleichberechtigung dafür sorgen, dass dieser Antagonismus nicht ausartet. Jedoch vollständig abschaffen wird man ihn auch dadurch nie können - allerdings wird eine rein gesetzlich fixierte wahre Gleichberechtigung ihn nicht auch noch schlimmer machen, im Gegensatz zu den Instrumenten der Geschlechterpolitik.

- Geschlechterpolitik endet zwangsläufig in Einseitigkeit und führt unweigerlich zu mehr Diskriminierung: 

Die Einseitigkeit jeglicher Geschlechterpolitik ist unausweichlich wegen diesem Antagonismus. Denn die Betreiber sind aufgrund begrenzter Ressourcen dazu gezwungen, Prioritäten festzulegen und diese weltanschaulich zu rechtfertigen. Fahren sich diese Prioriäten fest und werden sie ideologisch unterwandert, werden die Protagonisten unweigerlich ihre Objektivität verlieren und drängende Fälle von Diskriminierung von nicht im Fokus stehenden Gruppen ausklammern (müssen).

Im konkreten Fall der deutschen Geschlechterpolitik resultiert dies in einer Diskriminierung der Männer nach Geschlecht, denn ihre Anliegen werden nur wegen der Geschlechtszugehörigkeit ausgeklammert. Man sieht, dass Geschlechterpolititk somit zwangsläufig zu Einseitigkeit und zu noch mehr Diskriminierung führt, obwohl sie sich anfänglich vornahm, gerade diese zu "überwinden". Denn all die angepriesenen Massnahmen zur Überwindung von Diskriminierung sind in ihrem Endresultat schlussendlich so gut wie wirkungslos, weil sie bewusst die Eigenverantwortung des Individuums zu Gunsten der Gruppenzugehörigkeit ausklammert.

Oder glaubt jemand ernsthaft, dass es tatsächlich gläserne Decken da draussen gibt, welche Frauen daran hindern, Karriere zu machen? Oder ist es vielmehr die Tatsache, dass Frauen nunmal schlichtweg viel seltener Karriere machen wollen? Da nützt auch die tollste Frauenquote nichts, wenn es zu wenig willige und kompetente Frauen zur Besetzung der verantwortungsbehafteten Positionen gibt. Dies führt dann zu bizarren Fällen von einem kleinen Klüngel von Frauen, welche zahllose Aufsichtsratsposten anhäufen ("Goldröcke") oder deren Aufgaben nach dem Verschwinden der Quotenfrau noch schnell von einem Mann neben seinem eigenen Job erledigt werden. Dies geschah zum Beispiel bei der verstorbenen Frau Schneider-Lenne, deren Aufgaben als "Kreditrisiko-Expertin" nach ihrem Tod einfach von Josef Ackermann neben seiner eigenen Tätigkeit übernommen wurden.

Das muss ja eine wichtige Expertin mit gewichtigen Aufgaben gewesen sein!

- Geschlechtliche Gleichverteilung bedeutet nicht automatisch gleicher Einfluss:

Vielfach wird damit argumentiert, dass man lediglich zwischen den Geschlechtern in einem Bereich "ausgleichen" möchte, zum Beispiel mit Frauenquoten oder mit männerbenachteiligender Frauenförderung. Doch einerseits werden "problematische" Bereiche nach ideologischer Willkür ausgewählt (so zum Beispiel nur die Dax-Vorstände, jedoch nicht die Müllabfuhr) und zusätzlich wird noch ein sehr selektives Verständnis von "Ausgleich" und von Gerechtigkeit angewendet. Vielfach wird auch kein valider Beweis erbracht, dass eine geschlechtliche Ungleichverteilung tatsächlich auf Diskriminierung zurückgeht und nicht einfach an der fehlenden Leistungsbereischaft oder mangelndem Interesse liegt. So ist es zum Beispiel allgemein bekannt, dass Frauen nicht im gleichen Ausmass Karriere machen wollen wie Männer. Dass daraus eine Ungleichverteilung in Kaderpositionen entsteht, ergibt sich quasi von selbst.

Eine Gleichverteilung der Geschlechter an sich ist kein Zeichen für erreichte Gerechtigkeit, wenn diese Gleichverteilung durch ausschliessende, rein nach dem Geschlecht benachteiligende Zwangsmassnahmen durchgesetzt werden müsste. Schliesslich garantiert auch eine Gleichverteilung der Geschlechter in einem Gebiet nicht automatisch auch die Gleichverteilung von Macht zwischen den Geschlechtern. Denn durch die soziale Dynamik und durch Absprachen wird es immer eine Machtkonzentrierung geben, die sich über geschlechtliche Grenzen und Verteilungen hinwegsetzt.

- Geschlechterpolitik mündet zwangsläufig in eine geschlechtsidentitäre Bevormundung:

Jede Geschlechterpolitik hüllt sich zu Anfang in wohlwollenden, gut klingenden Absichtserklärungen und Massnahmen, die jedoch im Verlaufe der Jahre in immer dogmatischeren und intoleranteren Vorstellungen von Geschlechtlichkeit münden werden. So fing auch die feministische Geschlechterpolitik mit der "harmlos" klingenden Absichtserklärung an, dass man Frauen lediglich kurzfristig dabei helfen möchte, sich in der Gesellschaft behaupten zu können (Umsetzung der "tatsächlichen Gleichstellung") - heute betreiben die gleichen Institutionen handfeste geschlechtliche Umerziehung von Männern und Frauen.

Denn die klassische Frauenförderung, wie sie früher betrieben wurde, war an der Realität gescheitert, denn man kann nicht Menschen fördern, die kaum bereit sind, im gleichen Ausmass wie Männer Karriere zu machen. Daraus zog der Staatsfeminismus die wahnhafte und fatale Schlussfolgerung, dass diese Fördermassnahmen deshalb gescheitert waren, weil "diffuse, aufgezwungene Vorstellungen von Geschlechtlichkeit" die Frauen künstlich zurückhalten würden und schickte sich deshalb an, Männer und Frauen nach ideologischen Vorstellungen umzuerziehen. Das Resultat hört auf den Namen 'Gender Mainstreaming'.

Es gehört zur Natur des Menschen oder einer Institution, dass sobald sie Macht bekommen, sich immer mehr wie eine Autorität aufführen werden, die keinen Widerspruch duldet, in ihren Absichten immer ambitiöser werden und immer weniger bereit sind, diese Macht wieder abzugeben.

Dies ist besonders dann fatal, wenn man etwas umerziehen oder verändern will, dass sich nunmal nicht wirklich beeinflussen lässt - aus Frustration ob der nicht erreichten Ziele und aus Realitätsverweigerung werden betroffene Institutionen in ihren Forderungen und Massnahmen immer radikaler und weltfremder. Genauso entstand und funktioniert der menschenverachtende Staatsfeminismus der Gegenwart und so wird es jeder künftigen Geschlechterpolitik ergehen, welche sich anmasst mit Dingen zu spielen, die nicht ohne verheerende Konsequenzen mit sich spielen lassen.

- Geschlechterpolitik besitzt keine moralische Legitimität:

Woher soll gerade ich oder jemand anderes wissen, dass meine Vorstellung von Männlichkeit oder Weiblichkeit für die Menschen besser ist, als konkurrierende Ansichten anderer? Woher soll ich wissen, welche Probleme, die nicht auf gesetzlich fixierten und somit klar nachvollziehbaren Diskriminierungen zurück gehen, drängender sind als andere? Mit welcher Moral kann eine Gleichstellungsbehörde denn ernsthaft behaupten, sie wüsste besser, wie sich freie, gesetzestreue Menschen zu verhalten hätten?

Solange sich Männer und Frauen an Gesetze und Sitten halten, kann doch kein Mensch rational begründet bestimmen, welche Vorstellung von Geschlechtlichkeit gegenüber anderen Vorrang geniessen soll. Darum ist jede Aspiration in dieser Richtung egoistisch, ideologisch und totalitär.

- Geschlechterpolitik ist zwangsläufig ineffektiv und somit überflüssig:

Nur schon der Vorschlag eine Geschlechterpolitik überhaupt einzuführen oder modifiziert weiter zu betreiben ist verdächtig, denn für jede offizielle Aufgabe, der sich eine institutionalisierte Geschlechtlichkeit widmet, gibt es bereits eine fachkundigere Abteilung! Ist die Verbesserung der Gesundheit von Männern und Frauen denn nicht die Aufgabe einer Gesundheitsbehörde in jedem europäischen Land? Ist die Steigerung der Lesefähigkeit von Buben und Mädchen nicht ein seit langem etabliertes Ziel in Bildungsbehörden? Wenn diese Behörden ungenügend oder einseitig arbeiten, dann müssen die Missstände in diesen Behörden direkt von der Regierung oder dem Volk angegangen werden - es braucht somit keine separate Umerziehungsinstanz in Form einer Geschlechterpolitik!

Es ist sowieso illusorisch anzunehmen, man könne mit einem zweiten, geschlechterpolitischen Staatsorgan gegen die negativen Folgen einer schlecht und mit den falschen Prioritäten arbeitenden Behörde ankommen. Man verursacht nur zusätzliche Kosten und erreicht im Endeffekt gar nichts, da die Quelle des Problems bei der falsch arbeitenden Behörde, nicht bei dem fehlenden, geschlechterpolitischen Staatsorgan liegt. Somit ist jede Instanz, die sich separat um Geschlechterpolitik kümmert und in die Zuständigkeitsbereiche von anderen Behörden hineinzufunken versucht, zwangsläufig ineffektiv und somit überflüssig.

- Geschlechterpolitik wird aus unaufrichtigen Motiven betrieben:

Es kann somit in Tat und Wahrheit nur zwei ernsthafte Motivationen für die Teilnahme an und für die Bejahung einer Geschlechterpolitik geben: Finanzieller Zugang zu den staatlichen Futtertrögen und ideologische Umerziehungswünsche. Beide werden strikt vom Maskulismus abgelehnt und deshalb auch bei den Feministen und Vertretern gleichstellungsbefürwortender Männeraktivisten kritisiert. Wenn Gruppierungen ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit und dringenden Anliegen in die Politik einbringen wollen, so sollen sie dies als unabhängige Lobbygruppen oder als gewählte Parlamentarier tun - jedoch NICHT als Bestandteil des Staatsapparates selbst! Denn es ist ein gewichtiger Unterschied, ob jemand dafür bezahlt wird, das Volk zu vertreten und dessen Interessen in die Regierung einzubringen oder ob jemand für rein ideologisch motivierte und vom Souverän nicht direkt legitimierte Massnahmen von Steuergeldern ausgehalten wird.

Die Position des organisierten Antifeminismus und des Maskulismus decken sich in Sachen Geschlechterpolitik klar, was ich im persönlichen Gespräch mit den Exponenten der IGAF immer wieder erfahren habe.

Somit ist auch klar, weshalb die Ambitionen von Gleichstellungspolitik ablehnenden Antifeministen, welche sich in die Parlamente wählen lassen wollen zu begrüssen sind, während die Anmassung von gewissen Männergruppen, Teil der Umerziehungsbürokratie zu werden, jedoch abzulehnen ist. Es macht auch einen erheblichen Unterschied, ob man sich lediglich um die handfesten, gesetzlichen Diskriminierungen der Männer kümmert und all jene Ideologien zurückdrängen will, welche darüber hinaus weltanschauliche Ansichten durchsetzen möchten oder ob man aktiv den Menschen eine nicht legitimierbare Autorität in Sachen geschlechtlicher Identität sein möchte.

- Konsequenz:

Spätestens jetzt sollte allen klar werden, dass die Geschlechterpolitik eine willkürliche, unweigerlich ungerechte und zwangsläufig zum Scheitern verurteilte Ansammlung von teuren und nutzlosen Massnahmen ist. Die Männerrechtsbewegung muss deshalb jede Art von Geschlechterpolitik ablehnen. Nur so kann konsistent und frei von Heuchelei gefordert werden, dass die feministische Geschlechterpolitik beendigt werden soll. Nur so kann vermieden werden, dass nach der Überwindung des feministischen Zeitalters Männeraktivisten auf den Plan treten und den gleichen unmenschlichen Zirkus mit umgekehrtem Vorzeichen erneut einführen. Deshalb müssen Maskulisten und Antifeministen immer wachsam sein und jene Aspirationen innerhalb der Männerrechtsbewegung verdrängen, welche es den Feministen und Genderisten in Sachen totalitärer Umerziehung gleich tun wollen.

Geschlechterpolitik begrüssende Männeraktivisten

Obwohl der Begriff 'Maskulisten' häufig auf die gesamte Männerrechtsbewegung angewendet wird, sind tatsächlich nur ein Teil aller antifeministischen und männerrechtlerisch aktiven Personen auch wirklich Maskulisten. Während Antifeministen in erster Linie Ideologiekritiker und Männerrechtler primär Interessensvertreter sind, lehnen Maskulisten darüber hinaus noch jegliche Art von staatlicher Umerziehung und Einseitigkeit ab. Deshalb fordern sie auch ein Ende der Geschlechterpolitik und die wahre Gleichberechtigung für beide Geschlechter.

Doch es gibt nicht wenige Männeraktivisten, welche sich zwar mit Hingabe für Männer einsetzen, jedoch im Vergleich zu Maskulisten und den konsequenten Antifeministen der IGAF die Geschlechterpolitik nicht ablehnen, sondern diese begrüssen und mitprägen wollen. So möchte der schweizerische Verein Männer.ch rund um Markus Theunert Teil der helvetischen Gleichstellungspolitik werden und sucht deshalb den (bereits fehlgeschlagenen) Dialog mit Vertretern des hiesigen Staatsfeminismus. Der Männerrechtler-Verein Manndat e.V. bezeichnet sich selber sogar als "geschlechterpolitische Initiative" und forderte im Fall rund um Goslar eine Erweiterung der bisherigen Gleichstellungspolitik auf Jungen und Männer. Der schweizerische Männerverein GeCoBi, sieht sich laut dessen Präsidenten Oliver Hunziker als "gleichstellungsfreundlich" und bekennt sich zu einem Dialog mit dem Staatsfeminismus, ausserdem wird der geringe Zufluss von staatlichen Geldern an "konstruktive" Männerorganisationen beklagt.

Auch der Männerverein Agens e.V., bei dem die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling Mitglied ist, befürwortet Geschlechterpolitik, auch wenn sie der jetztigen Gleichstellungspolitik in vielen Punkten widersprechen. So lehnen sie den dort vorherrschenden Genderismus ab, jedoch auch den Kampf für Männerrechte, genauso wie Männer.ch diese nicht in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit rücken will:

 "Agens Grundüberzeugung ist: [...] Mann und Frau ergänzen sich bei Bewahrung ihrer anthropologischen Besonderheiten und ihrer individuellen Lebensentwürfe ohne einen Kampf um Rechte von Mann oder Frau." (hier; das fett markierte Wort 'ohne' stammt von Agens e.V. selbst)

"Wir verweigern uns dabei dem einfacheren Weg, uns als «Emanzipationsverlierer» zu gebärden und die (durchaus bestehenden) Diskriminierungen von Männern ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen." (hier; von Männer.ch)

Auch steht auf der Homepage von Agens e.V., dass man die "verstaatlichte" Geschlechterpolitik zurück in die Privatsphäre führen möchte, während man den folgenden Textabschnitt zur Zukunft der Männerrechtsbewegung vom Blog des nach wie vor in der Agens e.V. aktiven Gründungsmitglieds Arne Hoffmann liest:

"Sobald die Männerrechtsbewegung Teil der Geschlechterpolitik in Deutschland geworden ist, dürfte Gesterkamp feststellen, dass er seinen "cordon sanitaire" lediglich um sich selbst gezogen hat und jetzt darin festsitzt wie in einem verschütteten Bunker."

Arne Hoffmann steht selbst dem Konzept der genderistischen Umerziehung nicht wirklich kritisch gegenüber, was man in diesem Blogeintrag sehen kann, in dem angedeutet wird, dass eine auch Männer umfassende "Genderpolitik" durchaus wünschenswert sein könnte - was allerdings mit der offiziellen Position von Agens e.V. in Sachen Genderismus (siehe hier: "Gegenposition zur "Dekonstruktion der Geschlechter"", ein zentraler Bestandteil von "undoing gender") im Widerspruch steht:

"Eine neue Studie weist jedoch darauf hin, dass auch die kernigsten Machomänner von "Undoing Gender" profitieren könnten: [...] Nun ist das lediglich eine einzelne Studie, und wie Männer anstelle von Frauen von Genderpolitik profitieren können, wird in unserer feministisch geprägten Gesellschaft kaum untersucht. [...] Über solche Fragen wäre eine konstruktive Sachdiskussion zwischen Soziologen, Feministinnen, Männerrechtlern und weiterer Fraktionen wünschenswert."

Es erstaunt somit, dass Arne Hoffmann von Einzelnen als der "Godfather of Masculism" bezeichnet wird. Er  ist sicherlich ein bedeutender Männerrechtler in der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung, jedoch kein Maskulist im engeren Sinne, da seine Position in Sachen Genderismus, Geschlechterpolitik und Staatsfeminismus inkompatibel mit dem Maskulismus nach Savvakis ist. Für einen Aussenstehenden ist die Unterscheidung zwischen Maskulist und Männerrechtler wohl auf den ersten Blick zweitrangig - gerade deshalb ist es wichtig, die maskulistische Position nicht auch noch intern zu verwässern.

Als mahnendens Negativbeispiel dient uns allen das deutsche Bundesforum für Männer, welches lediglich als Legitimitätsfassade des deutschen Staatsfeminismus dient, so dass diese weiterhin ungestört ihre feministische Agenda vorantreiben können. Sollte ihnen jemand dumm kommen und es wagen, sie auf ihre Einseitigkeit und Männerfeindlichkeit hinzuweisen, weisen sie lapidar mit dem Finger auf diese Speichellecker und meinen desinteressiert, man mache doch auch etwas für Männer. Doch dieses "etwas" besteht lediglich aus Umerziehung und Unterjochung:

"Ziel des Bundesforums ist es, einengende und dominante Männlichkeitsstrukturen und Rollenbilder zu überwinden."

"Das Bundesforum trägt zur Vernetzung einer Arbeit mit Jungen bei, die Jungen Handlungsoptionen und Zukunftsperspektiven jenseits patriarchaler und einengender Rollenvorstellungen ermöglichen. Jungen werden bei der Entwicklung von Lebensentwürfen gefördert, die ihnen Perspektiven auf eine mündige, verantwortliche und geschlechtergerechte Teilhabe an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen eröffnen."

Femigenderistische Umerziehungsideologie in Reinkultur, mitten in einem Positionspapier einer grosszügig vom Staatsfeminismus finanzierten, deutschen Männerorganisation. Dies ist die Endstation von zu viel Kompromissbereitschaft und Rücksichtsnahme auf den Erzfeind, dem man schlussendlich jedes ernsthafte Anliegen in Sachen Männerrechte unterordnet, nur um seine Pöstchen beim Staat nicht zu verlieren.

Wollen wir, die deutschsprachige Männerrechtsbewegung, so enden?

In einem anderen Blogeintrag von Arne Hoffmann findet man folgenden Satz, welcher unmissverständlich den Unterschied zwischen den geschlechterpolitisch motivierten Vereinen Agens e.V. und Manndat auf der einen Seite und der Geschlechterpolitik ablehnenden und sich einem Dialog mit dessen gefügigen Vertretern verweigernden IGAF kommuniziert:

"Für die meisten Männer würde sich früher oder später eine Schattierung finden, die ihrem eigenen Naturell am besten entspricht: die Leisetreter und Softis landen im Bundesforum, die Hardliner und Fundis in der IGAF, die Pragmatiker bei AGENS und MANNdat usw.."

Deutschsprachige Männeorganisationen lassen sich also zunächst auf einer Linie zwischen dem Geschlechterpolitik vollständig befürwortenden Extrem auf der einen Seite und dem Geschlechterpolitik  komplett ablehnenden Extrem einordnen. Ob man dieser Einteilung dann die Prädikate pragmatisch, leisetreterisch oder fundamentalistisch gibt, hängt von der Positionierung gegenüber dem Konzept einer umerzieherischen Geschlechterpolitik und von allfällig vorhandenen politischen Scheuklappen und Hemmungen ab.

Besonders pragmatisch, ungehemmt und konstruktiv ist Agens e.V., welcher sogar ein Vertreter des männerumerzieherischen und staatsfeministischen Bundesforums für Männer an eine selbst organisierte Diskussionsveranstaltung für einen sachlichen Austausch einlud, wie Arne Hoffmann auf seinem Blog verkündet. Es ist durchaus legitim zu fragen, was Männerrechler mit dem Abgesandten eines umerzieherischen Blockflötenvereins des institutionalisierten Feminismus zu besprechen haben.

Während das Bundesforum für Männer in Deutschland ein Paradebeispiel für einen Verein ist, der umerzieherische Geschechterpolitik im feministischen Sinne widerspruchslos gut findet und sich ihr unterordnet, taucht als nächstes Männer.ch und GeCoBi auf, während Agens e.V. und Manndat schon weiter von diesen beiden entfernt stehen. Nahe dem anderen Extrem folgen die schweizerische Männerrechtspartei und die IGAF, sowie wir Maskulisten.

Kritik

Männerrechte und somit auch der Kampf gegen Männerdiskriminierung stehen bei einigen Männervereinen nicht im Fokus ihrer Arbeit, was angesichts der bereits Dekaden andauernden, handfesten gesetzlichen und juristischen Diskriminierungen der Männer in Deutschland und in der Schweiz doch etwas verwunderlich ist, denn diese Missstände sind nicht selten das direkte Resultat des wirkenden Staatsfeminismus.

So will der schweizerische Staatsfeminismus nun sogar schon das Existenzminimum geschiedener Männer antasten, wenn es um Unterhaltszahlungen geht. Deutschland wurde bereits mehrmals vom europäischen Gerichtshof gemahnt, weil der deutsche Staatsfeminismus die Menschenrechte von Vätern missachtet. Und in Österreich werden dem österreichischen Staatsfeminismus unliebsame Väterrechtler sogar in den Knast geworfen, wenn sie sich gegen Ungerechtigkeit wehren. Wer mit solchen Leuten sachlich diskutieren will, der hat noch nicht so ganz begriffen, mit welchen Männerhasserinnen er es hier zu tun hat.

Doch diese Haltung wurde vermutlich bewusst gewählt, um nicht sofort die Gunst des Staatsfeminismus zu verlieren, den man ja zu einem "Geschlechterdialog" bewegen möchte. Aber ist eine Verwässerung der Absichten bereits am Anfang des Kampfes wirklich sinnvoll? Wenn man als Männerrechtler schon von Beginn weg in seinen zentralen Anliegen zu grosse Kompromissbereitschaft an den Tag legt, werden einen dann andere Interessensgruppen überhaupt ernst nehmen? Oder wird der institutionalisierte Erzfeind nicht viel mehr versuchen, diese gnädigste Kompromissbereitschaft bis aufs Äusserste auszunutzen, um die Forderungen der geschlechterpolitischen Männeraktivisten in ihrem Gehalt auf ein Nichts zu reduzieren, immer mit der Drohung verbunden, den zaghaften Dialog beim leisesten Hauch von Gehorsamsverweigerung sofort abzubrechen?

Dies würde dem Wesen der totalitären, feministischen Ideologie am ehesten entsprechen und drängt sich dem Staatsfeminismus auch aus rein machterhalterischen Überlegungen geradezu auf. Auch führt jede Aspiration in Richtung eines Dialogs mit diesem Moloch dazu, dass man diesem in der Öffentlichkeit zusätzliche Legitimität gewährt, die er eigentlich von Beginn weg gar nicht hat. Ein Dialog kann deshalb nur erfolgen, wenn beide Parteien eine ähnliche Machtbasis aufweisen, an einem runden Tisch sitzen, jedoch nicht, wenn die eine Gruppe einen Guerillakrieg führen muss, während der Gegner in schwer befestigten Bunkern sitzt und Luftunterstützung zur Verfügung hat. Es ist somit naiv zu glauben, dass der Gegner einen ernsthaften Dialog mit handfesten Erfolgen für die Männerrechtsbewegung führen wird, wenn dieser noch die volle Macht des Staates hinter sich hat und dessen Ideologie jeglicher Kompromiss, welcher nicht dem Machterhalt dient, zuwider läuft.

Klar dargelegt habe ich die Intention mancher Männervereine, dass man Geschlechterpolitik nicht abschaffen und endgültig beenden, sondern diese vielmehr umgestalten und weiterbetreiben möchte. Nicht nur das, Agens e.V. rund um Arne Hoffmann strebt sogar eine so zentrale Position innerhalb des Staatsapparates an, dass man den gut im aktuellen Staatsfeminismus vernetzten und breit vom institutionalisierten Erzfeind unterstützten Musterpudel Thomas Gesterkrampf (auch der "ungläubige Thomas" genannt, da er die Auswüchse der feministischen Ideologie und der Männerdiskriminierung nicht sehen will) sinngemäss zu isolieren vermag ("verschütteter Bunker"). Diese Einstellung kollidiert jedoch mit der offiziellen Absichtserklärung von Agens e.V., dass man die Geschlechterpolitik zurück in die Privatsphäre führen wolle. Dies verwundert, denn Arne Hoffmann kennt den grossen Maskulisten Michail A. Savvakis persönlich und ist vermutlich auch mit dessen Standpunkt bestens vertraut, hat diesen sogar einmal interviewt und bezeichnete sich selber früher regelmässig als Maskulist, was bei seinem glasklaren Bekenntnis zur Geschlechterpolitik doch etwas erstaunen vermag.

Obwohl also Agens e.V. eine der Kernforderungen des Maskulismus - die Abschaffung der umerzieherischen Geschlechterpolitik - ablehnt, nehmen dessen Vertreter munter Interviewanfragen zum Thema Maskulismus an (siehe hier das Resultat, wobei die schlechte Qualität die Schuld der Journalistinnen ist), statt diese an den prominentesten Maskulisten Michail A. Savvakis weiter zu leiten:

"[...] eine Redakteurin des ORF, die mich um ein Interview zum Thema "Maskulismus" bat (den Job hat jetzt allerdings Professor Amendt übernommen, der ohnehin zeitweise in Wien sitzt)."

Dies wird dahingehend kritisch, da Agens e.V. den Maskulismus als eine "radikale Ideologie" sieht und offensichtlich keine Ahnung hat für was er genau steht, denn sonst wüssten sie, dass der Maskulismus nicht ein Äquivalent des Feminismus mit umgekehrtem Vorzeichen ist:

 "Der notwendig gewordene Begleitschutz für Prof. Dr. Gerhard Amendt auf dem Düsseldorfer Männerkongress (aufgrund feministischer Drohungen) hat uns sensibel gegen jedwede radikale Ideologie gemacht, sei es Feminismus oder Maskulismus."

Auch die Kritik an der IGAF ist bezeichnend. Fundamentalistisch ist gerade nicht der direktere Ansatz, welche die Probleme endlich beim (feministischen) Namen nennt, während Vereine wie Männer.ch und GeCoBi munter mit Männerfeinden in den Dialog treten, sondern die Anmassung, die intellektuelle und totalitäre Fehlkonstruktion namens Geschlechterpolitik weiterführen zu wollen. Und eine maskulistische Haltung in Sachen Feminismus und Geschlechterpolitik ist auch nicht das gefürchtete "Hardlinertum", sondern lediglich konsequent und widerspruchsfrei - mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man sich in seinem Engagement für Männerrechte und wahre Gleichberechtigung nicht unglaubwürdig macht.

Arnes Eindruck, die IGAF sei etwas für "Hardliner und Fundis" hat wohl auch damit zu tun, dass die IGAF forsch die Schliessung aller Frauenhäuser forderte (was, wie wir mittlerweile wissen, auch Monika Ebeling in Erwägung gezogen hat). Allerdings hat auch Prof. Amendt, welcher jetzt aktives Mitglied bei Agens e.V. ist, schon vor zwei Jahren gefordert, dass Frauenhäuser geschlossen werden sollten, was den Vorwurf des "Hardlinertums" relativieren sollte - es sei denn, man habe aus eigenen Motiven heraus ein Problem mit der konsequenten Ablehnung der Geschlechterpolitik durch die IGAF.

Doch der Wunsch nach Geschlechterpolitik und dem Streben nach wahrer Gleichberechtigung widersprechen sich, da die wahre Gleichberechtigung im Maskulismus die unweigerliche Einseitigkeit und Ungleichbehandlung einer jeglichen Geschlechterpolitik ablehnt. Wenn der Maskulismus und seine Anliegen für eine Person mehr als nur Lippenbekenntnisse sind, dann kann sie schon alleine aus Gewissensgründen keine Geschlechterpolitik betreiben.

Ein behelfsmässig überbrückter Graben

Wenn man nun einerseits die maskulistische Position und jene gewisser Männeraktivisten bezüglich einer Geschlechterpolitik anschaut, so wird deutlich, weshalb bestimmte Elemente der Männerrechtsbewegung schnell und eifrig die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling unterstützt haben, während mir kein Maskulist bekannt ist, der genauso enthusiastisch und aktionistisch dieser äusserlich geläuterten Feministin zu Hilfe geeilt wäre.

Diese Tatsache widerspiegelt ein schon länger gärender, weltanschaulicher Gegensatz zwischen Strömungen innerhalb der Männerrechtsbewegung, die sich uneins sind, wie man mit dem Staatsfeminismus und dem Feminismus an sich verfahren soll. Während die Einen den Staatsfeminismus nur gründlich durchschütteln und dann neu besetzt weiter betreiben möchten, wollen die Anderen diesen zum Wohle aller Menschen abschaffen.

Vertreter beider Lager sind sich diesem weltanschaulichen Graben durchaus bewusst, was jedoch bisher kaum jemanden davon abgehalten hat, bei nötiger Gelegenheit gemeinsam aufzutreten und sich zu solidarisieren. So werden Markus Theunert und Gerhard Amendt (Mitglied von Agens e.V.) am zweiten internationalen Antifeminismustreffen auftreten, während René Kuhn vor einiger Zeit ein interessantes Gespräch mit Monika Ebeling führte. Eckhard Kuhla, ein Vorstandsmitglied von Agens e.V. trat am ersten internationalen Antifeminismustreffen auf. Und Arne Hoffmann stand in intensivem Kontakt mit dem Präsidenten des Vereins Antifeminismus Urs Bleiker nach dem dieser nachts auf offener Strasse angeschossen wurde.

Männer.ch distanzierte sich zunächst offen von der IGAF und von der Männerpartei, was jedoch die Spitzen von Männer.ch und dem Verein Antifeminismus nicht davon abhält, sich fortan zweimal pro Jahr zu einem Orientierungsgespräch zu treffen. Dieser Sinneswandel von Männer.ch in Bezug auf die IGAF wurde auch von der NZZ bemerkt. Dieser Kurswechsel liegt wohl auch darin begründet, dass es innerhalb der Mitgliedschaft von Männer.ch grosse Sympathien für den organisierten Antifeminismus gibt (genauso wie viele Mitglieder von GeCoBi laut Oliver Hunziker mit der IGAF sympathisieren). Deren Präsident Markus Theunert muss also einen schwierigen Spagat zwischen staatsfeministischen Kreisen (mit denen er mittelfristig gerne zusammenarbeiten möchte) und den Wünschen und Anliegen vieler Mitglieder schaffen, welche dem Ansatz der IGAF nicht abgeneigt gegenüber stehen.

Wir haben es also mit weltanschaulichen Differenzen zu tun, die uns jedoch im Alltag nicht unbedingt von der gemeinsamen Arbeit abhalten. Was in vielen Fällen auch begrüssenswet ist. Dennoch müssen wir in Zukunft vorsichtig bleiben und genau prüfen, welche Positionen zum Staatsfeminismus potenzielle Verbündete vertreten.  

Konklusion

Der Fall Goslar ist somit nicht nur deswegen interessant, weil er den Feminismus wieder einmal als eine totalitäre Ideologie entlarvt hat, sondern auch, weil er teilweise interessante Einblicke in die aktuellen Mechanismen der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung gewährt. Vorallem die unterschiedliche Haltung der verschiedenen Vereine innerhalb der Männerrechtsbewegung zum Konzept der Geschlechterpolitik liess sich relativ deutlich am Ausmass ihres Engagements für die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling erkennen.

Dabei ist die oft mühselige Arbeit der zahllosen (antifeministischen) Männervereine im deutschsprachigen Raum von unschätzbarem Wert und diese soll nicht unter den Tisch gekehrt werden. Denn jeder Verein stellt ein Sammelbecken von Expertenwissen und Ansätzen dar, welche die Männerrechtsbewegung bereichern und durch ihre mehrspurige Aufgleisung eine aussergewöhnliche Flexibilität verleihen. Man soll weiterhin die Zusammenarbeit vorantreiben, sofern dies aufgrund weltanschaulicher Gemeinamkeiten möglich ist. Dennoch muss man ein wachsames Auge auf gewisse Tendenzen innerhalb der Männerrechtsbewegung haben, damit sich die Fehler des Feminismus nicht wiederholen.

Man könnte zwar zu Gunsten von Geschlechterpolitik befürwortenden Vereinen wie Agens e.V. und Manndat argumentieren, dass die indirekte Demokratie Deutschlands weniger und mühsamere Einflussmöglichkeiten bietet, als das direktdemokratische Modell der Schweiz und dass deshalb ein Dialog mit dem Staatsfeminismus so gut wie unvermeidbar sei um etwas erreichen zu können. Doch haben nicht Stuttgart 21 und die Anti-Atombewegung gezeigt, dass auch nur vom Volk getragene politische Anliegen in Deutschland durchaus einflussreich sein können? Auch in einer direkten Demokratie wird einem nichts geschenkt, so dass ein Bekenntnis zur Geschlechterpolitik kaum durch das jeweils vorherrschende politische System gerechtfertigt werden kann.

Wir Maskulisten haben uns geschworen, den grausamen Geschlechterkampf, welcher der Feminismus über uns gebracht hat, ein für allemal zu beenden. Denn wir Männer wissen aus eigener Erfahrung, mit welcher Verachtung und Brutalität eine von Medien und Universitäten gestützte, institutionalisierte, geschlechterpolitische Ideologie gegen Menschen zweiter Klasse vorgeht. Innerhalb einer rasch an Mitgliedern und Einfluss gewinnenden Männerrechtsbewegung dürfen wir deshalb trotz des berauschenden, aktuellen Erfolges nicht über einige zentrale Grundsätze hinwegsehen! Nur wenn wir verhindern, dass sich ideologische Einseitigkeit und der wahren Gleichberechtigung zuwiderlaufende Partikularinteressen innerhalb der Männerrechtsbewegung einnisten, können wir den Geschlechterkampf ein für allemal beenden.

Denn sollten wir scheitern, wird es in dreissig oder vierzig Jahren tatsächlich einen institutionalisierten Feminismus mit umgekehrtem Vorzeichen geben! Genauso wie Konstantin der Grosse sich gegen seinen Rivalen durchsetzen konnte, weil er im Zeichen des Kreuzes kämpfte und somit den endgültigen Aufstieg des Christentums und somit des Westens begründete, müssen somit auch wir uns an jene Grundsätze halten, die uns den vollständigen Sieg bringen werden.


Konstantin der Grosse erblickt das Chi-Rho am Himmel

Sonntag, 21. November 2010

Maskulistische Internetpatrouille IX

Agens e.V. hat eine Kampagne gegen die grassierende Männerfeindlichkeit in der deutschen Politik lanciert und dabei unzählige Politiker einen Fragenbogen geschickt, in denen sie um Stellung zu verschiedensten männerfeindlichen Aussagen gebeten wurden. Alle Parteien haben sich an dieser Aktion beteiligt, ausser die misandrische und unwählbare SPD, die getreu ihrem Parteimotto "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden", Männer nicht als Menschen wahrnimmt. Da gönnt man es doch fast den Grünen, dass sie die verachtenswerte SPD qua Popularität ins Nirwana verdrängen.

Liberale Politiker haben übrigens die grösste Sympathie für unsere Anliegen geäussert. Dies deckt sich mit der Tatsache, dass der Maskulismus mit dem Liberalismus/Libertarismus verwandt ist.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und guten Tipps von Mitstreitern habe ich nun endgültig Twitter für mich entdeckt und schätzen gelernt. Es ist enorm wertvoll, weil man schnell und unkompliziert wichtige Meldungen an ein grösseres Publikum bringen kann. Nach Möglichkeit versuche ich täglich interessante Meldungen zu twittern, um euch auf dem Laufenden zu halten. So gehen kaum noch Funde verloren und ich kann euch jetzt sogar interessante Forenbeiträge mitteilen. Alles in allem ein sehr nützliches Werkzeug im Kampf gegen den Feminismus!

Mich überrascht mittlerweile kaum noch etwas, wenn es um Frauen geht. Doch dass sich vor einiger Zeit über hundert Frauen in Kanada um einen Stripper prügelten, weil die eine die Sicht der anderen blockiert hatte, gab mir dann doch wieder zu denken. Frauen stehen uns Männern in Sachen Gewalt um eigentlich triviale Dinge in nichts nach, wie man hier auf Täterinnen gut nachlesen kann.

Nun hat auch schon die konservative CSU dem Femiwahn nachgegeben und führt Frauenquoten ein. Geradezu höhnisch wird diese mit einer Stärkung der direkten Demokratie gleichgesetzt. Als ob das Diktat über die Essenz zwischen den Beinen der Politiker irgendetwas mit Demokratie zu tun hätte. Gut zu wissen, dass nun schon sogar bei den Konservativen nicht die Leistung, sondern das Geschlechter zählt. Ein erneuter Sieg für den Staatsfeminismus.

Ein weiterer Erfolg für den westlichen Staatsfeminismus ist diese einseitige Massnahme im Rahmen der genderistisch verseuchten Entwicklungshilfe, die Millionen Frauen in Afrika mit Handys versorgen will. Während Männer dort knallhart für Handys schuften müssen, werden sie einfach den Frauen in die Hand gedrückt. Und warum? Weil Frauen in Afrika um 23 % seltener ein Handy besitzen als Männer! Die Entwicklungshilfe ist wirklich ein femigenderistischer Sumpf. Es ist darum auch nicht verwunderlich, dass der Genderverein Plan mit der lila Kröte ausgezeichnet wurde, weil sie in der dritten Welt lediglich Frauen und Mädchen helfen wollen, jedoch nicht auch Männer und Jungen.

Irgendwie sind die Feministinnen auf diese 23 % fixiert - wie man jahrelang bei der Lohndiskriminierungslüge sehen konnte. Doch jetzt hat das statistische Bundesamt in einem neuen Bericht aufgeklärt und die peinliche Lüge der Lohndiskriminierung in der Luft zerrissen. Schon vorher war in einzelnen Ländern die feministische Propaganda in Frage gestellt worden.

Doch der Staatsfeminismus ist bekannt für seine Hartnäckigkeit, wenn es um die Aufrechterhaltung von Lügen geht - so wurde hier in Zürich das Mannebüro mit 20'000 Franken belohnt, weil es nur die männlichen Täter häuslicher Gewalt therapiert um einseitig die Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, obwohl häusliche Gewalt gleich häufig von beiden Geschlechtern ausgeht und Männer somit genauso Opfer sind! Es ist also wirklich an der Zeit, dass die Gleichstellung abgeblasen wird!

Feministinnen mögen nur Männer, die sich von ihnen umerziehen lassen. Ein gutes Beispiel dafür ist dieses Exemplar, dass sich und alle anderen Männer als nutzlose Idioten einstuft. Feministinnen sehen auch nicht ein, warum sich Männer wehren, wenn man ihre männliche Identität und Würde angreift, indem man sie zu entmännlichen versucht.  

Die amerikanische MRA-Szene ist tief zerstritten und gespalten. Sie beklagen, dass es ihnen schwer fällt, genügend Männer zu mobilisieren und dass ihnen viel weniger Geld zur Verfügung steht, als den Feministinnen. Ausserdem sei die Frauenstimme so enorm wichtig, welche profeministische Politiker begünstige. Umso beeindruckter ist man deshalb vom ersten internationalen Antifeminismustreffen, das vor kurzem in Zürich stattfindet. Sogar jetzt noch tauchen immer neue englischsprachige Berichte über dieses legendäre Treffen auf.

Neue Youtube-Videos sind aufgetaucht, die unsere Sache weiter auf dieser wichtigen Videoplattform transportieren sollen:


Auch sehr empfehlenswert:


Nicht direkt im Zusammenhang stehend, aber dennoch passend:


Was das nächste Antifeminismustreffen betrifft, haben wir nun mehrere potenzielle Referenten kontaktiert und sind daran, einen geeigneten Termin auszuhandeln. Ausserdem finden bald Kennenlern-Abende in Pfäffikon, Winterthur und Olten statt, um die Mitglieder des Vereins zu treffen. Denn wir brauchen Manpower, um den riesigen Berg an antifeministischer Arbeit abzutragen!


Widerstand mit allen Mitteln

Dienstag, 12. Oktober 2010

Windelwechsel in der deutschen Geschlechterpolitik

Wir alle wissen, dass Windeln nur so lange mitgehen, bis sie voll sind. Volle Windeln sind für den Träger und für sein Umfeld natürlich entsetzlich unangenehm, so dass verantwortliche Instanzen die Windel schleunigst wechseln müssen. Und bei jedem Windelwechsel wünscht man sich, die ewige Qual würde sich endlich in Luft auflösen, indem der Träger lernt aufs Klo zu gehen. Doch egal wie sauber und rein die neue Windel ist, früher oder später wird sie genau so stinken und voll sein, wie die alte.

Nun hat jeder nach dem Wechsel einer stinkenden Höllenwindel plötzlich das Gefühl, das Paradies auf Erden sei ausgebrochen - bis sie irgendwann dahinter kommen, dass auch die neue Windel mit gleichartigen Exkrementen gefüllt ist.

Etwa so muss man sich den Antrag für eine neues Gleichstellungsprogramm in Deutschland und die dadurch ausgelöste (kurzlebige) Euphorie mancher Leute vorstellen.

Weg mit der vollen Windel!

Ausführlich haben wir dargelegt, wie einseitig frauenzentriert und krass männerfeindlich die Gleichstellungspolitik (nicht nur) in Deutschland bisher war. Schamlos und systematisch wurde alles daran gesetzt, Männer zu benachteiligen und umzuerziehen, während man Frauen möglichst viele Privilegien und Vorteile zukommen liess.

Diese mehr als offensichtliche Einseitigkeit beschleunigte das Wachstum der Männerrechtsbewegung massiv und sorgt auch heute noch tagein tagaus für unzählige frische Rekruten in den Armeen des Perseus. Dadurch baute sich so viel Druck auf, dass die Stimmung in den Medien langsam aber sicher kippte.

Durch eine Reihe weiterer Ereignisse wurden schliesslich die Genderisten und ihre willigen Pudelhelfer richtig nervös. Das Problem liess sich nicht mehr länger verschweigen oder ignorieren, da das Internet und die sensationsgierigen Medien ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Es konnte auch nicht durch die Nazikeule, handfeste Lügen oder Lächerlichmachung aus der Welt geschafft werden.

Der Erzfeind griff also in seiner Verzweiflung zu einer neuen Waffe. Er gründete das Bundesforum Männer und begann hörige Männervereine zu einer neuen Art von weicher "Männerbewegung" herauf zu stilisieren, die fortan als argumentativer Schutzwall und als männliches Aushängeschild den Armeen des Perseus den weiteren Vormarsch versperren sollten. Im gleichen Atemzug begann man den Männeraktivisten auch einige Brotkrümmel vor die Füsse zu schmeissen - wohlwissend, dass die angeschnittenen Themenbereiche nicht gravierenden Einfluss auf die zugeschanzten Frauenprivilegien oder auf die wahren Probleme der Männer haben würden.

Doch diese kümmerlichen Brotstückchen sind manchen schon genug, um sofort Avalon, den Olymp und das Elysium zugleich mit Ambrosia und Lorbeer umkränzt vor sich zu sehen. Es wird von "Sternstunde der Männerfrage" (Walter Hollstein) oder gar von einem "Paradigmenwechsel" (Arne Hoffmann) gesprochen.

In seiner Verzweiflung versucht der Staatsfeminismus die Legitimität seiner Arbeit mit der gezielten Linderung sekundärer "Männerprobleme", die sich auch noch vortrefflich mit indirekter Frauenprivilegierung kombinieren lassen, in Zusammenarbeit mit hörigen Pudelvereinen als kontrollierbare "Opposition" zu sichern. 

Her mit der neuen Windel!

Doch was genau ist in der neuen Windel Gleichstellungspolitik drin? Warum sind Hoffmann und Hollstein so entzückt? Gehen wir doch einmal Schritt für Schritt durch, was sich ändern soll. Dazu nehmen wir uns den Artikel der TAZ.

Schwarz/Gelb möchte nun also Männer und Jungen gezielt fördern - nachdem sie jahrzehntelang bestenfalls als Sündenböcke gedient haben. Mehr Programme für lernschwache und "migrantische" Jungs, Schulen, die auch Jungen Spass machen, mehr Männer in Kitas und Männer als Gleichstellungsbeauftragte. Man wolle nun endlich auch Männer in die Gleichstellungsarbeit miteinbeziehen (egal ob sie wollen oder nicht!).

Und - was der Männerforscher Walter Hollstein besonders revolutionär findet - die Lebensumstände von Männern und Jungen "erforschen" (mir schwant Übles).

Das seien die wesentlichen Punkte, die der kommende Antrag in Sachen "paradigmatischer, sternstundenhaftiger", revolutionär-neuer Männerpolitik beinhaltet. Selbstverständlich von einer frauenpolitischen Sprecherin erarbeitet (ein Schelm, der gynozentrische Motive dahinter vermutet), flankiert vom Musterpudel Thomas Gesterkamp mit seiner Männerrechte-Phobie.

Deutlich wird diese Urheberschaft an den klar formulierten Umerziehungswünschen und dem Fokus auf die Zusammenarbeit mit Väterorganisationen und anderen gleichstellungsorientierten
Männerorganisationen.

Da will man gemeinsam der "Überwindung männlicher Rollenstereotype" mehr Aufmerksamkeit schenken und Männer dazu bringen, weniger die "traditionell männliche Berufe wie Kraftfahrzeugmechatroniker oder Industriemechaniker" (für die sich Frauen zu gut fühlen) zu wählen und mehr zu ErzieherInnen zu werden. Auch die bös-patriarchale Idee, später Alleinernäher zu werden, müsste aus den Köpfen der Männer herauserzogen werden. "Geschlechtsbezogene Jungenarbeit" diesbezüglich darf natürlich auch nicht fehlen.

Schliesslich geht es bei dieser Männerumerziehungsarbeit um "Erweiterung sozialer Kompetenzen und die Reflexion von Geschlecht und männlichen Rollenbildern". Jeder Pudel wäre hellauf begeistert.

Ja, das war es eigentlich auch schon, was sich in dieser neuen Windel Gleichstellungspolitik befindet.

Dieser "sternstundenhafte Paradigmenwandel" beinhaltet also Männerumerziehung ("traditionelle Rolle" überwinden), den Ausbau des argumentativen Schutzschildes (männliche Gleichstellungsbeauftragte, Zusammenarbeit mit hörigen Pudelvereinen, Migrantenjungen fördern) und versteckte Frauenförderung (Männer sollen schlechte Kitajobs von Frauen übernehmen, Männer sollen weniger traditionelle Jobs besetzen).

Die an den Windeln riechen

Wer diese Art von Männerpolitik gutheisst, der verweigert sich nicht nur den wahren Problemen der Männer, sondern spricht den Männern als Geschlecht auch das Recht ab, aus freien Stücken und ohne staatliche Umerziehung ihre Identität frei zu wählen.

Denn dies ist es ja gerade, was umerzieherische Männerpolitik aussagt - dass einige wenige ihre Vorstellung von Männlichkeit als besser und andere Vorstellungen als minderwertig erachten. Anschliessend versuchen sie über den Staat allen Männern ihre Ansichten, Komplexe und Probleme bezüglich Männlichkeit aufzuzwingen.

Man gibt dieser Art von Perversion seine Zustimmung, wenn man in der Hoffnung, einen würdigen Kompromiss auszuhandeln, sich in die Fänge des Staatsfeminismus begibt. Nein, ein Maskulist erkennt klar die korrumpierende, männerverachtende Macht, die dahinter steckt und lehnt deshalb den Staatsfeminismus im Allgemeinen und jegliche Art von staatlicher Geschlechterpolitik im Besonderen ab.

Denn ich will nicht Teil sein an einem System, dass meinen Brüdern vorschreibt, wie sie ihre geschlechtliche Identität zu verstehen hätten. Denn woher soll ich wissen, dass meine Vorstellung von Männlichkeit besser ist als eine beliebig andere?

Die Windeln häufen sich

Wo sind die Männerrechte?

Wo ist die Forderung, die Benachteiligung durch die Wehrpflicht oder in den Schulen abzubauen? Wo sind die dringend benötigten Korrekturen beim Scheidungsrecht oder beim gemeinsamen Sorgerecht? Wo wird die männerverachtende genderfeministische Deutungshoheit kritisch hinterfragt? Wo die Einsicht, dass Geschlechterumerziehung totalitär ist?

Die wirklichen Probleme der Männer werden auch dieses Mal von allen Beteiligten geflissentlich übersehen. Es hat sich somit nichts Wesentliches im Vergleich zu früher geändert. Die Fassade wurde lediglich etwas freundlicher bemalt, während man verzweifelt versucht, die wesentliche Arbeit - Frauenprivilegierung und Männerbenachteiligung - aus der Schusslinie herauszuhalten.

Wer hier ernsthaft das Gefühl hat, mit diesen Leuten über die Abschaffung der Wehrpflicht oder der männerverachtenden Frauenförderung diskutieren und somit schrittweise diesen menschenfeindlichen Moloch von Staatsfeminismus reformieren zu können, der irrt gewaltig und ist extrem naiv.

Denn diese Genderfeministen sind auf extremste Weise ideologisch verbohrt und werden sich nicht im Leben ernsthaft mit Männern als gleichwertige Wesen abfinden können. Für die sind wir umerziehbares, form- und biegbares Humankapital, dass direkt oder indirekt den Frauen nutzbar gemacht werden muss. Sogar in einer separaten Männerpolitik, wie sie nun gross angekündigt wird, herrscht immer noch der uralte Gedanke vor, dass Männer den Frauen zurechtgebogen werden sollen.

Schande auf die Häupter all jener, die diesen männerverachtenden Wahnsinn auch noch gut finden!


Gleichstellungspolitik - immer wieder die gleiche Scheisse

Donnerstag, 22. Januar 2009

Social Engineering - Wahnsinn erhält einen Namen!

Wir wissen ja alle, wie sehr manche Feministinnen den idealen, konstruierten Menschen favorisieren und alles daran setzen, ihn zu erzwingen. Dies fängt mit Umerziehungsmassnahmen in den Schulen an und hört mit staatlich verordneten Zwangsumstrukturierungen auf allen Ebenen noch lange nicht auf. Denn wir sollen alle gleich werden!

Wie üblich, klagen die Feministinnen auf ihrem Weg zur totalen Gleichmacherei durch das Niederreissen von Geschlechterunterscheiden alles an, was ihnen dabei in den Weg steht. Erst zaghaft regt sich öffentlicher Widerstand gegen diese abartigen Auswüchse von ihrem totalitären Social Engineering.

Dabei ist ihr Vorgehen so simpel wie abstossend. Zunächst wird der Allgemeinheit eingeredet, dass die Dominanz des männlichen Geschlechtes allerhand negative Konsequenzen habe. Sei dies bei der Subprime-Krise oder durch die Sprache, welche angeblich Frauen diskriminiere. In unzähligen Bereichen wird eine Erstürmung von Männerbastionen gefordert, was zu abstrusen Widersprüchen und bizarren Rechtsasymmetrien führt. Dies geschieht alles unter der Prämisse, eine "geschlechtsneutrale Wirklichkeit" zu konstruieren.

Entlarvend ist dabei der masslose Zugriff und die schamlose Inanspruchsnahme des von Männern aufgebauten Staates als williger Helfer bei der Umsetzung dieser Ideen.

Doch Sprachvergewaltigung und Gesellschaftsverstümmelung sind erst der Anfang! Anschliessend wird entweder von einer zu bevorzugenden weiblichen Hegemonie philosophiert, welche alle Probleme der Welt lösen - ach was, die ganze Welt selbst erlösen könne! Oder es wird systematisch weiter indoktriniert, um Kindern wie Erwachsenen eine ungestörte, selbstgewählte Entwicklung ihrer Identität zu verwehren! Neue staatliche Umerziehungsprogramme für Mann und Frau werden entworfen, die beunruhigender Weise Ähnlichkeiten mit den Ideen und Entwürfen von Kulturwissenschaftlerinnen und Queer-Theoretikerinnen haben.

Dieses langsame, subtile und schrittweise Vorgehen macht nur die Wachsamen argwöhnisch und soll über die Dimensionen der Umstrukturierungen der Geschlechter hinwegtäuschen!

Symptomatisch für ihren Versuch, ihre krankhaften Ideen von Geschlechter- und Sexualitätsdekonstruktion der Allgemeinheit aufzuzwingen, ist das peinliche Rumgeheule einer höchstwahrscheinlich kinderlosen Feministin in diesem Artikel. Dabei geht es darum, dass Buben nachwievor lieber mit Lego und Mädchen lieber mit Barbie spielen. Was natürlich eingefleischte Gleichmacherinnen absolut nicht passt. Es soll nur geschlechtsneutrales Spielzeug zur Verfügung stehen, denn alles andere würde Geschlechtspolaritäten fördern ...

Schon den Kindern möchten diese kranken Menschen vorschreiben, mit was sie zu spielen hätten und mit was nicht! Soweit sind wir schon gekommen mit diesem Genderwahnsinn.

Diese Leute verleugnen nicht nur die Rolle der Biologie bei den Geschlechtern, sondern schwingen sich selber und ihre abstrusen Wunschvorstellungen zur wissenschaftlichen Bedeutung hinauf, die ihnen weder zusteht noch weiterhin geduldet werden kann.

Dieser Abschaum vergreift sich an der Natürlichkeit von Mann und Frau selbst. Sie sind es, welche den Menschen die Freiheit, selbst zu wählen und eigenständig ihr Leben zu gestalten nehmen wollen, um es mit einem diffusen Nichts voller Perversion und Ängste zu ersetzen. Es ist entsetzlich mitanzusehen, wie Genderfaschisten mit dem Erbe des zwanzigsten Jahrhunderst, mit der Überwindung des Feudalismus und der totalitären Sozialismen, immer noch versuchen, die Menschen umzuerziehen und sie in ein Theoriekonstrukt reinzupressen.

Auf dem Weg dorthin werden wir nichts weniger als unsere Menschlichkeit und unsere Werte verlieren, wenn wir den Fortbestand von genderistischem Social Engineering tolerieren.

Wachtum eines stalinistischen Gulags
(klicke auf das Bild für mehr Informationen)

Samstag, 20. Dezember 2008

Gleichstellungsbüros - Die feministische Inquisition

Im Mittelalter entwickelte sich die Inquisition als Antwort auf die zunehmende Anzahl von christlichen Laienbewegungen, welche wegen ihren abweichenden Ansichten in Glaubensfragen vom Vatikan zu Häretikern erklärt wurden. Um diese in ihren Augen grosse Bedrohung für die Einheit des christlichen Glaubens und somit der Stabilität des damaligen Europas Einhalt zu gebieten, gab man unzähligen Geistlichen die Vollmachten, mit gebotener Härte gegen die Abweichler vorzugehen.

Im Zuge dieser neuen Entwicklung kam es zu Gewaltakten und nicht selten einseitigen Gerichtsverfahren, welche unzählige Menschen zum Opfer fielen. Schon bald erkannten die weltlichen Herrscher das vielversprechende Potenzial dieses Machtinstruments und nahmen der Kirche die Rolle des Hauptagitators ab. Von nun an sollten nicht nur Andersgläubige, sondern auch politische Abweichler verfolgt werden.

Die christliche Inquisiton verlor mit der Aufklärung und den modernen Paradigmen an Bedeutung. Doch ihr Wirken und Einfluss ist symbolisch für eine neuere Form der Inquisition, welche ähnlich totalitäre Ansichten und Mechanismen entwickelt hat, um den ahnungslosen Massen die Weltsicht einer Gruppe von radikalen Individuen aufzuzwingen.

Das Eidgenössiche Büro für Gleichstellung - Hauptsitz der feministischen Inquisition

Das EBG ist das zentrale Organ der feministischen Inquisition hier in der Schweiz. Nicht nur werden wir im Folgenden sehen, dass sie in Bezug auf Einseitigkeit und starrem Weltbild dem historischen Analogon in nichts nachsteht, sondern werden auch Zeuge davon werden, wie dieses Organ radikale feministische Elemente der helvetischen Gesellschaft aufzwingen möchte. Wir werden erkennen, dass wir es mit einem gierigen Monstrum zu tun haben, dass nie den Appetit auf einseitige Privilegien nur für Frauen verliert und mit aller Macht versucht, Männer klein zu machen und zu hindern.

Dies fängt schon mit dem folgenden Satz an: "Die formelle Gleichstellung von Frau und Mann ist heute in der Schweiz zum grössten Teil erreicht. Die materielle oder tatsächliche Gleichstellung weist allerdings noch Lücken auf. Vor allem aufgrund von historisch überlieferten Rollenzuweisungen und der Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern kommt es - trotz gleicher Regelungen - immer wieder zu Diskriminierungen." hier

Dies ist der Standardsatz, den sie auch noch in hundert Jahren bringen werden, wenn wir schon lange wieder in einem steinzeitlichen Matriarchat leben. Denn wir wissen alle, dass zwei Dinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten, nicht durch irgendwelche Zwangsmassnahmen gleich gestellt und gemacht werden können. Es muss also zwangsläufig ein Fiasko werden!

Und dies ist die ideale Ausgangslage, um auf ewig und bis zum jüngsten Gericht mehr und mehr Frauenförderung zu verlangen, denn "wahre Gleichstellung" wird niemals erreicht werden können. Nicht solange es zwei verschiedene Geschlechter gibt.

Wir werden erkennen, dass diese Instanz für sich nicht nur das Deutungsmonopol in allen Geschlechterfragen beansprucht, sondern auch das Prinzip zu wissen, was gut für die zwischengeschlechtlichen Beziehungen sei. Eine Behörde also, welche die (R)einhaltung und Konkretisierung feministischer Dogmen und Glaubensfragen zwischen Himmel und Erde durchsetzt.

Fanatismus macht blind - Feministische Einseitigkeit

Der Feminismus und das EBG haben hauptsächlich eines gemeinsam. Beide sind sie von einer entblössenden Einseitigkeit geprägt, so dass sie männliche Probleme und Leiden ausklammern, um sich umso intensiver mit den Anliegen der Frauen zu beschäftigen. Es ist ähnlich wie beim Gender Mainstreaming, wo zwar für Frauen und Männer draufsteht, in Wahrheit jedoch nur noch mehr Frauenfördermassnahmen drin sind.

Diese scheinbar ausgeglichene Geisteshaltung nach aussen soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Kongregation des feministischen Glaubens nachwievor nur für Frauen und allenfalls noch gegen Männer arbeitet.

Dies wird deutlich in der Haltung des EBG bezüglich des einseitigen Militärzwanges für Männer. Es ist eine deutliche Ungleichbehandlung der Geschlechter, wie sie selber zugeben (!), doch sie verweisen lediglich auf die totalitäre Recht-vor-Recht-Konstruktion (siehe hier), mit der diese Männerfeindlichkeit juristisch legitimiert wird. Natürlich schwenkt man anschliessend sofort auf die Frauen um, in dem man scheinheilig erklärt, dass Frauen auch zum Dienst gezwungen werden, wenn sie sich zum Dienst melden würden! Als ob das vergleichbar wäre ...

Es geht weiter mit einem ausführlichen Medienartikel über den kürzlichen Tag gegen Gewalt gegen Frauen (als ob Gewalt nur ein Frauenproblem wäre ...), doch dass der Vorschlag zum gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub (dessen mütterliches Pendant es schon lange gibt) vom Nationalrat abgelehnt wurde und somit eine Ungleichbehandlung für Männer weiter bestehen bleibt, ist für diese Leute nicht erwähnenswert.

Wir dürfen auch nicht die einseitige Haltung dieses "Büros" in Fragen der häuslichen Gewalt übersehen. Während es bereits tonnenweise Beratungsstellen für Frauen als Gewaltopfer gibt und für Männer als Täter, sind Beratungsstellen für männliche Gewaltopfer "erst im Aufbau begriffen"(hier, dann auf "Informationsblatt Unterstützungsangebote"). Mittlerweile gibt es in jeder Stadt ein Frauenhaus, doch Männerhäuser sucht man hier in der Schweiz vergebens. Wie diese inoffiziellen Feministinnen über häusliche Gewalt denken, wird schon bei der Bildwahl bei den Artikeln deutlich: Bei Beratungsstellen für Gewaltausübende taucht ein Männerbild auf und bei Beratungsstellen für Opfer ein Frauenbild.

Wundert es da noch jemanden, dass es nur eine Bedarfsanalyse (Dokument in der unteren Hälfte) für Frauenhäuser, jedoch keine für Männerhäuser gibt?

Wann wird das EBG wohl die Probleme und Leiden der Männer, welche durchaus existieren, wahrnehmen und in Angriff nehmen? Wann werden diese Feministinnen genauso gegen die einseitige Wehrpflicht wettern, wie sie es bei der "Lohndiskriminierung" tun?

Gar nicht! Denn es handelt sich hier um ein Paradebeispiel feministischer Einseitigkeit!

Ich war deshalb auch nicht erstaunt als ich die personelle Zusammensetzung des EBG sah, dass 16 von 18 Personen Frauen sind. Die zwei einzigen Männer sind lediglich für Finanzen und für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, jedoch nicht für die Ideologie hinter der "Gleichstellungsarbeit". Diese befindet sich somit fest in Feministinnenhand.

Deshalb konnte mich die Anwesenheit von ausführlichen Publikationen zu Gender Mainstreaming und Gender Studies nicht weiter schockieren. Denn wo die feministische Inquisition sich aufhält, sind ihre männerfeindlichen Machtinstrumente auch nicht weit.

Und die Herrin sprach - Tatsachenverdrehung

Wir haben uns schon intensiv mit der Sprachverdrehung durch Feministinnen in der Buchbesprechung von "Medusa schenkt man keine Rosen" beschäftigt (Teil I Kapitel 5). Und müssen deshalb nicht verwundert sein, die gleichen Mechanismen auf der Homepage des EBG wieder zu finden.

Es wird nicht nur durchwegs von Frauen und Männern gesprochen. Sondern es wird die Reihenfolge der Aufzählung auch bewusst gewechselt, wenn negative Aspekte besprochen werden. Dies wird hier am Offensichtlichsten, bei der Beratung zur häuslichen Gewalt. Dort heisst es dann durchwegs Täter und Täterinnen!

Dies ist lediglich die Spitze des Eisberges, dessen massiver Ideologiekörper in einem weiteren Textstück des EBGs deutlich wird. Im Dokument "Kurzfassung - Beratungsarbeit und Anti-Gewalt-Programme für Täter und Täterinnen häuslicher Gewalt in der Schweiz", welches sich hier finden lässt, geben die Ersteller zu, dass bei der Täterschaft von häuslicher Gewalt "die Arbeit mit Frauen gegenüber der Arbeit mit Männern einen marginalen Teil ausmacht" (Seite 8) und dass Arbeit im Bereich häuslicher Gewalt mehrheitlich eine "Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt in Europa" (Seite 8) ist.

Es wird also deutlich, dass männliche Opfer und weibliche Täterinnen häuslicher Gewalt kaum im Blickfeld derer Arbeit vorkommt. Die moderne wissenschaftliche Faktenlage, die von einer hälftigen Verteilung von Täterschaft und Opferstatus zwischen den Geschlechtern spricht, macht diese einseitige und feministische Fokussierung völlig abwegig. Dass ein dringendes Gegensteuern nötig ist, zeigt auch die misandrische Haltung von jungen Frauen, welche Gewalt gegen Männer als legitim betrachten.

Diese krasse und selbstherrliche Einstellung wird auch in den Therapiekursen gegen häusliche Gewalt sichtbar, bei denen im Trainingsprogramm für Männer von 144 Teilnehmenden nur 15 Leute die Gruppe vorzeitig verliessen, jedoch beim Trainingsprogramm für Frauen etwa die Hälfte der 12 Täterinnen das Training vorzeitig abbrachen (Seite 8 und 9 im obigen Dokument).

Scheint so als kämen gewalttätige Frauen weniger mit ihrer eigenen Schuld klar, als gewalttätige Männer! Wundert es da noch, dass viel mehr Männer das beratende Angebot in Anspruch genommen haben (Seite 9)? Oder das es weitgehend an spezifischen Konzepten zur Arbeit mit Täterinnen fehlt (Seite 9)?

Natürlich darf in keiner einzigen Zelle der feministischen Inquisition die peinliche Lüge der Lohndiskriminierung fehlen! Wir haben schon einmal die perversen Methoden angeschaut, mit der die sogenannte "Lohndiskriminierung" vom EBG ermittelt wird. Da dieses Thema schon vertieft behandelt wurde, müssen wir deshalb hier nicht weiter darauf eingehen.

Es erstaunt schon, dass das EBG eine offensichtliches Wahrheitskonstrukt, das so löchrig wie ein schweizerischer Käse ist, als ihr Schwerpunktthema für 2008 definiert.

Malleus Maleficarum - Der Hexenhammer der feministischen Inquisition

Jetzt wollen wir uns die konkreten Methoden und Eingriffe des EBGs in die Gesellschaft anschauen. Genauso wie der Hexenhammer der christlichen Inquisition früher den Umgang mit einer bestimmten Gruppe von Häretikern regelte, so haben auch die Feministinnen vom EBG einen Massnahmenkatalog, mit dem sie ihre Weltsicht der Öffentlichkeit aufzwingen.

Dies fängt damit an, dass Firmen vom EBG mit Steuergeldern geschmiert werden, wenn sie feministische Doktrinen in ihren Unternehmungen implementieren. Ist es nicht erstaublich, dass das neue starke Geschlecht mit allen Mitteln, sogar mit den sauer verdienten Geld von Arbeitnehmern in die ihr rechtmässig zustehende Position gehieft werden muss?

Es geht weiter mit einem strengen Massnahmenkompendium gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, welche sogar das Verschicken und Aufhängen eindeutiger Bilder verbietet. Auch werden schon "Indizienbeweise" (ganz zu unterst) als vollwertige und genügende Grundlage gesehen, um gegen verdächtige Personen wegen sexueller Belästigung vorzugehen. Dabei versteht das EBG unter "Indizienbeweise" unter anderem "Aussagen von Personen, denen sich das Opfer anvertraut hat".

Wenn das nicht ein riesiges Einfallstor für Missbrauch und Erpressung ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter ... Dies entspringt einer radikale Haltung, welche schlichtweg alles zu kriminalisieren versucht, was zwischen den Geschlechtern ablaufen kann.

Beispielhaft für diese Geisteshaltung ist auch die anmassende Annahme (Vereinbarkeit von Familie und Beruf), dass ohne das Wirken des EBG eine faire, partnerschaftliche Lösung innerhalb von Beziehungen nicht möglich sei. Denn die Grundlage für eine gute Beziehung sei eine ausgewogene Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen als Voraussetzung! Warum muss das EBG seine einseitige Vorstellungen dem Volk aufzwingen? Kann man es erwachsenen Personen nicht selbst überlassen, wie sie ihr Liebesleben gestalten?

Erstaunt es da noch jemanden, dass um diese Prämisse einer "glücklichen" Beziehung nach EBG-Vorstellungen zu erfüllen, der Rechtstaat umgebaut werden soll?

Nicht weiter überraschen dürfte den Eingeweihten die Tatsache, dass das EBG auch reihenweise Frauenfördermassnahmen für das Erwerbsleben anpreist und verlangt. Denn die Frauen sollen sich ihre Hälfte der Wirtschaft nicht selber erarbeiten müssen, sondern sie sollen sie einfach so gratis kriegen. Oder wie soll man es sich erklären, dass Quoten, die nicht nach Kompetenz, sondern nach Geschlecht funktionieren, so einen breiten Zuspruch bei Feministinnen haben?

All diese Beispiele für feministische Einseitigkeit gipfeln in der Aussage (Internationale Zusammenarbeit und Vernetzung), dass das EBG sich explizit um Frauenrechte und Gleichstellung kümmert. Männerrechte und wahre Gleichberechtigung, welche auch die Zwangsdienste für Männer abschaffen würde, werden bewusst nicht erwähnt.

Konklusion

Es wird deutlich, dass das EBG eine einseitige, feministische Sicht auf die Lage der Gesellschaft und auf die nötigen Massnahmen zum Erreichen der Gleichstellung hat. Dies widerspiegelt sich in der Tatsache, dass Frauenanliegen zuhauf betont, gefördert und durchgesetzt werden, Männerprobleme jedoch links liegen gelassen werden.

Genauso wie die historische Inquisition nimmt es das EBG mit der Wahrheit manchmal nicht so genau, wenn es zum Beispiel um die moralische Besetzung von Bereichen wie häuslicher Gewalt oder der Lohndiskriminierung geht, bei denen immer noch überholte feministische Ansichten dominieren. Beide Formen der Inquisition beanspruchen für sich die Deutungshoheit und das Meinungsmonopol in allen Fragen, welche ihr Interessensgebiet betreffen.

Mag die Arbeit der Gleichstellungsbüros nicht so blutig sein wie ihr historischen Pendant, so sind die indirekten Leidensgeschichten, welche durch ihre Werk entstehen, Grund genug für eine Anklage. Denn wieviele Väter wurden schon durch die von ihnen eingebrachten Gesetzesänderungen entrechtet und zum Zahlvater degradiert? Wieviele Männer müssen immer noch Wehrdienst leisten, weil diese Frauen ein einseitiges Veständnis von Gleichberechtigung haben?

Dabei erscheint uns die Arbeit des EBG als subtil und unauffällig. Über unsere Köpfe hinweg werden Gesetze abgeändert und neue Massnahmen beschlossen, die Schritt für Schritt Männer entrechten und die Überprivilegierung der Frauen vorantreibt. Dabei ist die feministische Inquisition äusserst einflussreich, denn wer würde schon öffentlich einer Frauenbeauftragten widersprechen?

Alles in allem ist die feministische Inquisition eine grosse Gefahr für die Anliegen der Männer und der Männerbewegung. Sie stellt das offensichtlichste Organ des Staatsfeminismus dar und sollte deshalb eines der obersten Demontageziele des Maskulismus sein.

Übrigens: Die christliche Inquisition wurde nie aufgelöst. Sondern lediglich in "Kongregation des Glaubens" umbenannt ...

Der Ketzer Hus wird verbrannt