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Samstag, 7. November 2009

Der schmale Grat

Das Feld unserer Aktivitäten ist sehr delikat, da sie die Verhältnisse der Geschlechter zwischen einander, zum Staat und innerhalb der Gesellschaft betreffen. Es steht also automatisch wesentlich mehr auf dem Spiel als bei einem beliebigen anderen Thema. Mehr Fettnäpfchen, mehr persönliche Weichzonen, mehr schmerzhafte Erfahrungen, intimere Angelegenheiten und emotionale Verknüpfungen als beim sogenannten "Geschlechterkampf", wie ihn die Feministinnen peinlicherweise benannt haben, wird man bei kaum einen anderen Thema finden.

Da jedes Thema diesbezüglich zwischen der Dichotomie der Geschlechter innerhalb der Gesellschaft eingespannt ist, sind somit automatisch mehr Risiken und Gefahren dabei, welche für den Unbedarften rasch sehr schnell unbequem werden können.

Dies ist unter anderem der Grund dafür, dass sich viele nicht wagen, sich mit dem Thema ernsthaft zu beschäftigen und sich lieber hinter Vorurteilen und banalen Aussagen verstecken, statt aktiv zu werden.

Der schweisstreibende Felsgrat

Andere Formen von politischem Aktivismus haben keinen direkten Zusammenhang zu Sexualität und zum Wechselspiel der Geschlechter. Dies macht ihre Existenz in unserer Gesellschaft zwar nicht weniger geladen und angespannt, dennoch ist politischer Aktivismus im Zusammenhang mit Geschlechterfragen wesentlich komplizierter.

Denn jede Ungerechtigkeit, die angeprangert wird und jeder Missstand, der korrigiert werden soll, muss aus zwei Blickwinkeln betrachtet werden. Einerseits rational (ist sie legitim?) und andererseits emotional (aus welcher Art Spannungsverhältnis zum anderen Geschlecht entspringt sie?).

Es ist somit ein schmaler Grat auf dem man wandert, wenn man Forderungen im Bereich der Geschlechterfragen stellt. Wurde diese Forderung gestellt, weil ihre Umsetzung gerecht wäre oder tauchte sie auf, weil der Antragsteller persönlich Probleme mit dem anderen Geschlecht hat? Sobald sich nämlich persönliche Kalamitäten und negative Erfahrungen mit politischen Forderungen an die Gesellschaft und Aktivitäten zu vermischen beginnen, gibt es im schlimmsten Fall so schändliche Auswüchse wie beim Feminismus.

Der Balancierstab

Deshalb muss jeder Männeraktivist eine klare Trennung in seinem Geist vollziehen. Zum einen muss er die legitimen Forderungen der Männerrechtsbewegung in seiner alltäglichen politischen Arbeit zusammenhalten und zum anderen muss er seine persönlichen Erfahrungen positiver und negativer Natur mit Frauen in einem separaten Kämmerchen verstauen.

Denn es kann nicht sein, dass von persönlichen, subjektiven Erfahrungen aus einem einzigen Leben auf alle Frauen und auf alle Zeiten bis in die Ewigkeit geschlossen wird und daraus dann auch noch generell zu geltende politische Forderungen abgeleitet werden. Denn diese können zum einen überwiegend positiv sein, so dass man den Eindruck hat, dass alle Frauen Engel seien. Oder sie könnten überwiegend negativ sein, so dass man glaubt, dass alle Frauen böse seien.

Beides entspricht nicht der Wirklichkeit. Und beide Erfahrungswelten sind auch keine Grundlage für gehaltvolle, politische Forderungen.

Freilich ist diese Trennung ein Idealzustand, der in der Realität so nicht vollzogen werden kann. Dennoch ist es wichtig, dass man sich immer wieder bewusst macht, dass es objektive Fakten gibt (Wehrpflicht, tiefere Lebenserwartung, unfaires Scheidungsrecht, etc.), wo die meisten Männer noch einigermassen miteinander auf einen Nenner kommen könnten (in naher Zukunft) und andererseits völlig verschiedene subjektive Erfahrungsreiche mit dem anderen Geschlecht, deren Wiederkäuung und Aufbereitung für irgendwelche politischen Umgestaltungswünsche völlig fehl am Platze sind.

Fokussierung auf das Wesentliche

Wer überwiegend dumme Frauen kennen gelernt hat, mag dazu verführt werden, alle Frauen als dumm abzustempeln. Wer hingegen überwiegend intelligenten weiblichen Zeitgenossinnen begegnet ist, wird ein völlig anderes Bild entwickeln. Diese unzähligen verschiedenen Erfahrungen mit Frauen sind keine Grundlage für eine gemeinsame Einigung und für ein sinnvolles Programm - vielmehr treiben sie die Meinungsträger der Männerbewegung noch mehr auseinander, wenn ihnen zu viel Raum gegeben wird.

Es interessiert den Jungs, welche Jahr für Jahr zum Wehrdienst gezwungen werden, herzlich wenig ob eure Chefin euch wie der letzte Dreck behandelt und eure letzte Freundin euch mit einem wütenden Arschtritt aus ihrem Leben verbannt hat. Zwangsrekrutierte Männer haben nichts davon, wenn ihr anschliessend vollbrüstig behauptet, dass Frauen schlechte Chefinnen seien und ihre Emotionen nicht im Griff hätten. Das fühlt sich vielleicht für einen Moment gut an, doch es bringt im Endeffekt unserer Sache nichts.

Es geht dabei weniger darum, was andere von uns denken, sondern viel mehr darum, ob unsere Tätigkeiten innerhalb der Männerbewegung nur auf negativer Weise egoistisch und persönlich ausgerichtet sind oder wirklich auf das von allen erwünschte Ziel hindienen. Dampf ablassen muss jeder hin und wieder. Aber aus diesem Dampf dann solide politische Forderungen und Leitideen für die Gesellschaft ableiten zu wollen, ist nichts mehr als ein feuchter Furz.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Wenn Maskulisten sich treffen

Früher fühlte ich mich einsam mit meinen Ansichten. Ich kannte niemanden in meinem Umfeld, welcher eine ähnliche Sichtweise seine eigene nannte. Nur in weiter Ferne über das Internet konnte ich mich mit jenen vernetzen, welche sich vor den drückenden Problemen nicht verschliessen wollten.

Beissende Selbstzweifel - gestählte Entschlossenheit

Selbstzweifel plagten mich und immer wieder wurde meine Überzeugung auf die Probe gestellt.

Konnte es richtig sein? Ist es rechtens, sich gegen eine fragwürdige Ordnung aufzulehnen, welche seit Dekaden von der Allgemeinheit mehr oder weniger hingenommen wurde? Kann es legitim sein, sich mit einer Sichtweise zu beschäftigen, welche zahllose feministische Dogmen im Bereich der Geschlechter gnadenlos angriff?

Heute mögen wir über solche Fragen lachen, doch damals war dies für mich als einsamer, durstiger Wanderer in der Wüste quälende Tatsache. Wer hätte mich in meinen Ansichten bestärken können? Wer hätte mir ein zustimmendes Wort zuflüstern können?

Für mich war dies eine Wanderung auf einem schmalen Grat die für die meisten einer Häresie gegen so vieles gleichkam, welches wir in unserer Kindheit und Jugend an Ideologie eingetrichtert bekamen.

Doch aus diesem endlosen Kampf mit den allgegenwärtigen Geistern kam eine gestählte Entschlossenheit heraus, welche sich nicht mehr durch Drohung, Verführung oder Belächeln abwimmeln liess.

Die Gefährten

Nach Jahren der Einsamkeit stiess ich nun auf Gleichgesinnte, mit denen ich nun das erste Mal über jene Dinge sprechen konnte, welche mein Herz und meinen Verstand schon seit längerem peinigten. Zum ersten Mal sass ich Männern gegenüber, welche den Kopf nicht mehr vor dem Abnormen abwendeten.

Die in meiner Einsamkeit gewonnene Entschlossenheit wurde nun von einer Gewissheit begleitet, die mir vorher für zu viele Jahre fremd war. Es ist das Wissen, dass Andere an unserer Seite sind, mit denen du über jene Dinge reden kannst, vor denen der normale Bürger vor Furcht und Scham zurückweicht. Männer, welche das Problem beim Namen nennen.

Zum ersten Mal können wir uns nun von Angesicht zu Angesicht austauschen, ohne Nicknames und ohne eine anonymisierende Leitung dazwischen. Zum ersten Mal können wir gemeinsam über jene Qualen sprechen, die wir in unseren Jahren der Einsamkeit entdecken mussten.

Und was für Gespräche! Es gleicht einem Dammbruch der Gefühle und Erkenntnisse, welche in immer neuen Ideen und Vorschlägen gipfeln. Alles durchdrungen von der Gewissheit, nicht mehr alleine mit seinen Ansichten und bedrohlichen Einsichten sein zu müssen.

Entbrannter Eifer

In unseren Gesprächen nimmt die Vision einer Zukunft Gestalt an, in der Männer sich nicht mehr in Geschlechterfragen bevormunden lassen. Unsere Gespräche nähren die Hoffnung tausender Männer da draussen.

In uns ist ein neues Feuer erwacht, welches uns zu neuem Eifer anstachelt. Wir sehen das Problem und haben die nötigen Lösungen parat. Nun ist es an der Zeit zu handeln. Denn wir haben viel zu lange zugesehen, wie andere unser Leben, unsere Gefühle und unser Geschlecht als Ganzes besudelten.

Wir haben zueinander gefunden und das Werkzeug in die Hand genommen. Und wahrlich, es wartet viel Arbeit auf uns.

Die maskulistische Schmiede

Montag, 19. Januar 2009

Lustwandeln im Pantheon der Männerbewegung - Teil II

Dies ist der zweite Teil einer Zusammenstellung der Strömungen der Männerbewegung. Für den ersten Teil, siehe hier.

PUA (Pick Up Artist)

Beispiele: Adventures of a Pick Up Artist, Uzem & Luzem, Pick Up Blogs, Becoming a Pick Up Artist, The Pimpstitute, Pick Up Forum, JeansJoe

In den letzten zwei Dekaden hat sich eine Minibewegung von Leuten gebildet, welche mit ihren Methoden jede Frau aufreissen können. Zumindest ist das das grosse Versprechen und das eigentliche Erfolgsgeheimnis dieser Strömung. Denn in Zeiten, in denen Männer schlecht behandelt und kaum noch respektiert werden, wird es auch für die angenehmeren Sachen zwischen den Geschlechtern immer schwieriger. In diesem rauhen Klima hat sich eine regelrechte Philosophie mit eigenem Wortschatz entwickelt, welche Frauen lediglich als Beute ansieht, die mit der richtigen Strategie "erlegt" und anschliessend nach getaner Arbeit wieder je nach Laune fallen gelassen werden kann.

Dabei sind sich die PUA-Leute bewusst, dass sich das Geschlechterverhältnis massiv zu Ungunsten des Mannes verändert hat. Sie reagieren darauf jedoch nicht mit einer grundsätzlichen Abwehrattitüde (wie zum Beispiel die Männerrechtler und Maskulisten), sondern passen sich den Gegebenheiten dynamisch an. Dies wird ersichtlich an den Ratschlägen und Anweisungen, welche sie den Neulingen geben. Interessantes Beispiel dafür ist, wie man mit einem sogenannten "Shit Test" umgeht.

PUA ist somit das genaue Gegenteil von MGTOW. Denn wo die eine Gruppe ihre Lebensweise und Grundeinstellungen ändert, um Frauen zu "erlegen", ziehen sich die anderen in ihr eigenes Refugium zurück um ihr Leben unabhängig von weiblichen Einflüssen leben zu können.

Im Endeffekt dreht sich die Frage darum, wie sehr man bereit ist, sich für Frauen zu ändern und sich anzupassen. Denn eine neue, künstliche Strategie verlangt Einarbeitung und Opfer.

Antifeministen

Beispiele: The Counter-Feminist, Sorrows of Feminism, Feminist Apocalpyse, The Antifeminist

Der Feminismus an sich ist eine einzige Hassbewegung, welche den Mann entwerten und erniedrigen möchte. Ihre Bestreben widerlaufen echter Gleichberechtigung und Emanzipation der Geschlechter und vertieft die Gräben zwischen ihnen. Dies ist die gedankliche Ausgangslage der Antifeministen, welche es sich zu ihrer Aufgabe gemacht haben, den Feminismus an sich zu demontieren.

Dies geschieht zum Beispiel, indem sie die Grundlagen des Feminismus direkt angreifen oder durch Anklage vor Gericht. Insgesamt klagen sie den Feminismus als Geschwür der Gesellschaft an.

Dabei ist die Motivation dazu durchaus unterschiedlich. Manche von ihnen erachten die traditionelle Rollenverteilung als die bessere Lösung für die zwischengeschlechtlichen Probleme der heutigen Zeit (siehe dazu auch Traditionalisten). Andere wollen lediglich das Monstrum an sich zum Wohle beider Geschlechter eindämmen, ohne die alte Gesellschaftsordnung erneut zu etablieren.

Antifeminismus taucht mehr oder weniger in allen anderen Kategorien auf und wird selten alleinstehend und ohne irgendwelche Verknüpfungen mit anderen Aspekten der Männerbewegung gefunden.

Antifeminismus an sich kann nicht kritisiert werden, da es lediglich den wissenschaftlichen Diskurs vervielfältigt. Man muss die Motivation hinter dem Antifeminismus studieren und diese beurteilen, um ein aussagekräftiges Bild zu erhalten. So ist Antifeminismus durchaus legitim wenn es um die präventive Bekämpfung von Männerdiskriminierung geht.

Väterrechtler

Beispiele: Disenfranchised Father, Väterberatung, paPPa

Die emotionale Bindung zwischen Vater und Kind und deren Verachtung und Bekämpfung durch gewisse Kreise veranlasst viele Männer, die normalerweise eher weniger mit Antifeminismus und Maskulismus zu tun haben, für ihre Rechte als Väter zu kämpfen. Im Vordergrund stehen dabei die übermächtige Scheidungsindustrie, welche nahezu vollständig feministisch geprägt ist oder die Rechtlosigkeit des Vaters gegenüber seinen Kindern.

So haben viele von ihnen grosse Mühe damit, überhaupt ihr Kind regelmässig sehen zu dürfen.

Auch das aktuelle Unterhaltsrecht, welche mehr der Mutter als den Kindern zu gute kommt, wird scharf kritisiert. Dabei sind die Väterrechtler gut organisiert und veranstalten immer wieder auch Protestmärsche um die Öffentlichkeit auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Ihr Hauptanliegen ist es dabei, das negative Bild des Vaters, welches in den letzten paar Dekaden aufgebaut wurde, zu korrigieren.

Aufgrund ihrer besonderen Situation (Kinder) sind viele von ihnen gemässigter und kompromissbereiter als andere Mitglieder der Männerbewegung. So steht ihnen der Kampf um ihre Kinder und um ihre Rechte mehr im Vordergrund als die Bekämpfung des Feminismus als Ganzes. Doch wer könnte das ihnen verübeln?

Traditionalisten

Beispiele: Biblical Manhood

Sei es aus Nostalgie und Sehnsucht nach der Vergangenheit oder schlichter Pragmatismus angesichts wachsender Probleme, es gibt einige handfeste Gründe, warum man die traditionelle Ordnung wieder etablieren sollte. Vertreter dieser Strömung fordern eine Rückkehr zu den alten Zeiten, in denen Frauen und Männer eindeutig definierte Rollen und Grenzen hatten und in denen Abtreibung und Scheidung nicht erlaubt waren.

Häufig treten hier Übereinstimmungen mit christlichen und konservativen Ansichten auf.

Doch inwiefern die alte Arbeitsteilung und Gesellschaftsordnung die modernen Probleme unserer heutigen Zeit gewachsen wäre, lässt sich letzten Endes nicht wirklich beurteilen. Dass auch Männer früher unter der Striktheit der Regelungen gelitten haben, wird manchmal auch übersehen.

Zusammenfluss

Natürlich können bei weitem nicht alle Mitglieder der Männerbewegung einer eindeutigen Strömung zugeordnet werden. Vielfach tauchen mehrere Strömungen im Weltbild eines Mitglieds auf und werden zusätzlich noch mit anderen Ansichten ergänzt. Doch diese Auflistung stellt die wesentlichen gedanklichen Stützpfeiler der Männerbewegung kurz und auf den Punkt gebracht dar.

Das Pantheon der Männerbewegung

Dienstag, 13. Januar 2009

Lustwandeln im Pantheon der Männerbewegung - Teil I

Die Männerbewegung ist ein faszinierendes Gebilde, dass sich aus unzähligen Strömungen zusammensetzt. Der Maskulismus und die Männerrechtsbewegung (englisch: MRA = Men's Rights Movement) sind da nur ein kleiner Teil davon. Es gibt eine riesige Bandbreite von Männerblogs und -websites, welche sich nicht explizit mit dem Thema Maskulismus und Männerrechte beschäftigen, wie wir es tun.

Dennoch gehören sie zur Männerbewegung dazu, denn nicht nur hört man hin und wieder den einen oder anderen feminismuskritischen Unterton heraus, sondern es tauchen auch immer wieder Links zu einschlägigeren Blogs der Männerbewegung auf.

Diese Blogger und Webautoren mögen durchaus zu verschiedenen Aspekten heutiger Männlichkeit und ihrer Probleme völlig von uns abweichende Meinungen haben, doch unsere Grundeinstellungen bezüglich Feminismus decken sich. Sie haben alle gemeinsam, dass sie sich der exponierten und rauhen Stellung des Mannes in unserer gynozentrischen Gesellschaft bewusst geworden sind.

Ein zentraler Punkt, mit dem man die Blogs und Homepages voneinander unterscheiden kann, ist die jeweils dominierende Ansicht, wie mit Männerdiskriminierung, dem Feminismus und mit den Frauen im allgemeinen umzugehen sei. Dabei reicht das Spektrum von stark individualistischen Ansätzen bis hin zu organisiertem, gemeinsamen Vorgehensweisen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann man dabei folgende Kategorien aufstellen. Häufig vermischen sich die einzelnen Kategorien ineinander, so dass verschiedene, eigentlich separate Elemente gemeinsam auftreten können. So kann zum Beispiel ein MGTOW'ler auch ein Misogamist sein oder gar ein Männerrechtler. Dann legt er die "Philosophie" des MGTOW weniger streng aus als andere seiner Strömung.

Im Folgenden halbiere ich die Liste in zwei Teile, damit der Rahmen eines Blogeintrages nicht gesprengt wird.

Männerrechtler

Beispiele: Genderama, His Side with Glenn Sacks, Warren Farrell

Hoch türmen sich die Berge von männerfeindlichen Medienartikeln und lange sind die Listen von Männerdiskriminierungen. Doch nicht nur das akribische Verfolgen von Massenmedien und das sorgsame Herausfiltern relevanter Artikel, sondern auch das Sammeln von Statistiken, Studien und Meinungen von Fachkräften sind neben dem Studium von Gesetzestexten und Gerichtsurteilen die Kernaufgaben eines Männerrechtlers.

Ob alleine als Autor (Arne Hoffmann, Martin van Creveld, Professor Gerhard Amendt) oder als Verein (Manndat oder die Schweizerische Männerpartei) sind diese Menschen hochgradig vernetzt und organisiert um einen möglichst grossen Impakt auf die Öffentlichkeit zu erzeugen. Ihr Ziel ist es, nicht nur ein Bewusstsein für die Probleme des Mannes zu generieren, sondern auch aktiv Männerbenachteiligung zu bekämpfen.

Manchmal wird ihnen von manchen Teilen der Männerbewegung zu viel Kompromissbereitschaft vorgeworfen und ihre Gemässigtkeit beklagt. Nichtsdestotrotz bilden sie das Zugpferd der Männerbewegung und prägen massgeblich ihr Bild in der Öffentlichkeit.

Misogamisten

Beispiele: Eternal Bachelor, Brazilian Bachelor, Dealing with Women und DO NOT MARRY

Wer jemals auch nur einen Hauch der Schrecken der sogenannten Scheidungsindustrie und all ihrer abscheulichen Nachwehen im Leben eines gepeinigten, männlichen Opfers mitbekommen hat, kann sich gut vorstellen, wie sehr sich manche gegen das Heiraten hier im Westen stark machen. Die Ratschläge der Misogamisten sind an den Jüngling gerichtet, die ihn davon abbringen sollen, sich in die Fänge des gnadenlosen Molochs der Matrimonie zu begeben. Aktiv wird der Heiratsstreik und - wenn wir schon dabei sind - auch der Zeugungsstreik der Männer propagiert.

Häufig tauchen Geschichten über Scheidungskriege auf oder Berichte über die negativen Seiten der modernen Frau und ihre daraus folgende Untauglichkeit für eine Ehe. Häufig gefolgt von einer stolzen Betonung des Junggesellenstandes des Misogamisten. Nicht selten grenzt sich der Misogamist wortgewaltig und herablassend gegenüber jenen Männern ab, die nachwievor an die Ehe glauben und den Feministinnen das Wort reden (Manginas).

Ein Untergruppe dieser Kategorie behandelt die Bevorzugung ausländischer Frauen gegenüber westlichen Frauen in Sachen Ehetauglichkeit. Diese moderaten Misogamisten prangern lediglich die Ehe hier im Westen und die westliche Frau als heiratsuntauglich an und verweisen auf die Vorzüge von Frauen aus dem ehemaligen Ostblock, aus Asien und Südamerika. Das haben westliche Frauen natürlich gar nicht gerne.

Maskulisten

Beispiele: Der Maskulist, masculinisme, Masculist Advice, Masculinist Evolution New Zealand, Die Söhne von Perseus

Als eine zu vereinen suchende Kraft innerhalb der Männerbewegung, tauchen bei den Maskulisten viele verschiedene Elemente in ihrer Tätigkeit auf, die in anderen Kategorien näher beschrieben werden. Je nachdem werden sich die meisten von ihnen auch als Antifeministen und als Männerrechtler bezeichnen.

Im Wesentlichen stützt sich die komplette Arbeit eines Maskulisten auf die zwei folgenden Grundsätze: Wahre Gleichberechtigung für Mann und Frau und die Abschaffung von Social Engineering. Dies habe ich eingehender schon hier besprochen.

Nach aussen hin werden häufig die Begriffe Maskulist, Maskulinist oder schlicht Masku verwendet, um damit jedes Mitglied der Männerbewegung zu bezeichnen, welche sich gegen den Feminismus gewendet hat. Dass der Name einer einzelnen Strömung als Sammelbezeichnung der kompletten Bewegung verwendet wird, zeugt schon von der bündelnden und zusammenführenden Kraft des Maskulismus.

Manche Maskulisten verwenden Perseus mit dem Kopf der Medusa als Symbol ihres Widerstandes. Andere verzichten auf diese eher martialische Komponente um die Abschreckung von Neulingen zu vermeiden. Etwas seltener tauchen auch andere Aspekte alter Mythologien auf.

Einige Mitglieder der Männerbewegung verweigern sich dem Maskulismus aus dem Grund, weil sie in ihm die Gefahr eines feministischen Pendants mit anderem Vorzeichen sehen.

Zu dieser Kategorie zähle ich mich und meinen Blog dazu.

MGTOW (Men Going Their Own Way)

Diese Männer sind zur Überzeugung gelangt, dass ein Mann nur frei und selbstbestimmt leben kann, wenn er alle negativen Elemente seines Lebens Schritt für Schritt beseitigt oder stark einschränkt. Dazu gehören nicht nur negative Einflüsse des Feminismus oder von Frauen, sondern auch zum Beispiel Dekadenz, Verschwendung und massloser Konsum - nicht selten auch die westliche Welt als Ganzes. Dies resultiert häufig in einen Rückzug von Frauen und von einer medien- und zeitgeistgeilen Öffentlichkeit, um alleine und selbstbestimmt seinen Weg zu gehen. Männerarbeit oder das Bekämpfen von Männerdiskriminierung erachtet ein MGTOW'ler mehr oder weniger als Zeit- und Lebensverschwendung.

Frauen und die Ehe mit Kindern haben auf diesem Weg kaum eine Daseinsberechtigung und wenn, dann nur unter grösstem Vorbehalt. Diesen Männern wird innerhalb der Männerbewegung häufig vorgeworfen, dass sie sich abkapseln und sich vor dem Feind zurückziehen, statt für ihre Rechte und ein positives Männerbild zu kämpfen. Das Akzeptieren und die Hinnahme der Zustände, wie sie nun einmal sind, ist für viele Männerrechtler und Maskulisten häufig völlig unverständlich. Auch eine gezielt geschürte und aufrechterhaltene Gynophobie um das "Alleinsein" für sich selber erträglicher zu machen, wird von Kritikern angesprochen.

In Folge ihrer Fokussierung auf ihren Weg wird man auf solchen Blogs eher Texte finden, welchen den Weg zu mehr Unabhängigkeit und Eigenständigkeit weisen oder welche ausgedehnte Reisebeschreibungen und Erlebnisberichte enthalten. Explizite Angriffe auf den Feminismus sind auf solchen Blogs eher selten. Dafür tauchen häufig Symbole von männlicher Selbstständigkeit auf, wie zum Beispiel das Motorrad.

Teil II folgt in Kürze


Das Pantheon der Männerbewegung

Donnerstag, 8. Januar 2009

Maskulismus - eine Reinspiration

Da so mancher Eiferer in der letzten Zeit probiert hat, uns gewaltsam aus dem Olymp des Geistes zu entfernen indem er absichtlich das leicht zugängliche Wissen um Maskulismus und anderen Begriffen der Männerbewegung auf Wikipedia angriff, ist es eine passende Gelegeneheit sich erneut auf den Kern zu besinnen. Dieser Kern ist der intellektuelle Muskel, das Herz unseres Widerstandes, der ewige Jungbrunnen unseres Kampfes - der Maskulismus selbst.

Verwehter Sand auf Felsen

Männer und Frauen der Öffentlichkeit mögen kommen und gehen, gesellschafliche Ansichten tauchen in ihrer Schnelllebigkeit auf und verschwinden, doch die Schönheit und Einfachheit logischer und in sich geschlossener Grundsätze sind von langlebiger Natur. Es mag noch so viele blinde Utopisten geben, welche die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu Gunsten ihrer Agenda leugnen. Noch so viele Menschen, welche der Gesellschaft ihre eigenen verzerrten Idealvorstellungen aufzwingen wollen. Im Endeffekt kann man nicht die grundlegenden, naturwissenschaftlichen Aspekte des Menschen und deren Wirksamkeit leugnen und dekonstruieren.

Und solche egozentrischen Weltverbesserer werden in Zukunft ähnlich verlacht werden, wie jene, welche gegen die physikalischen Naturgesetze selbst vorgehen wollten.

Ein Schritt zurück, zwei Schritte nach vorne

In dieser Rückbesinnung wollen wir uns von jenem "Erwecker" reinspirieren lassen, der schon so lange ruhig und ohne grossem Getöse eine feministische Lüge nach der anderen auseinandergenommen hat. Er ist jener Prophet, welche den Blinden ihr eigenes Augenlicht gegeben hat. Denn viel zu lange liess man uns vom fremden Augenlicht fragwürdiger Personen mit zweifelhaften Motiven abhängig sein.

Deshalb soll den bereits Eingeweihten die vor ihm liegende Synthese bereits bekannter Thesen nicht überraschen. Dies sind meines Erachtens die zwei wesentlichen Grundpfeiler des Maskulismus. Sie sind weitreichend in ihrer Konsequenz und Bedeutung, deren Gestalt ich durch die Arbeit dieses Blogs zu beschreiben versuche.

1) Wahre Gleichberechtigung
Grundlegende Rechte werden allen Individuen zugesprochen. Weitergehende Rechte können durch besondere Kompetenz oder Leistung erworben werden. Doch zu jedem einzelnen Recht, ob erworben oder nicht, gehören auch Pflichten. Es kann nicht angehen, dass egal welche Gruppe innerhalb einer Gesellschaft Sonderrechte oder keine Verpflichtungen hat, lediglich wegen ihrer Gruppenzugehörigkeit.

Ein Beispiel hier ist die sexistische Wehrpflicht nur für Männer. Dies ist eine einseitige Pflicht, welche nur die männlichen Mitglieder der Gesellschaft, jedoch nicht die Frauen erfüllen müssen. Dies widerspricht wahrer Gleichberechtigung und muss beseitigt werden. Ein anderes Beispiel ist die gewaltige rechtliche Macht, welche die Mutter gegenüber dem Vater eines Kindes hat, ohne dass diese Rechtsbasis irgendwelche Pflichten enthalten würde. Während die juristische Situation des Vaters genau umgekehrt ist.

In konsequenter Auslegung dieser Maxime kann keine Frauenbevorzugung oder Männerdiskriminierung durch den Staat toleriert werden, denn er ist nicht rechtfertigbar. Weder Frauenquoten, Frauenparkplätze noch irgendwelche andere einseitig nur für Frauen gültige Begünstigungen oder Einschränkungen nur für Männer dürfen in der Sichtweise des Maskulismus existieren. Und wenn sie zum Beispiel in Form von Frauenhäusern im Prinzip nötig sind, so soll zumindest ein gleiches (!) Angebot auch für Männer existieren.

2) Abschaffung von "Social Engineering"
Der Maskulismus verweigert sich ausdrücklich einer immer und überall gültigen Idealvorstellung von Mann und Frau. Jeder Mensch soll nach seiner eigenen Räson sein Leben und sein Geschlechtsverständnis definieren können, ohne dass der Staat mit einer Horde soziologistischer Geistesvergewaltiger die Massen versucht umzuerziehen.

Ein Beispiel für diese abscheulichen Manipulationsversuche um den gleichen, idealen Menschen zu erschaffen, ist das Konzept des milliardenschweren Gender Mainstreamings. Ein weiteres ist das menschenverachtende Wirken von Dissens eV., welche Jungen einredet, dass sie sich nur einbilden würden einen Penis zu haben. Ein weiteres Beispiel ist das brutale Vorgehen von Feministinnen gegen die Ansichten von Eva Hermann oder Esther Vilar, welche die totalitären Umerziehungsversuche anprangerten.

Konsequenz und Bedeutung

Aus diesen beiden Grundpfeilern lassen sich sämtliche andere Aktivitäten und Meinungspositionen des Maskulismus ableiten. Denn schlussendlich lässt sich jede maskulistische Streitschrift und jede Anklage auf sie zurückführen. Sie sind das Gedankengut hinter jedem Angriff auf Männerdiskriminierungen oder auf eine sexistische Bevorzugung von Frauen.

Und deshalb wehrt sich der Maskulismus gegen den Staatsfeminismus und seine einseitigen Begünstigungen und Bevorzugungen von Frauen.

Perseus vernichtet die Medusa

Freitag, 12. Dezember 2008

Frauenfeindlichkeit

Wer kennt dieses Wort nicht? Überall warten die Frauen und ihre Schleimer nur auf eine einzige zweideutige Aussage eines Mannes um dann mit der Keule der Frauenfeindlichkeit auf ihn loszuschlagen. Da wir nicht mehr der feministischen Gehirnwäsche unterworfen sind und uns einen offenen Geist erlauben, werden wir in der Hinsicht besonders argwöhnisch beäugt.

Ich persönlich halte nicht viel von Denk- oder Artikulationsverboten. Denn das ist etwas für politisch Korrekte, welche die Wirklichkeit und Faktenlage mit manipulativer Sprache und ideologistischer Wortwahl umbiegen möchten. Ich halte auch nicht viel davon, meinen Lesern und anderen innerhalb der Männerbewegung vorzuschreiben, was sie sagen dürfen und was nicht. Vielmehr vertraue ich auf die Eigenverantwortung und die Reife der kritisch hinterfragenden Menschen - und auf Einsicht und Verständnis der folgenden Zusammenhänge.

Wir befinden uns im Moment an einem wichtigen Wendepunkt der Entwicklung unserer Gesellschaft. Nach Jahrzehnten der fortschreitenden Entwertung und Entrechtung von Männern beginnt sich nun endlich eine schlagkräftige Gegenbewegung zu bilden. Dass wir dabei Reibungen und Differenzen mit anderen Ansichten entwickeln ist unausweichlich. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir nachwievor mehr oder weniger unbekannt sind und von der gesellschaftlichen Meinungshoheit (den Medien) nicht akzeptiert, sondern regelrecht bekämpft werden.

Wenn uns die Anliegen der Männer und ihre Rechte wirklich etwas bedeuten und ihre Verteidigung und Aufrechterhaltung uns am Herzen liegen, dürfen wir diesen feministischen Bluthunden nur so viel Angriffsfläche wie gerade nötig bieten. Schliesslich geht es bei unseren Aktivitäten auch und vorallem darum, Unentschlossene und Neutrale von unseren Ansichten und Ideen zu überzeugen.

Denn je mehr Männer unsere Sicht der Dinge kennen und verstehen, desto weniger Rückhalt hat der Feminismus! Er lebt vom nachsichtigen und beide Augen zudrückenden Mann, welche das Ansinnen der Feministinnen gutmütig und naiv in die Tat umsetzt!

Nicht, weil er mit wachem Bewusstsein dahinter stehen würde, sondern weil er keine andere Wahl hat und von keiner Alternative weiss! Und genau hier kommen wir Maskulisten und Männerrechtler ins Spiel.

Somit plädiere ich nicht wegen irgendeiner lächerlichen, höheren Moral oder wegen der flexibel verbiegbaren menschlichen Ethik gegen frauenfeindliche Ausbrüche. Auch nicht, weil ich die Konfrontation mit den Feministinnen scheue würde (im Gegenteil!), sondern weil ich ihnen und den restlichen Frauen nicht noch eine weitere Gelegenheit bieten möchte, sich als das ewige Opfer darzustellen!

Ich bin deshalb dagegen, weil es unserer Sache und somit allen Männern mittelfristig schadet.

Deshalb denke ich, dass wir unsere (berechtigte) Wut zügeln und unseren Zorn in Taten bündeln sollten, welche den Anliegen der Männer etwas bringen. Es mag einen Moment lang befreiend sein, gegen alle Frauen zu wettern, doch dadurch ist keinem anderen Mann wirklich geholfen. Es ist zwar nötig, sich von den Frauen zu emanzipieren und sich von ihnen bis zu einem gewissen Grad zu distanzieren, doch gibt es wesentlich effektivere und vorallem subtilere Methoden, welche diesen vitalen Prozess im Leben eines jeden Mannes voranbringen.

Sonntag, 28. September 2008

Die Schuldfrage

Wer ist Schuld an der desolaten Lage des Mannes in der Gesellschaft? Gegen wen sollen wir unseren Zorn und unsere Wut richten? Wer ist für all das Leid verantwortlich?

In den letzten paar Blogeinträgen fand ich sehr deutliche Worte, als es um die Schuldzuweisung bestimmter Männerdiskriminierungen und einem generell männerfeindlichen Klima ging. Ich zeigte mit dem Fînger auf die Feministinnen und auf so manche weibliche Nutzniesserin. Dies soll kein Rückzieher oder gar eine Entkräftigung vorheriger Aussagen sein, nein! Es soll eine vervollständigende Klarstellung werden.

Wenn es um die Schuldfrage geht, müssen wir weiter denken, tiefer gehen und die Dinge in ihrem historischen und chronologischen Kontext sehen. Wir müssen unsere Rolle und unseren Teil in diesem gigantischen Prozess - der feministischen Unterwanderung aller gesellschaftlichen Aspekte - überdenken und hinterfragen.

Ist der Autofahrer alleinig schuld, wenn ich mich dazu entschliesse, blind und aller Verkehrssignalisation zum Trotz, achtlos über die Strasse zu laufen? Trifft die Schuld nur den Dieb, dem ich demonstrativ mein Portmonnaie vor die Nase lege, wenn er mich bestiehlt? Kann ich es meinem Feind vorwerfen, wenn er vermeidbare Schwächen meinerseits ausnützt?

Bei jeden dieser geschilderten Fälle liegt die Hauptschuld nicht bei mir, doch ich habe massgeblich zu der negativen Entwicklung beigetragen. Sei dies durch Unachtsamkeit, Ignoranz oder Überheblichkeit.

Genauso verhält es sich auch bei der schleichenden Entrechtung und Entwertung des Mannes in unserer Gesellschaft!

Wir können es den Feministinnen nicht vorwerfen, sich über uns Männer lustig zu machen, wenn wir uns nicht dagegen wehren! Wir haben kein Recht uns über die männerfeindliche Ungerechtigkeit der erlassenen Gesetze zu beklagen, wenn wir uns nicht für ihre Verhinderung einsetzen! Wir dürfen nicht das sexistische und einfältige Männerbild der Gesellschaft verfluchen, wenn wir männerfeindliche Sprüche und Meinungen in unserem eigenen Umfeld tolerieren!

Wir können nicht zulassen, dass der unvorstellbare Drang, sich mit dem anderen Geschlecht zu paaren, uns davon abhält, unsere Rechte und Würde als Männer zu verteidigen.

Denkt ihr, dass nur Feministinnen an dieser ganzen Sache schuld sind?

Denkt ihr, dass die Situation besser wird, wenn ihr sie einfach ignoriert und totschweigt?

Denkt ihr, dass Frauen gerne mit Individuen schlafen, die nicht einmal ihre eigenen Rechte und Persönlichkeit verteidigen können?!

Nein, denn die Hyänen und Geier zögern nicht, wenn sich das kranke Tier ihnen zum Frass darbietet. Deshalb müssen wir in den Spiegel sehen und erkennen, dass es erst unsere eigene Ignoranz und Überheblichkeit, Feigheit und Furcht, Gier nach sexueller Befriedigung und weiblichem Wohlgefallen waren und sind, welche Sprit in das lodernde Feuer männlicher Entrechtung und Entwertung giessen.

Erst wenn wir dies verstanden und akzeptiert haben, können wir unsere Rolle und unsere Wirkungskraft in dieser Gesellschaft überdenken und entsprechend anpassen.

Und erst dann können wir uns um die Feministinnen kümmern.