Samstag, 28. Januar 2012

Was der Pudel Rosenbrock so von mir denkt - eine Widerlegung

Nachdem ich vor einigen Wochen von heissen Saunagesprächen zwischen einer glücklichen Frau und einem Doppelgänger von mir berichtet habe, gibt es dieses Mal deftigere Kost, die jedoch nicht weniger amüsant ist.

Nach Gesterkrampfs "Geschlechterkampf von rechts", Kemperchens Büchlein "MännerRECHTSbewegung", der FES-Broschüre "Gleichstellungspolitik kontrovers - eine Argumentationshilfe" und zahllosen anderen Denunziationsversuchen und Verleumdungsaktionen, nach handfester Gewalt von Linksfaschisten gegen uns Antifeministen und gegen unbeteiligte Dritte, wagt sich nun ein weiterer politischer Soldat hervor und stellt seine feministische Ideologietreue unter Beweis, in dem er eine neue "Expertise" gegen die böse, antifeministische Männerrechtsbewegung schreibt.

Als hätten sich die vorherigen Herrschaften nicht schon genug lächerlich gemacht.

Eine weitere "Expertise" zur Verleumdung der MRB

Diese neuste Verleumdungs-"Studie" mit dem Titel "Die antifeministische Männerrechtsbewegung - Denkweisen, Netzwerke und Onlinemobilisierung" wurde von der linken Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben, ist über 176 (!) Seiten dick und wurde von einem gewissen, 26-jährigen Hinrich Rosenbrock geschrieben. Bei Rosenbrock handelt es sich - nicht weiter überraschend - um einen Sozialpsychologen und Sozialanthropologen "mit dem Schwerpunkt Gender Studies". Man kann also, wie immer wenn man es mit Genderisten zu tun hat, mit beispielhafter ideologischer Unvoreingenommenheit, vorbildlicher Objektivität und höchsten wissenschaftlichen Standards rechnen (lol).

Hier ein kurzer visueller Eindruck dieses Hosenrocks, der seine Blockwart-Sporen gerade am abverdienen ist:

Aber was schreibt Hosenrock eigentlich so genau in seinen 176 Seiten? Im Wesentlichen hat er unsere Blogs und Foren gezielt nach vielseitig interpretierbarem Material durchsucht, diese aus dem Zusammenhang gerissen und sie in einem möglichst böswilligen Kontext in seine Darstellung der Männerrechtsbewegung gepfercht. Da werden einzelne Aussagen von Anonymen, von denen niemand weiss, ob das nun tatsächlich jemand von uns oder ein Maulwurf war, breitwillig als Konsensmeinung von Männerrechtlern, Antifeministen und Maskulisten präsentiert und dazu benutzt, um die gesamte Bewegung einen braunen Anstrich zu verpassen. Verlinkungen werden zu "Netzwerken" und "Bündnissen", obwohl sich die jeweiligen Leute noch nie im richtigen Leben getroffen haben. Fakten werden verzerrt oder gleich durch abstruse Behauptungen ersetzt, die für einen Kenner der Bewegung einfach nur noch belustigend sind.

Und natürlich darf wie immer die klassische Unterstellung des Rechtsextremismus bei sämtlichen Vertretern der Männerrechtsbewegung nicht fehlen. Dass dies angesichts der enormen politischen Heterogenität innerhalb der Männerrechtsbewegung Unsinn ist, leuchtet Kennern schnell ein. Schliesslich finden sich in unseren Reihen nicht nur Juden, Muslime, Frauen und Schwule, sondern auch Menschen unzähliger Nationalitäten, sowie Liberale, Linke und Konservative. Jeder, der sich einigermassen seriös mit der Männerrechtsbewegung beschäftigt, merkt schnell, dass der Vorwurf des Rechtsextremismus bezogen auf die gesamte Bewegung völliger Schwachsinn ist.

Nicht zu Unrecht hat der Maskulist Klein von sciencefiles schon auf die völlig unwissenschafltiche Natur dieser "Expertise" hingewiesen und terminatus30 kritisiert Hosenrocks deplatzierte Behauptung, Gerhard Amendt sei homophob, nur weil dieser auf den hohen Gewaltgehalt in lesbischen Beziehungen aufmerksam gemacht hat. Nach dem gleichen Muster könnte man Hosenrock wegen diesem Verleumdungsversuch nun Antisemitismus vorwerfen, denn Amendt ist Jude.

Auch andere Maskulisten und Männerrechtler haben sich bereits gemeldet und auf die zahllosen Fehler und Verzerrungen von Hosenrock aufmerksam gemacht. Und ich bin mir sicher, dass sich auch noch weitere, prominentere Männerrechtler melden werden, denn Hosenrock hat den meisten bekannteren Vertretern der Männerrechtsbewegung regelrechte Aufsätze voller Verzerrungen und Unterstellungen gewidmet und ohne Erlaubnis Klarnamen verbreitet:

"Als Schlüsselfiguren werden im Folgenden Arne Hoffmann, Monika Ebeling, Prof. Dr. Gerhard Amendt, Eckhard Kuhla, Eugen Maus, Christine Hamprecht, manifold, Detlef Bräunig und Michail Savvakis vorgestellt." (S. 46)

Sogar mir wurden beinahe drei volle Seiten gewidmet, neben einigen weiteren Erwähnungen im restlichen Text - und die wollen wir uns jetzt zur Gemüte führen.

Hosenrock und die Söhne von Perseus

In chronologischer Reihenfolge werden wir nun alle Erwähnungen meiner Person in diesem Text durchgehen und uns vor Augen führen, was der Hosenrock über mich denkt.

- Reif für die Insel:

"Manifold:
Umfrage: Gerechte Bestrafung für Feminist/innen und Pudel
[…]
Alle in ein Schiff packen und auf einer weit abgelegenen einsamen Insel in der Südsee mit Minimalversorgung aussetzen und am eigenen Leib erleben lassen, was die weibliche Herrenrasse und Matriarchatsgelüste in Wirklichkeit so alles anrichten können.
So ein weibliches «Lord of the Flies»." (S. 45)

Hosenrock bespricht hier einen Thread vom alten gelben Forum, in dem es darum ging, wie man Feministinnen gerecht bestrafen soll. Abgesehen davon, dass man sich wohl immer auch fragen muss, ob jede Aussage in einem Forum immer zu 100 % todernst gemeint ist, verstehe ich Hosenrocks Aufregung wegen meinem Kommentar nicht.

Es sind doch immer die Feministinnen gewesen, die männerfreie Schutzräume für Frauen verlangen (wie die eine Gender-Piratin Lena Simon), sich von allem Männlichen in unserer Gesellschaft bedroht fühlen (siehe feministische "rape culture"-Paranoia) und diese hinter sich lassen wollen (siehe dazu auch das von Feministinnen geprägte SPD-Parteiprogramm: "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden"). Auch sind es Feministinnen, die immer davon phantasieren, dass eine von Frauen geführte Gesellschaft doch so viel besser sei, als das jetzige "Patriarchat". Und jetzt, da sich endlich ein paar Männer dazu anschicken, die Feministinnen nicht nur von all ihren (männlichen) Alpträumen zu erlösen, sondern ihnen auch noch die Erfüllung all ihrer Träume zu ermöglichen, ist es plötzlich auch wieder nicht recht?

Ja, was denn nun? Hat das Hosenröckchen etwa keinen Respekt vor den Ängsten und Sehnsüchten seiner feministischen Schirmherrinnen? So wirst du es aber im feministischen Politbüro nicht weit bringen, mein liebes Hosenröckchen!

- Meine feministische Stasi-Akte:

"Der antifeministische Klassiker und Fleißarbeiter: manifold

Der Klarname von manifold ist unbekannt, es handelt sich jedoch nach eigenen Aussagen um einen Mann. Er lebt in der Schweiz, betreibt das Blog Söhne des Perseus und ist im wgvdl-Forum aktiv. Außerdem organisiert er die Internationalen Antifeminismus-Treffen mit und war an der Gründung der wikimannia beteiligt.182 Sein Blog dient der Vernetzung, versucht antifeministische Argumente zu kanonisieren und ist mit bisher über 140 000 Zugriffen für diese Szene sehr gut besucht.
manifold ist Antifeminist."

Das nenn' ich mal eine Fiche. Klarname unbekannt. Lebt in der Schweiz. Feminismuskritisch. Subversiv. Intensive Beobachtung dringend empfohlen. Wenn das so weiter geht, finde ich irgendwann auch noch die Länge meines dritten Beins im Internet. Mit Foto. Hosenröckchen - gibt es für mich Grund paranoid zu werden?

Nur blöd, dass die Fakten schon im ersten Abschnitt nicht stimmen. Ich war nicht direkt an der Organisation irgendeines Antifeminsimustreffens beteiligt, aber ich war an einigen Treffen der Organisatoren präsent. Auch war ich nicht an der Gründung der WikiMANNia beteiligt. Und 140'000 Zugriffe sind nicht allzu viel für unsere Szene. Es gibt da sicher ein paar Blogs, welche diese Zahl locker übertreffen.

- Altertumsgeschichte und Hosenrocks abwertendes Frauenbild:

"Er bezieht sich auf die griechische Sagengestalt des Perseus, der das weibliche Ungeheuer Medusa erschlug. Für ihn ist der Feminismus mit Medusa gleichzusetzen, der Bezug auf Perseus verdeutliche, dass der Antifeminismus mit «scharfe[m] Intellekt und mit der Unterstützung anderer» kämpfen müsse. Die Selbstbezeichnung als «Söhne des Perseus» ist somit der Versuch, eine Legitimation des Antifeminismus durch klassische, europäische Sagengestalten zu konstruieren. Gleichzeitig wird hierbei ein bestimmtes Männlichkeitsbild, das der intelligenten, aber vor allem auch soldatisch-weißen Männlichkeit, und ein abwertendes Frauenbild vertreten."

Die einzige Legitimation, welche der Antifeminismus besitzt und braucht, ist der Feminismus selbst und die Missstände, welche er hervor gebracht hat. Solange der Feminismus existiert, ist der Antifeminismus nötig.

Die Bezeichnung "Die Söhne von Perseus" (und nicht "des Perseus"!) bezieht sich auf die Gesamtheit aller Maskulisten, welche im Geiste Perseus Söhne sind. Perseus symbolisiert kurzgefasst den Maskulismus als Ganzes und lässt sich in Bildform fast immer dort finden, wo Maskulisten im Netz aktiv sind.

Und was genau meint Hosenröckchen mit "soldatisch-weisser Männlichkeit" und "abwertendes Frauenbild"? Ist berechtigte Kritik an Frauen für ihn so dermassen ungewohnt, dass der Kritiker sofort ein "abwertendes Frauenbild" haben muss? Hat Hosenröckchen etwa ein abwertendes Judenbild, weil er Gerhard Amendt, ein Mitbürger jüdischen Glaubens, unberechtigterweise Homophobie vorwirft?

Wenn er dazu erschrocken "Nein!" schreien würde, weshalb sollte dann gerade ich ein "abwertendes Frauenbild" haben, wenn ich berechtigte Kritik an Frauen übe? Dürfen Frauen etwa nicht kritisiert werden? Ist ihnen etwa Kritik nicht zuzutrauen? Haben wir es im Fall von Hosenröckchen etwa mit "benevolent sexism" zu tun???

Hosenröckchen sollte erst mal lernen, Frauen als gleichwertige Menschen zu akzeptieren, die auch Verantwortung für ihre Taten übernehmen und Kritik ertragen können und müssen, bevor er anderen ein "abwertendes Frauenbild" unterschiebt.

- Böse Kriegsbilder voller bösem Krieg und böser Gewalt:

"Der Bezug auf heroisch-soldatische Männer wird dabei durch die Verwendung verschiedenster bildlicher Darstellungen von kämpfenden Männern unterstützt. Dabei handelt es sich um weiße Männer, meistens in kriegerischen Auseinandersetzungen für bestimmte – westlich konnotierte – Werte. So sei hier auf die Kreuzzugsmetaphorik und den Rütli-Schwur verwiesen. manifold geht es dabei auch um kulturelle Abgrenzung und die Degradierung von Frauen und nicht-kämpferischen Männern. Er wendet sich gegen «rassische Weltbilder», «weil sie die heutige politische Komplexität nicht annähernd so gut erklären können wie kulturalistische Modelle»."

Er meint damit Bilder wie dieses hier:


Die Bilder sind von mir nicht ausgesucht worden, weil die Menschen darauf weiss sind, sondern weil sie etwas von dem ungebrochenen, männlichen Pathos unseres Kampfes gegen die feministische Ideologie darzustellen vermögen. Und fiktive, künstlich in Szene gesetzte Kriegsszenen eignen sich dazu sehr gut.

Schliesslich meinte schon Aristoteles in seiner klassischen Rhetoriklehre, dass man die Menschen nicht nur mit Logos (dem rationalen Argument) und Ethos (den moralischen Appell), sondern auch mit Pathos (Leidenschaft und emotionale Determiniertheit) begegnen muss, um sie am effektivsten zu überzeugen. Und angesichts des grassierenden Männerhass' des Feminismus und der erstickenden Gleichgültigkeit der Gesellschaft gegenüber männlichem Leid, ist dieser Pathos nur all zu verständlich - nur ein naiver Narr würde da widersprechen.

Ausserdem erhalte ich für jeden kritischen Kommentar zu meiner Bilderwahl ein Kompliment von Leuten, die meine Bilderwahl gut finden und darin eben das erkennen, was es ist - nicht eine Aufforderung zum bewaffneten Kampf, sondern ein Zeichen determinierter Männlichkeit, welche sich gegen ihre Unterdrückung wehrt.

Die Bilder mit kämpfenden Männern stellen übrigens die Minderheit auf meinem Blog - es gibt zum Beispiel auch genügend Bilder, die nicht-kämpfende Männer beinhalten, wie zum Beispiel glückliche Väter mit Kindern:


Doch wieso merkt er kritisch an, dass alle Menschen auf meinen Bildern weiss sind? Würde er auch auf die dominante Hautfarbe hinweisen, wenn es nur schwarze Männer auf meinen Bildern gäbe? Hat er etwa ein Problem mit weissen Männern?

Jetzt mal ehrlich, Hosenstückchen, hast du ein Problem mit weisser Hautfarbe? Bist du ein Rassist? Es gibt da sonst noch ein paar Herrschaften, die sich gerne umgekehrt analog der militanten Black Panthers Party (die Lieblinge der Linken der 70er Jahre!) sich Weisse hassenden Rassisten annehmen. Denn man duldet keinen Rassismus gegen Weisse, dass das mal klar ist! Aber so wie ich den Menschenschlag Hosenstückchens kenne, kann es für diese Leute gar keinen Hass gegen Weisse geben, genauso wie es so etwas wie Misandrie für diese Menschen nicht gibt.

Und wo genau "degradiere" ich nicht-kämpfende Männer? Ich habe vor einiger Zeit in einem Blogeintrag auf das Tagebuch eines Totalverweigerers verlinkt um anklagend aufzuzeigen, wie brutal (nicht nur) der deutsche Staat mit Männern umgeht, die sich nicht zu willigem Nutztier-Wehrfleisch degradieren lassen wollen:

"Da weigert ihr euch völlig zu recht, euren Körper und euer Leben für eine sinnlose Sache herzugeben und müsst dann auch noch einen Psychotest über euch ergehen lassen ..." (aus einem Blogeintrag von mir von vor dreieinhalb Jahren)

Hätte ich das gemacht, wenn ich etwas gegen nicht-kämpfende Männer hätte?

- Hosenstückchens unausstehlicher Rassen-Aberglauben:

"Bei «Kulturalismus» handelt es sich um ein Konzept, welches feste, nationale Kulturen als gegeben ansieht. Diese seien aber nicht allein vererbt. Ähnlich wie beim biologischen Rassismus geht es hier um die Konstruktion des Anderen, dem im Gegensatz zur eigenen Gruppe ein niedrigerer Rang zugesprochen wird. Kulturalismus kann auch als kultureller Rassismus bezeichnet werden und wird häufig mit biologischem Rassismus gemischt. Insbesondere die Neue Rechte bezieht sich immer wieder auf kulturalistische Positionen (vgl. Kapitel 2.3)."

Ich fühle mich hier nicht angesprochen, da ich als Paneuropäer Nationalismus ablehne und Hosenstückchen bereits vorher darauf hingewiesen hat, dass mein Denken nicht "rassisch" geprägt ist.

Doch wenn es keine "Rassen" gibt, wie kann man dann rassistisch sein? Offensichtlich benutzen Linke, wie es auch hier wieder deutlich wird, den Begriff "Rassismus" auch dann, wenn es gar keinen Bezug zu irgendwelchen "Rassen" gibt, aber weil das Wort so bös und schlimm tönt, wird es dennoch verwendet, obwohl es völlig unpassend ist. Das ufert dann in lustigen Episoden aus, in denen zum Beispiel linke Professoren eine SVP-Aktion gegen (ihrer Meinung nach) zu vielen deutschen Akademikern an schweizerischen Unis als "rassistisch" bezeichnen - und somit indirekt implizierten, dass Deutsche eine "Rasse" seien.

Die Sache endete als ein gewaltiges Eigentor für die idiotischen Linken, denen die schlauen SVPler sofort Verbreitung von Rassenlehre und "Rassen-Aberglauben" vorwarfen:


"RASSEN!!1!!!" (lol)

Ja, das haben die Linken nicht gern, wenn sie ihre eigene Medizin zu schmecken bekommen. Ob Hosenstückchen als Linker auch an die Existenz von "Rassen" glaubt, wenn er so eifrig mit dem Begriff "Rassismus" rumschmeisst?

Die Nation ist im Prinzip auch nur eine lokal geformte Ausprägung einer grösseren Kultur, wie ich es bereits hier beschrieben habe. Loyalität gegenüber der Kultur geht also tiefer, als Loyalität gegenüber der regionalen Ausprägung dieser Kultur. Nationalismus kann also eine Vorstufe zum Kulturalismus sein, schliesst letzteren jedoch häufig aus, da Nationalismus den Befallenen dazu zwingt, andere Nationen, Ausprägungen der gleichen Kultur, abzulehnen und somit die beide Länder umfassende Gesamtkultur spaltet. Ich habe auch ausführlich darauf hingewiesen, dass Kulturen sich aufgrund sich wandelnder innerer und äusserer Sachzwänge ändern und somit nicht "fest" bleiben, wie Hosenröckchen irrigerweise darlegt.

Was Hosenröckchen fälschlicherweise mit "kulturellem Rassismus" bezeichnet, ist wohl eher als kulturelle Loyalität und als positiven Bezug zu den eigenen kulturellen Werten zu verstehen. Als Demokrat lehne ich diktatorische Regimes ab. Als Christ mit einem positiven Bezug zu Menschenrechten muss ich die menschenfeindliche Scharia und den chinesischen Despotismus ablehnen. Das sind nur zwei Beispiele dafür, die deutlich zeigen, dass Toleranz ihre Grenzen haben muss, wenn man westliche Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ernst nimmt.

Vielleicht hat Hosenstückchen ein Problem mit diesen westlichen Werten, wenn er sich daran stört, dass jene Werte anderer Kulturen, die mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte inkompatibel sind, von mir nicht als gleichwertig betrachtet werden. Doch dann könnte man ja auch keine Menschenopferungen ablehnen, weil diese auch ein Wert einer anderen Kultur sind und somit gleichwertig seien. In genau diese Richtung führt der naive Multikulturalismus des Hosenröckchens, welcher rum heult, wenn Leute klare Präferenzen in Sachen Werte äussern.

Vielleicht hat er als Linker auch einfach keinen Bezug zu irgendwelchen Werten?

Und konstruiert Bückstückchen nicht auch den Anderen mit seiner verleumderischen Arbeit gegen uns Antifeministen? Wertet er uns nicht auch ab, wenn er uns als Rechtsextremisten darstellt?

Aber wenn Linke und Feministen dies tun, dann ist es wohl nicht so schlimm. Wir haben ja schon einmal gesehen, dass die linke Doppelmoral mächtig ist. Während sie sofort aggressiv werden, wenn man vermutet, dass die politische Korrektheit und somit die Linken eine gewisse Mitschuld am Breivik-Massaker haben könnten, vertreten sie selber seelenruhig die Meinung, dass die USA alleine schuld an 9/11 seien.

So einfach kann das Leben mit ideologischen Scheuklappen sein!

- Mein Lieblingsthema Tittenbilder:

"Die Abwertung von Frauen findet sich u.a. in den Blog-Einträgen Was ich so toll an Frauen finde I-III. Hier wird im ironischen Stil darauf aufmerksam gemacht, dass der Blogger ein «normales Verhältnis zu Frauen» habe. Dabei ist dieses «normale Verhältnis» eine Degradierung von Frauen zu Sexobjekten. So ist jedem dieser Blog-Beiträge eine Reihe erotischer Frauenfotografien angehängt.Er selbst sehe dies nicht als frauenfeindlich, da er von der «natürlichen Sucht des Mannes nach Sex» ausgehe, sein Verhalten also seiner Natur entspreche. Dementsprechend geht manifold von einem biologisch-deterministischen Geschlechterdualismus aus."

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsthema! Tittenbilder! Damit auch jeder weiss, um was es geht, bringen wir hier gleich ein paar Beweisstücke aus der Asservatenkammer (die angesprochenen drei Blogeinträge mit noch mehr Tittenbildern findet ihr hier, hier und hier):



Nachdem nun jeder weiss, um was es geht, können wir auch die Kritik von Bückstückchen angemessener besprechen.

Man muss natürlich verstehen, dass für einen von Schuldgefühlen geplagten Pudel ansehnliche Bilder von freiwillig posierenden, professionellen Models, die ihr Geld mit solchen Aufnahmen und dem Präsentieren ihres Körpers auf dem Laufsteg verdienen, natürlich absolut Autobahn ist. Doch solche Bilder sind nicht eine Abwertung der Frauen zu Sexobjekten (die Frauen sind ja noch nicht einmal nackt), sondern vielmehr eine Wertschätzung ihrer Attraktivität und somit als Kompliment zu verstehen.
Selbstverständlich ist die ehrliche Bewunderung weiblicher Schönheit ohne direkten Bezug zu Sex für einen Feministen nicht vorstellbar, da für ihn jede Interaktion zwischen Männer und Frauen automatisch gewalttätig und somit schlecht sein muss.

Ich finde es auch ungewöhnlich, dass Bückstückchen bei solchen ästhetischen Bildern die Frauen sofort als Sexobjekte sieht und dazu abstempelt. Ist nicht viel mehr eine solche feministische Deklaration zu Sexobjekten entwürdigend für solche Frauen? Muss man da nicht selber ein gestörtes Verhältnis zu Frauen haben, wenn man bei solchen Bildern sofort daran denkt, dass das Sexobjekte sind? Ich glaube kaum, dass sich diese attraktiven Frauen selbst als Sexobjekte sehen - doch ich bin mir sicher, dass sie sich an dieser feministischen Schubladisierung stören.

Aus diesen Gründen sind solche Bilder für mich nicht frauenfeindlich - nicht weil ich von einer "natürlichen Sucht des Mannes nach Sex" ausgehe, wie Bückstückchen meint. Er hat diese Aussage völlig aus dem Zusammenhang gerissen und falsch interpretiert. Vielmehr argumentiere ich in meinem Blogeintrag "Der missbrauchte Sexualtrieb" gerade für eine männliche Selbstkontrolle des natürlichen, männlichen Sexualtriebs, so dass er nicht von der Gesellschaft und von Frauen missbraucht werden kann. Das unüberlegte, hemmungslose Ausleben dieser natürlichen Sehnsucht des Mannes, welches weiblicher Manipulation Tür und Tor öffnet, habe ich damals angeprangert.

Doch die mentale Kontrolle eines natürlichen Triebes, welche zu einer gewissen Gleichgültigkeit gegenüber Frauenschönheit führt, wenn es nötig ist, kann in keinem logischen Zusammenhang mit der Ansicht, dass solche Bilder nicht frauenfeindlich seien, stehen. Denn eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Frauenschönheit, wie ich sie in dem angesprochenen Blogeintrag besprochen habe, macht Frauenbilder obsolet.

Jene irrige Annahme Hosenstückchens entspringt somit einzig und allein der Imagination des Bückstückchens.

Man darf an dieser Stelle auch nicht vergessen, dass Christian von Alles Evolution im Zuge der Besprechung der "Expertise" vom Bückstückchen auch der Meinung ist, dass meine Bilder Frauen abwerten würden (siehe Christians Kommentar vom 20. Januar 2012 um 1:26 pm). Er sieht dabei des Bückstückchens Ansicht, dass diese Bilder Frauen zu Sexobjekte degradieren, als gerechtfertigt an. Das hat mich persönlich stutzig gemacht. Er selber gibt ja schliesslich die ganze Zeit PickUp-Artist-Tipps, wie man Frauen dahingehend manipuliert, so dass man schneller und häufiger an Sex kommt. Wer sich da noch an harmlosen Bildern von bekleideten Frauen und ein paar ironischen Bemerkungen bezüglich Frauen stört und behauptet, dass dies herabwertend gegenüber Frauen sei, ist ein peinlicher Heuchler.

Er ist jenem Kommentar im Übrigen auch der Meinung, dass der Maskulismus nun lediglich das ernte, was er gesät habe - dabei reagieren wir nur auf 40 Jahren feministischen Männerhass und die sich daraus ergebenden Verleumdungsversuche gegen die Vertreter von Männerinteressen. Würde er jedes Mal, wenn Feministinnen Männer abwerten, genauso kritisch reagieren, könnte er den ganzen Tag nichts anderes mehr tun - offensichtlich operieren nicht nur Feministinnen mit einem selbstgefälligen Doppelmass.

- Wenn ein Faschismussympathisant einem "Nazi" "hate-speech" vorwirft:

"Insgesamt ist das Blog sehr militaristisch und martialisch gehalten. Direkte physische Gewalt wird aber von manifold abgelehnt, «da sie unsere Sache delegitimiert und den Feminismus somit länger am Leben hält.» Diese Einschätzung hält ihn jedoch nicht davon ab, sprachliche Gewalt – u.a. in Form von «hate speech» – massiv einzusetzen. So spricht er gerne von «Lila Pudeln» und bezeichnet Argumentationen gegen Antifeminismus als «Dünnschiss». Auch ist er der Meinung, dass Feminist/innen am besten auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden sollten und verweist dabei auf den Roman Lord of the Flies. Diese Sprache wird durch die bereits erwähnten Bilder und die Kriegsmetaphorik verstärkt."

Es ist irgendwie grotesk, dass ein Sympathisant einer totalitären Hassideologie wie jene des Feminismus, welche die Unschuldsvermutung gegenüber Mänenrn ähnlich wie die Nazis gegenüber den Juden ablehnt, anderen "hate speech" vorwirft. Ist die von Alice Schwarzer bewunderte Feministin Andrea Dworkin nicht eine regelrechte Hasspredigerin gegen das männliche Geschlecht? Was ist mit den männerfeindlichen Vernichtungsphantasien der Feministin Valerie Solanas und ihrem S.C.U.M.-Manifest, das bei schwedischen Feministinnen regelrecht Kultstatus geniesst und dort als populäres Bühnenstück aufgeführt wird? Oder mit der Reaktion des populären, feministischen Blogs Mädchenmannschaft auf die Thematisierung männlicher Diskriminierung: "Heul doch und kauf dir ‘nen Dauerlutscher. Oder was soll man sonst zu armen Mann-Opfern sagen?".

Und bei den Feministen bleibt es dann auch nicht bei sprachlicher Gewalt - so wurde Esther Vilar auf dem WC von Feministinnen zusammen geschlagen, Experten für weibliche Pädophilie werden von Feministinnen bedroht und Linksfaschisten attackieren Antifeministen.

Es ist auch ein bisschen scheinheilig und heuchlerisch, sich über Begriffe wie "Lila Pudel" und "Dünnschiss" aufzuregen und diese als "hate speech" zu deklarieren, wenn man selber mit einer aggressiven Männerhasserin namens Ines Fritz zusammenarbeitet (S. 19) und diese kritiklos zitiert (S. 22, 64, 82, 120) .

Wer sich als Feminist bei den noch eher moderaten Mengen sprachlicher Gewalt der Männerrechtsbewegung aufregt, der sollte ja schon bei den eigenen Leuten in Ohnmacht fallen vor Schock - wenn man nicht mit einem penetranten, einseitigen und ideologischen Doppelmass rumlaufen würde, wie Bückstückchen.

- Bückstückchens homophobe Berührungsängste:

"manifold gibt sich außerdem religiös. Dabei ist er im Gegensatz zu einigen christlich-konservativen Antifeminist/innen nicht unbedingt homophob, jedenfalls in Bezug auf Männer. So überlegt er strategisch, ob Schwule nicht in die Antifeministische Bewegung einzubinden seien, bemerkt aber kritisch an, dass dies wahrscheinlich zu weiteren Spaltungen führen würde. Letztendlich könne die Einbindung nur gelingen, wenn die Identität als Mann wichtiger als die Identität als Homosexueller sei. Weibliche Homosexualität lehnt er ab, da er die meisten Lesben als «lesbofeministisch» einordnet. Gleichzeitig degradiert er Frauen wieder zu Sexobjekten, indem er den Eintrag mit dem Schriftzug «I ♥ Lesbian Porn» und seinem Kommentar «Ein Herz für Homosexualität» abschließt. Daraus lässt sich auf eine tendenzielle Homophobie schließen, die für ihn aber kein Hindernis für ein mögliches Bündnis mit homosexuellen Männern ist."

Nur weil man bemerkt und belegt, dass viele Lesben feministisch sind, heisst dass überhaupt nicht, dass man weibliche Homosexualität an sich ablehnt. Man sehe sich dazu nur dieses Zitat aus der EMMA, welches darlegt, dass viele Lesben feministisch drauf sind:

"So lange auch wir in der Politik, an den Unis und sogar in der Wirtschaft zunehmend Fuß fassten, konnten wir die fundamentalen Streitigkeiten der 70er ruhen lassen, an deren Ende sich schon damals die zwischen Frauen- und Schwulenbewegung hin- und hergerissenen Lesben schließlich für ihre (weiblichen) Schwestern entschieden hatten. Mit gutem Grund."

Im Gegenteil - gerade weil man Lesbenpornos schaut, akzeptiert man ja weibliche Homosexualität - man trägt quasi zum Dialog zwischen den verschiedenen Orientierungen bei!

Oder ist jede Lesbe, die Lesbenpornos schaut oder jeder Schwule, welcher sich einen Schwulenporno reinzieht, auch automatisch homophob? Wohl kaum. Gerade Feministinnen sind ja berüchtigt dafür, wie gerne sie sich Lesbenpornos reinziehen und diese lieben (obwohl sie ja sonst gerne scheinheilig mit PorNo-Kampagnen gegen Pornographie hetzen) - sind diese dadurch auch lesbenfeindlich?

Und wenn ich angeblich so ein Problem mit Lesben hätte, warum verlinke ich dann auf den Blog "zhenles" der Lesbe mit dem Nickname Zhen und sie auf meinen Blog? Ich glaube, Bückstückchen versucht hier Sachen zu konstruieren, die einfach nicht in der Realität so vorliegen.

- Das mangelnde Textverständnis vom Bückstückchen:

"manifold ist in erster Linie antifeministisch, was sich teilweise bis zur Frauenfeindlichkeit steigert. Er sieht den Mann als Kämpfer gegen eine (weibliche) feministische Übermacht und spricht feministischen Männern ihre Menschlichkeit ab. Außerdem ist er Anhänger eines kulturellen Rassismus und betont den biologischen Geschlechtsunterschied. Weibliche Homosexualität verunglimpft er, von homosexuellen Männern fordert er, dass sie sich vor allem als Männer und weniger als Homosexuelle sehen sollen. Insgesamt bedient er sich dabei aber eines, im Vergleich mit anderen wgvdl.com-Usern, noch gemäßigten Sprachstiles."

Wir haben bereits oben gesehen, dass die Vorwürfe der Frauenfeindlichkeit, des Rassismus und der Homophobie unbegründet ist. Interessant ist auch, dass die Anschuldigung des Rassismus im gleichen Satz auftaucht wie die Aussage, dass ich den biologischen Geschlechterunterschied betone - als wären beide gleich schlimm in den Augen des Genderisten Bückstückchen. Biologische Fakten zu nennen ist in seinem Weltbild wohl genauso Sakrileg wie Rassismus.

Haltlos ist auch der Vorwurf der Entmenschlichung profeministischer Männer - schliesslich stellt der Begriff "Lila Pudel" (den Bückstückchen hier wohl vor allem stört) nicht eine Entmenschlichung dar, sondern eine Beschreibung für das entwürdigende und selbstkastrierende Auftreten dieser Gestalten gegenüber dem männerhassenden Feminismus. Er beschreibt also vielmehr ihre denk- und faktenresistente Gesinnung und ihre antirealistische Haltung aufgrund ihrer ideologischen Verbohrtheit.

Doch nur Menschen können feministisch-ideologisch verbohrt, der Hauptkritikpunkt des Begriffs Pudels, sein - so dass der Vorwurf der Entmenschlichung durch diese Anschuldigung völliger Unsinn ist, denn richtige Pudel können logischerweise nicht ideologisch verbohrt sein.

Ausserdem fordere ich von Homosexuellen nicht einfach, dass sie sich weniger als Homosexuelle sehen sollen, sondern ich bin der Meinung, dass eine Mitgliedschaft der Schwulen in der Männerrechtsbewegung aufgrund der Fragilität unserer Bewegung besser gelingen würde, wenn sie sich darin primär als Männer und weniger als Schwule engagieren. Ob und wie sehr sich Schwule ausserhalb der Männerrechtsbewegung als Homosexuelle sehen, ist mir dabei völlig schnuppe. Auch hier verzerrt Bückstückchen also meine Positionen wieder deutlich ins Surrealistische.

- Zirkelschlüsse und Projektion:

"Als dritten Punkt lässt sich das Festhalten an Geschlechtscharakteren herausarbeiten. Die antifeministische Bewegung sieht Männer in erster Linie als eigenständig, handelnd und aktiv an. Dies geht soweit, dass sich z.B. manifold an weißer, soldatischer Männlichkeit orientiert (siehe Kapitel 2.2)."

Nur doof, dass diese "weisse, soldatische Männlichkeit" lediglich ein Hirngespinst aus dem Kopf des Bückstückchens ist, wie wir bereits oben gesehen haben. Wie kann ich mich an etwas orientieren, dass so nicht existiert? Wir haben es hier also mit einem klassischen Zirkelschluss zu tun - Bückstückchen unterstellt mir ein so nicht zutreffendes Konzept und leitet daraus dann ab, dass ich an Geschlechtercharakteren festhalte.

Und hält der Feminismus nicht auch an Geschlechtercharakteren fest, wenn sie Frauen die ganze Zeit einimpft, dass sie keine Männer bräuchten, unbedingt Karriere machen müssten oder Mutterschaft Sklaverei sei?

Hält der Feminismus dadurch nicht auch an Geschlechterklischees fest, wenn man sie einfach auf das andere Geschlecht projiziert? Das können ja auch die Genderisten ganz gut - die haben das Gefühl, man könne Stereotypen aus der Welt schaffen, wenn man diese Stereotypen einfach dem jeweils anderen Geschlecht aufzwingt. So trägt man jedoch unbewusst selber dazu bei, dass diese Stereotypen weiterleben.

Die Feministinnen und die Genderisten sind also in der Hinsicht des Festhaltens an Geschlechterklischees wesentlich schlimmer als wir, so dass dieser Vorwurf gegen unsere Seite wohl mehr einer psychologischen Projektion gleich kommt.

- Unkenntnis bezüglich der Geschichte der Männerrechtsbewegung:

"Deutlicher wird dieser Gestus bei manifold, der von einem «Kreuzzug» der Antifeminist/innen spricht. So titelte er am 29. Oktober 2010 leicht kitschig und übertreibend: «Die Welt hält den Atem an! Nur noch wenige Stunden verbleiben bis der wichtigste Kongress des neuen Jahrtausends in Zürich stattfindet.» Gemeint war das 1. Internationale Antifeminismus-Treffen. Dieses werde die antifeministische Männerrechtsbewegung erheblich stärken: «Die Zeit, in der wir lediglich im Internet gegen die Vorposten des Scheusals anrannten, sind nun endgültig vorbei. Fortan werden wir die Feministen vor uns hertreiben. Die anonymen Worte und Reden werden zu Grössen (sic!) aus Fleisch und Blut.» «Eine neue Weltordnung» sollte errichtet werden. «Aus dem antifeministischen Kreuzzug wird eine neue Zukunft entstehen»."

Man merkt hier deutlich, dass das Bückstückchen nicht den Hauch einer Ahnung von der Männerrechtsbewegung hat. Denn sonst wüsste er, dass wir erst mit dem ersten Antifeminismustreffen endgültig den Sprung von der virtuellen Bedeutungslosigkeit auf die Bühne der Öffentlichkeit geschafft hatten und somit in der breiten Wahrnehmung präsent wurden. Zwar gab es schon vorher punktuell Berichte über uns in den Medien, doch erst mit dem Antifeminismustreffen gab es eine weltweite, enorme Berichterstattung auf allen Kontinenten zu unserer Bewegung.

Für eine Bewegung, die vorher vor allem im Internet präsent war, ist dies tatsächlich ein bewegender und revolutionärer Moment. Gerade der Ausdruck, dass "anonyme Worte und Reden zu Grössen aus Fleisch und Blut werden" spielt darauf an, dass Streiter, die sich bisher nur über Pseudonymen im Internet kannten, sich nun endlich im richtigen Leben leibhaftig gegenüber standen und sich somit richtig kennen lernen konnten.

Doch um diese Euphorie zu begreifen, muss man sich intensiver mit der Geschichte unserer Bewegung beschäftigen, als nur nach vielseitig interpretierbarem Material zu suchen. Man müsste sich in die Menschen hinter den Texten hineinfühlen und versuchen sie zu verstehen, um ihren Enthusiasmus nachvollziehen zu können - dann könnte man die Texte auch besser einordnen und begreifen.

Doch mit einer ideologischen Brille ist dies zwangsläufig zum Scheitern verurteilt, so dass solche planlosen Äusserungen von Seiten des Bückstückchens uns nicht verwundern sollten.

- Böse Vernichtungsphantasien:

"Warum aber dieser Gestus der Selbstüberhöhung und Übertreibung eigentlich trivialer Treffen
und Medientendenzen?Während Arne Hoffmann die Bedeutung der Bewegung lediglich stark übertreibt, enthalten die Aussagen von manifold nicht nur selbstverherrlichende Elemente sondern auch Vernichtungsfantasien."

Es ist vielsagend, dass das Bückstückchen nicht näher ausführt, welche Gestalt diese mir unterstellten Vernichtungsphantasien denn hätten und sie nicht weiter belegt. Doch so wird die Behauptung einfach ein leerer Vorwurf.

Es ist wahr, dass wir den Feminismus als totalitäre Ideologie verdrängen und besiegen wollen, was ja auch nur konsequent ist, wenn man antifeministisch ist. Doch inwiefern man dies als "Vernichtungsphantasien" deklarieren kann, zumal sich diese Aktivitäten gegen die Ausprägungen von männerfeindlichen Ideen und nicht primär gegen Menschen richten, ist dann doch etwas sehr phantasievoll.

Und wenn die Bedeutung der Männerrechtsbewegung so belanglos und trivial ist, wie das Bückstückchen hier antönt, warum schreibt er dann über 176 Seiten darüber und weshalb veröffentlicht dann das Kemperchen bald über 240 Seiten nur über uns Maskulisten? Warum heulen dann Feministinnen über antifeministische Tendenzen in Medien und Internet rum, wenn diese doch "eigentlich harmlos" seien? Offensichtlich fühlen sich nicht wenige HerrInnenschaften bedroht von dieser trivialen, belanglosen Bewegung mit ihren kleinen, bedeutungslosen Treffen.

- Amokläufer assen Brot, darum macht Brot essen dich zum Amokläufer!

Es sei hier lediglich darauf verwiesen, dass es auch einzelne Akteur/innen der Extremen und Neuen Rechten gibt, die männliche Homosexualität bis zu einem gewissen Maße dulden. Dies gilt allerdings nur, wenn der Mann sich «durch sein kameradschaftliches und soldatisches Handeln» beweist, was den Argumentationen von manifold ähnelt (Kapitel 2.2).

Natürlich. Und weil Nazis früher Brot assen, sind alle Menschen, die Brot essen, zwangsläufig und automatisch Nazis. Das läuft ähnlich mit den Killerspielen - weil manche Amokläufer Ego-Shooter spielten, mussten diese natürlich schuld an den Bluttaten sein. Dass es vielleicht viel eher an Vernachlässigung elterlicherseits oder an laschen Waffengesetzen oder fahrlässigem Umgang bei Waffenbesitz liegen könnte, würde nur von der Sündenbock-Hetze ablenken.

Dass so ein lahmes "Argument" ins Feld geführt wird, um Feminismuskritiker in die rechtsextreme Ecke zu drängen, legt ein lebendiges Zeugnis über die intellektuelle Armut und Unkreativität der reaktionären Feminismusschleimer ab.

Fazit

Wir haben nun einmal mehr gesehen, wie Pudel Fakten verzerren und Vorwürfe konstruieren um unsere berechtigten Anliegen zu verleumden und in ein schlechtes Licht zu rücken. Dabei sind die meisten Vorwürfe haltlos, da sie auf völlig verrannten Interpretationen von nicht verstandenen Aussagen beruhen. Bezeichnungen wie "Bückstückchen" hat Rosenbrock also allemal verdient, schliesslich unterstellt er mir ungerechtfertigterweise, dass ich ein homophober, rechtsextremistischer Rassist sei - da soll er sich über solche Reaktionen nicht wundern.

Man darf gespannt sein, ob und wie prominente Männerrechtler, die von Bückstückchen attackiert wurden, auf diese peinlichen Verleumdungen reagieren und was sie alles an Fehler offenlegen werden.

Ich dagegen habe meinen Teil zu dieser bescheuerten Broschüre geschrieben und angesichts der Tatsache, dass mir das Bückstückchen vorwirft, dass ich mich an einer "soldatisch-weissen Männlichkeit" orientiere, habe ich hier noch eine passende Parodie vorbereitet:


"Soldatisch-weisse Männlichkeit"


Pudel Dressur - MyVideo Schweiz

Was Feministinnen mit Pudeln wie Gesterkrampf, dem Kemperechen und dem Bückstückchen machen

Donnerstag, 26. Januar 2012

Eine Weltkultur voller Toleranz, Akzeptanz und Respekt?

Ein Leser mit dem Pseudonym AndersDenker hat unter meinem Blogeintrag "Gegen die feministische Vereinnahmung von schwulen Männern" den folgenden Kommentar zu meinen Ausführungen zum rechten Kulturalismus geschrieben:

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@Manifold
In deinem letzten Satz schreibst du, dass eine Konkurrenz zwischen den Kulturen besteht. Siehst du dies als einen notwendigen unveränderbaren Fakt oder meinst du, dass dies noch einer Entwicklung bedarf ? Denn jedes Individuum bekommt durch seine Biographie, Lebenserfahrung und Anlagen eine eigene Weltsicht. Das ist bei einer Kultur das gleiche Prinzip in einem grösseren Umfang. Am Anfang sind da einfach Menschenmassen, die(wie du in deinen Artikeln auch schon ausführlich beschrieben hast) durch ihre Geographische Lage und deren Umwelteinflüsse gewisse Gebräuche und Sichtweisen entwickeln die sich dann in eine Kultur bündeln. Somit ist eine Kultur in grösserem Umfang das gleiche Prinzip wie ein Individuum mit seinen Gebräuchen und seiner Weltsicht die man sich im laufe seines Lebens aufbaut.
Wenn man jetzt Toleranz, Akzeptanz und Respekt der verschiedenen Weltansichten und Meinungen, die jeder Mensch seinem nächsten weitestgehend entgegenbringt wieder auf dieses grössere Prinzip der Kultur ausweitet, dann wäre der nächste positive Kulturelle Entwicklungsschritt, die Toleranz, Akzeptanz und Respekt der verschiedenen Kulturen, ohne Konkurrenz und ohne Kampf.
Die Globalisierung und Vernetzung der Welt(die im Vergleich zur Menschheitsgeschichte
noch sehr sehr jung ist), führt automatisch früher oder später zu einer Multikulti Gesellschaft, weshalb ich eine grossflächige, eben Kulturelle Weltsicht, begrenzt auf die entsprechenden Gebiete nicht zukunftsträchtig finde und nur Konflikte hervorruft. Stattdessen sehe ich eher, dass die verschiedenen Kulturen in Zukunft mehr und mehr verblassen und die Menschen sich immer weniger mit “ihrer“ Kultur identifizieren und “nur“ noch den Menschen in seiner Individualität sehen, wissend, dass trotz der Individualität und der Unterschiedlichkeit der Lebensansichten, alle, wie man selbst Menschen sind und dadurch auf natürliche weise zusammen gehören. Ich finde die aktuelle Entwicklung, trotz der anfänglichen Probleme der Globalisierung und Vernetzung der Menschen, eine Entwicklung, die unglaublich positives Potential hat und dadurch eine art Menschheitskultur entstehen kann die auf Toleranz, Akzeptanz und Respekt gegenüber jedem Individuum aufbaut.
Lassen wir uns überraschen was die Zukunft bringt !

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Meine Antwort darauf fiel etwas ausführlich aus:

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@Anders Denker:

Ich habe nun endlich Zeit gefunden, auf deinen Beitrag einzugehen. Aufgrund drohender Länge habe ich teilweise auf vertieftere Ausführungen verzichtet. Sollte deshalb etwas nicht klar sein, werde ich weitere Erklärungen und Belege nachliefern.

- „Überwindbarkeit der interkulturellen Konkurrenz“:

Dies ist unwahrscheinlich, denn es liegt in der Natur der Menschen, Gruppen/Kulturen mit eigenen Identitäten und separaten Wertevorstellungen auszubilden, denn diese geben dem Individuum Sicherheit, Orientierung und Rückhalt und sind deshalb unverzichtbar. Aus der subjektiven Überzeugung, dass die eigenen Werte besser sind, aus dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und weil die Wertevorstellungen verschiedener Gruppen/Kulturen nicht immer kompatibel sind, ergibt sich zwangsläufig ein Kampf der Kulturen, welcher direkt der unabänderbaren Natur des Menschen entspringt. Dieser Kampf kann vom friedlichen Wettbewerb in einer Marktwirtschaft, über innenpolitischen Machtkämpfen hin zu ausgewachsenen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Weltkulturen reichen.

- „Mit Hilfe von Toleranz, Akzeptanz und Respekt“:

Auch wenn wir dies gerne glauben, so sind Toleranz, Akzeptanz und gegenseitiger Respekt nicht universell-menschliche, sondern lediglich westliche Werte, welche ausserhalb des Westens in ihrer modernen Ausprägung (Demokratie, Glaubensfreiheit, Menschenrechte) auch als solche wahrgenommen werden.

Die hohe Wertschätzung des Individualismus und der Würde des einzelnen Menschen gegenüber dem Gesamtwohl der Gesellschaft stösst bei kollektivistisch orientierten, asiatischen Kulturen auf Befremden. Die Betonung von Glaubensfreiheit und universellen Menschenrechten stösst im Nahen Osten auf Ablehnung. Und auch in tribalistisch geprägten Kulturen Afrikas sind Toleranz, Akzeptanz und Respekt jenseits der eigenen Gruppe eher Fremdwörter.

Es wundert darum auch nicht, dass die Chinesen sich wegen dem „Menschenrechte-Imperialismus“ des Westens beschweren und systematisch Christen und andere Glaubensrichtungen unterdrücken oder dass Muslime in ihrer „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ nur insofern Menschenrechte akzeptieren, wenn sie mit der Scharia vereinbar sind – welche mit Toleranz, Akzeptanz und Respekt gegenüber Ungläubigen völlig unvereinbar ist.

- „Globalisierung führt automatisch zu Multikulti“:

Globalisierung führt lediglich zu einer regionalen Vereinheitlichung von lokalen, kulturellen Ausprägungen (siehe die voranschreitende Integration der EU) und zu einem oberflächlichen Austausch von Technologie, Ideen und exotischen Gütern. Die eigentlichen Identitäten der verschiedenen Weltkulturen hingegen werden durch die Globalisierung eher noch verhärtet, da die stärkere Präsenz und grössere gefühlte Nähe fremder Kulturen zu deutlicher Ablehnung und zu einem ausgeprägteren Bedürfnis nach Abgrenzung zwischen den grossen Kulturen führt – schliesslich fürchtet man, aufgrund der Globalisierung seine Identität zu verlieren.

Dies gilt besonders stark für nichtwestliche Kulturen, welche Globalisierung in erster Linie als Verwestlichung empfinden, durch die immer stärkere Präsenz westlicher Konsumgüter und Marken wie Coca Cola, Benetton oder McDonald’s, welche die eigene Kultur „verunreinigen“ und zu verdrängen scheinen.

Ausserdem schreiben aufstrebende Mächte wie Indien und China ihren Erfolg ihren eigenen Wertvorstellungen und Kulturen zu und sehen sich dadurch bestätigt, ihre eigene Kultur nicht nur als überlegen zu betrachten, sondern diese als die Grundlage für Erfolg schlechthin darzustellen. Solche sinozentrischen Überlegenheitsgefühle kann man massenweise sogar in westlichen Medien nachlesen.

Auch im Westen gilt, dass je stärker zum Beispiel Muslime der westlichen Kultur ausgesetzt sind, desto intensiver beginnen sie sich mit ihrer eigenen Kultur zu beschäftigen. Dies wird deutlich in der Entwicklung von Parallelgesellschaften und in der Tatsache, dass viele „home grown terrorists“ studierte Akademiker sind, von denen man eigentlich eine vorbildliche Integration erwarten könnte. Es ist deshalb auch nicht überraschend, dass zum Beispiel in England 40 % muslimischer Studenten die vollständige Einführung der Scharia begrüssen würden.

Die Idee, dass Globalisierung zu einer Multikultigesellschaft führt ist also naiv, da mit grösserer Exponiertheit automatisch das Abgrenzungsbedürfnis auch zunimmt und zum Beispiel araboislamische Werte mit westlichen Werten innerhalb einer Gesellschaft nicht vereinbar sind. Es kann also kulturell und wertetechnisch somit nur monokulturelle Gesellschaften geben, ein „entweder-oder“ - was man auch klar an der Ausbildung von muslimischen Parallelgesellschaften, Terrorismus und Ablehnung der westlichen Kultur sieht.

- „Gebietsgebundene, kulturelle Weltsicht ruft Konflikte hervor“:

Diese Konflikte zwischen verschiedenen Wertvorstellungen und Identitäten (die bis zu einem gewissen Grad immer gebietsgebunden sind) existieren unabhängig ob man ihre Existenz nun anerkennt oder nicht. Diesbezüglich bleibt dem Westen als Kultur keine andere Wahl, denn die anderen Kulturen, allen voran die araboislamische und die chinesische, fordern ihn mehr und mehr heraus. Ob uns diese Tatsache gefällt oder nicht, spielt dabei leider keine grosse Rolle.

Und wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich lieber ein einflussreicher werdendes kulturalistisches Weltbild, als dass sich die westliche Gesellschaft wieder dem Nationalismus oder rassenbasiertem Denken hinwendet. Denn diese rufen noch wesentlich mehr Konflikte hervor, als das simple Bekenntnis zur eigenen Kultur mit Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Glaubensfreiheit.

Dies bietet auch den zusätzlichen Vorteil, dass ein kulturalistisches Weltbild inkludierend ist, im Gegensatz zu exkludierenden Weltbildern basierend auf „Rassen“ und Nationalismus, mit denen Menschen anderer Hautfarbe oder anderer Nationalität zwangsläufig von Anfang an nichts anfangen können. Die Zugehörigkeit zur westlichen Kultur hingegen beruht nicht auf solch starren Merkmalen, sondern ist lediglich eine Frage der frei wählbaren, kulturellen Loyalität, so dass im Prinzip Menschen aus aller Welt für die westliche Kultur gewonnen werden können, ohne dass man Menschengruppen a priori von ihr ausschliesst.

Dieser Unterschied wird längerfristig politisch gewaltige Vorteile bieten im Gegensatz zu den starren und untauglichen, altrechten Weltbildern, die auf „Rassen“ oder „Nationalität“ basieren.

- „Kulturen werden verblassen“:

Auch hier ist das Gegenteil der Fall. Der gesamte araboislamische Kulturraum wird von einer Welle der orthodoxen Reorientierung erfasst, während hier im Westen Muslime der zweiten und dritten Generation wesentlich konservativer und gläubiger als ihre Eltern sind. Der chinesische Kulturnationalismus ist hier im Westen berüchtigt und auch die Inder beginnen immer mehr sich wieder ihren eigenen Wurzeln zu besinnen (sogar die Witwenverbrennung wird teilweise wieder ausgelebt und das Kastenwesen floriert nach wie vor, obwohl es formell durch Gandhi abgeschafft worden war). Auch in Europa erstarken euroskeptische Bewegungen über den gesamten Kontinent, welche ein gewachsenes Bedürfnis nach nationaler Reorientierung und Patriotismus erfolgreich bedienen – so erfolgreich, dass Brüssel sich vor Referenden sträubt (siehe Griechenland) – und wer mit Osteuropäern redet, der wird schnell merken, dass Multikulti bei denen nach ihrer Befreiung aus den Klauen der Sowjetunion schon gar nicht auf dem Programm steht.

Kulturen verblassen also nicht, sondern sie prägen sich in der Gegenwart noch mehr aus – was auch an den stark ablehnenden Reaktionen grosser Teile der westlichen Bevölkerung gegenüber dem Islam und das westliche Pochen auf Demokratie und Menschenrechte (notfalls mit Waffengewalt) weltweit deutlich wird.

- „Abnehmende Identifikation mit „eigener“ Kultur“:

Die scheinbare „Abwendung“ von der eigenen Kultur hin zu einer postulierten Weltkultur und Bekenntnis zu einem Weltbürgertum ist ein typisch kulturell westliches Phänomen. Der vom islamischen Glauben abgefallene, prowestliche Muslim mit dem Pseudonym Ibn Warraq hat eine umfassende Beschreibung des westlichen Kosmopolitismus und Universalismus vom alten Griechenland bis ins 20. Jahrhundert in seinem Werk „Defending the West“ dargelegt. Er macht dabei deutlich, dass dies ein spezifisch westliches Phänomen ist – das man in anderen Kulturen nicht einmal ansatzweise in diesem Ausmass findet.

Indem du also meinst, dass die Menschen sich von ihrer eigenen lokalen Kultur zu einer einzigen Menschheitskultur hinwenden werden, benutzt du unbewusst eine typisch westliche Idee und hast dich somit noch gar nicht von deiner eigenen Kultur verabschiedet. Und genauso werden es auch nichtwestliche Menschen wahrnehmen, wenn du ihnen von dieser „Weltkultur“ erzählen würdest – mit dem Unterschied, dass sie vermutlich aggressiv werden, denn sie würden diese „Weltkultur“ basierend auf Toleranz, Akzeptanz und Respekt als typisch westlich empfinden und somit ablehnen.

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Darauf hat AndersDenker folgendermassen geantwortet:

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@Manifold

Entschuldige, dass ich so spät antworte und danke für deine Antwort.

“Meine“ Sichtweise ist vielleicht etwas zu einfach gedacht , das Prinzip aber äusserst erstrebenswert.
Ich denke, dass du die aktuell herrschenden, politisch korrekten Sichtweisen, mit den Kulturen und den Sichtweisen der Menschen selbst vermischst. Das z.B. Asiaten “westlichen“ Weltansichten abgeneigt sind, mag dort politisch zwar korrekt sein aber darum geht es ja nicht.
Es geht um die Menschen.
Wenn man dort auf die Strasse geht und die Leute anspricht, was sie von Toleranz, Akzeptanz und Respekt auch gegenüber anders denkenden halten, bekommt man meist zustimmende Reaktionen. Das auch dort viele die politische Sichtweise teilen und mit der Mode schwimmen ist traurig, genauso wie hier viele dem Feminismus huldigen.
Dennoch hat weder hier der Feminismus etwas mit der westlichen Kultur zu tun, noch sollte die Politische Meinungshoheit in anderen Ländern mit dessen Kultur oder besser gesagt mit der Individuellen Meinung der dort lebenden Menschen gleichgestellt werden.
99% der Menschen die die öffentliche, politisch korrekte Sichtweise teilen, ist im Grunde nicht ihre eigene frei gewählte Weltansicht, sondern wurde schon von klein auf von Medien, Politik und Umwelt in ihr Gehirn gebrannt. Bestes Beispiel ist der Feminismus der einige Ähnlichkeiten mit dem Nationalsozialismus hat.
Ich würde aber niemals sagen, dass solch ein Gedankengut (abgesehen von Psychisch bzw. Mental kranken Menschen) von den Menschen selbst kommt. Es wird einfach so viel druck
(vor allem heut zu Tage) von aussen auf die Meinung der Menschen gemacht, dass viele Emotional sehr hin und her gerissen sind.
Vielleicht ist ein eine nach deinem Modell, Kulturalistische Welt(Weltsicht) eine etwas Realitätsnähere Lösung. Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich gebe aber “mein“ Traum oder Vision wie man es nennen will, von einer art Menschheitskultur die auf Toleranz, Akzeptanz und Respekt nicht auf.

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Leider hatte und habe ich wie immer den Arsch voll mit meinen Tätigkeiten rund um meinen Blog, so dass ich darauf nicht reagiert habe. Ich möchte lediglich hier noch sagen, dass ich Toleranz, Akzeptanz und Respekt an sich genauso für erstrebenswert halte, wie AndersDenker und dass es toll wäre, wenn eine Weltkultur in diesem Sinne zustande käme - doch die Realität sieht momentan völlig anders aus. Aber vielleicht wird der Traum von AndersDenker dennoch irgendwann in Erfüllung gehen.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Ein Dialog über den Weg der MRB

Auf dem Blog "zum-mannsein-geboren" unter dem Artikel "Gemeinsamkeiten fern der Orientierung" wurde zunächst über Homosexuelle in der MRB diskutiert. Anschliessend ergab sich zwischen mir und Christian ein Dialog über das Wesen und die Ausrichtung der MRB gegenüber Frauen, dem Feminismus und der Gesellschaft im Allgemeinen.

Da mein letzter Kommentar zu lang wurde, habe ich mich dazu entschlossen, diesen hier hinein zu stellen.

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Christian - Alles Evolution sagt:

Meiner Meinung nach muß insgesamt mehr Sachlichkeit in die Debatte zurückkehren, das Feindbilddenken gegen Frauen muß vermieden werden und nach einer Lösung,die für beide Geschlechter, heterosexuelle und Homosexuelle, passt gesucht werden. Männerrechtler müssen sachliche Gesprächspartner sein, die man in Talkshows einladen kann. Sonst kann man nicht in der Gesellschaft ankommen.

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Manifold sagt:

Waren die männerhassenden Feministinnen sachlich und kompromissbereit, als man sie in Talkshows eingeladen hat?

Man sehe sich dazu lediglich mal dieses und andere Video mit der Alice Schwarzer, dem „Sturmgeschütz des Feminismus“, an:



Merke: Man wird nicht in Talkshows eingeladen, weil man „sachlich“ und „kompromissbereit“ ist, sondern weil man a) interessant, b) einflussreich ist und/oder c) einflussreiche Freunde hat. Und a), b) und c) werden wir nicht erreichen, so lange der Feminismus als Ideologie im Staat, in den Hochschulen, in den Medien und in den NGOs und Lobbygruppen präsent ist.

So lange der Feminismus als Ideologie an der Macht ist, werden auch die gemässigsten, sachlichsten und kompromissbereitesten Männeraktivisten nicht ausreichend positive (!) Medienpräsenz erhalten. Daran werden auch einzelne Auftritte von Bruno Köhler und Co. kaum etwas ändern – aus den eben beschriebenen Gründen.

Und komme mir bitte nicht mit „gemässigten Feministinnen“, die gesprächsbereit sind und auf Männeranliegen eingehen – man hat im Fall von Goslar klar gesehen, was mit gemässigten Feministinnen passiert und warum sie keinen Einfluss haben und somit bedeutungslos im feministischen Machtapparat sind.

Kompromissbereitschaft gegenüber einer totalitären Ideologie bringt genau gar nichts – siehe dazu auch das Bundesforum für Männer, welches systematisch „sachliche“ und „gemässigte“ Männervereine wie Agens e.V. und Manndat e.V. ausschliesst und von der Macht abschirmt.

Der einzig gangbare Weg ist einerseits die Mobilisierung der Männer im Internet durch die Verbreitung von den Feminismus belastenden Fakten und das Organisieren der Männer im richtigen Leben in antifeministischen Vereinen, die auf die Politik Druck ausüben. Und andererseits die systematische Verdrängung der sich an der Macht befindenden feministischen Ideologie.

Alles andere ist – diplomatisch ausgedrückt – naiv und ignorant.

Maskulistische Grüsse,
Manifold

Die Söhne von Perseus

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Zu diesem letzten Post von mir möchte ich noch hinzufügen, dass ich nicht Sachlichkeit als solche in Frage stelle (die ist unabdingbar, wenn es darum geht, Männer zu überzeugen), sondern dass ich lediglich darauf hinweisen wollte, dass Sachlichkeit keine Bedingung für einen Talkshow-Auftritt ist. Ich habe gemerkt, dass mein Post diesbezüglich falsch verstanden wurde.

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Christian - Alles Evolution sagt:

@Manifold

Ich spreche auch gar nicht von Kompromissbereitschaft gegenüber dem theoretischen Feminismus.
Natürlich kann man hier hart in der Sache argumentieren – aber meiner Meinung nach wird man die Drohungen und Beleidigungen besser rausnehmen. Man kann auch hart in der Sache argumentieren, wenn man diese weglässt.

Meiner Meinung nach gelten hier verschiedene Geschlechterdynamiken, die Feminismus und Maskulismus in ihren Mitteln betreffen. Der Feminismus kann eher wild auftreten und sich daraus berufen, dass andere Männer Frauen gegen andere Männer „Das Patriarchat“ verteidigen sollen. Weil Schutz von Frauen ein biologisches Programm ist, mit dem Männer sich gerne profilieren.
Umgekehrt gilt das nicht. Wer sich zu wild aufspielt, zu sehr auf wilden Mann macht, der spielt dem Feminismus eher in die Hände, weil man dann eben genau diese Schutzreflexe noch besser mobilisieren kann.
Die Versuche der Abwertung sieht man ja wunderbar bei Rosenbrock, der genau einem solchen Feinbild – Männerrechtler sind gegen Frauen – zuarbeitet und das ganze noch mit Rechtsradikalismus und Homophobie würzt.
Männerrechtler zum Feind von Frauen zu machen bedeutet sie unattraktiv zu machen bedeutet, dass Männer dieser Gruppe nicht angehören wollen und allenfalls insgeheim das gleiche denken, sich aber dennoch abgrenzen müssen.

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Manifold sagt:

Kompromissbereitschaft gegenüber dem Feminismus als Ganzes (!) ergibt sich zwangsläufig, wenn man mit Feministinnen in den Dialog versucht zu treten, denn der praktische und der theoretische Feminismus ist in Wahrheit ein- und derselbe. Gender Mainstreaming und Frauenförderung in der Praxis beruft sich auf Butler, Fausto-Sterling und Beauvoir - dem "theoretischen Feminismus". Alle Frauenfördermassnahmen durch den Staat und in der Wirtschaft werden durch einen "gender-sensiblen" Blick gerechtfertigt.

Von dem her magst du Kompromissbereitschaft nicht angesprochen haben - doch diese schwingt bei gemässigten Männeraktivisten immer mit, siehe dazu auch männer.ch und Co., für welche der Kampf um Männerrechte „nicht wichtig“ ist. Was ist der Sinn eines Vereins von "Männerrechtlern", wenn diese den eigentlichen Grund ihrer Existenz als Interessensgruppe aufgrund einer zwanghaften Dialogbereitschaft mit dem Feminismus nicht ernst nehmen?

Doch wie bereits ausgeführt, kann es keine Kompromisse mit einer totalitären Ideologie geben, welche uns Männer nicht als gleichwertige Menschen wahrnimmt.

Und was die von dir angesprochenen Drohungen und Beleidigungen (oder auch: "Schaum vor dem Mund") betrifft - es ist mein Recht als Mann und meine Pflicht als Maskulist mich gegen drohende und beleidigende Feministinnen zu wehren. Wir Männer haben uns diesbezüglich viel zu lange, viel zu viel gefallen lassen. Ein Masochist mag dies natürlich anders sehen - ein aufrecht gehender Mann, dem seine Würde etwas bedeutet, jedoch nicht. Nur ein Tor, der sich von der Gesellschaft und von Frauen und ihren abstrusen Männlichkeitsbildern zu einem schweigenden Maulesel degradieren lässt, wehrt sich nicht gegen feministische und weibliche Angriffe auf seine Person.

Was deine biologischen Geschlechterdynamiken betrifft, so spricht ja schon die pure, weltweite und wachsende Präsenz der Männerrechtsbewegung gegen deine stark vereinfachten Ausführungen über die Geschlechter. Ist es nicht gerade ein wesentliches Merkmal von Menschlichkeit, über seine eigenen, animalischen Instinkte unter anderem auch in Bezug auf das andere Geschlecht hinauszuwachsen? Wenn dies nicht möglich wäre, wie du andeutest, dann dürfte und müsste es die Männerrechtsbewegung ja gar nicht geben - doch das Gegenteil ist der Fall.

Menschen wie Rosenbrock können die MRB als "klein", "unbedeutend" und "randständig" taxieren, weil sie sich einerseits nicht bewusst sind, dass es sich um ein globales Phänomen handelt und weil die meisten Medien aufgrund des linken, profeministischen Zeitgeistes alles, was ihren Götzen in Frage stellen könnte, in ein schlechtes, marginalisierendes Licht zu stellen versuchen - da wird man zwangsläufig als "Spinner" taxiert, genauso wie Agens e.V. als "Sekte" gebrandmarkt wurde - unabhängig davon wie sachlich oder gemässigt man auftritt.

Die Angst vor dem Label "Frauenfeind" ist bezeichnend. Der Antifeminismus attackiert primär die feministische Ideologie, nicht Frauen. Feminismus existiert unabhängig von Frauen und benutzt diese lediglich als menschliche Schutzschilde, so dass die Bekämpfung des Feminismus nicht automatisch einen zu einem Frauenfeind macht. Wer dies dennoch denkt, der immunisiert grosse Teile des Feminismus automatisch gegenüber Kritik und trägt zu dessen Weiterleben in heutiger Form bei.

Es ist nun mal Fakt, dass viele Frauen heutzutage massiv vom Feminismus profitieren und ihn deshalb mit allen Mitteln in Schutz nehmen, so dass Kritik auch an Frauen möglich sein muss. Umfassende Kritik an Frauen zwanghaft abwürgen zu wollen (mit einer paranoiden Angst vor dem Label „Frauenfeind“, am besten noch mit Antifeminismus gleichgesetzt), heisst, dass man Frauen nicht als gleichwertige, kritikfähige Menschen anerkennt, was ich persönlich wesentlich schwerwiegender finde, als die Kritik selber.

Frauen SOLLEN und MÜSSEN kritisiert werden dürfen, genauso wie Männer. Sie diesbezüglich in Schutz zu nehmen und ihnen somit einen Teil ihrer Menschlichkeit abzusprechen, ist frauenfeindlich.

Kritik an Frauen und dem Feminismus schreckt nur jene Frauen ab, die ums Verrecken an ihren überbordenden und unverdienten Privilegien (Frauenquote, Frauenförderung, etc. …) festhalten wollen und somit den männerfeindlichen Feminismus in seiner heutigen Gestalt bewahren möchten. Solche Leute wirst du niemals von wahrer Gleichberechtigung und Männerrechten überzeugen können, denn um diese beiden Ziele zu erreichen, musst du dich in gewissen Bereichen zwangsläufig gegen Interessen von vielen Frauen engagieren. Vaterschaftstests und Frauenquoten sind da nur die offensichtlichsten Beispiele. Es ist deshalb unsinnig, die MRB aus falscher Rücksicht auf Frauen auf deren Befindlichkeiten und Wünsche auszurichten – denn es käme dem Todesurteil der MRB und somit den Forderungen zahlloser Männer gleich.

Wer da Frauen zwanghaft in Schutz nimmt und Kritik an ihnen in irgendeiner Form abwürgt, weil er Angst hat, als "Frauenfeind" deklariert zu werden, der beeinträchtigt lediglich den Kampf für wahre Gleichberechtigung und somit für Männerrechte - weisse Ritter haben noch nie etwas für ihr eigenes Geschlecht erreicht oder getan, lediglich für die Gesellschaft, für Frauen und vor allem für sich selber.

Doch aus der Falle dieser entmenschlichenden Nützlichkeitsfixierung zu Gunsten von Gesellschaft und Frauen müssen wir Männer ausbrechen, wenn wir uns wirklich emanzipieren wollen.

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Freitag, 20. Januar 2012

Hugo Schwyzer: "In Rape Culture, all Men are guilty until proven innocent" - ein maskulistischer Kommentar

Dieser Text beschäftigt sich kritisch mit dem feministischen Konzept der "rape culture", in der alle Männer aus Prinzip als potenzielle Vergewaltiger dargestellt werden und die Unschuldsvermutung für Männer in Frage gestellt wird. Anhand eines profeministischen Pamphlets des amerikanischen Pudels Hugo Schwyzer wird faktenbasiert und systematisch dargelegt, warum die Aussagen der "rape culture" realitätsfremd und totalitär sind.

Vor einigen Tagen habe ich wieder einmal englischsprachige Männerrechtler besucht und stiess dabei auf diesen Artikel eines Pudels, welcher der misandrischen und totalitären Weltsicht des Feminismus deutlicher nicht entsprechen könnte. Der Titel lautet "In Rape Culture, all Men are guilty until proven innocent" und der Urheber ist ein gewisser Profeminist namens Hugo Schwyzer, mit dem sich der amerikanische Zweig der Männerrechtsbewegung seit längerem rumschlägt.

Veröffentlicht wurde er auf einem profeministischen Portal namens "Good Men Project" - einer Mischung des Bundesforums für Männer und männer.ch auf amerikanisch - welches anglophone Männerrechtler attackiert, die grassierenden Auswüchse des Feminismus verharmlost und auf eine auf Frauen ausgerichtete Nützlichkeit des männlichen Geschlechts pocht.

Explizit erwähnt Schwyzer, dass er feministische "women's classes" besucht und von dort auch sein männerfeindliches Gedankengut abgeholt hat. Seine feministische Indoktrination wird deutlich an zahllosen Stellen im Text - nicht nur an der rechtsstaatsfeindlichen Ablehnung der Unschuldsvermutung für Männer (welche er zustimmend als zentraler Bestandteil das feministischen Weltbilds darstellt). Sondern auch daran, dass er sich und allen Männern Schuldgefühle für das Leid der Frauen einredet und sich für ein "vorlautes" Auftreten während "women's classes" schämt. Deutlich wird seine Hörigkeit gegenüber dem Feminismus auch in seinem schleimerischen Auftreten gegenüber einer Radikalfeministin, welche die Vernichtung aller Männer verlangt.

Das Werk dieses nichteuropäischen Pudels wird für uns deswegen interessant, weil es geradezu beispielhaft die feministische Sichtweise auf die Unschuldsvermutung gegenüber Männern im Speziellen und auf das Thema Vergewaltigung im Allgemeinen darlegt.

Die Unschuldsvermutung und der Feminismus

Schwyzers Text passt perfekt zu einer Ideologie, deren Quintessenz in Bezug auf Männer schon die Gruselfeministin Marilyn French in den 70ern auf den Punkt brachte:

"All men are rapists and that's all they are." (in: "The Women's Room")

Diese Geisteshaltung mündete in der Gegenwart direkt in die feministischen Attacken auf die Unschuldsvermutung gegenüber falschbeschuldigten männlichen Opfern wie Strauss-Kahn, Julian Assange oder Kachelmann. Man liest dann im Bezug zur Unschuldsvermutung feministische Kommentare im folgenden Stil (ordentlich gewürzt mit antiwestlichem Rassismus gegen Weisse und Misandrie, selbstverständlich):

"Was ja am Ende, glaubt mensch an die Macht von Sprache, Texten und Diskursen u.a. dazu führt, dass Wichser wie Strauss-Kahn trotz relativ eindeutiger Beweislage wohl am Ende freigesprochen werden. Begründet wird das dann gern mit dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip, der Aufklärung und all dem Rotz, der von weißen europäischen Männern in mächtigen Positionen erfunden wurde, um ihren Besitzstand zu wahren und universale Menschenrechte für ihren eigenen Vorteil zu instrumentalisieren."

Im Fall des mittlerweile freigesprochenen Kachelmanns war für viele Feministinnen wie zum Beispiel Alice Schwarzer schon im Vorfeld klar, dass dieser Mann vergewaltigt habe. Dass die Unschuldsvermutung in solchen Fällen in Gefahr ist, musste bereits auch die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zugeben. Andere Feministinnen wiederum sind der Meinung, dass Männer von der Erfahrung einer gegen sie gerichteten Falschbeschuldigung durchaus profitieren könnten. Auch andere Antifeministen haben bereits ausführlichst das gestörte Verhältnis der Feministinnen zum Rechtsstaat und der Unschuldsvermutung beschrieben.

Solche rechtsstaatsfeindlichen Äusserungen sind problematisch, weil einerseits Falschbeschuldigungen durch Frauen gegen Männer weit verbreitet sind, was sogar die "gemässigte" Feministin McElroy zugeben musste und sie dazu nötigte, die feministische Lüge, dass Falschbeschuldigung extrem selten sei, zu kritisieren. Und andererseits haben diese feministischen Eskapaden katastrophale Konsequenzen für die betroffenen Männer.

Alle diese Feministinnen leiten dieses fatale, menschenverachtende und Männer vorverurteilende Weltbild bewusst oder unbewusst aus dem Märchenkonstrukt der hier von Hugo Schwyzer beschriebenen "rape culture" ab, in dem Männer aus Prinzip Vergewaltiger sein müssen. Da dieser Text und der darin beschriebene Mythos der "rape culture" also so dermassen entlarvend für die feministische Ideologie ist und in der Gegenwart von akuter Brisanz ist, werden wir ihn systematisch auseinander nehmen und widerlegen. 

Schwyzers Aussagen

Hugo Schwyzer geht es kurzgefasst darum, dass alle Männer nur weil sie Männer sind verdächtigt werden müssen, potenzielle Vergewaltiger zu sein. Erst wenn sie sich dem feministischen Willen fügen und danach handeln, würde dieser Verdacht von ihnen abfallen. Er begründet diese faschistoide Vorverurteilung von rund der Hälfte der Bevölkerung damit, dass die amerikanische Gesellschaft eine "rape culture" sei.

Die drei wesentlichen Aussagen seines Artikels sind Folgende:

- In unserer Gesellschaft ist Vergewaltigung und Belästigung von Frauen durch Männer weit verbreitet:

Da dies im feministischen Weltbild zutrifft, könne eine Frau niemals sicher sein, ob ein fremder Mann eine Bedrohung oder harmlos sei. Sie müsse sich deshalb laut Schwyzer mit Misstrauen und Vorurteil gegen fremde Männer wappnen, da sie hilflos sei.

- Die Unschuldsvermutung gegenüber Männern ist eine unzumutbare Belastung für Frauen:

Da das Risiko für eine Frau vergewaltigt zu werden so hoch sei, könne man die Unschuldsvermutung für Männer nicht mehr aufrechterhalten, denn dies zwinge die armen Frauenopfer, Anwältinnen zu spielen um die Schuld der Männer zu beweisen:

"In our culture, where rape and harassment and abuse are so common, men have lost the right (if it ever existed) to insist that women should be able to differentiate (in a matter of seconds) between the harmless and the threatening."

Dies könne von Frauen, welche die überwiegende Mehrheit der Opfer von Vergewaltigung und Belästigung seien, nicht auch noch zugemutet werden. Schwyzer sieht in Frauen "invidually and collectively the victims of predatory males". Und da sie bereits jetzt genügend leiden würden, könne man nicht erwarten, dass sie jedem neuen Mann in ihrem Leben vorurteilsfrei gegenüber tritt.

- Männer müssen ihre Harmlosigkeit beweisen:

Explizit betont Schwyzer, dass ein Mann auch schuldig ist, wenn er keine Frauen vergewaltigt, denn wenn er sich nicht dem feministischen Willen unterwirft, leistet er "stillen Zuspruch" zu Vergewaltigungen von Frauen:

"Silence is, in practical terms, tacit consent and approval. There’s more to being a “good guy” than not raping women. [...] But it’s only by meeting that standard that men can help to change the culture. And until we do that, our feelings of guilt will not be entirely undeserved."

Aus diesen Gründen wird vom Feminismus von allen "guten Männern" verlangt, dass sie ihren Zorn gegen jene Männer richten sollen, welche den Brunnen für Frauen vergiftet hätten ("spoiled the well for women"). Diese müsse in der Gestalt geschehen, dass "sexistische" Sprache und Verhalten von Männern angeklagt werden, denn diese würden zu Vergewaltigung und Belästigung führen. So könne jeder Mann dazu beitragen, dass das Motto "guilty until proven innocent" irgendwann aufhören würde.

Widerlegung

- In unserer Gesellschaft ist Vergewaltigung und Belästigung von Frauen durch Männer weit verbreitet:

Vergewaltigung ist selten und wird immer seltener
Entgegen den feministischen Gebetsmühlen ist Vergewaltigung und Belästigung in westlichen Gesellschaften und gerade in den USA extrem selten und die Anzahl Vorfälle sinken in den USA und anderen westlichen Ländern seit mehreren Jahrzehnten kontinuierlich. Dies korreliert mit einer entsprechend starken Verbreitung von Pornographie, so dass das feministische Märchen, dass Pornographie die Theorie und Vergewaltigung die Praxis sei, unhaltbar ist - was auch schon Wissenschaftler dargelegt haben. Der Begriff "rape culture" ist also nicht angebracht, denn Raubüberfälle, Morde und andere schwere Verbrechen sind wesentlich häufiger als Vergewaltigungen und Belästigungen. Dennoch betritt niemand abends die Strasse und fürchtet sich davor, umgebracht zu werden - obwohl die Chance in den USA (oder in Europa) umgebracht zu werden, wesentlich wahrscheinlicher ist, als vergewaltigt zu werden. Wir haben es also beim Konzept der "rape culture" mit einer unangebrachten Paranoia und Hetze gegen Männer zu tun.

Die meisten Vergewaltigungen treffen Männer im Knast
Es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass die meisten Vergewaltigungen und Belästigungen in den USA nicht Frauen, sondern Männer in Gefängnissen treffen. "Prison rape", Vergewaltigung im Knast, ist ein stark tabuisiertes Thema in Amerika und anderen angelsächsischen Ländern, das in der Öffentlichkeit nicht weiter von Belang ist, obwohl es den überragenden Teil aller Vergewaltigungsfälle verursacht. Wie angesichts solcher Tatsachen die verschwindend geringe Anzahl von weiblichen Vergewaltigungsopfern exquisit ein ideologisches Weltbild rund um "rape culture" verdient haben, kann man wohl nur mit einer gehörigen Portion Gleichgültigkeit gegenüber den männlichen Opfern und Gynozentrismus verstehen.

Frauen vergewaltigen genauso häufig wie Männer
Man darf trotz all dem scheinheiligen Opfergeheul der Feministinnen auch nicht vergessen, dass Frauen selbst auch sehr aktive Vergewaltiger sind - mit einem breit angelegten Geschmack und einem Eifer, welche es locker mit denen der Männern aufnehmen.

So gingen zum Beispiel im Jahr 2008 56 % aller Kindsmissbräuche in den USA von Frauen aus (weibliche Pädophilie haben wir auch hier bereits ausführlich besprochen). Dies ist auch ein weit verbreitetes Phänomen, das völlig tabuisiert wird (und davon berichtende Experten werden von Feministinnen terrorisiert) - denn es könnte die selbstherrliche Lüge der weiblichen Überlegenheit im Umgang mit Kindern ernsthaft in Frage stellen (falls dies tatsächlich noch irgendjemand glauben sollte ...), falls dies jemals breit in der Gesellschaft bekannt werden sollte. Häufig nutzen verantwortliche Frauen in Jugendheimen ihre Autorität aus, um Jugendliche zu Sex zu zwingen. Selbstverständlich wird auch in den USA weibliche Pädophilie als weniger schlimm gefunden - was sich in verminderten Haftstrafen für Päderastinnen widerspiegelt. Der Frauenbonus vor Gericht existiert also sogar interkontinental!

Doch auch Jugendliche und erwachsene Männer sind vor den Triebtäterinnen nicht sicher. Wenn man Vergewaltigung konsequent als Zwang eines Opfers zum Geschlechtsverkehr versteht und nicht einfach nur als erzwungene, vaginale Penetration, dann haben Männer ein genauso hohes Risiko belästigt und vergewaltigt zu werden, als Frauen, wie ein Paper aus dem Jahr 2007 ausführlich beschreibt. Basierend auf weltweit ausgeführten Umfragen unter tausenden Studenten, kam die Studie zu folgenden Ergebnissen: 3 % aller befragten Männer berichteten, dass sie zu Sex gezwungen wurden, während dies bei den befragten Frauen nur 2.3 % angaben. Verbalen Zwang zum Sex haben schon 22 % der befragten Männer und 25 % der befragten Frauen erfahren (S.412/414). Das gleiche Paper legt auch deutlich dar (S.404), dass bis vor Kurzem nur sexuelle Gewalt von Männern gegen Frauen untersucht wurde, jedoch nicht umgekehrt - damals war die feministische Deutungshoheit wohl noch zu übermächtig.

Auch die Bastion des Stalkings wird in Deutschland immer mehr von Frauen erobert. So gehen 53 % aller Fälle von Stalking auf das Konto von Frauen, obwohl Stalking in der Öffentlichkeit als rein männlich dargestellt wird! Frauen halten also auch im Bereich der Belästigung locker mit den Männern mit.

In Gesellschaften, in denen die gesellschaftliche Macht von Frauen und der Männerhass zunehmen, steigt die Gefahr für Männer, vergewaltigt zu werden (S.412), während diese Gefahr für Frauen entsprechend abnimmt:

"Specifically, the greater the power of women and the greater the hostility towards men in a site, the more victimization the men reported. For each one point increase on the Status of Women Index (5-point scale), the odds of men reporting forced sexual coercion increased by 25%, and for each one point increase on the Gender Hostility to Men scale, the odds of forced sexual coercion increased by 38%. [...] The association between the status of women and forced sex against women approached significance, in that the greater their status, the lower the rates of forced sex. [...] On the other hand, the current study showed that when women’s status increases in society, so does the level of forced sex against men."

Je besser es den Frauen also gesellschaftlich geht (wie z.B. in den USA und Europa), desto seltener ist Vergewaltigung für Frauen und umso häufiger trifft es Männer. Wer kann da noch ernsthaft von einer feministischen "rape culture" sprechen, welche Frauen bedroht? Mit den modernen, überprivilegierten Frauen und dem vom Feminismus vorangetriebenen, grassierenden Männerhass ist wohl viel mehr das Gegenteil der Fall!

Dass dies keine weltfremden Märchen sind, bestätigt auch dieses Paper aus dem Jahr 2002, welches zum folgenden Schluss kommt:

"Rates of sexually aggressive behaviors among women vary from one segment of the United States to another, but the evidence presented here shows that as many as 7% of women self-report the use of physical force to obtain sex, 40% self-report sexual coercion, and over 50% self-report initiating sexual contact with a man while his judgment was impaired by drugs or alcohol (Anderson, 1998). Given these numbers, it is appropriate to conclude that women's sexual aggression now represents a usual or typical pattern (i.e., has become normal), within the limits of the data reviewed in this paper."

Aggressive, weibliche Sexualität, die zu Belästigung und Vergewaltigung von Männern führt, ist also "normal" und "typisch" geworden - in den, von Hugo Schwyzer als frauenbedrohenden "rape culture" verschrienen, USA! *

Frauen sind nicht anfälliger für Vergewaltigung
Kommentierende Feministinnen weisen angesichts dieser Fakten verzweifelt darauf hin, dass Frauen allerdings körperlich verletzlicher und schwächer als Männer seien, so dass diese zwangsläufig einen negativen Bezug zu im Schnitt stärkeren, fremden Männern haben müssten - schlicht und einfach, weil sie viel leichter zu Opfern gemacht werden könnten, als Männer.

Dieser Einwand ist jedoch aus mehreren Gründen unsinnig.

Lediglich bei 2 % aller untersuchten Vergewaltigungsfällen in diesem amerikanischen Paper war ein Fremder involviert (S. 327), so dass die Angst vor dem bösen, unbekannten Mann hinter der nächsten Strassenecke völlig übertrieben ist. Wir haben auch schon oben gesehen, dass statistisch gesehen, Frauen nicht häufiger Opfer von Vergewaltigung und Belästigung werden, als Männer. Aber Männer werden laut WHO viel häufiger Opfer schwerster Gewalt (S. 10), ohne dass diese nun ein Leben lang mit Paranoia rumlaufen würden:

"Mortality according to sex and age [...] Males accounted for 77% of all homicides and had rates that were more than three times those of females."

Grosse Körperkraft ist auch nahezu nutzlos, wenn man von einer Gruppe von determinierten und bewaffneten Widersachern überwältigt wird - da sind Mann und Frau gleichermassen wehrlos. Mit dem feinen Unterschied, dass in unserer Gesellschaft nachwievor das "patriarchale" Motto vorherrscht, dass man "Frauen nicht schlägt" - ein Privileg wovon Männer nur träumen können. Dies führt dazu, dass Frauen auch in Extremsituationen tendenziell eher geschützt und geschont werden (siehe Titanic ...), als Männer - was sich auch in den Statistiken von Gewaltopfern klar widerspiegelt.

Kindsmissbrauch durch Frauen generiert Vergewaltiger
Man darf an dieser Stelle auch ruhig einmal nüchtern die Vermutung aufstellen, dass viele männliche Vergewaltiger in ihrer Kindheit selber (häufig von Frauen) vergewaltigt wurden (was auch hier bestätigt wird (S. 404)) - und nun ein Leben lang aus einem Rachebedürfnis heraus versuchen, ihre selbst erfahrene Hilfslosigkeit auf andere Frauen zu übertragen. Da schliesst sich also lediglich ein, nicht selten von Frauen angefangener, Teufelskreis, so dass von einer "männlich geprägten rape culture" nicht die Rede sein kann. 

Deplatzierte Geschlechterklischees werden bemüht
Es mag durchaus auch verwundern, dass gerade jene Leute, welche die ganze Zeit predigen, dass man Geschlechterklischees unterdrücken und bekämpfen soll, bewusst auf solche nicht angebrachten Klischees zurück greifen, ja diese sogar aktiv propagieren, um ihre eigene Ideologie zu transportieren. So wird das Bild des ewig schwachen Frauenopfers gegenüber dem starken, bedrohlichen potenziellen Vergewaltigermann bemüht. Offensichtlich sind Klischees nur dann schlecht, wenn sie Frauen treffen, wenn sie aber gegen Männer instrumentalisiert werden können, dann bedient man sich ihrer breitwillig. Es handelt sich also hier wieder einmal um feministische Einseitigkeit und Doppelmass.

Männlichkeitsphobie als Ursache für "rape paranoia"
Man kommt angesichts dieser Fakten auch nicht herum, anzunehmen, dass Feministinnen trotz der niedrigen Häufigkeit von Vergewaltigung deswegen von einer männlich geprägten "rape culture" sprechen, weil sie alles Männliche - egal in welcher Form - aus Prinzip als Bedrohung und Belästigung empfinden. Nur so lässt sich dieser feministische Wahn einigermassen "nachvollziehen", denn unsere Gesellschaft ist nun mal von den herausragenden Werken von Männern geprägt.

Und wenn man dann a priori nicht mit Männlichkeit zurechtkommt, dann kann man sich wider allen Fakten und Tatsachen leicht in einen entsprechend stark ausgeprägten Verfolgungswahn hineinsteigern.

Die Annahmen hinter dem Konzept der "rape culture" sind nicht mit Fakten stützbar, da Vergewaltigung wesentlich seltener als Mord und Raubüberfälle stattfindet, der grösste Teil der Opfer Männer in Gefängnissen sind und Frauen mindestens genauso häufig wie Männer vergewaltigen, belästigen und Kinder missbrauchen und Frauen nicht anfälliger als Männer für Vergewaltigung sind.

- Die Unschuldsvermutung gegenüber Männern ist eine unzumutbare Belastung für Frauen:

Wir haben bereits oben gesehen, dass die Forderung nach der Abschaffung der Unschuldsvermutung für Männer im Feminismus eine lange Tradition hat, obwohl die Fakten klar darlegen, dass Männer nicht häufiger als Frauen vergewaltigen, missbrauchen oder belästigen.

Udo Vetter vom Law Blog hat sehr bildlich die Konsequenzen dieser feministischen Forderung zusammen gefasst: Ein mittelalterlicher Willkürstaat, in denen Interessensgruppen bestimmen, was gerecht ist. Recht soll nur noch das sein, was Feministinnen als Recht diktieren. Es wäre der endgültige Tod des Rechtsstaats, den die Feministinnen und ihre Speichellecker wie Schwyzer da so eifrig fordern.

Man darf ruhig annehmen, dass mit dem Ende des Rechtsstaats die von den Feministinnen so gefürchteten Vergewaltigungen erst so richtig in Schwung kommen würden.

Doch was bedeutet diese gegen die Gruppe der Männer gerichtete Forderung der Abschaffung der Unschuldsvermutung eigentlich genau? Bewegt sich dieses Ansinnen nicht in eine ähnliche Richtung wie die Vernichtungsphantasien der Nazis gegen die Juden, welche a priori und nur weil sie Juden waren, kein Anrecht auf den Rechtsstaat oder die Unschuldsvermutung hatten? Auf solch' eine totalitäre Verwandtschaft im Denken lässt sich ein Profeminist wie Schwyzer ein, wenn er den Feministinnen nach dem Mund redet. 

Das Resulttat ist eine faschistoide Voreingenommenheit gegenüber Männer, welche jedes männliche Individuum alleine aufgrund seiner Geschlechtszugehörigkeit in eine abstruse Schablone und somit in Ketten zwingt, die ihm von der feministischen Ideologie angelegt werden. Zu was dies führt, hat man im Fall Kachelmann, Strauss-Kahn und vielen anderen zur Genüge gesehen.

Die Forderung nach der Abschaffung der Unschuldsvermutung hätte fatale Konsequenzen für den Rechtsstaat, würde die Rechtsprechung ideologischer Willkür unterwerfen und stellt eine dem Antisemitismus ähnelnde Voreingenommenheit gegenüber Männern dar.

- Männer müssen ihre Harmlosigkeit beweisen:

Hier wird die ideologische Einseitigkeit und die Männerfeindlichkeit deutlich. Denn weshalb müssten nur oder vorallem Männer ihre Harmlosigkeit gegenüber Frauen beweisen, wenn beide Geschlechter mit gleicher Häufigkeit vergewaltigen, belästigen und Kinder missbrauchen? Weshalb müssen Frauen nicht von vornherein beweisen, dass sie gute Mütter sind, obwohl die Mehrheit aller Kindsmissbräuche von ihnen ausgehen? Schwarze stellen in den USA einen gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil einen überproportional grossen Anteil der Gefängnisinsassen - müssen jetzt alle Schwarze immer ihre Harmlosigkeit beweisen?

Da diese Forderung aufgrund der bereits oben ausführlich beschrieben Fakten nicht rational rechtfertigbar ist, haben wir es hier mit einer gegen Männer gerichteten, dem Rassismus wesensverwandten Doppemoral zu tun.

Es wird auch klar, dass hier der Weg hin zur Umerziehung geebnet werden soll.  Hier versuchen Ideologen ihre deplatzierten Klischeevorstellungen von Männern und Frauen wider allen Fakten in die Köpfe der Menschen zu zwingen. Woher sonst kommt dann die deutlich platzierte Aufforderung, dass Männer sich gefälligst gegenseitig zurecht weisen sollen, während dies von Frauen nicht verlangt wird, obwohl aggressives, vergewaltigendes Sexualverhalten bei Frauen mittlerweile "normal" geworden ist?

Hier soll schlicht und einfach eine bereits ausgeprägte Lynchmob-Mentalität weiter kultiviert werden, so dass Falschbeschuldigung auch in Zukunft eine funktionierende Waffe im Arsenal der Männerhasserinnen bleibt. Schwyzer ist offensichtlich auch daran interessiert, einen Keil  zwischen Männern und Frauen zu treiben. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, wie seine ideologischen Herrinnen über heterosexuellen Sex denken.  

Die Aufforderung, dass Männer ihre Harmlosigkeit beweisen müssten, ist eine nicht angebrachte, rassistische, einseitige Doppelmoral, da Frauen genauso häufig wie Männer vergewaltigen und in anderen Fällen wie zum Beispiel bei Schwarzen diese Aufforderung bewusst als rassistisch klassifiziert werden würde.

Konklusion

Hugo Schwyzers Behauptungen, dass es eine "rape culture" gäbe, in der Frauen ständig von Vergewaltigung und Belästigung bedroht werden würden und dass Männer in derselben kein Anrecht auf eine Unschuldsvermutung hätten, haben wir nun ausführlich widerlegt und als totalitäre Hetztirade mit tiefreichenden, feministischen Wurzeln entlarvt. Wir haben erkannt, dass die ganze feminstische Hysterie rund um Vergewaltigung völlig paranoid und unangebracht ist.

Doch Feministinnen und ihre männlichen Speichellecker werden auch in Zukunft versuchen, den Frauen Paranoia und den Männern Schuldgefühle einzureden. Ihre Hetze war in den USA leider schon so erfolgreich, dass es zu zahllosen einseitigen Gerichtsurteilen und männerfeindlichen Gesetzesvorlagen wie VAWA gekommen ist. Unzählige Männer haben im Zuge dieser feministischen Pogromstimmung ihren gesellschaftlichen Ruf, ihre Karrieren, ihre Kinder und teilweise sogar ihr Leben verloren.

Es steht also ausser Frage, dass Antifeministen, Männerrechtler und Maskulisten weltweit gegen diese Form der feministischen Hetze rigoros zu Felde ziehen müssen. Nur so kann man diese gesellschaftlichen Fehlentwicklungen eindämmen und verhindern, dass Pudel-Psychopathen wie Schwyzer, die auch noch Salz in die Wunden der Männer schütten, weiterhin die Männer ungerechtfertigt zu Zielscheiben machen.


Vergewaltigung - auch nicht mehr das, was sie noch nie war


"Rape me" von Nirvana

* Es hat sich herausgestellt, dass die angeblichen Studien, welche belegen, dass die Hälfte der Vergewaltigungsopfer die Erfahrung genossen hätten, nicht existieren. Aus Zeitgründen habe ich bei der Recherche diesen einen Artikel auf A Voice for Men nur oberflächlich überflogen und deshalb zu spät bemerkt, dass es sich dabei um eine Kritik an Zitierfälschung, statt um die Präsentation echter Resultate handelte. Danke, Bombe 20, für den Hinweis.

Appendix:
- Roissy thematisiert gerade die Konsequenzen der "rape paranoia": Wanted-Poster von womöglich unschuldigen Männern, die der Vergewaltigung beschuldigt werden