Freitag, 7. August 2009

Der Männerhass des Feminismus

Als ich letzthin auf Genderama surfte, erblickte ich diesen Beitrag. Da behauptet doch tatsächlich eine Feministin auf ihrem Blog, dass Feministinnen Männer mögen würden. Der Inhalt jenes Textes ruft bei mir Brechreize wegen seinem peinlichen Geschleime und seiner elenden Lügerei hervor.

Jetzt, da sie echten Widerstand zu spüren bekommen, sehen sie sich plötzlich dazu berufen, "Männer ganz schön [zu] lieben" und behaupten sogar, dass Feministinnen gar zu weniger gewalttätigem Verhalten gegenüber Männer neigen würden. Männerfeindlichkeit des Feminismus sei ja nur ein ganz böses Vorurteil. Gewisse Angriffe auf den Feminismus der letzten Dekaden seien sicher auch zurecht und verständlich.

Feministinnen hätten sich gegen männliche Stereotypen gestellt und somit "gegen jegliche Deklassierung des Mannes qua Geschlecht" (kein Witz, das steht da so wörtlich!). Männerfeindliche Tendenzen gäbe es nur in traditionellen Männerbilden.

Peinlich finde ich auch den scheinheiligen Verweis auf das Eva-Herman-Prinzip. Waren es nicht Feministinnen, welche Eva Herman in die braune Ecke stellten und sie in einer Hetzkampagne fertig machten?

Wir wissen es besser.

Der Männerhass der Feministinnen

Auf dem gleichen Blog, deren Autorinnen angeblich so sehr Männer lieben, findet man Texte, welche dem männlichen Hormon Testosteron die Schuld für alles geben und Verhöhnung und Erniedrigungen gegenüber Männer, welche diskriminiert und entrechtet werden!

Feministinnen lieben Männer so sehr, dass sie sich das Gleichstellungs-Paradies ohne die Diskriminierung des Mannes nicht vorstellen könnten. Sie verhöhnen und verlachen diskriminierte und entrechtete Männer, welche sich für ihre Rechte einsetzen. Ihre Programme sind verfassungsfeindlich und wollen Männer und Frauen umerziehen. Sie sorgen dafür, dass sie in den Gleichstellungsbüros unter sich bleiben, so dass Männer bei der Gleichstellungspolitik nicht mitreden können. Ihre Idole missbrauchten Schüler beiderlei Geschlechts, haben ein abartiges Bild von Männern, heissen das Abschneiden des männlichen Gliedes gut (zweitunterstes Zitat unter "Überprüft"), ihre Werke triefen vor Hass und Verachtung für alles Männliche und ihre Forderungen nach der totalen Vernichtung der Männer sind bei ihren Anhängerinnen Kult. Denn Männer sind generell an allem schuld!

Sie verlangen immer neue Quoten, neue Genderismen, neue Frauenförderung, neue Privilegien nur für Frauen, eine separate Männersteuer und die Ausdehnung der Pflichten des Mannes. Und dies alles auf Kosten der ach so liebenswerten Männer, deren einseitige Wehrpflicht, späteres Renteneinstiegsalter und Diskriminierung in den Schulen geflissentlich von den Feministinnen übersehen wird. Testosteron und das Y-Chromosom, die biochemischen und genetischen Grundlagen des Mannes, werden von den Feministinnen besonders gehasst. Sie verachten Männerrechtler und Maskulisten, weil diese sich nicht ihrem perversen Willen unterwerfen und als Einzige sich diesem Wahnsinn aktiv entgegenstellen.

Sie verbreiten peinliche Lügen wie das Patriarchats-Konzept und die Lohndiskriminierung und einseitige Sichtweisen auf häusliche Gewalt um ihre Forderungen eine zweifelhafte moralische Legitimität zu verleihen und Männer "qua Geschlecht" zu diskreditieren. Wie sowjetische Politkommissare verfügen sie über Gleichstellungsbeauftragte, welche analog zur historischen Inquisition eine feministische Inquisition in Form von Gleichstellungsbüros aufgebaut haben. Ihr Verständnis von Emanzipation ist idiotisch und unreif. Errichten dabei analog zu den von ihnen gehassten "Männerbastionen" sogenannte Frauenbastionen, welche bewusst Männer ausschliessen.

Männerhasszitate

Es wundert somit niemanden, dass es auch noch eine endlose Sammlung von Männerhasszitaten von Feministinnen gibt. Hier ein paar "Klassiker".

"Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!" - Emma Nr. 2/1994, S. 34f; gemeint ist die US-Amerikanerin Lorena Bobbit, die ihrem schlafenden Mann John den Penis abgetrennt hatte

"Ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen, mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins."
(Quelle: Andrea Dworkin: "Pornographie. Männer beherrschen Frauen". Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/Main, 1990.)

"Die 'Streß-Anfälligkeit' (…) ist dabei, das starke Geschlecht auszurotten, und zwar seuchenartig. (…) Bald sind sie ausgestorben. Hat da jemand 'schade' gesagt?"
(Quelle: "Emma" Jan./Feb. 1996, S. 10.)

"Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann. Die Männer würden ruhiger werden und sensibler mit ihrer Umwelt umgehen. Ohne diesen ständigen Ausstoß von Testosteron gäbe es keinen Krieg, kein Töten, kein Rauben, keine Vergewaltigungen."
(Quelle: UN-Sonderbotschafterin Waris Dirie: "Wüstenblume". Weltbild Verlag, Augsburg, 1998.)

"Warum Frauen einfach besser sind."
(Quelle: "GEO WISSEN" Nr. 09/00)

"Aus genetischen Gründen sind Männer oft (...) Versager (…) Die Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen, ist zweifellos an das X-Chromosom gekoppelt. Daher sind alle Frauen potentielle Superwomen (...) Männer dagegen sind ganz anders. Sie haben dieses Ypsilon-Chromosom – womit sie, rein genetisch, weniger mit uns verwandt sind als jede Schimpansin".
(Quelle: Petra Mikutta: "Die bessere Hälfte schenk ich mir. Single aus Leidenschaft." Wunderlich Verlag, Reinbek, 2000.)

"Ab in den Männergarten. Mit einem quengeligen Mann auf Shopping-Tour gehen? Das muss nicht sein. Geben Sie Ihren mies gelaunten Tüten-Träger doch einfach mal im Männergarten ab. (…) Den Mann im Männergarten abzuliefern, ist ungefähr so, als würde man sein Kind ins Spielparadies bei Ikea bringen."
(Quelle: "Brigitte", 2. März 2005)´

"Er lernt es einfach nicht. Er, das ist der Vater meiner Kinder, mein Ehemann. Einer wie Hunderttausende anderer Männer, die sich redlich mühen, es Frauen Recht zu machen – und trotzdem immer wieder grandios scheitern, und sei es nur an der Wäsche.
Der Mann ist – für uns gefühlvolle und vielschichtige Frauen – letztlich nur ein schlichtes Wesen. Von Hormonen getrieben, lebt er in den Tag hinein. Schlürft morgens seinen Kaffee, geht ins Büro, legt abends die Füße auf die Couch und schaut Sportschau. (…) Repariert den Wasserhahn und wechselt Reifen, versteht aber nichts von großen Gefühlen."
(Quelle: "Emma" 2/08)

"Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"
Gaby Hauptmann

Schlussfolgerung

Diese Liste geht endlos so weiter. Die Misandrie ist mittlerweile so tief in unserer Gesellschaft verankert, dass sie mittlerweile ganze Bibliotheken mit intellektuell Leichtgewichtigem und Abscheulichem füllt. Und bei der Produktion und Verbreitung dieser riesigen Sammlungen von gebündeltem Männerhass hat sich vorallem eine Kategorie von Unmenschen besonders hervorgetan.

Die Feministinnen.

Und hier muss ich für einmal Arne Hoffmann widersprechen. Denn diese Feministinnen brauchen keine Zeit um zu lernen, dass das was sie tun, falsch ist. Dies ist vielmehr absichtliche Vernebelungstaktik um eine scheinheilige, männerfreundliche Fassade zur Schau zu stellen, wo doch jeder innerhalb der Männerrechtsbewegung Zeuge vom intimen Männerhass dieser gestörten Narzistinnen ist.
Wenn es ihnen wirklich ernst ist, dann sollen sie wie unzählige andere ehemalige Feministinnen, sich von ihrem bisherigen Gedankengut distanzieren. Katharina Rutschky, Doris Lessing, Esther Vilar, Eva Herman und viele andere liefern dafür ein Paradebeispiel.

Ich stehe nachwievor zu meinem Wort: Es gibt keine Kompromisse mit dem Erzfeind. Weder heute, noch morgen. Nur wer dieser Ideologie komplett abschwört, steht für eine eventuelle Diskussion zur Verfügung. Genau diese Kompromisslosigkeit brauchen wir jetzt mehr denn je, wo die Feministinnen in ihrer Verzweiflung sogar grundlegende, für jeden erkennbare Wesenszüge ihrer Ideologie zu leugnen und schön zu reden beginnen.


Wir hinterlassen bleibende Eindrücke bei den Feministinnen

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich habe auch darüber gestaunt, dass Arne denen das abkauft. Feministinnen hassen Männer!

„Männer dagegen sind ganz anders. Sie haben dieses Ypsilon-Chromosom – womit sie, rein genetisch, weniger mit uns verwandt sind als jede Schimpansin.“

Ein Feministin, die einräumt, Frauen seien mit Schimpansen näher verwandt als mit uns Menschen? Soviel Einsicht lässt nun aber doch hoffen….... :-)

Grüsse

Manhood

Anonym hat gesagt…

Ach die Mädels von der Mädchenmannschaft.. Die sind peinlich.
Guckt mal was die schlauen Studentinnen alles Studieren... Kultur und Soziologie und so.. Typisch Mädels die sich wichtig nehmen und am Ende als Harz4ler dastehen würden, wenn sie sich nicht einen schlauen Burschen von der Uni schnappen würden.

/ajk

McLaine hat gesagt…

Ich glaube der Autorin von der Mädchenmannschaft, wenn sie sagt, sie mag Männer.

Wirklich, ich denke, sie sagt, was sie fühlt.

Leider ist aber ihr rationaler Geist schon so sehr von der feministischen Ideologie infiltriert, dass sie nicht mehr sieht, welchen Blödsinn sie verzapft.

Die Autorin sieht einfach nicht mehr, dass es Blödsinn ist, sich hinzustellen und nach Gleichberechtigung zu schreien, aber nur die eigenen Nachteile aufzuführen. Ohne an die noch extremeren Benachteiligungen der Männer (Wehrpflicht, Sorgerecht, Unterhalt, etc.) zu denken.

Ihr wurde jahrelang eingetrichtert, die Frau wird unterdrückt, der Mann ist der Unterdrücker, blabla bla. Jetzt gibt es sozusagen einen Kurzschluss, wenn sie auf ihre natürlichen weiblichen Instinkte hört. Die ihr sagen, dass Männer attraktiv und behrenswert für sie sind, wenn sie wirklich männlich sind.

Und dann kommt so ein Blödsinn wie im Mädchenblog bei raus.
Sie sucht jetzt innerhalb ihrer schwachsinnigen Ideologie Gründe, warum Männer doch nicht so schlecht sind.


Ich denke es gibt eine sehr wirkungsvolle Lösung hier:
Das kleine Mädchen und ihre Freundinnen einfach ignorieren.
Den Männern die Augen öffnen, so dass sie auf ihren Blödsinn nicht hereinfallen. Und sie einfach ignorieren. Wenn sie dann mit 40 immer noch Single ist, fühlt wie sich ihre weibliche Attraktivität verabschiedet hat, und weiß, dass sie ihr Leben mit Blödsinn schon vergeudet hat, dann kann sie endlich erkennen, welchem Blödsinn sie ihr Leben lang erlag..

Mirabella hat gesagt…

Ich denke Feministinnen möchten vielleicht auch einfach normale Frauen sein mit einem liebenden Mann. Aber sie begreifen nicht, dass sie so sehr von ihrer Ideologie beeinflusst werden, dass sie sich damit ihr gesamtes Leben versauen!