Samstag, 20. August 2011

Verrat in den eigenen Reihen

Nachtrag vom 30.10.2011: Wer wissen möchte, wie die ganze Sache zu Ende ging, der lese "Stüssi und Buser erhielten ihren gerechten Lohn" von nach den Nationalratswahlen.

Die IGAF Schweiz hat vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass Alfredo E. Stüssi per sofort aus dem Verein einstimmig vom Vorstand entfernt wurde. Ausserdem wird die IGAF Schweiz nicht an den kommenden Nationalratswahlen antreten, da sie nur 300 von den benötigten 400 Unterschriften Zürcher Stimmberechtiger zusammen kriegen konnte.

Dies ist ein herber Schock für den Verein und hat für viele rote Köpfe gesorgt, denn zum Einen war Alfredo E. Stüssi relativ lange dabei gewesen und zum anderen hatten wir mit einem allfälligen Einzug in den Nationalrat grosse Pläne verbunden, die nun für einige Jahre auf Eis gelegt werden müssen.

Doch was uns am meisten zusetzt, ist, dass unser Vertrauen auf dreisteste Art und Weise missbraucht wurde. Dieser Loyalitätsbruch war der Hauptgrund, warum unsere Nationalratskandidatur nicht zustande kam. Ich hatte heute Gelegenheit, mit dem Präsidenten der IGAF Schweiz in seinem Wochenendhaus auf dem Kerenzerberg die gesamte Angelegenheit zu besprechen und möchte das Geschehen nun für euch darlegen.

Verdeckte Mehrspurigkeiten

Alfredo E. Stüssi hatte monatelang gegenüber dem Vorstand der IGAF geäussert, dass er seine Subitas auflösen und sich endgültig unserer Sache anschliessen würde. Doch dies geschah nicht, so dass einzelne Vorstandsmitglieder schon argwöhnisch wurden und darauf angesprochen entgegnete Stüssi, dass Subitas lediglich aus Marketing-technischen Gründen am Leben erhalten werde, was für viele schon unglaubwürdig wirkte.

Als es dann ans Sammeln von Unterschriften ging, wurden zahllose tatkräftige Vereinsmitglieder mobilisiert und Stüssi, welcher die Aktion anfänglich unter seine Fittiche nahm, wiegte uns in eine falsche Sicherheit indem er uns versicherte, dass alles reibungslos im Sinne der IGAF verlaufe. Es wäre somit kein Problem gewesen, die 400 Unterschriften zusammen zu bekommen, wenn nicht Stüssi plötzlich ohne unser Wissen für die Subitas und somit für seine eigene Gruppe die ganze Zeit Unterschriften gesammelt hätte entgegen der vorher getroffenen Abmachung, nur für die IGAF zu sammeln!

Doch der Höhepunkt der Dreistigkeit erreichte Stüssi, als er unsere Sammler per E-Mail anwies und am Telefon zu überreden versuchte, nur noch für die Subitas zu sammeln und nicht mehr für die IGAF. Als einer der Sammler argwöhnisch wurde und nachfragte, ob dies denn mit dem Präsidenten des Vorstands abgesprochen gewesen sei, versuchte Stüssi diesen am Telefon sogar davon abzuhalten, seine ungewöhnliche Anordnung mit dem Präsidenten abzuklären!

Durch einige halsbrecherische Aktionen mit vollstem Einsatz konnte der Vorstand dann doch noch im letzten Moment drei Viertel der benötigten Unterschriften zusammenklauben, als heraus gekommen war, dass die hunderten von Unterschriften, die Stüssi bisher gesammelt hatte, nicht der weithin im Volk etablierten IGAF, sondern seiner völlig unbekannten Subitas zu Gute kämen. Doch dieser Aktionismus im letzten Moment kam zu spät um unsere eigene Kandidatur noch retten zu können.

Hätte ein misstrauischer Sammler nicht die falschen, vom restlichen Vorstand nicht abgesegneten Anweisungen Stüssis an Bleiker weitergeleitet und ihn somit auf diesen eiskalten Verrat hingewiesen, wären wir noch mit viel weniger Unterschriften als jetzt und somit endgültig wie die letzten, unprofessionellen Idioten da gestanden.

Der Kuss des Judas

Wir Schweizer Antifeministen sind ein zäher Haufen.

Nicht wenige von uns wurden vom Staatsfeminismus geschändet, in ihren Rechten und in ihrer Würde angegriffen und fallen gelassen. Auch jene wenige von uns, die nicht direkt vom wütenden Feminismus betroffen sind, wurden Zeuge vom unendlichen und von den Medien totgeschwiegenem Massenelend, welche entrechtete Väter und misshandelte Männer wieder und wieder erfahren müssen. Die Mehrheit von uns weiss hautnah und aus eigener, bitterer Erfahrung, zu was die feministische Bestie fähig ist.

Das härtet ab und schweisst zusammen.

Umso unverständlicher und bitterer ist nun die Erkenntnis, dass ein direkt Betroffener mit dem man zusammen gegessen, gelitten und gekämpft hat nun einem weit herum bekannten und etablierten Verein mit einem klingenden, treffenden Namen so gnadenlos in den Rücken fällt und die realistischen Chancen auf einen Einzug in den Nationalrat zerstört. Denn mit René Kuhns Bekanntheit, Erfahrung und Popularität, mit unserem thematisches Monopol und der anhaltenden Medienpräsenz hätten wir beste Aussichten auf eine erfolgreiche Wahl und somit einen herben Schlag gegen den Feminismus gehabt.

Doch dies wurde nun alles dem Bedürfnis zur Selbstinszenierung eines Einzelnen, einem modernen Ephialtes von Trachis, geopfert, indem dieser lieber hinter dem Rücken anderer für einen unbekannten Verein mit unpassendem Namen und geringen Erfolgsaussichten Unterschriften sammelt.

Der Vorstand der IGAF hat nun grimmig beschlossen, nicht nur trotz allen Widrigkeiten und Enttäuschungen die Arbeit weiter zu führen, sondern in vier Jahren wieder und dann erst recht an den Nationalratswahlen teilzunehmen. Dann werden wir mehr Mitglieder, noch mehr Geld und noch viel mehr Aufmerksamkeit für unsere Sache generiert haben, so dass diese lächerlichen 400 Unterschriftchen ein Klacks sein werden.

Denn unser Werk ist zu wichtig und zu bedeutend, als dass man es sich von einem Wendehals zunichte machen lassen darf.


Der Kuss des Judas

P.S.: Ich habe nun noch einmal mit einigen Personen gesprochen und nach diesem ominösen Mail Renés mit der Anweisung für Subitas zu sammeln, nachgefragt. Auch hier zeigt sich wieder, wie Stüssi gelogen und betrogen hat.

- Stüssi hat René bewusst Falschangaben gemacht, indem er behauptete, die Sammler hätten sich darüber beschwert, dass keine Unterschriften kämen und dass man unter diesem Namen nicht sammeln könnte. Dies ist nachweislich falsch, wie man jeden einzelnen unserer Sammler und jedes Vorstandsmitglied fragen kann - im Gegenteil, sie haben sich darüber beklagt, dass Stüssi sie davon abbringen wollte, für die IGAF zu sammeln und dass er sie für sich sammeln lassen wollte. Vor dem Hintergrund dieser nachgewiesenen Lügen des Stüssis hat René dann in einem Mail gesagt, dass wenn Urs Bleiker einverstanden wäre, dann könne man für die Subitas sammeln. Doch Stüssi hat Bleiker niemals um Erlaubnis gefragt, sondern hinter dem Rücken des Präsidenten allen ein Mail geschrieben, mit der Aufforderung nur noch für die Subitas zu sammeln. Später würde René einsehen, dass er reingelegt wurde und hat an einer hastig einberufenen Vorstandssitzung verlangt, dass Stüssi und sein Schosshündchen Gismatis aus der IGAF rausgeschmissen werden - was der Vorstand dann sofort einstimmig und ohne grosse Diskussion beschloss.

- Wochenlang hat Stüssi für seine Subitas, von der er immer wieder behauptet hat, dass sie aufgelöst werde, Werbung (Stickers am Hauptbahnhof, Auftritte im Fernsehen, am 2. Antifeminismustreffen) gemacht. Die Subitas wurde also bewusst am Leben erhalten, entgegen allen Absprachen und Versprechen, dass alle Mitglieder der IGAF beitreten würden und nur noch für die IGAF gesammelt werde.

- Gesammelt wurde schon länger für die Subitas, wie Gismatis hier bereits in einem Nebensatz zugegeben hat - dies passt auch zu der Tatsache, dass nachwievor die ganze Zeit Werbung für die Subitas gemacht wurde - obwohl der Laden nach Stüssis Angaben aufgelöst werden würde.

- Wir von der IGAF waren überhaupt nicht lax, wie von einigen behauptet wird und das Sammeln von Unterschriften für die IGAF war von den Sammlern auch nicht als problematisch empfunden wurden - alleine Bleiker und Frommherz haben innert Kürze 100 Unterschriften gesammelt - doch da waren die Auswirkungen von Stüssis Verrat schon nicht mehr rückgängig zu machen.

- Stüssi hat in Vorstandssitzungen nachweislich immer breitgetreten, dass er schon wisse wie man Unterschriften sammelt, so dass von allen akzeptiert wurde, dass er und René Verantwortung für das Sammeln tragen würden. René war jedoch seit einiger Zeit in Russland in den Ferien, so dass die Verantwortung bei Stüssi lag.

- Was viele Vorstandsmitglieder schockierte, war auch eine Äusserung Stüssis, dass wir Antifeministen bei heiklen Themen doch einfach lügen sollen - genauso wie die Frauen und die Muslime, wie er meinte. Schon damals schimmerte durch, was für ein Windhund er ist.

- Stüssi hat mit seinem Egotrip die einzige realistische Chance, einen Antifeministen in den Nationalrat zu wählen, zunichte gemacht. Damit wird er und Gismatis leben müssen, dass sie den Vormarsch der Männerrechtsbewegung in der Schweiz um vier Jahre verzögert haben.

Jeder vom Vorstand UND von den Sammlern kann diese Aussagen bestätigen - deshalb wurden diese beiden Personen, von denen der eine hier die tragischen Ereignisse im Sinne Stüssis schönzufärben versucht, einstimmig und ohne lange Diskussionen rausgeschmissen.

Wisst ihr überhaupt, was für einen gewaltigen Schaden ihr der Männerrechtsbewegung angetan habt?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Oh mein Gott, was für ein Arschloch...

Sorry für euch, das so etwas passiert ist. Für die Zukunft sei dann gelernt, niemals eine Aufgabe nur einem einzelnen übertragen.

Gismatis hat gesagt…

Hallo Manifold

Dein Bericht vermittelt leider ein völlig falsches Bild der Geschehnisse. Einige Richtigstellungen:

Dieser Loyalitätsbruch war der Hauptgrund, warum unsere Nationalratskandidatur nicht zustande kam.

Nein. Die Hauptgründe waren, dass zu spät mit Sammeln begonnen wurde und dass von den eigenen Mitgliedern viel zu wenige unterschrieben haben. Als es zum Bruch kam, war es bereits zu spät.

Alfredo E. Stüssi hatte monatelang gegenüber dem Vorstand der IGAF geäussert, dass er seine Subitas auflösen und sich endgültig unserer Sache anschliessen würde.

Das ursprüngliche Ziel von Subitas, an den Nationalratswahlen teilzunehmen, wurde mit dem identischen Ziel der IGAF obsolet. Was aus Subitas werden sollte, war für uns unklar. Tatsache ist, dass während der Zeit, in der Alfredo und ich bei der IGAF mitgemacht haben, keine Aktivitäten bei der Subitas stattfanden.

Es wäre somit kein Problem gewesen, die 400 Unterschriften zusammen zu bekommen, wenn nicht Stüssi plötzlich ohne unser Wissen für die Subitas und somit für seine eigene Gruppe die ganze Zeit Unterschriften gesammelt hätte entgegen der vorher getroffenen Abmachung, nur für die IGAF zu sammeln!

Es war ganz anders: Am 27. Juli hat Alfredo per E-Mail die Sammler, worunter auch Vorstandsmitglieder waren, angewiesen, ab sofort für Subitas zu sammeln. Dies geschah nach telefonischer Absprache mit René Kuhn persönlich, der zu dieser Zeit in Russland weilte. Dies und dass Alfredo die Organisation übernimmt, bestätigte René noch am selben Abend in einer E-Mail. Unter anderem weil Urs Bleiker mit diesem Wechsel nicht einverstanden war, gab Alfredo am 28. dem Vorstand seien Rücktritt bekannt und dass er nicht mehr für die IGAF kandidiere, sondern mit Subitas. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren alle Vorstandsmitglieder über die Sachlage informiert. Alfredo hat also keineswegs «die ganze Zeit» und «ohne unser Wissen» für Subitas gesammelt. Richtig mit Sammeln begonnen haben Alfredo und ich dann am 1. August. In dieser einen Woche haben wir mit einigen Helfern, die zum größten Teil nichts mit der IGAF zu tun hatten, rund 500 Unterschriften gesammelt.

Durch einige halsbrecherische Aktionen mit vollstem Einsatz konnte der Vorstand dann doch noch im letzten Moment drei Viertel der benötigten Unterschriften zusammenklauben, als heraus gekommen war, dass die hunderten von Unterschriften, die Stüssi bisher gesammelt hatte, nicht der weithin im Volk etablierten IGAF, sondern seiner völlig unbekannten Subitas zu Gute kämen.

Bis zum 28. Juli hatte Alfredo keineswegs «Hunderte von Unterschriften» gesammelt, weder für die IGAF noch für Subitas. Wer behauptet sowas?

Der Vorstand der IGAF hat nun grimmig beschlossen, nicht nur trotz allen Widrigkeiten und Enttäuschungen die Arbeit weiter zu führen, sondern in vier Jahren wieder und dann erst recht an den Nationalratswahlen teilzunehmen.

Das freut mich. Ich finde es wichtig, dass es die IGAF gibt.

Dann werden wir mehr Mitglieder, noch mehr Geld und noch viel mehr Aufmerksamkeit für unsere Sache generiert haben, so dass diese lächerlichen 400 Unterschriftchen ein Klacks sein werden.

Mal sehen. Bei 1500 Mitgliedern der Interessengemeinschaft aus dem Kanton Zürich hätten eigentlich die 400 Unterschriften schon diesmal ein Klacks sein müssen.

Gruß
Gismatis

Manifold hat gesagt…

@ Gismatis:

Das zu späte Sammeln hatte vorallem damit zu tun, dass Stüssi die ganze Sache immer bagatellisiert und uns eben in eine falsche Sicherheit gewiegt hatte. Er hatte schliesslich die Verantwortung für das Sammeln übernommen und mit uns abgesprochen NUR für die IGAF zu sammeln - doch stattdessen hat er schon die ganze Zeit für seinen eigenen Verein gesammelt.

Warum hat er sich nicht an interne Abmachungen gehalten?

Warum sollte René Kuhn zustimmen, dass nur noch für Subitas gesammelt werde, wenn dadurch seine eigene Kandidatur gefährdet wird?

Der Präsident der IGAF hat erzählt, dass René lediglich die Entscheidung über den weiteren Verlauf des Sammelns an ihn delegitiert habe - doch Stüssi hat niemals den Präsidenten der IGAF über diesen Kurswechsel informiert und somit hinter seinem Rücken gehandelt.

Er hat also Abmachungen gebrochen und hinter unserem Rücken für seinen eigenen Verein gearbeitet - und dazu auch noch unsere Leute einspannen wollen.

Man kann somit nicht abstreiten, dass dieser Loyalitätsbruch, der dem Vorstand zu spät auffiel, der Hauptgrund für die gescheiterte Kandidatur war.

Manifold hat gesagt…

Zu den 1500 Zürcher Mitgliedern:

Es wurden mehrere Rundmails an alle Mitglieder verfasst, doch darauf nicht zu reagieren, ist menschlich.

Schliesslich liest die Hälfte der Rezipienten das Mail erst gar nicht und die andere Hälfte verschiebt das Einschicken einer Unterschrift auf später und vergisst es dann.

Der Präsident der IGAF hatte schon seit Monaten vorgeschlagen, dass man jedem Zürcher Mitglied einen Brief mit einem frankierten Rückumschlag und dem Unterschriftenbogen darin schickt, doch dies wurde immer vom verantwortlichen Vorstandsmitglied Stüssi abgelehnt mit der Behauptung, dass dies doch gar nicht nötig sei.

Und als der Verrat aufflog, war die Zeit zu knapp um noch mit einer improvisierten Briefaktion auf die plötzlichen Missstände zu reagieren.

Dass wir dann anschliessend dennoch auf 300 von 400 Unterschriften kamen, haben wir der tatkräftigen Mobilisierung im letzten Moment zu verdanken - sonst hätten wir fast gar keine Unterschriften gehabt.

Manifold hat gesagt…

@ Gismatis:

Es wurde bereits vor dem 28. Juli gesammelt, wie der Präsident der IGAF gesagt hat. Aber vielleicht ist dein Wort ja glaubwürdiger als jenes des Vorstands und dessen Präsidenten.

"In dieser einen Woche haben wir mit einigen Helfern, die zum größten Teil nichts mit der IGAF zu tun hatten, rund 500 Unterschriften gesammelt."

"[...] zum grössten Teil [...]" - Du gibst also indirekt zu, dass Stüssi Sammler der IGAF für die eigene Sache instrumentalisiert hat?

Und ihr wollt mir nicht weiss machen, dass ihr innerhalb von einer Woche 500 Unterschriften gesammelt habt. Ihr habt schon viel früher und länger gesammelt - und zwar hinter unserem Rücken und mit unseren eigenen Sammlern entgegen unseren Abmachungen.

Gismatis hat gesagt…

Also es war so: Wie haben im Dezember 2010 schonmal an einer Standaktion für Subitas einige Unterschriften gesammelt. Deshalb haben wir technisch gesehen schon «vorher» mit dem Sammeln begonnen. Das war aber Monate, bevor der Wechsel zur IGAF stattfand. Vom Dezember 2010 bis zum 26. Juli wurde für Subitas nicht gesammelt. Die meisten Unterschriften sammelten wir vom 1. bis 7. August.

«Du gibst also indirekt zu, dass Stüssi Sammler der IGAF für die eigene Sache instrumentalisiert hat?»

Ja, er hat versucht, die IGAF-Sammler für Subitas zu gewinnen. Aber nur einer von ihnen hat schließlich bei Subitas mitgeholfen. Und der hatte meines Wissens auch für die IGAF nicht viel gesammelt. Daran konnte es also nicht liegen.

«Warum sollte René Kuhn zustimmen, dass nur noch für Subitas gesammelt werde, wenn dadurch seine eigene Kandidatur gefährdet wird?»

Da musst du ihn selbst fragen. Er hat dies in einer E-Mail vom 27. Juli so bestätigt.

«doch Stüssi hat niemals den Präsidenten der IGAF über diesen Kurswechsel informiert und somit hinter seinem Rücken gehandelt.»

Das stimmt, da dieser am 18. Juli verlauten ließ, dass er mit der Unterschriftensammlung nichts mehr zu tun haben wollte und außerdem als Präsident zurücktreten werde! Hast du das nicht mitbekommen? Allerdings war er auch nur einen einzigen Tag im Unklaren, da er ja spätestens am 28. Juli über den Wechsel zu Subitas informiert worden ist. Bei einem Tag kann man schlecht von «niemals» sprechen.

Ich bedaure auch, dass es so gekommen ist. Die IGAF hätte mehr Chancen bei den Wahlen gehabt. Aber es gibt keinen Grund, jetzt Alfredo die Schuld an allem zu geben. Aus der Sicht von Urs Bleiker mag dies so sein, aber man sollte immer beide Seiten hören, bevor man jemanden verurteilt. Jeder hatte seinen Anteil am Scheitern.

Rat der Weisen hat gesagt…

Wie ich Verräter/Oppurtunisten/Wendehälse hasse.
Falsche Freunde sind das schlimmste Werk des Teufels.

Zum Glück gibt es so gut wie niemanden der Verräter anerkennt oder wertschätzt. Selbst die Leute die von einem Verrat profitieren, haben insgeheim nur Geringschätzung für den Verräter übrig. Der Verrat ist durchweg unmoralisch.

Ich wurde auch mehrfach verraten, mir sind falsche Freunde, für die ich mich selbstasufgeopfert habe, gnadenlos in den Rücken gefallen.

>
Ein Charakterschwein ist einer der für seinen eigenen Vorteil seine Freunde über die Klinge springen lässt und selbst seine eigene Mutter verkaufen würde.

Aber trotz allem, birgt auch dieser Verrat eine Chance. Er zeigt uns unseren Schwachstellen und wunden Punkte auf. Wir könnten daraus lernen, die Lücken füllen und stärker werden.

Manifold hat gesagt…

@ Gismatis:

Das Unheil ist angerichtet und die Fakten sind auf dem Tisch.

Es ist sinnlos, hier nun Happen für Happen einzugestehen, dass man menschlich versagt hat.

Anonym hat gesagt…

Die Dolchstosslegende mal wieder. Tatsache ist, dass sich die IGAF blamiert hat. Wer nicht faehig ist, 400 Unterschriften termingerecht vorzuweisen, der hat im Parlament nichts verloren.
Anstatt einen Suendenbock in die Wueste zu jagen waere ehrliche Selbstkritik angezeigt, die etwas mehr Lernbereitschaft erkennen laesst als diese Suendebockgeschichte.
Und Urs Bleiker? Hat den Mund ziemlich voll genommen. Und jetzt das! IGFF hat sich demontiert und darf getrost entsorgt werden. Sozialkompetenz ist da voellig unbekannt. RIP, IGAF.

Manifold hat gesagt…

Es hat seine bereits ausgeführten Gründe, warum Stüssi einstimmig vom ganzen Vorstand der IGAF rausgeworfen wurde.

Fehlplatzierte historische Analogien zu ziehen, hilft vielleicht dem eigenen Gewissen, entspricht aber nicht den Tatsachen.

Stüssi ware wohl einfach nicht zufrieden mit seinem dritten Platz auf der IGAF-Liste und arbeitete deshalb heimlich selber an seinem Subitas-Projekt weiter - und sabotierte dabei bisherige Abmachungen.

Ausserdem sind 300 Unterschriften eine hervorragende Leistung, wenn man berücksichtigt, dass diese hastig und innert kürzester Zeit gesammelt werden mussten, weil der Hauptverantwortliche hinter unserem Rücken die ganze Zeit für sich selber gesammelt hat und dies relativ spät aufflog.

Entgegen deinen Hoffnungen, wird die IGAF wie gewohnt weiter arbeiten. Denn wir lassen uns nicht von Spaltern die Arbeit versauen.

Gismatis hat gesagt…

«Ausserdem sind 300 Unterschriften eine hervorragende Leistung, wenn man berücksichtigt, dass diese hastig und innert kürzester Zeit gesammelt werden mussten, weil der Hauptverantwortliche hinter unserem Rücken die ganze Zeit für sich selber gesammelt hat und dies relativ spät aufflog.»

Alfredo war nicht Hauptverantwortlicher. Beweis dafür ist, dass René in einer E-Mail vom 27. Juli mitteilte, dass Alfredo nun den Lead übernehme. Das wäre nicht nötig gewesen, wenn dies bereits der Fall gewesen wäre. Ebenfalls dagegen spricht die Tatsache, dass die ausgefüllten Formulare an Urs Bleikers Privatadresse geschickt werden mussten, nicht an Alfredos.

Und selbst, wenn es so gewesen wäre, dass Alfredo nicht für die IGAF, sondern für Subitas gesammelt hätte, wäre das kein Grund, dass es die IGAF nicht geschafft hat, da alle anderen für die IGAF sammelten. Abgesehen davon, hätte immer die Gefahr bestanden, aufzufliegen. Kommt noch ein Logikproblem hinzu: Wenn Alfredo von Anfang an mit Subitas kandidieren wollte, was hatte er dann in der IGAF verloren? Warum hätte er so viel Zeit in die IGAF investieren sollen, wenn er eigentlich etwas ganz anderes vorhatte?

Manifold hat gesagt…

@ Gismatis:

Lege uns doch einmal dieses Mail vom René vor, in der dieser indirekt auf seine eigene Kandidatur verzichtet, indem er sogenannt zustimmte, dass nur noch für Subitas gesammelt werde. Nach meinem Wissen hat Stüssi lediglich mit Kuhn telefoniert und dieser habe gesagt, dass man alles mit dem Präsidenten Bleiker besprechen und klären solle - was nachweislich nicht geschah.

Das ist das viel grössere Logikproblem. Warum sollte Kuhn, der die grössten Chancen auf Wahlerfolg hatte, auf diese Art und Weise auf seine eigene Kandidatur verzichten? Er war ja bei euch nicht auf der Liste drauf.

Und was Stüssi in der IGAF verloren hatte, wenn er uns nachweislich hintergeht und anlügt, das frage ich mich im Nachhinein auch ab.

Das wirst du wohl ihn fragen müssen.

Anonym hat gesagt…

Entgegen deinen Hoffnungen, wird die IGAF wie gewohnt weiter arbeiten. Denn wir lassen uns nicht von Spaltern die Arbeit versauen.

Spalter? Das klingt so, als habe die IGAF integrativ gewirkt, d.h versucht, möglichst viele (betroffene) Männer mit ihrer politischen Agitation anzusprechen. Ein Potential wäre ja vorhanden. Wer sich aber politisch rechts der SVP zu verorten versucht, der spaltet eben einen beträchtlichen Teil des Potentials selbst ab. Da brauchts keine Spalter, das macht ihr selbst.

Der ganze libertäre Trullala hat eben rein gar nichts mit Männerrechten zu tun. Die IGAF operiert wie eine libertäre Partei, die sich noch einige Männerrechtsanliegen auf die Fahne geschrieben hat. Rechts von der SVP aber gibts nicht viel zu holen, und das ist auch gut so.

Manifold hat gesagt…

Ich habe nun noch einmal mit einigen Personen gesprochen und nach diesem ominösen Mail Renés mit der Anweisung für Subitas zu sammeln, nachgefragt. Auch hier zeigt sich wieder, wie Stüssi gelogen und betrogen hat.

- Stüssi hat René bewusst Falschangaben gemacht, indem er behauptete, die Sammler hätten sich darüber beschwert, dass keine Unterschriften kämen und dass man unter diesem Namen nicht sammeln könnte. Dies ist nachweislich falsch, wie man jeden einzelnen unserer Sammler und jedes Vorstandsmitglied fragen kann - im Gegenteil, sie haben sich darüber beklagt, dass Stüssi sie davon abbringen wollte, für die IGAF zu sammeln und dass er sie für sich sammeln lassen wollte. Vor dem Hintergrund dieser nachgewiesenen Lügen des Stüssis hat René dann in einem Mail gesagt, dass wenn Urs Bleiker einverstanden wäre, dann könne man für die Subitas sammeln. Doch Stüssi hat Bleiker niemals um Erlaubnis gefragt, sondern hinter dem Rücken des Präsidenten allen ein Mail geschrieben, mit der Aufforderung nur noch für die Subitas zu sammeln. Später würde René einsehen, dass er reingelegt wurde und hat an einer hastig einberufenen Vorstandssitzung verlangt, dass Stüssi und sein Schosshündchen Gismatis aus der IGAF rausgeschmissen werden - was der Vorstand dann sofort einstimmig und ohne grosse Diskussion beschloss.

- Wochenlang hat Stüssi für seine Subitas, von der er immer wieder behauptet hat, dass sie aufgelöst werde, Werbung (Stickers am Hauptbahnhof, Auftritte im Fernsehen, am 2. Antifeminismustreffen) gemacht. Die Subitas wurde also bewusst am Leben erhalten, entgegen allen Absprachen und Versprechen, dass alle Mitglieder der IGAF beitreten würden und nur noch für die IGAF gesammelt werde.

- Gesammelt wurde schon länger für die Subitas, wie Gismatis hier bereits in einem Nebensatz zugegeben hat - dies passt auch zu der Tatsache, dass nachwievor die ganze Zeit Werbung für die Subitas gemacht wurde - obwohl der Laden nach Stüssis Angaben aufgelöst werden würde.

- Wir von der IGAF waren überhaupt nicht lax, wie von einigen behauptet wird und das Sammeln von Unterschriften für die IGAF war von den Sammlern auch nicht als problematisch empfunden wurden - alleine Bleiker und Frommherz haben innert Kürze 100 Unterschriften gesammelt - doch da waren die Auswirkungen von Stüssis Verrat schon nicht mehr rückgängig zu machen.

- Stüssi hat in Vorstandssitzungen nachweislich immer breitgetreten, dass er schon wisse wie man Unterschriften sammelt, so dass von allen akzeptiert wurde, dass er und René Verantwortung für das Sammeln tragen würden. René war jedoch seit einiger Zeit in Russland in den Ferien, so dass die Verantwortung bei Stüssi lag.

- Was viele Vorstandsmitglieder schockierte, war auch eine Äusserung Stüssis, dass wir Antifeministen bei heiklen Themen doch einfach lügen sollen - genauso wie die Frauen und die Muslime, wie er meinte. Schon damals schimmerte durch, was für ein Windhund er ist.

- Stüssi hat mit seinem Egotrip die einzige realistische Chance, einen Antifeministen in den Nationalrat zu wählen, zunichte gemacht. Damit wird er und Gismatis leben müssen, dass sie den Vormarsch der Männerrechtsbewegung in der Schweiz um vier Jahre verzögert haben.

Jeder vom Vorstand UND von den Sammlern kann diese Aussagen bestätigen - deshalb wurden diese beiden Personen, von denen der eine hier die tragischen Ereignisse im Sinne Stüssis schönzufärben versucht, einstimmig und ohne lange Diskussionen rausgeschmissen.

Wisst ihr überhaupt, was für einen gewaltigen Schaden ihr der Männerrechtsbewegung angetan habt?

Manifold hat gesagt…

@ 22. August 2011 16:34:

Wenn wir zu doof für dich sind, dann mach' doch deinen eigenen Verein auf - ich bin mir sicher, dass du alles besser machen würdest.

Oh ... dafür ist sich der linksintellektuelle Herr natürlich viel zu fein, nicht wahr?

Lol.

Rat der Weisen hat gesagt…

Ich finde es gut dass es die IGAF gibt. Die IGAF ist eine mutige Interessengemeinschaft und hält viel aus.
Unter so einem enormen Druck, wären die meisten Interessengemeinschaften schon längst kollabiert.

Anonym hat gesagt…

Wenn wir zu doof für dich sind, dann mach' doch deinen eigenen Verein auf - ich bin mir sicher, dass du alles besser machen würdest.

Oh ... dafür ist sich der linksintellektuelle Herr natürlich viel zu fein, nicht wahr?


Pubertäres Geschwätz ohne Substanz. Es bleibt eine Tatsache, dass rechts der SVP in der CH nichts zu holen ist. Ihr fischt im Trüben.

Tatsache ist, dass das zweite Antifeminismustreffen sehr wenig Beteiligung erfuhr. Warum? Es war, gemessen an der Beteiligung, ein Reinfall.

Wenn die IGAF eine Politsekte am rechten Ende des politischen Spektrums sein will, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Der Schweizer aber misstraut den Extremen. Gut so!

Manifold hat gesagt…

@ 22. August 2011 20:40:

Red' dir nicht Hoffnungen ein, die dich zwangsläufig der Enttäuschung ausliefern. Der Verein Antifeminismus hat in knapp einem Jahr über 250 zahlende Mitglieder und die Interessensgemeinschaft hat tausende Mitglieder weltweit. Unsere Arbeit hat Antifeministen weltweit inspiriert und sie überhäufen uns mit Anfragen zur Zusammenarbeit.

Es mag am 2. Antifeminismustreffen weniger Leute gehabt haben, als am ersten, doch das hatte andere Gründe (Ferienzeit, etc.).

Und was du mit deinem rechts von der SVP-Geschwätz hast, ist mir auch schleierhaft, aber scheint dir ja wohl wichtig zu sein - mentale Onanie, sozusagen.

Wir sind gegen den Feminismus, nicht extrem rechts, wie du es andeutest - das entspringt deiner Phantasie.

Gismatis hat gesagt…

«Lege uns doch einmal dieses Mail vom René vor, in der dieser indirekt auf seine eigene Kandidatur verzichtet, indem er sogenannt zustimmte, dass nur noch für Subitas gesammelt werde.»

Da hast du etwas falsch verstanden. An der Liste sollte sich nichts ändern. Das hat René offenbar auch richtig verstanden. Was die E-Mail betrifft, kannst du dich entweder an René direkt wenden oder an Urs Brechbühl, der die E-Mail erhalten hat.

Manifold hat gesagt…

@ Gismatis:

Warum steht dann René Kuhn nicht auf der Liste von Subitas, wenn sich angeblich an der Liste nichts hätte ändern sollen?

Warum hat Subitas denn nun plötzlich eine andere Liste, als jene der IGAF?

Und wie ich bereits ausgeführt habe, hat René an Stüssi explizit durchgegeben, dass nicht ohne die Zustimmung Bleikers für Subitas gesammelt werden darf.

Kannst du mir erklären, warum Stüssi nicht mit Urs darüber geredet hat? Warum Urs die neuen "Anweisungen" von Stüssi als einziges Vorstandsmitglied nicht bekommen hat?

Ulf Andersson hat gesagt…

Dass mit Verräter in eigenen Reihen
is etwas was wir uns in den Vater-
und Männerbewegung gewöhnt hat.


Schon im meinem ersten Kontakte
mit Herr Stüssi (im 2008 oder 2009), habe ich gemerkt das alles nicht in Ordnung war. Aber wenn Er von IGAF ein grossen Vertrauen hatte, wer bin ich etwas zu Zweifeln.


Die Schade ist geschehen und wir haben alle einen teuer Erfahrung
gemacht. Das bedeutet nicht das
alles aufhört: Wir kämpfen weiter!


Ulf Andersson
PappaRättsGruppen
http://www.dads-r-us.se/

Gismatis hat gesagt…

«Warum steht dann René Kuhn nicht auf der Liste von Subitas, wenn sich angeblich an der Liste nichts hätte ändern sollen?»

Weil Urs dieses Angebot ausschlug. René hätte nach Alfredos Austritt noch darum bitten können. Obwohl, da er in den Ferien war, hätte er auch nicht das Kandidatenformular ausfüllen können.

«Warum hat Subitas denn nun plötzlich eine andere Liste, als jene der IGAF?«

Wir hätten als Subitas wohl schlecht das IGAF-Formular einreichen können, das wir zudem gar nicht besaßen. Und nach dem Bruch mit der IGAF war klar, dass es eine eigene Liste geben würde.

«Und wie ich bereits ausgeführt habe, hat René an Stüssi explizit durchgegeben, dass nicht ohne die Zustimmung Bleikers für Subitas gesammelt werden darf.»

Da steht Aussage gegen Aussage. Es war schließlich ein Telefongespräch.

«Kannst du mir erklären, warum Stüssi nicht mit Urs darüber geredet hat? Warum Urs die neuen "Anweisungen" von Stüssi als einziges Vorstandsmitglied nicht bekommen hat?»

Er wollte ja nicht mehr mitmachen und aus dem Vorstand austreten!

Rat der Weisen hat gesagt…

Je mächtiger eine Person, eine Organisation, ein Unternehmen oder eine Nation desto unwahrscheinlicher ein Verrat.

Es ist leider so dass Maskulisten und Antifeministen vergleichsweise sehr machtlos sind. Der Staat und die wichtigsten Akteure sind gegen uns. Und diejenigen die sich öffentlich für uns einsetzen werden binnen kürzester Zeit zwangsweise "bekehrt".

Vor was sollen sich Verräter bei der IGAF denn fürchten ? Wäre die IGAF eine sehr mächtige Organisation, würde kaum einer einen Verrat wagen weil er wüsste dass sie die Macht hätten ihn auszuschalten.

So ungerecht ist die Realität. Nicht die Bösesten und Schlimmsten werden verraten sondern in der Regel die Machtlosen und Wehrlosen.
In der Realität herrscht das Gesetz des Stärkeren.

Manifold hat gesagt…

@ Gismatis:

Das ändert nichts an den Fakten, dass ihr seit längerem für eine separate Liste gesammelt habt, wie du selber zugegeben hast.

Die Behauptung, Urs wollte austreten, ist Unsinn und geht auf ein Mail zurück, bei dem relativ schnell klar war, dass es sich im Nachhinein um ein Missverständnis handelte. Urs will nachwievor Präsident bleiben und setzt die Arbeit wie gewohnt fort.

Lenk' also nicht mit einem Fingerzeig auf Urs von den eigenen Taten ab.

Anonym hat gesagt…

Was macht den die IGAF nun 4 jahre lang ?

Anonym hat gesagt…

Was die IGAF vier Jahre lang tut? Sie zerfleischen sich selbst. Stricken weiter an etlichen Dolchstosslegenden und erklaeren allen, die es nicht hoeren wollen, warum ausser den sieben aktiven Mitgliedern der IGAF alles verdammte Kulturmarxisten sind.

Manifold hat gesagt…

Es gibt mehr als genügend Dinge, die man ausserhalb des Parlamentes machen kann. Schliesslich sind Agens und Manndat auch nicht im Bundestag Deutschlands. Man kann den Antifeminismus verbreiten und die Männer auch ausserhalb des Nationalrats wachrütteln.

Ausserdem sind weit mehr Leute als nur sieben aktiv in der IGAF. Der Vorstand alleine weist acht Personen auf und ist momentan noch unterbesetzt. Dazu kommen zahllose Rechercheure, Informanten, Sammler, Organisatoren und Gruppenleiter, die intern Projekte vorbereiten und durchführen.

Die IGAF ist eine Massenbewegung - kein elitäres Clübchen von Besserwissern.

Anonym hat gesagt…

Als Erfolg darf die IGAF fuer sich den relativ hohen Bekanntheitsgrad verbuchen, der durch einige provokative Aktionen und das mediale Interesse daran erreicht wurde. Diese Strategie ist soweit aufgegangen, das Ziel, in den Medien praesent zu sein wurde erreicht. Allerdings hat sich das Interesse an der IGAF in den letzten paar Monaten verringert. In den Medien war kaum mehr von der IGAF die Rede.

Da nun feststeht, dass die IGAF ziemlich amateurhaft operiert und wegen ihrer Selbstzerfleischungslust und die fuer Politsekten typischen Spaltungstendenzen bald in der Bedeutungslosigkeit verschwindet (das ist nicht beleidigend gemeint, sondern eine nuechterne Einschaetzung), schlage ich vor:
Die IGAF wird zur Interessengemeinschaft Amateurfunk umgewandelt. Dies haette folgende Vorteile:
1. Die IGAF ist bereits eine Interessengemeinschaft
2. Wie die misslungene Unterschriftensammlung eindruecklich zeigt, sind Amateuere am Werk
3. Fachkenntnisse ueber das Funkwesen sind zwar nicht vorhanden, aber das Sendungsbeduerfnis schon.
4. Amateurfunk ist ein schoenes Hobby, welches die Zeit zu vertreiben hilft und wenig Konfliktpotential beinhaltet. Amateurfunk ist damit das ideale Hobby fuer Hysteriker
5. IGAF koennte als Kuerzel beibehalten werden.

Funk heil!

Anonym hat gesagt…

Die IGAF ist eine Massenbewegung - kein elitäres Clübchen von Besserwissern.

Eine Massenbewegung? Wieviel wiegt Urs Bleiker?

Ach ja, Urs Bleiker. Er hatte als Präsident einen klaren Auftrag, den er nicht erfüllt hat. Da die IGAF den Glauben vertritt, das der Markt unverkäufliche Produkte von selbst entsorgt und die Eigenverantwortung als heiliges Prinzip verstanden wird, erwarte ich;

1. Urs Bleiker wird zum Praktikanten degradiert

2. Um seinen Neigungen und Interessen als Wahrsager (Euro-Krise, Untergang der EU mit anschliessendem Untergang des Abendlandes inklusive Feminismus) entgegenzukommen, tritt er per sofort eine Praktikumsstelle bei Mike Shiva an, um seine hellseherischen Fähigkeiten optimal zu fördern

Manifold hat gesagt…

Wie amüsant. Der geschliffene Humor eines Anonymen, der aus der eigenen Bedeutungslosigkeit heraus über die Widrigkeiten anderer urteilt.

Du wirst verstehen, wenn ich mich um Wichtigeres kümmere.

Anonym hat gesagt…

Wenn man endlich wüsste, wieviele "Mitglieder" die IGAF tatsächlich hat- 5000 sollen es sein (Adresslisten existieren aber interessanterweise nicht)- könnte man auch glaubwürdiger auftreten. Statt dessen alle gegen alle und alle anderen sind schuld am eigenen Versagen, ausser man selbst- was soll das? Ich erwarte ganz entschieden mehr als heisse Luft von einer solchen Bewegung! Ansonsten muss ich meinem Vorschreiber Recht geben: Amateurfunk ohne Funkanlage aber umso grösserem Sendebewusstsein. Schade drum. Sei's drum?

Rat der Weisen hat gesagt…

Ihr kritischen Schreihälse habt gut Reden.
Ihr wisst ganz genau unter was für einem massiven Druck Antifeministen und Maskulisten in der Öffentlichkeit stehen.
Sie werden praktisch wie Terroristen und feindliche Kämpfer behandelt.
Es gibt sozusagen keinen freien Wettbewerb, die antifeministischen Kräfte werden mit allen Mitteln geschwächt, unterdrückt und isoliert.
Da haben es Feministinnen unter den Taliban viel leichter.
Und was soll dieses Gewurschtel um die Mitglieder bei der IGAF ? Besser einige hundert echte motivierte Mitglieder als ein hohles Schneeballsystem.

Manifold hat gesagt…

Die Interessensgemeinschaft hat über 5000 Mitglieder und der Verein über 250. Adressenlisten existieren sehr wohl, werden aber aus naheliegenden Gründen nicht veröffentlicht.

Und wenn du nicht zufrieden bist mit uns, dann darfst du gerne deinen eigenen Laden hochziehen.

Anonym hat gesagt…

Was ist das eigentlich für eine spitzfindige Unterteilung in Verein und Interessensgemeinschaft?

Und nein, die Adresslisten existieren nicht. Die Fünftausend sind ein nicht bestätigtes Phantom. Die vierhundert Unterschriften für die Nationalratswahlen hätte man locker aus erwähntem Phantombestand generieren können. Statt dessen werden nun andere "Gründe" angeführt, warum es mit der Kandidatur nicht geklappt hat.

Ein Turn Around tut Not- eine Rückbesinnung auf die innere, argumentative Stärke der IGAF. Und die ist zweifellos vorhanden. Doch ich befürchte, dass das bei der IGAF leider niemandem bewusst ist. Schade, wirklich schade. Vor allem um die Sache, ja, vor allem um die!

Manifold hat gesagt…

Du musst es sicher wissen. Besser als der Vorstand selber ...