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Samstag, 23. Oktober 2010

SKANDAL! Linksfaschos hetzen gegen Antifeministen!


Ich staunte nicht schlecht. Hielt ich doch unseren harmlosen, friedlichen Kongress lediglich für ein simples Zusammentreffen von Interessenten und potentiellen Verbündeteten gegen einen übermächtigen Feind. Wie konnte ich denn ahnen, dass dieser Feind und seine blinden HelferInnen sich so dermassen davon eingeschüchtert fühlten?

Wenn ich das gewusst hätte - ich hätte wohl mehr Rücksicht auf die politischen Gefühle dieser linken Profeministen genommen. Ich bin schliesslich kein Unmensch. Und ich will ja auch nicht provozieren. Eigentlich sollten wir schön brav wie maenner.ch in der eidgenössischen Frauenkommission einsitzen und dort die Gleichstellung von Mann und Frau vorantreiben. Wir wollen schliesslich konstruktiv und nicht reaktionär sein. Denn nur so erreicht man auch etwas.

Nicht wahr?

Linksfaschistische Hetze und Gewaltandrohung

Eifrig wurden da gestern in Zürich ganze Wände vollgemalt und geklebt, als befinde sich der linke Kindergarten für die Schwererziehbaren neuerdings hinter dem Hauptbahnhof Zürich und nicht mehr in der Roten Fabrik, in der gerne einmal des gesamte bürgerliche Lager der schweizerischen Politik als Faschistenbande verschrien wird.



Antifa-Kindergarten auf grosser Mal- und Basteltour

Doch damit nicht genug! In den Strassen wurden Wandzeitungen gegen uns Antifeministen aufgehängt und im Internet wird eifrig versucht, lauwarme Stimmung gegen die Erlösung des Westens vom Feminismus zu machen. Eine Demonstration in Uitikon (dem Austragungsort unseres Kongresses) wurde angekündigt. Flugblätter mit kommunistischen und profeministischen Parolen Seite an Seite in geselliger Eintracht wurden verteilt. Als wären im letzten Jahrhundert nicht dutzende von Millionen Europäer wegen dem Kommunismus gestorben.

Systematisch wird Gewalt gegen uns Antifeministen besungen:

"Antifeministen verjagen sinnvoll und toll!" (hier)

"Gemeinsam gegen Sexismus, den Antifeministen aufs Maul geben!" (hier)

"Keinen Fussbreit den Antifeministen!" (hier)

"Haut den Chauvis vor den Latz!" (hier)

"Machen wir Radau, auf nach Uitikon!" (hier)

"Antifeministen vertreiben - neue Geschlechterkultur vorantreiben!" (hier)

Grosszügig wird die Nazikeule geschwungen, wie es schon unzählige Feministen und Pudel vor ihnen getan haben. Sogar alte Bekannte laufen uns wieder über den Weg!

"[...] es gibt etliche Überschneidungen zwischen rechter und maskulinistischer Bewegung." (hier

MaskuliNIsmus?

"Die Expertise „Geschlechterkampf von Rechts“ von Thomas Gesterkamp weist nach, wie Maskulinisten unter dem Deckmantel der Naturwissenschaften ein neuer ideologischer Kampf gegen die Selbstbestimmung der Frau in Gang setzen." (hier)

Die sogenannte "Expertise" vom Thomas Gesterkrampf, auch der ungläubigen Thomas genannt, ist ein peinliches Beispiel für feministische Einseitigkeit und weist lediglich die eigene ideologische Dummheit nach. Nicht nur Maskulisten haben sein ideologisches Werkchen als unsachlich und unwissenschaftlich bezeichnet. Ob er wusste, dass er vor den Karren von linksextremistischen Fanatikern gespannt werden sollte?

"Und was einst der Verhaltensbiologe und NSDAP-Mitglied Konrad Lorenz vormachte, wird heute massenhaft wiederholt: die Reduktion des Menschen auf seine „Natur“." (hier)

Was für ein genialer Propagandatrick der Genderisten. Weil die Nazis früher einmal ein Biologiebuch gelesen haben und es politisch genauso wie die Genderisten ummünzten, dürfen naturwissenschaftliche Erkenntnisse nun nicht mehr geäussert werden. Clever.

"Dieser angebliche Tabubruch ist nichts als billige rechte Propaganda: Sexismus, Männerkult und Frauenfeindlichkeit haben nichts Befreindes, sie sind einfach nur besonders eklige Formen der patriarchalen Geschlechterideologie." (hier)

Angebliche Tabubrüche? Rechte Propaganda? Habe ich was verpasst? Es ist doch die feministische Zensur der political correctness, welche den Männerrechtlern seit Jahrzehnten versucht, den Mund zu verbieten. Wer sich dagegen stemmt, befreit sich von diesem totalitären feministischen Überwachungswahn.

Patriarchale Geschlechterideologie? Sogar die Feministen selbst nehmen den Begriff Patriarchat nicht mehr ernst!

Schockierte Sprachlosigkeit

Deutlich sieht man die feministische Intoleranz gegenüber friedlichen Andersdenkenden, deren Ablehnung von fünfzig Jahren feministischen Männerhasses und genderistischen Umerziehungszwangs knallhart mit Gewalt begegnet werden soll.

Ich bin entsetzt und sprachlos.

Wo bleibt die Meinungsfreiheit? Wo die Freiheit der Gedanken? Wo die gegenseitige Toleranz, die vorallem die Linken immer wieder fordern, wenn in ihren Augen dumpfe Hetze gegen ihre Klientelgruppen betrieben wird? Wo bleibt diese Toleranz für den politischen Gegner? Soll dieser wieder einfach ausgelöscht werden, womöglich noch in Gulags oder nach Sibirien deportiert werden?

Zeigen da die Feministen wieder ihr linksextremistisches Gesicht hinter der faulen Maske der einseitig gynozentrischen "Geschlechterdemokratie"? Warum haben sie es nötig, friedlich sich versammelnde Männer nur wegen ihrer Meinung so dermassen zu drangsalieren?

Vorbildliche Zitate

Doch einige Sachen sind durchaus lobenswert. So weisen die Hetzpassagen dieser Linksextremisten auf vertieftes Studium maskulistischer und antifeministischer Texte hin. Es tauchen sogar Sätze von meinem Blog auf! So findet man auf diesem Wandzettel ein Zitat das ursprünglich von mir (unter "Das Wirken des Feminismus") stammt und das nun mittlerweile auch auf antifeminismus.ch zu finden ist:

"Der Feminismus ist die skrupellose Gewerkschaft bestimmter Frauen mit Minderwertigkeitskomplexen, Grössenwahnsinn und verqueeren Männlichkeitsphantasien. Es ist das Vehikel, mit dem sie ihre Pfründe mit immer mehr einseitigen Privilegien und unmenschlicher Männerabwertung bereichern."

Schlussfolgerung

Es ist entsetzlich zu sehen, wie linksextremistischer Gesinnungsterror hier gegen Andersdenkende und gegen die Meinungsfreiheit propagiert wird. Schamlos wird der abscheuliche Männerhass und der fürchterliche Umerziehungsdrang des Femigenderismus in Schutz genommen und mit blutig roten, kommunistischen Floskeln garniert dem nichts ahnenden Passanten unter die Nase gerieben.

Schlimm genug, dass der Staatsfeminismus Wirte und Banken, ja sogar Männervereine unter Druck setzt, um uns zu bekämpfen - nein, jetzt lässt sie sogar die rote SA aufmarschieren, um uns mit roher Gewalt mundtot zu machen. Diese verbohrten Hobby-Revolutionäre, die zu spät auf die Welt gekommen sind um selber bei den Rotarmisten oder den Braunhemden mitzumarschieren! In ihrer Wut und Frustration ob der verlorenen kommunistischen Weltrevolution und aus Sehnsucht nach der Sowjetunion zerfrisst sie der verachtenswerte antiwestliche Selbsthass.

Es sind bemitleidenswerte Abfallprodukte einer verfehlten Ideologie, die die gesamte intellektuelle Landschaft seit den 68ern befallen hat. Hilflos müssen sie mit ansehen, wie jedes einzelne ihrer idealistischen Werke vor ihren Augen degeneriert und obsolet wird - verzweifelt reagieren diese antiwestlichen Kulturverräter mit Gewalt und Gesinnungsterror.

Sollen sie doch kommen. Denn was würde es erst für einen Skandal geben, wenn diese tiefroten Fanatiker in Namen des Feminismus friedliche Menschen angreifen würden? René Kuhn und hellhörige Journalisten würden am darauf folgenden Montag dafür sorgen, dass die ganze Welt von dieser Schande erfahren würde!

Millionen Menschen weltweit würden von diesem rotfeministischen Terror erfahren. Und wir hätten auf einem Schlag ein paar tausend Mitglieder mehr.


Better dead than red!
Lieber tot als rot!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Genderwahnsinn - Kinder, Kranke und Drittweltstaaten als Versuchsobjekte!

Wenn man die Texte gegen den Genderismus liest, haben viele den Eindruck, dass es sich dabei um abstrakte und verkorkste Theorien handelt, die fernab der Wirklichkeit vor sich hingären. Nichts ist falscher als das!

Im Folgenden werde ich ausführlich dokumentiert darlegen, wie der Genderismus systematisch in zahllosen Bereichen nicht nur Anwendung findet, sondern auch bei seinen wehrlosen Opfern massive Schäden hinterlässt.

Erneut möchte ich daran erinnern, dass wir es beim Genderismus mit einem totalitären Konzept feministischen Ursprungs zu tun haben, das darauf abzielt, durch Zwang und Umerziehung die als konstruiert empfundene Geschlechtlichkeit abzuschaffen.

Dazu ist diesen GenderterroristInnen jedes Mittel recht, wie wir gleich sehen werden.

Allgemeines

Gender Mainstreaming, das aktive politische Instrument des Genderismus, "ist eine Reaktion auf die Klage vieler Feministinnen in den neunziger Jahren, dass die traditionellen Instrumente der Frauenförderung nicht ausreichten" wie es SPON hier schreibt. Und weiter geht der infernalische Ton: Bewusst wolle man Männer dazu bringen, auf Macht und Einfluss zu verzichten. Vorallem die Stadt Wien tut sich mit Plakaten zu Gender Mainstreaming negativ hervor.

Sogar die Finanzpolitik bleibt vor dem Genderismus nicht verschont. Dort wird mit Hilfe von Gender Budgeting versucht, mehr Geld frauenspezifischen Projekten zufliessen zu lassen. Doch wenn man weiss, wie sehr Frauen vom Sozialstaat auf Kosten von Männern profitieren (Kopie des Weltwoche-Artikels), wird diese frauenfreundliche Heuchelei sehr schnell zur entlarvenden Farce. In Deutschland und Österreich ist die Situation übrigens genauso.

"Gender Mainstreaming" sei ein Projekt, "das die Privilegien von Männern als sozialer Gruppe in Frage stellt", sagt Sabine Hark, eine der führenden Gender-Theoretikerinnen in Deutschland. Das ist übrigens die gleiche Tuss, die auf dem Streit-Wert-Blog zum Hitlergruss anzusetzen scheint. Deutlich sind man diesem männerhassenden Mannsweib die maskulinen Züge an:


Sabine Hark - Männerhasserin, Mannsweib und Gendertheoretikerin

Dabei wird Gender Mainstreaming als "konsequente Ergänzung und Weiterentwicklung der frauenbezogenen Sichtweise verstanden, welche zusätzlich erlaubt, eine gendersensible Perspektive auch auf Männer anzuwenden.", wie es in diesem Papier (Seite zwei, oben) zur Suchtbekämpfung ausgeführt wird.

Die Frauenförderpolitik, die in immer mehr Privilegien und Rechte für Frauen auf Kosten von Männern mündet, soll nun also unter einem universelleren Namen so ausgedehnt werden, dass die Männer - das vermeintliche zentrale Hindernis zum Frauenparadies - noch mehr als früher zu ihren Zwecken umgeformt werden können.

Genderismus im Kindergarten

Am Scheusslichsten ist wohl die Tatsache, dass sich die Genderisten an unseren Kindern in staatlichen Institutionen vergreifen. Systematisch wird da versucht, den Jungen das Jungenhafte abzutrainieren und den Mädchen das Jungenhafte anzugewöhnen.

Diese Textstelle fasst das generelle Programm in der Hinsicht trefflich zusammen:

"Die Geschlechter von Junge und Mädchen werden in den Kitas zunehmend und  systematisch aufgeweicht, um schließlich gänzlich abgeschafft zu werden. Die kleinen Mädchen werden im Gender-Kindergarten aufgefordert, »Fußball zu spielen, sich zu wehren, sie erhalten besondere Förderung in den Bereichen Technik, Werken, Computer. Buben hingegen sollen eine positive Körperwahrnehmung erlernen, dazu gehören: Massage, Kosmetikkorb, den eigenen Körper pflegen und achten, schön sein, Anbieten von männlichem und weiblichem Verkleidungsmaterial – in andere Rollen schlüpfen, fürsorgliche und behutsame Interaktion mit anderen Kindern aufnehmen, positive Besetzung von Schlüpfen in ›weibliche‹ Rollen (Prinzessinnenkleid, Nägel lackieren …), Erlernen von Umgang mit Puppen (positiver Begriff: Puppenvater), Erlernen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (positiver Begriff: Hausmann)."

Auf den Punkt gebracht handelt es sich im Wesentlichen um Massnahmen, die bei den Jungen um folgende Zielsetzung drehen:

"Die Jungs lernen hier ebenso früh, sich nicht mehr wie Jungs aufzuführen, sondern weicher, weiblicher zu werden. So heißt es bei dem Lernprogramm der Buben, dass diese Frustrationen ertragen lernen müssten: »Verlieren, beim Warten und Zurückstecken eigener Bedürfnisse, Hilfsbedürftigkeit zugeben können, Umgehen damit, dass Mädchen Paroli bieten!"

Hier findet man eine erschöpfende Auflistung aller Umerziehungspunkte aus erster Hand. Jungen sollen die Nägel lackiert und in Frauenkleider gesteckt, generell das positive Schlüpfen in weibliche Rollen antrainiert werden, sie sollen lernen, Frustration, Warterei und Verzicht auf eigene Bedürfnisse zu ertragen, Schreien und Toben soll ihnen abgewöhnt werden (den Mädchen jedoch soll dies beigebracht werden!) und sie sollen ihre eigene "Rolle" kritisch hinterfragen während sie mit Puppen spielen.

Systematisch sollen Männer und Frauen den Kindern eine Vielfalt von "Rollen" vorleben. Dies wird grotesk wenn zum Beispiel der Begriff "Puppenvater" positiv besetzt werden soll - was einen Maskulisten an entrechtete, geknechtete und vom Jugendamt gefesselte Väter erinnert. Ob da Jungen schon einmal mental auf solche grauenhafte Schicksale vorbereitet werden sollen?

Diese Art von geschlechtersensibler Pädagogik ist mittlerweile zu einem fixen Bestandteil aller Kindergärten in Wien geworden! Dort wird auch deutlich, dass eine vielgepriesene Erhöhung des Männeranteils in den Kitas nicht den Männern zugute kommen soll, sondern lediglich der weiteren Unterstützung der Umerziehung von Jungen dienen muss. Die vielgepriesene Erweiterung klassischer Männerberufe auf Erziehertätigkeiten ist somit mehr ein Instrument, um die Umerziehung auch mit Männern vorantreiben und legitimieren zu können.

Deutlich wird das scheinheilige Umerziehungsprojekt noch einmal hier. Jeder Mensch weiss, dass Jungen und Mädchen in dem Alter nicht miteinander spielen und erst recht nicht wie das andere Geschlecht sein wollen. Man quält somit diese Kinder bis ins Unendliche mit diesen perversen Massnahmen!

Es geht nicht darum, gutes oder schlechtes Verhalten geschlechtsneutral abzutrainieren, sondern spezifisch soll Verhalten, das bei Jungen als schlecht empfunden wird, bei Mädchen gefördert werden und spezifisch Mädchenhaftes, das bei Mädchen als negativ angesehen, wird den Jungen auferzwungen.

Genderismus in der Familienpolitik

Doch mit den armen Kindern hört der Genderismus noch lange nicht auf! Auch die Eltern sollen gendergerecht umerzogen werden, initiiert von der ehemaligen Familiienministerin Ursula von der Leyen.

Genauso wie die Nazis wollen diese Umerzieher über Brüssel den Leuten die Begriffe Vater und Mutter verbieten und durch abartige Wortkonstrukte wie "Elter" ersetzen. Generisch männliche Begriffe wie 'Anfängerkurs' sollen durch 'Grundkurs' ersetzt werden und so weiter.  Deutlich wird dabei die genderistische Abneigung gegenüber der Mutter. Auch die Vaterschaft wird von diesen Leuten verachtet, dies wird deutlich wenn man hier die Entrechtung, Entwürdigung und Nihilisierung von Vaterschaft als Resultat des deutschen Familienrecht anschaut.

Dabei soll der Mensch an sich geändert werden indem das Geschlecht im Sinne von mehr feministischer "Gerechtigkeit" umprogrammiert wird. Schon fast belanglos wird auf den Genderistenverein Dissens e.V. verwiesen, der den "anderen Mann" durch "aktive Patriarchatskritik" formen soll (das Wort Patriarchat wird übrigens nicht einmal mehr von Feministen selbst als wissenschaftlich seriös betrachtet). Grosszügig wird Dissens e.V. vom Staatsfeminismus finanziert. Jungenarbeit ist eine Spezialität von Dissens e. V., welches selbstbewussten Jungen gerne einmal einredet, eine Scheide statt einen Penis zu haben. Natürlich ging es den Leuten "nur" um die "Zerstörung von Identitäten", dessen Ziel "nicht ein anderer Junge, sondern gar kein Junge" sei.

Männlichkeit und Vaterschaft sind diesen totalitären Umerziehern nur dann etwas wert, wenn sie der Frauenpolitik untergeordnet und dienlich sind. 

Genderismus in der Behandlung von Kranken

Völlig unmenschlich und abartig perfid wird es, wenn der Genderismus die körperliche Schwäche und psychische Leid kranker Menschen ausnutzt, um ihnen die genderfeministische Ideologie aufzudrücken. 

So gibt es hier im Grundsatzpapier zur Suchtbehandlung der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen) das spezifisch weibliche Anliegen unter dem Deckmantel des Gender Mainstreaming anpreist (Seite 2):

"Zum anderen setzt Gender Mainstreaming die weitere Behebung der vielfach aufgezeigten Defizite und Ungleichbehandlung von Frauen als „Kundinnen“ der Suchthilfe voraus und baut auf den Erkenntnissen frauenspezifischer Suchtforschung und -praxis auf."

Obwohl eine Mehrheit der Suchtfälle Männer sind! Dies wird im gleichen Dokument auf Seite 2 eingeräumt. Es ist abartig, sich auf eine Minderheit von 20 % zu konzentrieren, während die überwältigende Mehrheit sich gefälligst diesem Gynozentrismus unterzuordnen hat.

Ein von diesem Gynozentrismus anonymer Betroffener schreibt dazu:

"Als betroffener Suchtkranker kann ich dazu nur sagen: Übelst!! Während meiner Entwöhnung und Therapie vor einigen Jahren war ich so angeschlagen und labil, dass ich für jede Ideologie - auch die teuflichste wie Gender Mainstreaming - offen und zu gewinnen war. Da war ich gar nicht in der Lage, die Ausmasse der Destruktivität von GM zu erfassen, geschweige denn, mich dagegen zu wehren. Ich habe keine Worte für diese abgrundtiefe Verwerflichkeit, die hilfebedürftigen und schwachen Suchtkranken zu gendern...!!"

Doch damit nicht genug! Auch bei der Behandlung von Aidskranken wissen die Genderisten, wie man nach Geschlecht mit den Betroffenen umzugehen hat.

Die UN finanziert die Implementation von Gender Mainstreaming in die Bekämpfung von Aids weltweit! In diesem Dokument wird ausführlich darauf eingegangen, warum gerade Frauen besonders viele Hilfe und Fokus nötig hätten, obwohl sie weltweit gerade mal knapp die Hälfte aller Aidskranken stellen! In Deutschland zum Beispiel sind über 80 % aller Aidskranken Männer! Dennoch reden Gesundheitsexperten in Deutschland von einer "besonderen Gefährdung" der Frauen durch Aids ... und das im GLEICHEN Interview! Es ist einfach nur noch krank!

Kein Wunder fragt sich Manndat, ob Männer Aidsopfer zweiter Klasse seien.

Hier wird klar ersichtlich, dass der Genderismus die Interessen und Anliegen der Frauen sogar dort über jenen der Männer stellt, wo diese sich in einer klaren Mehrheit des Leids befinden. Statt unabhängig von Geschlecht den Leuten eine qualitativ hochstehende Behandlung zukommen zu lassen, wird hier eine gynozentrische Perspektive eingenommen, die bewusst Männer ausklammert oder in ihrem Leid marginalisiert.

Genderismus in der Katastrophenhilfe

Doch der Genderismus geht noch viel weiter in seinem totalitären Umerziehungswahn! Nicht nur einzelne Opfer oder Gruppen von Menschen sollen von ihm erfasst werden, sondern ganze Staaten in der dritten Welt sollen gefälligst als Versuchsobjekte herhalten, damit dieser Wahnsinn fröhlich mit ganzen Menschenmassen experimentieren kann.

Dies wird deutlich zum Beispiel bei der Katastrophenhilfe für die Erdbebenopfer von Haiti, in der ein sogenanntes von Feministinnen propagiertes Gender Responsive Aid in Aktion trat, das darauf abzielte nur Frauen Hilfsgüter zukommen zu lassen und Männer von Hilfslieferungen auszuschliessen.

"When relief is distributed by women, it has the best chance of reaching those most in need."

Dabei wird "those most in need" schon vorab definiert als Frauen und Kinder. Warum? Weil die gleichen Härten, von denen auch Männer in Haiti vorher betroffen waren, bei Frauen als relevanter einzuschätzen seien:

"Because of their role as caretakers and because of the discrimination they face, women have a disproportionate need for assistance."

Als wären die Männer nicht für die Familien und somit für alle verantwortlich. Sogar als Opfer von Naturkatastrophen sind Männer wohl noch als Täter brandgefährlich und egoistisch, so dass sie nach Genderistenlogik von Zuwendung ausgeschlossen werden müssen!

"When aid is distributed through the "head of household" approach, women-headed families may not even be recognized, and women within male-headed families may be marginalized when aid is controlled by male relatives."

Dabei wird ein hypothetischer, nicht bewiesener (= may) Auschluss weniger von Hilfeleistung (alleinstehende Frauen etc.) nach der bisherigen Methode durch eine reale und die Hälfte der Bevölkerung betreffende Exklusion von Zuwendung ersetzt! Wir kennen dieses Prinzip, bei dem eine diffuse, nicht bewiesene Diskriminierung (gläserne Decken) durch eine reale, gesetzliche Diskriminierung (Frauenquoten) aufgehoben werden soll. Dieses Prinzip ist typisch für feministisches Gedankengut.

Ich wüsste gerne einmal, wieviele Familien und ihre Männer aufgrund einseitig ausgebliebener Hilfeleistung zusätzlich gestorben sind. Aber das interessiert die Genderisten nicht, solange es den Frauen gut geht. Noch nie trat Gynozentrismus so offensichtlich und so verheerend in Erscheinung wie in Haiti. 

Genderismus in der Entwicklungshilfe

Doch damit nicht genug. Genderisten massen sich auch an, Gesellschaften in der Dritten Welt nach ihrem Geschmack im Rahmen der Entwicklungshilfe umzugestalten und in ihre Strukturen einzugreifen, wie man hier (zuunterst) sieht:

"So sollen langfristig die Rollenbilder und Geschelchterrollen in den Dorfgemeinschaften geändert werden." 

Und wenn sich die bemitleidenswerten Laborratten sich dieser Umerziehung verweigern, werden ihnen Mittel und Hilfe gestrichen, was hier auf verschlüsselte Weise angedeutet wird:

"Wenngleich es nicht ausgeschlossen sein darf, die Kooperation aufgrund mangelnder Berücksichtigung von Gender-Aspekten zu beenden, sollte in einem solchen Fall grundsätzlich auch die Möglichkeit zur Verbesserung duch gemeinsame Lernprozesse bestehen." (Seite 27, Mitte)

"Ausserdem muss darauf geachtet werden, dass Projektpartner klar nach den strategischen Interessen der Frauen suchen [...], um eine strukturelle Verbessrung zu ermöglichen." (Seite 28, unten)

Dieses Dokument des Verbandes von NGOs deutscher Entwicklungspolitik bietet auch noch einige erstaunliche Einsichten in die westliche, genderistisch verseuchte Entwicklungshilfe:

"Auch in der Entwicklungszusammenarbeit ist seitdem [Frauenkongress in Peking, 1995] nicht nur Frauenförderung, sondern auch Gender Mainstreaming verbindlich." (Seite 11, oben)

"Begriffe wie 'Frauen' und 'Gender' oder 'Frauenförderung' und 'Gender Mainstreaming werden sprachlich nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern häufig synonym verwendet." (Seite 12, oben)

"Frauenförderung und Gender Mainstreaming - zwei Seiten einer Medaille" (Seite 26, oben)

Was wir schon geahnt hatten - dass Frauenförderung und Gender Mainstreaming auf das Gleiche hinauslaufen - wird hier offiziell und mehrfach ausdrücklich bestätigt. Nicht nur dieses Dokument der westlichen Entwicklungshilfe ist voll von diesen Erklärungen, die explizite Frauenförderung als integralen Bestandteil jeder Entwicklungshilfe betrachten.

Dabei konzentriert man sich einseitig auf das Leid der Frauen, während die Männer systematisch ausgeblendet werden, so dass eine Frauenförderung auf Kosten der Männer legitimiert und umgesetzt werden kann.

Konklusion

Wir haben nun anhand von unzähligen Beispiele gesehen, wie der Genderismus zahllose Bereiche systematisch infiziert und dort vorallem die Armen und Schwachen für seine Zwecke einzuspannen versucht. Welch' dämonische Unmenschlichkeit lauert hinter diesen abgrundtief niederen Ideen der Genderisten, die sich wie die verhassten Faschisten auf die Schwachen und Hilflosen stürzen, um ihnen ihre entrückte und entartete Ideologie mit Zwang und notfalls mit Gewalt aufzudrängen!

Die Ergebnisse sind auf scheusslichste Weise männerfeindlich und gynozentrisch. Mit System werden Männer und Jungen verdrängt, so dass Hilfe und Zuwendung vorallem den Frauen zugute kommt. Durch grosszügige Finanzierung durch den Staatsfeminismus hat sich ein riesiger Apparat genderistischer Organisationen gebildet, der das Leben der Menschen auf diesem Planeten weltweit zu vergiften versucht.

Die einzige Lösung zur Vernichtung dieser Dämonenmaschinerie liegt darin, den Staatsfeminismus und jede Art von leicht vereinnehmbarer Geschlechterpolitik mit Stumpf und Stiel auszurotten, indem die gesprochenen Gelder eingefroren und jede finanzielle Quelle trocken gelegt wird. Um eine nachhaltige Wirkung zu gewährleisten muss fortan jede Art von Geschlechterpolitik verboten werden. Viel zu leicht zugänglich und zu verlockend sind die verführischen, giftigen Früchte dieser Art von Volksumerziehung, so dass man das mittelfristig verursachte Leid nur allzu gerne zugunsten der eigenen Klientelgruppen ausklammert.

Dies gilt jedoch nicht nur für die jetztigen Genderisten - keiner soll es wagen, diese Abscheulichkeiten aufgrund einer naiven Kompromisshaltung mitzutragen oder gar mit anderem Vorzeichen in ferner Zukunft zu wiederholen oder er wird sich genauso den Zorn des Perseus auf sich ziehen.


Der neue Mensch geformt durch den Genderismus

Donnerstag, 26. August 2010

Maskulistische Internetpatrouille I

Im Verlauf meiner Arbeit als Maskulist stosse ich auf viele Dinge, die es aufgrund von Zeitmangel niemals auf meinen Blog schaffen, aber dennoch eine Meldung wert sind. Somit werde ich sie zwischen den grossen Blogeinträgen bringen, um sie einerseits nicht untergehen zu lassen und andererseits um euch auch was zwischen den grossen Brocken bieten zu können.

Der grünfeministische Blog "Streit-wert" weist schon einige komische Gestalten auf, wie wir bereits bemerkt haben. Die lassen auch am Laufmeter Blödsinn raus wie zum Beispiel die Isle Lenz:

"Der Wehrdienst war lange ein Privileg der männlichen Bürger."

Danke! Endlich hat mir eine Genderistin erklärt, dass ich und alle anderen Männer den Zwangsdienst als Privileg geniessen sollen! Da werden Frauen aber frohlocken, wenn sie im gleichen Ausmass in den Genuss dieses "Privilegs" kommen werden. Kein Wunder findet man dort bei solchen Ansichten auch noch böse schauende Gendertussen, die zum Führergruss ansetzen.

Erfreulicher sind da schon diese beiden neuen Youtube-Channels von Antifeminist und Eviathanus. Diese gesellen sich zu der ohnehin schon grossen Fülle an englischsprachigen, antifeministischen Videos.

Eviathanus ist kein Unbekannter - schliesslich hat er schon "Widerlegung feministischer Thesen I" produziert, welches ich hier auf meinem Blog platziert habe. Hier die Fortsetzung.



Hier stiess ich auf eine anschauliche Erklärung, warum man die Sendung "Mein Mann kann" niemals mit umgekehrten Geschlechtern ausstrahlen würde, denn jeder würde bei so einem abartigen sexistischen Scheiss randalieren - wenn Männer allerdings in Glaskojen gehalten werden, ist das für die politisch korrekten Sittenwächtern natürlich kein Problem.

Ein bewegter Pudel namens Gendalus "recherchiert gerade zum Thema Antifeminismus" und ist dabei auf das erste internationale Antifeministen-Treffen (jetzt anmelden!) gestossen. Offensichtlich recherchiert er nicht so gut, denn bei ihm ist Urs Bleiker ein "Ortsparteipräsident der nationalkonservativen SVP" und René Kuhn ist seiner Meinung nach Parteipräsident der Sektion Luzern. Anschliessend glaubt er dann auch noch, dass René Kuhn im Frauenhandel verwickelt war ...

Ich kenne beide persönlich und ich kann versichern: Urs ist nicht in der Politik, René ist auch nicht Parteipräsident und das Gerücht mit dem Frauenhandel beruht auf linken "Qualitätsjournalismus" der aus der Tatsache, dass Renés Firma sich einst um Homepages für Partnersuche gekümmert hat, eine Lügengeschichte fabriziert hat.

Markus Herm ääh Gendalus hofft darauf, dass es bei unserem Treffen zu Protesten kommt. Das hoffe ich auch! Proteste gegen den Feminismus, und zwar viele.

Wusstet ihr, dass Gesterkrampf (der ungläubige Thomas) mit seiner peinlichen und unwissenschaftlichen "Expertise" durch die halbe Republik hausieren geht und vor uns warnt? Bei seinen Referaten sollen dann Konsequenzen besprochen werden - wie wär's mit Kapitulation?


Der antifeministische D-Day ist in vollem Gange!

Sonntag, 22. August 2010

Gendertuss: "Maskulisten sind Schweine!!1! Echt!"

In letzter Zeit sind die Genderisten wohl permanent damit beschäftigt, sich über uns aufzuregen, da sie auf der Sachebene mit uns nicht so zu recht kommen. Dieses Mal sind wir keine dummen Vollidioten, sondern Schweine. Doch sie hat noch mehr zu bieten als geistig hochstehende Beleidigungen - man schaue sich ihre Ausführungen genauer an:


Das sagt uns jetzt eine 24-jährige Studentin, die "Gender & Diversity" im Master studiert und nebenbei als freiberufliche Journalistin versucht Fuss zu fassen. Auf ihrem Blog versucht sie sich an der englischen Sprache und besingt ihre Menstruationswallungen Tätigkeit als feministische Bloggerin.

Warum beeindruckt mich das nicht?

Vielleicht sollte sie ihre berufliche Auswegslosigkeit als künftige arbeitslose Journalistin umgehen, indem sie in einem für sie naheliegenden Bereich Karriere macht:


Aber der Hammer ist der letzte Abschnitt:

"Bei Feministinnen ist das nicht so. Sie sind gut ausgebildet, machen auch nicht so die Männer für ihr Schicksal verantwortlich."

Bei diesen beiden Sätzen bin ich vor Lachen beinahe vom Stuhl gefallen. Journalismus, Gender Studies, Germanistik und Soziologie sind wirklich eine gute Ausbildung! So gut, dass diese "gut ausgebildeteten" Frauen jetzt der Privatwirtschaft Frauenquoten aufzwingen möchten, denn niemand will diese Pauerwummen offenbar beschäftigen. 

Was ist der Feminismus und der Genderismus denn anderes, als eine einzige riesige Bewegung um Männern die Schuld für alles zu geben? Und um die Minderwertigkeitskomplexe von gescheiterten Frauen mittels Sündenbock zu therapieren?

Im nüchternen Vergleich haben gerade Feministinnen erbärmlich wenig geleistet.

Im Gegensatz zum korrupten Genderpiraten, der seine mentalen Dünnflüsse nicht unter Klarnamen rauslässt (aber von dem wir dennoch wissen, wer es ist) ist diese Tuss nicht so schlau.* An wen erinnert mich das nur?

Hätte sie doch einfach den Mund gehalten. Dann wäre uns zwar dieser Spass entgangen, aber sie hätte sich wenigstens nicht so blamiert.


Warum Maskulisten nicht mit ihrer Ausbildung prahlen müssen

* Wohnort, Adresse und Körbchengrösse entfernt, da die Urheberschaft des Textes nicht eindeutig ist - das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass wir alle Schweine sind ;-)

Donnerstag, 1. Juli 2010

Der Genderismus

Schon länger wollte ich mich tiefgehend mit dem Genderismus beschäftigen um deren faule Natur mit ihren schrecklichen Konsequenzen für uns alle aufzuzeigen.

Obwohl ich schon mehrfach darauf eingegangen bin, kratzte ich doch lediglich an der Oberfläche. Deshalb werden wir uns heute die genauen Mechanismen dieser verkappten feministischen Ideologie anschauen und sie mit der Wirklichkeit und dem Verstand konfrontieren.

Ich bin nicht der Erste, der gegen den Genderismus schreibt. Volker Zastrow tat dies schon eindrücklich in seinem Buch. Auch im Spiegel und in der FAZ erschienen Artikel gegen Gender Mainstreaming. Diese äusserst lehrreiche Homepage, welche sich auf die Widerlegung des Genderismus auf Prozessebene spezialisiert hat, kann ich jedem nur empfehlen. Der Blog "Geschlechterverwirrung" konzentriert sich auf die Widerlegung genderistischer Positionen. Der Blog "Alles Evolution" widmet sich einem kritischen Dialog mit Genderisten und Feministinnen.

Generell ist Gender unter unseres Gleichen ein Begriff, doch was genau dahinter steht und vorallem, wie man es argumentativ auseinandernimmt, möchte ich heute schriftlich niederlegen. 

Definition

Zuerst möchte ich den Begriff Genderismus genauer beschreiben.

Genderismus ist ein staatlich oder staatsnahe getragenes, linksideologisches, pseudowissenschaftliches Bündel aus Dogmen, Programmen und Massnahmen, die alle darauf abzielen, die Geschlechtlichkeit von Menschen durch Pathologisierung, Umerziehung und Zwang zu relativieren ("dekonstruieren"), deren Auswirkungen mit künstlichen Eingriffen nicht zur Geltung kommen zu lassen und das dem Gleichstellungsfeminismus einerseits als Legitimationsquelle und andererseits als politisch wirksames Instrument dient.

Auffallend am Genderismus ist, dass er einerseits nicht dem politischen Willen des normalen Bürgers entspringt - die meisten Menschen auf der Strasse wüssten nichts mit den Begriffen Gender Studies, Gender Mainstreaming oder Doing Gender anzufangen - sondern er wird von Universitäten, feministischen Organisationen und staatlichen Institutionen von oben herab dem Volk aufgedrängt.

Die Zusammenhänge mit unter anderem auch linken Ideologien werden wir später fundierter betrachten. Die Verwandtschaft beruht im Wesentlichen auf der Tatsache, dass totalitäre Gleichheit mittels Umerziehung zum neuen Menschenideal angestrebt und dazu eine Opfergruppe mit Forderung auf Ausgleich konstruiert wird. 

Die pseudowissenschaftliche Natur dieser Ideologie werden wir weiter unten noch genauer beleuchten. Bezeichnend ist hier, dass Fakten und die Realität nicht wertneurtal gehandhabt werden, sondern überdehnt und verzerrt auf die eigenen Absichten hin missbraucht werden. Echte Wissenschaftlichkeit ist somit bei den Gender Studies nicht gegeben.

Zwang und Umerziehung ergeben sich aus der Tatsache, dass sich Genderisten vorallem auf Kinder (Genderpädagogik) und Jugendliche stürzen, die wesentlich leichter zu manipulieren sind, als erwachsene Menschen. Der Zwang verweist auf den leidenschaftlichen Missbrauch staatlicher Macht und Vollzugsinstrumente, um genderistische Anliegen durchzusetzen - ohne dass der Bürger dazu etwas zu sagen hätte.

Dabei werden individuelle Beschränkungen und Mängel nicht aus eigener Kraft überwunden (was wahrer Emanzipation entspräche), sondern mittels staatlichen Hilfsgriffen zugunsten von Klientelgruppen umgangen. Dabei fällt die zwanghafte Pathologisierung des Natürlichen zur Rechtfertigung solcher Eingriffe auf.

Der Genderismus wird vom Feminismus forciert (Frauenkongress 1995 in Peking) und einseitig zu Gunsten von Frauen und auf Kosten der Männer durchgeführt - dies bestätigt sogar der Genderist und Musterpudel Thomas Gesterkamp in seiner "Expertise":

"Dass Frauenpolitik manchmal einfach nur mit dem Wort "Gender" neu etikettiert wird, ist auch nicht völlig falsch."
 
Da die Wörter Feminismus und Gleichstellung schon jetzt überall Misstrauen und Argwohn hervorrufen, das Wort Gender jedoch noch frisch, unbelastet und unverbraucht daher kommt, wechseln immer mehr Feministinnen zum Genderismus.

Positionen und Forderungen

Doch was vertritt der Genderismus eigentlich genau? Dazu schauen wir uns das sogenannte "Gender-Manifest" des Politbüro Moskaus Genderbüro Berlins etwas genauer an. Übrigens wird auch dort bereits schon auf der ersten Seite der feministische Ursprung des Gender Mainstreamings betont.

Der Genderismus stellt die "Norm der heterosexuellen Zweigeschlechtlichkeit" und deren "Reproduktion" in Frage und möchte eine langfristige Lösung für deren Überwindung erarbeiten. Dabei behauptet er, dass das biologische Geschlecht ("Sex") nicht das soziokulturelle Geschlecht ("Gender") beeinflussen würde und es stattdessen unzählig viele verschiedene soziale Geschlechter gäbe.

Daraus leiten Genderisten ab, dass das biologische Geschlecht und somit die Zweigeschlechtlichkeit und deren Unterschiede sozial konstruiert seien und nicht biologisch veranlagt. Es werden gesellschaftlich konstruierte, ungerechte Geschlechterhierarchien postuliert. Die aktuelle Gesellschafts- und Geschlechterordnung wird als ungerecht und als zu überwinden betrachtet.

Deshalb fordern die Genderisten, dass diese geschlechtlichen Hierarchien und die aktuelle Geschlechterordnung mitsamt deren Wirkungen überwunden werden. Geschlechtliche Privilegstrukturen müssten verändert werden und das Geschlecht müsste aufgelöst ("dekonstruiert") werden, damit "Spielräume für vielfältige geschlechtliche Existenz- und Lebensweisen" eröffnet werden könnten.

Sie unterstreichen dies mit der Forderung nach Frauenquoten, neuen Gleichstellungsprogrammen, Umerziehungsmassnahmen ("Genderkompetenz-Training") und sie schrecken auch nicht vor Menschenversuchen zurück. Dabei fällt bei manchen von ihnen das gestörte Verhältnis zum eigenen Geschlecht auf. Die einseitige Natur des Genderismus fällt dadurch auf, dass zum Beispiel Quoten nur für Frauen und nur in Topjobs gefordert werden. Dies tritt kombiniert mit einem gestörten Verhältnis von Gleichberechtigung auf, welches mehr Wert legt auf Prozente dort wo es den Frauen passt, als auf gleiche Rechte und Pflichten, welche lediglich gleiche Chancen, jedoch nicht gleichen Zieleinlauf zu garantieren hat.

Diese Standpunkte und Absichten widerspiegeln sich deutlich in einem anderen Text, den ich hier unter den Comments gefunden habe und der von einer Genderistin stammt:

"Soweit ich da Einblick habe, ist Evolutionsbiologie vor allem eine Theorie, die versucht menschliches Verhalten in der Gegenwart als Ergebnis evolutionärer Prozesse zu erklären und das Geschlechterverhältnis auf diese Weise enthistorisiert. Als Historikerin und Feministin bin ich davon einfach nicht zu überzeugen. Und zwar nicht nur wegen meiner intellektuellen Verortung, sondern auch aus strategischen Gründen:

Wenn die ‘Natur’ oder ‘Evolution’ für die Geschlechterdifferenz verantwortlich gemacht wird, bleibt für gesellschaftliche Veränderungen kein Raum. Den braucht es aber dringend, denn so wie es ist, ist nichts gut. Es geht nie darum, die Geschlechterdifferenz und ihre Wirkungsmacht abzustreiten, sondern um eine Analyse und Unterwanderung der Verhältnisse in unserer Gesellschaft. Da sind Konstruktivismus und Dekonstruktivismus mE die besseren Grundlagen für feministische Interventionen.

PS: Zeitmanagement – ich lese kein Buch, über das ich mich eh nur aufrege und das mich auf meinen eigenen Baustellen nicht weiter bringt. Evolutionsbiologie gehört gerade nicht dazu, falls sich das ändert, gebe ich dir Bescheid."


Dieser Text enthält alle Elemente, die wir bisher mit Genderismus identifiziert haben und lässt tief blicken.

Den Genderismus kann man auf zwei Ebenen entkräften und delegitimieren. Einerseits auf der Sachebene, indem man diesem verqueren Weltbild die gewaltige Fülle biologischer Fakten entgegensetzt und andererseits auf der Prozessebene, indem man die unzähligen Logikfehler und Widersprüche - die typisch sind für feministische Ideologien - angreift.

Widerlegung auf Sachebene

Da Genderisten behaupten, dass das biologische Geschlecht und Geschlechterdifferenzen nur "konstruiert" seien, verweise ich hier erst einmal einerseits auf ein riesiges Kompendium an wissenschaftlich fundiertem Material bezüglich Geschlechterunterschiede und andererseits auf eine spezielle Artikelreihe von Nature, die sich nur um das Y-Chromosom dreht. Auch die Natur und Entstehung der Zweigeschlechtlichkeit und deren Abweichungen haben wir auf diesem Blog schon intensiv behandelt.

Diese zahllosen Fakten decken sich mit unserer alltäglichen Erfahrung und Beobachtung, dass es einerseits nur zwei verschiedene Geschlechter gibt und diese sich grundlegend voneinander unterscheiden. Dabei wird deutlich, dass sich die Geschlechter komplementär zueinander ausgeprägt haben, um gemeinsam das Überleben zu sichern.

Auch Genderisten haben dies erkannt und damit begonnen, all den zehntausenden von Wissenschaftlern der letzten dreihundert Jahre Androzentrismus, Heteronormativität, Sexismus, Rückschrittlichkeit und Voreingenommenheit zu unterstellen. Sie werfen den Wissenschaftlern gerade das vor, was sie selber machen, nämlich mit einer wertenden Einstellung (Biologie böse, Genderismus gut) und einem festen ideologischen Programm (Überwindung der Zweigeschlechtlichkeit) an das Geschlechterverhältnis heranzugehen.

Diese Art von Vorwürfen fällt dann unter dem Stichwort "Biologismus" und einer "Rebiologisierung der Geschlechterdebatte". Dabei unterstellt man dem ernsthaften wissenschaftlichen Betrieb mit dem Kürzel "-ismus", dass es genauso wie die Gender Studies politische Absichten verfolgen würde. Doch es ist nicht die Biologie, welche die Geschlechter umerziehen möchte, sondern der Genderismus. Denn eine Wissenschaft kann nicht Menschen umerziehen - nur politische Programme (wie sie der Genderismus massenweise lanciert hat) können das indem sie wissenschaftilche Erkenntnisse verzerren und missbrauchen.

Dazu liefere ich gerne ein konkretes Beispiel wie kognitiv simpel die Genderisten dabei vorgehen. Sie lesen ein Biologiebuch und erfahren dabei, dass Regenwürmer und gewisse Fischarten entweder Zwitter sind oder ihr Geschlecht wechseln können. Man kann jedoch nicht von der Geschlechtlichkeit eines Regenwurms auf die Geschlechtlichkeit eines Säugetiers schliessen.

Auch die Trennung zwischen "sex" und "gender" ist unsinnig. Denn warum sollten unsere Gene, unsere Umwelt und die Evolution menschliche Körper so dermassen prägen, dass man von blossem Auge Unterschiede erkennen kann, jedoch unser Gehirn und somit unser Bewusstsein (= Gender) völlig unberührt lassen? Das ist unrealistisch. Ein Mensch hat somit nur ein Geschlecht und das umfasst einerseits biologische, als auch mentale Komponenten. Dieses aufzutrennen macht schlichtweg keinen Sinn.

Es stellt sich allgemein die Frage, ob es aus Sicht der Evolution sinnvoll wäre, dass der Mensch unendlich viele Geschlechter entwickelt. Denn zusätzliche Geschlechter würden nur zu einem evolutionären Nachteil führen, da diese zusätzlichen Invididuen eine unnötige Mehrbelastung an Ressourcen mit sich bringen würden, so dass der Mensch aussterben würde. Ein einziges Geschlecht hingegen würde dazu führen, dass sich der Mensch aufgrund langer Generationsdauer (Dauer bis zur Geschlechtsreife) sich zu langsam an seine Umwelt anpassen könnte.

Eher peinlich ist wohl auch das beharrliche Schweigen der Genderisten zur menschlichen Reproduktion, welche einzig und alleine den Frauen obliegt und somit ein unverrückbarer Beweis für die Unterschiedlichkeit der Geschlechter darstellt. Das wirkt auch extrem unplausibel, denn viele Genderisten bezeichnen sich grossmäulig als Geschlechterforscher - dabei gehen sie dem Elementarsten beschämt aus dem Weg.

Es zeigt sich anhand all dieser Fakten deutlich, wie sehr der Genderismus den Kontakt zur Wirklichkeit verloren hat.

Widerlegung auf Prozessebene

Der Genderismus steckt voller interner Widersprüche, Unwissenschaftlichkeit und krasser Unlogik.

- Normativität:

Indem die Genderisten wertend und voreingenommen an die Geschlechterordnung herangehen, verzerren sie das Resultat zu ihren Gunsten. Die Grundlage jeder wissenschaftlichen Arbeit ist jedoch eine rein deskriptive (unvoreingenommene) Einstellung. Gerade bei Geisteswissenschaften ist die Gefahr gross, dass eine normative (voreingenommene) Position die Resultate stark verfälscht - denn deren Resultate basieren nur eingeschränkt auf vollwertige Experimente.

Dazu ein konkretes Beispiel. Wenn eine Person es für enorm wichtig und toll erachtet, dass die Sonne um die Erde kreist und davon ihr ganzes Weltbild abhängig macht, dann wird sie ungeeignet sein um den Aufbau des Sonnensystems vorurteilsfrei zu erforschen, denn das Resultat steht für diese Person schon von vornherein fest.

Genauso ist es mit den Genderisten. Indem sie von vornherein wollen, dass es keine Geschlechterunterschiede gibt, weil sie befürchten, dass diese benutzt werden um Frauen auszugrenzen, wird die Geschlechterforschung in eine für sie günstige Richtung gelenkt und das "Resultat" bestätigt ihre Ansprüche. Doch ihre politische Voreingenommenheit lässt sie nicht neutral sein, wenn es um die Beschreibung von Geschlechterverhältnissen geht.

Selbst merken sie nicht, dass der Vorwurf der Normativität, den sie immer den Biologen, der Geschlechterordnung und ihren anderen Gegnern machen, viel mehr auf sie selbst und ihrer unwissenschaftlichen Voreingenommenheit zutrifft, als auf andere. Ihr selektives Weltbild filtert alle störenden Fakten.

- Überbewertung von subjektiven Beobachtungen:

Im Gender-Manifest findet man folgendes:

"Diese fusst auf der Beobachtung, dass eine Vielzahl sozialer Geschlechter sowie verschiedenste Begehrensweisen unterschieden werden können und auch das "biologische Geschlecht" Produkt sozio-kultureller Konstruktionen ist."

Ganze Dogmenkonstrukte ruhen auf subjektiven, empirischen Beobachtungen voreingenommener Personen, die nicht mit harten Fakten (Beweisen) unterlegt werden, sondern im Gegenteil im Widerspruch zu allen anderen Fakten stehen. Dabei werden noch so kleine deskriptive Indizien, die dem politischen Ziel der Überwindung der Geschlechtlichkeit dienen könnten, zu zwingenden Argumenten hochgejubelt (siehe Regenwurm-Affäre oben).

Doch die Beobachtung, dass "sex" nicht "gender" beeinflusst ist nicht wahrer oder bedeutender als die Beobachtung, dass die Geschlechter sich massiv unterscheiden. Nur weil man der einen Beobachtung ein politisches Gewicht beimisst und die andere Beobachtung dämonisiert heisst dies nicht, dass diese richtiger sein kann als die andere.

Der fehlenden Zusammenhang zwischen "sex" und "gender" müsste erst einmal gründlich und fundiert bewiesen und nicht nur mit voreingenommenen "Beobachtungen" und verzerrt gebrauchten Indizien gerechtfertigt werden, bevor man damit politische Programme legitimiert. Denn Beobachtungen sind keine Beweise.

- Zirkuläre Logik:

Wenn ein Evangelikaler sagt, dass die Erschaffung des Menschen wie in der Bibel beschrieben stattfand, weil in der Bibel steht, dass dies die Wahrheit ist, dann spricht man von zirkulärer Logik. Wenn man sich auf ein selbst geschaffenes System von Dogmen bezieht, die nicht in Frage gestellt werden dürfen und somit für die Betroffenen Richtigkeit aufweisen, dann muss alles andere falsch sein.

Man wird niemals einen Genderisten dabei erwischen, dass er die Grundsätze seines Glaubenssystems kritisch hinterfragt und auch die Frage zulassen würde, ob die Biologie nicht doch Einfluss auf das Geschlecht haben könnte. Denn wenn er dies täte, wäre er kein Genderist mehr. 

Wer zu viele Annahmen als nicht hinterfragbar deklariert wird schnell unwissenschaftlich und läuft damit Gefahr, nicht die Realität, sondern seine eigenen Wunschvorstellungen zu beschreiben. 

- Selektive Berücksichtigung von Fakten:

Wir haben bereits angedeutet, wie Genderisten die richtige Wissenschaft und deren Ergebnisse denunzieren. Doch wenn man alle Fakten, die gegen ein Weltbild sprechen, für ungültig erklärt, wie kann man dann ernsthaft auf die Gültigkeit befürwortender Fakten pochen? Wie kann man den Fakten, die einem nicht passen Bedeutung absprechen, während man sie den genehmen Fakten willkürlich zuteilt? Dies ist mit keiner Logik rechtferrtigbar.

Es läuft auf eine selektive, politisch gesteuerte Beliebigkeit von seiten der Genderisten bezüglich den berücksichtigten Fakten hinaus..

- Sonstige Widersprüche:

Wenn man den Genderisten Glauben schenken würde, dass "sex" das "gender" nicht beeinflusst, warurm müssen dann biologische Unterschiede überhaupt überwunden werden? Offenbar hat das biologische Geschlecht doch Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Individuen, weil sonst müssten sie ja nicht korrigiert, überwunden und ausgeglichen werden. Das könnte doch den Genderisten am Allerwerstesten vorbei gehen, ob es nun biologische Unterschiede gibt oder nicht, wenn diese doch so oder so keinen Einfluss auf das "gender" hätten.

Ihre korrigierende politische Aktivität (Gleichstellung, Gender Mainstreaming, ...) deutet indirekt auf die Existenz von biologischem Einfluss auf das Geschlecht hin, welche sie so eifrig in einem ihrer wichtigsten Glaubenssätze leugnen.

Konklusion

Wir haben nun gesehen, dass der Genderismus nicht nur von den Fakten, sondern auch von seinen inneren Mechanismen her inkonsistent ist. Aufgrund des fehlenden Bezugs zur Realität und der ideologisch gefärbten Ansichten ist jegliche Legitimität für eine Geschlechterpolitik basierend auf Genderismus strikt abzulehnen. 

Dies deckt sich mit der Erfahrung, dass sich Genderisten als fanatische Erlöser sehen, welche einen Kampf zwischen Gut und Böse austragen. Dabei weisen sie eine Gehirnwäsche wie in Sekten und Diktaturen auf, indem sie Kritiker und Andersdenkende verleumden, auf die normative Ebene ziehen, sie als Frauenfeinde und Rückständige deklarieren und nicht auf sachliche Argumente eingehen. Sie rechtfertigen dieses unangemessene Vorgehen mit der Meinung, dass sie selbst konstruierte Ungerechtigkeit beseitigen wollen.

Dabei übersehen sie, dass sie neue Ungerechtigkeit am Laufband erschaffen. Denn Frauenquoten führen zu Ungleichbehandlung aufgrund von Geschlecht. Etwas, was sie ja gerade immer dem "Patriarchat" vorwerfen.

Sie sind vom Wahn befallen, dass biologische Unterschiede automatisch eine repressive Gesellschaftsstruktur zuungunsten von Frauen hervorrufen würde. Durch diese Furcht und der daraus abgeleiteten Forderung, diese Unterschiede zu vernichten, lassen sie harmlose Zusammenhänge zu bedrohlichen Szenarien heranwachsen, die der Realität nicht gerecht werden.

Deshalb wehren Feministinnen, welche den Genderismus als Präsentierplakette benutzen, Fragen nach biologischen Geschlechtsunterschieden so entschieden ab, da sie dazu dienen könnten, Frauen auszugrenzen. Doch dadurch glauben sie indirekt selbst an einer rechtfertigbaren Niederstellung der Frau unter dem Mann, welche in einer modernen Welt nicht gegeben ist.

Indem sie den Genderismus propagieren, zweifeln sie unbewusst selber an der Gleichwertigkeit der Geschlechter - und dies ist die wahre Quelle von Sexismus.


Perseus' Feinde erstarren als er ihnen das Medusenhaupt zeigt

Sonntag, 13. Juni 2010

Den Feminismus begünstigende historische Entwicklungen

Die entscheidende Schwachstelle des Feminismus ist seine Legitimität. Diese Achillesferse wurde zwar in der Gegenwart schon häufiger getroffen und ausgiebig von Männerrechtlern und Maskulisten betont. Doch wie sieht es mit der historischen Legitimität des Feminismus aus?

Ist es wirklich der Feminismus, der für die Befreiung der Frau hauptverantwortlich ist? War es wirklich nur der Kampf der Feministinnen, welche der Frau Freiheit ermöglicht hat?

Wir werden im Kommenden sehen, dass viele feministisch okkupierte Errungenschaften nicht primär dem Feminismus zugesprochen werden können, sondern vor allem profunden sozialen Umwälzungen in den letzten 300 Jahren.

Das Prinzip sozialer Veränderung

Eine politische Forderung kann tausend Mal von hunderttausenden von Menschen formuliert werden, doch sie wird nicht erfüllt. Andere Ansprüche auf Veränderung müssen nur von einigen dutzend Menschen ausgesprochen werden und ihnen wird statt gegeben.

Dies mag dem äusseren Anschein nach primär an der Macht der agierenden Individuen liegen, doch der Hauptgrund liegt darin, inwiefern es sich eine Gesellschaft oder ein System als Ganzes leisten kann, bestimmten Änderungsvorschlägen nachzukommen ohne an Stabilität zu verlieren. Und auch die grösste individuelle Macht bewegt sich innerhalb der Grenzen, welche die kulturellen und technischen Sachzwänge einer Gesellschaft aufzwingen.

Dazu zwei Beispiele.

In Anbetracht der niedrigen durchschnittlichen Lebenserwartung, der hohen Kindersterblichkeit, der schlechten medizinischen und ernährungstechnischen Versorgung im Mittelalter war es unsinnig, Männer und Frauen zuerst zwölf Jahre schulisch auszubilden um sie anschliessend noch studieren und dann ein bisschen feiern zu lassen. Die mittelalterliche Gesellschaft konnte es sich somit nicht leisten, Männer und Frauen besser auszubilden und musste sie in einem Korsett religiöser Vorschriften festhalten, wollte sie überleben.

Gegen das totalitäre Regime der DDR haben über Jahrzehnte unzählige Menschen protestiert und demonstriert. Doch den Forderungen nach Demokratie nachzukommen, hätte den sicheren Untergang der sozialistischen Blutherrschaft bedeutet und somit setzte man alles daran, diese Forderung zu unterdrücken. Offensichtlich konnte es sich die DDR nicht leisten, diese Forderung zu erfüllen, ohne unterzugehen.

Sachlich betrachtet bedeutet dies für jede Art von sozialer Veränderung, dass die Forderung nach Veränderung an sich nicht unbedingt die Veränderung auslöst und durchführt, sondern die sich ändernden Sachzwänge und Umstände, die sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht.

Erst als die Kindersterblichkeit gesunken und die Lebenserwartung gestiegen war, wurde eine längere obligatorische Schulbildung und ein Studium für grössere Menschenmassen für eine Gesellschaft erträglich.

Erst als die Sowjetunion als Ganzes endlich an ihrer wirtschaftlichen Irrationalität zerbrach, konnte der Forderung nach Demokratie in der DDR nachgegeben werden.

Beide Beispiele haben gemeinsam, dass eine politische Forderung losgelöst von der eigentlichen Erfüllung über Jahrzehnte existieren kann, ohne wirklich der entscheidende Auslöser sein zu müssen. Vielmehr sind es soziale Umwälzungen und Fortschritte, welche politische Forderungen begünstigen oder erschweren können.

Die Befreiung der Frau - und der Feminismus

Dieses Prinzip der sozialen Veränderung ist der Albtraum für jeden linken Revolutionär und das Hauptinstrument, mit dem wir die neuere Geschichte des Abendlandes und die Rolle des Feminismus darin neu betrachten müssen.

Feministische Forderungen sind relativ alt. Gleichzeitig war das Verlangen nach Befreiung der Frau von ihrer traditionellen Rolle nicht nur schon länger präsent, sondern wurde auch schon vor dem Auftreten des politischen Feminismus von Philosophen geäussert.

Doch wenn die Forderungen schon seit Jahrhunderten existierten, warum wurden sie dann erst im 20. Jahrhundert grossmehrheitlich umgesetzt?

Im Wesentlichen wurde die Befreiung der Frau durch drei grosse Umwälzungen vorangetrieben. Anschliessend wurden die Resultate dieser Entwicklungen feministisch besetzt und als hart erkämpfte Siege deklariert.

Soziale Umwälzungen und ihre Folgen

Den grössten Einfluss kann man folgenden Entwicklungen zuschreiben.

- Entwicklung einer fortgeschrittenen industriellen Wirtschaft:

Die Ansprüche einer industriellen Wirtschaft konnten nicht nur durch den Bau von Fabriken und der Massierung von Bevölkerung in Städten gedeckt werden. Unzählige neue Berufsgattungen wurden geschaffen, um den gesteigertern Verwaltungsaufwand zu befriedigen. Schreiberinnen, Sekretärinnen, Telefonvermittlerinnen, Fabrikarbeiterinnen, Lagerverwalterinnen und Lehrerinnen sind nur einige Beispiele für Berufe, die vorallem von Frauen ausgeübt wurden. Dies weitete sich während dem europäischen Bürgerkrieg noch weiter aus, als zu wenig Männer für die Fabrikarbeit zur Verfügung standen und Frauen deren Werktätigkeit übernehmen mussten. Bis vor kurzem hatten diese Berufe noch gar nicht in der Form und in diesem Ausmass existiert.

Dies führte natürlich auch dazu, dass Frauen mehr und besser ausgebildet werden mussten, um den Bedarf der Industrie nach qualifizierten Arbeiterinnen zu decken.

Dies brachte Frauen ein eigenes Einkommen. Dies bedeutete schon um 1900, dass wesentlich mehr Frauen unabhängiger von ihren Eltern und von Männern waren, als noch ein Jahrhundert zuvor. Dies erlaubte ihnen, die Ehe hinauszuzögern und aus der Tradition auszubrechen.

- Verhütungsmittel:

Was für uns heute als trivial erscheint, war im Verlaufe des 20. Jahrhunderts ein entscheidender Eingriff in das Leben unzähliger Frauen, die nun erstmals sexuelle Befriedigung ohne Angst vor Schwangerschaft und lebenslanger Ehe erleben konnten. Dies gab ihnen wesentlich mehr Kontrolle über ihr Leben und somit mehr Selbstbewusstsein.

- Technologische Fortschritte:

Viele Erfindungen erleichterten das Leben der Frauen erheblich und gaben ihnen mehr Zeit für politische Aktivität. Der Aufwand für den Haushalt wurde reduziert durch gepumptes Wasser, Gas fürs Kochen und Beleuchtung, später dann durch Elektrizität. Importierte Nahrung, besser prozessierte und haltbarere Lebensmittel reduzierten Kochzeiten. Bessere Waschmittel und leichter zu reinigende synthetische Fasern waren genauso segenreich wie Gaskocher, Vakuumstaubsauger und Waschmaschinen.

Dies erlöste die Frauen v0n der aufwendigen, mittelalterlichen Haushaltsarbeit und gab ihnen zusätzlich Freiheit.

Ein eigenes Einkommen, mehr körperliche Kontrolle über ihr eigenes Leben und mehr freie Zeit legten die Grundlagen für die wirtschaftliche und politische Integration der Frauen in die Gesellschaft.

Konsequenzen

Die Befreiung der Frau verlief wesentlich nüchterner und pragmatischer ab, als es viele Gutmenschen und Feministinnen heutzutage dramatisch inszenieren. Eine Personengruppe, die bisher aufgrund von körperlichen Zwängen und äusseren Umständen nicht im gleichen Ausmass wie Männer an der Gesellschaft partizipieren konnte, wurde erst durch den Fortschritt von ihren Fesseln erlöst.

Als erst die Grundlagen gelegt worden waren, konnten die alten Forderungen mit Hilfe der Männer umgesetzt werden. Dass sie nicht früher angegangen worden waren, lag nicht daran, dass ein ominöses "Patriarchat" die Frauen gefangen hielt, sondern dass die Umstände noch zu ungünstig waren.

Auf diesem Fundament konnte die Gleichberechtigung starten, die noch bis heute nicht vollständig und beide Geschlechter umfassend umgesetzt wurde. Weder waren Feministinnen die ersten und einzigen, welche die Befreiung der Frau forderten, noch waren sie die primären Auslöser für die gesellschaftliche Umwandlung.

Im Gegenteil. Sie kaperten den Prozess der fortschreitenden Gleichberechtigung und liessen ihn fortan einseitig nur noch zum Vorteil von Frauen und zum Nachteil der Männer laufen (darum heisst es heute auch Gleichstellung).

Es ist ungewöhnlich, wie viel später nach diesen entscheidenden Umwandlungen erst der institutionalisierte Feminismus in Hochschulen, Politik und Sozialeinrichtungen sich anschickte, sein Gift zu verbreiten.

Fazit

In Anbetracht der zweifelhaften historischen Legitimität des Feminismus kann man beruhigt sagen, dass männliche Leistungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mehr für die Liberalisierung der Frauen getan haben, als die Feministinnen je tun könnten.

Für unsere Sache kann man aus diesen Entwicklungen konkludieren, dass die Forderung nach Abschaffung der Wehrpflicht an sich nicht den Erfolg bringen wird, sondern erst eine Veränderung der gesellschaftlichen Sachzwänge, zum Beispiel Sparzwänge - wie es im Moment in Deutschland diskutiert wird - wird dies ermöglichen.

Dennoch ist Widerstand nötig, um bei veränderter Sachlage die Relevanz der politischen Forderung zu unterstreichen und schlussendlich die Umsetzung zu unterstützen.


Die richtige Forderung benötigt die richtigen Umstände

Donnerstag, 25. März 2010

Thomas Gesterkamp: "Geschlechterkampf von rechts"

Immer mehr Männer beginnen zu begreifen, was für ein wahrhaftes Monstrum sich in unserer Gesellschaft breit gemacht hat. Angewidert weichen sie dem Biest aus um nicht von seinen vergifteten Fängen berührt zu werden. Manche erheben ihren Schwertarm und schlagen der Bestie die Greifer ab.

Doch es gibt auch solche, welche paralysiert sind vor dem Abgrund, der sich in den Augen dieses Scheusals auftut, hielten sie doch bisher diese visuelle Kakophonie für die Lösung aller Probleme. Doch jetzt, wo der Blutegel auf zu vielen Beinen anfängt das letzte Lebenselixier zu saugen und das Leben unzähliger Unschuldiger vergiftet, kommen auch sie nicht um die schreckliche Wahrheit herum.

So ergibt sich der Pudel in einem zerreissenden Spagat, wenn er sich einerseits mit dem organisierten Widerstand der Männer und andererseits unweigerlich mit den immensen Schäden des Feminismus beschäftigen muss.

Der Autor

Wir kennen diesen Thomas Gesterkamp. Schon früher fiel er durch profeministische Texte negativ auf. Dabei taucht immer wieder das selbe Muster auf: Jeder, welcher den Feminismus kritisiert ist automatisch rechts und muss somit von der Diskussion ausgeschlossen werden.

Um jedoch nicht wie ein realitätsverweigernder Vollidiot darzustehen, gibt er manchmal der Männerrechtsbewegung in einzelnen Punkten Recht um anschliessend sofort zu betonen, dass man daraus jedoch keinen Handlungsbedarf erkennen oder eine Relevanz vermuten dürfte.

Das gleiche Schema wendet dieser 'Wissenschaftler' auch in seinem neusten Werk an. Wir werden uns dies im Folgenden genauer ansehen und seine Behauptungen prüfen.

"Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren"

Schon der Untertitel lässt auf eine ernorme Arroganz von seiten des Autors schliessen. Wenn man alle aufrechten Männer und Frauen, für welche die Familie und ihr Schutz nachwievor eine hohe Bedeutung hat, als Fundamentalisten bezeichnet, versucht man verzweifelt seinen eigenen Fanatismus in mental gesunde Menschen hineinzuspiegeln.

Die Familie ist die Keimzelle der europäischen Gesellschaft und der Hort unserer Kinder. Es verwundert nicht, dass gerade Genderfaschisten sich diese Bastion unserer Kultur zu eigen machen wollen um ihre perversen Absichten umsetzen zu können. Jeder der sich diesem Zugriff verweigert, wird ihnen zum Feind.

Entlarvend ist auch das Wort "radikalisieren". Demnach ist die giftige Schlange des Feminismus für solche 'Menschen' schon so dermassen normal geworden, dass jeder organisierter Widerstand dagegen einem Radikalisierungsprozess unterliegt. Dies entspricht wohl dem gleichen Denkmuster wie das absolutistische Gerede von "radikalen Demokraten" damals im 19. Jahrhundert.

Und wir alle wissen, wer sich schlussendlich durchgesetzt hat.

Rechte Beschuldigungen

Laut Thomas Gesterkamp sind wir alle so ein mieses dunkles Süppchen, welches sich voller brauner Laune nur mühsam den rechten Arm zurückhalten kann. Hier sind die Zitate, welche uns als Rechtsextreme darstellen sollen:

"Diese Akteure, [...] stehen in bedenklicher Nähe, mal mehr, mal weniger, zu rechtsextremem Gedankengut."

"Die vorliegende Expertise [ist dafür da] damit der Geschlechterkampf von rechts durchschaubar wird und nicht zur Stärkung des neokonservativen und antifeministischen Denkens führt."

"Geschlechterkampf von rechts: Konservative Publizisten, Männerrechtler, Familienfundamentalisten, militante Abtreibungsgegner, evangelikale Christen und rückwärts gewandte katholische Kirchenobere wenden sich gegen ein gemeinsames Feindbild: den Feminismus."

Militante Abtreibungsgegner? Den millionenfachen jährlichen Massenmord an ungeborenen Europäern verteidigen und verharmlosen, aber dessen Gegner als militant bezeichnen? Das ist jenseits von gut und böse.

"Im rechten Spektrum - und von diesen nahe stehenden Zeitungen und Zeitschriften aufgegriffen - kursieren neokonservative und antifeministische Ideen."

Dass dies völliger Blödsinn ist, muss der Autor in der zweiten Hälfte der Arbeit (die wohl kaum einer liest ...) leider zugeben:

"Die in den Foren Diskutierenden sind überwiegend keine Neonazis. Allerdings ergeben sich immer wieder Überschneidungen und Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen und Publikationen."

"Eine Entlarvung männerrechtlicher Akteure nach dem Muster der früher üblichen, viel zu schematischen Rechtsextremismusforschung ("Guilt by association") führt zu Trugschlüssen. Nicht jeder, der zu einem Rechtsextremen Kontakt hält oder in einer rechtslastigen Zeitschrift publiziert, ist automatisch selber rechtsextrem."

"Verbindungen zur Neuen Rechten lassen sich nur in Einzelfällen nachweisen."

"Die Veranstaltung [Männerkongress, Februar 2010], von Medizinern und Therapeuten organisiert, war bestimmt kein Treffen von Rechtsradikalen."

Man wundert sich nach solchen Sätzen dann schon, warum der Titel dann so reisserisch als "Geschlechterkampf von rechts" gewählt wurde. Vielleicht hat unser Ideologe nur noch eine einzige verweifelte Möglichkeit gesehen, uns doch noch irgendwie zu diskreditieren? Denn im nächsten Abschnitt werden wir sehen, dass er alle unsere Argumente weder widerlegen noch entkräften kann.

Maskulistische Schleichwerbung

Der Thomas ist kein Dummkopf. Er weiss, dass wir die Argumente auf unserer Seite haben. Er weiss, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir eine genügende Anzahl von Männern von unserer Position überzeugt haben. Deshalb versucht er in grösster Panik dem feministischen Waffenbund unsere Argumente darzulegen, auf dass die geistesschwache Meute gemeinsam ein Gegenmittel finden könne.

Dass er damit nur die eigenen Reihen spalten wird und ihnen die Auswegslosigkeit ihrer Lage offensichtlich macht, ist ihm wohl weniger bewusst gewesen. Wären sie doch bei ihren pauschalisierenden und verleumderischen Methoden geblieben, sie hätten sich selber wohl ein paar Jährchen länger an der Macht halten können!

Gerhard Amendts Forderung, Frauenhäuser zu schliessen taucht genauso auf wie AGENS oder unser Kampf gegen die männerfeindliche ARD-Serie "Eine für alle". Er listet sogar jede einzelne Forderung von MANNdat auf. Ausserdem spricht er die feministische Zensur im Rahmen der Politischen Korrektheit an. Er zitiert Volker Zastrows Kritik am Gender-Mainstreaming und erwähnt den Dissens-Konflikt, wobei er dort die Sachlage offensichtlich nicht begriffen hat, denn er lässt den zentralen Anklagepunkt gegen Dissens weg ("Du bildest dir nur ein, einen Penis zu haben!").

Mehrere Zeitungsberichte über die Männerrechtsbewegung werden erwähnt. So tauchen Cicero, Focus, Junge Freiheit und unzählige Printmedien auf. Auch, dass Frauen heutzutage auf Kosten der Männer gefördert werden, kann der Pudel nicht übersehen und das eine angebliche Frauenunterdrückung als Mittel der Machtpolitik herhalten muss. Er verweist auf die Lüge der Lohndiskriminierung und erwähnt die feministisch verursachte Bildungskrise der Jungen. Auch die traurige Wahrheit der häuslichen Gewalt bleibt nicht unangesprochen.

Unter Krämpfen würgt er eine unserer zentralen Aussagen, nämlich dass der Feminismus unnötig ist, aus.

"Die neue Männerbewegung fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung - statt der organsierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts [Cicero, Juli 2009]."

"Ein breitgeduldeter Sexismus, den das ideologisch vorgeknetete Publikum für spassig hält, weil er sich ja nur gegen Männer richtet."

"Sie fordern das Ende des weiblichen Geschlechtermonologs und verstehen sich als politische Aktivisten: Eine offensive Interessensvertretung für Männer."

"Im Windschatten von Frauenemanzipation und Gender Mainstreaming ziehen Männer gesellschaftlich den Kürzeren, behauptet Paul-Hermann Gruner im Cicero."

"Opfer und Trottel sei der heutige Mann - betrogen und zum Depp der Nation geworden."

Er muss sogar so weit gehen, uns recht zu geben, wie wir am Schluss seiner wissenschaftlichen Gehversuche erfahren:

"Einige der von den Männerrechtlern angesprochenen Themen sind diskussionswürdig - etwa die Schwierigkeiten von Jungen in der Schule, die vernachlässigte Männergesundheit und die Tabuisierung der gegen Männer gerichteten Gewalt. [...] Nur Männer müssen zum Militär. Es gibt einen Gesundheitsbericht über Frauen, aber keinen über Männer, trotz geringerer Lebenserwartung."

Doch nicht nur unsere Forderungen bezüglich der Abschaffung von Männerdiskriminierung sind rechtens, sondern auch unsere Kritik an der Frauenförderung:

"Dass Frauenpolitik manchmal einfach nur mit dem Wort "Gender" neu etikettiert wird, ist auch nicht völlig falsch."

Doch der ungläubige Thomas wagt es nicht, seine Erkenntnisse in einen Sinneswandel umzusetzen.

Unsinn

Man könnte nach dem letzten Abschnitt meinen, dass unser Thomas ein in Ketten gelegter, verkappter Männerrechtler sei, der sich noch nicht so recht von seinen feministischen Herrinnen befreien konnte. Das dem nicht so ist, bemerken wir, wenn wir uns seine Falschbehauptungen und Fehlschlüsse genauer anschauen.

Statt mit dieser goldigen Epiphanie, dem grössten Geschenk des Perseus an uns Männer, endlich den Sprung in die Freiheit zu wagen, verkriecht sich dieser Thomas lieber wieder unter das feministische Joch:

"Von einer durchgehenden gesellschaftlichen Benachteiligung der Männer kann aber keinesfalls gesprochen werden. [...] Aus teilweise richtigen Grundgedanken ziehen die Männerrechtler generalisierende Schlussfolgerungen. [...]"

Als müsste er es sich selber noch einmal eintrichtern, da ihn sonst die Ketzerei all zu offensichtlich ins Gesicht springt, wiederholt er sich gleich darauf:

"Trotzdem lässt sich aus all dem keine pauschale Diskriminierung qua Geschlecht ableiten."

Man sollte ihn mit einigen Wehrpflichtigen, die gerade ihre Grundausbildung absolvieren oder mit Scheidungsvätern, die ihre Kinder nie mehr sehen dürfen oder mit zu Unrecht der sexuellen Belästigung Beschuldigten zu einer ruhigen Stunde in einen Raum sperren und sehen, wie lange sein "keine pauschale Diskriminierung qua Geschlecht" nachhallt.

Er erstickt fast in der erdrückenden Übermacht unserer Argumente um sie am Schluss für nicht relevant und bedeutungslos zu erklären. Daran erkennt man, dass wir es hier nicht mit einem Wissenschaftler, sondern mit einem Ideologen zu tun haben.

Fazit

"Nur miteinander und nicht gegeneinander lässt sich Geschlechterdemokratie umsetzen." Ein scheinheiliges Sätzchen am Ende seiner vergeblichen Schweissarbeit hofft darauf, dass MenschInnen, welche Jungen einreden, dass sie keinen Penis hätten, auch weiterhin ein Mitspracherecht in irgendeiner Geschlechterpolitik haben werden.

"Sollte man mit den Männerrechtlern oder nur über sie reden?" Nun, da man uns nicht mehr ignorieren oder belächeln kann, stellt sich die Frage, ob man die Männer endlich auch mal mitreden lässt oder ob man ihre Anliegen weiterhin einfach dämonisiert und als rechtsextrem verleugnen soll.

Dass sie verzweifelt sind, merkt man nicht nur an der Mühe, mit der sie sich unsere Argumente vor Augen führen, sondern auch an einer Erstarkung antifeminitischer Strömungen in unserer Gesellschaft, wie der Thomas schreibt.

"Verbergen sich dahinter auch Versäumnisse der Frauenbewegung und einese männerbewegten Profeminismus, die diese Probleme verharmlost oder schlicht ignoriert haben?" Er steht so kurz vor der Wahrheit, doch er verharrt aus Angst und vorauseilender Unterwürfigkeit einen Millimeter vor der Ziellinie.

"Eine genderdialogische Männerpolitik [...] kann militanten und konfrontativ orientierten Männerrechtlern durchaus den Wind aus den Segeln nehmen." Solange den Worten keine Taten folgen, wird es uns geben, da wird ein bisschen Dialüg nichts daran ändern. Im Gegenteil, denn sobald man in der Öffentlichkeit darauf hinweist, dass Männer bisher verarscht wurden, wird die Entmachtung des Feminismus nur noch schneller von statten gehen.

Ich jedenfalls werde nicht eher ruhen, bis jeder und jede Einzelne dieser Brut einschliesslich ihrer Helfer zur Rechenschaft gezogen wurde. Ein Paragraf, welcher Geschlechterverhetzung unter Strafe stellt, soll helfen, Perseus' Richtspruch umzusetzen und die Genderisten im Kerker verrotten zu lassen.

Nichts weniger hat dieser elende Haufen verdient.

P.S.: Übrigens, mein Blog "Die Söhne von Perseus" taucht auch in seinem Quellenverzeichnis auf! Er beschreibt meinen Blog folgendermassen: "Blog radikaler Mànnerrechtler, die sich auf die Antike berufen". Da fühle ich mich aber geschmeichelt. Danke, Thomas!