Donnerstag, 17. März 2011

Guter Kommentar von Echnaton

Echnaton hat hier einen guten, umfassenden Kommentar zu unserer Sache hinterlassen:

---

Feminismus ist eine Ideologie. Weder sind alle Frauen Feministinnen, noch sind Feministen ausschliesslich Frauen. Eine kritische haltung gegenüber feministischer Politik ist nicht notwendigerweise frauenfeindlich.

Es ist ziemlich ärgerlich, wenn jede Kritik an einer Ideologie ins Lächerliche gezogen wird und dem Kritiker unterstellt wird, er sei sexuell frustriert, habe keine abbekommen u.s.w. Das sind übrigens genau die "Argumente", mit denen man Frauen, die sich für Frauenrechte einsetzten, zum Schweigen brachte oder dies zumindest versuchte. Das ist schon einige Zeit her. Heute ist es nicht mehr möglich, sich in dieser Art und Weise gegen feministische Kritik zu immunisieren, und das ist auch gut so. Mich interessieren Argumente. Ob die Frau sexuell befriedigt oder eher frustriert ist macht ihre Argumente weder besser noch schlechter.

Manchem mag die IGAF unsymphatisch sein, weil er oder sie sich mehr auf der politischen Linken einordnet. Das ist nachvollziehbar. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass nach 40 Jahren institutionalisierter Frauenpolitik einiges in Schieflage geraten ist, insbesondere im Ehe-, Familien- und Scheidungsrecht. Petra Kelly sagte schon vor vielen Jahren: "Die Emanzipation des Mannes ist ausgeblieben."

Wer sich als Mann sein Selbstwertgefühl ausschliesslich von der Bestätigung und Zustimmung durch Frauen abhängig macht, der ist nicht emanzipiert.

Dieses "Männerproblem" ist keines, das politisch links oder rechts verortet werden kann. Es ist überall anzutreffen. Darum haben wir eine Frauenpolitik, von Männern und Frauen, und viele Männerpolitiker, aber keine Männerpolitik. Es braucht aber eine Männerpolitik, weil es nicht unmännlich sondern feige ist, nicht gegen Missstände zu klagen, weil es nicht opportun erscheint.

Der feige Mann, die hier Lusche genannt wird, der schwimmt mit dem Strom, und nicht gegen ihn. Er wird sich konform verhalten, d.h feministische Politik nicht kritisieren, sondern sich als der souveräne und starke Mann, der nicht klagt und sein Leben so voll im Griff hat, darstellen. Nicht klagen, runterschlucken, sei ein Mann, sei stark! Ja, auch ich wurde so erzogen. Doch irgendwann reifte die Einsicht, dass diese Qualitäten die Qualitäten eines Ochsen sind, der klaglos jede Last trägt, die ihm aufgebürdet wird. Diese Lasten trägt er nicht für sich, sondern für andere. Ein gar nützlich Tier, der Ochse.

---

Sonntag, 13. März 2011

Weitere Aussenposten der Männerrechtsbewegung

Die Einflusssphäre der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung im Internet wächst kontinuierlich weiter. Um wenigstens einen groben Überblick über die Websites unserer Sache zu behalten, werde ich hier einige meiner Funde vorstellen.

In der Online-Szene der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung kamen in den letzten Monaten mehrere neue Blogs dazu. Zum einen der Maskunaut, welcher ausführliche Texte unter anderem zu Frauenquoten und Antifeminismus für den Leser bereithält. Romans Roter Mann ist ein politisch links positionierter Maskublog in der Tradition des Arne Hoffmann. Ein noch junger Blog ist auch Weiblichkeitswahn von unserem Mitstreiter Echnaton.

Die Homepage Opfer-Gewaltschutzgesetz prangert den Missbrauch des deutschen Gewaltschutzgesetzes an und erklärt dem Laien weshalb es sich dabei um eines der perfidesten Werkzeuge des Staatsfeminismus handelt. Berühmte Opfer dieser juristische Wunderwaffe werden aufgeführt - als Warnung für Leichtgläubige und Naivlinge, welche die Hinterhältigkeit des institutionalisierten Feminismus unterschätzen und meinen, dass es sie selber schon nicht treffen wird.

Auch ausserhalb der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung findet unser Thema Resonanz. So findet man unter Dranbleiben (trotz des deutschen Namens) eine holländische Väterrechtler-Seite, welche sich in Holland für das gemeinsame Sorgerecht einsetzt. Eine antifeministische Revolution auf Spanisch findet man auch in den Weiten des Netzes.

Auf dieser türkischen Website begegnet uns der Begriff Maskulist sprachlich abgewandelt, jedoch thematisch mit dem deutschsprachigen Orignal verbunden, als "maskülist" wieder. Ausführlich wird dort der Begriff inhaltlich fixiert (siehe deutsche Übersetzung) und weist genauso wie unser Maskulismus eine klare Opposition zum Staatsfeminismus und zu feministischen NGOs auf, mitsamt einem Bekenntnis für Männerrechte und einer Klage über eine zunehmend gynozentrischen Gesellschaft.

Es scheint, als hätten diese türkischen Aktivisten den Begriff ursprünglich aus dem Englischen erhalten, da mehrmals das Wort "masculist" in ihren Texten auftaucht. Vermutlich geht dies auf Texte vom ehemaligen Feministen und Amerikaner Warren Farrell zurück, welcher vor Jahrzehnten als Erster in seinen Büchern den Begriff "masculist" definitorisch besetzte, als ihm die Einseitigkeit des modernen Feminismus klar wurde.

Zurück in heimischen Gefilden begegnet uns unter dem Namen Wider den Feminismus eine weitere antifeministische Seite, welche klar gegen den Feminismus Position bezieht und dies ausführlich begründet, dabei Frauen von dieser Attacke ausdrücklich ausklammert und auf eine wahre Gleichberechtigung abzielt.

Väterverbot ist eine schweizerische Väterrechtler-Seite, dessen Betreiber sich auch an der "SchickEnStei"-Aktion beteiligte, um gegen die Verschleppung des gemeinsamen Sorgerechts hier in der Schweiz zu protestieren. Auf der Titelseite steht angesichts der steigenden Aktivität von Männerrechtlern und Antifeministen in der Öffentlichkeit in den letzten Monaten auch, dass die Männer sich in Aufbruchstimmung befänden, denn von rechts bis links machten Männerorganisationen mobil. Deren Gemeinsamkeit sei, dass sie genug von Doppelbelastung und Demütigung hätten.

Das deutsche Papa-Ya geht in die gleiche Richtung und prangert einseitige Gerichtsurteile im feministisch verseuchten Justizsystem Deutschlands an. Der Schwerpunkt der Betreiber ist denn auch mehr Fairness im deutschen Familienrecht. Dazu erscheint regelmässig ein Online-Magazin.


Endlose Legionen

Donnerstag, 10. März 2011

100'000ster Besucher!


Gestern Nacht kam hier der 100'000ste Besucher vorbei! Im Schnitt kommt mein Blog auf über 300 unique visits pro Tag. Für einen kleinen Maskublog in den unendlichen Weiten des Internets ist dies innerhalb von zweieinhalb Jahren durchaus eine beachtenswerte Leistung.

Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch allen da draussen zu danken. Ohne diese gewaltige Schar von Sympathisanten, Zulieferern und Mitstreitern wäre dieser Blog vermutlich irgendwann im Sande verlaufen.

Da mir in diesem bewegenden Moment gerade die Worte fehlen, überlasse ich die Beschreibung meiner Gefühle dem grossen Otto Waalkes:



Eiskalt

Mittwoch, 9. März 2011

SKANDAL! Blatt erfindet verleumderisches Interview mit René Kuhn!

Das Blatt "Hauptstadt" ist so dermassen irritiert vom wachsenden Antifeminismus, dass es nun schon zu erfundenen Interviews greifen muss, um die feministische Deutungshoheit doch noch irgendwie zu retten.

Der Inhalt ist dabei so voller niveaulosem Schwachsinn, dass sich jeder nüchterne Leser wohl nur noch an den Kopf langen wird - so dreist und billig wirkt der zusammengekleisterte Text, der nur mühsam den Hass und die Frustration der Feminazis zu verbergen mag. Dabei wirken die primitiven Phrasen so dermassen lächerlich und künstlich, dass man fast schon darüber lachen muss, wenn es sich nicht um eine handfeste und kriminelle Verleumdung handeln würde.

Aber lest selbst:

---




---

Nirgends steht, dass dieses Interview fiktiv ist oder dass es sich lediglich um eine Parodie handeln würde.

Dieser Schund ist ein weiterer Beweis für die Verzweiflung und das totalitäre Denken des Feminismus, welcher sich sachliche Kritik und berechtigten Widerstand schlichtweg nicht gewohnt ist und darauf mit wütenden Hieben mit dem Vorschlagshammer reagiert. Man stelle sich vor, eine Zeitung würde sich so etwas mit Alice Schwarzer oder Ursula von der Leyen erlauben - die dummen Furien würden sofort an die Decke springen und zu fauchen beginnen, was sich die Welt eigentlich denke, sie so dermassen anzugehen.

Schlussendlich verhöhnt sich der Feminismus selbst, wenn er zu solchen peinlichen Mitteln greifen muss, um die kippende Stimmung in der Öffentlichkeit doch noch irgendwie für sich retten zu können. Offensichtlich geht es ihm nun nicht mehr um Inhalte oder ernsthafte Ideale, sondern lediglich um Machterhalt - um jeden Preis. 


Verzweifelter rotfeministischer Terror für den Machterhalt

Dienstag, 8. März 2011

Misandrische Scheisse und endloser gynozentrischer Egoismus - der Frauentag 2011

Ihr wisst, ich tue alles für meine Leserschaft. Ich lese die abstrusesten genderistichen Texte um sie für euch zu widerlegen. Ich prügle mich mit Pudeln, Kampflesben und Traditionalisten, die euch mit Rollenkorsetten fesseln wollen. Ich pinkel dem Staatsfeminismus ans Bein, wo ich nur kann, damit ihr irgendwann ein Recht auf eure Kinder habt. Sogar Männeraktivisten, welche sich vom Staatsfeminismus verführen lassen, kriegen bei mir ihr Fett weg, so dass sie wieder auf den rechten Weg zurückfinden.

Und um eure Erwartungen auch an diesem Tag nicht zu enttäuschen, habe ich mich wieder einmal mit Gasmaske und Schutzanzug in die endlosen, lebensfeindlichen Weiten der matriarchalen Wildnis hinein gewagt, zu welcher der Zeitgeist und viele, noch nicht maskulistisch befriedete Bereiche im Internet degeneriert sind. Gezielt suchte ich die abscheulichsten Zeugnisse von Misandrie und gynozentrischem Egoismus heraus, so dass ihr auch weiterhin auf dem neusten Stand der feministischen Korruption bleibt - ohne euch das Gleiche antun zu müssen.

Lehnt euch also zurück und "geniesst" die geführte Tour durch das Gruselkabinett der feministisch verseuchten Gegenwart. Bitte als Gruppe zusammen bleiben - wer sich hier verirrt, findet aus diesem Wahnsinn nie mehr heraus.

Endloser gynozentrischer Egoismus

In Polen haben Frauen ein "Schattenkabinett" ins Leben gerufen, um noch stärker kontrollierend in die Politik eingreifen zu können - wenn schon Matriarchat, dann richtig. Und was fordern die Hobbyamazonen im Osten? Gleichstellung beim Lohn und mehr Multikulti, selbstverständlich auch eine Frauenquote für die Politik. Mehr Erträge und Privilegien ohne Zusatzleistung und auf Kosten der Männer - das übliche feministische Programm also. Nebenher erhoffen sich linke Parteien vom Multikulti mehr linke Wählerstimmen. Da haben sich also wieder einmal zwei Interessenlager gefunden.

Auch nach vierzig Jahren Feminismus und Jahrzehnten voller staatsfeministischem Gynozentrismus ist man selbstverständlich mit der Gleichstellung "noch lange nicht am Ziel"! Herzzerreissend wird das Leid und die Qual der Frauen in der ganzen Welt dargestellt, die schluchzend zu Hause auf den Feldern ausharren, während ihre Söhne, Väter und Brüder in Bürgerkriegen und Revolutionen zerfetzt und verheizt werden. Selbstverständlich ist dem nachdenkenden Leser sofort klar, dass hier definitiv mehr Frauenförderung nötig ist. Wie kann man da nur zuschauen ohne zu handeln? Weinende Frauen - auch noch ohne Taschentücher geschweige denn Förderung! Von der können übrigens viele hier im Westen auch nach Jahrzehnten nicht genug kriegen und verlangen deshalb immer noch mehr geschlechterspezifische Sonderbehandlung.

Natürlich darf die elende Selbstbemitleidung und die Viktimisierung zur Legitimierung des eigenen Egoismus an so einem Tag nicht fehlen. So fragt ka-news.de ganz debil, ob Frauen heute immer noch nicht gleichberechtigt seien - da hat wohl jemand das Gendersprech-Handbuch nicht gelesen! Das heisst jetzt "gleichgestellt"! Übrigens: Frauen sind schon seit Jahrzehnten in Deutschland gesetzlich gleichberechtigt - aber wen interessiert das schon, wenn es um die Rechtfertigung von Frauenprivilegien und Männerdiskriminierung
geht? Man muss schliesslich einen genügend starken medialen Druck aufbauen - damit die entsetzten Massen nicht ganz so laut schreien, wenn man Frauenquoten und die Männersteuer einführen will. Habt doch bitte Verständnis ... 

Auch das luxemburgische Tageblatt hat das Gendersprech-Handbuch wohl noch nicht mitbekommen und sieht den Kampf für die Gleichberechtigung der Frau noch lange nicht zu Ende gehen. Schliesslich hat noch nicht jede Frau auf diesem Planeten das staatsfeministische Rundum-Wohlfühlpaket handgezeichnet mit der Unterschrift von Alice Schwarzer bekommen. So lange dies noch nicht gewährleistet wurde, muss die Problematik der Zwangsvaterschaft und der Unterhaltsschmarotzerei nunmal warten. Eine moderne, gleichberechtigte Gesellschaft muss schliesslich Prioritäten setzen. Entweder dem privilegierten Geschlecht noch mehr Boni zukommen lassen oder den wahren Opfern von Entrechtung und Entwürdigung endlich helfen. Eine erstaunlich leichte Wahl für eine gynozentrische Gesellschaft, die sich um das Wohl der Männer foutiert.

Gefragt, warum sie als falsche Schlange das seit Jahren auf Umsetzung wartende Gesetz zum gemeinsamen Sorgerecht verzögert, entgegnet Sommaruga auf typischer Egoistinnen-Manier, man wolle "das Kindeswohl in den Mittelpunkt rücken", indem man gemeinsames Sorgerecht an den Unterhalt verknüpft und Väter womöglich schon bei der Heirat auf lebenslangen Unterhalt verpflichtet. Erneut werden also Kinder als lebende Schutzschilder für Fraueninteressen eingespannt. Sogar den weichgespülten Politkern, die normalerweise lieber in Unterhosen übers Central spazieren würden, als sich mit dem staatsfeministischen Moloch anzulegen, ging das zu weit, so dass diese sich jetzt endlich - nach Jahrzehnten der Lethargie - für Männerrechte einzusetzen beginnen. Schliesslich sei die Klage ob der vaterlosen Gesellschaft eine direkte Konsequenz aus dem einseitig gynozentrischen Sorgerecht.

Misandrische Scheisse

Das ZDF Morgenmagazin phantasiert sich zur Feier des Tages eine männliche Endlösung zusammen - alle Männer müssen weg, ausser jene, welche hörig genug sind, um Frauen zu gehorchen und ganz nach SPD-Manier sich in erster Linie als Mensch und nicht als Mann verstehen. Selbstverständlich werden den Frauen noch mehr Privilegien und Gelder zugesprochen, als wäre dies nicht schon heute viel zu oft und viel zu unnötig der Fall. Wozu braucht frau denn noch diese brutalen Männerhorden überhaupt? Auf alle Fälle sollen sich Männer gefälligst (noch) mehr anstrengen!

Man stelle sich einen Film vor, der zum Anlass des Männertags in ähnlich aggressivem und herabwertenden Ton über die Frauen herziehen würde - das wäre der Skandal der Nation.

Die Bundeskanzlerin Merkel forderte heute auch die Männer dazu auf, über sich selber nachzudenken - wir hätten dadurch viel zu gewinnen. In der TAZ wird dieses Gequacke sogar noch weiter bearbeitet. Die ersten Politikerpudel geben sich schon selbstkritisch, denn sie haben offensichtlich Probleme "ihre Rolle zu finden". Sogar dreiste Lügen werden aufgefahren, wenn behauptet wird, dass die Gleichberechtigung von Männern und Frauen heute "juristisch eine Selbstverständlichkeit" sei. Entsorgte Väter, zur Wehrpflicht gezwungene Männer und von Frauenförderung zur Seite gedrängte Arbeitnehmer dürften da laut widersprechen - aber Gleichberechtigung ist nunmal nur relevant, wenn es um Frauen geht.

Eine feministische Studie soll herausgefunden haben, dass indische Männer Weltmeister seien, wenn es um Chauvinismus, häusliche Gewalt und sexueller Nötigung ginge. Bezeichenderweise startet der Artikel mit der Vergiftung einer Tochter durch die Mutter - selbstverständlich ist der Vater schuld, weil dieser angeblich keine Tochter wollte. Erstaunlich, dass eine Mutter dann sofort ihr eigenes Fleisch und Blut umbringen muss. Und wie haben indische Feministinnen eigentlich herausgefunden, dass gerade indische Männer Weltmeister in diesen "Königsdisziplinen" seien? Mit einer nichtrepräsentativen Umfrage irgendwo in Neu-Delhi. Eine ernsthafte, wissenschaftliche Arbeitsweise wäre denen wohl zu stressig geworden.
 
Unfreiwillig ehrlich wird der Artikel, als er beschreibt, wie Fauen in Indien als Belastung empfunden werden - bei solchen Frauen kann ich dies durchaus nachvollziehen.

Das Ende der Tour

Nachdem wir zumindest mit einem Grossteil der Gruppe wieder heil zurück gekommen sind und sich jeder einmal ordentlich erbrochen hat, wird es Zeit für einige zusammenfassende Bemerkungen. 

Wer das Gefühl hat, er müsse lediglich ein paar feministische Forderungen erfüllen, dann würden die schon irgendwann Ruhe geben, der irrt gewaltig. Denn dem Feminismus ging es niemals um Frauenrechte - sondern lediglich um immer mehr Privilegien und die Durchsetzung ihrer eigenen Rollenkorsette. Darunter leiden Männer, welche die gesellschaftliche Mehrbelastung zu tragen haben und welche auf Rechte und sogar elementare Menschenwürde verzichten müssen, damit die privilegierteste Menschengruppe auf diesem Planeten auch weiterhin ein unbeschwertes Leben auf Kosten anderer führen kann. Immer mehr entlarvt sich der Feminismus in der Gegenwart als ein eiskalter Selbstbedienungsladen egoistischer Frauen, denen das Leid und die Last ihrer Taten am Allerwertesten vorbei gehen.

Frauen zeigen dabei eine ausgeprägt sozialdarwinistische Ader, wenn sie schwachen und entrechteten Männern nicht mehr als Hohn und regelrechten Hass entgegenbringen, statt auch ihnen die Gleichberechtigung und eine Würde als Mensch zuzugestehen.

Doch das ist beim gemeinsamen Sorgerecht, bei Frauenquoten, bei Frauenförderung, bei der Wehrpflicht, bei der Zwangsvaterschaft, bei den verbotenen Vaterschaftstests und bei all den restlichen Millionen von Mösenprivilegien natürlich nicht möglich - es geht schliesslich um das heilige Frauenwohl.

Dem höchsten Gut auf diesem Planeten.

Amen.


Der Antifeminismus ist bereits auf dem Weg nach Deutschland

Sonntag, 6. März 2011

Oliver Hunziker: "Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?"

Die männliche Antwort auf den Feminismus besteht aus einer Kakophonie von verschiedensten Reaktionen. Eine enorme Bandbreite von Ideen und Wegen wurde vorgeschlagen und unzählige Organisationen, Einzelakteure und Verbände sind im Verlauf dieses Prozesses in den letzten Dekaden entstanden.

Antifeministische und maskulistische Ansätze bilden dabei nur eine kleine Fraktion dieser unzähligen Reaktionen.

Tatsächlich gibt es Männerorganisationen schon seit Jahrzehnten - genauso lange wie es den Feminismus gegeben hat. Vielfach haben diese Organisationen enthusiastisch die Ideen und Forderungen des Erzfeindes in sich aufgesogen und wurden somit zu einem ehemals männlichen Wurmansatz am feministischen Ideologiekörper.

Interessanter sind da schon jene Organisationen, welche zwischen Männerrechten und Feminismus gefangen sind und deshalb mit sehr gemischten Gefühlen auf das antifeministische Evangelium reagieren.

Zwischen Profeminismus und Männerrechten

Andere Männerorganisationen glauben in ihrer Naivität, dass das von den Feministen missbrauchte Konzept der Gleichberechtigung für beide Geschlechter gleichermassen ernst gemeint sei und begannen sich auf ein teuflisches Spiel einzulassen. Wenn wir die feministische "Gleichberechtigung" nur lange genug unterstützen, dann werden die Feministen sicher auch irgendwann unsere Anliegen zu Gunsten der Männer zur Kenntnis nehmen, nicht wahr?

Was diese leichtgläubigen Organisationen nicht wussten, war, dass es dem Feminismus niemals um Frauenrechte ging - sondern um Frauenprivilegien. Es ging ihm niemals um wahre Gleichberechtigung, die für beide Geschlechter gilt, sonderm um einseitige Gleichstellung der Frauen auf Kosten der Männer. Vor diesem ideologischen Hintergrund haben die Anliegen der Männer keinen Platz, egal wie dringlich oder relevant diese für den Rest der Welt erscheinen mag.

(Es sei denn, die partielle Unterstützung der Männer würde einen erheblichen Vorteil für die Frauen bringen. Man denke da nur an das staatsfeministische Programm "Neue Wege für Jungs" in Deutschland, bei dem Jungen in jene perspektivenlosen Betätigungen wie Haushalt oder Krankenpflege hineingescheucht werden sollen, aus denen man junge Frauen mittels Girl's Day verweifelt herauszuholen versucht. Schliesslich ist ein Junge, der dadurch Krankenpfleger wird, ein männliches Hindernis weniger auf dem Weg zur staatlich verordneten Frauenermächtigung.)

Diese Männerorganisationen wie http://www.maenner.ch/ und GeCoBi verlangen einen Teil der Gleichstellungsmittel des Staatsfeminismus um damit sich selber und ihre staatliche "Männer-Gleichstellung" finanzieren zu können. Sie bejahen also eine umerzieherische Geschlechterpolitik und befinden sich deshalb mit dem institutionalisierten Feminismus in einem Abhängigkeitsverhältnis, da dieser als Kooperationspartner mit den nötigen Mitteln angesehen wird, mit dem man in den Dialog treten muss.

Dies geht jedoch zu Lasten der Ernsthaftigkeit und der Glaubwürdigkeit ihres Engagements für Männerrechte. Schliesslich verhindert diese Abhängigkeit die entscheidende Erkentnis, dass der Feminismus das wahre Hindernis auf dem Weg zu Männerrechten und wahrer Gleichberechtigung ist und somit eine Überwindung desselben eine unumgängliche Station hin einem ehrlichen und wirksamen Engagement für Männer ist.

Diese sondern dann solche eleganten Sätzchen ab:

"Wir verweigern uns dabei dem einfacheren Weg, uns als «Emanzipationsverlierer» zu gebärden und die (durchaus bestehenden) Diskriminierungen von Männern ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen. [...] Gleichzeitig halten wir es für nicht fruchtbar, diese Benachteiligungen gegeneinander aufzuwiegen und die Frage zu stellen, welchem Geschlecht es “schlechter geht”. Anhand welchen Kriteriums soll man schon entscheiden können, ob es “besser” ist, 8 Prozent weniger zu verdienen oder 5 Jahre früher zu sterben...?"

Wie herzlos muss man sein, die kürzere Lebenserwartung der Männer und die massiven gesetzlichen Diskriminierungen der Männer mit den schlichtweg erfundenen und erlogenen Frauen"benachteiligungen" gleichzusetzen und dann beide in einem Atemzug als ähnlich belanglos ausser Acht zu lassen? Und das alles nur, damit der Staatsfeminismus diese willigen Möchtegern-Lakaien bei sich aufnimmt. Bezeichnend, dass ihnen die IGAF und die Männerpartei nicht gefallen:

"Die Männerpartei (www.maennerpartei.ch) und die IG Antifeminismus (www.igaf.ch) prangern primär die Benachteiligungen von Männern (z.B. im Bereich Scheidungsrecht) an. In ihrem Kampf gegen diese Diskriminierungen argumentieren sie mit dem Fokus auf Männerrechte, nicht auf dem Geschlechterdialog. Das hat dazu geführt, dass sich männer.ch von der IGAF distanziert hat."

Und solche Organisationen wollen für euch Männer sprechen! Maenner.ch irrt auch gewaltig, wenn er den ernsthaften Widerstand gegen den Staatsfeminismus als einfacher darstellt, als die Kollaboration mit dem institutionalisierten Feminismus. Ist nicht gerade die Konformität der angenehmere Weg?

Halbfeministische Kritik am organisierten Antifeminismus

Diese Fakten muss man im Hinterkopf behalten, wenn man den folgenden Text von einem gewissen Oliver Hunziker, dem Betreuer des ersten Männerhauses in der Schweiz, lesen und in seinem ganzen Ausmass verstehen will. Er hatte sich unter Beteiligung an der SchickEnStei-Aktion als Väterrechtler hervorgetan - diese hatte er jedoch sofort abgebrochen, als die falsche Schlange namens Sommaruga den Aktivisten ein belangloses und im Nachhinein ergebnisloses Gespräch angeboten hat.

Es handelt sich dabei um einen Hilferuf an den Staatsfeminismus und gleichzeitig um einen Distanzierungsversuch von uns "bösen" Antifeministen. Zwischen den Zeilen taucht der Wunsch auf, doch bitte ein schweizerisches "Bundesforum für Männer" aufzumachen, wie dies in Deutschland bereits geschehen ist und das als männliche Legitimitätsfassade den ungehinderten Weiterbetrieb des Staatsfeminismus garantieren soll. Darüber hinaus ist dieser Text interessant, da er die Sinnlosigkeit eines jahrzehntelangen, fruchtlosen Dialogs mit dem Feminismus aus erster Hand belegt.

"Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?

Gleichstellungspolitik muss mehr sein als die Durchsetzung von Frauenrechten.
von Oliver Hunziker, Präsident GeCoBi

Im vergangenen Jahr hat sich in der Schweiz eine neue Organisation von Männern zu Worte gemeldet. Vehement, laut und vernehmlich traten die Antifeministen rund um René Kuhn im Frühjahr auf den Plan. Mit einer medialen Grossoffensive bewarben sie ihr erstes Treffen im Herbst, welches von diversen Störgeräuschen begleitet wurde.

Mit viel Provokation und gezielten Medienaktionen gelang es der Bewegung innert kürzester Zeit das Thema «Männer» zu besetzen, zumindest konnte dieser Eindruck entstehen. Aufgrund der hohen Medienpräsenz und sicherlich auch aufgrund der markigen Worte hat die Bewegung laut eigenen Angaben innert kürzester Zeit sehr viele Sympathisanten gefunden.

Während die bereits bestehenden Männer- und Väterorganisationen die neue Vereinigung kritisch beobachteten, liefen viele Frauenorganisationen praktisch sofort Sturm gegen diese neue Bewegung."

Es waren ja gerade die Skandale rund um das erste internationale Antifeminismustreffen, welche die mediale Aufmerksamkeit und somit Gratiswerbung erzeugten. Die sogenannte "mediale Grossoffensive" haben wir aggressiven Linksfaschos zu verdanken, welche einen friedlichen und eher unauffälligen Kongress, der eher der internen Vernetzung diente, mit Gewalt, Drohungen und Sachbeschädigung zu verhindern versuchten und ihm somit enorme Aufmerksamkeit zukommen liessen.

"Wie punktet der Antifeminismus?

Wie kann es sein, dass diese Bewegung quasi aus dem Nichts so erfolgreich ist? Um dieses Phänomen etwas genauer zu verstehen, muss man zunächst einmal in die Tiefen der täglichen Arbeit der verschiedenen Männer- und Väterorganisationen abtauchen. Dort, wo täglich verzweifelte Väter anrufen, weil ihnen bei der Trennung Geld, Haus, Auto, aber vor allem die Kinder rücksichtslos weggenommen werden, weil ihnen von Behörden und Richtern kein Wort geglaubt wird, weil ihnen niemand zuhört, weil ihre Frau quasi automatisch Recht bekommt, weil sie völlig zu Unrecht der wüstesten Verbrechen beschuldigt und angeklagt werden. Wenn man diese Männer hört und erlebt, mit ihnen zusammen ein Stück des Weges geht und dabei erlebt, wie sie von der Gesellschaft fallen gelassen werden, dann versteht man, woher die Wut und die Aggression kommt. Viele dieser Männer schwanken permanent zwischen Wut und Verzweiflung, zwischen Hass und Trauer, zwischen Angst und Hoffnung, und sie wissen kaum mehr, wie sie diese Achterbahn der Gefühle bewältigen sollen."

Das Gravierende an diesen profeministischen Männerorganisationen ist ja gerade, dass ihnen die Qualen und das Leid, welches die systematische gesetzliche Entrechtung und gesellschaftliche Entwertung der Männer durch den Feminismus hervorgerufen hat, durchaus bewusst sind. Doch der letzte Schritt - diese Phänomene auf die eigentliche, feministische Ursache zurückzuführen - den können und wollen sie aufgrund monetärer und ideologischer Motivation nicht vollziehen.

"Viele unserer Mitgliedsorganisationen sind seit Jahrzehnten etabliert und helfen tagtäglich unzähligen Männern dabei, genau damit fertig zu werden. Mal mehr, mal weniger erfolgreich versuchen die freiwilligen Helfer, den betroffenen Männern Mut zu machen, ihnen zuzuhören, ihnen aber auch ganz konkrete Ratschläge zu geben, wie sie vorwärts kommen können. Dahinter steckt sowohl viel Erfahrung als auch sehr viel persönliches Engagement der Berater.

Nun taucht eine neue Organisation auf, die sich zunächst mal provokativ und aggressiv in Szene setzt, sie verspricht mit kantigen Sprüchen aufzuräumen, den «Sauladen» auszumisten etc. Klar, dass sich die betroffenen Väter angezogen fühlen, und so sind nicht wenige der Mitglieder unserer Organisationen auch Sympathisanten dieser neuen Bewegung."

Jahrzehnte lang haben sie an den Symptomen des Problems herumgedoktert, haben Opfer betreut und konnten nicht den intellektuellen Quantensprung wagen, der ihnen die tiefer liegenden Mechanismen offenbart hätte. Da ist man natürlich irritiert, wenn eine neue Organisation mit einem ganzheitlicheren und realistischeren Verständnis der Verhältnisse Mitglieder, Aufmerksamkeit und Erfolge wegzuschnappen droht. Man möchte schliesslich nicht als jene Deppen gelten, welche zwar seit dreissig Jahren wissen, was in Sachen Männermisshandlung in unserer Gesellschaft abgeht, jedoch dreissig Jahre lang das eigentliche, all dem Leid zu Grunde liegende Problem nicht angepackt haben.

"Das gemeinsame Sorgerecht muss kommen – ohne Bedingungen.

[...]

Die verschleppte Revision

Seit diesem Zeitpunkt dümpelt das Projekt in der Bundesverwaltung und im Bundesrat vor sich hin. Während in der Welt draussen die Akzeptanz des gemeinsamen Sorgerechts weiter wächst, während ein Nachbarland ums andere dieses Gesetz einführt, spielen wir in der Schweiz Vogel Strauss und stecken den Kopf in den Sand. Und während die Bevölkerung nach und nach erkennt, dass nur ein Recht, welches man bedingungslos hat, ein wirkliches Recht ist, versuchen die Gegner und Gegnerinnen des gemeinsamen Sorgerechts mit Winkelzügen zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist. Da je länger je mehr klar wird, dass sich die Gesetzesänderung kaum mehr wird vermeiden lassen, verfällt man nun auf die gloriose Idee, das Recht auf die gemeinsame Sorge in jeder Zivilstandsform mit einer vorgängigen Verpflichtung auf möglichen Unterhalt zu verknüpfen. Männer sollen sich also schon bei der Hochzeit verpflichten, der Ehefrau dereinst Unterhalt zu bezahlen, sollte diese zu einem späteren Zeitpunkt der Anwesenheit ihres Gatten überdrüssig werden. Darüber hinaus soll auch das Existenzminimum des alimentenzahlenden Exmannes nicht mehr geschützt sein, sondern im Bedarfsfall auch unterschritten werden können. Dies bedeutet konkret, dass ein voll arbeitender Mann womöglich zum Sozialfall wird und neben seiner Berufstätigkeit auch noch Sozialhilfe beziehen muss, um überhaupt auf sein Existenzminimum zu kommen. Dass in einer solchen Konstellation jede Menge Zündstoff steckt, ist selbstredend." 

Man muss hier betonen, dass es der Staatsfeminismus ist, welcher das Existenzminimum von Vätern antasten und die Unterhaltspflicht mit dem gemeinsamen Sorgerecht verknüpfen will. Groteskerweise sind dies genau die gleichen Leute, mit denen Organisationen wie maenner.ch und GeCoBi seit Jahren einen Dialog zu führen versuchen und bei denen sie sich profilieren wollen.

Doch dies ist, als ob man sich bei seinem Henker am Abend vor der Exekution einzuschleimen versucht! 

"Die gleichstellungsfreundlichen Organisationen brauchen Support

GeCoBi und seine Mitgliedsorganisationen arbeiten seit vielen Jahren an konstruktiven Lösungen zur Verbesserung der Situation von Vätern und Müttern, aber vorallem von Scheidungskindern. Wir haben in unzähligen Fachgremien unsere konstruktiven Vorschläge eingebracht, haben uns bemüht, einen fairen, aktiven, produktiven Dialog zu führen und uns als valabler Sozialpartner für diese Fragen zu etablieren. Zusammen mit männer.ch haben wir immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, die anstehenden Fragen positiv und gemeinsam mit den Frauen zu lösen. Gemeinsamkeit steht nicht nur im Namen der Vereinigung GeCoBi, Gemeinsamkeit ist auch das Zentrum unserer Vorschläge und unserer Haltung. Wir sind nicht Anti-irgendwas, wir sind Pro-Kind. Wir möchten uns FÜR etwas einsetzen und nicht gegen etwas sein. Wir möchten uns alle weiterbringen und unseren Kindern eine bessere Zukunft gestalten.

Und doch werden wir noch immer belächelt, aussen vor gehalten, nicht ernst genommen, ausgegrenzt. Noch immer veranstalten namhafte Organisationen Fachtagungen zum Thema gemeinsame elterliche Sorge, ohne dabei die Väterorganisationen entsprechend zu berücksichtigen. Noch immer verstehen weite Teile von Behörden und Politikern unter Gleichberechtigung lediglich Frauenförderung und noch immer fliessen 95 oder mehr Prozent aller Gleichstellungs-Fördergelder an Frauenorganisationen."

Seit vielen Jahren haben sie versucht, einen Dialog mit dem totalitären Monstrum des Staatsfeminismus zu führen und beklagen nun mit Verwunderung und Verzweiflung, dass all diese Mühe sich nicht ausgezahlt hat. Oliver Hunziker und Konsorten hätten sich lieber einen Abend lang mit antifeministischen Texten beschäftigt und die Sinnlosigkeit eines Dialogversuchs auf Augenhöhe mit der totalitären Ideologie des Feminismus wäre ihnen klar geworden.

Wenigstens sind sie heute ehrlich und beweisen mit diesem Text ein für alle Mal, dass der Feminismus sich in den letzten vierzig Jahren keinen Deut für Männer und somit für wahre Gleichberechtigung, sondern lediglich für immer mehr Frauenprivilegien interessiert hat, so wie dies erst neulich in Deutschland bekannt wurde.

Doch wenn man sich dieses flehende Hilfegesuch an den Staatsfeminismus genauer anschaut, fällt einem schnell auf, dass diese gesammelte Weisheit hier auf taube Ohren stossen wird.

"Wenn wir also irgendwann echte, konstruktive Lösungen für unsere Kinder finden wollen, Lösungen, die für Mann und Frau tragbar sind, die weder den Mann noch die Frau ausbeuten und benachteiligen, wenn es uns dereinst wirklich darum gehen sollte, dann werden wir das nur über den Dialog schaffen.

Solange aber ein Dialog lediglich einseitig stattfindet, solange lediglich die Väterseite sich bewegt, solange wird es wohl schwierig sein, die immer lauteren Stimmen zu besänftigen.

Wir von GeCoBi bekennen uns zu unserem Ziel – «FÜR» gemeinsame Elternschaft. Wenn ich überhaupt irgendwo ANTI bin, dann Anti-Extremismus, egal auf welcher Seite!"

Leider sperrt sich der Herr Hunziker vor dieser entscheidenen Erkenntnis, indem er auch weiterhin auf die Früchte eines einseitig geführten Dialogs hofft, bei dem auf der anderen Seite niemand (und das seit Dekaden) ernsthaft zuhört. Er würde wohl noch weitere dreissig Jahre lang einen Monolog in den Hallen des Staatsfeminismus halten, während die Feministen womöglich noch vor seiner Nase einen Gesetzesvorschlag für eine Männersteuer ausarbeiten. Anschliessend würde er Kritik und Klagen barsch abwehren und mit Stolz verkünden, dass es sein "Dialog" gewesen sei, der dafür gesorgt hat, dass Männer nun nur einen Zwanzigstel, statt den Zehnten ihres Besitzes regelmässig abgeben müssten. Man müsse schliesslich verstehen - es ist für das Wohl der Frauen und Kinder. 

Konklusion

Ein Antifeminismus, der nicht einfach ungelenk an den Symptomen des Problems herumwerkelt und nebenbei die gesamte Fehlentwicklung quasi als unumstösslich und gottgegeben ansieht, sondern das Geschwür von der Wurzel her ausräuchert, hat in so einem Weltbild keinen Platz. Man ist ja schliesslich für Geschlechterpolitik und für den Feminismus, für Gleichstellung sowieso - auch wenn dies schlussendlich bedeutet, dass man gegen konsequente Gleichberechtigung ist und längerfristig gegen die Anliegen der Männer handelt. Denn wer das Streben nach Männerrechten mit der für den Feminismus typischen Einseitigkeit und mit den ausschliessenden, strukturell diskriminierenden Werkzeugen der Feministen unternimmt (Männer-Gleichstellung, Männerquoten, Männer-Geschlechterpolitik), verrät die Seele unseres Kampfes und erniedrigt sich hinunter auf die Stufe des Erzfeindes.

Dies ist das tragische Beispiel eines Akteurs, der mit hehren Zielen schlussendlich aufgrund von Unverständnis der gesamten Problematik gegen seine eigenen Intentionen handelt und den Erzfeind nur noch bestärkt. Die magere Bilanz in Männerfragen und die im Vergleich zum Feminismus hervorstechende Machtlosigkeit solcher Männerorganisationen, zeigt einmal mehr, dass man nicht um Männerrechte und für wahre Gleichberechtigung betteln kann. Nicht immer ist der Dialog am runden Tisch eine valable Option - erst recht nicht im Kampf gegen eine totalitäre Ideologie, welche seit Jahrzehnten unwidersprochen im Westen wuchert und die man mit einem Gesprächsangebot nur noch in ihrer selbstherrlichen Legitimitätsanmassung bestätigt.

Es kann keine Kompromisse mit der totalitären Ideologie des Erzfeindes geben - jeder, welcher auf die verbotenen Früchte der Geschlechterpolitik schielt und versucht, mit staatlichen Mitteln die Geschlechter zu regulieren oder zu normieren, ist eine Gefahr auf dem Weg zu wahrer Gleichberechtigung. Man darf die Anliegen der Männer nicht jenen Leuten überlassen, welche das Thema ideologisch und aus finanziellen Eigeninteressen beackern wollen.

Der organisierte Antifeminismus soll deshalb weiterhin sein Ding durchziehen und damit jenen echten Männerrechtlern den Weg frei machen, die es mit wahrer Gleichberechtigung und mit der Ablehnung von feministischer Geschlechterpolitik ernst meinen - und nicht einfach Teil des Problems werden wollen. Solche Leute haben nicht nur die Massen des Volkes hinter sich - sondern auch die Unterstützung durch den Maskulismus.

Von solch mächtigen Verbündeten können andere nur träumen.

Donnerstag, 3. März 2011

Erste Generalversammlung des Vereins Antifeministen

Diesen Montag hat sich der organisierte, schweizerische Antifeminismus in Winterthur nahe Zürich zur ersten Generalversammlung des Vereins getroffen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit kamen gegen dreissig Männer und zwei Frauen zusammen. Viele kannten sich schon vom ersten internationalen Antifeminismustreffen und von den vor Weihnachten organisierten Zusammenkünften, an denen sich die Mitglieder untereinander kennen lernen konnten. Es tauchten auch einige Mitstreiter der schweizerischen Männerpartei und von Subitas auf, welche uns schon bei der Organisation des ersten internationalen Antifeminismustreffens tatkräftig unterstützt hatten. Dementsprechend herzlich und brüderlich viel die Begrüssung aus.

Das hauptsächliche Ziel der Veranstaltung war die Erweiterung des bisherigen Vorstands auf nunmehr elf Personen. Diese werden nun im Verlaufe der kommenden Wochen die verschiedenen Posten untereinander aufteilen. So gibt es jeweils eine Person für die Strategie, für die Betreuung der Finanzen, für Öffentlichkeitsarbeit und Politik, für die Betreuung der Westschweiz, für das Fundraising und so weiter. Als Präsident wurde Urs Bleiker (alias Manhood) bestätigt. Ausserdem wurde noch Alfredo Stüssi, der Präsident der schweizerischen Männerpartei in den Vorstand gewählt. Zusätzlich wurden weitere Mitglieder unter anderem zur Bildung eines Organisationskomitees für kommende Anlässe (unter anderem das zweite internationale Antifeminismustreffen) herangezogen. Desweitern wurde über die Koordination zwischen den Männerorganisationen und über die künftige Arbeit des neuen Vorstandes gesprochen.

Im Folgenden werde ich euch eine Zusammenfassung zweier längerer Reden liefern, welche ein ausführliches Bild des organisierten Antifeminismus hier in der Schweiz liefern.

Die Begrüssungsrede des Präsidenten Bleiker


Urs Bleiker führte zunächst aus, wie die bisherigen Männerorganisationen wieder und wieder ohne Erfolg gegen die Ungerechtigkeit angetreten waren. So viel hätten sie an Arbeit investiert und doch so wenig erreicht. Dies liegt nicht nur an der ungewöhnlichen Natur des Erzfeindes, der sich tief in den schweizerischen Staat eingegraben hat, sich hinter den vermeintlich Schwachen versteckt hält und auf willige männliche Helfer zurückgreifen kann, sondern unter anderem auch an den Berührungsängsten der bisherigen Organisationen, welche bloss niemanden verärgern oder provozieren wollten.

Die IGAF und der Verein Antifeministen sehen sich hier jedoch nicht als Ablösung, sondern als Ergänzung, welche mit gezielten Aktionen den Weg für andere Männerrechtsorganisationen frei machen wollen. Denn im Gegensatz zu den Männerrechtlern verfügen wir nur über ein einziges Ziel - die Vernichtung der feministischen Ideologie in all ihren Facetten und Erscheinungen. Dabei gehen wir einen völlig neuen Weg, indem wir das Haupthindernis für das Erreichen von Männerrechten direkt attackieren. Gemeinsam mit handfesten Fakten, seriösen Statistiken und stichfesten Argumenten ergänzen unsere Aktivitäten die konventionelle Arbeit der Männerrechtler und verschaffen ihnen Gehör in Form von Medienpräsenz, Interviews und landesweiter Aufmerksamkeit.

Zumindest dies ist schon eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zu jenen Zeiten, in denen die Schweiz noch nicht einmal wusste, dass es Antifeministen, geschweige denn Männerrechtler überhaupt gab - nun sind wir im Bewusstsein der Leute verankert. Wir werden diesen Weg also unverändert fortsetzen und dabei die Lügen und Schandtaten des Feminismus entlarven, delegitimieren und diese im Volk bekannt machen.

Jeder und jede soll zu spüren bekommen, dass Hetze gegen Männer Konsequenzen hat.

Ein Ausblick von René Kuhn

Anschliessend übergab Urs das Wort an René Kuhn, der sich zunächst kurz vorstellte und anschliessend rekapitulierte, wie er zum Antifeminismus gekommen war. Es habe mit der Niederschrift einer simplen Beobachtung angefangen, mit der er den Kleidungsstil russischer Frauen mit jenem gewisser schweizerischer Frauen verglichen hatte und Emanzen als Vogelscheuchen bezeichnete. Ein simpler Satz auf dem Blog eines bis dahin unbekannten luzernerischen Regionalpolitikers wurde zum gefundenen Fressen der linken SP, welche vor lauter gynozentrischer Bigotterie und Aversion gegenüber Andersdenkenden sofort eine Pressemitteilung herausgab und somit die Medienmeute aufhetzte. Von einem Tag auf den anderen wurde René Kuhn und seine Familie von Journalisten belagert und bombardiert. Erfundene Interviews und schamlose Unterstellungen wurden verbreitet, aber vom Volk selber erreichte ihn eine enorme, positive Resonanz.

Er entschloss sich ein Buch zu schreiben, um klar zu stellen, was er genau gemeint hatte und um auf die Falschbehauptungen und Lügen rund um seine Person, aber auch auf die brodelnde, antifeministische Stimmung im Volk hinzuweisen. Von Anfang an wollte kein Verlag sein Buch vertreiben, so dass er sich für den Direktverkauf entschloss. Bis heute hat er über 6000 Bücher verkauft (in der Schweiz gilt ein Buch mit 5000 Verkäufen als Bestseller), ohne dass sein Buch auch nur in einer einzigen schweizerischen Buchhandlung ausgelegt worden wäre. Während er an seinem Buch arbeitete, wurde er auf die tieferliegenden Zusammenhänge rund um den Feminismus und die Emanzipation aufmerksam, denn zahllose Frauen hatten sich bei ihm über den feministischen Rollenzwang beklagt und unzählige Männer erzählten ihm von ihrem Leid, welches in dieser Gesellschaft niemanden zu interessieren schien.

In dieser Zeit wurde er von Urs, Andrij und mir kontaktiert und bei einem ersten Treffen stellte sich schnell heraus, dass wir nicht nur politisch, sondern auch in Sachen Feminismus einer Meinung waren. Die Ereignisse überschlugen sich darauf hin. Eine äusserst fruchtbare Zusammenarbeit führte zur Homepage antifeminismus.ch, welche nach nicht einmal einem Jahr die erste Anlaufstelle für Antifeminismus im Netz ist (35'000 Zugrifffe pro Monat im Durchschnitt), zur Gründung der Interessensgemeinschaft Antifeminismus am 9. April 2010, welche heute über 3700 Mitglieder hat und schlussendlich auch zum ersten internationalen Antifeminismustreffen im Oktober 2010, welches weltweit in über 6500 Medienberichten erwähnt wurde. Im Herbst 2010 wurde auch der Verein Antifeministen gegründet, welcher nach vier Monaten schon über 120 zahlende Mitglieder aufweist.

Zahllose Skandale, gewalttätige Drohungen der Feministen und staatsfeministische Häschereien trieben unzählige Mitglieder, (inter)nationale Sympathien, Gelder und Unterstützung zu uns, verankerten den organisierten Antifeminismus endgültig im öffentliche Bewusstsein der Schweiz und liessen ihn zu einem der schnellwachsendsten politischen Bewegungen der Gegenwart werden - zum Grauen der hilflos zuschauenden Feministen. Aus den USA, aus Indien und aus allen Ländern Europas erreichten ihm Kooperationsangebote von Sympathisanten und Hoffnungsvollen, welche inspiriert von unseren Taten eine eigene IGAF aufbauen wollen. Unser längerfristiges Ziel ist mit Verbündeten vor Ort eine IGAF in jedem Land aufzubauen und somit eine internationale, antifeministische Bewegung zu schmieden. René Kuhn meinte halb ernst und halb im Scherz, dass das dritte internationale Antifeminismustreffen in Berlin stattfinden werde - mitten in der Hochburg des deutschen Staatsfeminismus!

In weniger als elf Monaten ist nun in der ganzen Schweiz bekannt, wer sich für Männer einsetzt und gegen den Feminismus kämpft - darauf haben wir momentan ein politisch wertvolles Monopol. Dies ist insbesondere für den kommenden Herbst entscheidend, denn dann werden wir Antifeministen uns zur Nationalratswahl am 23. Oktober aufstellen lassen, um somit auf der politischen Bühne dem Staatsfeminismus den Geldhahn abzudrehen. Denn dazu sind die bisherigen Politiker aufgrund ihrer vollen Hosen nicht im Stande. Auch das zweite internationale Antifeminismustreffen im Sommer ist bereits in Planung - schon jetzt haben mehrere Referenten zugesagt und zum Thema passende musikalische Untermalung werde auch bereits in Erwägung gezogen.

Der Erfolg belegt ausdrücklich, dass Provokation gekoppelt mit klaren und mit Fakten unterlegten Forderungen gegen den Feminismus das wirkungsvollste Mittel darstellen. Die Bezeichnung Antifeminismus steht deshalb auch nicht mehr zur Debatte, denn nun ist allen bekannt, wofür dieses goldige Wort steht.

Fazit

Beide Reden wurden von den Mitgliedern mit tosendem Applaus aufgenommen und nachdem das Formelle abgeschlossen war, wurde noch im trauten Kreis auf die erste Generalversammlung des Vereins Antifeministen angestossen. Es ist schwierig die Gefühle der Euphorie in Worte zu fassen, die wir diesen Abend empfanden. Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren zu bloggen anfing, war ich ein Einzelkämpfer, der sich zusammen mit ein paar anderen in Foren und Blogs herumtrieb und verzweifelt gegen einen Zeitgeist und gegen einen institutionalisierten Gegner anschrieb, an dem sich schon Generationen von Männern die Zähne ausgebissen hatten.

Und nun, kaum zwei Jahre später, ist schon so viel passiert, was ich damals noch nicht ansatzweise für möglich gehalten hätte! Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal mit so vielen Gleichgesinnten in einem Raum sitzen würde, die mit ähnlichem Tatendrang bewusst auf die Bekämpfung des Dämons hinarbeiteten - und nicht mehr nur dessen Schläge auswichen und beklagten. Der Kontrast zu den bescheidenen Erwartungen, die ich zu Beginn meines Blogs hegte, könnte grösser nicht sein.

Wir erleben gerade den sich beschleunigenden Untergang einer der letzten grossen linken Ideologien, vielleicht sogar einen entscheidenden Wendepunkt in der neueren, westlichen Kulturgeschichte - und sitzen dabei in der ersten Reihe!

Dies ist ein unglaubliches Gefühl.


Karl Martell verteidigt die Zukunft des Westens gegen die Araber

Samstag, 26. Februar 2011

Feministische Sprachzerstörung

Aufgrund der totalitären Natur des Feminismus strebt dieser danach alle Aspekte des Denkens und des Handelns des Menschen und der Gesellschaft zu seinen Gunsten umzugestalten. Dabei macht die feministische Ideologie auch vor der Würde der deutschen Sprache nicht halt. Die Korrumpierung und Zersetzung des Deutschen wurde innerhalb der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung bisher nur marginal behandelt, da es im Verhältnis zu anderen, schwerwiegenderen Verbrechen des Feminismus nicht als besonders prioritär erschien und aufgrund begrenzter Ressourcen schlichtweg nicht im Fokus von Männerrechtlern, Maskulisten und Antifeministen stehen konnte.

Diese kurze Abhandlung über den sprachenzerstörenden Aspekt des Feminismus soll die wesentlichen grammatikalischen Kritikpunkte erfassen und für jeden Sympathisanten verständlich darstellen, so dass wir auch diesen Bereich vom verderbenden Einfluss des Feminismus befreien können. Nicht behandelt, aber dennoch zum Sprachfeminismus gehörend, werden die ewige Faktenverdreherei und die einseitige Darstellung von Ereignissen durch den ideologischen Missbrauch der Sprache, da dies bereits an anderer Stelle ausführlich dokumentiert wurde.

Motivation

Wie jede andere totalitäre Ideologie, versucht der Feminismus die Art wie Menschen die Realität wahrnehmen und wie sie denken zu beeinflussen. Ein altbekannter Ansatz, der bereits ausführlich im dystopischen Roman "1984" beschrieben wurde, ist dabei die Manipulation der Sprache. Wenn das Wort Freiheit eine völlig andere oder gar gegensätzliche Bedeutung hat, so dass Menschen nicht mehr über das Konzept von Freiheit reden können, dann wird irgendwann auch die Idee der Freiheit aus dem Denken verschwinden.

Genauso denken Feministen in Bezug auf Geschlechter in Sprachen und richten ihren Zorn dabei besonders auf das männliche Geschlecht. Sie empfinden die deutsche Sprache, welche intensiven Gebrauch vom maskulinen Genus macht, als abstossend und bedrohlich. Diese feministische Maskuphobie, eine irrationale, kranke und unangemessene Angst vor Männlichkeit, äussert sich auch in den feministischen Konzepten der "hegemonialen Männlichkeit", der "rape culture" und natürlich im alles umfassenden "Patriarchat".

Dabei verfolgen Feministen mit seiner Sprachzerstörung mehrere Ziele. Zum einen wollen sie mit dieser sprachlichen Vergewaltigung Frauen "sichtbar" machen und somit den "sprachlichen Sexismus" zurückdrängen. Dadurch soll eine "geschlechtergerechte" Sprache entstehen. Dabei behaupten sie, dass durch zahlreiche Studien belegt worden sei, dass das generische Maskulinum Frauen diskriminiere. Dabei wird beklagt, dass das generische Maskulinum nicht "geschlechterneutral" gedacht werden könne.

Feministen sehen (siehe Seite 3) diese ideologische Manipulation nach ihren Vorstellungen sogar als einen wichtigen Beitrag zu einer "reifen Demokratie". Die meinen das tatsächlich so ernst, dass an anderer Stelle dringend empfohlen wird, die sprachliche Gleichstellung nicht "durch Übertreibung lächerlich zu machen, zu trivialisieren oder zu ignorieren"! Dies ist eine weitere Gemeinsamkeit mit totalitären Ideologien - auch bei denen wurde es (häufig auch noch unter Androhung von Gewalt) untersagt, sich über deren Dogmen und Wahnideen satirisch auszulassen oder sie sogar zu ignorieren. Schliesslich steht die Rettung der Welt/des Klimas/der Frauen/der Tiere/der Dritten Welt oder sonst was auf dem Spiel!

Das ist nicht mehr lustig, sondern todernst! Kapiert?

Instrumente linguistischer Verwüstung

Doch mit welchen Folterwerkzeugen malträtieren die Feministen die deutsche Sprache? Hier einige Beispiele:

- Penetrante Erwähnung einer weiblichen Form: 
“Athleten und Athletinnen”/”Arzt/Ärztin”/”Soldat_innen”/”ein(e) Lernende(r)”

Auch wenn diese nicht einmal existiert: “Feuerwehrfrauen”

- Entfernung oder Verkrüpplung maskuliner Formen: 
“AkademikerInnen”/”Sportlerinnen”

- Substitution generisch maskuliner Begriffe mit sexistischen, weiblichen Formen: 
“frau” anstelle von “man”/”jedefrau” anstelle von “jedermann”

- Substitution generischer Maskulina durch Partizipien:
"Studierende" statt "Studenten"

Da viele Journalisten links sind und die Linken auf besonders gründliche Art und Weise mit dem Feminismus sympathisieren, ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Auswüchse der feministischen Linguistik zuerst in den Medien, dann an Hochschulen und schliesslich auch im öffentlichen Dienst durchgesetzt haben. Eben genau dort, wo sich Linke während ihrem "Marsch durch die Institutionen" hineingepflanzt haben.  Dort wurde sie lange Zeit aus ideologischen Gründen gefördert, wobei in letzter Zeit auch in den Köpfen der letzten dogmatisch verbohrten Linken eine langsame Abkehr von der feministischen Sprachverwüstung festzustellen ist. Sogar manche Feministinnen schämen sich mittlerweile dafür, so dass sie heute auf das Binnen-I verzichten - man will schliesslich auch als überzeugte Feministin nicht als "altbacken" gelten.

Denkfehler des Sprachfeminismus

Die deutsche Sprache unterscheidet zwischen Genus und Sexus. Während der Genus das grammatikalische Geschlecht ist und das Maskulinum, das Femininum und das Neutrum umfasst, steht der Sexus für das biologische Geschlecht und damit das Männliche und das Weibliche. Die deutsche Sprache trennt also scharf zwischen dem wirklichen, natürlichen Geschlecht (Sexus) und abstrakten, grammatikalischen Kategorien (Genus). Diese Unterscheidung gipfelte in der Entstehung der generischen Formen, welche alle Geschlechter umfasst - jedoch kein spezifisches, separates biologisches Geschlecht (Sexus) meint.

Das generische Maskulinum "die Studenten" umfasst also alle Studenten - egal ob männlich oder weiblich - nicht einfach nur die männlichen Studenten. Das generische Feminina "die Person" meint also eine männliche oder eine weibliche Person (komischerweise schreien die Feministen bei dieser "männerauschliessenden" grammatikalischen Form nicht). Das generische Neutrum "das Mitglied" steht entweder für ein männliches oder ein weibliches Mitglied. Jede generische Form besizt die Eigenheit, dass sie keine Aussage über das biologische Geschlecht (den Sexus) der betroffenen Menschen macht.

Feministen und andere politisch Korrekte kommen nun daher und meinen entweder aus Unwissenheit oder trotz besseren Wissens, dass das generische Maskulinum Frauen (!) ausschliesse - dies ist schon rein linguistisch gar nicht möglich, da das generische Maskulinum ein Genus ist und somit mit dem Sexus "Frauen" absolut nichts zu tun hat. Männer kommen schliesslich auch nicht daher und heulen, dass sie sich von der Form "die Person" diskriminiert fühlen. Frauen sollen sich also auch nicht anstellen, wenn Genus und Sexus ausnahmsweise nicht korrelieren.

Wenn in Spezialfällen Genus und Sexus nicht korrelieren, dann hat dies nichts mit Ausschluss oder Diskriminierung zu tun, da beide völlig verschiedene grammatikalische Kategorien sind, die man nur aus Unwissenheit oder aus ideologischen Gründen gleichzusetzen versucht. Wenn also Feministen auf die weibliche Form beharren, dann muss man ihnen antworten, dass der grammatikalische Genus und das biologische Geschlecht nichts miteinander zu tun haben und somit Männer und Frauen in gleichem Masse mitgemeint sind.

Durch die Forderung nach weiblichen Zusatzformen und somit der "Sichtbarmachung" der Frauen wird Sexismus nicht aus der Sprache entfernt, im Gegenteil, sie wird in diese eingeführt, da dadurch in letzter Konsequenz jedes Wort als biologisch geschlechtlich wahrgenommen wird. Was zur absurden Situation führt, dass Wörter wie "das Kind" als asexuell empfunden werden. Zusätzlich zerschandeln angehängte weibliche Formen die Sprache und reduzieren die Leserlichkeit des befallenen Textes. Ausserdem lässt diese ideologische Paranoia jeden Text, welcher vor 1990 geschrieben wurde, unberechtigerweise als geschlechtlich einseitig gefärbt erscheinen - obwohl generische Formen ja gerade kein spezifisches Geschlecht meinen. Und weil generische Formen alle Geschlechter gleichermassen umfassen, wird mit deplatzierten weiblichen Formen keine zusätzliche Information in den Text gepackt, so dass die Ästhetik des Textes für nichts und wieder nichts leiden muss - und dies nur wegen dem Geschrei der Feministen.

Durch die feministische Sprachzerschandelung verliert das Deutsche auch die Fähigkeit, gewisse Sachverhalte logisch konsistent darzustellen. Wenn wir den Satz "Frauen sind die vernünfigeren Autofahrer" anschauen und jedem Wort immer ein biologisches Geschlecht und somit einem Sexus zuordnen, dann macht der Satz keinen Sinn, schliesslich würde nun jeder das Wort "Autofahrer" als rein männlich verstehen. Aber Frauen können schliesslich nicht die besseren männlichen Autofahrer sein, so wie es dieser Satz durch die Gendersprechbrille suggerieren würde! Es braucht hier also das generische Maskulinum, welches Männer und Frauen gleichermassen mitmeint, um den Sinn des Satzes logisch vermitteln zu können.

Die feministische Sprachzerstörung zerschändelt also nicht nur das Sprachbild, sondern verkrüppelt auch die Fähigkeit der Sprache, Sachverhalte überhaupt noch logisch korrekt mitteilen zu können!

Schlussfolgerung

Wir haben nun gesehen, dass Frauen wider feministischen Behauptungen nicht aus der deutschen Sprache ausgeschlossen werden, da das generische Maskulinum auch Frauen genauso mitmeint wie Männer. Weiterhin haben wir gesehen, dass der Sprachfeminismus zu einer unästhetischen Zerschandelung führt und die deutsche Sprache daran hindert, bestimmte Sachverhalte logisch korrekt wiederzugeben.

Gerade die feministische Forderung, Sexismus aus der Sprache zu verbannen, führt zu einer Durchdringung der Sprache mit sexistischen Floskeln und zwingt dem Leser eine ideologische Brille auf - genauso wie die Frauenquote herangeführt wird, um vermeintlichen Sexismus zu bekämpfen, während diese aber in der Praxis zu massiver struktureller Diskriminierung und Sexismus gegen Männer führt.

Es ist auch kein Argument, irgendwelche Leute zu befragen, ob sie ein generisches Maskulinum eher als männlich oder als neutral empfinden um damit die Forderung nach dessen Abschaffung zu rechtfertigen. Nur weil zwei Drittel der Amerikaner daran glaubt, dass die Mondlandung niemals stattgefunden hätte, muss jetzt schliesslich auch nicht in Astronomiebüchern geschrieben werden, dass die Mondlandung nur erfunden sei. Nur weil eine beliebige Anzahl von Menschen die Grammatik ihrer eigenen Sprache nicht beherrschen, muss diese nicht umgeschrieben oder angepasst werden. 

Auch beim Sprachfeminismus fällt wieder einmal die berühmte feministische Einseitigkeit auf: Schliesslich wird nur beim generischen Maskulinum geklagt, dass dieser Frauen "ausschliesse", während ich noch nie einer Feministin über den Weg gelaufen bin, die sich darüber beschwert hätte, dass das generische Feminina Männer "ausschliesse".

Sprachfeministische Kritik und Forderungen sind also völlig unangebracht, einseitig und schädlich - genauso wie der restliche Unsinn der feministischen Ideologie. Maskulisten müssen somit bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Sprachfeminismus wie oben beschrieben delegitimieren und bewusst die generischen Formen in ihrem alltäglichen Sprachgebrauch berücksichtigen, so dass die Zerschandelung unserer deutschen Sprache endlich Einhalt geboten wird!


Nieder mit dem Sprachfeminismus!