Donnerstag, 30. Oktober 2008

Interludium

Ich darf mit Freuden bekannt geben, dass die Anzahl Hits auf diesen Blog soeben die 1000er-Marke überschritten hat. Ich danke allen Lesern und besonders jenen Leuten, welche meinen Blog auf ihren Websites verlinkt haben oder ihn in Foren erwähnen und hoffe weiterhin, dass die Männerbewegung mehr und mehr (auch international) zusammenwächst.

Als ich im September diesen Blog ins Leben rufte, hatte ich mir nicht einmal in meinen wildesten Träumen ausgemalt, dass in so kurzer Zeit so viele Hits zusammenkommen würden. Doch offensichtlich ist das Thema der Männerrechte nicht nur für mich eine ernste und lesenswerte Angelegenheit, sondern auch für viel andere Männer da draussen, die immer wieder auf den (inzwischen zahllosen) Websites der Männerbewegung vorbeischauen.

Ich werde weiterhin versuchen, die Anliegen der Männer in der Schweiz und natürlich auch weltweit anzugehen und ihnen Gehör zu verschaffen. Schliesslich ist dies erst der Anfang einer beschwerlichen Reise, welche erst zu Ende ist, wenn die grassierende Männerfeindlichkeit und die um sich greifende Entrechtung und Ausbeutung der Männer endlich ein Ende haben.

Wir können uns weder ausruhen, noch eine Verschnaufpause gönnen, denn die Misandristen sitzen nachwievor am längeren Hebel in vielen Bereichen unserer Gesellschaft. Doch je mehr Männer wir überzeugen, desto grösser wird unser Einfluss und desto schneller werden wir dem abscheulichen Treiben ein Ende setzen können.

Verbreitet deshalb das Wort in eurem Bekanntenkreis! Sprecht Männerfeindlichkeit und Diskriminierung an! Prangert Misandristen an und konfrontiert sie mit ihrem kranken Männerbild! Wehrt euch!

Caspar Wolf: Die Teufelsbrücke bei Schöllenen

(für mehr Infos auf Bild klicken)

Mittwoch, 29. Oktober 2008

"Lieber tot als bei Papi!"

Wir alle kennen ja die Heucheleien von wegen, Mütter wären so viel fürsorglicher und besser im Umgang mit Kindern und so weiter. Doch wie hässliche schwarze Wolken einen blauen Himmel mit einem bunten Regenbogen zerreissen, so bricht auch hier die Realität durch die zerbrechliche Illusion der rosaroten Scheinwelt durch.

Eine Mutter hat in ihrem Wutanfall ihren Sohn beinahe zu Tode gewürgt, da sie ihn lieber eigenhändig umbringen wollte, statt bei seinem Vater in Obhut zu sehen.

Mütter sind kein Deut besser oder schlechter im Umgang mit Kindern als Väter. Die Letzteren haben lediglich nicht die gewaltige Supermacht des feministischen Gerichtssystems hinter sich um ihre Interessen auf die gleiche hinterlistige ("Er hat mich geschlagen!", "Er hat mich emotional missbraucht!") und intrigante (illegaler Kindsentzung ohne Bestrafung) durchprügeln zu können und die dadurch entstehende Ohnmacht gibt den Müttern und den gynozentrischen (sprich männerfeindlichen) Medien ein selbstherrliches Überlegenheitsgefühl.

Ich habe ja schon einmal darüber gebloggt, dass weibliche Gewalt schlicht und einfach verharmlost und unter den Teppich gekehrt wird, weil es nicht in das feministische Bild passt.

Dass auch unter Frauen Pädophilie vorkommt und auch sie Gewalt gegen Kinder ausüben, wird häufig einfach übergangen. Experten meinen sogar, dass Mütter im Bereich des Kindsmissbrauchs weit mehr Taten auf ihrem Konto verbuchen als Männer.

Wenn man dann auch noch die Millionen von abgetriebenen Föten dazu rechnet, welche in all den Jahrzehnten schon "entsorgt" wurden, dann stehen Mütter überhaupt nicht mehr so toll da, wie sie sich immer gerne geben. Kommt noch dazu, dass so manche Mutter einen offenen sexistischen Hass gegen männlichen Nachwuchs hegt.

War wohl doch nichts mit diesem speziellen emotionalen Band zwischen Mutter und Kind, von dem die Väter aus Prinzip ausgeschlossen sind, was?

Welcher Mann will mit all diesen potenziellen Gewalttäterinnen überhaupt noch ein Kind zeugen? So langsam sehen es die frauenzentrierten Medien auch ein, dass es Männer einfach nicht mehr so leicht mit sich machen lassen, wenn es um Kinder geht. Das führt dann natürlich zu solch lustigen Ekzessen weiblicher Egozentrik von Frauen in ihren Dreissigern, wenn sie sich wieder in Selbstmitleid und Opferkult baden und die fehlenden heiratswilligen und zeugungsbereiten Männer beklagen.

Doch sie sind selbst schuld!

Montag, 27. Oktober 2008

Väter demonstrieren in Dielsdorf für ihre Rechte

Am 26. Oktober demonstrierten Väterrechtler in Dielsdorf für ein faire Gesetzgebung beim Sorgerecht. Der Ort wurde zur Kundgebung gewählt, da dort einer von ihnen durch ein gerade laufendes Verfahren am Bezirksgericht den Kontakt zu seinem Kind zu verlieren droht. An dieser Aktion beteiligt waren unter anderen der VeV (Verantwortungsvoll erziehende Männer und Frauen) und Mannschafft, welche von engagierten Männern gegründet wurden, um anderen und sich selber während einer Scheidung oder in Sorgerechtsfragen Unterstützung und Hilfe zukommen zu lassen.

Dass diese Willensbekundung bitter nötig ist, zeigt schon der erste Abschnitt des Artikels, in dem diese Art der Protestaktion ungewöhnlich sei. Schliesslich ist es sich dieses Land nicht gewohnt, dass sich Väter und erst recht Männer für ihre Rechte in der Öffentlichkeit stark machen.

Dabei ist ein häufiger Grund für viele Probleme, mit denen sich Väter heutzutage konfrontiert sehen, dass die Exfrau nach der Trennung den Vater aus dem Leben des Kindes ausschliessen möchte, sei dies aus Rache oder aus andertwertigen Gründen. Dabei hilft Mutter Staat ihr dabei sorgfältig und wohlwollend, indem sie in den Gerichten bei den Sorgerechtsstreits dafür sorgt, dass der Vater in den allermeisten Fällen den Kürzeren zieht, indem das gemeinsame Sorgerecht so gut wie kaum ausgesprochen wird.

Dass dafür natürlich die Zustimmung der Mutter benötigt wird, macht die Sache natürlich so gut wie unmöglich für verzweifelnde Väter.

Oliver Hunziker, der Präsident vom VeV, bringt es dabei auf den Punkt, wenn er die "systematisch einseitige" Behandlung solcher Fälle durch die Vormundschaftsbehörden und Gerichte beklagt und ihre "pro Mutter"-Einstellung aus ideologischen (sprich misandrischen) Gründen anprangert.

Denn durch die Werbung, Medien und durch eifrige weibliche Vorurteile (habt ihr je eine Frau mehrere positive Dinge über einen Vater sagen hören?) tendiert der Ruf eines Vaters in unserer Gesellschaft hart gegen Null.

Dass die Gerichte und ihre feministischen Lakaien sich gegen die Väter verschworen hätten, weist die Präsidentin des Dielsdorfer Bezirksgerichtes, Christina Steiner, natürlich weit von sich:

"Den Vorwurf der Väterorganisationen, dass die Richter grundsätzlich für die Mutter Partei ergreifen und Sorgerechtsfälle «systematisch einseitig» behandeln würden, weist sie aber strikt zurück. «Das stimmt einfach nicht.» Rein statistisch seien zwar mehr Männer vom Entzug des Sorgerechts betroffen, das hänge aber unter anderem wesentlich mit der während der Ehe gelebten Rollenverteilung zwischen Mann und Frau zusammen, die das Gericht bei seiner Entscheidung berücksichtige."

Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, ist es heutzutage nachwievor der Mann, der die Familie mit seiner Arbeit ernähren muss und dazu noch munter von seiner Frau angetrieben wird. Dass sich dadurch natürlich eine gewisse Rollenverteilung aufzwingt - erst recht weil die Frau selbst sich lieber zurücklehnt und sich um die Kinder und den Haushalt kümmert - erklärt sich dann ja wohl von selbst. Kommt noch dazu, dass die meisten Betriebe Teilzeitarbeit für Väter absolut nicht mögen und ihnen darum auch von dort her Steine in den Weg gelegt werden.

Doch dies kann man den Vätern nicht in die Schuhe schieben. Denn sie arbeiten nicht aus Spass oder zur eigenen Bereicherung, sondern für ihren Nachwuchs und ihrer Familie. Das dieser Verdienst jedoch nicht angemessen gewürdigt und geschätzt wird, ist ein weiteres Armutszeugnis für unsere feministisch indoktrinierte Gesellschaft.

Hier in der Schweiz sind wir zwar noch weit entfernt von jenen Aktionen, wie sie Männerrechtler in Neuseeland oder in England abziehen, doch es geht schon mal in die richtige Richtung.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ganz normale Frauenansprüche im Alltag

Ich habe auf meinem Blog schon einmal über die ausartenden Forderungen heutiger Frauen und dem dahinter schlummernden Zweifel berichtet und möchte dies heute noch mit einigen persönlichen Erlebnissen ergänzen.

Alle Vorfälle haben eines gemeinsam: Sie beruhen darauf, dass Forderungen wie selbstverständlich in den Raum gestellt werden und zu erfüllen seien, einzig und allein weil die fordernde Person eine Frau ist.

Erlebnis Nr. 1:

Wer kennt das nicht? Die Warteschlange ist lang und die Geduld nahezu am Ende. Doch Männer wie du und ich akzeptieren ihr Los, zu spät gekommen zu sein und stellen sich hinten an. Nicht so die heutigen jungen Frauen! Die marschieren fröhlich an allen wartenden Personen vorbei und lächeln einen beliebigen Mann im vorderen Drittel der Schlange an. Sie bleiben sogar noch demonstrativ für ein paar Sekunden neben ihm stehen, während sie ihre Manipulationswaffe auf ihn einwirken lassen.

Doch einen Sohn des Perseus kann man nicht mit den Gelüsten des Fleisches missbrauchen. Ich wies sie an, sich gefälligst hinten anzustellen, wie jeder andere halbwegs gut erzogene Mensch es tut. Natürlich war die junge Dame darüber ganz und gar nicht glücklich und fauchte und spuckte wie wild. Schliesslich war die Schlange während ihrer vergeblichen Charmeoffensive noch einmal kräftig gewachsen ...

Was hätte ich denn auch all den hinter mir wartenden Männern sagen sollen, wenn ich eine Frau bereitwillig vor mir in die Schlange lasse? Dass ich auf so einen Schwachsinn wie das lockende Fleisch hereinfalle und ernsthaft annehme, dass mir diese "gute" Tat irgendetwas anderes als ein verächtliches Getuschel hinter meinem Rücken und eine herablassende Behandlung ihrerseits einbringt?

Erlebnis Nr 2:

Geld ist ein leidiges Thema. Wenige haben viel und viele haben wenig davon. Doch es gibt viele Personen da draussen, die mit wenig Geld herumlaufen (und deshalb auch knausrig bei anderen sind), aber dennoch erwarten, dass man viel für sie springen lässt. Je nachdem welcher feministische Härtegrad die jeweilige Frau gerade in ihrem Hirn herumträgt, kommt das erste Date mit einer neuen Frau immer wieder einem russischen Roulette gleich.

Wenn du ihr anbietest, für beide zu zahlen, läuft sie rot an und schleudert dir eine Ladung Emanzipation (oder zumindest, das was sie dafür hält, siehe dazu auch hier) entgegen. Wenn du aber das nächste Mal bei einer anderen Frau einfach schön nur für dich selbst bezahlst, giltst du bei ihr nun als Geizhals, der eine Frau nicht (finanziell) "angemessen zu würdigen und zu behandeln" weiss.

So oder so ist der Abend nach einem derartigen Vorfall meistens so gut wie gelaufen. Wer hat da noch überhaupt Lust, sich diese Last überhaupt auf die Schultern zu nehmen? Denn es laufen wirklich Frauen durch die Gegend, die sich emanzipiert, unabhängig und irgendwie als Alphamädchen verstehen, aber dennoch mit so einer verzogenen Anspruchshaltung herumlaufen.

Erlebnis Nr. 3:

Zürich lebt von seinen Trams (Strassenbahn, für unsere deutschen und österreichischen Leser). Sie sind überpünktlich, schnell und billig. Abgesehen von einer nicht unendlichen Anzahl Sitzplätzen, worüber ich noch in Erlebnis Nr. 4 berichten werde, weisen die Trams der älteren Generation noch einige eklatante Mängel auf. Zu denen gehört zum Beispiel, dass die Tramtüre dreissig Zentimeter über dem Trottoir (Bürgersteig) aufgeht und somit einige zu überwindende Stufen aufweist.

Da ist man natürlich als Mutter (oder als Vater) mit einem Kinderwagen ziemlich aufgeschmissen (die neueren Trams verfügen deswegen über Türen auf Trottoirhöhe). Meistens fragt die betroffene Person dann höflich eine daneben stehende Person um Hilfe.

Doch manchmal vergisst man ob all der weiblichen Erhabenheit und der eigenen egozentrischen Natur häufig das Wort höflich. Da wird dann der minderwertige männliche Diener auf der Strasse regelrecht angeschnauzt, sich gefälligst zu bücken und zu helfen. Dass man mit der richtigen Technik auch ohne Hilfe in die Trams der älteren Generation einsteigen kann (wie es unzählige findige Väter uns regelmässig vormachen), darauf kommt eine Mutter selten.

Offensichtlich lieben Frauen es, Männer für ihre viel zu schweren Koffer (mit garantiert zur Hälfte überflüssigem Zeug) oder für ihre eigene Ungeschicklichkeit im Umgang mit dem Kinderwagen einzuspannen.

Kleiner Tipp: Wenn das Wegrennen unpraktisch ist und Ignorieren nicht hilft, verstellt euch als einen beliebigen Ausländer, der des Deutschen nicht mächtig ist. Oder täuscht Rückenschmerzen vor. Frauen machen das mit Orgasmen schliesslich auch.

Erlebnis Nr. 4:

Ist man dann schliesslich im Tram und hat dank wohl geplanter Einstiegstechnik und dem richtigen Abpassen der Tramtüre einen der begehrten Sitzplätze erwischt, darf man sich nicht zu früh freuen! Wie oft fielen schon die bösesten Frauenblicke auf einen jungen Mann wie mich, als wieder einmal eine Frau im besten Alter mit einem Koffer neben mir stand oder eine rüstige Jungseniorin (ja das Wort gibt's!) einfach aus Frauenprinzip heraus einen Platz verlangt.

Dass neben mir ein halbes Dutzend junge Mädchen sitzen, die locker auch ihren Platz freigeben könnten, wird natürlich tunlichst ignoriert. Schliesslich soll sich ja der Mann für die Frau opfern, nicht umgekehrt! Denn was auf dem Schlachtfeld funktioniert, sollte ja schliesslich im Tram auch klappen, oder?

Nicht mit mir.

Wenn eine Frau noch stolz auf beiden Beinen und ohne Gehstock stehen und gehen kann und sogar noch die Kraft hat, einen vollgepackten Koffer herumzutragen, dann werde ich mich hüten meinen Platz freizugeben, nur weil sie älter als ich oder eine Frau ist. Was würde ich den anderen jungen Männern für ein Signal geben?

Dass man natürlich einer hochbetagten oder behinderten Person, der das Gehen schwerfällt, den Platz anbietet, ist natürlich selbstverständlich.

Das waren jetzt nur ein paar der aktuelleren Erlebnisse dieser Art. Erst seitdem ich mich intensiver mit dem Feminismus und seiner hässlichen Fratze beschäftige, wird mir klar, dass wir Männer hier systematisch und alle zusammen über den Tisch gezogen werden.

Und das fängt bereits morgens um halb acht im Tram an ...

Freitag, 24. Oktober 2008

Die Leugnung weiblicher Gewalt

Gerade eben bin ich über diesen Zeitungsartikel gestolpert, in dem von Therapiekursen für gewalttätige Ehemänner und Partner berichtet wird. Nach 26 Abenden voller Gespräche und Rollenspiele für die Männer fühlen sich jetzt ihre Frauen sicherer, laut dem Artikel. Schliesslich hätten sie nun gelernt, Konflikte ohne Gewalt zu lösen und für ihre Taten Verantwortung zu übernehmen.

Mehr als 25000 Franken wurden in das Pilotprojekt gebuttert und der Erfolg sei dermassen, dass Claudia Fopp es für eine wirksame Massnahme gegen häusliche Gewalt ansehe. So toll findet sie dieses Projekt, dass nun auch Männer zwangsweise in nächster Zeit damit therapiert werden sollen.

Doch was ist mit den männlichen Opfern häuslicher Gewalt?

Diese werden an keiner einzigen Stelle im Text erwähnt. Sie sind weder für Claudia Fopp, noch für Hans-Jürg Käser (FDP), dem Polizeidirektor von Bern, erwähnenswerte Opfer. Es wird nichts getan, damit sich diese sicherer fühlen.

Und was ist mit jenen Frauen, die häusliche Gewalt gegen ihre Partner ausüben?

Auch diese scheinen nicht wichtig zu sein, wird doch häusliche Gewalt hier als eine Einbahnstrasse vom Mann zur Frau dargestellt, obwohl dies schon seit langem widerlegt wurde. Es wird nichts getan, damit auch Täterinnen ihre Schuld einsehen und Konflikte ohne Gewalt lösen.

Ideologische Verrenkungen halten sich leider sehr lange in der breiten Öffentlichkeit, wenn sie sich erst einmal dort sedimentiert haben.

Ob es wohl auch Kurse und Therapieabende für schlagende Frauen gibt? Oder wäre das politcally incorrect? Wird hier etwa weibliche Gewalt, wie sie überall vorkommt, geleugnet? Verschliesst man sich etwa die Augen vor der rasanten Zunahme weiblicher Gewalt in Europa?

Doch es regt sich Widerstand! Auch in der Schweiz werden sich mehr und mehr Männer bewusst, dass hier eine Projektion gewollter Zustände und Unterdrückung realer Gegebenheiten stattfindet, die kein Mass kennt. Wir müssen uns gegen diese misandrische Erniedrigung des Mannes als den ewigen und alleinigen Täter nur aufgrund seiner Geschlechtszugehörigkeit wehren!

Denn Frauen sind nicht die Engel, als die sie sich gerne darstellen, wie man nicht nur seit Abu Grahib weiss ...

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Steinzeitliche Rollenvorstellungen

Nein, jetzt kommt nicht wieder die typische Hetzrede einer Feministin, welche sich über uns Männer und unserer Verweigerungshaltung bei modernen Rollenvorstellungen aufregt, wie der Titel vielleicht meinen lässt.

Heute wollen wir uns einmal das weibliche Geschlecht und dessen Rollenvorstellungen unter die Lupe nehmen. Als Anschauungsbeispiel dafür dient eine Komilitonin von mir, mit der ich gestern in ein Gespräch bezüglich ihrer Zukunfspläne verwickelt war.

Mit der Frage konfrontiert, was sie denn mache, wenn sie mit ihrem Studium scheitern würde, kam folgende, todernst ausgesprochene Antwort: "Dann suche ich mir einen Millionär und heirate ihn!"

So viel also zu der Überwindung "antiquierter" Rollenbilder und steinzeitlicher Verhaltensmuster bei Frauen. Dabei schreien doch die Alphamädels immer nach dem neuen Mann und wie sich dieser gefälligst ihnen und den "modernen und zeitgemässen" Rollenvorstellungen anzupassen hätte.

Aber sich selber ändern und sich neuen Gegebenheiten anpasssen, wäre natürlich frauenfeindliche Unterdrückung.

Wir reden hier nicht von beliebigen Frauen auf der Strasse oder hinter der Kasse im Supermarkt. Wir sprechen hier von einer Studentin, die einer Generation von Frauen angehört, die so ziemlich alles haben und kriegen können, was sie wollen. Seien es Privilegien durch Frauenquoten und Förderprogramme oder die lustvolle und verhöhnende Erniedrigung des männlichen Geschlechts durch misandrische Zwangsdienste und Medienhetze und die daraus gewonnene Erhöhung des Selbstwertgefühls.

Es hat noch nie eine Personengruppe in der Menschheitsgeschichte gegeben, die so dermassen viele Rechte besessen und so viele Forderungen durchdrücken konnte, mit der heuchlerischen Behauptung die ewigen Opfer zu sein, als die Frauen des westlichen Kulturkreises.

Mit dem Maul voller juristischer Leckerbissen und bevorteilenden Delikatessen aller Art fordern sie immer noch nach mehr, während sich der halb zerkaute Inhalt ihres Mundes wieder runter auf den überfüllten Teller weiblicher Forderungen fällt.

Symptomatisch für diese Pest ist die Forderung einer Feministin, dass kriminelle Frauen nicht mehr mit Gefängnisaufenthalt bestraft werden dürften.

Der vorläufige (!) Höhepunkt dieser perversen Entwicklung ist die Forderung nach Frauenuniversitäten hier in Europa, an denen - wie der sexistische Name schon sagt - nur Frauen nach ihren Vorstellungen technische und naturwissenschaftliche Studienrichtungen studieren können.

Wo soll dieser Wahnsinn noch enden? In einem Matriarchat? Ist das das Ziel der Femistinnen und all ihrer halbblinden Mitläufer?

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Feministische Indoktrination: Der Tochtertag

Der Feminismus hat hier im Westen einen sehr langen Arm. Er reicht bis in die Schulen zu unseren Jüngsten, welche noch offen für alle ideologischen Einflüsterungen sind und den Erwachsenen noch jedes Wort glauben.

Als ich noch ein kleiner Junge war, erzählte man uns zum Beispiel jenes Märchen, dass das Y-Chromosom verkrüppelt wäre und in fünftausend Jahren verschwinden würde. Oder Gleichaltrige entschuldigten sich im Gymnasium für ihre Geschlechtszugehörigkeit. Und immer wieder die Vorträge von wegen, wie sehr Frauen unterdrückt wurden. Das führt dann zu grotesken Situationen, dass manche junge Männer es als eine vorteilhafte Wendung der Geschicke ansehen, wenn alle ihre Geschlechstgenossen plötzlich verschwinden würden.

Systematisch wird so ein bestimmtes Männerbild in den jungen Köpfen verankert, das - wenn einmal hineingepflanzt- nur mühsam wieder deprogrammiert werden kann. Ist es da noch ein Wunder, wenn Frauen mit einem atavistischen und zutiefst misandrischen Männerbild durch die Welt laufen und Männer lediglich als Schweine und verbrauchbare Ressource betrachten?

Eines der unzähligen Werkzeuge der feministischen Inquisition um ihre Ideologie in die Köpfe junger Menschen zu pressen, ist der sogenannte Tochtertag hier in der Schweiz. Dieser ist ähnlich wie der Girl's Day in Deutschland aufgebaut und steht diesem in Sachen Männerfeindlichkeit auch in nichts nach. Dieser am 13. November stattfindende Tag soll den Mädchen die Möglichkeit bieten, die Berufsfelder der Informatik, des Ingenieurwesens oder in der Technik zusammen mit ihren Eltern oder einer Berufsperson zu verbringen um so den Horizont ihrer Berufswahl zu verbreitern.

Die Förderung der Jugend zur Erleichterung der Berufswahl ist ein sehr lobenswertes Anliegen, wenn beiden Geschlechtern gleiche Möglichkeiten geboten werden. Doch ist das hier der Fall?

Was als ein Gewinn für die ganze Klasse dargestellt wird, entfaltet jedoch bei genauerem Hinsehen einen äusserst schalen und männerfeindlichen Beigeschmack. Denn werden Buben hier etwa die gleichen Möglichkeiten gegeben, sich mit zukunftsträchtigen Berufen auseinanderzusetzen? Haben sie auch die Gelegenheit, erstmals Luft in der Arbeitswelt zu schnuppern und sich so in ihren Träumen und Visionen inspirieren zu lassen?

Nein!

Denn Jungs sollen an diesem Tag nach den Vorstellungen dieser feministischen Weltverbesserer sogenannten Hausmännern lauschen, wie sie ihr Leben hinter dem Herd gestalten und Vorträge über Pflegeberufe im Altersheim und in der Behindertenbetreuung hören. Sprich, ihnen wird jenes aufgebürdet, was man bei den Frauen mit allen Mitteln austreiben und als extrem unterdrückend und verwerflich empfand. Auch sollen sie mit der feministischen Sicht auf die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft konfrontiert werden.

"Und die Buben?
Der Tochtertag bietet auch für Buben Ungewöhnliches:

- Berufs- und Familienmänner besuchen Schulklassen
- Buben können interessante Betreuungsberufe kennenlernen" hier

"Die Knaben bleiben in der Schule. Lehrkräfte werden eingeladen, mit ihnen spezielle Programme zum Thema Chancengleichheit und moderne Lebensentwürfe von Männern durchzuführen." hier unter "Warum gibt es keinen Sohntag?"

Wieviele tausend Male hörten wir von der Unterdrückung der Frau am Herd? Und nun sollen junge Männer diese Rolle vermehrt übernehmen? Wie lange hörten wir über den Frauenüberschuss in Pflegeberufen und wie schlecht bezahlt und ohne Karrieremöglichkeiten sie doch seien? Und nun sollen junge Männer in diese Berufe gedrängt werden?

Warum diese Ungleichbehandlung? Wo ist da die Gleichberechtigung? Gibt es da wenigstens eine Begründung, warum die Jungen so systematisch diskriminiert werden?

Natürlich gibt es sie! Der Tochtertag sei schliesslich eine Motivationskampagne speziell für Mädchen (untere Hälfte). Mädchen sollen speziell gefördert werden, denn für sie sei es nicht selbstverständlich ein Leben lang berufstätig zu sein (marry for money, baby ...) und für Knaben natürlich schon. Ausserdem sei es wichtig, dass Knaben "moderne und zeitgemässe" (!) Lebensentwürfe kennen lernen würden und dass diese kleinen Racker doch gefälligst ihre Lebensentwürfe diskutieren und hinterfragen sollen.

Doch all diese lauwarem Erklärungsversuche rechtfertigen allesamt nicht die Tatsache, dass hier Mädchen massive Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden, während diese den Jungen vorbehalten werden. Was können Jungen dafür, wenn Frauen lieber an ihre Gebärfreudigkeit denken, statt vermehrt an ihre finanzielle Unabhängigkeit? Was können Buben dafür, dass die Mädchen sich später einfach einen finanziell potenten Mann angeln, der sie dann durchfüttert? Was können sie dafür, dass das Nach-oben-heiraten bei Frauen nachwievor akzeptiert und weit verbreitet ist? Wie könnten sie denn dem Druck ausweichen, später sich auf einem rauen Arbeitsmarkt in den Tod zu schuften?

Denkt ihr, dass diese Jungen diese Einstellungen zum Spass mit sich herumtragen? Das sind Erwartungen, die vor allem von Frauen seit der Wiege in sie hineingeblasen werden, damit später wieder eine andere Frau davon profitieren kann.

Wenn Männer nachwievor einen Grossteil des Bruttosozialprodukts stemmen und einen Grossteil des Geldes in den Familien verdienen, während Frauen sich selbst verwirklichen, ist es scheinheiliger Schwachsinn etwas von Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit zu schwafeln. Oder gibt es etwa da draussen Frauen, die ohne zu Murren einen Hausmann durchfüttern und ihn dennoch als Mann wahrnehmen würden?

Wohl kaum.

Synonym für diese masslose Anspruchshaltung und Verweigerung der Tatsachen ist diese symbolische Demütigung, welche Jungen bei diesem Tagesprogramm erleiden müssen. Es geht dabei darum, weibliche Arbeit verstärkt wahrzunehmen und wertzuschätzen.

"Nachmittags produzieren sie ein symbolisches Dankeschön für Frauen, die in der Gemeinde
respektive im eigenen Stadtquartier gemeinnützige Arbeit leisten."


Warum müssen das nicht auch Mädchen machen? Warum werden ehrenamtlich arbeitende Männer (von denen es verdammt viele gibt) nicht gedankt? Was soll dieser Schwachsinn eigentlich? Ist ehrenamtliche Arbeit plötzlich etwas besonders Wertvolles, wenn sie von Frauen erledigt wird?

Hier wird krampfhaft versucht, den Jungen eine übertriebene Wertschätzung jedes künstlichen Frauenfurzes einzubläuen, denen sie in ihrem Leben wahrhaftig werden und ihnen eine feministische Gehirnwäsche zu unterziehen. Anders ist diese perverse Asymmetrie bei der Programmgestaltung und Ausrichtung des Tochtertages nicht zu erklären.

Entlarvend ist der eine Satz in diesem Tagesprogramm zum Thema "Beruf, Familie - und jetzt?", der eines der Ziele der Knabenumerziehung am Tochtertag beschreibt:

"Lernen, dass die eigene Lebensgestaltung mit den Wünschen der zukünftigen Partnerin
zusammenhängt"
(Unter Ziele, obere Hälfte)

Jetzt wisst ihr es! Eure Lebensgestaltung hängt von den beliebigen Wünschen egal welcher Art von irgendeiner künftigen Frau in eurem Leben ab! Ein offensichtlicheres und unverhohlen ehrlicheres Beispiel für die Umerziehungsversuche in eine den Frauen genehme Richtung wird man wohl kaum finden. Lernt euch zu fügen und alles wird gut!

Wie würden wohl die Frauen reagieren, wenn man in diesem Satz die Geschlechter vertauschen würde?

CH: Väter konzentrieren sich lieber auf "die spassigen Sachen"

In den 20 Minuten von gestern wurde wieder einmal männerfeindlicher Schwachsinn geschrieben, den es richtig zu stellen gilt. Dieses Mal geht es um den Beitrag von Vätern zur Familie und die Betreuung des Nachwuchs.

Da kommen dann so lustige Sachen wie zum Beispiel, dass Männer täglich nur sechs Minuten mit den Kindern verbringen und dass sie noch traditionell denken würden. Und wenn dann die Männer doch mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, dann würde dies nur im Rahmen von Freizeitaktivitäten innerhalb der Familie geschehen.

Natürlich darf ein wilder Kreuzvergleich nicht fehlen, so dass natürlich auch Dänemark, Italien und die USA auftauchen. Ausser in den skandivanischen Ländern, scheint es so ziemlich überall nicht gerade weit gekommen zu sein mit der modernen Rollenverteilung.

Doch der feministische Ungeist verrät sich am Schluss sogar noch selbst und entblösst die Ursache für dieses ganze Dilemma:

"Besonders fortschrittlich schnitt wie erwartet das skandinavische Land ab: Dort arbeiten laut der Studie in fast 65 Prozent der Haushalte beide Eltern, in Australien sind dies nur 18,5 Prozent."

Wie kann ein Vater in Gottes Namen mehr Zeit mit seinem Nachwuchs verbringen, wenn er die ganze Kohle für die immer fordernde Frau und den Kindern herbei schaffen muss? Wie soll er sein Fleisch und Blut den Tag durch sehen können, wenn er in den Fabriken Schichtarbeit oder in den Büros nervtötende Dokumente durchrackert?

Und kommt er dann abends todmüde, aber mit dem Stolz, mit seiner Arbeit seine Familie ernähren zu können, nach Hause, wird er gleich vollgemotzt von wegen, er kümmere sich zu wenig um seine Kinder!

Was ist das für eine krankhafte Anspruchshaltung, die von Männern einen 48-Stunden-Tag abverlangt, damit er sich auch wirklich um jeden kleinen Furz kümmern kann, so dass die Frau sich selbst verwirklichen mag?

Warum schätzt man nicht die finanzielle Versorgung der Familie durch den Vater und weist immer noch mit dem Finger auf Bagatellen? Wie würden Mütter sich um ihre Kinder kümmern, wenn sie den gleichen Anteil des Bruttosozialprodukts stemmen, wie die Männer? Dürften wir dann auch über ihre Vernachlässigung der Kinder klagen? Wieviel Zeit investieren wohl Singlemütter in die Betreuung ihrer verwahrlosten Kinder?`

Nein, denn dann hören wir das peinliche Märchen der weiblichen Doppelbelastung und das gefälligst überall Kinderbetreuungsstätten aus dem Boden spriessen sollen.

Es ist schon länger offiziell bekannt, dass Frauen die grossen Profiteurinnen von der männlichen Arbeitskraft sind, doch sie sind dennoch nie zufrieden. Lieber fordern sie noch mehr und übersehen selber ihre kümmerliche Beteiligung.