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Donnerstag, 10. September 2009

Wenn die Ladies fehlen

Als ich neulich mit Familie und Bekannten speisen ging, fiel mir ein interessanter Flyer in die Hand. Dabei handelte es sich um ein Werbeprospekt einer Gruppe von schweizerischen Köchen die sich "Gilde" nennen. Diese verpflichteten sich auf eine kreative Küche und dem Charme eines motivierten Gastgebers, denn die Köche mussten gleichzeitig auch Inhaber des Lokals sein.

Ich überflog den Flyer und da stiess ich plötzlich auf die Aktion "Gilde-Dinner for 2", welche besonders junge Menschen um die zwanzig Jahre ins Auge fasst. Sie versprechen erstklassiges Essen mit VIP-Service mit allem drum und dran für ein junges Pärchen. Daran ist an und für sich nichts auszusetzen, bis ich die Verhaltensvorschriften für Männer fand und jene für Frauen vergeblich suchte.

Und was nun kam, machte mich wütend.

10 Tipps für junge Kavaliere

Nun folgten detaillierte Vorschriften, wie sich der Mann gefälligst für seine Frau zum Narren, zum erniedrigten Nutztier und zum hilfsbereiten Idioten machen müsse, damit es dem Rahmen des Anlasses entsprechend sei. Das Auftreten des Mannes soll so wie jenes eines Gentlemans sein. Doch ein Gentleman ist nur, wenn eine wahre Lady anwesend ist. Doch es gab im ganzen Flyer kein einziges Fitzelchen irgendeiner Vorschrift für Frauen wie sich eine Lady zu benehmen habe.

Warum werden Männer in das Korsett des Gentlemans der alten Rollenverteilung gezwungen, während Frauen sich verhalten dürfen, wie sie wollen? Welcher sexistische, frauenfixierte Idiot hat diesen Schwachsinn zu verantworten?

Doch hören wir uns zunächst einmal an, wie sich denn ein Gentleman in Anwesenheit einer dieser ... modernen, emanzipierten, selbstständigen, unabhängigen und willensstarken Frauen zu verhalten hätte.

1) Du bist deiner Begleitung beim Aussteigen aus dem Auto behilflich und hältst ihr auch beim Einsteigen die Beifahrertür auf.

2) Du öffnest für deine Begleitung die Tür des Restaurants und lässt sie eintreten.

3) Du hilfst deiner Begleitung aus dem Mantel.

4) Du begleitest deine Begleitung zu ihrem Platz am reservierten Tisch und rückst ihr den Stuhl zurecht.

Würde sie das Gleiche für mich machen? Oder würde sie dann meine Männlichkeit in Frage stellen, wenn ich das von ihr verlange oder benötigte? Kann das denn eine moderne, starke Alphafrau nicht selber? Ich als Mann habe Besseres zu tun, als eingebildeten Weibern die Wagentüre aufzuhalten und sie aus ihrem (wahrscheinlich nicht mal selber bezahlten) Mantel zu helfen. Oder bin ich etwa ihr Butler?

Sind Frauen irgendwie wertvoller, dass ich sie zuerst durchlassen soll? Bin ich als Mann weniger wert, so dass ich es nicht verdient hätte, mit gleichem Anspruch zuerst das Gebäude zu betreten?

Aber es kommt noch besser.

5) Das Handy schaltest du auf lautlos, um bei interessanten Gesprächen mit deiner Begleitung nicht gestört zu werden.

Das ich nicht lache. 'Interessante Gespräche mit deiner Begleitung', wann hatte ich die letzte interessante Diskussion mit einer Frau über Philosophie, Politik, europäische Geschichte und Naturwissenschaften, in der Frauen nicht einfach irgendeinen Schwachsinn nachgeplappert und genormte Denkmuster benutzt hätten? Bei denen wirklich genuine, eigene Gedanken und Ideen präsentiert und auf die Waagschale gelegt wurden? Wo sachlich und argumentativ das Für und Wider durchleuchtet werden ohne dass Emotionen und niedere Absichten das Gespräch zu dominieren begannen?

Genau. Noch nie.

Und das will was heissen, denn ich bewege mich in einem Umfeld, dass sogenannt die "weibliche Hoffnung" der akademischen Welt hervorbringen soll.

Und warum müssen eigentlich nicht parallel die Frauen ihre Handys abschalten? Dadurch könnten sie doch bei interessanten Gesprächen mit mir gestört werden! Vermutlich sind Gespräche zwischen Männer und Frauen für viele Frauen nicht so interessant, als dass sie nachhaltig durch einen Handyanruf gestört werden könnten. Gut zu wissen.

6) Du gibst deiner Begleitung Feuer, wenn sie rauchen will.

Beisst sich das nicht mit dem allgemeinen Rauchverbot in diversen gastronomischen Lokalen der Schweiz? Will ich denn eine Frau, die raucht? Geschweige denn eine, die nicht einmal sich die eigene Zigarette anzünden könnte? Vermutlich nicht mal Feuer dabei hätte?

Wer will sich denn mit so komischen Frauen überhaupt abgeben? Denen man wirklich jeden Dreck abnehmen muss?

7) Du rufst den Kellner für deine Begleitung, wenn sie einen Wunsch hat.

Dümmer geht's wohl nicht mehr. Jetzt soll ich auch noch ihre Wünsche weiterleiten, weil sie sich wohl zu fein für den Umgang mit der Bedienung ist. Im Restaurant wird das sicher von den Frauen noch goutiert, aber wehe du wagst es dann zu Hause oder vor den Bekannten stellvertretend ihre Meinung oder ihre Absichten und Wünschen kundzutun. Dann kotzt sie dich sofort mit auswendig gelernten Emanzensprüchen voll, während sie sich schon einmal im Kopf auflistet, was sie von deinem Geld beim nächsten Shoppingtrip kauft.

Seit fünfzig Jahren kämpfen Frauen darum endlich mal etwas sagen zu dürfen, bei dem auch die oberen 10'000 Männer der Gesellschaft mal ernsthaft zuhören sollen, ohne zu lachen und dann sowas. Schadet das nicht so einer Frauenbewegung oder der Frauensache oder was?

8) Du bestellst entweder zuerst für deine Begleitung, dann für dich selbst. Oder du lässt deine Begleitung zuerst für sich selbst bestellen.

Natürlich, das klassische "Ladies First". Das hat übrigens auch auf der Titanic wunderbar funktioniert. Ein Grossteil der Frauen hat überlebt, ein Grossteil der Männer nicht. Faszinierend, dass wir das hier im Kleinen nochmals im Geiste nachleben dürfen. Man hätte ja weniger Probleme mit diesem Relikt, wenn es heutzutage noch Ladies gäbe und nicht die arroganten, egomanischen und eingebildeten Mannsweiber dominieren würden.

9) Du verlangst die Rechnung und bezahlst diese vollständig. (Pärchen, welche die Rechnung teilen wollen, regeln dies später.)

Soll ich lachen oder heulen? Ich soll das Essen meiner Partnerin bezahlen? Die vermutlich studiert hat und ganz gut nebenher verdient? Nur weil ich der Mann bin? Ja leben wir denn im Patriarchat oder was?! Frauenunterdrückung der übelsten Sorte sag' ich da nur. Das ist doch nur wieder so eine phallokratisch-ökonomische Machdemonstration des pöhsen Patriarchats über die armen, unterdrückten Opferfrauen. Ich ruf' gleich mal die SP Frauen (oder die Emma) an. Die sollen schon mal die modernen Scheiterhaufen des Rufmordes vorbereiten für diese Frauenfeinde! Die haben alle einen kleinen Pimmel, sag ich da nur! Alle! Und wohnen noch bei Mutti.

10) Du bedienst deine Begleitung (zum Beispiel Mineralwasser nachgiessen), wenn gerade kein Personal in der Nähe ist.

Soll ich ihr auch noch das Essen in den Mund löffeln? Eins für Mami und eins für Papi? Nur weil der Staat dir grosszügig Geld gibt, heisst das nicht, dass jeder Mann das auch noch machen muss. Frauen werden in unserer Gesellschaft so dermassen gepampert und verwöhnt, dass es schon jenseits aller Lächerlichkeit ist. Und der Höhepunkt ist dann auch noch, dass das Frauen auch noch für selbstverständlich halten und nicht einmal mehr wahrnehmen. Und sich dann auch noch für furchtbar modern und emanzipiert halten.

Sperrstunde

Wenn man schon die alte Rollenverteilung nachstellen möchte, dann wenigstens vollständig und für beide Geschlechter geltend. Doch hier werden nur den Männern Vorschriften gemacht, während die Frauen pflichtbefreit (wie bei der einseitigen Wehrpflicht) sich selber spielen dürfen. Doch Gentlemen können nicht ohne Ladies auftreten. Ladies gibt es nicht ohne Gentlemen. Man kann nicht ein Geschlecht in ein Korsett zwingen und das andere wie ein Kuchen ohne Form aufgehen lassen, wenn man die alten Verhaltensregeln nachleben möchte.

Denn dann handelt es sich um nichts mehr als billiger Sexismus, der auf Mannes Kosten ausgelebt wird. Denn wehe einer würde solche Vorschriften für das weibliche Geschlecht aufstellen. Dann würden Handtäschchen fliegen!

Freitag, 12. Dezember 2008

Frauenfeindlichkeit

Wer kennt dieses Wort nicht? Überall warten die Frauen und ihre Schleimer nur auf eine einzige zweideutige Aussage eines Mannes um dann mit der Keule der Frauenfeindlichkeit auf ihn loszuschlagen. Da wir nicht mehr der feministischen Gehirnwäsche unterworfen sind und uns einen offenen Geist erlauben, werden wir in der Hinsicht besonders argwöhnisch beäugt.

Ich persönlich halte nicht viel von Denk- oder Artikulationsverboten. Denn das ist etwas für politisch Korrekte, welche die Wirklichkeit und Faktenlage mit manipulativer Sprache und ideologistischer Wortwahl umbiegen möchten. Ich halte auch nicht viel davon, meinen Lesern und anderen innerhalb der Männerbewegung vorzuschreiben, was sie sagen dürfen und was nicht. Vielmehr vertraue ich auf die Eigenverantwortung und die Reife der kritisch hinterfragenden Menschen - und auf Einsicht und Verständnis der folgenden Zusammenhänge.

Wir befinden uns im Moment an einem wichtigen Wendepunkt der Entwicklung unserer Gesellschaft. Nach Jahrzehnten der fortschreitenden Entwertung und Entrechtung von Männern beginnt sich nun endlich eine schlagkräftige Gegenbewegung zu bilden. Dass wir dabei Reibungen und Differenzen mit anderen Ansichten entwickeln ist unausweichlich. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir nachwievor mehr oder weniger unbekannt sind und von der gesellschaftlichen Meinungshoheit (den Medien) nicht akzeptiert, sondern regelrecht bekämpft werden.

Wenn uns die Anliegen der Männer und ihre Rechte wirklich etwas bedeuten und ihre Verteidigung und Aufrechterhaltung uns am Herzen liegen, dürfen wir diesen feministischen Bluthunden nur so viel Angriffsfläche wie gerade nötig bieten. Schliesslich geht es bei unseren Aktivitäten auch und vorallem darum, Unentschlossene und Neutrale von unseren Ansichten und Ideen zu überzeugen.

Denn je mehr Männer unsere Sicht der Dinge kennen und verstehen, desto weniger Rückhalt hat der Feminismus! Er lebt vom nachsichtigen und beide Augen zudrückenden Mann, welche das Ansinnen der Feministinnen gutmütig und naiv in die Tat umsetzt!

Nicht, weil er mit wachem Bewusstsein dahinter stehen würde, sondern weil er keine andere Wahl hat und von keiner Alternative weiss! Und genau hier kommen wir Maskulisten und Männerrechtler ins Spiel.

Somit plädiere ich nicht wegen irgendeiner lächerlichen, höheren Moral oder wegen der flexibel verbiegbaren menschlichen Ethik gegen frauenfeindliche Ausbrüche. Auch nicht, weil ich die Konfrontation mit den Feministinnen scheue würde (im Gegenteil!), sondern weil ich ihnen und den restlichen Frauen nicht noch eine weitere Gelegenheit bieten möchte, sich als das ewige Opfer darzustellen!

Ich bin deshalb dagegen, weil es unserer Sache und somit allen Männern mittelfristig schadet.

Deshalb denke ich, dass wir unsere (berechtigte) Wut zügeln und unseren Zorn in Taten bündeln sollten, welche den Anliegen der Männer etwas bringen. Es mag einen Moment lang befreiend sein, gegen alle Frauen zu wettern, doch dadurch ist keinem anderen Mann wirklich geholfen. Es ist zwar nötig, sich von den Frauen zu emanzipieren und sich von ihnen bis zu einem gewissen Grad zu distanzieren, doch gibt es wesentlich effektivere und vorallem subtilere Methoden, welche diesen vitalen Prozess im Leben eines jeden Mannes voranbringen.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Die verwöhnte Medea

Wir haben uns schon an einigen Stellen in diesem Blog den heutigen Frauen gewidmet. Haben uns gewisse Tendenzen in ihrem Rollenverständnis und in ihrem Umgang mit uns Männern angeschaut. Auch wurden wir Zeuge, wie Frauen die Männer gerne in einer Zelle des Missbrauchs oder der ewigen Anschuldigungen festhalten und ihre Forderungen und Ausrüfe flexibel der jeweiligen Situation anpassen können. Der magenumdrehende Tanz der einseitigen, männerausklammernden Gleichberechtigung, zu der abwechselnd und zwanghaft männliche Angst vor Herabwertung und weibliche Megalomanie eingeladen werden, spricht dazu Bände. Die Entlarvung des Widerspruchs zwischen Feminismus und Emanzipation und die Enthüllung weiblicher Selbstzweifel als Quelle massloser Ansprüche klärten uns in dieser Hinsicht weiter auf.

Gewiss mögen nicht alle Frauen diesen feministischen Schatten menschlicher Existenz entsprechen, doch das öffentlich geförderte Erscheinungsbild der Frau wälzt sich irgendwann zumindest unbewusst auf jede(n) ab.

Doch heute wollen wir uns nicht den Klarstellungen der Vergangenheit widmen, sondern ein neues Kapitel in dieser Reihe "Moderne Frauen und ihre vormodernen Vorstellungen" aufschlagen. Dazu bedienen wir uns wieder einmal unserer bewährten Feldmethode, nämlich dem Durchsuchen von Frauenforen nach zu dieser Reihe passenden Strömungen und Meinungstendenzen.

Ich weiss zwar nicht warum, doch so werde ich immer innerhalb von weniger als fünf Minuten fündig.

Zunächst die Ausgangslage. Reife und erwachsene Menschen, die eine Beziehung miteinander eingehen, kommen auch ohne regelmässige Liebesbeweise in Form materieller Geschenke wuchernden Wertes aus. Natürlich schätzen wir alle hin und wieder eine kleine Aufmerksamkeit, doch wenn dies zu einer nimmerendenden Anspruchshaltung und zur erzwungenen Gewohnheitssache degeneriert, dann hat dies immer mehr mit infantiler Unsicherheit und grassierenden Verlustängsten zu tun. Dies sollte eigentlich allen klar sein.

Nicht so diesem Exemplar der holden Weiblichkeit! Das wird jetzt etwas lang, aber glaubt mir, jedes einzelne Wort lohnt sich! Denn der Text trifft nur so von egomanischen Ansprüchen und vollkommen verzogenen Bedürfnishaltungen.

"Er schenkt mir nie was!!! weiss er mich nicht zu schätzen?

Ich bin seit einem Monat verlobt und ich habe das Gefühl das er mich jetzt schon für selbstverständlich hält...Er ruft mich zwar jeden Tag an [...] er sagt mir immer wie sehr er mich liebt [...] aber ich bin auch eine Frau und brauche kleine Aufmerksamkeiten und nicht nur schöne Worte...

Ein Mann kann viel erzählen und sagen was er alles für mich tun würde, aber er muss es auch zeigen!"

Bevor wir uns verlobt hatten hat er mir einmal eine Goldkette mit meinem Namen geschenktund das wars auch schon...Er ist nicht geizig ganz im gegenteil er gibt mir geld und sagt mir ich sollte mir kaufen was ich will, aber ich will etwas von ihm etwas das von ihm ausgesucht worden ist und das nur für mich

[...] kommt er jedesmal mit leeren händen zu mir anich bin total verletzt und gekränkt und weiss nicht wie ich es ihm noch klar machen kann das er mich schätzen soll und mir zeigen soll wie sehr er mich liebt ....ich war sogar mal so deist und hab ihm gesagt das er mir eine rose mitbringen soll.. und dann hat er es trotzdem nicht getan und meinte ja wenn ich das jetzt tue, sieht es so aus, als ob ich es nur mache, weil du es verlangt hast ...ja aber nix machen ist besser oder was?

Ich weiss das es manchen Männern schwer fällt oder das es nicht ihre art ist ..aber wenn sie doch wissen das es ihre Frau glücklich macht wieso tun sie es dann nicht?was soll ich noch tun ?"

Halten wir fest, dass die Beziehung sich im Prinzip gar nicht schlecht entwickelt (für die Frau). Es könnte also alles super sein, wäre da nicht ihre völlig überzogene Verwöhntheit. Für sie ist die Liebe eines Mannes an sich nicht genug wenn sie von Herzen kommt, sondern sie muss noch extra und zwar regelmässig mit Geschenken überhäuft werden. Ihr Partner gibt sich auch noch Mühe und hat ihr einmal eine goldene Kette extra mit ihrem Namen eingraviert geschenkt und gibt ihr regelmässig Geld, damit sie etwas für sich kaufen kann.

Vielleicht fühlt sie sich so zu sehr als Prostituierte, wenn sie nur das nackte Geld kriegt und verlangt deshalb, dass die enthüllenden Tatsachen in Form von durch den Mann ausgesuchte Geschenke verdeckt werden.

Vielleicht haben auch einfach nur zu viele notgeile Männer vor ihrem jetztigen Partner in Aussicht auf ein paar neue Bettgeschichten die Göre völlig unverdient mit Geschenken und Komplimenten überhäuft und sie hat sich in ihrer ganzen Einfalt daran gewöhnt.

Wie der gute alte Tom Leykis aus Los Angeles schon zu sagen pflegte: Steigere nicht noch zusätzlich das Selbstwertgefühl einer Frau mit unnötig vielen Geschenken und Komplimenten, denn so wird sie für dich und für andere Männer nur unerreichbarer.

Doch natürlich war das noch nicht alles! Nachdem unser Prinzesschen etwas rauen Gegenwind in Form von Vorwürfen der Masslosigkeit, übertriebenen Wertschätzung von materiellen Dingen und Selbstverliebtheit erhalten hat, versucht sie das Ruder der allgemeinen Gunst zu drehen. Natürlich durch noch mehr Vorwürfe an ihren Partner ...

"Ja aber das ist nicht alles gewesen [...] ich weiss auch das viele Männer es nicht drauf haben mit dem schenken und einige nich kreativ sein können, weil sie diese hemmschwelle nicht überschreiten können [...]
Wieso kommt er bei mir nicht auf [...] Ideen das verstehe ich nicht ...Bitte versteht mich nicht falsch denkt nicht das sich alles um mich drehen soll,ich behandel ihn auch gut.. und nicht nur er ruft ständig an, ich rufe ihn auch an und sage ihm auch das ich ihn über alles liebe

ich habe mir auch überlegt ob ich ihm nicht einfach was schenken soll um zu zeigen, dass es normal ist was zu schenken..aber dann hätte ich wieder den anfang gemacht und dabei ist er der Mann und zudem will er mich doch heiraten.. wie passt das denn zusammenkann es sein das ich was falsch mache?"

DU willst mich heiraten! Also beschenke und verwöhne mich gefälligst bis zum Umfallen! Und ich will nicht den Anfang machen, weil DU bist der Mann und DU als Mann musst nun einmal so handeln, klar?! Ich behandle DICH sogar gut! Also verwöhn mich jetzt als ob ich die Königin von Atlantis und DU mein Sklave wärst!

Das Ganze wird noch genüsslich mit ein paar herabwertenden Stereotypen garniert und mit misandrischen Gewürzen geschärft.

Merkt ihr, wie sie die Verantwortung dieser "Krise" immer wieder auf ihren Mann und weg von sich selbst und ihren völlig übertriebenen Ansprüchen verlagert? Ich würde mich einfach nur totlachen, wenn mir eine Frau mit so einer Attitüde über den Weg laufen würde.

Doch der humorvolle Höhepunkt kommt erst noch!

"[...] die Frau [...] will umgarnt werden und verwöhnt werden...natürlich will der mann das auch aber anders als die Frau ...Man kann das nicht gleichsetzen da wir doch zu unterschiedlich sind...

[...] sobald er mir nur eine kleine Aufmerksamkeit überreichen würde, dann würde ich ihn auch mit geschenken überhäufen ...aber er tut es nicht und wieso soll ich leiden und zuletzt noch die dumme sein die alles von sich gibt....ich bin mir viel mehr wert..."

Der Mann hat also nicht das Recht wie sie selbst verwöhnt zu werden? Weil wir "doch zu unterschiedlich sind"? Und warum soll sie nicht "die Dumme" sein und alles von sich geben, der Mann aber schon? Völlig zurecht schreibt ihr eine andere Frau:

"Ich les bei dir immer "Der Mann soll dies, die Frau will das". Könntest du vielleicht endlich mal diese Stereotypen loswerden? Vielleicht fällst du ja genau in das Schema "typische Frau"... aber erwarte nicht von anderen, dass sie deinen Stereotypen entsprechen."

Doch der entlarvende Höhepunkt ist wohl der letzte Satz! "Ich bin mir viel mehr wert!" Vielleicht nur ein ungewollter Ausrutscher, doch er zeigt sehr deutlich, was vielen Frauen heutzutage gemein ist. Dass sie ihren Part in einer Beziehung sehr viel höher werten als den des Mannes. Denn dieser dient ihnen lediglich als Zulieferer und als Diener.

Sie selber definieren ihrer Meinung nach den Mittelpunkt einer Beziehung. Nur um sie soll der Mann und sein gesamtes Leben kreisen, in ewiger dienstlicher Verbundenheit mit dem Zentralgestirn Frau, welche alle Fäden innerhalb einer Partnerschaft in Händen halten soll.

Und wenn das sich in einer einzigen Angelegenheit, wie zum Beispiel hier das Beschenken, nicht so abläuft, wie sie es sich in ihrem unendlichen Cinderella-Komplex ausmalt, dann ist sie total verletzt und traurig. Sofort wird emotional und verbal (nicht selten auch physisch) auf den Mann eingeschlagen, dass er doch bitte eiligst und einzig zum Wohle der Beziehung (sprich: der Frau) dieses Verhalten zugunsten der armen OpferIN abändern möge.

Der Mann wird so lange und so dermassen intensiv von der Frau manipuliert und umerzogen, bis sie vom völlig verrenkten Resultat nur noch enttäuscht sein kann und ihn wie ein langweilig gewordenes Spielzeug fallen lässt. Denn wahre Männer lassen sich nicht von Frauen manipulieren und laufen nicht mit einem verrenkten und gekrümmten Geist herum. Also sucht sich das arme Mädchen flugs einen neuen Mann, denn sie ausbeuten und zurechtbiegen kann. Jedoch nicht ohne den gesamten emotionalen Ballast der vorherigen Beziehung bei ihrem Ex abzuladen und ihm die Schuld der gescheiterten Partnerschaft in die Schuhe zu schieben.

Diese Frau und viele andere gleichen somit in etlichen Aspekten der verwöhnten und egozentrischen Medea, welche mit der Zeit sich nicht mehr ihrem eingebildeten Wert gemäss von ihrem Ehemann Jason behandelt fühlte und ihre Wut darüber an den gemeinsamen Kindern ausliess.


Kindermord als "letzter Ausweg" von Müttern ...

Dienstag, 9. Dezember 2008

Misandrische Werbung

Ein Gefühl von Scheusslichkeit und Ekel breitet sich in meinen Eingeweiden aus, wenn ich nur schon an das Männerbild der heutigen Werbung denke. Nicht nur der Maskulist selber hat dies schon eingehend thematisiert und einige besonders verabscheuenswürdige Beispiele angeführt, sondern auch ein separater Blog der Männerbewegung, welcher sich nur mit diesem einen Aspekt der Männerfeindlichkeit beschäftigt, ist deswegen entstanden.

Dass es beleibe nicht nur eine kurzfristige und vorübergehende Erscheinung am peinlichen, gynozentrischen und feministisch verseuchten Horizont des Zeitgeistes ist, zeigt die Aktualität und Kontinuität solcher medialen Ereignisse. Heute morgen hat mir KdN wieder einen Hinweis auf ein weiteres dieser ekelerregenden Filmchen geschickt.

Dieses mal beglückt uns die Firma von geschenkidee.ch mit zwei Werbespots der ganz üblen Sorte. Ein Mann schenkt seiner "Liebsten" zwei Mal ein in ihren Augen nicht akzeptables Geschenk (Reifen und Bügelbrett) und wird dafür mit Schlägen traktiert. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären! Was für ein Gezeter und Geschrei hätte es gegeben, wenn die Frau für ihre schlechte Wahl geschlagen worden wäre.

Doch wenn der Mann das Opfer ist, dann ist es lediglich Satire und mit Humor zu nehmen, wie uns die Verantwortlichen immer wieder einzureden versuchen. Dies ist das Muster, mit dem Misandrie und Männerverachtung in der Werbung schöngeredet und verharmlost wird, ohne dabei zu beachten, dass Frauen in der Werbung nur als engelsgleiche und überlegene Wesen ohne Schmutzfleck dargestellt werden dürfen, sonst stürzt sich die feministische Furie auf die Zeitgeistverweigerer.

Wenn ihr Zeuge von Produkten werdet, die mit männerfeindlichen Elementen umworben werden, dann kauft diese nicht mehr! Schreibt die betreffenden Firmen an und sagt ihnen ganz klar, dass ihr und alle eure Bekannten bei dieser Firma nicht mehr kaufen werdet, solange sie mit Misandrie Geld verdienen! Es ist an der Zeit, dass wir Männer uns wehren!

Sonntag, 9. November 2008

Widersprüche bei TERRE DES FEMMES Schweiz

Zum Abschluss der Woche möchte ich euch noch auf einen peinlichen Widerspruch in einer Medienmitteilung der Organisation TERRE DE FEMMES Schweiz hinweisen. Da stellt man mit Überraschung fest, dass an der Gründungsversammlung ein Fünftel aller Anwesenden Männer waren:

"Ueberraschend waren an der Gründungsversammlung 1/5 der Anwesenden Männer."

Doch dann kommt der Hammer! Statt bei sich selbst anzufangen und die hohen Ansprüche bezüglich Gleichstellung zunächst im eigenen Laden umzusetzen, wird dort den männlichen Mitgliedern jegliches Stimmrecht verwehrt!

"Es war aber klar, dass die Zeit noch nicht reif ist, Männern bei TERRE DES FEMMES das Stimmrecht zu geben, trotz Diskussion und des anfänglichen Vorwurfs "männerfeindlich" zu agieren."

Ein Verein, der sich intensiv für die Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts einsetzt, verwehrt genau jene Rechte dem anderen Geschlecht? Das ist nicht nur ein kleines bisschen widersprüchlich, sondern äussest sexistisch und männerfeindlich. Und mit welcher Begründung ist diese misandrische Sachlage gefälligst zu akzeptieren?

Das hartnäckige Halten von traditionellen Geschlechterrollen und die Stagnation in der Gleichstellung erzwinge es, dass die "Macht in der Frauenrechtsthematik" bis auf weiteres in Frauenhänden verbleiben soll:

"Wenn die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik über die Stagnation der Gleichstellung [...] die zeigen, wie hartnäckig sich auch hierzulande traditionelle Geschlechterrollen halten, wird wohl den meisten klar, dass es gute Gründe gibt, die Macht in der Frauenrechtsthematik bis auf weiteres in Frauenhänden zu behalten."

Aber natürlich ist man dem Geld von Männern in Form von Spenden niemals abgeneigt, wie sich am Schluss im letzten Artikel herausstellt:

"Für [...] Spenden von Männern sind bei TERRE DES FEMMES aber alle Türen offen!"

Wenn das nicht eine arrogante und verzogene Einstellung ist, dann weiss ich es auch nicht mehr. Man verwehrt allen Männern ein Mitspracherecht mit der Begründung, dass die politische Debatte sich nicht in die gewünschte Richtung entwickelt und dass Frauen vor vierzig Jahren diskriminiert wurden und beklagt sich gleichzeitig über den wachsenden sexistischen Backlash.

Dabei sind diese Frauen keinen Deut besser, denn ihr Sexismus weist schlicht und einfach ein anderes Vorzeichen auf.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Sexismus

"Frauen sind Schweine!

London - Kate Moss muss es ja wissen

"Wer ist denn mehr vom Teufel besessen? Männer oder Frauen?" - "Ganz klar: Frauen. Sie sind Sauhunde, Schweine, Bastarde!" Was Kate Moss von Frauen hält, gibt sie im Gespräch mit dem amerikanischen "Interview"-Magazin ganz klar zu verstehen.

Und trotzdem mag sie das schwache Geschlecht. Zum Glück für dieses: Denn die 34-Jährige prahlt auch, dass sie im Bett einschlage wie eine Granate. "Mit 20 habe ich über viele schmutzige Sachen geredet. Aber jetzt bin ich richtig gut im Bett."

Wie würde die Welt reagieren, wenn so etwas in der Zeitung stehen würde? Natürlich mit blankem Entsetzen und schrecklicher Empörung! Aber die politisch Korrekten haben Glück, denn sowas kommt nie vor. Vielmehr habe ich überall das Wort Männer mit Frauen ersetzt um euch zu zeigen, was ganz legitim und ohne grossen Wirbel geschrieben werden darf - und was nicht.

Der schlimmste Sexismus ist jener, der von anderen nicht einmal als solcher wahrgenommen und allgemein gutgeheissen wird. Wie es, wenn es um Männer geht, sehr häufig der Fall ist.

Wo ist hier die viel besungene Gleichberechtigung?