Samstag, 13. Februar 2010

Weibliche Meinungen zur Wehrpflicht

Es ist immer wieder faszinierend mit Frauen über Männerprobleme zu reden.

Meistens erfährt man dabei nicht viel Überraschendes. Viel zu häufig trifft man dabei auf Frauen, die aus Angst um ihre Privilegien alles daran setzen, jede Kritik an der einseitigen Wehrpflicht nur für Männer im Keim zu ersticken. Das funktionierte bisher bei den allermeisten Männern auch äusserst prächtig - jedoch nicht bei einem Maskulisten.

Ich führte neulich ein Gespräch mit einer attraktiven Arbeitskollegin. Unsere Unterhaltung drehte sich irgendwann um ihren Freund, den sie - wenn auch nur zum Spass - mehr als ein Nutztier, denn als ein vollwertiges menschliches Individuum darstellte. Obwohl ich ihren Freund nicht kannte und er wenn überhaupt, eher ein Hindernis als etwas anderes wäre, störte mich ihre selbstherrliche Abfälligkeit gegenüber einem anderen Mann.

Gleichgültigkeit und Desinteresse

Somit teilte ich ihr mit, dass mir ihre Darstellung dieses anderen Mannes nicht gefalle - natürlich mit einem Lächeln und mit sanften Worten. Denn mein Ziel war es nicht, sie direkt in Grund und Boden zu bohren, sondern möglichst viel von ihrem wahren Männerbild aus ihr heraus zu kitzeln.

Ihre Reaktion war überfüllt mit Gleichgültigkeit und Desinteresse für mein Missfallen. Sie verharmloste meine Klage indem sie nicht anerkennen wollte, was daran schlimm wäre, wenn ein Mann besonders für das Herumtragen schwerer Dinge und zum Öffnen von Gurkengläsern nützlich sei.

Vielleicht liegt es an meiner über die Jahre gestiegene Sensibilität für Misandrie in unserer Gesellschaft, dass mich eine an und für sich nicht sonderlich schwerwiegende Aussage so störte, doch es war der Tonfall und vorallem die wenig später offen zutage tretende, abfällige Grundeinstellung gegenüber Männer, die meine maskulistisch geschärften Sinne Alarm schlagen liessen.

Ein lautes Lachen für die Opfer

Denn als ich ihr vor Augen führte, wie die Gesellschaft als Ganzes Männer in Form der einseitigen Wehrpflicht unter Zwang und unter Androhung von Strafe bei Nichtbeachtung zu Nutztieren abstempelt, begann sie mich auszulachen und versuchte so die unbequeme Wahrheit wieder aus ihrem Leben zu verstossen.

Doch meine ungerührte Miene und die offensichtliche Immunität gegenüber weiblichen Manipulationsversuchen beunruhigte sie. Denn als sie sah, dass sie die Wirklichkeit der anderen Hälfte der schweizerischen Bevölkerung nicht mehr verdrängen konnte, starb ihr Lachen und sie ging zur nächsten Stufe über.

Denn es war kein gewöhnlicher Mann, den sie da vor sich hatte. Keiner vor ihm hatte bisher so gleichgültig auf die für gewöhnlich vernichtende weibliche Waffe reagiert. Das Lachen, welches schon so viele männliche Egos vernichtet und so viele Männer zum Schweigen verdonnert hatte, wirkte bei diesem hier nicht.

Mit Problemchen von Problemen ablenken

So versuchte sie mich zurück zu pfeifen und meinte erst einmal, dass ich es nicht übertreiben sollte. Sie lenkte ab, indem sie weibliche Probleme in den Mittelpunkt des Disputs schieben wollte. Sie quasselte etwas von zu wenig Frauen in verantwortungsvollen Positionen, verteufelte die bösen "Vorurteile" gegenüber Karrierefrauen, welche ihre Kinder vernachlässigen würden (was sie ja tun). Dass Frauen weniger verdienen würden, ging ihr auch locker über die Lippen.

Doch das Sperrfeuer weiblicher Problemchen prasselte kläglich an meinen Gegenargumenten ab. Es sei nicht die gläserne Decke, welche die Frauen von Topjobs abhalten würden, sondern die warme Badewanne, also ihr nachwievor grosser Fokus auf Kinder und Familie und mangelnde Opferbereitschaft. Dass Karrierefrauen ihre Kinder zugunsten von Karriere in Krippen abschieben würden, ist eine Tatsache und kein Klischeedenken, das man einfach bekämpfen könne (eine Frau kann nichts gegen das Kindeswohl sagen, ohne extrem unweiblich zu wirken). Und die Gründe, warum Frauen weniger verdienen als Männer, ist deren eigene Schuld und bei Leibe nicht jene einer herbeiphantasierten "Lohndiskriminierung".

Konsternation und Verzweiflung lagen in ihren Augen. Da stand ein Mann vor ihr, welche all die Pfeiler ihres gynozentrischen Weltbildes mit Leichtigkeit wegfegt ohne dabei Gesicht zu verlieren. All die leeren feministischen Worthülsen waren zwecklos. Die unzähligen Floskeln, welche Frauen einander einflüstern um Männer bei Gelegenheit zurechtzuweisen und wieder in Reih und Glied zwingen zu können, zerfielen zu Staub.

Ich brachte erneut die Wehrpflicht in den Mittelpunkt der Diskussion.

Verrat an feministischen "Werten"

Jetzt wurde es ihr äusserst unangenehm. Sie war dabei gescheitert, von männlichen Problemen abzulenken, indem sie weibliche Problemchen in den Vordergrund zu schieben versuchte und persönliche Angriffe hatten auch nicht funktioniert. In so einem Moment wird auch die allergrösste Emanze zur letzten verzweifelten Waffe greifen, um das Blatt doch noch zu wenden! Sie wird ihre eigenen "emanzipierten" Ansichten verraten und sich ganz konservativ hinter ihrem Frausein verstecken. Lieber das "Patriarchat" aus dem 19. Jahrhundert als selber den Kopf in Form von Staatszwangsdiensten hinhalten zu müssen.

Also sagte sie mir, dass Frauen zu schwach seien um in der Armee dienen zu können und Männer das viel besser könnten. Frauen seien generell hilfsbedürftig und bräuchten Schutz und könnten deshalb nicht andere schützen.

Ich entgegnete ihr, dass das heutige Schlachtfeld nicht durch Muskelkraft, sondern durch Technik beherrscht wird und auch Frauen durchaus mit einem Sturmgewehr umgehen können.

Entsetztes Schweigen beherrschte ihr scheinheiliges Gesicht. Kein Wort brachte sie mehr über ihre Zunge aufgrund der schrecklichen Vorstellung, dass auch Frauen für das Gemeinwohl zu etwas gezwungen werden könnten und nicht nur die haarigen Nutztiere.

Ich führte weiter aus und sagte ihr, dass mich ihr Männerbild verstörte und das sie Männer nicht nur als zwingbares Vieh sehen sollte. Sie sollte akzeptieren, dass Gleichberechtigung nicht eine Einbahnstrasse vom Mann zur Frau sei und dass auch Männer ein Recht darauf hätten, als gleichwertige Individuen behandelt zu werden.

Sie blickte mich an wie eine Träumerin, die gerade aus ihren eigenen Illusionen gerissen wurde. Wie jemand, dessen gesamtes Weltbild gerade vor ihren Augen verschrottet wurde. Niemand mag es so vorgeführt zu werden. Erst recht nicht Frauen, denen man über Jahrzehnte eingeflösst hat, dass sie eigentlich die Krone der Schöpfung seien.

Es geht auch anders

Dass es auch besser geht, beweist eine junge Offizierin der schweizerischen Armee, welche in einer Club Sendung (8.30, 27:00) auf die Frage, warum sie denn freiwillig Dienst leiste, dies mit einer konsequenten Auslegung der Gleichberechtigung als gleiche Rechte und Pflichten begründet.

Immerhin eine Frau, die es kapiert hat!

Dass es keine Argumente mehr gegen eine weibliche Wehrpflicht gibt, wird aus dieser Website deutlich. Der Autor führt jedes Argument auf und widerlegt es mit Studien, Gegenargumenten und mit dem gesunden Menschenverstand.

Wir Maskulisten können deshalb nur eine einzige Position überzeugend vertreten: Entweder schafft man die einseitige Wehrpflicht nur für Männer ab oder führt die Wehrpflicht für Frauen ein. Etwas anders ist männerfeindlich und verstösst gegen den zentralen Gedanken der Gleichberechtigung, wie wir Maskulisten sie verstehen - nämlich konsequent und für beide Geschlechter ohne Ausnahme geltend.

Denn Frauen können mindestens so gut wie wir Männer im Kugelhagel krepieren - wenn nicht sogar noch besser. Das gilt doch auch sonst überall.


Die Chinesen haben's begriffen

Kommentare:

wildemaa hat gesagt…

Grossartig, better than a bag of awesome!

Deine Argumentationskette werde ich mir auch zu eigen machen, und erst recht das Bilder der „Warmen Badewanne“.

Anonym hat gesagt…

Absolut brilliant vorgetragen, mad respect.

Ich selber würde mich in so einer Situation viel zu schnell aufregen, und wenn ich mich aufrege, vergesse ich häufig was ich sagen könnte obwohl ich normalerweise alle Argumente gut zusammenführen kann und auch eloquent genug sein sollte.

Ich hätte das gerne in persona erlebt, grossartig, weiter so.

Drac

Manifold hat gesagt…

Ich muss dazu noch sagen, dass sie in jenem Moment, als sie anfing laut über mich zu lachen jegliche Attraktivität in meinen Augen verloren hatte.

Ich hatte bisher ein Auge auf sie geworfen, doch mit so einem abartigen Menschen mit so einem misandrischen Männerbild wollte ich nichts mehr zu tun haben.

Gruss,
Manifold

Anonym hat gesagt…

Zur warmen Badewanne, diese stammt von einer Frau:

Zitat der Managerin des Jahres 2007, Christine Bortenlänger:

"Statt der Gläsernen Decke sehe ich etwas ganz anderes: die warme Badewanne, in der Frauen sich so gerne tummeln. Traut sich eine heraus, steht sie plötzlich alleine und frierend da. Doch wer Karriere machen will, muss raus aus der wohligen Wanne! Meine Erfahrung: Viele Frauen wollen gar nicht in Führung gehen – mit allen Konsequenzen wie Verantwortung tragen, ungewisse Entscheidungen fällen, länger und mal am Wochenende arbeiten. Die Unannehmlichkeiten einer Karriere sind es vielen nicht wert."

Nicht zu danken ;-)

wildemaa hat gesagt…

Toll! danke des vollen Zitates!

ADAM hat gesagt…

Was wohl passiert, wenn sich eine genügend grosse Anzahl von Männer
so resistent zeigt wie Manifold.

Zitat:
"Konsternation und Verzweiflung lagen in ihren Augen."

Das kann ja noch heiter werden!

Jedoch halte ich das von Manifold
an den Tag gelegte Verhalten für richtig.

Anonym hat gesagt…

Da bin ich völlig anderer Meinung, Frauen gehören nicht in die Armee. Frauen beschützen ist Männersache! Das ist die Pflicht jeden Mannes, wir haben Heutzutage "nur" ein Problem damit das niemand diese Pflicht schätzt und viele das nicht mal wahrnehmen.

Keine Frau gehört dort hinein, die Argumentation das es alles "mit Maschinen" gemacht wird, ist nicht korrekt. Frauen haben Körperliche Nachteile gegenüber Männern die schon damit anfangen das sie kleinere Blasen haben und öfters auf das Klo müssen. Im Krieg ist so etwas tödlich.

In Zukunft wird es mehr Stadtkämpfe geben, Strassenkämpfe und so weiter, mit Panzern auf das offene Feld fahren wird irrelevant. Es ist naiv zu glauben das Frauen auch nur ansatzweise dieselbe Kampfkraft entwickeln können wie Männer, die Probleme fangen schon bei Hormonen und Stutenbissigkeit an und gehen weiter zu kleineren Lungen die dazu führen das Frauen nicht so lange laufen und tauchen können sowie die höhere Muskelaufbaufähigkeit bei Männern.

Ich sehe höchstens das viele Männer schon so entmannt sind, das sie nicht mal wissen wie sehr sie Frauen Körperlich überlegen sind. Vielleicht wäre es mal schlau die Leistungstabellen beim Sport anzusehen. Die Unterschiede sind gravierend.

Militär ist Männersache! Es schadet der Männlichkeit wenn Männer nicht mehr beschützen wollen. UND es ist das Ziel von Feministinnen diese Art von Solidarität zwischen den Geschlechtern zu zerstören. Wenn Maskulisten schon meinen das es keine gravierenden Körperlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, dann haben die Genderfaschisten schon gewonnen. Selbst ihre Gegner glauben es..

Es ist schon bei der Polizei so das diese an Achtung und Wehrfähigkeit verliert weil kleine dünne Blondchen zur Hauptwachtmeister gemacht werden. Aus Quotengründen.. Und das wird schlimmer und schlimmer werden.

Nicht vergessen, jeder 16 Jährige Junge ist stärker als die meisten Frauen auf der Welt!

/ajk

Anonym hat gesagt…

@/ajk

Ich bin völlig deiner Meinung, doch
wie soll den Genderisten klar werden, dass es schon aufgrund der Physis keine "Gleichstellung" geben kann.

Die sind ja vollkommen Faktenresistent, auch wenn sie es Schwarz auf Weis presentiert bekommen.

Eine den Männern gleichkommende be-
legung mit Pflichten, die nicht nur
durch Quote und Hilfestellung erreicht werden kann, sondern von den Frauen die selbe Leistung ab-
verlangt wie den Männern, kann dennoch einen Taktischen Wert haben.

Ich halte die Forderung nach tatsächlicher "Gleichstellung",durch tatsächliche "Gleichverpflichtung",
auch im Leistungsaspekt für ein sehr wirksames Schreckgespenst.

Vielleicht wachen sie ja auf, wenn
sie an ihren eigenen Forderungen
scheitern.Und das werden sie zweifellos, sobald Quote,Hilfestellung und co. kein Thema mehr ist.

Manifold hat gesagt…

@ ajk: Ich bin nicht bereit meinen Arsch für irgendeine Frau aufs Spiel zu setzen. Weder im Krieg, noch im Frieden.

Nicht solange sie über Männerdiskriminierung mit so einer arroganten Selbstherrlichkeit lachen können.

Gruss,
Manifold

Anonym hat gesagt…

hä, was geht alder? da nimmt sich aber einer wichtig was? sehr einseitge argumentationskette.

Anonym hat gesagt…

Einseitige Argumentationskette??
Warum??
Und wer ist gemeint??
Manifold oder einer der Kommentatoren?

Mirabella hat gesagt…

@Manifold: Nicht jede Frau lacht über die Männerdiskriminierung. Schade, dass heutzutage nicht einmal hier mehr Gentlemen zu finden sind...

Zur Wehrpflicht: Eine staatliche Freiheitsberaubung, die auf alle Fälle abgeschaft gehört und nicht noch auf die andere Hälfte der Bevölkerung ausgeweitet!!!

Liebe Grüße,
Mirabella

Anonym hat gesagt…

Passt zwar jetzt hier nicht zum Thema, aber ich möchte gerne mal darauf hinweisen: Ein Artikel im mädchenblog zeigt, wie egoistisch und selbstverliebt die Feministinnen sind und dieses auch noch hochloben - widerlich!

http://maedchenblog.blogsport.de/2010/02/25/ich-nehme-mich-zur-frau/#comments

Anonym hat gesagt…

@Mirabella

Es ist wirklich nicht leicht, in Zeiten des Hardcorefeminismus,
Genderquatsches und öffentlicher
Männerdiskriminierungen, auch noch
eine solch "patriarchale" Tugend
zu bewahren.

Und der Schwund an echten Gentleman, betrifft doch bei weitem nicht nur
Maskulisten.

Wenn sie echt Gentlemen sehen wollen, dann schauen sie sich doch
mal bei unseren Großvätern um, denn
dort ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß auf einen zu treffen.

Und fragen sie sich anschließend warum die meisten Jungs von Heute,
jenes nicht einmal buchstabieren können.

Anonym hat gesagt…

Zitat:
"Ein Artikel im mädchenblog zeigt, wie egoistisch und selbstverliebt die Feministinnen sind und dieses auch noch hochloben - widerlich!"

Caravaggio's Narziss, läßt grüßen!

http://www.kzu.ch/fach/as/gallerie/myth/narcissus/narcis04.htm

Mirabella hat gesagt…

@Anonym: Die Großväter entsprechen wohl nicht meiner Altersklasse ;)

Natürlich kann ich es nachvollziehn, dass es nicht leicht ist, solche Tugenden zu bewahren, aber es ist doch nunmal so, dass Frauen den Männern körperlich unterlegen sind und dass es eben auch einige Gefahren für Frauen gibt, gegen die sie den Schutz eines Mannes benötigen.

Wenn ich nachts irgendwo unterwegs bin, bin ich froh, meinen Freund dabeizuhaben, denn ich weiß, dass er mich im Falle eines Überfalls o.ä. auf jeden Fall beschützen würde.

Und warum gibt es so wenige, die sich öffentlich gegen das Gendergequatsche und die Männerdiskriminierung aussprechen? Warum unterstützt die Politik Gender-Mainstreaming, obwohl doch die meisten Politiker Männer sind? Das ist für mich unverständlich?!

Anonym hat gesagt…

@Mirabella

Der Unterschied zwischen einem Gentleman und einem Freund\Ehemann
ist, dass dieser auch fremden Frauen ob groß,klein, schlank, Dick, attraktiv oder nicht wie ein Gentleman behandelt.

Darum ergibt sich die Frage, ob jemand in der entprechenden Altersklasse ist gar nicht, denn sein Handeln beruht primär gar nicht darauf anzubandeln.

Auch ein älterer Herr kann sich ihnen gegenüber wie ein Gentleman verhalten, ganz ohne Hintergedanken.

Wer sich heute aber so verhält, wird sofort verdächtigt mehr zu wollen. Das liegt vor allem daran,
dass im gegensatz zu den Zeiten meines Opas, diese Art des Umgangs
in vergessenheit geraten ist.

Würde ich mich heute wie ein echter Gentleman verhalten, bekäme
ich eher einen Stempel als notgeiler Sack, als, als das erkannt zu werden was ich sein wollte.

Dass Frauen für gewöhnlich unterlegen sind und auch heute,-
zumindest gilt das für die allermeisten Männer-, sich deren
uneingeschränkten Unterstützung gewiss sein können, sollten sie
in Not geraten, hat nichts damit zu tun ob sie Gentleman sind oder nicht.

Selbt hardcore-Emanzen, die das Verhalten eines Gentleman bestenfalls als Angriff auf ihre Emazipiertheit betrachten, würde
anstandslos geholfen werden, sollte
Gefahr im verzug sein. Ja, auch von
Maskulisten, denn diesen Teil unserer Männlichkeit kann und wird uns niemand nehmen.

Zum Genderquatsch muss ich eiwerfen, dass nur die allerwenigsten davon wissen.
Eine öffentliche Umfrage würde nur
ergeben, dass höchstens 1 von 10 Personen den Begriff überhaupt kennt, geschweige denn, die ganze Ideologie dahinter.
Und hier stellt sich die nächste Frage. Warum ist das so??
Wie kann es sein, dass ein Programm
als Querschnittsaufgabe für die komplette EU gilt, und die allgemeine Bevölkerung de facto keine Ahnung davon hat.

Ich schlage deshalb vor, eine Woche lang in der besten Sendezeit(20.15), die Bevölkerung genau aufzuklären.Und jetzt fragen sie sich mal, wieso das nicht geschieht. Die Gefahr, dass anstatt Wohlgefallen, Empörung die
Folge solcher Aufklärung sein könnte ist einfach zu gross, das wissen die Genderisten genau.

Mirabella hat gesagt…

@Anonym: Da haben sie natürlich Recht. Ein Gentleman verhält sich gegenüber jeder Frau so.

Aber ich meinte damit auch natürlich nicht nur den Schutz, bei Gefahren. Sondern z.B. auch Tür aufhalten, in den Mantel helfen, schwere Dinge abnehmen...

Was mich im Fall des Gender-Mainstreaming wirklich verwundert, ist einfach, dass die Politiker da nichts unternehmen, die doch zum Großteil auch Männer sind und doch wohl davon Kenntnis haben sollten!

Anonym hat gesagt…

@Mirabella

Die Politiker der einzelnen Mitgliedsstaaten, haben sich im Rahmen der EU-Richtlinien zu bewegen.

Was auf der Weltfrauenkonferenz 1995
in Peking beschlossen wurde,- im übrigen gegen kritische Stimmen, die
es damals schon gab-,lässt sich nicht so einfach auf nationaler Ebene
begegnen.Es ist ein Europaweites Problem, dem auch Europaweit begegnet werden muss.

Jedoch bedeutet das Ausbleiben einer breiten öffentlichen Empörung,-nicht zuletzt weil die Bevölkerung in Unwissenheit und Halbwahrheiten gehüllt wird-, dass
diese Linie als Stillschweigendes Zugeständnis gewertet wird. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Dass die Öffentlichkeit empört reagieren würde, wenn man sie mit der ganzen Ideologie dahinter konfrontiert, kann man sehr gut selber herausfinden.

Ich erlebe es immer wieder, dass die Menschen aus allen Wolken fallen, wenn sie erfahren was GM
bedeutet.

Jenes negieren von Geschlecht, gepaart mit der Annahme, dass die
sexuelle Orientierung ein reines Konstrukt von Kultur ist, kommt besonders schlecht an.

Den empirisch nachprüfbaren Beweisen, die den real erlebbaren
Unterschied zwischen den Geschlechtern untermauern, wird zu trotz wieder kulturelle Bedingtheit
und Biologismus unterstellt, die es auf biegen und brechen zu beseitigen gilt.

Versuchen sie doch mal Otto-Normalverbraucher zu erkläre,
dass die gringere körperliche Leistungsfähigkeit, die dünneren Knochen und der kleinere Körperwuchs von Frauen, allein dem Patriarchat angedichtet wird, also selbst der Körper nicht durch Evulotion, sondern von bösen Männer und ihrer kultur geformt wurde.

Sogenannte Femalistinnen, sprechen
schon vom Mythos des niedlichen Weibchens und in der Emma sieht man das weiblich Geschlecht schon über eine,-und dieses mal wirklich mysteriöse-, dritte Hürde springen.(Die Körperhürde)

Kein Wunder, dass mit der Wahrheit
so gegeizt wird.

Im übrigen funktionieren Politiker immer Zeitgeistgemäß, selbst wenn
die Bevölkerung von jenem speziellen Geist im Prinzip keine Ahnung hat.

Grüsse Mo

Julia hat gesagt…

Dein Blog ist wahrlich interessant. Und ich muss dir auch an vielen Stellen zustimmen. Ich kenne selbst genug Geschlechtgenossinnen, die sich wie Königinnen benehmen, aber keine Verantwortung wollen...Die Männer erst weich klopfen und dann als Weicheier beschimpfen und doch mit dem Arschloch fremdgehen....Und die Nutztiersache is leider auch wahr... Gibt es auch ein gutes Buch zu: Zickensklaven. Wenn Männer zu sehr lieben von Guido Eckert.

Auf der anderen Seite finde ich deine Art und Weise genauso aggressiv und somit falsch wie die der Feministinnen oder anderer Gutmenschen. Dass Frauen Jahrhunderte wirklich unterdrückt wurden, gerade per Gesetz, solltest du in deinem Kampf auch würdigen. Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit 1997 strafbar.... findest du das falsch? Sollte es erlaubt sein? Ich mag Alice Schwarzer auch überhaupt nicht, aber die Frauen der 70er und 80er haben einen berechtigten Kampf geführt. Oder findest du, das Frauen kein Wahlrecht haben sollten? So hört es sich partiell irgendwie an....das finde ich schade..also bzw. befürchte ich, dass sich hier auch wieder nur ein Radikaler offenbart und nicht jemand der differenziert zu denken bereit ist!

Und ich denke, dass man einem Kind auch eine glückliche Kindheit beschaffen kann, wenn man als Mutter arbeitet ... man muss Abstriche machen, ja...aber das bedeutet nicht, dass man eine Rabenmutter ist!

Ich finde es irritierend, das du in weiblich und männlich teilst. Ich teile vielmehr in Idioten und nicht-Idioten ein! Menschen können scheiße sein, egal ob männlich oder weiblich.

Trotzdem werde ich dein Blog wohl weiter verfolgen! Habe dein Atlas-Bild auch für mein Blog verwendet, aber mit anderer Message ;-) Wo hast du das denn her? Würde gerne den Urheber würdigen! :-)

Julia 2 hat gesagt…

p.s. http://laprintemps.blog.com/2010/02/20/fleischeslust-und-emanzipation/

Anonym hat gesagt…

Hallo Julia,

Dass Frauen Jahrhunderte wirklich unterdrückt wurden, gerade per Gesetz, solltest du in deinem Kampf auch würdigen.

Falsch. Die "historische Unterdrückung" der Frau ist ein feministischer Mythos, ich empfehle dir hierzu mal "Das bevorzugte Geschlecht" von Martin van Creveld, der dort den Nachweis führt, dass es Frauen zu allen Zeiten in allen Kulturen in Sachen Lebensqualität besser ging als Männer. Für jeden Nachteil, den eine Frau erleiden musste, gab es ein Privileg und weiter eine Benachteiligung von Männern, die in seltensten Fällen Macht hatten, sondern selber komplett machtlos waren und ebenfalls von Privilegien wie Bildung ausgeschlossen waren. Besonders der Zwang, Kriegsdienst zu leisten lief - früher noch drastischer als heute - auf den Einsatz des eigenen Lebens hinaus.

Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit 1997 strafbar.... findest du das falsch? Sollte es erlaubt sein?

In den USA wurde bei einer Befragung von 2500 Frauen keine einzige gefunden, die ihren (Ex-)Mann der Vergewaltigung bezichtete. Vergewaltigung in der Ehe kommt sicher vor, aber eben sehr, sehr selten, was erklärt, warum das solange kein Thema für den Gesetzgeber war. Die Falschbeschuldigung der Vergewaltigung in der Ehe kommt öfters vor als diese selbst.

Ich mag Alice Schwarzer auch überhaupt nicht, aber die Frauen der 70er und 80er haben einen berechtigten Kampf geführt. Oder findest du, das Frauen kein Wahlrecht haben sollten?

Das Frauenwahlrecht wurde von den Männern der SPD eingeführt, erstens. Und: Weißt Du, wielange zwar alle Männer aber keine Frau wählen durften? Nein? Dachte ich mir, denn diese Information wird regelmäßig unterdrückt, da dann der schöne Unterdrückungs-Touch verlorengeht. Zumal Frauen das Wahlrecht nicht geschlossen forderten; Esther Vilar berichtet in der "Der dressierte Mann" von einem Kanton in der Schweiz, wo die Frauen selbst, befragt, ob sie das Wahlrecht wollten, dieses ablehnten. Ich selbst bin kein Anhänger des traditionellen Weltbildes, aber wenn man die Frau als zuständig im häuslichen Bereich sieht, und den Mann im außerhäuslichen, ergibt sich daraus, dass Frauen kein Wahlrecht haben, ganz ohne Unterdrückung. Hier verteilen sich unterschiedliche Vor- und Nachteile unterschiedlich auf die Geschlechter. Und nach meiner persönlichen Meinung sind die Nachteile für Männer größer; Lohnsklaverei bedeutet in den seltensten Fällen "Selbstverwirklichung".

Frollein M. hat gesagt…

Erstmal, hervorragender Schreibstil, kannte ich bisher so nur von Barbara Cartland.:) Zum Inhalt:




"Denn es war kein gewöhnlicher Mann, den sie da vor sich hatte. Keiner vor ihm hatte bisher so gleichgültig auf die für gewöhnlich vernichtende weibliche Waffe reagiert."

Puuuh... Sie sind ein echter Held, zumindest scheinen Sie sich für einen zu halten... Und Sie werfen Frauen per se Arroganz vor. Oder ist das in Ihren Augen eine Tugend? Es scheint mir fast so.

"Dass Karrierefrauen ihre Kinder zugunsten von Karriere in Krippen abschieben würden, ist eine Tatsache und kein Klischeedenken, das man einfach bekämpfen könne (eine Frau kann nichts gegen das Kindeswohl sagen, ohne extrem unweiblich zu wirken)"

Mit Verlaub, ich kenne viele Frauen, die ihre Kinder in Krippen "abschieben" müssen, weil sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen. Darunter unter anderem meine Mutter (Witwe), sowie meine Schwester (Mann arbeitslos und schlecht ausgebildet) und eine gute Freundin (Mann hat sich neu verliebt und sie verlassen).
Zum Glück sind die Kinder an offenen Ganztagsschulen, meine Mutter hatte allerdings das Problem, keine adäquate,bezahlbare Krippe zu finden, weswegen wir privat betreut wurden von Nachbarinnen und auch einem frühberenteten Erzieher (ja ein Mann) aus ihrem Kollegenkreis. Zu diesen Menschen habe ich nach wie vor guten Kontakt, sie gehören quasi zur Familie und kommen zu Geburtstagen etc. Ich habe mich als Kind nie aufgrund der Berufstätigkeit meiner Mutter ungeliebt oder vernachlässigt gefühlt, dito sind meine Nichte und die Kinder meiner Freundin sehr glücklich in der Betreuung, sie haben dort ihre Freunde und werden gut betreut. Ich erinnere mich,dass meine Mutter mir kürzlich sagte, wie froh sie gewesen wäre, wenn es so eine Betreuung zu meiner Zeit gegeben hätte und wie schuldig sie sich immer fühlte, gerade mir gegenüber, da sie mich bereits als Baby in Betreuung geben musste. Zu Lebzeiten meines Vaters hatte dieser immer die Kinderbetreuung übernommen, da meine Mutter besser verdient hat und mein Vater gelernter Konditor und studierter Ökotrophologe war. Dennoch, habe ich nie gehört, wie meine Mutter, oder andere Frauen und Männer meines Familien- und Bekanntenkreises von ihm als "lila Pudel" wie es bei ihnen so schön heisst gesprochen hat. Dieser Ausdruck ist übrigens äusserst menschenverachtend, soviel zum Thema Solidarität mit dem eigenen Geschlecht.

"Ich brachte erneut die Wehrpflicht in den Mittelpunkt der Diskussion."

Ja, das altbekannte Totschlagargument. Ich stimme ihnen übrigens insofern zu als das ich die Wehrpflicht für eine überholte Institution halte, die abgeschafft werden sollte, besonders wenn man bedenkt, besonders, wenn man bedenkt, dass viele Höhergestellte in der Armee beklagen, dass sie mit den Wehrdienstleistenden nichts anfangen könnten, und viele Soldaten bei Schießbefehl danebenschiessen. Andererseits habe ich auch von vielen Freunden gehört, dass der Bund die beste Zeit ihres Lebens war, und der Zivildienst wird oftmals auch nicht als schlecht angesehen, hilft auch oftmals bei der Berufswahl.

Aventin hat gesagt…

Liebes „Frollein M“ (Drachin M?)

„Puuuh... Sie sind ein echter Held, zumindest scheinen Sie sich für einen zu halten... Und Sie werfen Frauen per se Arroganz vor. Oder ist das in Ihren Augen eine Tugend? Es scheint mir fast so.“
Nun, Sie sind immerhin eine arrogante Heldin!

„Mit Verlaub, ich kenne viele Frauen, die ihre Kinder in Krippen "abschieben" müssen, weil sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen“
Und hier sind wiedermal die Männer schuld!
„Witwe“ :Mann zu früh gestorben! So ein Lump!
„Mann arbeitslos und schlecht ausgebildet“ : Nix gelernt der Sack! Und auch noch faul!
„Mann hat sich neu verliebt und sie verlassen“ : So ein Ferkel! Und der musste keinen Unterhalt zahlen??
Alles, sofern man Ihren „Geschichten“ denn glauben will! Könnte auch alles erfunden sein?

„ Ja, das altbekannte Totschlagargument“ ist einfach nur ein Argument!
Welches Sie nicht entkräftet haben.
Denn die Wehrpflicht gilt nur für Männer!

Ach so „Lila Pudel“ ist menschenverachtend?
Wissen Sie was ein Lila Pudel ist?
Anscheinend nicht, sonst würden Sie nicht behaupten ein Mann, der
sich für seine Familie einsetzt würde so bezeichnet!

„Andererseits habe ich auch von vielen Freunden gehört, dass der Bund die beste Zeit ihres Lebens war“....nicht die Zeit, welche Ihre Freunde mit Ihnen verbringen durften?
Machen Sie sich da keine Gedanken? So inhaltlich?