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Sonntag, 21. Juni 2009

Die Zerschmetterung der feministischen Patriarchatslüge

Jeder von uns kennt sie. Jeder Mann wurde in seinem Leben mindestens einmal von enttäuschten und ewig fordernden Frauenzimmern mit dieser intellektuellen Schande konfrontiert. Jedem wurde die Lüge des sogenannten "Patriarchats" an den Kopf geschmissen, wenn es um die Diskriminierungen der Männer und die masslosen Ansprüche des Feminismus ging.

Männerrechtler, sogar Maskulisten wichen bisher vor dem gemeinsamen Feind zurück, wenn diese schreckliche Gorgonenschwester von einer fabrizierten Lüge auf dem Schlachtfeld in den feministischen Reihen erschien. Denn wie will man etwas argumentativ und mit Fakten zerlegen, das so weit von unserer heutigen Welt und Gesellschaft liegt und für uns kaum noch vorstellbar oder fassbar ist?

Denn wie will man den Angriff einer Waffe kontern, deren Beschaffenheit den wenigsten überhaupt in seiner Gesamtheit bekannt ist?

Abrüstung und Demontierung

Von nun an wird keiner von uns mehr vor diesem Scheusal zurückweichen müssen! Denn:

Das feministische Konzept des Patriarchats ist eine Lüge!

Doch ich kann euch weit mehr bieten als nur den berechtigten, ausgesprochenen Argwohn gegen alles Feministische. In diesem Blogeintrag werde ich euch Schritt für Schritt mit fundierten Argumenten zeigen, warum sich keiner von uns Männern für die Vergangenheit zu schämen, noch sich zu rechtfertigen braucht.

Ich werde euch zeigen, dass der Feminismus im Unrecht ist, wenn er glaubt, er könne aus vergangenen Gesellschaftsformen auch nur irgendeine Form von Legitimität heranziehen oder gar von Frauenunterdrückung sprechen.

Bleibt bei mir und lest durch, was ich euch mitzuteilen habe und ihr werdet verstehen, warum mein Herz vor Freude rast ob dem Zerfall der allerletzten, schwachen Hoffnung auf eine Daseinsberechtigung des Feminismus. Werdet gemeinsam mit mir Zeuge bei dieser historischen Demontage einer Lüge, welche uns Männer schon so lange gequält hat.

Die feministische Sichtweise auf das "Patriarchat"

Was beinhaltet das feministische Konzept des Patriarchats? Es besagt in Kürze zusammengefasst, dass Frauen früher aufs Entsetzlichste unterdrückt worden wären und Männer alle Macht und Rechte hatten. Dies ist einseitig, wie wir im Kommenden sehen werden.

Dies wird daran festgemacht, dass zum Beispiel der Mann für die Frau unterschreiben musste, wenn sie eine Arbeit übernehmen oder ein Konto eröffnen wollte. Auch dass Frauen nicht wählen oder an der Politik teilnehmen durften, wird häufig als scheinbar deutliches Zeichen für Frauendiskriminierung herangeführt. Der Ausschluss von Frauen aus den sogenannten Männerbastionen wird dabei synonym verwendet für die Fokussierung der Frauen auf Herd und Kinder.

Wenn man ausschliesslich nur die weibliche Seite der Gesellschaft betrachtet und nur deren Pflichten, dann könnte man von einer Ungleichheit sprechen. Doch wie so häufig beim Feminismus, ist diese seine Sicht einseitig und blendet das Gesamtbild aus.

Das Gesamtbild

Wir haben gesehen, dass das bisherige, feministische Konzept des Patriarchats nur Pflichten und Ausgeschlossenheit der Frauen behandelt. Doch dies entspricht nicht der Realität. Im Gegenteil!

Vielmehr werden wir sehen, dass früher Rechte und Pflichten ausgeglichen zwischen Männer und Frauen aufgeteilt waren und werden einsehen, dass im Ernstfall Frauen sogar noch bevorteilt und privilegiert waren (und es bis heute sind!).

Wir werden verstehen, warum die Feministinnen die Vergangenheit einseitig betrachten, denn das Gesamtbild würde die Frauen nicht nur in ein schlechtes (privilegiertes) Licht stellen, sondern auch noch zeigen, dass Männer sich schon damals für Frauen aufopferten und die Last der Gesellschaft in Form der Verantwortung trugen.

Rechte und Pflichten, Verantwortung und Macht

Damals gab es keine Gleichberechtigung und keine Gleichverpflichtung. Frauen und Männer hatten nicht die gleichen Rechte und nicht die gleichen Pflichten, genauso wie heute. In der Gegenwart haben Frauen keine Pflichten und sehr viel mehr Rechte als Männer, welche zusätzlich noch viele Pflichten haben.

Mit der alten Rollenverteilung war die Situation ausgeglichen und gerechter. Beide Geschlechter hatten in unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche Rechte und Pflichten. Jedes Recht wurde mit einem Privileg vergolten und umgekehrt. So hatten Männer und Frauen in verschiedenen Bereichen jeweils Vorteile und Nachteile, welche sich im Gesamten ausgleichen.

Der zentrale Punkt ist die Tatsache, dass mit Rechten damals auch Verantwortung und Pflichten einher gingen! Wenn nur Männer in der Politik waren, hatten auch nur sie die Verantwortung und mussten sie dafür hängen wenn es schief lief. Wenn nur die Frau in der Küche arbeiten durfte und auf die Kinder aufpassen musste, so war sie dafür zuständig und dafür verantwortlich, dass die Familie wohlgenährt und die Kinder gut erzogen waren.

Diese Rollenaufteilung mit Verantwortung und Pflichten widerspiegelt sich auch in der Tatsache, dass die Frau den Mann um Erlaubnis fragen musste, wenn sie arbeiten oder ein Konto eröffnen wollte. Denn wer würde denn während den Arbeitszeiten der Frauen die Kinder betreuen? Die nicht vorhandenen Kinderkrippen etwa?

Und wer würde dafür gerade stehen müssen, wenn die Kinder missraten und in der unbetreuten Zeit stehlen und Scheisse bauen? Der Familienvater natürlich, denn er trägt die komplette Verantwortung für die Familie als ihr Oberhaupt.

Für ihre Pflichten im Umgang mit Kindern und der Ernährung der Familie genossen Ehefrauen einen erhöhten Status, welcher sich dadurch widerspiegelt, dass sie selber nicht arbeiten mussten und besonders beschützt wurden. Die Wirksamkeit des Ausspruchs 'Frauen und Kinder zuerst', welche man anhand der Todeszahlen zwischen den Geschlechtern beim Titanic-Umfall in der Praxis studieren kann, zeugt davon.

Die Vormachtstellung der Männer in der Politik ging einher mit der Waffenverpflichtung. Wer im Zweifelsfall auf dem Schlachtfeld sein Blut für die Gesellschaft gab, war berechtigt, sie zu regieren.

Die unzähligen Frauenprivilegien (keine Wehrpflicht, Witwenrenten und verfrühtes Pensionseintrittsalter, keine Erwerbsverpflichtung, Verantwortungsverschiebung zum Mann hin) und ihre Vormachtstellung bei der Verteilung und Verwaltung von Nahrungsmitteln sowie ihren höheren Wert im Ernstfall im Vergleich zu den restlichen Männern machten so ein Frauenleben zwar nicht leicht, aber sicher angenehmer als ein Männerleben.

Diese Beispiele zeigen uns einerseits, dass damals Privilegien und Verantwortung, Rechte und Pflichten einerseits unzertrennbar und andererseits über verschiedene Bereiche hinweg zwischen den Geschlechtern ausgeglichen aufgeteilt waren.

Dass die Verantwortung immer beim Mann liegt und die Frau ihm zudient sitzt auch heute noch sehr tief in uns allen drin. Dies wird deutlich wenn man die unstillbaren, masslosen Forderungen der Feministinnen und der Frauen an die Männer und heute vorallem an den Staat betrachtet oder die nachwievor unveränderten Heiratsgewohnheiten der Frauen studiert.

Argumentative Kumulation

Nicht nur haben die Männer die Verantwortung getragen und dafür Pflichten auf dem Schlachtfeld und in der Versorgung der Familien auferlegt bekommen, sondern bekamen dafür Vorrechte in der Politik, im Arbeitsprozess und in der Bildung. Und sie haben diese Pflichten und die Verantwortung nachweislich übernommen, genauso wie Frauen ihre Pflichten und ihre Verantwortung übernommen haben.

Der Mann galt als verantwortlich für seine Familie. Gab er sein Einverständnis zu einer Erwerbsarbeit seiner Ehefrau zu schlechten Bedingungen oder bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Kinder, wurde auch ihm von der Gesellschaft die Schuld zugeschoben.

Männliche Privilegien gegenüber Frauen und Kinder wurden nicht als Freibrief, sondern als Instrument ihrer Verantwortung den Schutzbefohlenen gegenüber verstanden. Zuwiderhandeln oder gar Missbrauch wurde auf das Härteste bestraft.

Wir sehen somit, dass nur eine Gesamtbetrachtung der damaligen Verhältnisse uns erkennen lassen, dass es damals keine Unrechtbehandlung eines einzigen Geschlechtes gab. Denn aufgrund der ausgeglichenen Spezialisierung der Rechte und Pflichten in verschiedenen Bereichen waren Männer und Frauen so dermassen ineinander verzahnt und aufeinander angewiesen, dass entweder beide unter der Ungerechtigkeit gelitten und vom System profitiert haben oder niemand.

Nur die einseitige, feministische Sichtweise auf die alte Rollenverteilung sieht in den Pflichten der Frau, welche durch Rechte und Privilegien mehr als ausgeglichen waren, eine Form der Diskrimimierung, welche sie bei der gleichen, aber umgekehrten Form bei den Männern jedoch nicht erkennen will!

Die Zerschmetterung der Patriarchatslüge

Wir verstehen nun, warum die feministische Sichtweise auf die alten Gesellschaftsformen nicht relevant sein kann. Denn sie ist einseitig, indem sie das Gesambild auf eine verrenkte Perspektive herunterbricht, welche nur weibliche Pflichten und Ausgeschlossenheit beinhaltet, ohne die unzähligen Rechte und Privilegien, welche damit einhergingen, zu berücksichtigen. Ausserdem übersieht sie dabei geflissentlich die Pflichten und vorallem die schwerwiegende Verantwortung der Männer gegenüber Frauen und der Gesellschaft.

Wie kann man mit so einem ideologischen Blick und unter Berücksichtigung der realen Verhältnisse des Gesamtbilds ernsthaft von einer Frauenunterdrückung und einer Männerbevorzugung sprechen? Wenn jeder Bevorzugung eine Verpflichtung gegenüber stand, welche nachweislich erfüllt wurde?

Wie kann man nur so eine einseitige Sichtweise ernsthaft als wissenschaftlich und historisch wertvoll betrachten?

Wie kann man nur so eine ausklammernde Sichtweise als Fundament für eine Geschlechterpolitik gebrauchen, welche von diesem Standpunkt aus lediglich Frauenpflichen abschafft und immer mehr Frauenpriviligien einführt und dies auch noch als geschlechtergerecht bezeichnet?

Schlussfolgerung und Konsequenzen

Das feministische Konzept des "Patriarchats" kann nicht ernst genommen werden. Denn wie bereits hergeleitet, ist es einseitig und ausklammernd, indem es lediglich die weiblichen Pflichten und männliche Privilegien betrachtet und dabei die damit einhergehenden Rechte und Privilegien übersieht und die männliche Situation völlig ausschliesst.

So eine abartige Wahrheitskonstruktion kann nicht als Basis für eine neue Geschlechterpolitik benutzt werden oder gar als Legitimation für irgendwelche Forderungen dienen, denn sie betrachtet die Geschlechterverhältnisse nicht als Ganzes, sondern nur ausschnittsweise und nach eigenem Belieben!

Wir sehen also, dass der eine zentrale Punkt, von dem aus alle feministischen Forderungen an die Gesellschaft ausgehen, ein erbärmliches, eiterndes Geschwür aus Halbwahrheiten und Realitätsverweigerung ist.

Jede Person, welche fortan vom Patriarchat im feministischen Sinne spricht und damit irgendwelche Forderungen rechtfertigen möchte, macht sich nicht nur aufs Erbärmlichste lächerlich, sondern beweist mit ihrer Naivität und intellektuellen Leichtgewichtigkeit ihre Inkompetenz in Geschlechterfragen und ideologische Verblendung.

Nur wenn wir akzeptieren, dass beide Geschlechter in äquivalentem Masse unter der alten Rollenverteilung gelitten UND von ihr profitiert haben, können wir eine unverzerrte Sichtweise auf die Vergangenheit gewinnen. Nur von diesem Standpunkt aus kann die Gesellschaft beurteilen, ob sie nach der Entmachtung der medusaischen Herrschaft die absolute Gleichberechtigung mit vollständiger Gleichverpflichtung einführen mag oder zurück zur ausgeglichen Situation der alten Rollenverteilung möchte.

Denn beide sind aus der Sicht beider Geschlechter legitim und rechtens.

Mann, Frau und Kind

Dienstag, 12. Mai 2009

Das archaische Männerbild der Gesellschaft

Es ist immer wieder erstaunlich und faszinierend, was Leute heute alles an Widersprüchen in ihren Köpfen mit sich herumtragen, besonders wenn es um die Geschlechter geht. Wie selbstverständlich vermischen sich Ansichten, welche sich im Alter teilweise um Jahrhunderte unterscheiden und dieses wilde Durcheinander wird dann noch als modern und progressiv bezeichnet.

Doch am entlarvendsten ist die Wut, welche das Hinweisen auf diese Widersprüche beim Befallenen hervorruft. Die Verweigerung, sich jenen tief sitzenden Widersprüchen zu stellen, unter denen vor allem Männer heutzutage noch schwer zu leiden haben.

Freie Selbstentfaltung und Sklaverei

Während die letzten Dekaden es den Frauen in Sachen Privilegien und Rechten enorm gut gehen liessen, hat sich die Situation des Mannes kaum geändert. Im Gegenteil, denn heute besitzen Männer noch weniger Rechte als noch vor 50 Jahren.

Sie müssen nachwievor Wehrpflicht leisten und werden nachwievor noch zum Wohle von Frauen und Kindern geopfert, denn ihr Leben ist von sekundärem Wert. Obwohl ihre Arbeit Millionen ernährt, wird diese weder besonders wertgeschätzt, noch geachtet, sondern vielmehr als selbstverständlich betrachtet. Denn es war schon da als wir kamen, warum sollten wir uns also darum kümmern?

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Männer zu Zahleseln ohne Sorgerecht degradiert werden oder bei nicht selbstveschuldeter Invalidität Wehrpflichtersatz leisten. Es ist nicht verwunderlich, dass ernsthaft über eine gesonderte Männersteuer diskutiert wird.

Es hat sich also in den letzten zweitausend Jahren nicht viel geändert, wenn es um Männer geht. Sie sind nachwievor die verbrauchbare Ressource der Gesellschaft, das aktiv verschleissbare Humankapital, die Bauern auf dem Schachbrett, das gezwungene Fleisch in Stahlgewittern - Werkzeuge und Instrumente.

Hat da tatsächlich jemand mal was von Gleichberechtigung und freie Selbstentfaltung für alle gesagt?

Gleichberechtigung ja - aber nicht für alle

In dieser Gesellschaft gibt es so etwas wie Gleichberechtigung nicht.

Und wenn Leute dieses Schlagwort verwenden, dann nur um weibliches Wohl zu betonen und zu umsorgen. Es wird als Rammbock verwendet, um die wenigen kleinen Pflichtchen der Frauen zu zerschlagen und aufzulösen und getreu den unzähligen Problemen der holden Weiblichkeit zahllose Sonderrechte und gesonderte Privilegien zur Seite zu stellen.

Doch die Zwänge und Pflichten der Männer werden nicht angetastet. Da kann vollmündig von Gleichberechtigung die Rede sein, doch männliche Anliegen und Interessen werden systematisch unter den Teppich gekehrt. Lieber beschneidet man noch zusätzlich die wenigen verbliebenenen Rechte der Männer aufgrund eines perversen Verständnisses der Gleichberechtigung.

In dieser Gesellschaft gibt es keine Gleichberechtigung.

Denn Gleichberechtigung ist unzertrennlich mit Gleichverpflichtung verbunden. Das heisst gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle - ohne Ausnahmen! Das ist die konsequente und einzig richtige Auslegung des vielfach vom Feminismus vergewaltigten Konzeptes der Gleichberechtigung.

Tiefsitzende Widersprüche

Ein völlig antiquiertes Männerbild, welches Zwang, Drohung und Bestrafung zur Härtung der männlichen Physis und Abstumpfung des maskulinen Geistes bereitstellt, steht einem völlig einseitigen Verständnis von geheuchelter und scheinheiliger Gleichberechtigung gegenüber.

Dazu gesellt sich das putzig lockere Bild von rosa Selbstverwirklichung unter dem Regenbogenhimmel ohne lästige Pflichten und blöden Zwängen, welche doch eh nur für die haarigen Nutztiere zu gelten haben!

Das Männer- und Frauenbild eines Grossteils der Gesellschaft unterscheidet sich grundlegend. Während für Männer so etwas wie die Inanspruchsnahme von Gleichberechtigung zugunsten der eigenen Anliegen und Probleme nicht in Frage kommt, werden sogar die dümmsten und idiotischsten Wehwechen der Frauen in Form von Gesetzen und Massnahmen behandelt.

Gerade diese Widersprüchlichkeit ist es jedoch, welche die Männer in einem Käfig aus Pflichten und Zwängen ohne Anspruch auf Erleichterung und Rettung gefangen hält.

Sklavenmoral

Viele Männer haben sich mit diesem gesellschaftlichen Wahnsinn arrangiert. Nicht aus Überzeugung, sondern weil es der Weg des geringsten Widerstands ist und ihnen keine anderen Optionen angeboten wurden. Ihnen wurde von klein auf eingetrichtert, dass sie weder ob der Pflichten und Zwängen zu klagen, noch auf die Privilegien und Rechte der Frauen zu schielen hätten.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die meisten von ihnen diese Problematik aus ihrem Leben verstossen und sie möglichst gut verdrängen. Denn sie möchten nicht auf einem Schlachtfeld konfrontiert werden, von dem sie von klein auf beigebracht bekamen, dass sie dort nicht gewinnen könnten.

Aus dieser Haltung heraus erklärt sich auch gut die Wut und Aggression, welche vorallem auch von Männern kommt, welche man auf die desolate Lage hinweist.

Da werden reflexhaft alle feministischen Vorurteile bezüglich Männlichkeit hervorgekramt und versucht den ewigen Opferstatus der Frau neu zu bekräftigen. Wenn das nicht hilft, beginnt man die Männlichkeit und den Frauenerfolg des Gegenübers in Frage zu stellen. Wenn auch dies scheitert, kommt der theatralische Höhepunkt (und der argumentative Tiefpunkt):

"Gleiches muss gleich behandelt werden, Ungleiches jedoch ungleich!"

Da können wir gleich einpacken mit der Gleichberechtigung, denn Frauen und Männer sind NICHT gleich. Wer nach diesem Grundsatz lebt, sollte im Prinzip kein Problem mit der alten Rollenverteilung haben, denn diese reflektiert perfekt die Einstellung, dass Ungleiches ungleich zu behandeln sei.

Schlussfolgerung

Die bisherigen Zustände sind nicht mehr länger tolerierbar und müssen verändert werden. Denn unser bisher einseitiges Verständnis von Gleichberechtigung zugunsten von Frauen schadet dem an und für sich erstrebenswerten Konzept der gleichen Rechte und Pflichten für alle.

Es gibt somit nur zwei Wege, welche unsere Gesellschaft gehen kann, um mit diesem ungerechten und misandrischen Schlamassel aufzuräumen. Entweder wir führen die absolute Gleichberechtigung und die Gleichverpflichtung ein. Oder wir kehren zur alten Rollenverteilung zurück.

Es liegt nun an den Feministinnen, was die Zukunft bringen wird. Werden sie weichen und uns das Zepter überlassen, so wird sich endlich ein nicht verstümmeltes Verständnis von Gleichberechtigung durchsetzen. Doch werden sie vor Starrsinn und Idiotie ausharren, so wird irgendwann das Pendel des Ausgleichs vollends zurückschwingen und ihre Ideen allesamt und komplett auslöschen und die alte Rollenverteilung wird in bisher nicht gekannter Striktheit erneut erwachen.

Die Wahl liegt nun ausgerechnet bei jenen, welche sich bisher nur destruktiv bemerkbar gemacht haben ...

"Die haarigen Nutztiere"

Samstag, 14. Februar 2009

Die weiche "Männerbewegung"

Ist es euch schon mal aufgefallen, dass die am lautesten schreienden Befürworter des Feminismus Männer sind? Die keine Gelegenheit auslassen, um ihr eigenes Geschlecht niederzumachen und der Lächerlichkeit preiszugeben? Sogenannte lila Pudel, welche sich für ihr Geschlecht entschuldigen und sich für andere Männer fremdschämen? Solche Manginas, welche jedem Frauenfurz, auch wenn er noch so albern ist, hinterher hecheln? Diese Profeministen und bewegten Männer, die wie Sittenwächter unter ihren Geschlechtsgenossen auf eine politisch (feministisch) korrekte Meinung achten?

Der Pakt mit dem Teufel

Angefangen hat der ganze Schwachsinn mit der zweiten Welle des Feminismus, welche die Männer dazu zwang, sich mit ihrer Männlichkeit im Sinne des Feminismus "auseinanderzusetzen". Feministinnen forderten die Männer auf, sich gemeinsam untereinander mit dem "Geschwür der Männlichkeit" auf eine kritische Weise in Männergruppen zu beschäftigen.

Aus diesen frauenhörigen Männern, welche sich selber als fehlerhaft und verbesserungswürdig betrachteten, entwickelte sich dann die offizielle profeministische, antisexistische und antipatriarchale Form der Männerbewegung, mit dem Ziel Männlichkeit zu demontieren und Frauen in ihren Eroberungen zu unterstützen. Die weiche Männerbewegung war geboren.

Von peinlichen, pseudointellektuellen Ausbrüchen wie "Der Mann ist sexuell und kulturell ein Idiot" bis hin zur organisierten Verzerrung des wissenschaftlichen Betriebs in Form der kritischen Männerforschung reichen dabei die Aktionen dieser Geschlechterschande.

Auch in der Schweiz griff das Phänomen um sich. Mit Sprüchen wie "Seien Sie ein Mann - Arbeiten Sie an sich selbst" oder "Legen Sie eine Sinnpause ein - im Sinne einer gesunden und ausgewogenen Männlichkeit" wirft auch hier die männerbewegte Szene um sich. Männerbüros spriessen aus dem Boden und boten Therapien, Umerziehung und Kurse für eine moderne, weiche Männlichkeit und gegen die als alleinig männlich empfundene Gewalt an.

Mit dem Finger in die Wunde

Es gibt drei grundlegende Anklagepunkte gegen diese "Männerbewegung".

- Männlichkeit wird a priori als schlecht und verbesserungswürdig wahrgenommen

Es bereitet einem Maskulisten grossen Schmerz zu sehen, wie hier einzelne Männer sämtliche positiven Aspekte von Männlichkeit ausklammern um alleinig die negativen Dinge überzubetonen. Und das auch noch ganz im Sinne von männerfeindlichen, feministischen Kreisen, deren Ansinnen alles andere als gerecht oder gar als neutral objektiv bezeichnet werden kann. Diese Männer lassen sich von Frauen einreden, dass ihr Geschlecht mangelhaft sei. Dass es an der Zeit wäre, weibliche und schwule Teile ihrer Persönlichkeit zu berücksichtigen und zu fördern. Und dass sie nur durch Umerziehung und Anpassung als vollwertige Menschen akzeptiert werden würden.

Wir kennen diese krankhafte Einstellung auch schon in Form der genderistischen Umerziehung, welche beide Geschlechter von vornherein als korrekturbedürftig betrachtet.

- Ausklammerung sämtlicher Entrechtungen und Diskriminierungen von Männern in der heutigen Gesellschaft

Habt ihr je schon mal einen dieser bewegten Männer gesehen, welcher gegen die einseitige Wehrpflicht nur für Männer vorgeht? Gegen das höhere Pensionierungsalter und die schlechtere Vorsorge für Männer? Gegen die schlechtere gesundheitliche Versorgung? Gegen die wildwuchernde Männerfeindlichkeit in den Medien? Gegen die systematische Benachteiligung von Jungen in unseren Schulen?

Nein?

Dann versteht ihr mein grösstes Problem mit diesen Heuchlern. Sie sagen von sich, dass sie die Interessen und Anliegen der Männer berücksichtigen würden, doch aus Angst vor den Frauen, dem feministischen Staat und dem Verlust von öffentlichen Fördermitteln (!) (Seite 4, zweiter Abschnitt) wagen sie es nicht, sich mit den wirklich gravierenden Problemen von Männern zu beschäftigen!

- Allianz mit männerfeindlichen, feministischen Kreisen

Diese weiche "Männerbewegung" kann nicht nur aus ideologischen Gründen nicht die Probleme der Männer angehen. Auch von staatsfeministischer Seite gibt es so einige Hindernisse, welche eine männergerechte Arbeit massiv erschweren.

"Männerarbeit erhält dann Zuspruch und (finanzielle!) Unterstützung, wenn sie Täterarbeit ist. So laufen die Männerbüros Gefahr, auf Männergewaltbüros reduziert zu werden und sich selber also solche zu verstehen. Der Verteilkampf um öffentliche Gelder verleitet dazu, Männerarbeit als Täterarbeit zu vermarkten." hier (Seite 4, zweiter Abschnitt)

Dazu passt schön dieses Zitat, das besagt unter welchen Umständen die Existenz von Männerarbeit und männliche Mitwirkung im Gleichstellungsprozess zu tolerieren sei:

"Diese Projekte sollen, wo das möglich ist, von den Ressourcen her nicht
die laufende Frauen- und Genderforschung konkurrenzieren und gegebenenfalls andere
Quellen als Gleichstellungsgelder nutzen."
hier (Seite 10, zweitunterster Punkt)

Auch wenn sie wollten, könnten sie aus staatsfeministischen Gründen sich nicht für die Anliegen der Männer stark machen. Denn sie dürfen nur jene Sachen durchführen, welche ihren feministischen Schirmherrinnen auch gefallen.

Die Anklage

Ob fehlender Mut, Identitätsprobleme, mangelndes Rückgrat und nicht vorhandene, mentale Eigenständigkeit die offizielle Männerarbeit in die Frauenhörigkeit trieben, sollen die betroffenen Herren selber beantworten.
Seit mehr als zwanzig Jahren befinden sich diese bewegten Männer unter uns und weigerten sich jedoch behaglich und konsequent über Männerrechte und Männerdiskriminierungen zu diskutieren. Seit all dieser Zeit setzen sich diese Männer mit ihrer Männlichkeit und ihrem Platz in der Gesellschaft auseinander und ihnen soll in dieser ganzen Zeit keine einzige Ungerechtigkeit gegenüber Männern aufgefallen sein? Das ist doch Schwachsinn.

Diese Männer scheuen den konfrontativen Diskurs und wehren sich nicht gegen das wachsenden Unrecht, sondern suchen das Problem nur bei sich selber und einem feministischen Konstrukt des Patriarchats.

Man kann nicht einfach seine Männlichkeit betrachten und dabei die politisch-rechtliche Situation des Mannes ausknipsen, als gehöre sie nicht dazu!

Konklusion

Bisher hat die weiche "Männerbewegung" die Anliegen und Probleme der Männer nicht ernst genommen. Es wurde nur über jene Themen diskutiert, welche die Feministinnen nicht wütend machen würden. Ob neuere Projekte in der Schweiz wie männer.ch und die schweizerische Männerpartei den bisher vor sich rum dümpelnden Strukturen dieser Konformisten durchrütteln und neue Impulse geben werden, wird sich in Zukunft zeigen müssen.

Doch bisher können diese Bewegten nicht als ernsthafte, sich selbst respektierende Männerbewegung angesehen werden, sondern lediglich als männliches Anhängsel der Frauenbewegung. Natürlich werden solche Ja-Sager schnell zu einer separaten Männerbewegung hochgejubelt, um den eigenen, feministischen Standpunkt zu untermauern.

Zu einer Männerbewegung gehört auch eine gesunde Kritik des anderen Geschlechts und eine längst überfällige Diskussion über Männerrechte und Männerdiskriminierung. Und eine unpathologisierende Beziehung zu seiner eigenen Männlichkeit!


Nicht alle Männergruppen sind konstruktiv

Mittwoch, 28. Januar 2009

Die stille Wut

In einem Frauenforum habe ich diese kleine Schilderung einer Beziehungskrise gefunden. Es ging darum, dass das Paar die Wohnung putzte und der Mann das Putzen des WCs als Frauenarbeit bezeichnete. Dies ist der Frau wohl so dermassen in den falschen Hals bekommen, dass sie ihn weggeschubst hat (!). Daraufhin knallt der Mann die Faust gegen den Türrahmen, worauf seine Partnerin ihm eine schallende Ohrfeige gab.

Es sei schon öfter zu solchen Situationen gekommen, erzählt sie weiter, in der er zwar nicht gegenüber ihr handgreiflich wurde, nachdem sie ihn wieder physisch misshandelt hatte, aber gegenüber irgendwelchen Gegenständen. Natürlich stellt sich unser armes Mädchen hier als das Opfer dar und lamentiert, dass sie doch eigentlich keine Schlägerfrau und dass sie der unglücklichste Mensch auf der ganzen Welt sei. Freilich darf die Mannesschuld nicht fehlen und deshalb wünscht sie sich, dass sie ihn niemals kennen gelernt hätte.

Was fällt uns auf den ersten Blick auf? Sicher einmal das massive Machtungleichgewicht zwischen Mann und Frau. Gleich danach das typisch weibliche Verhalten der Schuldverlagerung und der Verantwortungsverschiebung. Dabei wette ich mich euch, dass sich diese Frau sicher als emanzipiert bezeichnet. Jedoch ohne die wahre Bedeutung des Wortes zu verstehen.

Abgesehen davon, dass Frauen schamlos die überholte Prämisse "Frauen schlägt man nicht" einfordern, jedoch absolut keine gleichwertige Rücksicht gegenüber dem anderen Geschlecht für nötig halten oder an den Tag legen, zeigt diese Geschichte exemplarisch den unglaublichen Machtmissbrauch heutiger Frauen auf.

Dabei haben wir es hier mit einem viel grösseren Phänomen zu tun, welches sich auf die komplette Gesellschaft ausgedehnt hat.

Während Frauen beliebig zwischen "patriarchalen" Forderungen ("Frauen und Kinder zuerst", Mann zahlt für die Frau, ...) und feministischer Begünstigung (Frauenförderung, Gender Mainstreaming, einseitige Rechtsauslegung) hin und her wechseln können, sind die Männer in einem atavistischen Korsett von Erwartungen und Restriktionen gefangen.

Frauen werden vor Gericht nicht nur für gleiche Taten milder bestraft als Männer und erhalten eher das Sorgerecht und die Kinder. Nicht nur geniessen sie einen überprivilegierten Rechtsstatus ohne gesetzliche Pflichten. Nein! Sie werden überall auch noch zusätzlich gefördert und per Quote auf Posten gehieft, welche sie aus eigener Kraft niemals erreichen würden. Männer werden überall künstlich zurückgehalten und nieder gemacht um es den Frauen leichter zu machen.

Und wenn dann noch die Partnerin innerhalb einer Beziehung zuschlagen darf, ohne mit Gegenwehr rechnen zu müssen, verursacht dies alles in vielen Männern eine gewaltige innere Wut.

Es sind nicht nur die auf den ersten Blick belanglosen Probleme innerhalb einer Partnerschaft oder das kindische, nimmer erwachsen werdende Mädchen, welche diese männliche Aggression so eskalieren lassen. Es sind vorallem auch die unmissverständlichen Signale aus allen Teilen der Gesellschaft, welche den Mann sich machtlos und gefesselt fühlen lässt.

Wenn auf all diese Dekaden der Überprivilegierung von Frauen ohne Gegenverpflichtung und ohne die gleichwertige Berücksichtigung von männlichen Belangen noch physischer Missbrauch von Seiten der Frau oben drauf kommen, dann sind die Männer endgültig davor, durchzudrehen.

Denn nichts ist für einen Mann erniedrigender, als von einer körperlich schwächeren Kreatur geschlagen zu werden und sich nicht wehren zu dürfen. Nichts ist verhöhnender, als jahrelangem physischen und psychischen Missbrauch ausgesetzt zu sein und bei der ersten Abwehr von Aussenstehenden verprügelt zu werden. Nichts ist verheerender, als in einer Gesellschaft zu leben, welche es den Männern nicht erlaubt, wegen diesen Seelenqualen laut aufzuschreien.

Denn ein Indianer kennt schliesslich keinen Schmerz, oder? Welcher Mann möchte schon über diese Situation offen reden, wenn als krönender Abschluss auch noch seine Männlichkeit dafür in Frage gestellt wird?

Nichts ist brutaler als eine Gemeinschaft, welche den vernachlässigten Opfern jegliches Recht sich zu wehren nimmt.

Immerhin möchte der Mann dieser Psychofrau aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen und sie verlassen. Ein Anfang wäre damit sicher schon einmal gemacht.


"Das geht doch nicht!"

Das leider schon ...


Donnerstag, 22. Januar 2009

Social Engineering - Wahnsinn erhält einen Namen!

Wir wissen ja alle, wie sehr manche Feministinnen den idealen, konstruierten Menschen favorisieren und alles daran setzen, ihn zu erzwingen. Dies fängt mit Umerziehungsmassnahmen in den Schulen an und hört mit staatlich verordneten Zwangsumstrukturierungen auf allen Ebenen noch lange nicht auf. Denn wir sollen alle gleich werden!

Wie üblich, klagen die Feministinnen auf ihrem Weg zur totalen Gleichmacherei durch das Niederreissen von Geschlechterunterscheiden alles an, was ihnen dabei in den Weg steht. Erst zaghaft regt sich öffentlicher Widerstand gegen diese abartigen Auswüchse von ihrem totalitären Social Engineering.

Dabei ist ihr Vorgehen so simpel wie abstossend. Zunächst wird der Allgemeinheit eingeredet, dass die Dominanz des männlichen Geschlechtes allerhand negative Konsequenzen habe. Sei dies bei der Subprime-Krise oder durch die Sprache, welche angeblich Frauen diskriminiere. In unzähligen Bereichen wird eine Erstürmung von Männerbastionen gefordert, was zu abstrusen Widersprüchen und bizarren Rechtsasymmetrien führt. Dies geschieht alles unter der Prämisse, eine "geschlechtsneutrale Wirklichkeit" zu konstruieren.

Entlarvend ist dabei der masslose Zugriff und die schamlose Inanspruchsnahme des von Männern aufgebauten Staates als williger Helfer bei der Umsetzung dieser Ideen.

Doch Sprachvergewaltigung und Gesellschaftsverstümmelung sind erst der Anfang! Anschliessend wird entweder von einer zu bevorzugenden weiblichen Hegemonie philosophiert, welche alle Probleme der Welt lösen - ach was, die ganze Welt selbst erlösen könne! Oder es wird systematisch weiter indoktriniert, um Kindern wie Erwachsenen eine ungestörte, selbstgewählte Entwicklung ihrer Identität zu verwehren! Neue staatliche Umerziehungsprogramme für Mann und Frau werden entworfen, die beunruhigender Weise Ähnlichkeiten mit den Ideen und Entwürfen von Kulturwissenschaftlerinnen und Queer-Theoretikerinnen haben.

Dieses langsame, subtile und schrittweise Vorgehen macht nur die Wachsamen argwöhnisch und soll über die Dimensionen der Umstrukturierungen der Geschlechter hinwegtäuschen!

Symptomatisch für ihren Versuch, ihre krankhaften Ideen von Geschlechter- und Sexualitätsdekonstruktion der Allgemeinheit aufzuzwingen, ist das peinliche Rumgeheule einer höchstwahrscheinlich kinderlosen Feministin in diesem Artikel. Dabei geht es darum, dass Buben nachwievor lieber mit Lego und Mädchen lieber mit Barbie spielen. Was natürlich eingefleischte Gleichmacherinnen absolut nicht passt. Es soll nur geschlechtsneutrales Spielzeug zur Verfügung stehen, denn alles andere würde Geschlechtspolaritäten fördern ...

Schon den Kindern möchten diese kranken Menschen vorschreiben, mit was sie zu spielen hätten und mit was nicht! Soweit sind wir schon gekommen mit diesem Genderwahnsinn.

Diese Leute verleugnen nicht nur die Rolle der Biologie bei den Geschlechtern, sondern schwingen sich selber und ihre abstrusen Wunschvorstellungen zur wissenschaftlichen Bedeutung hinauf, die ihnen weder zusteht noch weiterhin geduldet werden kann.

Dieser Abschaum vergreift sich an der Natürlichkeit von Mann und Frau selbst. Sie sind es, welche den Menschen die Freiheit, selbst zu wählen und eigenständig ihr Leben zu gestalten nehmen wollen, um es mit einem diffusen Nichts voller Perversion und Ängste zu ersetzen. Es ist entsetzlich mitanzusehen, wie Genderfaschisten mit dem Erbe des zwanzigsten Jahrhunderst, mit der Überwindung des Feudalismus und der totalitären Sozialismen, immer noch versuchen, die Menschen umzuerziehen und sie in ein Theoriekonstrukt reinzupressen.

Auf dem Weg dorthin werden wir nichts weniger als unsere Menschlichkeit und unsere Werte verlieren, wenn wir den Fortbestand von genderistischem Social Engineering tolerieren.

Wachtum eines stalinistischen Gulags
(klicke auf das Bild für mehr Informationen)

Sonntag, 4. Januar 2009

Der Mann in der Krise

"...nicht nur solche Widersprüche; auch Ihre vielzitierte "Krise des Mannes" ist mir höchst suspekt als tragender Gedanke einer Männerbewegung, und ich bin mir sicher, daß die Ironie der Geschichte einmal diejenigen auslachen wird, die ausgerechnet im Zeitalter, in dem die Männer ihre Höchstleistungen auf allen Gebieten des Kreativen verzeichnen, das Zeitalter ihrer Krise erkannt zu haben glaubten." - der Maskulist

Ist es nicht erstaunlich, mit welcher Inbrunst der Mann heutzutage und in den letzten Jahren als sich in der Krise befindend dargestellt wird? Da wird ihm unterstellt, dass er zu viel jammere oder dass er vor der weiblichen Emanzipation zurückschreckt. Auch die Aufforderung, sich endlich zum neuen Mann bekehren zu lassen, darf zwischen all diesen Marktschreiereien nicht fehlen. Natürlich um gleich darauf auch den neuen Mann an den Küsten der Lächerlichkeit zerschellen zu lassen.

Laut wird nach einer "modernen Männlichkeit" geschrien, welche alle Probleme der Gesellschaft und natürlich der Frauen lösen könne (wie immer). Auch die erfolgreiche und von Männern dominierte ETH Zürich konnte sich diesem Trend nicht erwehren, so dass dort eine von einer Universitätsprofessorin initiierte Tagung mit dem Titel "Der Mann in der Krise" stattfand.

Der Mann in der Krise ist übrigens auch ein sehr erfolgreiches Thema für Bücher, wie letzthin Walter Hollstein in vollster Abscheulichkeit bewies. Aber nicht nur weichgespülte Männer heben die Hand zum mahnenden Signal, sondern auch Frauen haben natürlich eifrig ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die Männchen geht.

Zweifel am Medienzirkus

Was hat es mit diesem ganzen Gerede auf sich? Befinden sich wirklich alle Männer kollektiv in der Krise?

Oder werden die gesellschaftlichen Phänomene nicht eher falsch gedeutet? Kann es nicht sein, dass Probleme zwar da sind, sie sich jedoch auf einer so dermassen unangenehmen und unbequemen Ebene befinden, dass man sich lieber symphatischere und einfacher zu handhabende Ursächen sucht, welche für das oberflächliche Mediengeplapper besser geeignet, da weniger mit nervigen Fakten gespickt, sind?

Die einseitig bequemen "Gründe" für die Männerkrise

Was für Gründe werden von seiten der selbsternannten Männerexperten angeführt?

Zum einen der "Erfolg" der Frauenbewegung und der weiblichen Emanzipation (oder zumindest das, was die Feministinnen für Emanzipation halten). Man postuliert hier freimütig eine Kraft, welche den Mann verunsichern und verwirren soll. Dies äussere sich zum Beispiel dadurch, dass immer mehr Frauen in sogenannte "Männerbastione" strömen würden und diese so systematisch zu Fall brächten (nicht nur metaphorisch).

Zum anderen die Auflösung traditioneller Männlichkeit und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung, welche ein Vakuum der Unklarheit und Ziellosigkeit erzeugt haben soll. Der grosse, starke Mann habe einen Schnupfen bekommen und bräuchte nun die Frau, welche ihn pflegt und ihn den Rücken freihält.

Nur äusserst selten werden die wirklichen Gründe für eine allfällige Männerkrise genannt. Dass Jungen in der Schule systematisch benachteiligt werden. Dass Männlichkeit als schlecht und mangelbehaftet dargestellt wird. Doch dies sind leider viel zu seltene Lichtblicke in einem dunklen Meer aus ideologischem Schwachsinn, feministischem Geltungswahn und Narzissmus.

Die "Gründe" unter der Lupe - die Auswirkung der Frauenbewegung


Die gravierendsten Auswirkungn der Frauenbewegung und des Feminismus auf das Leben der Männer sind die Überprivilegierung der Frauen und die fortschreitende Entrechtung der Männer. Die Ohnmacht, welche die Männer aufgrund von staatlich verordneten Frauenquoten, Förderprogrammen und Frauenbevorzugung spüren, entspringt der Tatsache, dass ihre eigenen gravierenden Probleme schlichtweg zur Seite gewischt werden um jeden noch so kleinen Frauenfurz befriedigen zu können.

Wenn eine Frau ihr Leben eigenständig lebt und selbst ihr Geld verdient, dann schockiert oder irritiert das niemanden. Aber wenn sie im gleichen Atemzug ihre Emanzipation unterstreicht und weitere Forderungen nach Männergängelung und Frauenbevorzugung stellt, kann sie nicht mit viel Gegenliebe rechnen. Sondern viel mehr mit Wut und Ablehnung.

Die "Gründe" unter der Lupe - zur Auflösung traditioneller Männlichkeit

Diese übertriebene Vermenschlichung des Mannes ist erstaunlich, denn viel zu oft wurde den Männern früher jegliche Menschlichkeit abgerungen und untersagt. Man denke nur an die Aushebung von Soldaten und deren Ausbildung, um zu verstehen, was ich meine. Oder an das Titanic-Prinzip, welches Frauen und Kinder zu erst in die Rettungsboote einsteigen und die Männer sterben lässt. Auch heute noch begegnen uns Relikte dieser brutalen und entmenschlichenden Konditionierung des Mannes für das höhere (gesellschaftliche / weibliche) Wohl. Sei dies in Form von Zwangsdiensten oder in hohlen Sprüchen wie "Indianer kennen keinen Schmerz!".

Doch heute besinnt man sich plötzlich darauf, dass Männer auch Menschen sind und legt ihnen das so gleich als Schwäche aus, als wäre es den Urheberinnen nicht aufgefallen, dass Männer in den letzten zweitausend Jahren (auch von den Frauen) wie günstiges Verbrauchsmaterial und nicht wie vollwertige Menschen behandelt wurden.

Konklusion

Die Aufweichung traditioneller Männlichkeit bewirkt vielmehr eine Befreiung aus der Unterjochung als eine Verunsicherung, welche sich hinter dieser Fassade befindet. Das natürlich befreite Menschen dann nicht mehr so handeln, wie es die Unterdrücker gerne hätten, kann ihnen nicht als Schwäche, sondern vielmehr als Eigenständigkeit ausgelegt werden.

Ein Mensch, der auf ewig zur Stärke für andere gezwungen wurde und endlich einmal im Leben sich selbst sein darf, wird kaum je mehr aus freien Stücken jene selbstaufreibende Stärke für seine ehemaligen Sklaventreiberinnen erbringen wollen. Dies kann nur in den Augen der heimlichen Profiteurinnen von traditoneller Männlichkeit als Schwäche ausgelegt werden.

Die Machtlosigkeit gegenüber dem männerfeindlichen und frauenverherrlichenden Staat, den gynozentrischen Medien und der frauenbevorzugendem Zeitgeist kann einen Mann verunsichern. Nicht das pseudointellektuelle und populärwissenschaftliche Aufplustern von Soziologie-Professorinnen und Pädagogik-Doktorinnen.

Es ist weniger das Gequassel solcher Menschen und ihrer Speichellecker als vielmehr die beunruhigende Tatsache, dass jedes zweite Wort von ihnen irgendwann in irgendeinem Gesetzesentwurf drin sein wird, was die Männer wirklich verunsichert.

Denn obwohl diese Femifaschisten jede einzelne Diskriminierung der Frau mit feurigem Eifer angreifen, rühren sie keinen müden Finger, wenn es einmal den Mann trifft. So besteht auch noch nach mehr als vierzig Jahren Diskussion um Gleichberechtigung die einseitige Wehrpflicht unangetastet fort. Oder die systematische Benachteiligung von Jungen in unseren Schulen. Oder das herabwertende Männerbild in der Öffentlichkeit.

Die ungleich langen Spiesse von Frau und Mann in Politik und Gesellschaft bilden die wahre Krise des Mannes.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Was ist Männlichkeit?

Wenn ihr jetzt denkt, dass nun wieder irgendeine politisch korrekte Bergpredigt zu moderner Männlichkeit kommt, kann ich euch vom Gegenteil versichern. Vielmehr soll dies ein Plädoyer für eine unabhängige und selbstständige Wegfindung zu eigenen, männlichen Idealen und Vorbildern sein - ein Aufruf zur Individualisierung.

Denn wer kennt sie nicht? Alle jene Männer und Frauen, welche uns einreden möchten, was ein echter Mann sei und wie wahre Männlichkeit auszusehen habe? Dass wir harte Kerle zu sein haben oder je nach Gusto weiche Softies, um den masslosen Ansprüchen anderer Menschen zu gefallen?

Doch welchem Ursprung entspringen alle diese Klischees und einseitigen Auslegungen von Männlichkeit? Warum dürfen Menschen, die selber keine Männer sind, sich an einer "Definition" von Männlichkeit beteiligen? Was könnten Frauen dabei anderes im Sinn haben, als einzig und allein ihre eigenen Bedürfnisse?

Welcher Mann möchte denn seine Männlichkeit nach den Wünschen und dem Gutdünken von anderen Personenkreisen ausrichten, die nur ihre eigene Egozentrik durchsetzen wollen? Warum soll sich ein Mann von jemandem, welcher keine Ahnung von Männlichkeit hat, zu einem "wahren" Mann umerziehen lassen?

Es ist die Unabhängigkeit und die Fähigkeit, sich seinen eigenen Weg vorzustellen und ihn gehen zu können, was schlussendlich einen Mann auszeichnet. Losgelöst von den Fesseln der Gesellschaft frei entscheiden zu können, was im Leben Bedeutung hat und was nicht. Die eigenständige Wahlfreiheit, selbst Grenzen neu zu definieren und nach ihrer Ausweitung zu streben.

Ist es nicht diese Losgelöstheit, welche uns Männer von Frauen unterscheidet? Dieser Verzicht auf eine Herdenmentalität? Die Bedeutungslosigkeit einengender Modevorschriften und die Inakzeptanz von vorgeschriebenen Grenzen? Der Entdeckungsdrang und der Trieb, Neues und Alternatives zu entwickeln?

Es ist dieser "kleine Unterschied" welche die wahren Meister und Genies aller Künste und Naturwissenschaften Männer sein lässt. Abgehoben und jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen erweitern solche Männer den Horizont unseres Bewusstseins und ihr Werk stimuliert und inspiriert uns.

Ist die Norm und die Angepasstheit nicht Gift für solch bahnbrechende Männlichkeit? Denn wie soll ein Mann seine Potenziale entfalten, wenn andere ihm die ganze Zeit fesseln und auf ihr Niveau der Konformität herunterziehen möchten?

Jene Personen, denen ihre soziale Akzeptanz und gesellschaftliche Einheitlichkeit wichtiger sind, als die Weiterentwicklung ihrer eigenen Person. Und da solche Menschen häufig eine riesige Angst vor Veränderung und Neuheiten haben, versuchen sie mit allen Mitteln, der Umgebung und anderen Menschen ihre eigene Normierung aufzuzwingen.

Dieses Gleichschaltung und Nivellierung der Gesellschaft entspringt jedoch nicht einer freiwillig angenommenen und aus eigener Kraft heraus akzeptierten Identität. Denn sie entspricht einer tiefen Unsicherheit und Angst, überflügelt und zur Seite gedrängt zu werden! Solche Menschen akzeptieren die Standardisierung ihrer Welt nicht aus Überzeugung, sondern aus Furcht! Denn es sind Mitläufer und hirnlose Drohnen.

Menschen, welche sich beliebig der ideologischen Windrichtung anpassen, wenn diese sich zu wechseln anschickt.

Ist es nicht besser, solchen Übernahmeversuchen als Mann zu trotzen und zunächst zu hinterfragen, wo die eigenen Prioritäten liegen sollen? Denn eine Identität, die auf Freiwilligkeit und Überzeugung beruht, ohne dass von aussen konformierender Druck ausgeübt wurde, wird in Zeiten der Not und Entbehrung nicht wanken.

Denn das Fundament ist solide, auf dem das Haus des eigenen männlichen Ichs gebaut wurde. Und deshalb kann ein wahrer Mann seinen eigenen Weg gehen. Auch wenn das heisst, gegen den Strom zu schwimmen oder nicht von der Mehrheit akzeptiert zu werden. Denn er steht hinter seinen Überzeugungen und Ansichten, weil sie keine leeren Worthülsen sind, die aus Angst und Unsicherheit übernommen wurden. Sondern aus eigenem, freien Willen angestrebte und mit ungebundenem Geist erschlossene Philosophien.

Alle anderen, einengenden Definitionen von Männlichkeit haben lediglich die Absicht der Gleichschaltung und der Ausrichtung auf die Bedürfnisse anderer (weiblicher) Personen. Denn für sie ist Männlichkeit lediglich ein Paket ausgedehnter Bedürfnisbefriedigung. Keine Identität von Mitmenschen, sondern ein Instrument zur Manipulation von Sklaven.


Mittwoch, 10. Dezember 2008

Die verwöhnte Medea

Wir haben uns schon an einigen Stellen in diesem Blog den heutigen Frauen gewidmet. Haben uns gewisse Tendenzen in ihrem Rollenverständnis und in ihrem Umgang mit uns Männern angeschaut. Auch wurden wir Zeuge, wie Frauen die Männer gerne in einer Zelle des Missbrauchs oder der ewigen Anschuldigungen festhalten und ihre Forderungen und Ausrüfe flexibel der jeweiligen Situation anpassen können. Der magenumdrehende Tanz der einseitigen, männerausklammernden Gleichberechtigung, zu der abwechselnd und zwanghaft männliche Angst vor Herabwertung und weibliche Megalomanie eingeladen werden, spricht dazu Bände. Die Entlarvung des Widerspruchs zwischen Feminismus und Emanzipation und die Enthüllung weiblicher Selbstzweifel als Quelle massloser Ansprüche klärten uns in dieser Hinsicht weiter auf.

Gewiss mögen nicht alle Frauen diesen feministischen Schatten menschlicher Existenz entsprechen, doch das öffentlich geförderte Erscheinungsbild der Frau wälzt sich irgendwann zumindest unbewusst auf jede(n) ab.

Doch heute wollen wir uns nicht den Klarstellungen der Vergangenheit widmen, sondern ein neues Kapitel in dieser Reihe "Moderne Frauen und ihre vormodernen Vorstellungen" aufschlagen. Dazu bedienen wir uns wieder einmal unserer bewährten Feldmethode, nämlich dem Durchsuchen von Frauenforen nach zu dieser Reihe passenden Strömungen und Meinungstendenzen.

Ich weiss zwar nicht warum, doch so werde ich immer innerhalb von weniger als fünf Minuten fündig.

Zunächst die Ausgangslage. Reife und erwachsene Menschen, die eine Beziehung miteinander eingehen, kommen auch ohne regelmässige Liebesbeweise in Form materieller Geschenke wuchernden Wertes aus. Natürlich schätzen wir alle hin und wieder eine kleine Aufmerksamkeit, doch wenn dies zu einer nimmerendenden Anspruchshaltung und zur erzwungenen Gewohnheitssache degeneriert, dann hat dies immer mehr mit infantiler Unsicherheit und grassierenden Verlustängsten zu tun. Dies sollte eigentlich allen klar sein.

Nicht so diesem Exemplar der holden Weiblichkeit! Das wird jetzt etwas lang, aber glaubt mir, jedes einzelne Wort lohnt sich! Denn der Text trifft nur so von egomanischen Ansprüchen und vollkommen verzogenen Bedürfnishaltungen.

"Er schenkt mir nie was!!! weiss er mich nicht zu schätzen?

Ich bin seit einem Monat verlobt und ich habe das Gefühl das er mich jetzt schon für selbstverständlich hält...Er ruft mich zwar jeden Tag an [...] er sagt mir immer wie sehr er mich liebt [...] aber ich bin auch eine Frau und brauche kleine Aufmerksamkeiten und nicht nur schöne Worte...

Ein Mann kann viel erzählen und sagen was er alles für mich tun würde, aber er muss es auch zeigen!"

Bevor wir uns verlobt hatten hat er mir einmal eine Goldkette mit meinem Namen geschenktund das wars auch schon...Er ist nicht geizig ganz im gegenteil er gibt mir geld und sagt mir ich sollte mir kaufen was ich will, aber ich will etwas von ihm etwas das von ihm ausgesucht worden ist und das nur für mich

[...] kommt er jedesmal mit leeren händen zu mir anich bin total verletzt und gekränkt und weiss nicht wie ich es ihm noch klar machen kann das er mich schätzen soll und mir zeigen soll wie sehr er mich liebt ....ich war sogar mal so deist und hab ihm gesagt das er mir eine rose mitbringen soll.. und dann hat er es trotzdem nicht getan und meinte ja wenn ich das jetzt tue, sieht es so aus, als ob ich es nur mache, weil du es verlangt hast ...ja aber nix machen ist besser oder was?

Ich weiss das es manchen Männern schwer fällt oder das es nicht ihre art ist ..aber wenn sie doch wissen das es ihre Frau glücklich macht wieso tun sie es dann nicht?was soll ich noch tun ?"

Halten wir fest, dass die Beziehung sich im Prinzip gar nicht schlecht entwickelt (für die Frau). Es könnte also alles super sein, wäre da nicht ihre völlig überzogene Verwöhntheit. Für sie ist die Liebe eines Mannes an sich nicht genug wenn sie von Herzen kommt, sondern sie muss noch extra und zwar regelmässig mit Geschenken überhäuft werden. Ihr Partner gibt sich auch noch Mühe und hat ihr einmal eine goldene Kette extra mit ihrem Namen eingraviert geschenkt und gibt ihr regelmässig Geld, damit sie etwas für sich kaufen kann.

Vielleicht fühlt sie sich so zu sehr als Prostituierte, wenn sie nur das nackte Geld kriegt und verlangt deshalb, dass die enthüllenden Tatsachen in Form von durch den Mann ausgesuchte Geschenke verdeckt werden.

Vielleicht haben auch einfach nur zu viele notgeile Männer vor ihrem jetztigen Partner in Aussicht auf ein paar neue Bettgeschichten die Göre völlig unverdient mit Geschenken und Komplimenten überhäuft und sie hat sich in ihrer ganzen Einfalt daran gewöhnt.

Wie der gute alte Tom Leykis aus Los Angeles schon zu sagen pflegte: Steigere nicht noch zusätzlich das Selbstwertgefühl einer Frau mit unnötig vielen Geschenken und Komplimenten, denn so wird sie für dich und für andere Männer nur unerreichbarer.

Doch natürlich war das noch nicht alles! Nachdem unser Prinzesschen etwas rauen Gegenwind in Form von Vorwürfen der Masslosigkeit, übertriebenen Wertschätzung von materiellen Dingen und Selbstverliebtheit erhalten hat, versucht sie das Ruder der allgemeinen Gunst zu drehen. Natürlich durch noch mehr Vorwürfe an ihren Partner ...

"Ja aber das ist nicht alles gewesen [...] ich weiss auch das viele Männer es nicht drauf haben mit dem schenken und einige nich kreativ sein können, weil sie diese hemmschwelle nicht überschreiten können [...]
Wieso kommt er bei mir nicht auf [...] Ideen das verstehe ich nicht ...Bitte versteht mich nicht falsch denkt nicht das sich alles um mich drehen soll,ich behandel ihn auch gut.. und nicht nur er ruft ständig an, ich rufe ihn auch an und sage ihm auch das ich ihn über alles liebe

ich habe mir auch überlegt ob ich ihm nicht einfach was schenken soll um zu zeigen, dass es normal ist was zu schenken..aber dann hätte ich wieder den anfang gemacht und dabei ist er der Mann und zudem will er mich doch heiraten.. wie passt das denn zusammenkann es sein das ich was falsch mache?"

DU willst mich heiraten! Also beschenke und verwöhne mich gefälligst bis zum Umfallen! Und ich will nicht den Anfang machen, weil DU bist der Mann und DU als Mann musst nun einmal so handeln, klar?! Ich behandle DICH sogar gut! Also verwöhn mich jetzt als ob ich die Königin von Atlantis und DU mein Sklave wärst!

Das Ganze wird noch genüsslich mit ein paar herabwertenden Stereotypen garniert und mit misandrischen Gewürzen geschärft.

Merkt ihr, wie sie die Verantwortung dieser "Krise" immer wieder auf ihren Mann und weg von sich selbst und ihren völlig übertriebenen Ansprüchen verlagert? Ich würde mich einfach nur totlachen, wenn mir eine Frau mit so einer Attitüde über den Weg laufen würde.

Doch der humorvolle Höhepunkt kommt erst noch!

"[...] die Frau [...] will umgarnt werden und verwöhnt werden...natürlich will der mann das auch aber anders als die Frau ...Man kann das nicht gleichsetzen da wir doch zu unterschiedlich sind...

[...] sobald er mir nur eine kleine Aufmerksamkeit überreichen würde, dann würde ich ihn auch mit geschenken überhäufen ...aber er tut es nicht und wieso soll ich leiden und zuletzt noch die dumme sein die alles von sich gibt....ich bin mir viel mehr wert..."

Der Mann hat also nicht das Recht wie sie selbst verwöhnt zu werden? Weil wir "doch zu unterschiedlich sind"? Und warum soll sie nicht "die Dumme" sein und alles von sich geben, der Mann aber schon? Völlig zurecht schreibt ihr eine andere Frau:

"Ich les bei dir immer "Der Mann soll dies, die Frau will das". Könntest du vielleicht endlich mal diese Stereotypen loswerden? Vielleicht fällst du ja genau in das Schema "typische Frau"... aber erwarte nicht von anderen, dass sie deinen Stereotypen entsprechen."

Doch der entlarvende Höhepunkt ist wohl der letzte Satz! "Ich bin mir viel mehr wert!" Vielleicht nur ein ungewollter Ausrutscher, doch er zeigt sehr deutlich, was vielen Frauen heutzutage gemein ist. Dass sie ihren Part in einer Beziehung sehr viel höher werten als den des Mannes. Denn dieser dient ihnen lediglich als Zulieferer und als Diener.

Sie selber definieren ihrer Meinung nach den Mittelpunkt einer Beziehung. Nur um sie soll der Mann und sein gesamtes Leben kreisen, in ewiger dienstlicher Verbundenheit mit dem Zentralgestirn Frau, welche alle Fäden innerhalb einer Partnerschaft in Händen halten soll.

Und wenn das sich in einer einzigen Angelegenheit, wie zum Beispiel hier das Beschenken, nicht so abläuft, wie sie es sich in ihrem unendlichen Cinderella-Komplex ausmalt, dann ist sie total verletzt und traurig. Sofort wird emotional und verbal (nicht selten auch physisch) auf den Mann eingeschlagen, dass er doch bitte eiligst und einzig zum Wohle der Beziehung (sprich: der Frau) dieses Verhalten zugunsten der armen OpferIN abändern möge.

Der Mann wird so lange und so dermassen intensiv von der Frau manipuliert und umerzogen, bis sie vom völlig verrenkten Resultat nur noch enttäuscht sein kann und ihn wie ein langweilig gewordenes Spielzeug fallen lässt. Denn wahre Männer lassen sich nicht von Frauen manipulieren und laufen nicht mit einem verrenkten und gekrümmten Geist herum. Also sucht sich das arme Mädchen flugs einen neuen Mann, denn sie ausbeuten und zurechtbiegen kann. Jedoch nicht ohne den gesamten emotionalen Ballast der vorherigen Beziehung bei ihrem Ex abzuladen und ihm die Schuld der gescheiterten Partnerschaft in die Schuhe zu schieben.

Diese Frau und viele andere gleichen somit in etlichen Aspekten der verwöhnten und egozentrischen Medea, welche mit der Zeit sich nicht mehr ihrem eingebildeten Wert gemäss von ihrem Ehemann Jason behandelt fühlte und ihre Wut darüber an den gemeinsamen Kindern ausliess.


Kindermord als "letzter Ausweg" von Müttern ...

Sonntag, 16. November 2008

"Imaging being a man"

Als ich dieses Wochenende durch das Internet stöberte, stiess ich auf einen sehr interessanten und äusserst lesenswerten Text, der dem Leser das stille Leiden von Männern in unserer Gesellschaft näher bringen soll. Das Original ist in Englisch geschrieben, aber ich habe versucht, eine möglichst gute Übersetzung zu schreiben. Ich kann allen nur wärmstens empfehlen, sich diesen Text zu Gemüte zu führen.

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"Stell dir vor wie es sein muss ein Mann in der heutigen Gesellschaft zu sein.

Ich will, dass jeder sich die Zeit nimmt darüber nachzudenken.

Wie ist es wohl ein kleiner Junge zu sein? Ein unschuldiges, liebes Kind ... so voller Liebe und Freude. Natürlich wird sich diese Liebe und Freude in Unsicherheit und Selbsthass auflösen, wenn du zur Schule gehst und unterschiedlich behandelt wirst, nur weil du ein Junge bist. Wenn von dir erwartet wird, dass du dich anders benimmst und die Mädchen besser behandelst, während diese die Erlaubnis haben, dich auf jede Art und Weise zu behandeln, wie sie es sich wünschen. Und du musst dies schlicht und einfach ertragen weil du ein Junge bist und sie Mädchen sind.

Stell dir vor ein Junge zu sein, dessen Vater - sein Held - zum Gehen gezwungen wird, weil die Mutter die Scheidung beantragt hat. Du weisst, dass dein Vater jene Person ist, der du am ähnlichsten bist, jene Person, die du nachzuahmen versuchst und später zu werden beabsichtigst ... jene Person, welche deine Mutter als ein Arschloch bezeichnet, durch das Telefon anschreit und hinter ihrem Rücken schreckliche Dinge erzählt.

Stell dir vor wie es sein muss diesen lieben, unschuldigen Jungen zu sein. Wie es sein muss, einem ständigen Strom von negativen Bildern und Beschreibungen von Männern ausgesetzt zu sein, wohlwissend, dass du später irgendwann auch ein Mann sein wirst.

Stell dir vor wie es sein muss, ein männlicher Teenager zu sein. Du gehst in die Mittelschule und an die Universität und alles was du hörst sind Vergewaltigungsstatistiken und dass Jungen und Männer gefährliche Raubtiere seien. Der Vater, den du bitter vermisst, wurde dir entfremdet über all die Jahre. Er versuchte unzählige Male mit dir in Kontakt zu treten, doch deine Mutter machte es so schwierig wie nur möglich und jetzt ist eure Beziehung im besten Fall angespannt und unangenehm.

Stell dir vor wie es sein muss ein junger Mann zu sein. Du hast Militärdienst geleistet. Du hast deine Pflicht getan und dientest mit Ehre. Du hast auf jene aufgepasst, die mit dir dienten, welche mit der Zeit zu deinen Brüdern wurden und welche in Särgen heimkehrten. Manchmal kannst du nachts nicht schlafen, weil jene schrecklichen Dinge, die du erleben musstest und die nun tief in der schlummern, ausbrechen und dich quälen. Wegen all deinen Anstrengungen hast du nun gesundheitliche Probleme, für die sich niemand interessiert. Du hörst, dass alles was dir und deinen Brüdern widerfahren ist, allein eure Schuld sei ... weil ihr Männer seid und es Männer sind, welche die Kriege beginnen.

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein. Nun da du älter bist, hast du die Idee zu heiraten aufgegeben. Obwohl du jemanden gefunden hast, mit dem du dein Leben verbringen möchtest, traust du dich nicht. Denn du hast bemerkt, dass die Familiengerichte allesamt gegen dich sind und wenn die Ehe nicht funktionieren würde, würdest du alles verlieren. Du hast deinen Traum, eine eigene Familie mit Kindern zu gründen, aufgegeben, weil du nicht möchtest, dass dein Sohn das Gleiche durchmachen muss wie du selbst. Du bist kein Feigling, aber du hast dich entschlossen, die Freuden der Vaterschaft zu meiden, weil es einfacher ist, diese Freuden niemals zu kennen, als erleben zu müssen, wie einem diese gewaltsam entrissen werden. Für diese Gedanken und dem Trieb zur Selbsterhaltung wirst du von anderen als Verlierer und als ewiges Kind bezeichnet. Man vermutet, dass etwas mit dir falsch und nicht normal sei.

Oder du hast jene ganz spezielle Person gefunden und hast dich entschieden, dass es das Risiko wert ist. Ihr heiratet und ihr kriegt Kinder. Du hast hart gearbeitet um deinen Kindern nur das Beste zu ermöglichen. Du wolltest so viel Zeit wie möglich mit deiner Familie verbringen, doch die Arbeit hielt dich von deinen Liebsten fern. Du sagtest dir, dass es in Ordnung sei - ein Opfer, dass du zu bringen bereit warst um deine Familie zu versorgen. Du wolltest ihnen all jene Dinge geben, die sie wollten und brauchten ... und dann plötzlich eines Tages erzählt dir deine Frau, dass sie nicht glücklich ist, dass du zu viel arbeitest, immer weg seist und ihre emotionalen Bedürfnisse nicht befriedigst. Viel zu schnell sind die Scheidungspapiere unterschrieben und da du dich nicht wirklich um die Kindererziehung kümmern konntest, kriegst du vom Richter das Sorgerecht nicht, sondern darfst nur noch zahlen. Du kommst nun abends in eine leere Wohnung ohne Papi-Rufe oder dass du jemanden ins Bett bringen müsstest. Du siehst von nun an deine Kinder nur, wenn es dir deine Ex-Frau erlaubt und solange du sie nicht verärgerst.

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein. Du läufst die Strasse runter und die Kinder meiden dich und die Frauen schauen dich argwöhnisch an. Obwohl die Wörter nicht ausgesprochen werden, kannst du die Anschuldigungen in ihren Gesichtern und Augen sehen ... Vergewaltiger! Pädophiler! Kindsmissbraucher! Du weisst, dass es nur eine einzige Anschuldigung braucht, ein paar Wörter und dein Leben ist ruiniert, schlicht und einfach, weil du ein Mann bist.

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein."
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Ich fand das englische Original auf diesem Blog. Doch es ist nicht vom Autor jenes Blogs geschrieben worden, sondern von einer Frau mit dem Nick Kim, deren Blog "Equal but Different" sich auch um die Männerbelange und das doppelte Mass der Geschlechter in unserer Gesellschaft kümmert. Dort ist auch das Original ursprünglich zu finden.

Ich bin Frauen in der Männerbewegung gegenüber immer etwas skeptisch eingestellt. Dies war auch der Grund, warum ich bisher Blogs von solchen Frauen nicht in meiner Blogroll aufgenommen habe. Doch nach dieser Lektüre wurde ich eines besseren belehrt. Seitdem befindet sich Kims Blog "Equal but Different" in meiner Blogroll.

Der auf Ewigkeit an den Kaukasus gefesselte und leidende Prometheus, bestraft durch tägliches Herausreissen der ständig nachwachsenden Leber, weil er den Menschen das Feuer brachte.

... sinnbildlich für das Leiden der Männer ...

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Steinzeitliche Rollenvorstellungen

Nein, jetzt kommt nicht wieder die typische Hetzrede einer Feministin, welche sich über uns Männer und unserer Verweigerungshaltung bei modernen Rollenvorstellungen aufregt, wie der Titel vielleicht meinen lässt.

Heute wollen wir uns einmal das weibliche Geschlecht und dessen Rollenvorstellungen unter die Lupe nehmen. Als Anschauungsbeispiel dafür dient eine Komilitonin von mir, mit der ich gestern in ein Gespräch bezüglich ihrer Zukunfspläne verwickelt war.

Mit der Frage konfrontiert, was sie denn mache, wenn sie mit ihrem Studium scheitern würde, kam folgende, todernst ausgesprochene Antwort: "Dann suche ich mir einen Millionär und heirate ihn!"

So viel also zu der Überwindung "antiquierter" Rollenbilder und steinzeitlicher Verhaltensmuster bei Frauen. Dabei schreien doch die Alphamädels immer nach dem neuen Mann und wie sich dieser gefälligst ihnen und den "modernen und zeitgemässen" Rollenvorstellungen anzupassen hätte.

Aber sich selber ändern und sich neuen Gegebenheiten anpasssen, wäre natürlich frauenfeindliche Unterdrückung.

Wir reden hier nicht von beliebigen Frauen auf der Strasse oder hinter der Kasse im Supermarkt. Wir sprechen hier von einer Studentin, die einer Generation von Frauen angehört, die so ziemlich alles haben und kriegen können, was sie wollen. Seien es Privilegien durch Frauenquoten und Förderprogramme oder die lustvolle und verhöhnende Erniedrigung des männlichen Geschlechts durch misandrische Zwangsdienste und Medienhetze und die daraus gewonnene Erhöhung des Selbstwertgefühls.

Es hat noch nie eine Personengruppe in der Menschheitsgeschichte gegeben, die so dermassen viele Rechte besessen und so viele Forderungen durchdrücken konnte, mit der heuchlerischen Behauptung die ewigen Opfer zu sein, als die Frauen des westlichen Kulturkreises.

Mit dem Maul voller juristischer Leckerbissen und bevorteilenden Delikatessen aller Art fordern sie immer noch nach mehr, während sich der halb zerkaute Inhalt ihres Mundes wieder runter auf den überfüllten Teller weiblicher Forderungen fällt.

Symptomatisch für diese Pest ist die Forderung einer Feministin, dass kriminelle Frauen nicht mehr mit Gefängnisaufenthalt bestraft werden dürften.

Der vorläufige (!) Höhepunkt dieser perversen Entwicklung ist die Forderung nach Frauenuniversitäten hier in Europa, an denen - wie der sexistische Name schon sagt - nur Frauen nach ihren Vorstellungen technische und naturwissenschaftliche Studienrichtungen studieren können.

Wo soll dieser Wahnsinn noch enden? In einem Matriarchat? Ist das das Ziel der Femistinnen und all ihrer halbblinden Mitläufer?

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Feministische Indoktrination: Der Tochtertag

Der Feminismus hat hier im Westen einen sehr langen Arm. Er reicht bis in die Schulen zu unseren Jüngsten, welche noch offen für alle ideologischen Einflüsterungen sind und den Erwachsenen noch jedes Wort glauben.

Als ich noch ein kleiner Junge war, erzählte man uns zum Beispiel jenes Märchen, dass das Y-Chromosom verkrüppelt wäre und in fünftausend Jahren verschwinden würde. Oder Gleichaltrige entschuldigten sich im Gymnasium für ihre Geschlechtszugehörigkeit. Und immer wieder die Vorträge von wegen, wie sehr Frauen unterdrückt wurden. Das führt dann zu grotesken Situationen, dass manche junge Männer es als eine vorteilhafte Wendung der Geschicke ansehen, wenn alle ihre Geschlechstgenossen plötzlich verschwinden würden.

Systematisch wird so ein bestimmtes Männerbild in den jungen Köpfen verankert, das - wenn einmal hineingepflanzt- nur mühsam wieder deprogrammiert werden kann. Ist es da noch ein Wunder, wenn Frauen mit einem atavistischen und zutiefst misandrischen Männerbild durch die Welt laufen und Männer lediglich als Schweine und verbrauchbare Ressource betrachten?

Eines der unzähligen Werkzeuge der feministischen Inquisition um ihre Ideologie in die Köpfe junger Menschen zu pressen, ist der sogenannte Tochtertag hier in der Schweiz. Dieser ist ähnlich wie der Girl's Day in Deutschland aufgebaut und steht diesem in Sachen Männerfeindlichkeit auch in nichts nach. Dieser am 13. November stattfindende Tag soll den Mädchen die Möglichkeit bieten, die Berufsfelder der Informatik, des Ingenieurwesens oder in der Technik zusammen mit ihren Eltern oder einer Berufsperson zu verbringen um so den Horizont ihrer Berufswahl zu verbreitern.

Die Förderung der Jugend zur Erleichterung der Berufswahl ist ein sehr lobenswertes Anliegen, wenn beiden Geschlechtern gleiche Möglichkeiten geboten werden. Doch ist das hier der Fall?

Was als ein Gewinn für die ganze Klasse dargestellt wird, entfaltet jedoch bei genauerem Hinsehen einen äusserst schalen und männerfeindlichen Beigeschmack. Denn werden Buben hier etwa die gleichen Möglichkeiten gegeben, sich mit zukunftsträchtigen Berufen auseinanderzusetzen? Haben sie auch die Gelegenheit, erstmals Luft in der Arbeitswelt zu schnuppern und sich so in ihren Träumen und Visionen inspirieren zu lassen?

Nein!

Denn Jungs sollen an diesem Tag nach den Vorstellungen dieser feministischen Weltverbesserer sogenannten Hausmännern lauschen, wie sie ihr Leben hinter dem Herd gestalten und Vorträge über Pflegeberufe im Altersheim und in der Behindertenbetreuung hören. Sprich, ihnen wird jenes aufgebürdet, was man bei den Frauen mit allen Mitteln austreiben und als extrem unterdrückend und verwerflich empfand. Auch sollen sie mit der feministischen Sicht auf die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft konfrontiert werden.

"Und die Buben?
Der Tochtertag bietet auch für Buben Ungewöhnliches:

- Berufs- und Familienmänner besuchen Schulklassen
- Buben können interessante Betreuungsberufe kennenlernen" hier

"Die Knaben bleiben in der Schule. Lehrkräfte werden eingeladen, mit ihnen spezielle Programme zum Thema Chancengleichheit und moderne Lebensentwürfe von Männern durchzuführen." hier unter "Warum gibt es keinen Sohntag?"

Wieviele tausend Male hörten wir von der Unterdrückung der Frau am Herd? Und nun sollen junge Männer diese Rolle vermehrt übernehmen? Wie lange hörten wir über den Frauenüberschuss in Pflegeberufen und wie schlecht bezahlt und ohne Karrieremöglichkeiten sie doch seien? Und nun sollen junge Männer in diese Berufe gedrängt werden?

Warum diese Ungleichbehandlung? Wo ist da die Gleichberechtigung? Gibt es da wenigstens eine Begründung, warum die Jungen so systematisch diskriminiert werden?

Natürlich gibt es sie! Der Tochtertag sei schliesslich eine Motivationskampagne speziell für Mädchen (untere Hälfte). Mädchen sollen speziell gefördert werden, denn für sie sei es nicht selbstverständlich ein Leben lang berufstätig zu sein (marry for money, baby ...) und für Knaben natürlich schon. Ausserdem sei es wichtig, dass Knaben "moderne und zeitgemässe" (!) Lebensentwürfe kennen lernen würden und dass diese kleinen Racker doch gefälligst ihre Lebensentwürfe diskutieren und hinterfragen sollen.

Doch all diese lauwarem Erklärungsversuche rechtfertigen allesamt nicht die Tatsache, dass hier Mädchen massive Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden, während diese den Jungen vorbehalten werden. Was können Jungen dafür, wenn Frauen lieber an ihre Gebärfreudigkeit denken, statt vermehrt an ihre finanzielle Unabhängigkeit? Was können Buben dafür, dass die Mädchen sich später einfach einen finanziell potenten Mann angeln, der sie dann durchfüttert? Was können sie dafür, dass das Nach-oben-heiraten bei Frauen nachwievor akzeptiert und weit verbreitet ist? Wie könnten sie denn dem Druck ausweichen, später sich auf einem rauen Arbeitsmarkt in den Tod zu schuften?

Denkt ihr, dass diese Jungen diese Einstellungen zum Spass mit sich herumtragen? Das sind Erwartungen, die vor allem von Frauen seit der Wiege in sie hineingeblasen werden, damit später wieder eine andere Frau davon profitieren kann.

Wenn Männer nachwievor einen Grossteil des Bruttosozialprodukts stemmen und einen Grossteil des Geldes in den Familien verdienen, während Frauen sich selbst verwirklichen, ist es scheinheiliger Schwachsinn etwas von Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit zu schwafeln. Oder gibt es etwa da draussen Frauen, die ohne zu Murren einen Hausmann durchfüttern und ihn dennoch als Mann wahrnehmen würden?

Wohl kaum.

Synonym für diese masslose Anspruchshaltung und Verweigerung der Tatsachen ist diese symbolische Demütigung, welche Jungen bei diesem Tagesprogramm erleiden müssen. Es geht dabei darum, weibliche Arbeit verstärkt wahrzunehmen und wertzuschätzen.

"Nachmittags produzieren sie ein symbolisches Dankeschön für Frauen, die in der Gemeinde
respektive im eigenen Stadtquartier gemeinnützige Arbeit leisten."


Warum müssen das nicht auch Mädchen machen? Warum werden ehrenamtlich arbeitende Männer (von denen es verdammt viele gibt) nicht gedankt? Was soll dieser Schwachsinn eigentlich? Ist ehrenamtliche Arbeit plötzlich etwas besonders Wertvolles, wenn sie von Frauen erledigt wird?

Hier wird krampfhaft versucht, den Jungen eine übertriebene Wertschätzung jedes künstlichen Frauenfurzes einzubläuen, denen sie in ihrem Leben wahrhaftig werden und ihnen eine feministische Gehirnwäsche zu unterziehen. Anders ist diese perverse Asymmetrie bei der Programmgestaltung und Ausrichtung des Tochtertages nicht zu erklären.

Entlarvend ist der eine Satz in diesem Tagesprogramm zum Thema "Beruf, Familie - und jetzt?", der eines der Ziele der Knabenumerziehung am Tochtertag beschreibt:

"Lernen, dass die eigene Lebensgestaltung mit den Wünschen der zukünftigen Partnerin
zusammenhängt"
(Unter Ziele, obere Hälfte)

Jetzt wisst ihr es! Eure Lebensgestaltung hängt von den beliebigen Wünschen egal welcher Art von irgendeiner künftigen Frau in eurem Leben ab! Ein offensichtlicheres und unverhohlen ehrlicheres Beispiel für die Umerziehungsversuche in eine den Frauen genehme Richtung wird man wohl kaum finden. Lernt euch zu fügen und alles wird gut!

Wie würden wohl die Frauen reagieren, wenn man in diesem Satz die Geschlechter vertauschen würde?

CH: Väter konzentrieren sich lieber auf "die spassigen Sachen"

In den 20 Minuten von gestern wurde wieder einmal männerfeindlicher Schwachsinn geschrieben, den es richtig zu stellen gilt. Dieses Mal geht es um den Beitrag von Vätern zur Familie und die Betreuung des Nachwuchs.

Da kommen dann so lustige Sachen wie zum Beispiel, dass Männer täglich nur sechs Minuten mit den Kindern verbringen und dass sie noch traditionell denken würden. Und wenn dann die Männer doch mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, dann würde dies nur im Rahmen von Freizeitaktivitäten innerhalb der Familie geschehen.

Natürlich darf ein wilder Kreuzvergleich nicht fehlen, so dass natürlich auch Dänemark, Italien und die USA auftauchen. Ausser in den skandivanischen Ländern, scheint es so ziemlich überall nicht gerade weit gekommen zu sein mit der modernen Rollenverteilung.

Doch der feministische Ungeist verrät sich am Schluss sogar noch selbst und entblösst die Ursache für dieses ganze Dilemma:

"Besonders fortschrittlich schnitt wie erwartet das skandinavische Land ab: Dort arbeiten laut der Studie in fast 65 Prozent der Haushalte beide Eltern, in Australien sind dies nur 18,5 Prozent."

Wie kann ein Vater in Gottes Namen mehr Zeit mit seinem Nachwuchs verbringen, wenn er die ganze Kohle für die immer fordernde Frau und den Kindern herbei schaffen muss? Wie soll er sein Fleisch und Blut den Tag durch sehen können, wenn er in den Fabriken Schichtarbeit oder in den Büros nervtötende Dokumente durchrackert?

Und kommt er dann abends todmüde, aber mit dem Stolz, mit seiner Arbeit seine Familie ernähren zu können, nach Hause, wird er gleich vollgemotzt von wegen, er kümmere sich zu wenig um seine Kinder!

Was ist das für eine krankhafte Anspruchshaltung, die von Männern einen 48-Stunden-Tag abverlangt, damit er sich auch wirklich um jeden kleinen Furz kümmern kann, so dass die Frau sich selbst verwirklichen mag?

Warum schätzt man nicht die finanzielle Versorgung der Familie durch den Vater und weist immer noch mit dem Finger auf Bagatellen? Wie würden Mütter sich um ihre Kinder kümmern, wenn sie den gleichen Anteil des Bruttosozialprodukts stemmen, wie die Männer? Dürften wir dann auch über ihre Vernachlässigung der Kinder klagen? Wieviel Zeit investieren wohl Singlemütter in die Betreuung ihrer verwahrlosten Kinder?`

Nein, denn dann hören wir das peinliche Märchen der weiblichen Doppelbelastung und das gefälligst überall Kinderbetreuungsstätten aus dem Boden spriessen sollen.

Es ist schon länger offiziell bekannt, dass Frauen die grossen Profiteurinnen von der männlichen Arbeitskraft sind, doch sie sind dennoch nie zufrieden. Lieber fordern sie noch mehr und übersehen selber ihre kümmerliche Beteiligung.

Samstag, 11. Oktober 2008

NZZ: "Die Angst vor der Gleichberechtigung"

Auch hochkarätige und sehr kompetente Printmedien müssen leider hin und wieder eine journalistische Tauchfahrt unternehmen, um dem feministischen Zeitgeist und den politisch Korrekten zu gefallen. Dass dabei meistens nicht mehr als ein peinliches - und vorallem männerfeindliches - Sammelsurium von feministischen Dogmen und Halbwahrheiten zusammen kommen, die auch noch mit politisch korrekten Studien aus dem feministischen Elfenbeinturm der Geisteswissenschaften untermauert werden, ist dabei schon fast Ehrensache.

Die Angst vor der Gleichberechtigung

Warum biologische Erklärungsmuster in der Debatte um Geschlechterrollen wieder Zuspruch finden

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehört zu den zentralen Prinzipien der modernen Gesellschaft. Doch gegenwärtig erleben wir einen Backlash: Die Biologie, so heisst es immer öfter, sorge für deutliche und weitreichende Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Sieglinde Geisel

Welche Gleichberechtigung? Müssen Frauen etwa auch zum Militär? Sind sie etwa genauso häufig in den Todesberufen vertreten wie Männer? In den Bergwerken kilometertief unter der Oberfläche? Bei Bergeaktionen? Bei der Feuerwehr? Die Gleichberechtigung mag es für Frauen hier gegeben haben, aber für Männer gab und gibt es sie nicht! Doch das interessiert wohl unsere Sieglinde Geisel nicht. Die Geisel der feministisch korrekten Journaille ...

Es ist hart für viele Geisteswissenschaftler ihres Kalibers dies zu verstehen, doch die Natur, die Menschheit und mit ihr unsere Zivilisation basieren auf die naturwissenschaftlichen Gesetzesmässigkeiten und auf den biologischen Grundmustern. Wer sich weigert, dies zu akzeptieren, kann nicht ernst genommen werden. Punkt. Man diskutiert schliesslich auch nicht mit Leuten, welche die Existenz der Schwerkraft leugnen, oder?!

Geschlechterrollen sind dem Menschen nicht von der Natur vorgegeben. Sie gehören – wie das Geld, die Arbeit und vielleicht auch die Religionen – zu den kulturellen «Erfindungen».

Die Geschlechterrollen haben sich in den Millionen von Jahren (ur)menschlicher Entwicklung als die effizientesten und wirkungsvollsten Verhaltensmuster herauskristallisiert. Ohne sie hätte der Mensch den enormen Aufstieg aus der Steppe der Urzeit zur überlegenen Spezies unseres Planeten nicht geschafft. Diese Muster sind in unsere DNA eingebrannt, weil unsere Vorfahren sie brauchten und damit Erfolg hatten. Somit wurden sie nicht von der Natur gegeben, sondern als Reaktion auf die Natur entwickelt. Eine Feinheit, die viele Geistenswissenschaftler übersehen, wenn sie sich mit Evolutionsbiologie beschäftigen ...

Die Natur schenkt nicht, sondern sie nimmt! Und zwar diejenigen, welche schlecht angepasst sind und lässt somit jene als Sieger zurück, die besser angepasst sind. Und das waren jene mit den ach so verpönten "Geschlechterrollen", welche Sieglinde und ihre Schwestern im Geiste unbedingt überwunden sehen wollen.

Deshalb kann eine Gesellschaft ihre Geschlechterrollen verändern, und umgekehrt verändert sich die Gesellschaft, sobald die Geschlechterrollen sich wandeln. Dies ist der Grund dafür, dass konservative Gesellschaften die Emanzipation der Frau ablehnen. Seit den 1970er Jahren hat sich in den Geisteswissenschaften die Unterscheidung von (biologischem) Geschlecht und (sozialem) Gender etabliert. Doch in letzter Zeit wird sie zusehends von biologischen, ja biologistischen Erklärungsmustern verdrängt, die unser Verhalten von Genen, Hormonen oder angeblich «fest verdrahteten» Hirnstrukturen gesteuert sehen.

Und sie sahen die Tatsachen und das Gefüge der Realität und klagten gar grässlich in ihrem Schmerz und in ihrer Trauer, denn es entsprach nicht dem, was sie voller Sehnsucht erwartet hatten. Nicht dem, was ihre Ideologie eine logische Basis geben könnte. Und in ihrer Verzweiflung sassen sie jahrelang herum und sinnierten über das Problem der fehlenden Kausalität ihrer Theorien. Doch dann sprang eine unter ihnen auf und hatte die Lösung gefunden! Wir biegen uns einfach die Realität so zurecht, wie es uns passt! Wir beschuldigen jene, welche die Realität akzeptieren als Biologisten, welche schrecklich frauenfeindlich sind und unsere Anliegen nicht respektieren und stellen uns selbst über die Natur und das Werk, welches unsere Vorfahren vor Millionen von Jahren für uns vollbracht haben.

Ein bisschen Marx hier und ein bisschen 68er da und wir fühlen uns alles und jedem überlegen. Wie war das noch mal? Ein kleiner Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt! Wenn ihr das nächste Mal über die Einfältigkeit des mittelalterlichen Menschen klagt, dann denkt an Sieglinde und ihre Frauschaft, welche sich genauso an peinlichen Glaubensdogmen ihrer feministischen Wissenschaft wider der Realität klammern, wie der gottesfürchtige Mittelaltermensch.

Gern wird dabei auch auf Kleinkinder verwiesen. Ihre Vorlieben beim Spielen werden als Beweis für angeborenes Geschlechterverhalten genommen – in der Annahme, der Mensch befinde sich als Kind noch im Urzustand. Doch gerade Kinder sind dem Druck der Gruppe besonders stark ausgesetzt. Es gibt durchaus Buben, die mit Puppen spielen und gern rosarote Glitzersandalen tragen. Aber sobald sie auch nur den Schimmer einer Ahnung haben, dass sie damit bei den anderen Buben durchfallen könnten, lassen sie es bleiben. Denn das Geschlecht ist die elementarste Gruppenidentität. Gerade weil Kinder diese Identität noch nicht reflektieren können, «wissen» sie so genau, was richtige Buben und richtige Mädchen sind.

Und wenn man diese Identitäten reflektiert, kommt man dann automatisch zu der Meinung von Sieglinde? Oder muss man dazu noch einen Extrakurs politische Korrektheit und anschliessende Gehirnwäsche absolvieren? Warum ist es diesen Leuten so wichtig, mit was Kinder spielen? Dieses krankhaft manische Interesse widert mich an.

Sicherheit statt Freiheit

Die stärkste Kraft, die gegen die Gleichberechtigung arbeitet, sitzt in uns: Es ist die Angst um das eigene Selbst, das in der Geschlechtsidentität verwurzelt ist. Klar definierte Geschlechterrollen gewähren dem Individuum weniger Freiheit, dafür garantieren sie Sicherheit. Deshalb hören wir die Mär vom biologisch programmierten Verhalten so gern, obwohl sie Menschen, die auf eine gerechte Gesellschaft hoffen, eigentlich in die Verzweiflung stürzen müsste. Der «Spiegel» schreckt in seiner neusten Nummer nicht davor zurück, auf dem Titelbild John Grays alte Geschichte von den Marsmännchen und den Venusmädchen wieder aufleben zu lassen. Man begegnet im Heft den bekannten Argumenten (Männergehirne arbeiten in Systemen, Frauengehirne mit Empathie usw.). Nur gehört jetzt noch ein Bekenntnis dazu: Früher habe sie auch geglaubt, dass man nicht als Frau geboren, sondern zur Frau gemacht werde, beteuert eine Wissenschafterin, aber heute . . .

Jede Gesellschaft sieht sich selbst als die Gerechteste von allen. Moral und Ethik sind Einstellungssachen und hängen vom Zeitgeist ab. Lest einmal das alte Testament oder Berichte über mittelalterliche Hinrichtungspraktiken. Diese wurden zu ihrer Zeit mit dem jeweiligen Zeitgeist auch allesamt als "gerecht" empfunden. Somit ist die Gerechtigkeit, die Sieglinde anstrebt, lediglich eine mögliche Perspektive unter vielen und nicht allgemeingültig. Kommt noch dazu, dass ihre Vorstellung von Gerechtigkeit die andere (männliche) Hälfte der Menschheit nicht berücksichtigt.

Unsere biologischen Determinanten erlauben uns wesentlich mehr Freiheit als dieses neue einzwängende Rollenbündel, das man uns aufzwingen will. Warum lässt man die Menschen nicht einfach selbst wählen? Dann hätte man die Freiheit und die Sicherheit, dass man hinter seiner Wahl stehen kann.

«Mal sind es die Hormone, mal die Geruchsstoffe; mal der Jagdinstinkt, mal der Brutpflegetrieb. Mal ist es der Bonobo, in dem sich der Mensch wiederzuerkennen glaubt, mal der Storch», stellen dagegen die beiden österreichischen Journalistinnen Sibylle Hamann und Eva Linsinger in ihrem – etwas irreführend betitelten – «Weissbuch Frauen, Schwarzbuch Männer» (Deuticke-Verlag) sarkastisch fest. Kühl entziffern sie die Botschaft des neuen Geschlechter-Biologismus: «Dann tragen wir keine Verantwortung. Und könnten gar nichts ändern, selbst wenn wir wollten.»

"Weissbuch Frauen, Schwarbuch Männer", das hört sich schon wie ein literarisches Kaleidoskop voller misandrischer Wunschvorstellungen an. Hatten diese Menschen keinen Biologieunterricht? Lesen die keine naturwissenschaftlichen Bücher? Denkt ihr, dass ihr für euer Handeln keine Konsequenzen zu befürchten habt, nur weil biologische Mechanismen eure Taten beeinflussen? Es seid immer noch ihr und nicht die Gene, Proteine, Hormone, Triebe oder Reflexe, welche aus mehreren dagebotenen Möglichkeiten auswählt. Diese biologischen Elemente mögen eine bestimmte Bandbreite an Möglichkeiten vorgeben, aber ob und wie ihr diese nutzt, ist euch überlassen. Der Mensch zeichnet sich schliesslich gerade dadurch aus, dass er in begrenztem Masse gegen seine Natürlichkeit handeln kann.

Leute wie Sieglinde und diese Autorinen fallen vom einen Extrem (der absoluten Wahlfreiheit) sofort ins andere (biologischer, totalitärer Determinismus), ohne zu merken, dass beide ein Hirngespinst von idealisierenden Geisteswissenschaftlern sind und die Wahrheit sich zwischen diesen Polen bewegt.

Und genau das wünschen sich viele, denn das Projekt Gleichberechtigung ist, nachdem in den letzten dreissig Jahren ein enormer Weg zurückgelegt worden ist, in eine anstrengende Phase eingetreten. Welche sozialen Umstände uns daran hindern, so gleichberechtigt zu leben, wie wir es eigentlich wollen, zeigen Hamann und Linsinger in geduldiger (und humorvoller) soziologischer Kleinarbeit. Warum finden sich so wenige Frauen in Führungspositionen, obwohl sie durchschnittlich besser qualifiziert sind? Es liegt an den Männern, denn in der Regel sind sie es nun einmal, die über Beförderungen entscheiden; und da jeder Mensch unbewusst die Person bevorzugt, die ihm am ähnlichsten ist, heben sie ihre Geschlechtsgenossen in die Chefetage. Und es liegt an den Frauen, denn sie trauen sich mangels Rollenvorbildern Führungsqualitäten oft nicht zu; da sie sich keine Erfolgschancen ausrechnen, setzen sie auch nicht alles daran, in die Direktion aufzusteigen.

Natürlich, der Mann ist an allem schuld! Dafür muss ich jedoch kein Buch lesen, denn das höre ich pro Jahr durchschnittlich eintausend Mal von Feministinnen. Gender Studies und mit ihr die Soziologie ist jene Disziplin, die es ihren Betreibern ermöglicht, die Verantwortung für alle Probleme und Schwierigkeiten, welche Frauen heutzutage begegnen, irgendwie den Männern in die Schuhe zu schieben. Alleine deswegen kann man diese "Wissenschaften" nicht ernst nehmen.

Denn es ist wie bei einer Sekte: Wenn die dargelegte Lösung für all die grossen Weltprobleme schön einfach und simpel klingt, dann ist grösste Vorsicht angebracht.

Es spielt aber auch eine Rolle, dass Frauen ab dreissig als «Gebär-Risiko» und mit Anfang vierzig als zu alt für eine Topkarriere gelten. In der Politik kommen Frauen vor allem in Krisenzeiten zum Zug – denn wer nicht an der Macht beteiligt war, ist im Krisenfall auch nicht diskreditiert. Aber wenn alles normal läuft, bleiben Männer lieber unter sich. Und warum funktioniert die Gleichberechtigung im Haushalt nicht? Weil man in Stresssituationen auf bewährte Muster zurückgreift und weil viele Frauen sich das Recht nicht nehmen lassen wollen, (zumindest) im Haushalt zu sagen, wo's langgeht.

Zuerst leugnen diese Alphamädchen die menschliche Biologie, doch die offensichtlichen Pfeiler derselben, welche sich in jedem Männer- oder Frauenleben befinden, können nicht übersehen geschweige denn umschifft werden. Denn alle Gendereiversuche prallen notgedrungenermassen an ihnen ab ...

Entpolitisiertes Entertainment

Doch solche Argumente sind derzeit nicht gefragt. Hamann und Linsinger sind keine Talkshow-Gäste, und auch aus den USA dringt ein hilfreicher Diskurs kaum zu uns herüber. In einer Reportage im «New Yorker» über «equally shared parenting» kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Paare die Haushaltsarbeiten desto gerechter aufteilen, je gerechter es bei ihren Freunden zugeht. Man schaut es sich ab, und Vorbilder erhöhen den Druck. Doch statt die diskutablen Vorschläge zu diskutieren, wird der Feminismus für tot erklärt, und die Debatte verkommt zum entpolitisierten Entertainment. Gegen Eva Hermans tumbe Heimchen-am-Herd-Seligkeit liess sich so schön polemisieren; und der Schlagabtausch zwischen den «Alphamädchen» und Alice Schwarzer war ein Spektakel für alle, die sich auf die Schenkel klopfen, wenn die Weiber aufeinander losgehen.

Vielleicht sind solche soziologistischen Argumente deswegen nicht gefragt, weil sie schlichtweg keine sind? Wusste ich doch, dass alle peinlichen Beschuldigungen gegen Eva Herman polemischer Natur wahren. Wenn es sogar eine Feministin selbst zugibt, dann muss es ja schliesslich wohl stimmen. Und dieser "Schlagabtausch" war wohl der übelste, öffentlich ausgetragene Zickenkrieg, den ich bisher mitbekommen habe. Beschämender kann man feministische Stutenbissigkeit nicht zur Schau stellen.

Unter Vätern tut sich etwas

Der Geschlechterdiskurs verliert leicht den Bezug zur Wirklichkeit und kolportiert Gerüchte. Dabei wird die Welt meist schlechter dargestellt, als sie ist. Gerade bei den Männern tut sich in letzter Zeit einiges, was nicht in der Zeitung steht. Es gibt eine Hinwendung der Väter zu ihren Kindern, die historisch einmalig sein dürfte; und eine neue, pragmatische Männerbewegung gibt's auch. Zu den Forderungen, die etwa der Dachverband der Schweizerischen Männerorganisationen auf seiner Website (www.maenner.ch) formuliert, gehören flexible Arbeitszeiten auch für Kader sowie Teilzeitstellen für Männer. Man engagiert sich in Sorgerechtsfragen und will den «Militärzwang» abschaffen; und man will dafür sorgen, dass in Kindergärten auch Männer arbeiten.

Der Geschlechterdiskurs verliert scheinbar immer leicht den Bezug zur Wirklichkeit wenn er nicht mit feministischer Dominanz geführt wird. Und dieses Mädchen hat keine Ahnung, was sich unter uns Männern zusammenbraut. Wir haben es satt, dass die politische Debatte über Männer und Frauen von Feministinnen wie sie dominiert wird! Aber immerhin erwähnt sie die Männerbewegung, wenn auch lediglich einen Bruchtteil ihrer Forderungen.

Gerade jedoch, wenn es um die Situation der Männer geht, werden elementare Konflikte in der Debatte ausgeblendet: Kaum jemand spricht etwa von der Zerreissprobe, der viele eingewanderte Männer aus patriarchalischen Gesellschaften bezüglich ihrer Geschlechtsidentität ausgesetzt sind. Auch den einheimischen Männern wird die Emanzipation schwergemacht. Sie brauchen Mut, um nach der Geburt eines Kindes um eine Arbeitszeitreduktion nachzusuchen, denn in der Arbeitswelt gilt ein Familienvater oft noch als «Ernährer». «Mommy track», so nennt man in Amerika das Mütter-Abstellgleis der schlechtbezahlten Teilzeitstellen ohne Aufstiegschancen. Seit einiger Zeit gibt es auch den «daddy track» – eine Bloggerin auf der Website der «Washington Post» hofft immerhin, dass das Kürzertreten bei der Arbeit an Prestige gewinne, wenn es auch unter Vätern üblich werde.

Sind es nicht gerade die jungen Mütter, welche den Vater dazu zwingen mehr und mehr zu arbeiten um der Familie Geld zur Verfügung zu stellen? Dieser Artikel beschreibt die Problematik schön. Denn es sind gerade die Frauen, welche einen Mann unter massiven Druck stellen, mehr und mehr zu verdienen. Schliesslich geben sie bei anderen Frauen mit dem Lohn ihres Ehemannes und seines Besitzes an ...

Für mich hört sich dieser Artikel wie ein verzweifelter Hilferuf in die Presselandschaft hinaus an, aufgrund einer sich abzeichnenden Diskursniederlage. Wovor soll ich noch Angst haben, wenn Perseus mich führt?