Samstag, 22. Oktober 2011

JUBILÄUM: "Die Söhne von Perseus" wurde 3 Jahre alt!


Zwar etwas verspätet, aber dafür nicht weniger aktuell ist das dreijährige Jubiläum meines Blogs! Damals am 8. September 2008 hat alles angefangen und hier sind wir immer noch.

Viel hat sich getan in diesen drei Jahren. Die Gestalt meines Blogs hat sich geändert und der Fokus meiner Texte hat sich auch weiter verschoben hin zu mehr maskulistischer Theorie und die systematische Widerlegung feministischer Schriften. Dies sind sicherlich zwei Bereiche, die ich weiter verfolgen werde, neben einigen weiteren Ideen, die in meinem Hinterkopf auf ihre Umsetzung harren. So möchte ich mich in nächster Zeit intensiver mit dem Y-Chromosom beschäftigen, auch die feministischen Lügen im Zusammenhang mit den Hexenverbrennungen werden ein Thema werden. Auch der um sich greifende Genderismus an der ETH Zürich würde ich gerne ansprechen und sicherlich werde ich meine Analyse der FES-Broschüre gegen den Antifeminismus weiter führen. Zusätzlich würde ich als Abwechslung gerne ein oder zwei Mal einen Blogeintrag über aktuelle und/oder bedeutende Computerspiele bringen, welche die enormen Entwicklungen und Möglichkeiten in diesem Bereich aufzeigen sollen.

Es ist immer schwierig meine ständig steigenden Ansprüche an meine eigenen Texte und die rasch zunehmende Vielseitigkeit und Komplexität zahlloser Themen angemessen im beschränkten Rahmen eines Blogs zu berücksichtigen - auch die Lesefreundlichkeit ist da immer eine Herausforderung.

Natürlich muss man sich an solchen Jubiläen immer auch fragen, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt.

Ich fing diesen Blog an, weil ich nicht mehr länger schweigen und etwas Fundiertes zur deutschsprachigen Männerrechtsbewegung beitragen wollte. Auch spürte ich das Bedürfnis, meine Ansichten zum Feminismus und zum Maskulismus nicht einfach nur in einem schnelllebigen Forum einzustreuen, sondern diese systematisch zu dokumentieren und weiterzuentwickeln. Ein Blog war und ist dafür ideal, da dieses Medium nicht nur den kritischen Input anderer zulässt, sondern einen Autor auch zwingt, seine Gedanken in verständlicher Form abzufassen und dadurch im Verlaufe der Zeit immer umfassendere Zusammenhänge sichtbar werden, die auf dem ersten Blick wenig mit Antifeminismus zu tun haben, aber den Kontext unserer Bewegung deutlicher und vorallem verständlicher machen. So begann ich auch meine Ideen zu einer neuen politischen Rechte hier auszuformulieren und zu grösseren politischen Ereignissen Stellung zu beziehen, wenn dies aus der Sicht eines jungen Rechten nötig wurde. Denn die Erkenntnisse, die ich bei der Bearbeitung maskulistischer Themen sammelte, hatten auch auf nichtmaskulistische Bereiche meiner politischen Einstellung Auswirkungen, so dass dadurch mit der Zeit ein immer grösseres Bedürfnis nach Modifizierung entstand.

So wuchs aus der maskulistischen These, dass Gleichberechtigung nicht ohne Gleichverpflichtung existieren konnte, die Einsicht, dass kein Recht ohne eine mit ihm zusammenhängende Pflicht existieren kann. Und aus der fehlenden Möglichkeit eines Vaters von seiner Vaterschaft Abstand zu nehmen, während Mütter abtreiben und ihr Kind zur Adoption freigeben können, bestätigte sich meine ohnehin schon wachsende Abneigung gegenüber Abtreibung, welche durch die gegenwärtige demographische Entwicklung Europas noch verstärkt wurde.

Auch das intensive Studium der feministischen Ideologie des Genderismus führt direkt zu einer kritischen Analyse des Dekonstruktionismus, welcher in den Universitäten massiv en vogue ist, und der wiederum ein wesentlicher Bestandteil des Moral- und Kulturrelativismus ist. Eine Ablehnung des Genderismus in seiner Form des Gender Mainstreaming drängte also auch eine Ablehnung des Moralrelativismus und antiwestlicher Strömungen auf, welche auf die gleichen philosophischen Prinzipien wie der Genderismus basieren. Doch dies konnte nur funktionieren, wenn absolute Werte und Wahrheiten existierten, so dass wiederum eine intensive Beschäftigung mit der eigenen, westlichen Kultur und mit der Religion des Christentums notwending wurde, um die benötigten absoluten Wahrheiten und Werte für sich erarbeiten zu können. Dies wurde noch verstärkt durch die Tatsache, dass Feinde des zentralen maskulistischen Wertes der Gleichberechtigung sich auf die Bibel beriefen, so dass auch aus diesem Winkel ein vertieftes Studium westlicher Kulturgeschichte notwendig wurde.

Es wurde mir dabei schnell klar, dass christliche Werte die Grundlage für die Entwicklung von Gedanken zur wahrer Gleichberechtigung sind, so dass eine Ablehnung atheistischer Weltbilder sich nicht mehr vermeiden liess, wenn ich den Maskulismus nicht nur auf eine schnelllebige und oberflächliche Ebene verankern wollte. Doch dies zwang mich wiederum mich mit den vermeintlichen Altlasten des Christentums wie Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, etc. zu beschäftigen und den Atheismus abzulehnen galt in den akademischen Kreisen in denen ich verkehre als ein Sakrileg. Dies liess mich befürchten, ob meine naturalistische Perspektive auf die Realität und somit meine ungebrochene Loyalität zu den Naturwissenschaften nicht in Gefahr geraten würde. Schliesslich widerte mich der Kreationismus und der christliche Fundamentalismus etwa genauso stark an wie der Feminismus. Erlösung für dieses Dilemma fand ich in der Tatsache, dass im Christentum die allegorische Interpretation der Bibel gegenüber dem wörtlichen Verständnis der Bibel überwiegt und da die Natur nach rationalen Prinzipien durch einen rationalen Schöpfer gestaltet wurde, besteht zumindest auf dem Papier kein Konflikt zwischen den Naturwissenschaften und dem christlichen Glauben. Ob dem wirklich so ist, wird sich in den nächsten Jahren für mich zeigen müssen.

Dies sind nur einige wenige Beispiele, die klar aufzeigen, wie die Beschäfitgung mit Maskulismus eine Person auch in anderen Gebieten beeinflusst und in neue Richtungen stösst - angetrieben vorallem aus dem Bedürfnis heraus, Widersprüche zu beseitigen und ein möglichst konsequentes Weltbild vertreten zu können. Enorm geholfen haben mir dabei Bücher zur westlichen Kulturgeschichte, welche detailliert aufzeigen, wie der westliche Verstand denkt und gedacht hat. Ohne Bücher wie zum Beispiel "For the Glory of God", "Greek Ways", "Culturism", "The Birth of Plenty", "The Victory of Reason", "The European Miracle", "Carnage and Culture", "God's Battalions", "Ohne Wurzeln", "Deutschland schafft sich ab", "Kampf der Kulturen" und "How Christianity changed the World" hätte ich all die sich auftuenden Widersprüche nicht klären und ausglätten können. Dabei stehe ich erst am Anfang, die gewonnenen Erkenntisse systematisch einzuordnen.

Neben diesen persönlichen Erkenntnissen und Gewinne für die eigene Weltanschauung, welche durch die Beseitigung von Widersprüchen und durch das Begründen maskulistischer Positionen entstehen, gibt es natürlich zahllose weitere positive Nebeneffekte durch das Betreiben dieses Blogs. Die Rückmeldungen, Bekanntschaften, Erfolge und Verbreitungseffekte durch diesen Blog haben mich immer wieder motiviert weiter zu schreiben.

Ich kann also nach nun etwas mehr als drei Jahren aus vollster Überzeugung sagen, dass sich dieser Blog für mich nachwievor mehr als lohnt. Wenn dann auch noch ein paar meiner Leser dies einigermassen mitfühlen können, dann bin ich mir sicher, dass auch in den nächsten Jahren "Die Söhne von Perseus" weiterhin als Femanzenschreck und maskulistisches Bollwerk in den Weiten des Netzes bestehen bleibt.


Der ordnungsgemässe Umgang mit Frauenparkplätzen

Kommentare:

schatten_rabe hat gesagt…

Meinen Glückwunsch zum Jubiläum. Auf die nächsten drei Jahre

Manifold hat gesagt…

Jo, danke! Mal sehen, obs sechs Jahre werden ;-)

Anonym hat gesagt…

Glückwunsch auch aus dem hohen Norden!

Gerd

(Am Rande: "Hol mir mal ne Flasche Bier ..." - Ich bitte Dich! Doch nicht irgend eines! JEVER oder WARSTEINER oder FLENS sollte es schon sein! Oder meinetwegen auch ein BIT, ein DAB, ein LICHER. Was sauft ihr denn da drunten in Helvetia? NO NAME?)

Anonym hat gesagt…

Glückwunsch aus Österreich!

Darf ich dich verlinken?

terminatus30
http://zummannseingeboren.wordpress.com

Ps. Wenn du was zur Schwarzer brauchst, ich habe einige Dutzend Texte von ihr zusammengefasst und kommentiert.

Manifold hat gesagt…

@ Gerd:

Appenzeller Quöllfrisch, Maisgold, Feldschlösschen und Einsiedler Dinkelbier. Hin und wieder auch ein importiertes Zlatorog oder Lasko Pivo aus Kroatien ;-)

Aber norddeutsches Bier würde ich gerne auch mal probieren - sobald ich mal mit dem Motorrad dort unterwegs bin, werde ich sicher das eine oder andere Bier degustieren.

Manifold hat gesagt…

@ terminatus30:

Jo, hab' dich verlinkt.

Ulf Andersson hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag (leider ein Paar Tage zu spät) von PappaRättsGruppen in Schweden mit Paul Revere
(Referenz:
http://sonsofperseus.blogspot.com/2010/10/antifeministen-weltweit-schauen-nach.html),
mit unsern neuen Webseite und Domäne
www.dads-r-us.se, seit 20. Juli 2008.

Drac hat gesagt…

Glückwunsch!

Gruss Dra

Anonym hat gesagt…

Viele interessante Gedanken zum "Gechlechterkampf".

BITTE WEITERMACHEN

Aber das Problem des Feminismus erledigt sich dank der Muselmanen in 50 Jahren im westlichen Europa sowieso leider von selbst. Friede den Lehmbauten.